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Best Choice markensymbole New Update

by Tratamien Torosace

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Sachsenring P 240 – Wikipedia Aktualisiert

Sachsenring Repräsentant. Anlässlich des Staatsfeier „20 Jahre DDR“ am 7. Oktober 1969 wurden fünf viertürige Cabriolets unter dem Namen Sachsenring P 240 Repräsentant für die NVA gebaut, die diese in Auftrag gegeben hatte. Dieses Fahrzeug erhielt …

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Horch/Sachsenring Horch P240 Sachsenring P240 Produktionszeitraum: 1956–1959 Klasse: Obere Mittelklasse Karosserievarianten: Limousine, Kombi, Cabriolet Motoren: Ottomotor:

2,4 Liter (59 kW) Länge: 4736 mm Breite: 1780 mm Höhe: 1600 mm Radstand: 2800 mm Leergewicht: 1480 kg

Der Horch P 240 „Sachsenring“ war ein repräsentativer Luxuswagen mit Sechszylindermotor, der von 1956 bis 1959 vom VEB Horch Kfz- und Motorenwerke Zwickau hergestellt wurde

Das Fahrzeug wurde zunächst als Horch P 240 vorgestellt und trug dann den Namen Horch P 240 “Sachsenring”

Nach der Umfirmierung in den VEB Sachsenring Kfz- und Motorenwerke Zwickau im Februar 1957 hieß das Modell Sachsenring P 240

Am 13

September 1953 erhielt die Entwicklungsabteilung von Horch vom DDR-Ministerium für Maschinenbau den Entwicklungsauftrag für einen neuen Wagen

Verwendet wurden die bereits vorliegenden Ergebnisse aus dem militärischen Entwicklungsthema Kübel P2M und Kommandantenwagen P2L, mit denen das FEW Chemnitz für die kasernierte Volkspolizei der DDR beauftragt worden war

Ingenieure im ehemaligen Auto-Union-Werk Siegmar (ehemals Wanderer) hatten dafür bereits den Sechszylinder-Ottomotor OM6 entwickelt

1955 brachte der VEB Zwickau den Horch P 240 als Neuentwicklung in Eigenregie heraus

Am 30

Juni 1954 wurde ihm anlässlich des Geburtstages von Walter Ulbricht ein Versuchsmodell überreicht

1956 erhielt der Wagen auch den Namen der nahe gelegenen gleichnamigen Rennstrecke Sachsenring und wurde im gleichen Jahr als Horch P 240 „Sachsenring“ auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellt.[1] 1957 ging aufgrund des Markenstreits auch die Modellbezeichnung auf die Horchwerke über, die fortan unter VEB Sachsenring Kfz- und Motorenwerke Zwickau firmierten.[2][3] Neben der Limousine entstanden zu Repräsentationszwecken auch einige viertürige Cabriolets und ab 1957 auch Kombis[4] im VEB Karosseriebau Halle

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Diese Kombifahrzeuge in den Sonderfarben Blau und Weiß waren ausschließlich für den deutschen Fernsehsender in der DDR bestimmt.[1][5] Der P240 wurde von Behörden und gelegentlich von hohen Parteifunktionären eingesetzt

Der damalige Fahrzeugpreis lag bei rund 27.000 DDR-Mark

Technisch wie optisch entsprach der Sachsenring dem Zeitgeschmack und sollte auf Ulbrichts persönlichen Wunsch mindestens so gut sein wie der Mercedes 220

Zwölf Millionen DDR-Mark wurden in Werkzeuge und Geräte investiert

Enorme Schwierigkeiten bei der Materialversorgung sowie die nicht funktionierende Zusammenarbeit mit den Zulieferfirmen führten jedoch dazu, dass dieses Ziel deutlich verfehlt wurde

Die vom Zentralkomitee der SED viel zu früh angesetzte Präsentation des Fahrzeugs zu Ulbrichts Geburtstag 1954 gab der Entwicklungsarbeit von Anfang an einen ungünstigen Schub

Erst im August 1957 wurde die Serienproduktion genehmigt

Gleichzeitig war das Fahrzeug selbst zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht ausgereift und von zahlreichen Kinderkrankheiten geplagt

Es kam sogar vor, dass der DAMW die Vergabe eines Gütezeichens für den P 240 verweigerte

Die Kunden der Autos wurden schnell auf die mangelhafte Qualität aufmerksam, so rügte unter anderem das Ministerium für Staatssicherheit die Unzuverlässigkeit und zahlreiche Mängel des Sachsenrings

Die im Januar 1954 geplante Jahresproduktion von 6.000 Autos für 1956 und 9.000 für 1957 erweist sich angesichts der massiven Entwicklungsprobleme als völlig unrealistisch.[6]

Exporte wurden blockiert und die notwendigen Investitionen zur Erweiterung der Produktionskapazität zurückgefahren

Letztlich sah sich die DDR-Führung gezwungen, die Produktion des P240 einzustellen, um den deutlich günstigeren Import des sowjetischen GAZ M-21 Wolga und – für die DDR-Regierung – Fahrzeuge des Typs GAZ-13 Tschaika zu erzwingen

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Zudem schien es nun dringlicher, zumindest den Trabant auf Erfolgskurs zu bringen, wofür dringend Kapazitäten benötigt würden

1959 wurde die Produktion des P 240 eingestellt

Der Motor des P240 wurde in den Geländewagen IFA P3 (oder Sachsenring P3) und später in überarbeiteter Form auch in das Paradefahrzeug Sachsenring P240 der Nationalen Volksarmee der DDR eingebaut

Heute existieren nur noch wenige gut erhaltene Exemplare

Die Gesamtproduktion von 1956 bis 1959 betrug 1382 Fahrzeuge, von denen einige auch exportiert wurden

Die erste Entwicklungsstufe des Horch P240 trug die alten Markenzeichen über dem vertikal ausgerichteten Kühlergrill; das gekrönte H (Horch) und der geflügelte Globus

Die seitlichen Querleisten wurden wie der Kühlergrill verchromt

Die vorderen Blinker waren rund

Ab der zweiten Ausbaustufe 1955/1956 wurden die vorderen und hinteren Seitenteile verlängert

Das Auto erhielt hinten flossenartige Kombileuchten, vorne breite umlaufende Blinker und einen Kühlergrill mit horizontalen Linien

Neben dem Horch-Markenzeichen wurde die Modellbezeichnung „Sachsenring“ eingeführt, die als Chromschriftzug seitlich angebracht wurde

Die dritte Ausbaustufe 1957/1958 zeigt nur geringe äußere Unterschiede zum Vorgänger

Eine Besonderheit sind geschwungene statt gerade Seitenleisten

Ab Februar 1957 verbot die westdeutsche Auto-Union GmbH den Horch-Werken gesetzlich die Verwendung der Horch-Markenzeichen, so dass ein S-Zeichen im Kreis (S für Sachsenring) als Emblem auf der Motorhaube über dem Kühlergrill verwendet wurde

Erst ab diesem Zeitpunkt trug der Wagen die Modellbezeichnung Sachsenring P240.[7] Der P240, der im Ambiente eines Leipziger Herbstmessestandes im August-Horch-Museum in Zwickau ausgestellt wurde, ist eine Kombination aus zweiter und dritter Entwicklungsstufe.[8] Horch P240 Cabriolet mit Krone und Flügelglobus (1956)

Sachsenring P240 Cabrio

Horch P240 “Sachsenring” (Limousine 1957)

Sachsenring P240 (Limousine 1957)

Sachsenring P240 Cabriolet mit Gagarin und Tereshkova (Berlin 1963)

Vertreter des Sachsenrings [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Anlässlich des Staatsfestes „20 Jahre DDR“ am 7

Oktober 1969 wurden fünf viertürige Cabriolets unter der Bezeichnung Sachsenring P 240 repräsentativ für die NVA gebaut, die sie in Auftrag gegeben hatte

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Dieses Fahrzeug erhielt eine neu gestaltete zeitgemäße Karosserie

Das Chassis war im Wesentlichen identisch mit dem des P240

Der Motor wurde leicht weiterentwickelt und modifiziert

Die Karosserie wurde im VEB Karosseriewerk in Dresden gefertigt

Vier der Fahrzeuge wurden bei den Feierlichkeiten zum 20

Jahrestag der DDR im Rahmen einer Militärparade eingesetzt, eines diente als Ersatzfahrzeug

Später waren meist nur noch zwei der Fahrzeuge bei Militärparaden zu sehen

Sachsenring-Vertreter im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden

Sachsenring P240 “Vertreter” bei einer Parade zum 25

Jahrestag der DDR

Vertreter des Sachsenrings im August Horch Museum in Zwickau

Sachsenring P 240 „Vertreter“ im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden

Sechszylinder-Reihen-Viertakt-Ottomotor, Typ OM6-42.5

Hubraum: 2407 cm³

Bohrung × Hub: 78 × 84 mm

Kompressionsverhältnis: 7,1:1

Leistung: 59 kW (80 PS) bei 4000 U/min

Drehmoment: 167 Nm (17 m kp) bei 1500 U/min

Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h

Verbrauch: 11-13 l/100 km

ein Flachlochvergaser

Ganzstahlkarosserie auf Kastenprofilrahmen

Antrieb: Synchronisiertes Vierganggetriebe, auf die Hinterräder wirkend

Drehstabfederung vorne und hinten

Abmessungen (L×B×H): 4735 mm × 1780 mm × 1600 mm

Gewicht: 1480 kg

Fahrgestell: Leiterrahmen (keine selbsttragende Karosserie)

viertürig

Stahlblech

Reiner Weiß: Der P 240 „Sachsenring“ des VEB Sachsenring Zwickau

2

Auflage

Reinhard Thon Verlag, Schwerin 2001, ISBN 3-928820-81-8

2

Auflage

Verlag Reinhard Thon, Schwerin 2001, ISBN 3-928820-81-8

Ein neuer 2,4-Liter-Personenwagen aus Zwickau – Typ Sachsenring

In: Fahrzeugtechnik

4/1956, S

133-136

In: 4/1956, S

133-136

Kraftfahrzeuge auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1956

In: KFT

3/1956, S

83-84.

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