Home » Best erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Update

Best erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Update

by Tratamien Torosace

You are viewing this post: Best erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Update

Neues Update zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung


Table of Contents

Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte – Gültig ab 01.01.2014 Neueste

2014-01-01 · Erste Tätigkeitsstätte eines Müllwerkers – Bundesfinanzhof Urteil vom 02. September 2021 (VI R 25/19) Leitsätze des Urteils: Der Betriebshof ist keine erste Tätigkeitsstätte eines Müllwerkers, wenn er dort lediglich die Ansage der Tourenleitung abhört, das Tourenbuch, Fahrzeugpapiere und -schlüssel abholt sowie die Fahrzeugbeleuchtung kontrolliert. Erste

+ mehr hier sehen

Read more

Bestimmung des ersten Arbeitsortes – Gültig ab 01.01.2014

Anzeige

Bis Ende 2013 war die regelmäßige Arbeitsstätte der ausschlaggebende Ort

Ab 2014 zählt stattdessen die “erste Arbeitsstätte”.

News

Erste Arbeitsstätte eines Müllarbeiters – BFH-Urteil vom 02.09.2021 (VI R 25/19)

Grundsätze des Urteils: Der Betriebshof ist nicht die erste Arbeitsstätte für einen Abfallsammler, wenn er nur die Ansagen des Reiseleiters hört, das Tourenbuch, Fahrzeugpapiere und Schlüssel abholt und die Fahrzeugbeleuchtung prüft

Erste Arbeitsstätte für einen Mitarbeiter des Allgemeinen Sicherheitsdienstes nach dem neuen Reisekostengesetz – BFH-Urteil vom 12

Juli 2021 (VI R 9/19)

Leitsätze des Urteils: Eine überwiegend im Außendienst tätige Mitarbeiterin des Allgemeinen Sicherheitsdienstes hat ihre erste Arbeitsstätte im Ordnungsamt, dem sie zugeordnet ist, wenn sie dort zumindest in geringem Umfang Tätigkeiten zu verrichten hat, die sie dienstrechtlichen Schulden und die zum Berufsbild eines Mitarbeiters des Allgemeinen Sicherheitsdienstes gehören

Am 17

Dezember 2020 (veröffentlicht am 29 R 22/18 und VI R 23/18) über die erste Arbeitsstätte bei grenzüberschreitender Entsendung von Arbeitnehmern nach der neuen reisekostenrechtlichen Stellungnahme eingenommen

Grundsätze der Beurteilung VI R 21/18: Die erste Arbeitsstätte in bei der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerentsendung die ortsfeste Betriebsstätte des entsendenden Unternehmens, der der Arbeitnehmer im Rahmen eines selbständigen Arbeitsvertrages mit dem entsendenden Unternehmen für die Dauer der Entsendung überlassen wird

Erster Tätigkeitsort einer Werksbahn Lokomotivführer nach dem neuen Reisekostengesetz – BFH-Urteil vom 01.10.2020 (VI R 36/18)

Grundsätze des Urteils: Das betriebseigene Schienennetz, das ein Lokführer mit der Betriebsbahn (Werksbahn) seines Arbeitgebers befährt, ist eine – wenn auch großräumige – erste Arbeitsstätte (nach dem Senatsurteil vom 10

2015 – VI R 87/13)

Erster Arbeitsplatz eines Postboten nach dem neuen Reisekostengesetz – BFH-Urteil vom 30.09.2020 (VI R 10/19)

Leitsätze des Urteils: Der Zustellort (Zustellzentrum), dem ein Zusteller zugeordnet ist und an dem er werktäglich Vor- und Nachbereitungstätigkeiten (z

B

Sortiertätigkeiten, Postkopien, Fakturierung) ausführt, ist die erste Arbeitsstätte

Inhaltlich entspricht dieses BFH-Urteil dem Urteil VI R 12/19 vom selben Tag

Erster Arbeitsort für einen Rettungssanitäter nach dem neuen Reisekostengesetz – BFH-Urteil vom 30.09.2020 (VI R 11/19)

Grundsätze der Beurteilung: Die Rettungsstation, der ein Rettungssanitäter zugeordnet ist, ist seine erste Arbeitsstätte, wenn er dort arbeitstäglich vorbereitende Tätigkeiten vor dem Einsatz zum Rettungsfahrzeug durchführt (z

B

Überprüfung des Rettungsfahrzeugs auf Sauberkeit und ordnungsgemäße Bestückung)

von Medikamenten und anderem (Verbrauchs-)Material, ggf

Reinigung und Ausstattung des Fahrzeugs mit fehlenden Medikamenten und fehlendem (Verbrauchs-)Material)

Ein Auslandssemester begründet keine weitere erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 8 EStG

Erster Arbeitsort in einer Vollzeitausbildungsmaßnahme

Auszug aus der Pressemitteilung Nr

039/20 des BFH vom 08.10.2020:

Als erste Arbeitsstätte gilt nach dem neuen Reisekostensteuergesetz für den Veranlagungszeitraum 2014 auch eine Bildungseinrichtung, die außerhalb eines Arbeitsverhältnisses zum Zwecke eines Vollzeitstudiums oder einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme aufgesucht wird

Dies gilt auch, wenn die Bildungseinrichtung nur im Rahmen einer kurzfristigen Bildungsmaßnahme besucht wird, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 14

Mai 2020 – VI R 24/18

Juli 2019 entschieden hat Reisekosten, die seit 2014 den Werbungskostenabzug für nichtstationär Beschäftigte und Beamte – etwa Streifenpolizisten – einschränkt, ist verfassungsgemäß, wie der Bundesfinanzhof am 4

April 2019 VI R 27/17 entschieden hat

Gleichzeitig veröffentlichte der Bundesfinanzhof vier weitere Urteile, die die Folgen der geänderten Rechtslage für andere Berufsgruppen – etwa Piloten, Flugsicherungspersonal oder Leiharbeitnehmer – klarstellen (Urteile vom 10.04.2019 VI R 6/17 , vom 11

April 2019 VI R 36/16, vom 11

April 2019 VI R 40/16 und vom 11

April 2019 VI R 12/17)

In dem Fall ging es darum, ob ein Arbeitnehmer eine erste Arbeitsstätte begründet, wenn er bei seinem Arbeitgeber wiederholt für einen begrenzten Zeitraum (Gesamtdauer von mehr als vier Jahren) auf einer Baustelle beschäftigt wird

Der Arbeitgeber des Klägers wurde ausschließlich auf der Grundlage befristeter Verträge für den beschäftigten Auftraggeber eingestellt

Diese Verträge haben Laufzeiten von maximal 36 Monaten

Die Personalplanung führte nicht zu einer Festanstellung, da die Tätigkeit nicht auf unbestimmte Zeit oder für die Dauer des Arbeitsverhältnisses oder über einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten geplant ist

Die Mitarbeiter arbeiten grundsätzlich nach Bedarf auf Montagebaustellen

Entscheidend ist laut Gericht, ob der Arbeitnehmer für die Dauer des Arbeitsverhältnisses oder länger als 48 Monate auf der Baustelle eingesetzt ist

Ob der Arbeitnehmer rückwirkend mehr als 48 Monate auf der Baustelle gearbeitet hat, ist nicht entscheidend

Beim Bundesfinanzhof sind mehrere Berufungen zur ersten Arbeitsstätte anhängig

Der VI Der Senat wird in mehreren Beschlüssen die Grundsätze zur Bestimmung der ersten Arbeitsstätte nach § 9 Abs

4 EStG konkretisieren

Verordnung ab 2014

Im Bereich der Fahrtkosten für Fahrten zur sogenannten regelmäßigen Arbeitsstätte wird ab 2014 eine Steuervereinfachung gesetzlich geregelt, dass maximal eine solche Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis vorhanden ist (Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des Reisekostensteuergesetzes)

Die Regelungen zur Berücksichtigung der Entfernungspauschale bleiben unverändert

Allerdings wird der bisherige Begriff „ordentliche Arbeitsstätte“ durch den neuen Begriff „erste Arbeitsstätte“ ersetzt

Bei nur einer Arbeitsstätte pro Beschäftigung gibt es einen begrenzten Werbungskostenabzug (Entfernungspauschale, keine Verpflegungspauschale, Übernachtungskosten i.d.R

nur im Rahmen von zwei Haushalten)

Für alle anderen Dienstreisen können die tatsächlichen Kosten oder die Kilometerpauschalen angesetzt werden

§ 9 Abs

4 EStG enthält eine genaue Definition:

(4) Die erste Arbeitsstätte ist die feste Betriebsstätte des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens (§ 15 AktG) oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, dem der Arbeitnehmer dauerhaft zugeordnet ist

Die Zuordnung im Sinne des Satzes 1 bestimmt sich nach den dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften und den diese ergänzenden Vereinbarungen und Weisungen

Von einer Dauerüberlassung ist insbesondere dann auszugehen, wenn der Arbeitnehmer unbefristet, für die Dauer des Arbeitsverhältnisses oder für einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten an einer solchen Arbeitsstätte tätig werden soll

Fehlt eine solche dienst- oder arbeitsrechtliche Definition einer Arbeitsstätte oder ist diese nicht eindeutig, ist die erste Arbeitsstätte die betriebliche Einrichtung, in der der Arbeitnehmer dauerhaft, typischerweise arbeitstäglich oder zwei volle Arbeitstage, zu arbeiten hat oder mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit pro Arbeitswochenziel

Der Arbeitnehmer hat maximal eine erste Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis

Liegen die Voraussetzungen der Sätze 1 bis 4 für mehrere Arbeitsstätten vor, ist die vom Arbeitgeber bestimmte Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte

Fehlt diese Bestimmung oder ist sie unklar, gilt die der Wohnung am nächsten gelegene Arbeitsstätte als erste Arbeitsstätte

Als erste Arbeitsstätte gilt auch eine Bildungseinrichtung, die außerhalb eines Arbeitsverhältnisses zum Zwecke eines Vollzeitstudiums oder einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme aufgesucht wird; die Regelungen für Arbeitnehmer nach Absatz 1 Satz 3 Nr

4 und 5 sowie Absatz 4a sind entsprechend anzuwenden

Ob und wo der Arbeitnehmer eine erste Arbeitsstätte hat, muss ab 2014 in mehreren Schritten geprüft werden

Der Arbeitgeber hat die erste Arbeitsstätte festgelegt

Fehlt eine solche Definition der Arbeitsstätte oder ist diese nicht eindeutig, sind die gesetzlichen Zeitvorgaben maßgebend: Die erste Arbeitsstätte ist die betriebliche Einrichtung, in der der Arbeitnehmer typischerweise jeden Werktag oder zwei volle Arbeitstage zu arbeiten hat pro Arbeitswoche oder mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit betragen

Liegen die Voraussetzungen der Stufe 2 für mehrere Arbeitsstätten vor, ist Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte, die der Arbeitgeber bestimmt

Fehlt eine solche Regelung oder ist diese unklar, gilt die der Wohnung am nächsten gelegene Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte vom 25.11.2020 Steuerliche Behandlung der Reisekosten der Arbeitnehmer (ersetzt das Schreiben vom 24.10.2014):

Der Arbeitnehmer kann pro Arbeitsverhältnis maximal eine erste Arbeitsstätte, jedoch keine erste Arbeitsstätte, sondern nur außerbetriebliche Arbeitsstätten haben (§ 9 Abs

4 Satz 5 EStG)

Die Bestimmung des ersten Arbeitsortes richtet sich in erster Linie nach den dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorgaben des Arbeitgebers (§§ 6 ff.)

Liegen diese nicht vor oder sind die getroffenen Vorgaben nicht eindeutig, werden alternativ quantitative Kriterien (Rz 26 ff.) herangezogen

Weitere Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer dauerhaft (Rn

14 ff.) in einer der in § 9 Abs

4 Satz 1 EStG genannten ortsfesten Einrichtungen (Rn

3 ff.) tätig ist

Ein Arbeitnehmer ohne erste Arbeitsstätte arbeitet immer außerhalb seiner Wohnung

Definition „erste Arbeitsstätte“:

Der Arbeitnehmer hat maximal eine erste Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis

Die Arbeitsstätte ist eine ortsfeste Betriebsstätte

Fahrzeuge, Luftfahrzeuge, Schiffe oder andere Tätigkeitsbereiche ohne ortsfeste betriebliche Einrichtungen sind daher keine Arbeitsstätten.

Die Arbeitsstätte muss keine ständige Betriebsstätte des lohnsteuerlichen Arbeitgebers sein

Möglich sind auch: Verbundene Unternehmen nach § 15 AktG Vom Arbeitgeber benannte Dritte (z

B

Kunden; BFH-Rechtsprechung veraltet aus 2014) Arbeitnehmerüberlassung (mit der gesamten Dauer der Arbeitnehmerüberlassung Beziehung oder länger als 48 Monate; Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs veraltet von 2014)

Das Home Office des Arbeitnehmers darf nicht der erste Arbeitsort sein

Eine erste Arbeitsstätte liegt vor, wenn der Arbeitnehmer einer solchen Arbeitsstätte dauerhaft zugeordnet ist

Unbefristeter Einsatz des Arbeitnehmers in einer bestimmten Betriebsstätte Einsatz für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses (befristet oder unbefristet) Einsatz über einen Zeitraum von 48 Monaten hinaus

Eine Beauftragung „bis auf weiteres“ gilt als dauerhaft

Der qualitative Schwerpunkt der Tätigkeit ist bei der Bestimmung der „ersten Arbeitsstätte“ nicht mehr relevant

Die bisherige Rechtsprechung des BFH (VI R 36/10, VI R 55/10) ist daher ab 2014 hinfällig

Der Arbeitgeber kann nicht vorschreiben, dass der Arbeitnehmer keine erste Arbeitsstätte hat

Er kann jedoch auf die Feststellung verzichten

Hat der Arbeitgeber keine Zuordnung vorgenommen oder ist diese nicht eindeutig, werden quantitative Zuordnungskriterien herangezogen (täglicher Arbeits- bzw

Tätigkeitsort an zwei vollen Arbeitstagen oder mindestens ein Drittel der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit)

Erfüllen mehrere Arbeitsstätten die quantitativen Voraussetzungen für eine erste Arbeitsstätte, kann der Arbeitgeber die erste Arbeitsstätte bestimmen

Tut er dies nicht, wird die der Wohnung des Arbeitnehmers am nächsten gelegene Arbeitsstätte ermittelt

Ein großes Arbeitsgebiet ist kein erster Arbeitsort

Als erste Arbeitsstätte gilt auch eine Bildungseinrichtung, die außerhalb eines Arbeitsverhältnisses zum Zweck des Vollzeitstudiums genutzt wird oder eine externe (Groß-)Baustelle kann damit zur „ersten Arbeitsstätte“ werden (Dauerbaustellen einer Dauer von mehr als 48 Monaten)

Nach alter Rechtslage war eine externe (Groß-)Baustelle keine regelmäßige Arbeitsstätte i

4 EStG, auch wenn der Arbeitnehmer diese ständig und wiederholt aufsucht ().

Die erste Arbeitsstätte ist von zentraler Bedeutung für die Besteuerung von Arbeitnehmern

Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte beträgt die Entfernungspauschale derzeit 0,30 Euro pro Kilometer

Zur Entlastung der Berufspendler wird die Streckenpauschale ab dem 21

Kilometer um 5 Cent auf 35 Cent erhöht

Diese Maßnahme ist auf Dienstreisen vom 01.01.2021 bis 31.12.2026 beschränkt

Zudem erhöht sich in den Jahren 2024 bis 2026 die Fernpendlerpauschale um weitere 3 Cent auf insgesamt 38 Cent pro Kilometer ab Kilometer 21

Diese Maßnahme ist auf Dienstreisen vom 01.01.2021 bis 31.12.2026 beschränkt

Zudem erhöht sich in den Jahren 2024 bis 2026 die Fernpendlerpauschale um weitere 3 Cent ab dem 21

Kilometer auf insgesamt 3 Cent 38 Cent pro Kilometer

Bei beruflich bedingter Nebentätigkeit hingegen können 0,30 € pro gefahrenem Kilometer vom Arbeitgeber erstattet oder vom Arbeitnehmer als Werbungskosten abgezogen werden

Beispiel:

Eine Verkäuferin arbeitet in einer Bäckerei

Es wird in mehreren Branchen eingesetzt

Der Arbeitgeber hat als erste Arbeitsstätte eine Niederlassung festgelegt

Es gilt:

Für Fahrten zur Filiale, die als erste Arbeitsstätte festgelegt wurde, gilt die Entfernungspauschale (0,30 € pro Entfernungskilometer; vom 01.01.2021 bis 31.12.2026 gelten höhere Werte ab dem 21 )

Für Fahrten zu den anderen Niederlassungen gilt die Dienstreisepauschale (0,30 € pro gefahrenem Kilometer)

Bundesfinanzhof bestätigt neues Reisekostengesetz – Pressemitteilung Nr

43 vom 18.07.2019

Steuerrechtlich sind beruflich verursachte Reisekosten von Arbeitnehmern grundsätzlich als Werbungskosten in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen abzugsfähig

Für den Weg zwischen Wohnung und Arbeits- bzw

Dienstort bestehen jedoch Abzugsbeschränkungen

Werbekosten fallen nur im Rahmen der sogenannten Pkw-Entfernungspauschale i.H.v

0,30 € pro Kilometer Strecke

Das neue Gesetz definiert den Arbeits- oder Dienstort als „erste Arbeitsstätte“ (vorher: „ordentliche Arbeitsstätte“)

Nach neuem Recht wird die Erstbeschäftigung durch den Arbeitgeber aufgrund des Arbeitsvertrages oder der dienstrechtlichen Zuordnung bestimmt (§ 9 Abs

4 EStG–)

Dagegen war bisher die qualitative Ausrichtung der Tätigkeit des Mitarbeiters wichtig

Diese Änderung ist wichtig für die Bestimmung des Umfangs des Wegstreckengeldes (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 1 und 2 EStG) und des Verpflegungsgeldes (§ 9 Abs

4a Satz 1 EStG)

Der Bundesfinanzhof hat gegen die gesetzliche Neuregelung keine verfassungsrechtlichen Bedenken festgestellt

Der Gesetzgeber hat seinen ordnungspolitischen Ermessensspielraum nicht überschritten, da sich Beschäftigte immer wieder unterschiedlich auf die gleichen Strecken einstellen und so zur Reduzierung der Reisekosten beitragen können

Der Streit VI R 27/17 (Urteil vom 04.04.2019) betraf einen Polizeibeamten, der zunächst arbeitstäglich in sein Dienstzimmer ging und von dort aus seinen Einsatz- und Streifendienst aufnahm

Grundsätze:

1

Ein Polizeibeamter im Dienst und im Streifendienst hat eine erste Arbeitsstelle bei seiner Dienststelle, die er werktäglich aufsucht, um zumindest geringfügige Arbeiten zu verrichten, zu denen er gesetzlich verpflichtet ist und zu denen er gehört das Berufsbild eines Polizisten

2

Für die Frage des Einsatzes ist maßgeblich, ob der Arbeitnehmer nach dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften ex ante in einer ortsfesten Betriebsstätte des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten tätig werden soll

3

Entgegen der bis 2013 geltenden Rechtslage ist der qualitative Schwerpunkt der Tätigkeit für die Bestimmung des ersten Arbeitsortes nicht mehr relevant

Notwendig, aber auch ausreichend, ist, dass der Arbeitnehmer am Ort der ersten Arbeitsstätte zumindest eine geringe Arbeitsleistung zu erbringen hat, die er arbeitsvertraglich oder dienstrechtlich schuldet und die zu seinem Berufsbild gehört trainieren

4

Eine Abtretung ist unbefristet im Sinne des § 9 Abs

1 lit

4 Satz 3 1

Alternative EStG, wenn die Dauer des Arbeitseinsatzes nicht kalendarisch bestimmt ist und sich nicht aus Art, Zweck oder Wesen der Arbeit ergibt

Der Streit VI R 40/16 (Urteil v April 2019) betraf eine Pilotin

Das fliegende Personal – wie Piloten oder Flugbegleiter – das von seinem Arbeitgeber arbeitsrechtlich fest auf einem Flughafen eingesetzt ist und zumindest geringfügige arbeitsvertraglich geschuldete Arbeiten auf dem Flughafengelände verrichtet, hat seinen ersten Arbeitsort dort arbeiten, laut BFH-Urteil.

Grundsätze:

1

Ortsfeste Betriebsanlagen sind räumlich zusammengefasste sachliche Betriebsmittel, die der Tätigkeit des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten dienen und mit dem Boden verbunden sind oder überwiegend ortsgebunden genutzt werden sollen.

2

Eine (großflächige) erste Arbeitsstätte liegt auch dann vor, wenn eine Vielzahl solcher Ressourcen, die selbstständige betriebliche Einrichtungen darstellen können, in organisatorischem, technischem oder wirtschaftlichem Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit des Arbeitgebers räumlich abgegrenzt werden können, an verbundene Unternehmen oder vom Arbeitgeber bestimmte Dritte

Dementsprechend kommt auch ein großes Gebiet mit entsprechender Infrastruktur (z

B

Fabrik, Betriebsgelände, Bahnhof oder Flughafen) in Betracht, da eine solche erste Arbeitsstätte Tätigkeiten in geringem Umfang ausübt, die sie als Pilotin nach dem Arbeitsvertrag schuldet, hat dort ihre erste Wirkungsstätte

Eine gesonderte Zuordnung für einkommensteuerliche Zwecke ist nicht erforderlich

Das Urteil vom 10.04.2019 (VI R 17/17) ist im Wesentlichen inhaltlich identisch mit dem BFH-Urteil vom 11.04.2019 VI R 40/16

Es ging um die erste Arbeitsstätte für fliegendes Personal nach dem neuen Reisekostengesetz

Danach hat fliegendes Personal, das vom Arbeitgeber auf einem Flughafen dauerhaft eingesetzt wird, seine erste Arbeitsstätte in den dort befindlichen ständigen Betriebsstätten des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, wenn es geschuldete Tätigkeiten ausübt zumindest in geringem Umfang im Rahmen ihres Arbeitsvertrags vorhanden sind

Ebenso verneinte der BFH in VI R 12/17 (Urteil vom 11.04.2019) die Anerkennung von Reisekosten nach Dienstreisegrundsätzen für einen auf dem gesamten Flughafengelände eingesetzten Luftsicherheitskontrollbeamten

Grundsätze:

1

Ortsfeste Betriebsanlagen sind räumlich zusammengefasste sachliche Betriebsmittel, die der Tätigkeit des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten dienen und mit dem Boden verbunden sind oder überwiegend ortsgebunden genutzt werden sollen

2

Eine (großflächige) erste Arbeitsstätte liegt auch dann vor, wenn eine Vielzahl solcher Ressourcen, die für sich genommen eigenständige betriebliche Einrichtungen darstellen können, in einem organisatorischen, technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit des Arbeitgebers räumlich abgrenzbar sind, ein verbundenes Unternehmen oder ein vom Arbeitgeber bezeichneter Dritter

Dementsprechend kommt als solche erste Arbeitsstätte auch ein großes Areal mit entsprechender Infrastruktur (z

B

Werk, Betriebsgelände, Bahnhof oder Flughafen) in Betracht seine erste (großflächige) Arbeitsstätte auf dem Flughafengelände

Mit zwei weiteren Urteilen (Urteil vom 10.04.2019, VI R 6/17 und Urteil vom 11.04.2019, VI R 36/16) entschied der BFH bei befristeten Arbeitsverhältnissen, dass eine erste Arbeitsstätte vorliegt, wenn der Arbeitnehmer soll für die Dauer des befristeten Dienst- oder Arbeitsverhältnisses in einer festen Betriebsstätte arbeiten

Wird Ihnen während der Befristung eine andere Arbeitsstätte zugewiesen, ist diese nicht mehr die erste Arbeitsstätte, weshalb ab diesem Zeitpunkt wieder die Dienstreisegrundsätze gelten

Reisekosten

Arbeitet ein Arbeitnehmer außerhalb seiner Wohnung und seiner ersten Arbeitsstätte, so können folgende Fahrtkosten vom Arbeitnehmer als Werbungskosten anerkannt oder vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden: Fahrtkosten,

zusätzliche Verpflegungskosten

Übernachtungskosten u

Fahrtnebenkosten

Sammelstelle – Sammelverkehr

Hat ein Arbeitnehmer keine erste Arbeitsstätte, kann er Fahrtkosten für Tätigkeiten außerhalb seiner Wohnung geltend machen

In manchen Fällen hat der Arbeitgeber jedoch ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter gleichzeitig am Einsatzort erscheinen

Dann wird oft ein Treffpunkt (Sammelplatz) festgelegt

Die Fahrten des Arbeitnehmers von der Wohnung zu diesem vom Arbeitgeber bestimmten Ort werden als Fahrten zu einer ersten Arbeitsstätte behandelt

Für diese Fahrten darf nur die Entfernungspauschale beantragt werden

Regelarbeitsstätte oder erste Arbeitsstätte bei Leiharbeitnehmern – der BFH sorgt mit seinem Urteil vom 10

April 2019, VI R 6/17, für Klarheit

Kurzer Abriss der bisherigen Entwicklung:

Mit Urteil vom 17.06.2010 (VI R 35/08) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Leiharbeitnehmer in der Regel keine feste Arbeitsstätte haben und daher Verpflegungsmehraufwendungen grundsätzlich als Werbungskosten geltend machen können

Allerdings urteilte das Gericht nur über kurzfristige Einsätze

Mit Urteil vom 15

Mai 2013 (VI R 41/12) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Leiharbeitnehmern nur innerhalb der Dreimonatsfrist ein Anspruch auf zusätzliche Verpflegung zusteht

Mit dem neuen § 9 Abs

4 EStG (gültig ab 01.01.2014) war die Rechtsprechung des BFH in vielen Fällen tatsächlich überholt

Eine unbefristete Überlassung liegt vor, wenn das Arbeitsverhältnis auf einen anderen Arbeitgeber ausgelagert wird und der Arbeitnehmer für die gesamte Dauer des neuen Arbeitsverhältnisses oder länger als 48 Monate (sog Auslagerung)

Gleiches gilt, wenn ein Leiharbeitnehmer ausnahmsweise dauerhaft (nach § 9 Abs

4 Satz 3 EStG „bis auf weiteres“, also unbefristet, für die gesamte Dauer des Leiharbeitsverhältnisses oder länger als 48 Monate) arbeiten soll ) in einer stationären Betriebsstätte des Entleihers

Die Regelungen des § 1 Absatz 1 Satz 4 i

Sie haben im Zusammenhang mit § 1b Arbeitnehmerüberlassungsgesetz keine steuerrechtlichen Auswirkungen

Beispiel 9

Arbeitnehmer A wurde vom Zeitarbeitsunternehmen Z als Technischer Zeichner ausschließlich für den Einsatz bei der Projektentwicklungsgesellschaft P eingestellt

Das Arbeitsverhältnis von A endet laut Vertrag nach Abschluss des laufenden Projekts bei P.

A hat seine erste Stelle der Arbeitsleistung ab dem ersten Arbeitstag bei der Projektentwicklungsgesellschaft P, da er während der gesamten Dauer seiner Tätigkeit bei Z bei P arbeitet und daher dort dauerhaft Ziel ist

Änderung

Mitarbeiter A wurde als Technischer Zeichner vom Zeitarbeitsunternehmen Z unbefristet eingestellt und wird bis auf Weiteres dem Projektentwicklungsunternehmen P zugeordnet und soll daher dort dauerhaft praktizieren

In bestimmten Fällen kann der Arbeitnehmer auch seine erste Arbeitsstelle in einem Fremdunternehmen aufsuchen

Die Annahme einer Arbeitsstätte setzt nicht mehr voraus, dass es sich um eine ortsfeste Betriebsstätte des lohnsteuerlichen Arbeitgebers handelt

Eine „erste Arbeitsstätte“ soll ein Leiharbeitnehmer beim Entleiher haben, wenn er „bis auf weiteres“, also unbefristet, für die gesamte Dauer des Leiharbeitsverhältnisses oder länger als 48 Monate beim Entleiher ist

Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen der Arbeitnehmerüberlassung ist aus rechtlichen Gründen keine dauerhafte Überlassung an ein Entleihunternehmen möglich.

Auszug aus Urteil 9 K 130/16 vom 30.11.2016:

Arbeitsrechtliche Besonderheiten (§ 1 Abs

1 Satz 2 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz: „befristet“) legen nahe, dass bei Arbeitnehmerüberlassungsverhältnissen schon aus rechtlichen Gründen nicht von einer dauerhaften Überlassung an einen Entleiher ausgegangen werden kann

Wenn die dauerhafte Überlassung an ein entleihendes Unternehmen arbeitsrechtlich verboten ist und das Steuerrecht – soweit es diese Frage der Überlassung betrifft – dem Arbeitsrecht folgt, kann es auch keine steuerrechtliche dauerhafte Überlassung geben, was dazu führt, dass der Leiharbeitnehmer zuerst Arbeitsstätte. .

….

Ein Verstoß gegen das sachliche Nettoprinzip der Anrechnung einer Wegstreckenpauschale anstelle der tatsächlichen Fahrtkosten ist jedoch nur im Grundfall einer dauerhaften und dauerhaften Arbeitsstätte gerechtfertigt

Nur in diesen Fällen kann sich der Arbeitnehmer auf unterschiedliche Weise auf dieselbe Reise vorbereiten und auf eine Reduzierung der Reisekosten hinwirken (z

B

durch Bildung von Fahrgemeinschaften und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie durch entsprechende Wohnsitznahme)

Der Kläger kann sich im Streitfall jedoch nicht auf den Ort, die Dauer und die weitere konkrete Ausgestaltung der dort durchzuführenden Arbeiten, vergleichbar mit anderen externen Tätigkeiten, einstellen; das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Entleiher liegt außerhalb des Einflussbereichs des Klägers. .

….

Im Streitfall kann aus den vorgenannten Gründen nicht von einer dauerhaften Überlassung an den Entleiher ausgegangen werden

Verfügt der Kläger dann nicht über eine erste Arbeitsstätte, kommt eine Begrenzung der Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Vermieter auf die Entfernungspauschale nicht in Betracht mit der weiteren Folge, dass der Kläger die geltend gemachte Leistung zu zahlen hat Kilometerpauschalen nach den Grundsätzen für Nebentätigkeiten (§ 9 Abs

1 Satz 1 EStG 2014) sind zu gewähren

Die Beschwerde wurde eingelegt (anhängiges Verfahren, VI R 6/17)

Urteil des BFH vom 10

April 2019, VI R 6/17

Leitprinzipien:

1

Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis liegt eine unbefristete Entsendung im Sinne von Art

des § 9 Abs

1 lit

4 Satz 3 1

Alternative EStG zu einer ersten Arbeitsstätte nicht zu berücksichtigen

dieser Zweiteinsatz entfällt gemäß § 9 Abs

4 Satz 3 2

Alternative EStG für die Dauer des befristeten Arbeitsverhältnisses

Die Frage, ob eine Zuordnung für die Dauer des Arbeitsverhältnisses erfolgt, ist daher auf das einheitliche Arbeitsverhältnis und nicht nur auf den Verlängerungszeitraum abzustellen

Arbeitsstätte des Arbeitgebers bei einem verbundenen Unternehmen oder bei einem Dritten

Auszug aus dem BMF-Schreiben vom 25.11.2020 Steuerliche Behandlung der Reisekosten von Arbeitnehmern (ersetzt das Schreiben vom 24.10.2014):

Die Annahme einer Arbeitsstätte setzt nicht voraus, dass es sich um eine ortsfeste Betriebsstätte des lohnsteuerlichen Arbeitgebers handelt

Erfasst werden auch Umstände, in denen der Arbeitnehmer statt beim eigenen Arbeitgeber in einer festen Betriebsstätte eines der in § 15 AktG genannten Unternehmen oder bei einem Dritten (z

B

einem Kunden) tätig werden soll

Ein solches Vorgehen ist nicht anzunehmen, wenn der Mitarbeiter für das Dritt- oder verbundene Unternehmen tätig ist, z.B

B

nur einen Dienst des Drittanbieters nutzt oder einen Kauf tätigt

Auch hier gilt: Ein Arbeitnehmer, der für ein verbundenes Unternehmen tätig ist, hat dort eine „erste Arbeitsstätte“, wenn er „bis auf weiteres“, also unbefristet für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses oder länger als dort tätig ist 48 Monate.

Homeoffice

Auszug aus dem BMF-Schreiben vom 25.11.2020 Steuerliche Behandlung von Reisekosten der Arbeitnehmer (ersetzt das Schreiben vom 24.10.2014):

Das Home Office des Arbeitnehmers ist keine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers oder eines Dritten und kann daher nicht der erste Arbeitsort sein

Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer ein oder mehrere Arbeitsräume anmietet, die der Wohnung des Arbeitnehmers zugeordnet sind

Auch in diesem Fall ist ein Homeoffice Teil der Wohnung des Arbeitnehmers

Zur Bestimmung, welche Räume zur Wohnung des Arbeitnehmers gehören, ist das Gesamtbild der Umstände im Einzelfall zu berücksichtigen (z

B

unmittelbare Nähe zum privaten Wohnraum)

Erster Arbeitsplatz für Vollzeitstudium oder Vollzeitausbildungsmaßnahmen

Mit zwei Urteilen vom 09.02.2012 (VI R 42/11 und VI R 44/10) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnort und einer hauptamtlichen Bildungseinrichtung voll zu vergüten sind (z

B

Dienstreisen) und nicht nur begrenzt auf die Höhe der Entfernungspauschale als Werbekosten abzugsfähig

Das Urteil vom 22

November 2012 (III R 64/11) bestätigte diese Auffassung

Eine Bildungseinrichtung oder eine Hochschule sei daher nicht als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen

Ab 2014 entfällt dies

Auszug aus dem BMF-Schreiben vom 25.11.2020 Steuerliche Behandlung von Reisekosten der Arbeitnehmer (ersetzt das Schreiben vom 24.10.2014):

Die erste Arbeitsstätte ist auch eine Bildungseinrichtung, die außerhalb eines Arbeitsverhältnisses zum Zwecke eines Vollzeitstudiums oder einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme besucht wird (§ 9 Abs

4 Satz 8 EStG)

Die Dauer einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme ist für die Einstufung einer Bildungseinrichtung als erster Arbeitsstätte unerheblich

Eine Mindestdauer der Schulungsmaßnahme ist nicht erforderlich

Eine Bildungseinrichtung gilt daher auch dann als erste Arbeitsstätte, wenn sie vom Steuerpflichtigen im Rahmen einer nur kurzfristigen Bildungsmaßnahme aufgesucht wird

Davon ist auszugehen, wenn der Steuerpflichtige die Bildungseinrichtung nicht nur gelegentlich für die regelmäßige, zeitlich begrenzte Bildungsmaßnahme aufsucht, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, also kontinuierlich und wiederholt (auf Dauer) (BFH-Urteil vom 14.05.2020, VI R 24/18, BStBl II S

XXX)

Studien- oder Bildungsmaßnahmen finden außerhalb eines Arbeitsverhältnisses statt, insbesondere wenn sie nicht Bestandteil des Arbeitsverhältnisses sind, auch wenn sie vom Arbeitgeber durch die Bereitstellung von Mitteln, wie z.B

B

ein Stipendium, gefördert werden oder

diese werden ohne vertragliche Bindung absolviert und die Beschäftigung ermöglicht lediglich die Studien- oder Ausbildungsmaßnahme

BFH – Urteil vom 14.05.2020, VI R 24/18

Erster Job in einem Vollzeit-Ausbildungsprogramm

Leitprinzipien:

Maßgeblich für die Einstufung einer Bildungseinrichtung als erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

1 ist die Dauer einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme

4 Satz 8 EStG gegenstandslos

Die Dauer einer hauptberuflichen Bildungsmaßnahme ist für die Einstufung einer Bildungseinrichtung als erste Arbeitsstätte im Sinne des neugefassten § 9 Abs

4 Satz 8 EStG gegenstandslos

Das Gesetz schreibt keine Mindestdauer der Weiterbildungsmaßnahme vor

Notwendig, aber auch ausreichend, ist, dass der Steuerpflichtige die Bildungseinrichtung nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, dh kontinuierlich und immer wieder (auf Dauer), anlässlich der ohnehin begrenzten regelmäßigen Bildungsmaßnahme aufsucht

Der Auszubildende/Student wird daher einem Leiharbeitnehmer gleichgestellt

Erster Arbeitsort während der (Praxis-)Semester im Ausland

Grundsätze des Urteils des Bundesfinanzhofs vom 14

Mai 2020 (VI R 3/18): 1

Sieht die Studienordnung einer Hochschule vor, dass Studierende einen Teil ihres Studiums an einer anderen (weiteren) Hochschule absolvieren können oder müssen (hier Auslandssemester), kein weiterer erster Arbeitsort im Sinne von Art

§ 9 Abs

4 Satz 8 EStG

2

Studierende können daher die durch den Besuch der anderen Hochschule verursachten Mehraufwendungen für Unterkunft und Verpflegung gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

5a und § 4a EStG als zuvor entstandene Werbungskosten geltend machen

3

Gleiches gilt für Studierende, die im Rahmen ihres Studiums ein Praxissemester oder Praktikum absolvieren können oder müssen und dadurch ein Arbeitsverhältnis begründen

Der Fall betraf eine Studentin, die nach Abschluss ihrer Ausbildung an einer inländischen Hochschule studierte

Die Prüfungsordnung sah vor, dass das Studium ab dem fünften Semester an einer Partnerhochschule im Fremdsprachenbereich fortgesetzt und ein Auslandssemester absolviert werden musste

Von dieser Entscheidung profitieren jedoch nur Studierende, die bereits eine Erstausbildung (Berufsausbildung oder Bachelor) abgeschlossen haben

Aufwendungen für ein Studium als Erstausbildung sind vom Werbungskostenabzug ausgenommen

§ 9 Abs

6 EStG:

Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine Berufsausbildung oder für sein Studium sind nur dann Werbungskosten, wenn der Steuerpflichtige bereits eine Erstausbildung (Berufsausbildung oder Studium) abgeschlossen hat oder wenn die Berufsausbildung oder das Studium im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses erfolgt

Eine Berufsausbildung als Erstausbildung nach Satz 1 liegt vor, wenn eine regelmäßige Ausbildung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten in Vollzeitausbildung und mit Abschlussprüfung durchgeführt wird

Eine ordnungsgemäße Ausbildung liegt vor, wenn sie auf Grund von Rechts- oder Verwaltungsvorschriften oder internen Regelungen einer Bildungseinrichtung durchgeführt wird

Ist eine Abschlussprüfung laut Ausbildungsplan nicht vorgesehen, gilt die Ausbildung als abgeschlossen, wenn sie tatsächlich wie geplant abgeschlossen wird

Eine Berufsausbildung als Erstausbildung hat auch absolviert, wer die Abschlussprüfung einer gesetzlichen oder behördlichen Berufsausbildung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten bestanden hat, ohne vorher eine entsprechende Berufsausbildung absolviert zu haben

Wurde bisher keine Erstausbildung absolviert, kann der Aufwand nur im Rahmen des Sonderausgabenabzugs berücksichtigt werden

Studierende ohne abgeschlossene Berufsausbildung sollten das Auslandssemester nach Möglichkeit auf den Zeitpunkt des Masterstudiums verschieben

Anzeige

© 2007-2022 A.Liebig – Impressum – Kontakt – Datenschutz – Inhaltsverzeichnis (Sitemap) – Gehaltslexikon – Cookie-Einstellungen verwalten

Steuertipps: Steuererklärung – Erste Tätigkeitsstätte New

Video unten ansehen

Neues Update zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Einige Bilder im Thema

 Update Steuertipps: Steuererklärung - Erste Tätigkeitsstätte
Steuertipps: Steuererklärung – Erste Tätigkeitsstätte Update

Erste Tätigkeitsstätte“ Homeoffice – Auswirkungen auf die … New Update

2021-11-03 · Erste Tätigkeitsstätte. Voraussetzung dieser zusätzlichen Steuerpflicht ist allerdings in jedem Fall, dass ein Arbeitnehmer überhaupt über eine „erste Tätigkeitsstätte“ verfügt. Definiert ist diese in § 9 EStG als eine ortsfeste betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, welcher der …

+ Details hier sehen

Read more

In den vergangenen 18 Monaten ist das Home Office immer mehr in den Fokus vieler Arbeitsverhältnisse gerückt

Doch welche Auswirkungen hat die Verlagerung der Arbeit in die heimischen vier Wände auf die Besteuerung des geldwerten Vorteils der Dienstwagennutzung? Kann das Homeoffice den „ersten Arbeitsort“ darstellen und damit eine Nachbesteuerung der Dienstwagennutzung für Fahrten zum Unternehmen ausschließen? Die Grundsätze der Besteuerung der privaten Dienstwagennutzung sind vielfach bekannt: Wird ein Dienstwagen auch zur privaten Nutzung überlassen, ist diese private Nutzung als geldwerter Vorteil zu versteuern, der regelmäßig pauschal pro Kalendermonat mit 1 Prozent der Listenpreis

Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Dienstwagen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte zu nutzen, diese Fahrten mit dem Dienstwagen sind als zusätzlicher geldwerter Vorteil ebenfalls steuerpflichtig

In der Regel erfolgt eine Pauschalbesteuerung (0,03 % des Listenpreises je Kilometer Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte)

Alternativ können Arbeitnehmer eine Versteuerung nach Einzelveranlagung beantragen (0,002 % Bruttolistenpreis pro Kilometer und Tag, wenn die Arbeitnehmer weniger als 15 Tage im Monat zur Arbeit fahren)

Erster Arbeitsplatz

Voraussetzung für diese zusätzliche Steuerpflicht ist aber in jedem Fall, dass ein Arbeitnehmer überhaupt eine „erste Arbeitsstätte“ hat

Diese ist in § 9 EStG definiert als eine ortsfeste Betriebsstätte des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, der der Arbeitnehmer dauerhaft zugeordnet ist

Der erste Punkt der Weichenstellung ist also bereits durch die Definition vorgegeben: Das Homeoffice kann niemals der erste Arbeitsort sein, da es sich nicht um eine Betriebsstätte handelt

Die Prüfung, ob und ob welcher Arbeitsstätte Arbeitnehmer im konkreten Einzelfall steuerlich zugeordnet ist, erfolgt in zwei Schritten: Zuweisungsbescheid des Arbeitgebers

Zunächst bestimmt sich der dauerhafte Einsatz der Mitarbeiter nach den dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften sowie den sie ergänzenden Vereinbarungen oder Weisungen

Vertraglich festgelegte Arbeitsstätten, die nicht nur eine organisatorische Zuordnung darstellen (ohne dass ein Teil der Arbeit dort tatsächlich verrichtet wird), bestimmen die erste Arbeitsstätte für die Besteuerung als verbindlich

Ansonsten: quantitative Zuordnung

Hat der Arbeitgeber keine dauerhafte Zuordnungsentscheidung getroffen, ist eine quantitative Analyse angezeigt

Der erste Arbeitsort ist dort, wo der Mitarbeiter nach einer zukunftsorientierten Prognose dauerhaft stationiert ist

in der Regel jeden Werktag bzw

mindestens zwei volle Arbeitstage pro Arbeitswoche bzw

mindestens 1/3 der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit

sollte funktionieren.

Fehlende erste Arbeitsstätte

Die quantitative Analyse kann zu dem Schluss führen, dass es keinen ersten Arbeitsort gibt: Arbeiten Mitarbeiter komplett im Homeoffice oder mobil oder nur einen Tag einer Fünf-Tage-Woche im Unternehmen, gibt es keinen ersten Arbeitsort

Gelegentliche Fahrten zum Unternehmen unterliegen in diesem Fall also keiner zusätzlichen Besteuerung

Arbeitgeber sollten daher erwägen, einen ersten Arbeitsort für Mitarbeiter im Home- oder Mobile-Bereich festzulegen, um bei der Besteuerung der Dienstwagennutzung frühzeitig für Rechtsklarheit zu sorgen

Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn den Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich der Arbeitserbringung vor Ort eingeräumt wird, sie aber gleichzeitig weiterhin auf dem Firmengelände tätig werden können.

Hier kann es sinnvoll sein, zunächst einen Arbeitsort zuzuweisen, um Unsicherheiten im Rahmen des quantitativen Vorgehens vorzubeugen

Eine solche Zuordnung ist bereits dann möglich, wenn an dieser Arbeitsstätte zumindest in sehr geringem Umfang Tätigkeiten ausgeübt werden sollen, z.B

B

Hilfs- und Nebentätigkeiten (Auftragsbestätigungen, Abgabe von Stundenzetteln etc.).

Reisekostenrecht – Erste Tätigkeitsstätte Update

Video ansehen

Neue Informationen zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Einige Bilder im Thema

 Update Reisekostenrecht - Erste Tätigkeitsstätte
Reisekostenrecht – Erste Tätigkeitsstätte Update

Zeitarbeit und Leiharbeit – Kann man das absetzen? New Update

Die Tätigkeit wird bei dem Unternehmen ausgeübt, an das der Zeitarbeiter im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ausgeliehen wurde. Dies wirkt sich auf die Fahrtkosten und die Verpflegungsmehraufwendungen in der Steuererklärung aus. Dabei ist es ab dem Jahr 2014 wichtig, wo bei dem Arbeitnehmer die »erste Tätigkeitsstätte« liegt. Vor dem …

+ hier mehr lesen

Read more

Leih- und Leiharbeitnehmer werden vom Zeitarbeitsunternehmen (Entleiher) angestellt und an ein anderes Unternehmen (Entleiher) für einen bestimmten Zeitraum ausgeliehen, um dort zu arbeiten

Dieser Vorgang wird auch als Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet

Diese Besonderheit kann Auswirkungen auf die Höhe der Werbungskosten für Arbeitnehmer haben

Werkvertragsarbeitnehmer oder Leiharbeitnehmer verrichten ihre Arbeit nicht am Ort des Unternehmens, in dem sie beschäftigt sind

Die Tätigkeit wird bei dem Unternehmen ausgeübt, an das der Leiharbeitnehmer im Rahmen der Leiharbeit verliehen wurde

Dies wirkt sich auf die Fahrtkosten und die Verpflegungsmehraufwendungen in der Steuererklärung aus

Ab 2014 ist es wichtig zu wissen, wo sich die „erste Arbeitsstätte“ des Arbeitnehmers befindet

Vor 2014 war der Zeitarbeitnehmer stets im Ausland tätig und durfte die Besonderheiten der Werbungskosten in Anspruch nehmen

Das neue Reisekostengesetz aus dem Jahr 2014 hat die Regelung zwar etwas verändert, aber das Ergebnis ist meist die gleiche Betrachtungsweise der Werbungskosten

Hat der Arbeitnehmer seine erste Arbeitsstätte nicht beim Entleiher/Übernahmebetrieb, gelten die Besonderheiten der Werbungskosten

Erster Dienstort nicht beim Entleiher

Wenn folgende Kriterien zutreffen, liegt die erste Arbeitsstätte nicht beim Entleiher / aufnehmenden Unternehmen:

Arbeitsvertrag beim Verleiher/Zeitarbeitsunternehmen, keine Abtretung an den Entleiher: Abtretung besteht nicht oder ist zeitlich befristet

Die Abtretung ist kürzer als die Dauer des Vertrages mit dem Kreditgeber bzw

Die Abtretung an den Kreditnehmer ist kürzer als 48 Monate

Abtretung an den Kreditnehmer: Rechtsfrage

Nach neuerer Rechtsprechung ist die Abtretung an den Kreditnehmer ein Ausnahmefall

Die Formulierung „bis auf Weiteres“ im Zusammenhang mit der Überlassung an den Entleiher im Zeitarbeitsvertrag bedeutet nicht, dass die Überlassung dauerhaft ist

Laut Urteil des Niedersächsischen FG vom 30.11.2016 werden Leiharbeitnehmer flexibel eingesetzt

Zum Ausgleich von Arbeitsspitzen werden häufig befristete Arbeitsverträge abgeschlossen

Daher sind die Verträge mit Leih- oder Leiharbeitern nur für die Arbeitnehmerüberlassung gedacht, was einer dauerhaften Zuordnung zum Unternehmen des Entleihers und damit auch einer dort bestehenden ersten Arbeitsstätte widerspricht

Eine Überlassung an den Entleiher kann nur ausnahmsweise für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses bestehen, wenn dies bereits zu Beginn des befristeten Arbeitsverhältnisses/der jeweiligen Vertragsverlängerung feststand

Die Sonderregelungen zu den Werbungskosten für Leiharbeiter und Leiharbeiter könnten sich ändern

Beim Bundesfinanzhof ist ein Verfahren anhängig (Az.: VI R 6/17)

Im Urteil ist zu entscheiden, ob eine dauerhafte Zuordnung zum Darlehensnehmer steuerlich möglich ist

Dann würde nur der normale Reisekostenzuschuss und keine zusätzlichen Verpflegungskosten anfallen

Werbeausgaben für Vertrags- und Leiharbeiter

Befindet sich die erste Arbeitsstätte nicht beim Kreditnehmer, wirkt sich dies auf die Werbungskosten wie folgt aus: Fahrkosten

Die Kosten für den Arbeitsweg können auf 30 Cent pro gefahrenem Kilometer statt auf 30 Cent pro Kilometer festgesetzt werden

So kann die Hin- und Rückfahrt statt nur einer Fahrt genutzt werden

Dadurch verdoppeln sich die anfallenden Werbungskosten pro Arbeitstag

Bei 230 Arbeitstagen und 10 km Anfahrt zum Kreditnehmer kann dann statt 690 Euro ein Betrag von 1.380 Euro als Fahrtkosten für den Arbeitsweg geltend gemacht werden

Berechnung: 230*10 km*2*0 0,3 € = 1.380 €

Verpflegungsmehraufwand

Für die ersten drei Monate an einem neuen Einsatzort können zusätzliche Verpflegungspauschalen beantragt werden

Arbeitstage werden hier ähnlich wie Dienstreisen behandelt

Wenn Sie länger als 8 Stunden von zu Hause und Ihrem üblichen Arbeitsort (z

B

dem Verleiher) entfernt sind, können Sie 12 € pro Tag für zusätzliche Verpflegungskosten hinzurechnen.

Bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und Darlehens am 01.01

Verpflegungsmehraufwendungen können für die Werktage von Januar bis März beantragt werden

Geht man davon aus, dass in diesem Zeitraum 60 Arbeitstage mit mehr als 8 Stunden Fehlzeit waren, dann können 60 € * 12 = 720 € Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten geltend gemacht werden

Tipp:

Besteht im Vertrag eine Abtretung an den Entleiher, kann sich die Rechtsfolge aufgrund des zu erwartenden Urteils des BFH (siehe oben) zugunsten der Leiharbeitnehmer ändern

In diesem Fall müssten die Werbungskosten nach der zurückgelegten Strecke und den Verpflegungsmehraufwendungen berechnet werden und sind daher höher

Die Kosten können dann in die Einkommensteuererklärung aufgenommen werden

Werden die Werbungskosten im Steuerbescheid gestrichen, kann mit einem Antrag auf Einstellung des Verfahrens mit Hinweis auf das beim BFH anhängige Verfahren Widerspruch eingelegt werden (Az.: VI R 6/17)

Fällt das Urteil zu Gunsten der Leiharbeitnehmer aus, wird der Bescheid an die höheren Werbungskosten angepasst.

Reisekosten: Brennpunkt \”Erste Tätigkeitsstätte\” – Verlag Dashöfer Update New

Video ansehen

Weitere hilfreiche Informationen im Thema anzeigen erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Sie können die schönen Bilder im Thema sehen

 New Reisekosten: Brennpunkt \
Reisekosten: Brennpunkt \”Erste Tätigkeitsstätte\” – Verlag Dashöfer Update

Zeitarbeit und Leiharbeit: Diese Kosten können Sie … – VLH New

2021-10-22 · Wäre Andreas über die Zeitarbeitsfirma “bis auf Weiteres” bei dem Automobilhersteller beschäftigt und wäre gleichzeitig auch sein Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma unbefristet, so wäre der Arbeitsplatz in Stuttgart seine erste Tätigkeitsstätte. Das heißt: Andreas müsste seine Fahrtkosten genau wie seine fest angestellten Kollegen mit 30 …

+ Details hier sehen

Reisekosten: Dienstwagen und erste Tätigkeitsstätte Update

Video unten ansehen

Neues Update zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Ähnliche Bilder im Thema

 Update Reisekosten: Dienstwagen und erste Tätigkeitsstätte
Reisekosten: Dienstwagen und erste Tätigkeitsstätte Update New

Auswärtstätigkeit ⇒ Lexikon des Steuerrechts – smartsteuer New

2014-01-01 · Erste Tätigkeitsstätte bei grenzüberschreitender Arbeitnehmerentsendung ist die ortsfeste betriebliche Einrichtung des aufnehmenden Unternehmens, der der ArbN im Rahmen eines eigenständigen Arbeitsvertrags mit dem aufnehmenden Unternehmen für die Dauer der Entsendung zugeordnet ist (BFH vom 17.12.2020, VI R 21/18). Beispiel 1:

+ ausführliche Artikel hier sehen

Read more

Inhaltsverzeichnis

1 Reform des Reisekostensteuerrechts per 01.01.2014

2 Definition von Fremdarbeit

3 Erster Arbeitsort

3.1 Grundlagen

3.2 Prüfungsschema zur Bestimmung der ersten Arbeitsstätte

3.3 Zuordnung durch den Arbeitgeber

3.3.1 Privatrechtliche Regelung

3.3.1.1 Betriebsstätte des Arbeitgebers

3.3.1.2 Betriebsstätte eines verbundenen Unternehmens

3.3.2 Öffentlich-rechtliche Grundsätze

3.4 Quantitative Zuordnungskriterien

4 Sammelpunkt/ständiger Treffpunkt

5 Arbeitsstätte außerhalb des Kontrollbereichs des Arbeitgebers

5.1 Überblick über Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung

5.2 Verordnung vom 01.01.2014

6 Fahrten eines Auftragnehmers zwischen der Wohnung des Kunden und der Einrichtung

7 Entfernungspauschale für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

8 Großräumiger Arbeitsbereich/Tätigkeitsbereich

9 Bildungseinrichtungen

10 Beruflicher Grund für die Nebentätigkeit

10.1 Einkommensteuerliche Behandlung

10.2 Mehrwertsteuerbehandlung

11 Reisekosten

11.1 Reisekosten gelten als Reisekosten

11.1.1 Tatsächlicher Aufwand oder pauschale Kilometervergütung

11.1.2 Entfernungspauschale auch ohne ersten Arbeitsort

11.2 Tatsächliche Gesamtkosten oder Kilometerpauschalen

11.2.1 Tatsächliche Gesamtkosten

11.2.2 Kilometerpauschalen

11.3 Reisekosten für ständig wechselnde Arbeitsorte

11.3.1 Allgemeine Übersicht

11.3.2 Fahrtkosten für die tägliche Heimreise

11.3.3 Reisekosten für externe Unterkünfte

11.3.4 Fahrten mit kollektiven Verkehrsmitteln des Arbeitgebers

11.4 Fahrtkosten für Fahrtätigkeiten

11.5 Vom Arbeitgeber gestelltes Auto

11.5.1 Typische externe Aktivitäten

11.5.2 Entfernungspauschale für externe Tätigkeiten

11.6 Reisekostenerstattung durch den Arbeitgeber

11.7 Mehrwertsteuerbehandlung

11.7.1 Fahrzeuge im Firmenvermögen

11.7.2 Fahrzeuge im Privatvermögen

11.7.3 Ausgaben für Mitarbeiterfahrzeuge

11.8 Ausgaben für öffentliche oder andere Verkehrsmittel

11.8.1 Lohnsteuerliche Behandlung

11.8.2 Mehrwertsteuerbehandlung

11.9 Unfallkosten, Diebstahl und Kfz-Versicherung

11.10 Zinsen für ein Kaufdarlehen

12 Zusätzliche Verpflegungskosten als Reisekosten

12.1 Allgemeines

12.2 Übersicht Verpflegungsmehraufwand

12.3 Eintägige Auswärtstätigkeit ohne Übernachtung

12.4 Mehrtägige externe Aktivitäten

12.5 Zusätzliche Verpflegungskosten bei Einsatzwechsel

12.6 Dreimonatszeitraum

12.6.1 Grundsätzliches zur Anwendung der Dreimonatsfrist

12.6.2 Keine Anwendung der Dreimonatsfrist für Fahrtätigkeiten

12.6.3 Keine Anwendung der Drei-Monats-Frist im Falle eines Einsatzwechsels

12.7 Pauschale für Berufskraftfahrer

12.8 Erstattung zusätzlicher Verpflegungskosten durch den Arbeitgeber

12.8.1 Steuerfreie Rückerstattung

12.8.2 Pauschalbesteuerung für steuerpflichtige Verpflegungsmehraufwendungen

See also  Best 1 prozent regelung transporter Update

12.9 Vom Arbeitgeber oder einem Dritten auf dessen Wunsch als Lohn bereitgestellte Mahlzeiten

12.9.1 Bewertung und Steuerverzicht

12.9.2 Lohnsteuerpauschale für Mahlzeiten

12.9.3 Zertifizierungspflichten

12.9.4 Kürzung der Verpflegungspauschalen

12.9.4.1 Ermittlung des Kürzungsbetrags

12.9.4.2 Kürzung des Kürzungsbetrags

12.10 Gemischte Reisen mit Verpflegung

12.11 Zusätzliche Aufenthaltskosten für Berufssoldaten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung

12.12 Mehrwertsteuerbehandlung

13 Übernachtungskosten

13.1 Ermittlung der Übernachtungskosten

13.2 Erstattung durch den Arbeitgeber

13.3 Mehrwertsteuerbehandlung

14 Anfallende Reisekosten

14.1 Übliche Reisekosten

14.2 Anfallende Fahrtkosten für LKW-Fahrer

15 Telefongebühren

16 Zeitpunkt der Besteuerung der steuerpflichtigen Teile der Reisevergütung

17 Erstattung von Reise- und Aufenthaltskosten für zu Gastspielen verpflichtete Künstlerinnen und Künstler

18 Auslandsreisekosten

18.1 Reisekosten

18.2 Zusätzliche Verpflegungskosten

18.3 Übernachtungspauschalen

19 Sozialversicherungsrechtliche A1-Bescheinigungen

19.1 Gesetzliche Regelung in § 106 SGB IV

19.2 Allgemeiner Überblick über den Zertifizierungsprozess

20 Referenzen

21 Verwandte Lexikonartikel

Aufgrund des Gesetzes zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des Reisekostensteuergesetzes vom 20

Februar 2013 (BGBl I 2013, 285) sind die umfangreichen BFH-Rspr

teils gesetzlich fixiert, teils führt die Neuregelung auch zu einer Verlängerung der BFH-Rspr.

Steuern sparen Steuerspartipps, wichtige Fristen und Termine – alles auf einen Blick

Abonnieren Sie den Newsletter

Folgende wichtige Änderungen sind zu beachten: neue gesetzliche Definition der „ersten Arbeitsstätte“ in § 9 Abs

4 EStG; Reisekosten in § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4a EStG für externe Arbeiten

beim Besuch eines dauerhaft festgelegten Ortes bzw

beim Besuch des gleichen weitreichenden Tätigkeitsbereichs; Verpflegungsmehraufwand nach § 9 Abs

4a EStG; Vereinfachung der steuerlichen Erfassung der erbrachten Verpflegung durch das ArbG bei einer Nebentätigkeit nach § 8 Abs

2 Satz 8 und 9 und § 9 Abs

4a Satz 8 ff

EStG; Übernachtungskosten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

5 und Nr

§ 5a EStG

Das BMF hat ein ausführliches Einführungsschreiben zur Anwendung der am 01.01.2014 in Kraft getretenen gesetzlichen Vorschriften des EStG für die steuerliche Festsetzung von Reisekosten des ArbN erlassen (BMF vom 24.10.2014, BStBl I 2014, 1412)

Das Schreiben vom 24.10.2014 gilt grundsätzlich mit Wirkung zum 01.01.2014

Lediglich hinsichtlich der Regelungen zur Verpflegung in Flugzeugen, Schiffen oder Zügen wird die Finanzverwaltung nichts dagegen haben, wenn diese erst ab dem 01.01.2015 zur Anwendung kommen (BMF v 24.10.2014, Bundessteuerblatt I 2014, 1412, Rz

130, siehe auch Anmerkung vom 04.11.2014, LEXinform 0652497)

31) hat der BFH entschieden, dass das Reisekostensteuergesetz, das seit 2014 den Abzug von Werbungskosten für nicht ortsansässige Angestellte und Beamte – etwa Streifenpolizisten – eingeschränkt zulässt, verfassungsgemäß ist

Gleichzeitig veröffentlichte der BFH vier weitere Urteile, die die Folgen der geänderten Rechtslage für andere Berufsgruppen – etwa Piloten, Flugsicherungspersonal oder Leiharbeitnehmer – verdeutlichen (BFH vom 10.04.2019, VI R 6/17, vom 11

April 2019, VI R 36/16, VI R 40/16 und VI R 12/17; alle veröffentlicht am 18

Juli 2019)

BMF-Schreiben vom 24.10.2014, BStBl I 2014, 1412, ersetzt

Außerdem aktualisiert das BMF-Schreiben einige Passagen (aufgrund eingegangener Beschwerden) und trägt die neuen Beträge für die Verpflegungsmehraufwendungen ein

Mit § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG 8 € pro Kalendertag eingeführt

Berufskraftfahrer nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

5b EStG sind ArbN, die ihre berufliche Tätigkeit überwiegend an Kraftfahrzeugen ausüben

Die neue gesetzliche Pauschale kann für die Mehraufwendungen verwendet werden, die üblicherweise bei einer mehrtägigen beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang mit einer Übernachtung in einem Kraftfahrzeug des ArbG entstehen

Fremdarbeit ist im EStG nicht definiert

Lediglich in § 9 Abs

4a Satz 2 EStG wird die »externe berufliche Tätigkeit« in einer Klammerdefinition erwähnt

Danach liegt eine Nebentätigkeit bei einer beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wohnung und der ersten Arbeitsstätte vor (§ 9 Abs

4 EStG).

Die Wohnung gilt als die Wohnung im Sinne der Bestimmung, die für die Berechnung nach der Entfernungspauschale im Sinne des § 9 Abs

1 Nr

4 EStG maßgebend ist

Als Ausgangspunkt kommt jede Wohnung der ArbN in Betracht, die er regelmäßig für Übernachtungen nutzt und von der aus er seine erste Arbeitsstätte aufsucht

Als Wohnung gilt auch ein möbliertes Zimmer, eine Schiffskabine, eine Gartenhütte, ein auf bestimmte Zeit abgestellter Wohnwagen oder ein Schlafplatz in einer Massenunterkunft

Hat eine ArbN mehrere Wohnungen, können Wege zu und von der weiter von der ersten Arbeitsstätte entfernten Wohnung nur nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 6 EStG, wenn dort der Mittelpunkt der Lebensinteressen des ArbN liegt und dieser nicht nur gelegentlich aufgesucht wird « wird durch »erste Arbeitsstätte« ersetzt und gesetzlich genau definiert

Nach der Rechtsprechung des BFH ist maximal eine Arbeitsstätte pro Beschäftigung mit begrenztem Werbungskostenabzug (Wegstreckenpauschale, keine Verpflegungspauschale, Übernachtungskosten i.d.R

nur im Rahmen von zwei Haushalten) zulässig bereitgestellt (§ 9 Abs

4 Satz 5 EStG)

Dieser eine Arbeitsort wird in erster Linie anhand der arbeits- bzw

dienstrechtlichen Vorschriften und der sie ergänzenden arbeits- bzw

dienstrechtlichen Weisungen/Erlasse, hilfsweise anhand quantitativer Kriterien bestimmt

Im Zweifel ist die räumliche Nähe zur Wohnung des Stpfl

maßgeblich

Maßgeblich ist künftig nicht mehr die Regelmäßigkeit des Besuchs, sondern primär die Bestimmungen des ArbG

Dementsprechend wird der bisher unbestimmte Rechtsbegriff »ordentliche Arbeitsstätte« durch den neuen Begriff »erste Arbeitsstätte« ersetzt

Ein ArbN ohne erste Arbeitsstätte arbeitet stets außerhalb der Wohnung (BMF v

25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Abs

2; vgl

auch Schramm et al., NWB 2014, 26)

§ 9 Abs

4 EStG lässt sich in vier zu unterteilende Abschnitte gliedern: § 1 (Sätze 1 bis 3): Qualitative Kriterien (1

Prüfungsstufe)

§ 2 (Satz 4): Quantitative Kriterien (2

Prüfungsstufe)

§ 3 (Sätze 5 bis 7): Prüfungsschritte bei mehreren ersten Arbeitsstätten (3

Prüfungsstufe)

§ 4: Bildungseinrichtung als erste Arbeitsstätte (Satz 8)

Zur Feststellung der ersten Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 EStG ist folgende Prüfung durchzuführen: Abb.: Prüfungsschema zur Feststellung der ersten Arbeitsstätte

Die Arbeitsstätte ist eine von der Wohnung getrennte ständige betriebliche Einrichtung

Ortsfeste Betriebseinrichtungen können sein: der Betrieb,

das Zweigunternehmen

Bus- oder Straßenbahndepots oder Fahrkartenschalter

Betriebsanlagen eines Kunden,

Baucontainer, die auf einer Großbaustelle dauerhaft mit dem Boden verbunden sind und in denen sich beispielsweise Baubüros, Aufenthaltsräume oder Sanitäranlagen befinden

Betriebsgelände (Werk, Flughafen, Bahnhof, Hafen) als großflächiger erster Arbeitsort

Befinden sich auf einem Betriebs-/Betriebsgelände mehrere ständige Betriebsstätten, so sind dies nicht mehrere, sondern nur eine Arbeitsstätte (vgl

z

B

BFH-Urteile vom 11.4 15 und VI R 40/16, LEXinform 0951199, Rz 20)

3)

das Schiff,

der Lkw, Bus oder Schienenfahrzeug,

Das Flugzeug,

öffentliche Bushaltestellen oder Parkplätze

Abs

3).

Eine „erste Arbeitsstätte“ für einen Werkslokomotivführer liegt auch dann vor, wenn die betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers über ein Schienennetz verbunden sind, ohne dass die anderen Einrichtungen bereits örtlich unmittelbar aneinandergrenzen (vgl

FG Köln vom 11.07.2018, 4 K 2812/ 17)

Der Kläger beantragte den Abzug von Verpflegungsmehraufwendungen mit der Begründung, er fahre

Das FG verneinte die Grundsätze der Fahrtkostenabrechnung, weil der Triebfahrzeugführer auf dem betriebseigenen Schienennetz eingesetzt wurde und es sich dabei um ein Schienennetz des Werksgeländes und nicht um DB- oder andere Strecken des ÖPNV handelte

Dieses Netz verbindet die verschiedenen stationären Betriebseinrichtungen und damit alle Bereiche der ArbG

Die FG betrachtete das Werksgelände daher als »große erste Arbeitsstätte«

Auch wenn sich ein solches Schienennetz über mehrere Stadtteile erstreckt, handelt es sich um ein räumlich geschlossenes bzw

zusammenhängendes Gebiet

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass es auf dem geografischen Gebiet, auf dem das Schienennetz verlegt ist, auch öffentliche Straßen gibt

Nach diesen Grundsätzen stellt das Tätigkeitsgebiet des Klägers eine erste Arbeitsstätte dar

Der BFH hat über die Beschwerde mit Urteil vom 1.10.2020, VI R 36/18 wie folgt entschieden: Das betriebseigene Schienennetz, das ein Lokführer mit der betriebseigenen Werksbahn seines Arbeitgebers nutzt, ist eine großzügige erste Arbeitsstätte

Die infrastrukturellen Bedingungen des eigenen Schienennetzes müssen mit denen eines Firmensitzes oder einer anderen Betriebsstätte vergleichbar sein

Bei Werksbahnen kann dies bejaht werden, da es sich um eine Schieneninfrastruktur handelt, die ausschließlich für den eigenen Güterverkehr betrieben wird

Die vorstehenden Ausführungen gelten jedoch nicht für Lokführer im öffentlichen Schienenverkehr, da öffentliche Betreibergleise aufgrund ihrer Zugänglichkeit für jedermann nicht mit einer „Betriebsanlage“ vergleichbar sind

In folgenden Fällen wurde ein erster Arbeitsort bejaht oder verweigert:

Beruf Erster Arbeitsort ist … Flugbesatzung am arbeitsvertraglich festgelegten Flughafen; vgl

BFH vom 10.04.2019, VI R 17/17 Streifenpolizist im Polizeirevier; vgl

BFH vom 04.04.2019, VI R 27/17, BStBl II 2019, 536 Pilot am Heimatflughafen; BFH vom 10.04.2019, VI R 17/17 Lkw-Fahrer nicht verfügbar; jedoch gilt § 9 Abs

1 Nr

1 WpHG

Hier gilt § 4a Satz 3 EStG; Fahrten zur ständigen Verwendungsstelle zur Abholung des Lkw werden entsprechend der Wegstreckenpauschale terminiert; FG Nürnberg vom 13.5.2016, 4 K 1536/15 Vertragssoldat Erster Dienstort eines Vertragssoldaten ist sein Stützpunkt der Bundeswehr (hessisches FG vom 25.3.2021, 4 K 1788/19; Überarbeitung anstehend, BFH-Az

VI R 6/21 Triebwagenführer (Bahnhofsbereich) Ist einem Lok- oder Triebwagenführer durch sein ArbG ein bestimmter Bahnhofsbereich mit einem Dienstgebäude als 1

TS fest zugewiesen, sind die Fahrtkosten vom Wohnort bis zu diesem Bahnhof nur als anzuerkennen Werbungskosten nach der Entfernungspauschale und nicht nach den Grundsätzen der Dienstreise; siehe FG Sachsen-Anhalt vom 26.02.2020, 1 K 629/19 Hafenbeschäftigte: Ein ordentlicher Hafenbediensteter hat keine erste Stelle Beruf, sondern weitreichendes Tätigkeitsfeld im Sinne des § 9 Abs

1 Nr

4a Satz 3 EStG, vgl

BFH vom 11.04.2019, VI R 36/16, BStBl II 2019, 543

Studierende Praxissemester im Ausland absolvieren Wenn die Studienordnung einer Hochschule vorschreibt, dass Studierende einen Teil ihres s Studium an einer anderen (zusätzlichen) Hochschule e (hier: Auslandssemester), keine weitere erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 8 EStG an der anderen Hochschule begründet wird; vgl

BFH vom 14

Mai 2020, VI R 3/18

Elektriker/Arbeitsverhältnis auf Zeit Wird ein ArbN von seiner ArbG wiederholt befristet auf einer Baustelle des Auftraggebers eingesetzt, begründet er dort keine erste Arbeitsstätte, auch wenn der Einsatz insgesamt länger als vier Jahre dauert ohne Unterbrechung (FG Münster vom 25.03.2019, 1 K 447/ 16 E; Überarbeitung nicht zulässig)

Siehe auch BFH vom 10.04.2019, VI R 6/17, BStBl II 2019, 539

Eine erste Arbeitsstätte liegt vor, wenn die ArbN einer solchen Arbeitsstätte dauerhaft zugeordnet ist (§ 9 Abs

4 Satz 1 EStG)

Dies ist die ständige Betriebsstätte des ArbG, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom ArbG bestimmten Dritten

Ortsfeste Betriebsanlagen sind räumlich zusammengefasste Sachmittel, die der Tätigkeit des ArbG, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom ArbG bestimmten Dritten dienen und mit dem Boden verbunden sind oder dazu bestimmt sind, überwiegend vor Ort verwendet zu werden (BFH-Urteil vom 4 , 2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn

13 und BFH-Urteil vom 11

April 2019, VI R 40/16, LEXinform 0951199, VI R 12/17, LEXinform 0951308 und VI R 36/16, LEXinform 0951092 ).

Die dauerhafte Zuordnung des ArbN bestimmt sich nach den dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Vereinbarungen oder Weisungen (§ 9 Abs

4 Satz 2 EStG)

Dies gilt unabhängig davon, ob diese schriftlich oder mündlich erteilt wurden

Die Zuordnung kann daher insbesondere im Arbeitsvertrag oder durch Ausübung des Weisungsrechts (z

B

bei Beamten auf behördliche Anordnung) kraft Organisationsbefugnis des ArbG oder Arbeitgebers erfolgen

Die Zuordnung zu einer ersten Arbeitsstätte muss nicht ausdrücklich erfolgen

Sie setzt auch nicht voraus, dass dem ArbG die steuerlichen Folgen dieser Entscheidung bekannt sind

Wird der ArbN durch sein ArbG einer Betriebsstätte zugeordnet, weil er dort seine Tätigkeit ausüben soll, ist diese Zuordnung aufgrund der steuerrechtlichen Verbindung zum Dienst- oder Arbeitsrecht auch steuerrechtlich maßgeblich

Daher bedarf es neben der arbeitsrechtlichen Zuordnung zu einer betrieblichen Einrichtung keiner gesonderten einkommensteuerlichen Zuordnung zu einer ersten Arbeitsstätte

Denn der Gesetzgeber wollte mit dem neuen Reisekostensteuergesetz (BT-Drs

17/10774, 15) die Divergenz zwischen arbeitsrechtlicher und steuerrechtlicher Einordnung bestimmter Leistungen als Reisekosten verringern

Maßgeblich ist, ob die ArbN ex ante nach den arbeitsrechtlichen Bestimmungen bei einer ortsfesten Betriebsstätte des ArbG, einem verbundenen Unternehmen oder einem durch das ArbG bestimmten Dritten tätig sein soll (BFH-Urteil vom 04.04.2019, VI R 27/ 17, LEXinform 0951414, Rn

16)

17)

Eine Nachweispflicht nach § 9 Abs

4 Satz 2 EStG besteht nicht

So entspricht es regelmäßig der Lebenswirklichkeit, dass der ArbN der Betriebsstätte der ArbG zugeordnet ist, in der er tatsächlich tätig ist oder tätig werden soll

Dieser Auftrag muss sich auf die Arbeit des ArbN beziehen; Dies ergibt sich aus § 9 Abs

4 Satz 3 EStG, der mit der Musterliste auch das Kriterium der Dauerhaftigkeit beschreibt (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

6)

Entscheidend ist, ob der Arbeitnehmer aus dienst- oder arbeitsrechtlicher Sicht ex ante in einer Betriebsstätte des Arbeitgebers tätig sein soll

Laut Bescheinigung des Polizeipräsidiums war der Kläger Mitglied der Polizeiinspektion und arbeitet im Polizeipräsidium

Entgegen der Auffassung des Klägers geht aus dieser Bestätigung eindeutig hervor, dass der Kläger vom Arbeitgeber einer Agentur zugewiesen wurde

Ein Polizeibeamter, der eine tägliche Einweisung in der Polizeidienststelle abhält und dann den Streifendienst einschließlich der Rückkehr in die Dienststelle aufnimmt, hat einen ersten Arbeitsort in der Dienststelle

Ein Einsatz ist unbefristet, wenn die Dauer des Einsatzes an einem Arbeitsort nicht kalendarisch bestimmt ist und sich nicht aus Art, Zweck oder Wesen der Arbeit ergibt; vgl

FG Rheinland-Pfalz vom 28

November 2019, 6 K 1475/18; Überarbeitung gemäß VI R 48/20 anhängig.

Die Zuordnung eines ArbN zu einer betrieblichen Einrichtung allein aus tariflichen, mitbestimmungsrechtlichen oder organisatorischen Gründen (z

B

Personalaktenführung), ohne dass die ArbN in dieser Einrichtung – auch nicht in geringem Umfang – tätig ist, ist keine Zuordnung im Sinne des § 9 Abs

4 EStG

Soll die ArbN zumindest in sehr geringem Umfang an einer durch das ArbG bestimmten Arbeitsstätte tätig werden, ist die Zuordnung der ArbG zu dieser Arbeitsstätte maßgeblich, auch wenn die Zuordnung letztlich auf tariflicher, mitbestimmungsrechtlicher Grundlage erfolgt aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen

Dabei kommt es nicht auf die Qualität der Tätigkeit an, vielmehr können auch Tätigkeiten von untergeordneter Bedeutung ausreichen, z.B

bei der Angabe einer Abteilung/Abteilung

Die Abgabe von Krankmeldungen oder Urlaubsmeldungen durch Dritte (z

B

per Post, Kurier oder Angehörige) reicht für eine Beauftragung nicht aus, da zur Handlung auch das persönliche Erscheinen des Arbeitnehmers erforderlich ist (BFH v

04.04.2019, VI R 27/ 17, LEXinform 0951414 , Rn

18)

vertraglich oder dienstrechtlich und die zu dem von ihm ausgeübten Tätigkeitsprofil gehören

Erst dann kann die „erste Arbeitsstätte“ als Ausgangspunkt für die Bemessung der Fahrtkosten nach Wegstreckenpauschale und als Abgrenzungsmerkmal gegenüber einer außerberuflichen Tätigkeit dienen

Dies folgt nach Auffassung des BFH insbesondere aus § 9 Abs

4 Satz 3 EStG, der zumindest im Regelfall davon ausgeht, dass die ArbN auch an diesem Standort tätig werden soll

Zudem ergibt sich das Erfordernis einer arbeitsvertraglichen oder dienstrechtlichen Verpflichtung an diesem Standort nicht zuletzt aus der wörtlichen Bedeutung des konstituierenden Elements »erste Dienststelle«

Denn ein Ort, an dem das Stpfl

nicht arbeitet (oder in der Regel nicht arbeiten soll), kann nicht als Arbeitsstätte angesehen werden (BFH v

04.04.2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn

19)

Die Rettungsstation, der ein Rettungssanitäter zugeordnet ist, ist seine erste Einsatzstelle, wenn er dort arbeitstäglich vorbereitende Arbeiten vor dem Einsatz zum Rettungsfahrzeug durchführt (z (Verbrauchs-)Materialien, ggf

Reinigung und Bestückung des Fahrzeugs mit fehlenden Medikamenten und fehlenden (Verbrauchs-)Materialien); vgl

BFH vom 30.09.2020, VI R 11/19

Nach den Feststellungen des Finanzgerichtshofs (§ 118 Abs

2 FGO) musste der Kläger seine Tätigkeit im Hauptbahnhof ab Beginn seiner Tätigkeit als Rettungssanitäter nach den von seinem ArbG aufgestellten Dienstplänen aufnehmen

Damit hatte das ArbG die Klägerin aufgrund ihres Weisungsrechts der Hauptwache im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 2 EStG zugeordnet

Diese Zuordnung galt im Streitjahr fort

Im Streitjahr musste der Kläger nach den sich aus den Dienstplänen ergebenden Weisungen seines ArbG grundsätzlich seine Tätigkeit im Polizeihauptquartier aufnehmen

Eine besondere Einkommensteuerfestsetzung einer ersten Arbeitsstätte i.S

§ 9 Abs

4 EStG war nicht erforderlich

Vielmehr übernimmt das zum 1

Januar 2014 in Kraft getretene neue Reisekostensteuergesetz die bestehenden arbeits- und dienstrechtlichen Regelungen des ArbG.

Nach der Rechtslage vom 01.01.2014 kann das ArbG beispielsweise den Flughafen als regelmäßige Arbeitsstätte bestimmen, da die ArbN hier zumindest in sehr geringem Umfang tätig werden soll, z.B

Bundesministerium der Finanzen vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Absatz 7)

Ohne die Zuweisung des ArbG erfüllt der Flughafen jedoch nicht die quantitativen Zuweisungskriterien

Der ArbN muss seine eigentliche berufliche Tätigkeit in der Betriebsstätte ausüben (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

27)

Der Gerichtsvollzieher unterhielt eine Gemeinschaftskanzlei mit vier Geschäftsräumen in einem Amtsgerichtsbezirk, die er gemeinsam mit sieben anderen Gerichtsvollziehern nutzt; FG Baden-Württemberg vom 23.7.2018, 10 K 1935/17

Als erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 EStG ist nach Ansicht des Gerichts der Sitz des Amtsgerichts aufgrund der Zuweisung durch den Arbeitgeber anzusehen

Die Zuordnungsentscheidung des Arbeitgebers ergibt sich bereits aus § 2 Satz 1 GVO

Danach ist der Amtssitz des Gerichtsvollziehers der Sitz seiner Dienstbehörde, in diesem Fall also der Sitz des Amtsgerichts, bei dem der Gerichtsvollzieher laut Bestätigung der Verwaltungsleitung beschäftigt ist

Ein Gerichtsvollzieher ist im öffentlichen Dienst tätig und unterliegt der Aufsicht des jeweiligen Amtsgerichts

Es ist nicht nur ein Disziplinarauftrag

Denn das Amtsgericht ist zugleich zuständige Dienststelle im Sinne des ÖPNV

In der Folgerevision urteilte der BFH mit Urteil vom 16.12.2020, VI R 35/18 wie folgt: Die erste Tätigkeitsstätte eines Gerichtsvollziehers ist sein Amtssitz, bestehend aus den Dienstgebäuden des Amtsgerichts, zu denen er gehört zugewiesen wird und die Kanzlei ihm am Sitz des Amtsgerichts auf eigene Kosten obliegt

Der Stationierungs- oder Heimatflughafen, der einem Luftfahrzeugführer durch sein ArbG im Arbeitsvertrag oder durch eine die Arbeitsvertragsordnung ergänzende Weisung auf unbestimmte Zeit zugewiesen wird und an dem er regelmäßig seinen Einsatz beginnt und beendet, ist seine erste Arbeitsstätte iSd § 9 Abs

4 EStG (BFH-Urteil vom 14.04.2019, VI R 40/16, LEXinform 0951199; sa Urteil vom 10.04.2019, VI R 17/17, BFH/NV 2019, 904, LEXinform 0951337, das im Wesentlichen das Gleiche hat Inhalt )

Eine (großräumige) erste Arbeitsstätte liegt auch dann vor, wenn eine Vielzahl von Sachmitteln, die selbstständige betriebliche Einrichtungen darstellen können, in einem organisatorischen, technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit der ArbG, einer Angeschlossenen, räumlich abgegrenzt werden können Gesellschaft oder einem vom ArbG bestimmten Dritten

Dementsprechend kommt auch ein großes Areal mit entsprechender Infrastruktur (z

B

Fabrik, Betriebsgelände, Bahnhof oder Flughafen) als solche erste Arbeitsstätte in Frage (BFH-Urteile vom 11.04.2019, VI R 12/17, LEXinform 0951308, Abs

15 und VI R 40/16, LEXinform 0951199, Rn

20; siehe unten Abschnitt „Großzügiger Arbeitsbereich“)

Die typischen Fälle einer Dauerbeschäftigung nach § 9 Abs

4 Satz 3 EStG sind:

Die unbefristete Zuordnung der ArbN zu einer bestimmten Betriebsstätte

Ein Einsatz ist unbefristet im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 3 1

Alternative EStG, wenn die Dauer des Einsatzes an einer Arbeitsstätte aus maßgebender Sicht nicht vorab kalendermäßig bestimmt ist und sich nicht aus der Art ergibt , Zweck oder Art der Arbeit (BFH vom 04.04.2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn

21).

Die Beauftragung erfolgt für die Dauer des gesamten – befristeten oder unbefristeten – Arbeitsverhältnisses

Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn aus sachlicher Sicht ex ante für die gesamte Dauer des Arbeits- oder Dienstverhältnisses gelten soll

Davon ist insbesondere auszugehen, wenn der Einsatz im Rahmen des Arbeits- oder Dienstverhältnisses auf unbestimmte Zeit oder (ausdrücklich) auf dessen gesamte Dauer erfolgt (BFH-Urteil vom 04.04.2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn Nr

22; BFH vom 10

April 2019, VI R 6/17, LEXinform 0951271, Rz 27 f.)

14).

Wurde die ArbN im Rahmen eines befristeten Arbeits- oder Dienstverhältnisses bereits an einer ersten Arbeitsstelle eingesetzt und wird anschließend einer anderen Arbeitsstelle zugeordnet, so entfällt diese zweite Zuordnung nach § 9 ( 4) Satz 3 EStG für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses

Nimmt das ArbG während der Befristung eine Zuweisung an einen anderen Arbeitsort vor, stellt der neue Arbeitsort nicht den ersten Arbeitsort dar, sodass ab diesem Zeitpunkt die Reisekostengrundsätze gelten

Der BFH bestätigte die Rechtsauffassung des FG: Die Überlassung des Zeitarbeitgebers an eine Betriebsstätte des Entleihers „bis auf weiteres“ kann nicht als unbefristet im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 3 1

Alternative angesehen werden EStG

Es kann offen bleiben, ob ein Umzug/Umzug eines fest angestellten ArbN „bis auf weiteres“ in einen anderen Betriebsteil, Betrieb, eine Zweigniederlassung etc

seines Arbeitgebers oder eines Dritten zu einer unbefristeten Beschäftigung des Arbeitnehmers führt Zeitraum und damit dauerhaft im Sinne des § 9 Abs

4 EStG 2014 arbeitet

Bei Leiharbeitnehmern verbietet sich eine solche Gegenleistung jedenfalls aufgrund der Befristung des Leiharbeitsverhältnisses und der vertraglich vereinbarten – jederzeitigen – Flexibilität (wie im Streitfall ggf

bundesweit); vgl

BFH vom 10.04.2019, VI R 6/17

Erster Arbeitsort bei der grenzüberschreitenden Entsendung von Arbeitnehmern ist die ständige Betriebsstätte des entsendenden Unternehmens, der die ArbN im Rahmen eines gesonderten Arbeitsvertrages mit dem entsendenden Unternehmen für die Dauer der Entsendung zugeordnet ist (BFH ab Dezember 17., 2020, VI R 21/18).

Beispiel 1:

ArbN A lebt in H und arbeitet in S (5 km entfernt)

Vom 01.01.16 bis 31.05.16 ist er nach W abgeordnet

Ab dem 01.06.2016 wird er wieder in S sein

In den Monaten Januar bis Mai besuchte er für jeweils 20 Tage seine Arbeitsstelle in Westdeutschland Zeit

Die Entfernung zum W beträgt 50 km

Lösung 1:

Zu beachten ist, dass die ArbN maximal eine erste Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis haben kann (§ 9 Abs

4 Satz 5 EStG)

Die erste Arbeitsstätte ist grundsätzlich die Betriebsstätte der ArbG, der die ArbN dauerhaft zugeordnet ist

Diese Zuordnung ergibt sich aus dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften (§ 9 Abs

4 Satz 1 und 2 EStG)

Da eine genaue Zuordnung zu einer ersten Arbeitsstätte arbeitsvertraglich nicht geregelt war, ist die erste Arbeitsstätte nach dem quantitativen Ansatz des § 9 Abs

4 Satz 4 EStG zu bestimmen

Die erste Arbeitsstätte ist die betriebliche Einrichtung, in der der ArbN ua dauerhaft, in der Regel arbeitstäglich, tätig werden soll

Dies ist die Betriebsstätte in S

Die ArbN ist in W nicht dauerhaft tätig, d.h

weder unbefristet, für die Dauer des Arbeitsverhältnisses noch über einen Zeitraum von 48 Monaten hinaus

Gemäß § 9 Abs

4a Satz 2 EStG liegt für den gesamten Zeitraum von fünf Monaten eine Fremdtätigkeit vor

A kann also Fahrtkosten in Höhe von 3.000 € als Werbungskosten geltend machen (100 Tage × 50 km × 2 × 0,30 €)

Variation:

Die bisherige fünfmonatige Entsendung wird nach Ablauf der 5 Monate um 46 Monate verlängert

Lösung:

Wird eine weniger als 48 Monate geplante Auswärtstätigkeit des ArbN verlängert, kommt es darauf an, ob der Arbeitnehmer ab dem Verlängerungsbescheid länger als 48 Monate an der Arbeitsstätte beschäftigt werden soll (BMF vom 25.11.2020 , BStBl I 2020, 1228, Rn

18)

Obwohl ArbN A insgesamt 51 Monate in W tätig ist, hat er dort nicht seine erste Arbeitsstätte

Die gesetzlich berücksichtigte Prognose sieht vor, dass A weder zum Zeitpunkt der Erstzulassung noch zum Zeitpunkt der Verlängerungsentscheidung länger als 48 Monate in W beschäftigt sein soll (vgl

auch BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228 Beispiel 8 in Randnummer 18).

Änderung:

Die bisherige fünfmonatige Entsendung wird nach 2 Monaten um 46 Monate auf insgesamt 51 Monate verlängert

Lösung:

Ab dem Zeitpunkt der Verlängerungsentscheidung hat A seine erste Arbeitsstätte in W, da er ab diesem Zeitpunkt weitere 49 Monate und damit dauerhaft in W arbeiten soll

Änderung:

A ist für mehr als 48 Monate zu W abgeordnet

Lösung:

Nach dem Gesetzeswortlaut müsste bei einer Entsendung von mehr als 48 Monaten die Arbeitsstätte in W zur ersten Arbeitsstätte werden

Fraglich ist, ob die Arbeitsstätte in S dann den Charakter der ersten Arbeitsstätte verliert, mit der Folge, dass nur noch die Arbeitsstätte in W die erste Arbeitsstätte wäre und die Fahrten dorthin zu berücksichtigen wären mit dem Abstandsgebot

Da die ArbN aber immer noch der Arbeitsstätte in S zugeordnet ist und nur für einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten nach W entsandt wird, ist die Arbeitsstätte in S meiner Meinung nach immer noch die erste Arbeitsstätte, da die ArbN dort dauerhaft, dh für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, tätig ist

Zudem ist die Betriebsstätte in W die erste Arbeitsstätte, da die ArbN dort auch dauerhaft, nämlich länger als 48 Monate, tätig ist

Da das ArbN jedoch maximal eine erste Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis haben darf (§ 9 Abs

4 Satz 5 EStG), ist die Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte, die das ArbG bestimmt (§ 9 Abs

4 Satz 1)

6 EStG)

Fehlt eine solche Regelung, ist die der Wohnung am nächsten gelegene Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 7 EStG)

Damit bleibt die Arbeitsstätte in S die erste Arbeitsstätte, so dass Fahrten nach W nach den Reisekostengrundsätzen zu berücksichtigen sind

Um Streitigkeiten zu vermeiden, sollte die Zuordnung der ArbN zu einer ersten Arbeitsstätte genau dokumentiert werden

Notiz:

Der arbeitsrechtliche Zuordnungsbeschluss des ArbG als solcher muss für seine steuerliche Wirksamkeit nicht dokumentiert werden (BFH-Urteil vom 04.04.2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn

17)

Eine Nachweispflicht nach § 9 Abs

4 Satz 2 EStG besteht nicht

So ist es regelmäßig Lebenswirklichkeit, dass der ArbN der Betriebsstätte der ArbG zugeordnet wird, in der er tatsächlich arbeitet oder arbeiten sollte

Beispiel 2:

Ein ArbN M arbeitet als Maurer für ein Bauunternehmen an ständig wechselnden Standorten

16 wurde er ganzjährig auf Baustellen eingesetzt

Lösung 2:

Ist der ArbN einer bestimmten Arbeitsstätte arbeits- oder dienstrechtlich dauerhaft zugeordnet, ist es unerheblich, in welchem ​​Umfang er seine berufliche Tätigkeit an dieser oder anderen Arbeitsstätten ausübt

Insoweit wird dem umfassenden Weisungsrecht des ArbG auch steuerlich Rechnung getragen (BT-Drs

17/10774, 15)

Der Betriebssitz des Bauunternehmens könnte als erste Arbeitsstätte im Arbeitsvertrag festgelegt werden

Arbeits- oder dienstrechtliche Weisungen/Aufträge umfassen alle schriftlichen und mündlichen Vereinbarungen oder Weisungen

Soll die ArbN zumindest in sehr geringem Umfang an einer durch das ArbG bezeichneten Arbeitsstätte, z.B

in Form von Hilfs- und Nebentätigkeiten (Auftragsbestätigungen, Arbeitszeitnachweise, Krank- und Urlaubsmeldungen etc.) kann das ArbG die ArbN diesem Arbeitsort zuordnen, auch wenn dafür letztlich tarifvertragliche, mitbestimmungsrechtliche oder organisatorische Gründe ausschlaggebend sind die Zuordnung

Auf die Qualität der Tätigkeit kommt es daher nicht an (anders als bei der Ermittlung anhand der quantitativen Zuordnungskriterien; vgl

BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

27)

Vielmehr können auch Tätigkeiten von untergeordneter Bedeutung (siehe oben) ausreichen, z.B

bei der Angabe einer Abteilung/Büro

Die Abgabe von Krank- oder Urlaubsmeldungen durch Dritte (z.B

per Post, Boten oder Angehörige) reicht für eine Beauftragung nicht aus, da zum Tätigwerden auch das persönliche Erscheinen des ArbN (Vorrang des Dienst- oder Arbeitsrechts; BFH vom 4 , 2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Absatz 19)

Die wechselnde Einsatzstelle kann nicht als erste Dienststelle angesehen werden, da es sich nicht um eine ständige Einrichtung des ArbG handelt

ein verbundenes Unternehmen bzw

eines durch das ArbG bestimmten Dritten und im Übrigen ist die ArbN einer solchen Institution nicht dauerhaft zugeordnet

Von einer dauerhaften Zuordnung ist insbesondere dann auszugehen, wenn die ArbN unbefristet ist

für die Dauer des Arbeitsverhältnisses bzw

länger als 48 Monate an einer solchen Arbeitsstätte zu arbeiten

Die ArbN M hat ohne ausdrückliche arbeitsrechtliche Weisung (§ 9 Abs

4 Satz 1 und 2 EStG) keine Hauptdienststelle

Notiz:

Die Zuordnung eines ArbN zu einer betrieblichen Einrichtung allein aus tariflichen, mitbestimmungsrechtlichen oder organisatorischen Gründen (z

B

Personalaktenführung), ohne dass die ArbN in dieser Einrichtung – auch nicht in geringem Umfang – tätig ist, ist keine Zuordnung im Sinne des § 9 Abs

4 EStG (BFH-Urteil vom 04.04.2019, VI R 27/17, LEXinform 0951414, Rn

19)

Die überwiegend relevante dienst- oder arbeitsrechtliche Zuordnung durch das ArbG kann außerhalb des Dienst- oder Arbeitsvertrages (auch mündlich oder konkludent) erfolgen und ist unabhängig davon, ob das ArbG die Steuerfolgen kennt; vgl

Bundesministerium der Finanzen vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rz

11

Der Zuteilungsbeschluss muss nicht dokumentiert werden

Vielmehr kann sich die Zuordnungsentscheidung des ArbG auch ergeben aus: Regelungen im Arbeitsvertrag, Kollektivvertrag, Protokollnotizen, arbeitsrechtlichen Anordnungen (einschließlich Regelungen zur unterschiedlichen Dienststelle), Einsatzplänen, Reiserichtlinien, Reisekostenabrechnungen, der Ansatz eines geldwerten Vorteils für die Nutzung eines Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder Organigramme, die das ArbG zum Nachweis seiner Zuteilungsentscheidung vorgelegt hat (BFH vom 11.04.2019, VI R 40/16, BStBl II 2019, 546; BFH vom 4

April 2019, VI R 27/17, BStBl II 201, 536)

Erfolgt keine Abtretung, gilt § 9 Abs

4 Satz 4 EStG

Gegen den Willen des ArbG kann ein Organigramm nicht als Nachweis für die Bestimmung einer ersten Arbeitsstätte herangezogen werden, wenn die ArbG ihre ArbN tatsächlich keiner Arbeitsstätte zugeordnet hat und auch kein anderer Nachweis der Zuordnung erbracht wird

Das ArbG kann dienst- oder arbeitsrechtlich nicht vorschreiben, dass die ArbN keine erste Arbeitsstätte hat (Negativfeststellung)

Er kann jedoch (ggf

ausdrücklich) auf die Angabe einer ersten dienst- oder arbeitsrechtlichen Tätigkeitsstätte verzichten oder ausdrücklich erklären, dass organisatorische Zuordnungen keine erste Tätigkeitsstätte begründen sollen

In diesen Fällen richtet sich die Prüfung, ob eine erste Arbeitsstätte vorliegt, nach den quantitativen Zuordnungskriterien nach § 9 Abs

4 Satz 4 EStG (BMF vom 25.11.2020, Rn

13)

Die Baustelle eines Auftraggebers des ArbG stellt keine erste Arbeitsstätte des ArbN dar, wenn sich aus den objektiven Umständen des Falles nicht die Prognose ableiten lässt, dass der ArbN auf dem Gelände des Auftraggebers für einen Zeitraum von mehr als 48 Monate oder für die Dauer seines Arbeitsverhältnisses (Ex-ante-Betrachtung)

Ein erster Arbeitsort ist auch dann nicht begründet, wenn der ArbN anschließend über einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten ununterbrochen beim Auftraggeber eingesetzt wurde, diese Einsatzzeit aber weder zu Beginn des Ersteinsatzes noch zu Beginn vorhersehbar war die nachfolgenden Aufgaben; vgl

BFH vom 25.03.2019, 1 K 447/16 E.

Der BFH hat in seinem Urteil vom 19.04.2021, VI R 6/19, zu einem Baumaschinenbetreiber wie folgt entschieden: Die entsprechende Anwendung der Wegstreckenpauschale liegt zugrunde § 9 (1)

Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG verlangt, dass der ArbN den Ort oder das große Areal zur Arbeitsaufnahme einerseits in der Regel arbeitstäglich und andererseits aufgrund einer Weisung des ArbG dauerhaft aufzusuchen hat

Die OFD Nordrhein-Westfalen hat eine Satzung

zur Behandlung der Unterbringungskosten und der zusätzlichen Verpflegungskosten für vorübergehend entsandte Arbeitnehmer (Verordnung vom 08.12.2014 (Kurzinformation Einkommensteuer Nr

47/2014, DB 2014, 2929).

Wenn das mit dem bisherigen ArbG abgeschlossene Arbeitsverhältnis für die Dauer der Entsendung zum angeschlossenen Unternehmen ruht und das angeschlossene Unternehmen für die Dauer der Entsendung einen selbstständigen Arbeitsvertrag mit der ArbN abschließt, besteht ein selbstständiges Arbeitsverhältnis mit dem übernehmenden Unternehmen

Auch im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses ist die erste Arbeitsstätte nach dem insoweit eindeutigen Wortlaut des § 9 Abs

4 EStG zu bestimmen

Vereinbarungen mit dem entsendenden Unternehmen über eine vorübergehende Entsendung sind daher unbeachtlich

Folglich hat die entsandte ArbN aufgrund des Arbeitsvertrages mit dem entsendenden Unternehmen als ArbG eine erste Arbeitsstätte, wenn sie einer stationären betrieblichen Einrichtung dauerhaft zugewiesen wurde (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn 23 mit Beispiel 10)

Erfolgt keine dauerhafte Überlassung des ArbN an eine stationäre Betriebsstätte durch das entsendende Unternehmen, so hat der entsandte ArbN im Rahmen des Arbeitsverhältnisses mit dem entsendenden Unternehmen eine erste Arbeitsstätte, wenn die quantitativen Voraussetzungen des § 9 Abs

4 Satz 4 vorliegen EStG in Bezug auf eine ortsfeste Betriebsstätte erfüllt sind (BMF vom 25.11.2020, Bundessteuerblatt I 2020, 1228, Rz 25)

Verbundene Unternehmen sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die im Verhältnis zueinander Mehrheitsunternehmen und Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung (§ 16), abhängige und beherrschende Unternehmen (§ 17), Konzernunternehmen (§ 18), sich gegenseitig beteiligende Unternehmen (§ 18) § 19) oder Vertragsbestandteile einer Betriebsvereinbarung (§§ 291, 292)

in einer ortsfesten Betriebsstätte In diesem Betrieb liegt eine erste Arbeitsstätte beim entsendenden Betrieb nur dann vor, wenn die ArbN vom entsendenden Betrieb auf unbestimmte Zeit an eine feste Einrichtung des entsendenden Betriebes entsandt wird, die Entsendung erstreckt sich auf die Dauer der gesamten – befristeten oder unbefristeten – Arbeitsverhältnis oder die Überlassung über einen Zeitraum von 48 Monaten (vgl

§ 9 Abs

4 Satz 3 EStG; Bundesministerium der Finanzen vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

24 mit Beispiel 11).

Beispiel 3:

Ein ArbN L wird als Luftsicherheitskraft am Frankfurter Flughafen von der Firma X-GmbH eingesetzt

Die X-GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der FX GmbH, die den Flughafen X betreibt

Die X-GmbH führt die Bewachung der beiden Terminals und der Baustelle sowie Mitarbeiterkontrollen in den Bereichen Terminal 1 und Terminal 2 des Flughafens X durch Namen der FX-GmbH

Im Außenbereich führt die X GmbH Personal-, Waren- und Fahrzeugkontrollen an den Checkpoints am Flughafen X durch und übernimmt Sicherheitsüberprüfungen und Frachtkontrollen für Fluggesellschaften sowie Sicherheitsaufgaben gemäß §§ 8 und 9 LuftSiG

Lösung 3:

Die ArbN L hat ihre großzügige erste Wirkungsstätte am gesamten Frankfurter Flughafen

Bei dem Flughafen handelt es sich um eine zwar große, aber räumlich abgegrenzte Infrastrukturanlage eines nach ArbG angeschlossenen Unternehmens der Klägerin (X GmbH) im Sinne des § 15 AktG (FX GmbH)

Die FX GmbH hat die X GmbH als Sicherheitsunternehmen mit der Bewachung ihres gesamten Firmengeländes betraut

Dienststelle/Stelle im Sinne des öffentlichen Reisekosten-, Umzugskosten- und Trennungsgeldgesetzes ist die Dienststelle, bei der der ArbN eingestellt oder zu der er versetzt, abgeordnet, abgeordnet, zugeteilt oder kommandiert wurde

Jede dieser behördlichen Maßnahmen führt dazu, dass diese Stelle zur neuen Behörde/Stelle wird, unabhängig davon, ob es sich um eine dauerhafte oder nur vorübergehende Maßnahme handelt.

Die OFD Niedersachsen hat eine Stellungnahme vom 15.3.2017 (S 2350 – 14 – St 215, ohne Fundstelle) zu den finanziellen und steuerlichen Aufwendungen von Bewerbern für die eigene Berufsausbildung, insbesondere durch die Teilnahme an externen Lehrgängen, herausgegeben

Danach werden die Kandidaten durch ihre Einstellungsentscheidung ihrem Ausbildungsfinanzamt zugeordnet

Der Einsatz umfasst die gesamte Ausbildung und damit die gesamte Beschäftigungszeit, es handelt sich also um einen unbefristeten Einsatz

Die Fahrtkosten zwischen Wohnort und Ausbildungsfinanzamt sind daher als Werbungskosten mit der Wegstreckenpauschale nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG zu berücksichtigen, die zu einem anderen FA (z

B

zur Ausbildung in a Finanzamt), handelt es sich um eine berufsbezogene Nebentätigkeit im Sinne des § 9 Abs

4 LStR und die Kandidaten können Reisekosten geltend machen

Verlassen die Kandidaten ihre erste Arbeitsstelle für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die vorübergehend an die Steuerakademie oder Finanzhochschule delegiert sind, handelt es sich um eine berufsbezogene Nebentätigkeit

Für die Zeit der Entsendung können die Kandidaten Reisekosten geltend machen

Mit Urteil vom 04.04.2019 (VI R 27/17, LEXinform 0951414) hat der BFH entschieden, dass ein Polizeibeamter im Dienst- und Streifendienst bei seiner Dienststelle, die er jeden Werktag aufsucht, um zumindest eine geringfügige Leistung zu erbringen der ihm dienstrechtlich geschuldeten Arbeit, die zum Berufsbild eines Polizeibeamten gehört, eine erste Arbeitsstätte hat

Für die Frage des Einsatzes ist maßgeblich, ob der ArbN ex ante nach dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften bei einer ortsfesten Betriebsstätte des ArbG, einem verbundenen Unternehmen oder einem vom ArbG bestimmten Dritten tätig werden soll

Anders als in der bis 2013 geltenden Rechtslage ist der qualitative Schwerpunkt der Tätigkeit für die Bestimmung der ersten Arbeitsstätte nicht mehr relevant

Notwendig, aber auch ausreichend, ist, dass der ArbN am Ort der ersten Arbeitsstätte zumindest eine geringe Anzahl arbeitsvertraglich oder dienstrechtlich geschuldeter Tätigkeiten, die zu seinem ausgeübten Berufsbild gehören, zu erbringen hat

Eine Abtretung ist unbefristet im Sinne von § 9 Abs

§ 4 Satz 3 1

Alternative EStG, wenn die Dauer des Arbeitseinsatzes nicht kalendarisch bestimmt ist und sich nicht aus Art, Zweck oder Wesen der Arbeit ergibt

Für die steuerliche Veranlagung der dauerhaften Beschäftigung an einem bestimmten Arbeitsort gilt insbesondere Folgendes ( BMF vom 25.11.2020 Rz 22)

Versetzung ohne zeitliche Begrenzung – Dauereinsatz, eine neue „erste Arbeitsstätte“ wird eingerichtet

Entsendung ohne zeitliche Begrenzung – Dauereinsatz, eine neue „erste Arbeitsstätte“ wird eingerichtet

Versetzung mit einer Befristung von bis zu 48 Monaten – keine dauerhafte Versetzung, daher keine neue »erste Arbeitsstätte« , so dass keine neue »erste Arbeitsstätte« entsteht

Gleiches gilt für Entsendungen oder einer Versetzung gleichstehende Maßnahmen (z

B

Befehl, Zuteilung, Abtretung)

Der Umstand, dass ein Beamter nach dienstrechtlichen Vorschriften (jederzeit) einer anderen Dienststelle zugeteilt werden könnte, führt nicht zur Annahme einer befristeten Verwendung (BFH v

04.04.2019, VI R 27/17).

Nach dem Urteil des FG Baden-Württemberg vom 23.07.2018 (10 K 1935/17) ist die erste Tätigkeitsstätte eines Gerichtsvollziehers der Sitz des Amtsgerichts

Die Qualifikation als erste Arbeitsstätte richtet sich zunächst allein nach dem Geschäftsführungsgesetz des ArbG

Hat das ArbG eine eindeutige Zuordnungsentscheidung getroffen, sind qualitative oder quantitative Merkmale der Tätigkeit wegzulassen

Die Finanzverwaltung knüpft an den dienst- bzw

arbeitsrechtlichen Vorrang an, hält jedoch eine gewisse Tätigkeit der ArbN an der durch das ArbG bestimmten Arbeitsstätte für erforderlich

Auch Hilfs- und Nebentätigkeiten werden in sehr geringem Umfang als ausreichend angesehen, sofern die ArbN persönlich am Arbeitsort erscheint

Hinsichtlich der mitunter erforderlichen qualifizierten Tätigkeit an der ersten Arbeitsstätte hielt der Landrichter die Tätigkeit des Gerichtsvollziehers beim Amtsgericht für ausreichend: Nach der Vorschrift des § 25 Abs

1, 2 GVO lässt der Gerichtsvollzieher seine Tagesquittungen bei der Ausgabestelle des Amtsgerichts, wo für jeden Gerichtsvollzieher eine Sammelbox eingerichtet ist, oder durch einen Boten auf eigene Gefahr abholen

Dementsprechend ist die Stpfl

Dort führt er regelmäßig vier- bis fünfmal wöchentlich seine Vollstreckungsaufträge aus, die die Grundlage seiner beruflichen Tätigkeit bilden

Diese Tätigkeit nimmt zwar weniger Zeit in Anspruch, ist aber nicht von so untergeordneter Bedeutung, dass sie die Einsatzentscheidung des Arbeitgebers in Frage stellen könnte

In der Folgerevision urteilte der BFH mit Urteil vom 16.12.2020, VI R 35/18 wie folgt: Die erste Tätigkeitsstätte eines Gerichtsvollziehers ist sein Amtssitz, bestehend aus den Dienstgebäuden des Amtsgerichts, zu denen er gehört zugewiesen wird und das Amt ihm am Sitz des Amtsgerichts auf eigene Kosten übertragen wird

Eine Zuweisung an Beamte ergibt sich nicht aus einem Dienstvertrag, sondern aus beamtenrechtlichen Grundsätzen

Bei Beamtinnen und Beamten erfolgt die Zuordnung zu einer bestimmten ersten Stelle durch Versetzung in Form eines Verwaltungsakts

Eine dauerhafte Zuordnung eines Zustellers zu einem festen Zustellstützpunkt ergibt sich auch aus den täglich im Zustellstützpunkt zu erledigenden Sortierarbeiten einschließlich der nach der Rückkehr zum Zustellstützpunkt durchzuführenden Nacharbeit

Die Stellenbeschreibung des Klägers, z

die tägliche Sortierarbeit, die der Kläger am Zustellstützpunkt leisten muss, und die dort dann beginnende Zustellrunde einschließlich der Rückfahrt ins Büro zur Erledigung der erforderlichen Nacharbeiten zeigen, dass dies angemessen (und auch in mündlicher Form ausreichend) ist ) Weisungen oder Vereinbarungen im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 2 EStG nF bestehen, wonach der Kläger dem Zustellstützpunkt dauerhaft zugeordnet ist, dort bestimmte Aufgaben zu erfüllen hat und dort tatsächlich tätig ist

In der Folgerevision regelte der BFH wie folgt: Der Zustellort (Zustellzentrum), dem ein Postbote zugeordnet ist und an dem er werktäglich Vor- und Nachbereitungstätigkeiten (z

B

Sortiertätigkeiten, Postkopien, Fakturierung) durchführt, ist der erste Arbeitsstätte; vgl

BFH vom 30.09.2020, VI R 10/19.

Liegt keine dauerhafte Zuordnung der ArbN zu einer betrieblichen Einrichtung durch dienst- oder arbeitsrechtliche Feststellung nach den vorstehenden Kriterien vor oder ist die getroffene Feststellung nicht eindeutig, gemäß § § 9 Abs

4 Satz 4 EStG eine erste Arbeitsstätte an der Betriebsstätte anzunehmen, an der die ArbN

in der Regel jeden Werktag bzw

zwei volle Arbeitstage pro Arbeitswoche bzw

mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit

dauerhaft tätig sein sollten (so) (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

26).

Der ArbN muss seine eigentliche berufliche Tätigkeit in der Betriebsstätte ausüben

Regelmäßige Besuche allein der Betriebsstätte, z.B

B

zur Abholung oder Abgabe eines Kundendienstfahrzeugs, von Material, Auftragsbestätigungen, Arbeitszeitnachweisen, Krankschreibungen oder ähnlichem, die Abholung oder Zustellung von LKWs einschließlich deren Be- oder Entladung führt nicht dazu, dass die Betriebsstätte als erster qualifizierter Ort gilt Arbeit (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

27)

Hinweis:

Von einer dauerhaften Zuordnung ist insbesondere dann auszugehen, wenn die ArbN unbefristet ist

für die Dauer des Arbeitsverhältnisses bzw

an einer solchen Arbeitsstätte für einen Zeitraum von 48 Monaten dauerhaft, in der Regel arbeitstäglich, an einem bestimmten Ort, der nicht die Kriterien einer Erstarbeitsstätte erfüllt, arbeiten soll, um von dort aus seine verschiedenen tatsächlichen Arbeitsstätten aufzusuchen oder von dort aus seine berufliche Tätigkeit aufzunehmen, die Fahrten des ArbN von der Wohnung zu diesem vom ArbG festgelegten Ort als Fahrten zu einer ersten Arbeitsstätte gleichgestellt sind; für diese Fahrten darf nur die Entfernungspauschale geltend gemacht werden

Im Urteilsfall begab sich der Vorarbeiter etwa einmal pro Woche in die Betriebsstätte seines ArbG, um dort berufliche Tätigkeiten wie das Beladen eines Dienstwagens, das Einreichen von Stundenzetteln oder Urlaubsanträgen durchzuführen

Anschließend fuhr er zu den jeweiligen Baustellen, die er auch werktags direkt von seiner Wohnung aus besuchte

Laut Zeugnis ist der Vorarbeiter keiner Arbeitsstelle im Betrieb zugeordnet

Sein Standort sind die verschiedenen Baustellen

Das Gericht urteilte wie folgt: Besucht die ArbN die Betriebsstätte der ArbG typischerweise nur an einem von fünf Werktagen, sind die Reisekosten nach Reisekostengrundsätzen zu berücksichtigen

Im Streitfall übt der Kläger auf den verschiedenen Baustellen seine eigentliche berufliche Tätigkeit aus

Er arbeitet weder zwei volle Arbeitstage noch mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit in der Betriebsstätte

Wie bereits ausgeführt, verrichtet die Klägerin in der Betriebsstätte lediglich Neben- und Nebentätigkeiten – wie das Beladen des Fahrzeugs, das Einreichen von Arbeitszeitnachweisen und Urlaubsanträgen

Die Annahme einer ersten Arbeitsstätte nach quantitativen Einstufungskriterien ist daher ausgeschlossen; vgl

Amtsgericht Nürnberg vom 08.07.2016, 4 K 1836/15 Auftraggeber über einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten oder für die Dauer seines Arbeitsverhältnisses (Ex-ante-Betrachtung)

Dies hat das FG Münster mit Urteil vom 25.03.2019 (1 K 447/16, LEXinform 5022098) entschieden

die auf derselben Baustelle arbeiteten, aber vor dem Weitertransport zu dieser Baustelle die Betriebsstätte aufsuchten, “dauerhaft denselben Ort oder dasselbe umfangreiche Tätigkeitsfeld besuchten, typischerweise jeden Werktag”

Die Fahrten zum Firmensitz kann er daher nicht nach den Dienstreisegrundsätzen, sondern nur mit der Wegstreckenpauschale als Werbungskosten geltend machen; vgl

FG Thüringen vom 28.02.2019, 1 K 498/17.

Eine erste Arbeitsstätte ist auch dann nicht begründet, wenn die ArbN anschließend über einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten ununterbrochen beim Auftraggeber eingesetzt wurde, diese Einsatzzeit aber weder zu Beginn des Ersteinsatzes noch zu Beginn vorhersehbar war der späteren Einsätze

Notiz:

Betriebsstätte ist die Einrichtung des ArbG

die Gründung einer Tochtergesellschaft; oder

die Gründung eines vom ArbG bestimmten Dritten

S.a

Matkovic, NWB 2013, 3526.

See also  Best Choice nachhaltig führen New

Beispiel 4:

Ein ArbN soll drei Tage seine berufliche Tätigkeit im Home Office ausüben und zwei volle Tage in der Betriebsstätte seiner ArbG in A arbeiten

Lösung 4:

Siehe auch BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228; Beispiel 17

Das Home Office ist nie der erste Arbeitsort

Vielmehr ist der erste Arbeitsort hier die Betriebsstätte der ArbG in A, da die ArbN dort an zwei vollen Tagen tätig sein soll

Beispiel 5:

Ein ArbN soll seine berufliche Tätigkeit im Homeoffice ausüben und zusätzlich werktags eine Stunde in der Betriebsstätte seiner ArbG in A arbeiten

Lösung 5:

Siehe auch BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228; Beispiel 18

Das Homeoffice ist nie der erste Arbeitsort

Die erste Arbeitsstätte ist hier vielmehr die Betriebsstätte der ArbG in A, da die ArbN dort typischerweise jeden Werktag tätig sein sollte

Dabei ist unerheblich, dass dort weniger als 1/3 der gesamten regulären Arbeitszeit zu leisten ist

Beispiel 6:

Ein ArbN soll seine berufliche Tätigkeit im Homeoffice ausüben und zusätzlich täglich in einer anderen Betriebsstätte seiner ArbG tätig sein

Die Arbeitszeit an den verschiedenen Arbeitsstätten beträgt weniger als 1/3 der Gesamtarbeitszeit des ArbN

Lösung 6:

Siehe auch BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228; Beispiel 19

Das Homeoffice ist nie der erste Arbeitsort

Auch an den anderen Arbeitsstätten nach dem ArbG hat der ArbN keine erste Arbeitsstätte, da er diese Arbeitsstätte nicht werktäglich aufsucht und dort weniger als 1/3 seiner Gesamtarbeitszeit vertragsgemäß arbeitet durchgeführt werden

Das bedeutet (BMF vom 25.11.2020; BStBl I 2020, 1228, Beispiel 17, Rn

29):

Soll der ArbN zwei volle Arbeitstage pro Arbeitswoche oder mindestens 1/3 der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit an einer Arbeitsstätte arbeiten, so ist diese die erste Arbeitsstätte

Gleiches gilt, wenn der ArbN an jedem Werktag und mindestens 1/3 der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit an einer Arbeitsstätte zu arbeiten hat

Soll der ArbN werktäglich an einer Arbeitsstätte arbeiten, jedoch weniger als 1/3 der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit, so führt dies nur dann zu einer ersten Arbeitsstätte, wenn der ArbN dort typischerweise bei jeder Arbeitsleistung seine eigentliche berufliche Tätigkeit ausübt Tag und nicht nur Vorbereitungs- oder Hilfstätigkeiten (Kundendienstfahrzeug, Material, Auftragsbestätigungen, Arbeitszeitnachweise, Krankschreibungen o.ä.)

Erfüllen dann mehrere Arbeitsstätten die quantitativen Voraussetzungen für eine erste Arbeitsstätte, kann das ArbG bestimmen, welche dieser Arbeitsstätten die erste Arbeitsstätte ist

Fehlt eine solche Bestimmung im ArbG, so wird zugunsten des ArbN die Arbeitsstätte zugrunde gelegt, die dem Wohnort des ArbN am nächsten liegt

Beispiel 7:

ArbN A erzielt Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit im Sinne des § 19 EStG als Handelsvertreter der X-KG

Zu Kontrollzwecken und zur Rücksprache mit dem jeweiligen Kundenberater erlässt der Leiter der Geschäftsstelle die Anweisung, dass jeder Außendienstmitarbeiter zunächst die Geschäftsstelle in B aufsuchen muss, bevor er in sein Arbeitsgebiet fahren darf

ArbN A begibt sich daher einmal täglich in die Geschäftsräume der KG in B

Allerdings steht dort kein individuell eingerichteter Arbeitsplatz zur Verfügung

ArbN A stellt ein Firmenfahrzeug zur Verfügung, das er auch für private Fahrten nutzen darf

Die private Nutzung wird nach der 1%-Regelung besteuert (§ 8 Abs

2 Satz 2, § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG); die 0,03 % Zuschlagsregelung (§ 8 Abs

2 Satz 3 EStG) wird für Fahrten zwischen Wohnung und Geschäftssitz in B

Lösung 7: angewendet

Aus organisatorischen Gründen kann ein ArbG eine bestimmte Einrichtung als erste Arbeitsstätte benennen, auch wenn die ArbN dort nur in geringem Umfang tätig ist, muss es aber nicht

Hat das ArbG als erste Tätigkeitsstätte die Betriebsstätte in B bestimmt, ist diese auch steuerrechtlich bindend

Die Fahrten dorthin sind mit der Entfernungspauschale des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG

Ohne eine solche Feststellung durch das ArbG sind die quantitativen Kriterien nach dem weiteren Prüfungsschritt des § 9 Abs

4 Satz 4 Nr

1 und 2 EStG

Die ArbN hat dann keine erste Arbeitsstätte

In diesen Fällen sind die Reisekosten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4a EStG

Bei Fahrten zu einem durch das ArbG dauerhaft bestimmten Ort, an denen der ArbN aufgrund seiner arbeitsvertraglichen Regelungen regelmäßig anwesend sein muss oder um regelmäßig seine dienstliche Tätigkeit aufzunehmen, sind die Kosten für die Fahrten von der Wohnung bis zu diesem Ort mit einzurechnen Abstandszulage nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG als Werbungskosten (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

Beispiel 8:

Laut Arbeitsvertrag umfasst der Aufgabenbereich des leitenden Angestellten die Tätigkeit bei zwei Zweigstellen des ArbG

A arbeitet vier Tage in einer Filiale in Köln und einen Tag in der Filiale in Düsseldorf

Lösung 8:

Hat das ArbG keinen ersten Arbeitsort festgelegt (§ 9 Abs

4 Satz 1 und 2), hat der ArbN nach dem quantitativen Ansatz den ersten Arbeitsort in Köln, da er dort dauerhaft zwei volle Arbeitstage pro Dienst ausüben soll Arbeitswoche (§ 9 Abs

4 Satz 4 Nr

2 EStG)

Änderung:

A arbeitet drei Tage in einer Filiale in Köln und zwei Tage in der Filiale in Düsseldorf

Lösung:

Hat das ArbG keinen ersten Arbeitsort festgelegt (§ 9 Abs

4 Satz 1 und 2), hat der ArbN nach dem quantitativen Ansatz zwei Arbeitsorte, da er jeweils zwei volle Arbeitstage pro Arbeitswoche in Köln zu leisten hat und in Düsseldorf (§ 9 Abs

4 Satz 4 Nr

2 EStG)

Nach § 9 Abs

4 Satz 7 EStG ist die der Wohnung am nächsten gelegene Arbeitsstätte die erste Arbeitsstätte

Das bedeutet, dass für alle Fahrten zu den weiter entfernten Arbeitsstätten kein geldwerter Vorteil auf die Pkw-Nutzung angerechnet werden kann bzw

die tatsächlichen Fahrtkosten anzusetzen sind

Auch eine steuerfreie Erstattung ist möglich

Beispiel 9:

Der Lkw-Fahrer L sollte sich in der Regel werktäglich zum Firmensitz der ArbG begeben, um das Fahrzeug abzuholen und dessen Wartung und Pflege durchzuführen

Die Tätigkeit des L umfasst auch das Be- und Entladen des Fahrzeugs

Lösung 9:

Siehe auch BMF vom 25.11.2020; BStBl I 2020, 1228 Beispiel 16

Allein die Abholung, Wartung und Instandhaltung sowie das Be- und Entladen des Fahrzeugs als Neben- und Nebentätigkeiten führen nicht zu einer ersten Arbeitsstätte am Sitz der ArbG; die Betriebsstätte ist in diesem Fall jedoch eine sog

Sammel- oder Sammelstelle, die unverändert bleibt (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

38)

Die Reisekosten können nur i.H.d

Entfernungspauschale berücksichtigt (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

Etwas anderes gilt nur dann, wenn das ArbG die ArbN dem Firmensitz als erster arbeitsrechtlicher Tätigkeitsort zuordnet (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

13)

Die quantitativen Anforderungen des § 9 Abs

4 Satz 4 EStG wurden an mehreren Einsatzorten für einen Feuerwehrmann nicht erfüllt; vgl

FG Rheinland-Pfalz vom 28

November 2019, 6 K 1475/18

Der Einsatzort in der Feuerwache des Krankenhauses kann nicht als eine Einrichtung angesehen werden, in der der Kläger dauerhaft, typischerweise arbeitstäglich, zu arbeiten hat, da ihn das ArbG immer von einem Tag auf den anderen zu einem der anderen im § 12 Abs Vertrag, nach den vertraglichen Bestimmungen bestellen können

Ebenso fehle die Vorgabe, dass der Kläger mindestens zwei volle Arbeitstage pro Woche oder ein Drittel der vereinbarten Arbeitszeit in der Feuerwache des Krankenhauses arbeiten solle

Obwohl er dort tatsächlich länger als die geforderten Mindestzeiten arbeitet, besteht keine Verpflichtung, dass er dort dauerhaft tätig sein muss, da er jederzeit auch an einer der anderen Einsatzstellen eingesetzt werden kann

Da eine Ex-ante-Betrachtung vorzunehmen ist, kommt es nicht darauf an, dass der Kläger tatsächlich nur in der Feuerwehr des Krankenhauses beschäftigt war

Nach dem vorangegangenen Fall und der dazugehörigen Verwaltungsauffassung waren Fahrten von der eigenen Wohnung zu einem stets gleichen ständigen Treffpunkt außerhalb einer festen Betriebsstätte, von dem aus die ArbN dann zur jeweiligen außerbetrieblichen Arbeitsstätte transportiert wird, gleich zu behandeln Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte mit der Folge, dass die Wegstreckenpauschale anzuwenden war

Der Treffpunkt ist ab dem 01.01.2014 keine erste Arbeitsstätte, da die Voraussetzungen des § 9 Abs

4 EStG nicht vorliegen

Hinsichtlich der Reisekosten besteht jedoch eine Gleichbehandlung mit ArbN, die an einer ersten Arbeitsstätte tätig sind

Nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 Einkommensteuergesetz ist die erste Arbeitsstätte nicht fiktiv, sondern nur die Anwendung der Entfernungspauschale für Fahrtkosten vom Wohnort zum diesen Standort und die Besteuerung eines geldwerten Vorteils bei Überlassung eines Dienstwagens durch das ArbG nach § 8 Abs

2 Satz 3 und 4 EStG und den steuerfreien Arbeitgeberersatz für diese Fahrten nach § 3 Nr

16 EStG ausgeschlossen

Diese Festlegung hat jedoch keinen Einfluss auf die Berücksichtigung von Verpflegungsgeldern oder Übernachtungskosten als Werbungskosten oder den steuerfreien Arbeitgeberausgleich hierfür, da die ArbN außerhalb einer ersten Arbeitsstätte und damit im Ausland weiter tätig ist (BMF v 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

38 ff.).

Beispiel 10:

Die ArbN ist an wechselnden Standorten aktiv

Regelmäßig fährt er mit dem eigenen Auto zum 25 km entfernten ArbG-Betrieb oder zu einem anderen, gleich bleibenden Treffpunkt (Park and Ride)

Die Weiterreise zum jeweiligen Einsatzort erfolgt im Rahmen einer Sammelbeförderung durch das ArbG

Lösung 10:

Der BFH hat mit Urteil vom 09.06.2011 (VI R 58/09, BStBl II 2012, 34, s.o.) entschieden, dass die Geschäftsstelle der ArbG, die die ArbN regelmäßig, aber nur zu Kontrollzwecken besucht, nicht genutzt werden soll dort ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit nachzugehen, nicht zu einer regelmäßigen Arbeitsstätte wird

Alle Reisen sind daher solche, die im Rahmen einer externen Aktivität durchgeführt werden

Bestimmt das ArbG die Niederlassung nicht als erste Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 1 und 2 EStG), so hat die ArbN keine erste Arbeitsstätte

Die Reisekosten sind nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a EStG zu berücksichtigen

Die Aufwendungen für die Fahrten von der Wohnung zu diesem Ort mit der Entfernungspauschale nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG sind Werbungskosten (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

Also Lösung a)

Mit Urteil vom 13

Mai 2016 (4 K 1536/15, EFG 2016, 1240, LEXinform 5019175, rkr.) hat das FG Nürnberg entschieden, dass, wenn ein Lkw-Fahrer keine erste Arbeitsstätte nach § 9 Abs das Einkommensteuergesetz und das ArbG einen Ort bestimmt hat, von dem aus Arbeitsstätten aufzusuchen sind, werden die Fahrten der ArbN von der Wohnung zu diesem durch das ArbG bestimmten Ort als Fahrten zu einer ersten Arbeitsstätte behandelt

Für diese Fahrten ist nur die Entfernungspauschale anzuwenden

Der Stempel arbeitete als LKW-Fahrer für den Transport von Schüttgütern

Er holt den leeren LKW arbeitstäglich am gleichen Betriebsstandort seiner jeweiligen ArbG ab, um die entsprechenden Verladestationen (z

B

Steinbruch) anzufahren und die Ladung zum Abladeort (z

B

Baustelle) zu transportieren

Der Kläger unterscheidet sich nicht von anderen Arbeitnehmern, die ebenfalls werktäglich eine feste betriebliche Einrichtung aufsuchen und deren Fahrtkosten vom Wohnort zur Arbeitsstätte ebenfalls nur nach den Grundsätzen der Wegstreckenpauschale berücksichtigt werden können

(siehe auch Anmerkung vom 06.09.2016, LEXinform 0948075)

In einem weiteren Urteil vom 08.07.2016 (4 K 1836/15, EFG 2016, 692, LEXinform 5019350, rkr.) hat das Landgericht Nürnberg entschieden, dass wenn besucht die ArbN die Betriebsstätte der ArbG in der Regel nur an einem von fünf Arbeitstagen, die Reisekosten sind nach Reisekostengrundsätzen zu berücksichtigen (Kommentar vom 08.11.2016, LEXinform 0948240)

Wenn ein Bauarbeiter nach den Weisungen des ArbG von der Wohnung zum Firmensitz des ArbG und von dort mit einem Sammelfahrzeug zu den jeweiligen Baustellen fährt und er wegen der Arbeit auf Baustellen das nicht jeden Tag nach Hause zurückkehrt weit entfernt sind, so dass die Fahrten zum Firmensitz nicht werktags durchgeführt werden, gilt der Firmensitz des ArbG gleichwohl als „derselbe typische werktäglich aufgesuchte Ort“ im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nein

§ 4a Satz 3 EStG, mit der Folge, dass ein Werbungskostenabzug für Fahrten zum Firmensitz nur i.H.d

Entfernungspauschale und nach Reisekostengrundsätzen nicht zulässig

§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG § 4a Satz 3 EStG umfasst die Fälle, in denen sich der ArbN für jede Fahrt von seinem Wohnort bis zur Arbeitsaufnahme zunächst zu einer vom ArbG bestimmten Sammelstelle begeben muss

Die gesetzliche Norm gilt auch dann, wenn die ArbN infolge Nichtrückkehr an einzelnen Wochen oder Tagen die durch das ArbG bestimmte Sammelstelle nicht tatsächlich betritt; dies gilt jedenfalls dann, wenn der ArbN an den meisten Werktagen tatsächlich vom Wohnort zur Sammelstelle gefahren ist (hier: 82 %); Siehe FG Thüringen vom 05.12.2018, 1 K 594/16.

Mit Urteil vom 15.06.2017 (10 K 139/16, LEXinform 5020368) hat das FG Niedersachsen entschieden, dass ein Lkw-Fahrer, der erst an zwei bis drei Tagen in der Woche mit dem Fahren beginnt, bei der Zentrale des ArbG und in der übrigen Zeit mehrtägige Reisen unternimmt, in der Regel nicht an jedem Werktag den Sitz der ArbG aufsucht, um seine berufliche Tätigkeit aufzunehmen

Das Aufsuchen eines Ortes typischerweise an jedem Werktag zum Zweck der Arbeitsaufnahme ist nicht mit „regelmäßig oder gewöhnlich“ gleichzusetzen

Die Reisekosten sind nach Reisekostengrundsätzen einer anderen Rechtsauffassung zu berücksichtigen als das Niedersächsische FG in seinem oben genannten Urteil vom 15.6.2107

Danach wäre von einer „in der Regel werktäglichen“ Anfahrt zu einer Sammelstelle auszugehen, wenn die Anfahrt nicht an jedem Werktag erfolgt, sondern immer dann, wenn der ArbN seinen Wohnort verlässt, um seine Tätigkeit auf einer innerbetrieblichen Baustelle zu verrichten einen Tag oder länger

Notiz:

Unter Az

VI R 6/19 (LEXinform 0952243) und VI R 14/19 (LEXinform 0952286) sind die Fragen beim BFH anhängig, wie etwa der Gesetzeswortlaut „in der Regel arbeitstäglich“ in § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

§ 4a Satz 3 EStG ist auszulegen

Gilt die gesetzliche Norm nur dann, wenn der ArbN an allen seinen Arbeitstagen den durch das ArbG bestimmten Ort (hier: Sammelstelle) aufsuchen soll? Die Fahrtkosten eines Lotsen zwischen seinem Wohnort und dem Hafen im Lotsengebiet, das über eine Lotsenstation verfügt, werden wie Fahrten von seinem Wohnort zu einer Hauptarbeitsstätte behandelt

Berufspiloten haben in der Regel keine erste Arbeitsstätte (BFH-Urteil vom 29.04.2014, VIII R 33/10, BStBl II 2014, 760; BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Beispiel 27 in Rn 38)

Notiz:

Die gesetzliche Fiktion gilt nicht für Treffpunktfahrten, die nicht vom ArbG angeordnet werden, z.B

Park-and-Ride-Parkplätze als Sammelpunkt zur Bildung einer privat organisierten Fahrgemeinschaft (→ Entfernungspauschale; BMF vom 25.11.2020, Rn

39)

Aufwendungen für Fahrten von einer Wohnung, die den Lebensmittelpunkt des ArbN darstellt, zu einer Sammelstelle im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG sind bei der Entfernungspauschale nur als Werbungskosten zu berücksichtigen

Dies gilt auch, wenn die Fahrten in einer der Arbeitsstätte näher gelegenen Wohnung unterbrochen werden; vgl

BFH-Beschluss vom 14.09.2020, VI B 64/19

Gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG 4a Satz 3 EStG setzt die entsprechende Anwendung der Wegstreckenpauschale voraus, dass die ArbN aufgrund einer Weisung des ArbG einerseits typischerweise arbeitstäglich und andererseits auch dauerhaft den Ort oder das weitläufige Gebiet für die Arbeitsaufnahme festlegt muss besuchen; vgl

BFH vom 19.04.2021, VI R 6/19

Mit Urteilen vom 10

Juli 2008 (VI R 21/07, BStBl II 2009, 818) und vom 9

Juli 2009 (VI R 21/08, BStBl II 2009, 822) hat der BFH entschieden, dass keine regelmäßige Arbeitsstätte des ArbN auch bei längerfristigen Aufträgen an einen Kunden der ArbG dort eingerichtet

Geschäftsräume von Kunden des ArbG sind keine regelmäßigen Arbeitsstätten seiner ArbN, unabhängig von der Dauer der dortigen Tätigkeit

Der BFH hat in seinem Urteil vom 13.06.2012 (VI R 47/11, BStBl II 2013, 169) noch einmal klargestellt, dass die Betriebsstätte eines Kunden des ArbG unabhängig davon nur eine regelmäßige Arbeitsstätte sein kann die Dauer des Einsatzes, wenn das ArbG dort über eigene Geschäftsräume verfügt (vgl

auch BFH-Urteil vom 15

Mai 2013, VI R 18/12, BStBl II 2013, 838).

Von einer regulären Arbeitsstätte in einer auswärtigen Einrichtung kann ausgegangen werden, wenn das Arbeitsverhältnis auf eine andere ArbG ausgelagert wird, der ArbN aber an seiner bisherigen regelmäßigen Arbeitsstätte weiterarbeitet (Ausgliederung; BFH vom 09.02.2012, VI R 22/10, BStBl II 2012 , 827; BFH-Medienmitteilung Nr

33/12 vom 16

Mai 2012, LEXinform 0437940)

1 Satz 3 Nr

4 EStG, auch wenn er mit dem ausländischen Unternehmen für die Dauer der Entsendung einen unbefristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen hat (BFH-Urteil vom 10.04.2014, VI ​​R 11/13, BStBl II 2014 , 804 zur Rechtslage bis 31.12.2013)

Zu beachten ist, dass ab dem 01.01.2014 eine dauerhafte Zuordnung zu diesem Arbeitsplatz wichtig ist

Eine dauerhafte Zuordnung ist unter anderem dann zu bejahen, wenn der ArbN für die Dauer des Arbeitsverhältnisses an einem solchen Arbeitsort tätig sein soll (siehe unten)

Der Abschluss eines unbefristeten Arbeitsvertrages für die Dauer der Entsendung führt zu einer unbefristeten Überlassung und damit zur Begründung einer ersten Arbeitsstätte

Durch Erweiterung des Arbeitsstättenbegriffs auf die vom ArbG bestimmte ortsfeste Betriebsstätte eines Dritten (§ 9 Abs

4 Satz 1 EStG)

die Kundenrechtsprechung des BFH (siehe oben) wurde aufgehoben

Ab dem 01.01.2014 kann auch die Betriebsstätte eines Dritten eine »erste Arbeitsstätte« sein

Dies gilt jedoch nur, wenn das ArbG die ArbN einer solchen Arbeitsstätte dauerhaft im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 3 EStG zuordnet

Maßgeblich ist die Ex-ante-Betrachtung (BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Abs

21)

Zu den Besonderheiten von Leih-ArbN siehe Artikel von Plenker et al., DB 2008, 1822 und OFD Hannover vom 22.7.2008 (S 2353 – 161b – StO 217, LEXinform 5231579 und OFD Karlsruhe vom 10.12.2008, S 2353/25 – St 143, LEXinform 5231905)

Hinweis:

Der Begriff der Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmern (Leiharbeitnehmern) und Zeitarbeitsunternehmen, die ihre Arbeitnehmer Dritten (Entleihern) entgeltlich zur Arbeit überlassen (Arbeitnehmerüberlassung; § 1 Abs

1 Satz 1 AÜG )

Die Rechte und Pflichten dieses Dreiecksverhältnisses zwischen Verleiher – Entleiher – Leiharbeitnehmer werden durch das Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz – AÜG) vom 7

August 1972 (BGBl

I 1972, 594) geregelt

Zum 1

April 2017 wurde das AÜG reformiert (Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze vom 21

Februar 2017, BGBl

I 2017, 258)

Mit Inkrafttreten der AÜG-Reform dürfen Leiharbeitnehmer nicht länger als 18 aufeinanderfolgende Monate demselben Entleiher überlassen werden (§ 1 Abs

1b AÜG; Überlassungshöchstdauer)

Zu den Folgen der Überschreitung der Höchstüberlassungsdauer siehe § 9 AÜG

Der Arbeitsvertrag zwischen dem Verleiher und dem Leiharbeitnehmer wird unwirksam

Gleichzeitig ist ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher fiktiv, wenn der Leiharbeitnehmer keine Hafterklärung abgibt

Beispiel 11:

Leih-ArbN L ist befristet bis zum 30.11.12 bei der Zeitarbeitsfirma Z beschäftigt

Nach Ablauf der Befristung verlängert sich das befristete Arbeitsverhältnis um jeweils ein Jahr

Am 15

Mai mündet das befristete Arbeitsverhältnis in eine Festanstellung beim ehemaligen Entleiher Y

L war bei Firma Y in A-Stadt beschäftigt

Im Jahr 14 war L ausschließlich bei Firma Y in B-Stadt beschäftigt

Das Finanzamt ging davon aus, dass L nicht im Ausland tätig war, da L dem Entleiher dauerhaft zugeordnet war

L hingegen beantragte die Anrechnung der Fahrtkosten von Wohnung nach Stadt B als Fahrtkosten im Rahmen einer Nebentätigkeit mit 0,30 €/km

Lösung 11:

Der Sachverhalt und die Lösung ergeben sich aus dem BFH-Urteil vom 10.04.2019 (VI R 6/17, LEXinform 0951271)

Voraussetzung für das Vorliegen einer ersten Arbeitsstätte ist sowohl nach § 9 Abs

4 Satz 1 bis 3 als auch nach Satz 4 EStG, dass der ArbN an dieser Arbeitsstätte dauerhaft tätig ist

Nach den in § 9 Abs

4 Satz 3 EStG aufgeführten Musterbeispielen ist insbesondere dann von einer Dauerbeschäftigung auszugehen, wenn der ArbN für die Dauer des Arbeitsverhältnisses unbefristet an einer solchen Arbeitsstätte tätig werden soll oder für einen Zeitraum von mehr als 48 Monaten

Fehlt eine solche dienst- oder arbeitsrechtliche Definition einer Arbeitsstätte oder ist diese nicht eindeutig, ist die erste Arbeitsstätte gemäß § 9 Abs

4 Satz 4 EStG die betriebliche Einrichtung, in der der Arbeitnehmer typischerweise dauerhaft zu arbeiten hat jeden Werktag bzw

zwei volle Arbeitstage oder mindestens ein Drittel seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit pro Arbeitswoche arbeiten soll

Im Beispielsfall muss für die Dauer der Tätigkeit in B-Stadt der Tatbestand »unbefristet« oder »für die Dauer des Arbeitsverhältnisses« sein

Ein Einsatz ist unbefristet im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 3 1

Alternative EStG, wenn die Dauer des Einsatzes an einer Arbeitsstätte aus maßgebender Sicht nicht vorab kalendermäßig bestimmt ist und sich nicht aus der Art ergibt , Zweck oder Art der Arbeit

Ist das Arbeitsverhältnis wiederum befristet, kommt eine unbefristete Zuweisung an einen ersten Arbeitsort im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses nicht in Betracht

Denn in einem solchen Fall ist ausgeschlossen, dass „das ArbN auf unbestimmte Zeit … an einer solchen Arbeitsstätte tätig sein soll“, wie es § 9 Abs

4 Satz 3 EStG nach seinem klaren Wortlaut insoweit verlangt

Die Zuteilung erfolgt nach § 9 Abs

4 Satz 3 2

Alternative EStG für die Dauer des Arbeits- oder Dienstverhältnisses, wenn sie nach maßgebender Betrachtungsweise ex ante für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses gelten soll oder Dienstverhältnis

Wurde die ArbN im Rahmen eines befristeten Arbeits- oder Dienstverhältnisses bereits einer ersten Arbeitsstätte (A-Stadt) zugeordnet und wird anschließend einer anderen Arbeitsstätte (B-Stadt) zugeordnet, entfällt diese Zweitzuordnung für die Dauer des Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisses

Hinsichtlich der Zweitzuordnung ist (aus der auch ex ante relevanten Perspektive) klar ersichtlich, dass sie nicht für die (gesamte) Dauer des Beschäftigungsverhältnisses gemäß § 9 Abs

4 Satz 3 2

Alternative EStG gilt, jedoch nur für die Dauer des verbleibenden Arbeits- oder Dienstverhältnisses

Bei der Anlage in B-Stadt handelt es sich um eine ortsfeste Betriebsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 1 EStG eines durch das ArbG bestimmten Dritten

Auch L wurde dieser Einrichtung zugeteilt

aber der Auftrag war nicht dauerhaft

Das Vorliegen eines befristeten Arbeitsverhältnisses schließt die Annahme einer unbefristeten Überlassung grundsätzlich nicht aus (BFH-Urteil vom 10.04.2019 (VI R 6/17, LEXinform 0951271, Rn

31)

Wie oben bereits ausgeführt, handelt es sich jedoch um eine befristete Beschäftigung Beschäftigungsverhältnis schließt Festanstellung aus Die Überlassung des Leiharbeitgebers zur Tätigkeit „bis auf weiteres“ in einer Betriebsstätte des Entleihers kann nicht als unbefristet im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 3 1

Alternative EStG eines unbefristet Beschäftigten ArbN angesehen werden »bis weitere Kündigung« an einen anderen Betriebsteil, Betrieb, Zweigniederlassung etc

seines ArbG oder Dritte bedeutet, dass er dort unbefristet und damit dauerhaft im Sinne des § 9 Abs

4 EStG 2014 tätig ist Arbeitnehmern ist es jedenfalls aufgrund der Befristung des befristeten Arbeitsverhältnisses und der vertraglich vereinbarten – jederzeitigen – Flexibilität (wie im Streitfall, ggf

Bundeseit) untersagt, wie z Erwägung

Der ArbN L wurde aufgrund seiner ursprünglichen Zuordnung zum Werk A-Stadt für die Dauer seines befristeten Arbeitsverhältnisses (§ 9 Abs

4 Satz 3 2

Alternative EStG) nicht dem Werk B-Stadt zugeordnet

Vielmehr sei er während seines einheitlichen Arbeitsverhältnisses sukzessive an zwei verschiedenen Arbeitsstätten eingesetzt worden

Aus ex ante-Sicht war ihm daher eine Zuweisung an die zweite Arbeitsstätte „für die Dauer des Arbeitsverhältnisses“, wie sie das zweite Musterbeispiel des § 9 Abs

4 Satz 3 EStG fordert, nicht möglich

Notiz:

Im RZ

34 und 35 seines Beschlusses vom 10

April 2019 (VI R 6/17, LEXinform 0951271) zeigt der BFH eine alternative Ausgestaltung

Anders wäre der Fall zu lösen, wenn jede Fristverlängerung auch ein neues Arbeitsverhältnis darstelle

Bei einer bloßen Verlängerung wird jedoch das bisherige befristete Arbeitsverhältnis nach der Rechtsprechung des BAG nur über das zunächst vereinbarte Enddatum hinaus bis zum neu vereinbarten Enddatum fortgesetzt

Dies ist der Fall, wenn einerseits die Vereinbarung zur Verschiebung des Kündigungstermins vor Ablauf der Laufzeit des bisherigen Vertrages schriftlich vereinbart wird und andererseits der Vertragsinhalt im Übrigen unverändert bleibt; andernfalls handelt es sich um den – nicht ohne weiteres zulässigen – Neuabschluss eines befristeten Arbeitsvertrages (vgl

z

B

BAG-Urteile vom 16 26.10.2016, 7 AZR 535/14, LEXinform 1659723, Rz 18 und 24)

Da im Beispielfall die Verlängerungen schriftlich vor Ablauf der Befristung erfolgten und der übrige Vertragsinhalt in diesem Zusammenhang auch sonst nicht geändert wurde, lag im Beispielfall nur ein einziges, mehrfach verlängertes Arbeitsverhältnis vor

Mit Schreiben vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

20 BFH-Beschluss vom 10.04.2019, VI R 6/17: Wird ein befristetes Arbeitsverhältnis vor Ablauf der Befristung schriftlich verlängert, indem lediglich der Kündigungszeitpunkt bei ansonsten unverändertem Vertragsinhalt verschoben wird , besteht ein einheitliches Arbeitsverhältnis

Bei der Frage, ob eine Zuordnung für die Dauer des Arbeitsverhältnisses erfolgt, ist daher auf das einheitliche Arbeitsverhältnis ab dem Zeitpunkt der Verlängerung abzustellen und nicht nur auf den Zeitraum der Verlängerung

ArbN, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit einem Zeitarbeitsunternehmen stehen, können die Wegstreckenpauschale für ihre Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nur in Anspruch nehmen, wenn das Zeitarbeitsunternehmen mit dem jeweiligen Arbeitgeber des ArbN eine zeitliche Befristung der Tätigkeit vereinbart hat ; vgl

Niedersächsisches FG vom 28.05.2020, 1 K 382/16.

Die wiederholte oder gar dauerhafte Tätigkeit auf dem Betriebsgelände des Vertragspartners reicht für sich allein nicht aus, um dem Unternehmer die für seine eigenen Geschäftsräume erforderliche nicht nur vorübergehende Verfügungsbefugnis zu verschaffen über die in Anspruch genommene Einrichtung zu rechtfertigen (vgl

BFH-Urteil vom 04.06.2008, IR 30/07, BStBl II 2008, 922)

Fraglich ist, wie die Fahrten des Unternehmers zwischen der Wohnung und der Einrichtung eines Kunden hinsichtlich der Reisekosten zu behandeln sind

Fahrten eines Unternehmers zwischen Wohnung und Geschäftsstätte sind keine Fahrtkosten

Ihr Abzug richtet sich nach § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

1 WpHG

6 EStG nach den regelungen in § 9 abs

1 nr

4 Sätze 2 bis 6 EStG zum abzugsfähigen Entfernungsentgelt ) nimmt das BMF zur einkommensteuerlichen Veranlagung von Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Geschäftsstätte und von Fahrtkosten unter Berücksichtigung der Reisekostensteuerreform und deren Anwendung bei Gewinne bestimmen

Zum Reisekostenrecht für Unternehmer siehe die Erläuterungen unter → Dienstreise

Für Mieteinnahmen gelten die §§ 4 bis 5a und §§ 2 und 4a EStG ua und für Mieten entsprechend

Die Vorschriften des § 9 Abs

4 EStG zur Bestimmung der ersten Arbeitsstätte finden keine Anwendung.

Die Gerichte sind sich einig, dass die für die ArbN geltenden Grundsätze auch auf Gewinne und sonstige Übereinkünfte entsprechend anzuwenden sind (vgl

BFH-Urteil vom 1

Dezember 2015, IX R 18/15, BStBl II 2016, 532; vgl

2016, LEXinform 0947733)

Das BMF weist mit Schreiben vom 23

Dezember 2014 (BStBl I 2015, 26, Abs

1 ff.) auf die Gleichbehandlung von ArbN und Stpfl hin

bei Gewinneinkünften im Regelungsbereich der Behandlung von Fahrtkosten zwischen Wohnung und erster Arbeits- oder Geschäftsstätte (→ Dienstreise)

BFH mit Urteil vom 01.12.2015 (IX R 18/15, BStBl II 2016, 532)

Beispiel (nachgebildet das BFH-Urteil vom 01.12.2015): Der Stempel generiert ua Einkünfte aus der Vermietung von zwei Wohnobjekten C

Street und D

Street in E

Lt

Ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch fährt der Finanzbeamte

125 Tage von der Wohnung zum Grundstück in der C

Street und zurück, jeweils 10 km, und 175 Tage von der Wohnung zum Grundstück in der D

Street und zurück, jeweils 4 km

In seiner Einkommensteuererklärung hat der Stpfl

Fahrtkostenpauschale von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer für Fahrten zu den beiden Mietobjekten

Seine tägliche Arbeitszeit beträgt rund drei Stunden (insgesamt rund zwölf Stunden pro Woche – Montag bis Donnerstag – also rund zwölf Stunden), in denen er Tätigkeiten wie Streuen, Kehren, Gießen, Pflanzen, Gärtnern, Reparieren und Verhandeln mit dem verrichtet Mieter

Freitag ist Stpfl

in seinem Haus mit Büroarbeiten (ca

6 Stunden) für die Vermietung beschäftigt

Entscheidungsgründe:

Das FG stellt in seiner Entscheidung klar, dass die für die ArbN geltenden Grundsätze entsprechend anzuwenden sind

Dabei ist die Norm des § 9 Abs

4 Satz 5 EStG zu beachten, wonach die ArbN für jedes Arbeitsverhältnis eine erste Arbeitsstätte haben kann

Daher können sowohl Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit als auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung für jede Einkunftsquelle eine eigene erste Tätigkeitsstätte haben, so dass es bei mehreren Einkunftsquellen (also Arbeitsverhältnissen oder Mietobjekten) mehrere erste Tätigkeitsstätten geben kann )

Bei entsprechender Anwendung des § 9 Absatz 4 Satz 4 Nr

2 EStG werden für die Mietgegenstände 12/18 Stunden aufgewendet, was 2/3 der Arbeitszeit entspricht

Nehmen die beiden Gegenstände die gleiche Arbeitszeit in Anspruch, beträgt der bei der Einrichtung Beschäftigte mindestens 1/3 seiner Arbeitszeit

Jedes Objekt stellt somit eine erste Arbeitsstätte innerhalb der Einnahmequelle dar, sodass die Fahrtkosten lediglich mit der Wegstreckenpauschale zu berücksichtigen sind

Für die Frage des ersten Arbeitsortes im Rahmen der Einkünfte aus der VuV hat der Vermieter kein Bestimmungsrecht

Die quantitativen Elemente des § 9 Absatz 4 Satz 4 Nr

1 und Nr

2 EStG sind für die Beurteilung der ersten Tätigkeitsstätte beim VuV maßgebend

Eine erste Arbeitsstätte liegt dort, wo der Vermieter mindestens 1/3 seiner Tätigkeit ausübt

Fahrtkosten zwischen den ersten beiden Arbeitsstätten und Beschaffungsfahrten sind mit den tatsächlichen Kosten anzusetzen; vgl

Amtsgericht Köln vom 19.02.2020, 1 K 1209/18

Auch der Stempel arbeitet freitags 1/3 seiner Arbeitszeit in seiner Wohnung

Ein Heimarbeitsplatz ist jedoch keine Niederlassung im Sinne des § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

1 WpHG.

Mit Urteil vom 18.08.2016, 15 K 1519/15, hat das LG München entschieden, dass in einer Studie mehr als 50 Mietverhältnisse (im vorliegenden Fall 70 Objekte) verwaltet wurden, die sich nach den Gesamtverhältnissen des Einzelnen richten Fall den Mittelpunkt der Vermietungstätigkeit bildet, sollte die Abzugsbeschränkung des § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

§ 6b Satz 1 EStG hinfällig

Die Entfernungspauschale kommt auch dann zur Anwendung, wenn die Stpfl

unterhält ein Büro, das für die Verwaltung des Vermögens eingerichtet ist

In diesem Fall gelten die Grundsätze der doppelten Haushaltsführung für Übernachtungen am Arbeitsort, wenn der Steuerpflichtige dort zur Betreuung seines Mietobjekts übernachtet hat

Ein großer Tätigkeitsbereich kann kein (erster) Ort sein von Arbeiten im Sinne des § 9 Abs

4 EStG, da die Arbeiten nicht innerhalb einer festen Betriebsstätte des ArbG oder einer anderen ausgeführt werden nicht unter die Regelungen des weiten Tätigkeitsbereichs fallen, sondern nach § 9 Abs

4 EStG, ob eine dieser Tätigkeiten die Anforderungen an eine erste Arbeitsstätte erfüllt

Beispielsweise kann eine von mehreren Filialen in einer Großstadt die erste Arbeitsstätte sein, wenn das ArbG dies im Arbeitsvertrag vorschreibt

Erfüllen die Niederlassungen die Anforderungen an eine erste Arbeitsstätte nicht, arbeitet die ArbN im Ausland als Ganzes

Gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG 4a Satz 1 und 2 EStG können die tatsächlichen Kosten als Reisekosten geltend gemacht werden.

Ist die ArbN hingegen in einem weitreichenden Tätigkeitsgebiet tätig, ist die ArbN zwar auch im Ausland tätig, jedoch fallen die Fahrtkosten zum nächstgelegenen Zugangspunkt des weitreichenden Tätigkeitsgebietes an zur Wohnung kann nur bei der Entfernungspauschale berücksichtigt werden (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

Muss der ArbN das weitläufige Arbeitsgebiet stets von ein und derselben Zugangsstelle betreten oder durchfahren, gilt für Fahrten von der Wohnung zu dieser Zugangsstelle die Wegstreckenpauschale nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG umfangreiches Arbeitsbereichskonto

Diese Regelung hat jedoch keinen Einfluss auf die Geltendmachung von Verpflegungs- und Übernachtungskostenpauschalen (BMF v

25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, Rn

41 ff.)

Wird das weitläufige Arbeitsgebiet stets von unterschiedlichen Zugängen betreten oder befahren, so ist aus Vereinfachungsgründen die Entfernungspauschale nur für Fahrten von der Wohnung zum nächstgelegenen Eingang zu berücksichtigen; bei Fahrten vom Wohnort zu weiter entfernten Zugängen können jedoch die tatsächlichen Kosten für die Mehrkilometer geltend gemacht werden

Betroffen von dieser Regelung sind z.B

ArbN, die in einem Hafengebiet arbeiten, Schornsteinfeger, Forstarbeiter oder Postboten

Nach dem BFH-Urteil vom 18.06.2009 (VI R 61/06, BStBl II 2010, 564) stellt die Benutzung einer ArbN an einem Fahrzeug auf dem Betriebsgelände oder unter Tage im Bergwerk des ArbG keine Fremdtätigkeit dar

In diesem Zusammenhang bestätigten zunächst das FG Düsseldorf und später auch der BFH, dass das betriebseigene Schienennetz, das ein Lokrangierer mit der betriebseigenen Eisenbahn (Werksbahn) seines ArbG nutzt, eine „erste Arbeitsstätte“ sein kann (Urteil FG Düsseldorf vom 21.10.2013, 11 K 2103/12, EFG 2014, 247; BFH-Urteil vom 10.03.2015, VI R 87/13, BFH/NV 2015, 1084, LEXinform 0934442)

Nach diesen Grundsätzen hat das FG Köln am 11

Juli 2018 (4 K 2812/17, EFG 2018, 1898, LEXinform 5021601, Beschwerde eingelegt, Az

BFH: VI R 36/18, LEXinform 0952117) entschieden, dass ein »erster Ort des Arbeitsverhältnisses” eines Werkslokomotivführers liegt auch dann vor, wenn die betrieblichen Einrichtungen des ArbG über ein Schienennetz verbunden sind, ohne dass die anderen Einrichtungen bereits örtlich unmittelbar aneinandergrenzen

Zur Neuregelung hat der BFH in seinem Urteil vom Oktober wie folgt entschieden 01.01.2020, VI R 36/18: Das betriebseigene Schienennetz, das ein Lokführer mit der betriebseigenen Werksbahn seines Arbeitgebers befährt, stellt eine großflächige erste Arbeitsstätte dar

Die infrastrukturellen Gegebenheiten des betriebseigenen Schienennetzes muss mit einem Firmensitz oder einer anderen Betriebsstätte vergleichbar sein.Bei Werksbahnen kann dies bejaht werden, da es sich um eine Schieneninfrastruktur handelt, die ausschließlich für den eigenen Güterverkehr betrieben wird.Die vorstehenden Ausführungen gelten jedoch nicht für Lokomotive tiven Fahrern im ÖPNV, da ÖPNV-Schienen aufgrund ihrer Zugänglichkeit für jedermann nicht mit einer „Betriebsanlage“ vergleichbar sind

Für einen Hafenarbeiter, der für verschiedene einzelne Hafenunternehmen im Bereich des Hamburger Hafens eingesetzt wird, stellt das Hamburger Hafengebiet dasselbe weitreichende Tätigkeitsfeld dar, das typischerweise an einem Werktag besucht wird, so dass Fahrten zwischen Wohnort und Hafenzugang nach § 9 Abs

§ 1 Satz 3 Nr

4 EStG kann nur mit der Entfernungspauschale berücksichtigt werden (Niedersächsisches Finanzgericht Niedersachsen vom 03.02.2021, 4 K 11006/17, Revision genehmigt)

Charakteristisch für diese Tätigkeit ist, dass die die eigentliche berufliche Tätigkeit findet „an der frischen Luft“ statt

Bei Fahrten innerhalb des umfangreichen Tätigkeitsbereichs können die tatsächlichen Fahrtkosten berücksichtigt werden (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 4 EStG)

Beispiel 12:

Ein in A wohnhafter Forstarbeiter fährt alle 150 Tage von seinem Wohnort zum nächsten 15 km entfernten Zugangspunkt zu dem Waldgebiet, das er täglich zu betreuen hat (weitreichendes Tätigkeitsgebiet)

An 70 Tagen fährt A von seinem Wohnort über eine weiter entfernte Zufahrtsstraße (20 km) in das Waldgebiet

Lösung 12:

Siehe auch BMF vom 25.11.2020, Beispiel 28

Die Fahrten von der Wohnung zum weitläufigen Tätigkeitsbereich werden wie Fahrten von der Wohnung zur ersten Arbeitsstätte behandelt

A kann daher nur die Wegstreckenpauschale in Höhe von 0,30 € pro Wegkilometer (= 15 km × 0,30 €) als Werbungskosten zahlen

Die Fahrten innerhalb des Waldgebietes können zu den tatsächlichen Kosten oder aus Vereinfachungsgründen zum pauschalen Kilometertarif i.H.v

abgerechnet werden

0,30 € pro tatsächlich gefahrenem Kilometer

Bei Fahrten zum weiter entfernten Zugangspunkt werden ebenfalls nur 15 km bei der Entfernungspauschale berücksichtigt (15 km × 0,30 €)

Die zusätzlichen fünf Kilometer morgens und die fünf Kilometer abends zurück, sowie die Fahrten innerhalb des weitläufigen Tätigkeitsbereichs werden zu den tatsächlichen Kosten bzw

aus Vereinfachungsgründen zum pauschalen Kilometerpreis abgerechnet iHv 0,30 € pro gefahrenem Kilometer

Somit werden für 220 Tage jeweils 15 km mit der Kilometerpauschale und die restlichen tatsächlich gefahrenen Kilometer mit den tatsächlichen Kosten bzw

aus Vereinfachungsgründen mit dem Kilometerpauschale i.H.v

0,30 €

Mit Urteil vom 11.04.2019 (VI R 12/17, LEXinform 0951308) bestätigte der BFH das Urteil des Verwaltungsgerichts München vom 09.02.2017 (11 K 2508/16, LEXinform 5020300), wonach ein Flughafen Gelände, auf dem ein ArbN von seiner ArbG, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Flughafenbetreibers und einem mit ihm verbundenen Unternehmen im Sinne des § 15 AktG, an täglich wechselnden Kontrollstellen zur Durchführung von Sicherheitskontrollen eingesetzt wird, ist für die ArbN eine große erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 skalieren

Für die ArbN der im Dienstbereich des Flughafens tätigen Tochtergesellschaft des Flughafenbetreibers gilt der Flughafen nicht als weitreichender Tätigkeitsbereich im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

ArbG behandelt

Folglich stellt der Einsatz des Steuerpflichtigen auf dem Gelände des Flughafens keine außerberufliche Tätigkeit im Sinne des § 9 Abs

4 dar

ein EStG

Es handelt sich vielmehr um eine Tätigkeit innerhalb einer – wenn auch groß angelegten – ersten Arbeitsstätte, an der die Stpfl

die arbeitsvertraglich geschuldete Leistung zu erbringen hat

Da der Stempel im Falle des Urteils nicht außerhalb seiner ersten Arbeitsstätte und seines Wohnortes erwerbstätig war, können weder zusätzliche Verpflegungskosten noch Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort nach Fahrtkostengrundsätzen berücksichtigt werden

Die von Stpfl

Die aufgeworfene Frage, ob der Flughafen ein weitreichender Tätigkeitsbereich im Sinne des § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG liegt vorliegend nicht vor

Denn eine Beantwortung dieser Frage ist nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4a Satz 1 EStG nur, wenn die Stpfl

keine erste Arbeitsstätte hat (BFH-Urteil vom 11.04.2019 (VI R 12/17, LEXinform 0951308, Rn

29; siehe auch BFH-Pressemitteilung Nr

43/2019 vom 18.07.2019, LEXinform 0450020).

Einem Gerichtsvollzieher kann kein weitreichender Tätigkeitsbereich im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG unterstellt werden; FG Baden-Württemberg vom 23.07.2018, 10 K 1935/17, Rz

33

Es gibt keine Vereinbarungen oder Weisungen im ArbG, diese typischerweise jeden Werktag aufzusuchen

Vielmehr besteht lediglich die Weisung, die Belege täglich bei der Verteilstelle des Amtsgerichts abzuholen

Vielmehr übt der Gerichtsvollzieher seinen Geschäftsbetrieb nach eigenem Ermessen aus und laut Bestätigung der Verwaltungsleitung des Amtsgerichts bestehen weder Vo

Fahrtkosten absetzen verstehen! Steuererklärung für jeden New

Video unten ansehen

Neue Informationen zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Ähnliche Bilder im Thema

 New Fahrtkosten absetzen verstehen! Steuererklärung für jeden
Fahrtkosten absetzen verstehen! Steuererklärung für jeden New

Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtstätigkeiten Update

2020-01-01 · Aufgrund der gesetzlichen Beschränkung der Arbeitnehmerüberlassung ist bereits aus Rechtsgründen bei Leiharbeitsverhältnissen keine dauerhafte Zuordnung zu einem Entleihbetrieb möglich. Die Revision zum Bundesfinanzhof wurde wegen grundsätzlicher Bedeutung und zur Fortbildung des Rechts zugelassen ( Erste Tätigkeitsstätte für …

+ hier mehr lesen

Read more

Zusätzliche Verpflegungskosten für externe Aktivitäten

Anzeige

Aktuell

Erhöhung der Verpflegungsmehraufwandspauschalen ab 01.01.2020

Der Bundesrat hat am 29.11.2019 zahlreichen Steuergesetzänderungen zugestimmt, die der Bundestag am 07.11 Steuervorschriften – Jahressteuergesetz 2019)

Als Jahressteuergesetz 2019 enthält das Gesetz viele Änderungen

Dazu gehört auch die Anhebung der Verpflegungsmehraufwandspauschalen zum 01.01.2020: Die als Werbungskosten abzugsfähigen inländischen Verpflegungspauschalen werden von 24 Euro auf 28 Euro für jeden Kalendertag erhöht, an dem der Arbeitnehmer fehlt sein Zuhause und erster Arbeitsplatz für 24 Stunden.

Die als Werbungskosten abzugsfähigen inländischen Verpflegungspauschalen erhöhen sich für den An- oder Abreisetag von 12 Euro auf 14 Euro, wenn der Arbeitnehmer an diesem, einem Folge- oder Vortag außerhalb seiner Wohnung übernachtet

Die als Werbungskosten abzugsfähigen inländischen Verpflegungspauschalen erhöhen sich von 12 Euro auf 14 Euro für jeden Kalendertag, an dem der Arbeitnehmer mehr als 8 Stunden von der Wohnung und der ersten Arbeitsstätte abwesend ist, ohne außerhalb der Wohnung zu übernachten

Pauschalsätze für Verpflegungsmehraufwand ab 2014 Der Abzug von Verpflegungsmehraufwendungen ist in § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

5 EStG (Bereich Betriebsausgaben) geregelt und kann auch im Rahmen der Werbungskosten über den Bezug verwendet werden in § 9 Abs

5 EStG

Ab 2014 werden Reisekosten umfassend in § 9 des Einkommensteuergesetzes geregelt

Der Bereich der Verpflegungsmehraufwendungen wurde in den neuen § 4a überführt und ein entsprechender Verweis in § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

5 EStG (Gesetz zur Änderung und Vereinfachung des Körperschaftsteuer- und Steuerreisekostengesetzes vom 20.02.2013) aufgenommen )

Zum Bereich Verpflegungsmehraufwand Aus Vereinfachungsgründen wurde die dreistufige Staffelung der abzugsfähigen Pauschalbeträge und Mindestfehlzeiten durch eine zweistufige Staffelung ersetzt

Im Zuge der Vereinfachung entfällt ein Teil der Berücksichtigung von Mindestfehlzeiten und die Berechnung der Dreimonatsfrist wird vereinfacht

Grundlagen

Nebenkosten für Verpflegung sind Teil der Reisekosten

Diese Kosten müssen dadurch entstehen, dass der Arbeitnehmer fast ausschließlich beruflich außer Haus arbeitet

Verpflegung sind die Mehrkosten, die entstehen, wenn sich eine Person aus beruflichen Gründen von der eigenen Wohnung und außerhalb der ersten Arbeitsstätte (bis 2013 regelmäßige Arbeitsstätte) aufhält

Ausführliche Informationen zum ersten Arbeitsort

In diesem Fall können Sie nicht so günstig essen wie zu Hause oder in der Firmenzentrale

Eine Einzelaufstellung der tatsächlichen Ausgaben ist nicht zulässig

Dauer der Abwesenheit Pauschale bis 31.12.2013

Regelung in § 4 Abs

5 Nr

5 EStG pauschal ab 01.01.2014

Regelung in § 9 Absatz 4a EStG pauschal ab 01.01.2020

Änderung des § 9 Abs

4a EStG 24 Stunden 24 Euro 24 Euro 28 Euro mindestens 14 Stunden aber weniger als 24 Stunden 12 Euro 12 Euro

Abwesenheit: mehr als 8 Stunden

Gilt auch für die An- und Abreisetage bei mehrtägigen externen Aktivitäten

(ohne Überprüfung einer Mindestabwesenheitszeit)

14 Euro

Abwesenheit: mehr als 8 Stunden

Gilt auch für die An- und Abreisetage bei mehrtägigen externen Aktivitäten

(ohne Überprüfung einer Mindestabwesenheitszeit)

mindestens 8 Stunden, aber weniger als 14 Stunden 6 Euro

Ab 2014 wird statt der bisherigen dreistufigen Staffelung eine zweistufige Staffelung der Pauschalen (12 Euro und 24 Euro) eingeführt (die niedrigste Pauschale von 6 Euro entfällt)

Die Pauschale von 12 Euro wird bei einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden gewährt

Dieser Betrag gilt auch für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen außerbetrieblichen Tätigkeiten, ohne Prüfung einer Mindestfehlzeit

Ausführliche Informationen zu den Themen:

Mitternachtsregel

Kürzung des Verpflegungsgeldes

Dreimonatsfrist und Neubeginn der Dreimonatsfrist

Pauschale Lohnsteuer für höhere Beträge

finden Sie auf folgenden Unterseiten: Vorsteuerabzug für Verpflegungskosten

Für die Kosten gilt: Die tatsächlichen Verpflegungskosten für eine Nebentätigkeit können nicht als Betriebsausgaben geltend gemacht werden

Zusätzliche Verpflegungskosten dürfen nur als Pauschale anerkannt werden

Aus den Verpflegungspauschalen kann der Unternehmer keinen Vorsteuerabzug geltend machen

Der Vorsteuerabzug ist jedoch von den tatsächlichen Verpflegungskosten möglich

Hierfür muss eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegen, in der die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen wird

Zusätzliche Verpflegungskosten und Fahrtkosten für Leiharbeitnehmer

Mit Urteil vom 17

Juni 2010 (VI R 35/08) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Leiharbeitnehmer in der Regel keine feste Arbeitsstätte haben und daher Verpflegungsmehraufwendungen grundsätzlich als Werbungskosten geltend machen können

Allerdings urteilte das Gericht nur über kurzfristige Einsätze

Mit Urteil vom 15.05.2013 (VI R 41/12) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Leiharbeitnehmern nur in den Grenzen der Dreimonatsfrist Anspruch auf Verpflegungsmehraufwendungen zusteht

Ab 2014 können Leiharbeitnehmer eine erste Arbeitsstätte im Unternehmen des Entleihers haben, wenn die Tätigkeit ausgeübt wird

während des gesamten Zeitarbeitsverhältnisses bzw

dauert länger als 48 Monate

Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen der Arbeitnehmerüberlassung ist aus rechtlichen Gründen keine dauerhafte Überlassung an ein Entleihunternehmen möglich

Die Revision zum Bundesfinanzhof wurde wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung und für die Weiterentwicklung des Rechts (erste Arbeitsstätte für Leiharbeitnehmer) genehmigt

Zusätzliche Verpflegungskosten bei Auslandsreisen

Wie bei Inlandsreisen ist eine steuerfreie Erstattung der Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandsreisen nur in Form von Pauschalbeträgen möglich

Die jeweiligen Auslandstagegelder sind für die einzelnen Länder festgelegt

Das Bundesfinanzministerium veröffentlicht (fast) jährlich einen Brief und eine Übersicht

Die Schreiben gelten entsprechend für Dienstreisen ins Ausland und Führung von zwei Haushalten im Ausland

Für die nicht in der Übersicht enthaltenen Länder ist die für Luxemburg geltende Pauschale maßgebend

Für die nicht in der Übersicht enthaltenen Übersee- und Randgebiete eines Landes ist die für das Mutterland geltende Pauschale maßgebend

See also  Top natural wireless laser mouse 6000 driver New Update

Der Arbeitgeber kann auch höhere Beträge als das maßgebliche Auslandstagegeld zahlen

Für zusätzlich erstattete Verpflegungszuschüsse kann der Arbeitgeber pauschal 25 % Lohnsteuer erheben, sofern diese Verpflegungszuschüsse die steuerfreien, erstattungsfähigen Auslandstagegelder nicht um mehr als 100 % übersteigen

Der Pauschalsatz von 25 % löst die Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen aus

Detaillierte Informationen zu Reisekosten im Ausland

Verpflegungsmehraufwand bei doppelter Haushaltsführung

Seit 1996 dürfen Verpflegungsmehraufwendungen nur noch mit Pauschalbeträgen veranlagt werden

Eine Einzelaufstellung der tatsächlichen Ausgaben ist nicht zulässig.

Bei zwei Haushaltungen können folgende Pauschalbeträge nur für drei Monate steuerfrei ersetzt werden:

Dauer der Abwesenheit Pauschale bis 31.12.2013 Pauschale ab 01.01.2014

Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des Reisekostensteuerrechts Pauschalbetrag ab 1

Januar 2020

Jahressteuergesetz 2019 24 Stunden 24 Euro 24 Euro 28 Euro mindestens 14 Stunden aber weniger als 24 Stunden 12 Euro 12 Euro

Abwesenheit: mehr als 8 Stunden 14 Euro

Abwesenheit: mehr als 8 Stunden mindestens 8 Stunden aber weniger als 14 Stunden 6 Euro

Maßgebend ist die Dauer der Abwesenheit pro Kalendertag von der Wohnung, in der der Arbeitnehmer seinen eigenen Haushalt führt

Ausführliche Informationen zur Führung von zwei Haushalten

Eintragungen zum Verpflegungsgeld auf dem elektronischen Lohnsteuerbescheid

Auszug aus der Vorlage für den Ausdruck der elektronischen Einkommensteuerbescheinigung 2020:

Nummer 20 des Ausdrucks muss die gezahlten steuerfreien Zulagen für beruflich bedingte Auswärtstätigkeiten nach § 3 Nr

13 oder 16 EStG (Essensgeld bzw

geldwerter Vorteil aus erbrachter Verpflegung) bescheinigen

Freibeträge für zwei Haushalte sind unter Nummer 21 des Ausdrucks zu bescheinigen.

Wenn das Betriebsstättenfinanzamt eine andere Verbuchung als im Lohnkonto nach § 4 Absatz 2 Nummer 4 Satz 2 der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung genehmigt hat , eine Bescheinigung über diese Beträge ist nicht zwingend erforderlich

Mehrausgaben für Verpflegung in der Einkommensteuererklärung Anlage N

Der Eintrag erfolgt auf Anlage N (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit)

Auszug aus Anhang N der EST-Erklärung 2019:

Verpflegungsmehraufwendungen können nur pauschal geltend gemacht werden

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen mindern die abzugsfähigen Werbungskosten

© 2007-2021 A.Liebig – Impressum – Kontakt – Datenschutz – Inhaltsverzeichnis (Sitemap) – Gehaltslexikon – Cookie-Einstellungen verwalten

Zeitarbeit und Leiharbeit. Einsatzfreie Zeit. Video über Eure Rechte. New

Video ansehen

Weitere Informationen zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Einige Bilder im Thema

 Update Zeitarbeit und Leiharbeit. Einsatzfreie Zeit. Video über Eure Rechte.
Zeitarbeit und Leiharbeit. Einsatzfreie Zeit. Video über Eure Rechte. New

Steuerrechner + Tipps vom Steuerberater – steuerschroeder.de Neueste

Erste Tätigkeitsstätte. Entscheidungstabelle zum Thema: Zentraler Punkt der ab 1. Januar 2014 in Kraft tretenden Neuregelungen ist die gesetzliche Definition der ersten Tätigkeitsstätte, die künftig an die Stelle der regelmäßigen Arbeitsstätte tritt. Fahrrad + Geldwerter Vorteil mit 1 Prozent Methode. Berechnen Sie den Geldwerten Vortei bei Gestellung eines elektrischen …

+ mehr hier sehen

Read more

Berechnen Sie den Eigenbeitrag zum VBL-Beitrag

Wohngeld schnell + einfach – Berechnung, Antrag, Höhe + Auszahlung

Unterhaltsbetrag nach Düsseldorfer Tabelle berechnen

Suchen Sie nach Zahlen mit Decodierung mit Bedeutung im Auftragscode

Berechnen Sie, was ein angemessener Bonus ist…

Berechnen Sie schnell und einfach Ihren Stundenlohn (brutto, netto)

Berechnen Sie, wie hoch Ihre Steuerrückerstattung sein wird

In welche Steuerklasse wechseln? Berechnen Sie die günstigste Steuerklasse + Steuerersparnis

Berechnen Sie, welche Schutzgüter bei staatlichen Sozialleistungen unantastbar bleiben

Berechnen Sie die Steuerbelastung mit Progressionsklausel (Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Krankengeld, ausländische Einkünfte etc.)

Berechnen Sie den pfändbaren Gehaltsanteil (Pfändungsfreibetrag)

Steuerliche Aspekte der häuslichen Pflege naher Angehöriger

Berechnen Sie den Beginn und das Ende des Beschäftigungsverbots nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG)

Berechnen Sie das Mutterschaftsgeld schnell + einfach.

Berechnen Sie die Kosten, Steuern + Versicherungen (Pauschalzahlungen) für einen Minijob.

Mindestlohnrechner für Arbeitgeber – berechnen Sie einfach + schnell die Höhe des Mindestlohns + Netto.

Allgemeines und Sonderlohnsteuertabelle 2019, Monat/Jahr, Steuerklasse 1, 2, 3, 4, 5, 6, Kirchensteuer (8 %, 9 %) + Kinderfreibetrag

Führen Sie Ihre eigene Online-Steuerrückerstattungsberechnung für jährliche Lohnsteueranpassungen durch

Lohnsteuerrechner 2019: Brutto, Netto, Lohnsteuer + Sozialabgaben berechnen Schnell + einfach Brutto, Netto, Lohnsteuer + Sozialabgaben berechnen

Berechnen Sie die Höhe der Beiträge oder Steuern für die Kunstsozialkasse -Zeitarbeitsentschädigung

Die günstigste gesetzliche Krankenkasse: Vergleich aller Krankenkassenbeiträge mit Zusatzbeitrag…

Krankengeld in Prozent berechnen, wie hoch, ab wann + Dauer (Fortzahlung bzw

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall)

Berechnen Sie die Höhe, die Zahlung + wie lange Sie Anspruch auf Kindergeld haben + Antrag

Übersichtlicher Kalender mit allen Steuer- und Sozialversicherungsterminen sowie Feiertagen + Ferien

Wer hat Anspruch auf Hartz 4 und wie viel? Jetzt Hartz 4 Höhe berechnen + Tipps.

Höhe Grundsicherung berechnen mit Online-Antrag

Wie viel würde die von Bundessozialminister Heil vorgeschlagene Grundrente bringen? Grenzwerte und Pauschalen bei Steuer + Sozialversicherung, wichtige Lohnsteuerwerte, Sachbezüge etc

Berechnen Sie die Midi-Job-Beiträge in der Gleitzone zwischen 450 und 850 Euro (1300 Euro ab 2019)

Was ist ein angemessenes Managergehalt? Jetzt vergleichen. ..

Berechnen Sie die Höhe des Vorstandsgehalts + vGA

Berechnen Sie, ob bei geringfügiger Beschäftigung eine Versicherungspflicht besteht

Berechnen Sie, ob bei geringfügiger Beschäftigung eine Krankenversicherungspflicht besteht

Steuerliche Behandlung von kostenlosen oder ermäßigten Flügen, die von Luftfahrtunternehmen gewährt werden

Geldwert + Versteuerung eines Dienstwagens mit 1-Prozent-Regelung berechnen

Geldwert berechnen mit Fahrtenbuch + 1% Regelung

Firmenwagen + Steuer: Privatnutzung (Sachbezüge) berechnen

Finden Sie anhand der Postleitzahl Ihr zuständiges Finanzamt heraus

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil + Versteuerung eines Dienstwagens mit Fahrtenbuch

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil bei der Bereitstellung eines Elektrofahrrads (E-Bike), das als Fahrrad zählt

Entscheidungstabelle zum Thema: Kernpunkt der zum 1

Januar 2014 in Kraft tretenden Neuregelungen ist die gesetzliche Definition der ersten Arbeitsstätte, die künftig an die Stelle der regulären Arbeitsstätte tritt

Berechnen Sie, wie viel und wie lange das Elterngeld (Plus) gezahlt wird + Formular Elterngeldantrag

Berechnen Sie anhand Ihres Einkommens Ihre aktuelle Steuervorauszahlung

Kostenloser Unterhaltsrechner für Kinder + Ehepartner nach Düsseldorfer Tabelle.

Berechnen Sie, wie viel Netto vom Gehalt minus Steuern + Sozialversicherung übrig bleibt

Berechnen Sie schnell und einfach die Lohnsteuer, Sozialversicherung und Ihr Nettogehalt…

Beitragsbemessungsgrenzen zur Kranken- und Rentenversicherung

BAföG-Rückzahlung, -Erlass, -Rabatt, -Befreiung + -Stundung berechnen

Berechnen Sie schnell + einfach die Höhe Ihres BAföG-Anspruchs.

Hier können Sie die Arbeitszeiten nach § 17 MiLoG erfassen und ausdrucken oder als PDF speichern

Berechnen Sie die Anzahl der Arbeitstage für das ganze Jahr oder pro Monat für die Steuererklärung

Arbeitslosengeld 1 (ALG I) Rechner 2019: Wie viel + wie lange erhalten Sie Lohn + Antrag.

Wie viel ist mir meine Arbeit wert? Berechnen Sie, was Ihre Arbeit wert ist

Ihr Online-Rechner für Arbeitskraft.

Berechnen Sie die Höhe der Arbeitnehmer-Sparzulage für einen Bausparvertrag oder Betriebsvermögen.

Berechnen Sie jetzt schnell und einfach die Art der Besteuerung von Fahrrädern

Berechnen Sie den steuerfreien Zinssatz, die Höhe der Zinsen + den geldwerten Vorteil eines Arbeitgeberdarlehens

Berechnen Sie die Sozialversicherungsbeiträge und Prozentsätze des Arbeitgebers

Anspruch, Aufstockung, Netto, Steuern etc

für Altersteilzeit berechnen (Blockmodell)

nach oben Steuerrechner

Außerordentliche oder zumutbare Belastung? Zumutbare Belastung online berechnen (§ 33 Abs

3 EStG)

Wohnriester-Förderung berechnen: Wie hoch sind Sparbetrag, Entnahmebetrag + Wohngeldkonto? Berechnen Sie, wie viel Werbungskosten Sie von der Steuer absetzen können (tatsächliche Werbungskosten + Pauschalbeträge)

Entscheidungsbaum ermöglicht die steuerliche Behandlung

Wahlrecht für das Teileinkommensverfahren

Berechnen Sie den Höchstbetrag des Rentenfreibetrags und den Zuschlag zum Rentenfreibetrag

Berechnen Sie den optimalen Steuervorteil von Verlustrücktrag und Verlustvortrag

Online-Unterhaltsrechner: Berechnen Sie die Höhe des steuerlich absetzbaren Unterhalts mit Geschädigtengrenze

Berechnen Sie den steuerlichen Vorteil des Ehegattenunterhalts nach Düsseldorfer Tabelle

Berechnen Sie die abzugsfähigen Umzugskosten + Umzugskostenpauschale + Steuerersparnis

Berechnen Sie die Höhe der Telefonkostenpauschale für beruflich vermittelte Telefonate

Berechnen Sie wie hoch Ihre Steuererstattung beträgt.

Berechnen Sie schnell + einfach Ihre Steuererstattung oder Nachzahlung + wie viel Steuern Sie sparen können.

Erstellen Sie eine Splittabelle 2019 + 2018 + berechnen Sie einen Steuervorteil

Online-Spendenrechner: Berechnen Sie den Freibetrag + abzugsfähige Spenden.

Berechnen Sie die maximale Höhe der Sonderausgaben mit einem günstigen Check: Wie viel Pensionsausgaben sind steuerlich absetzbar?

Sonder-AfA kostenlos + online berechnen

Solidaritätszuschlag (Soli) berechnen

Was ist es? Was ist das Solo? Wer muss zahlen?

Schulgeld als Sonderausgaben mit Berechnung des Steuervorteils abziehen

Berechnung der nicht abzugsfähigen Schuldzinsen (§ 4 Abs

4a EStG) und Berichtigungsbetrag für die Hinzurechnung (§ 8 Nr

1 GewStG)

Berechnen Sie, welche Vermögenswerte mit staatlichen Sozialleistungen unantastbar bleiben

Berechnen Sie die Steuer, Rente brutto + netto, Freibetrag + ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen

Berechnen Sie die Steuerbelastung mit Progressionsklausel (Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Krankengeld, ausländische Einkünfte etc.)

Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) und Steuerersparnis berechnen

Online-Rechner für unentgeltliche Wertübertragungen (Sachbezüge oder Eigenverbrauch) + Tabelle

Eigene Berechnung der Steuerrückerstattung für den jährlichen Lohnsteuerausgleich Betrag, Prozentsatz + effektive Kirchensteuer (Evangelisch, Katholisch)

Berechnen Sie die Höhe, die Zahlung + wie lange Sie Anspruch auf Kindergeld haben + Antrag.

Berechnen Sie die Höhe der Kinderbetreuungskosten, die als Sonderausgaben abzugsfähig sind

Übersichtlicher Kalender mit allen Steuer- und Sozialversicherungsterminen sowie Feiertagen + Ferien

Berechnen Sie die IAB (§ 7g EStG) mit Mehrbetrag + Sonderabschreibung + Steuervorteil

Berechnung der abzugsfähigen Kosten für ein Homeoffice.

Berechnen Sie, was Sie als haushaltsnahe Dienstleistungen + Trinkgelder von der Steuer absetzen können.

Berechnen Sie den Steuervorteil und die Sozialversicherung für Ihre Haushaltshilfe.

Berechnen Sie die Einkommensteuer nach der Grundsteuer Tabelle 2021 + 2020 + 2019 online + kostenlos

Grenzen und Pauschalen bei Steuern + Sozialversicherung, wichtige Lohnsteuerwerte, Sachbezüge etc

Vereinfachtes Prüfschema zur Feststellung, ob die Drei-Objekte-Grenze überschritten wird

Bestimmen Sie schnell und einfach online, ob Sie Freiberufler oder Gewerbetreibender sind

Firmenwagen + Steuer: Privatnutzung (Sachbezüge) berechnen

Finden Sie anhand der Postleitzahl Ihr zuständiges Finanzamt heraus

Berechnen Sie die Steuervorteile für Familien mit Kindern

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil + Versteuerung eines Dienstwagens mit Fahrtenbuch

Entscheidungstabelle zum Thema: Zentraler Punkt der zum 1

Januar 2014 in Kraft tretenden Neuregelungen ist die gesetzliche Definition der ersten Arbeitsstätte, die künftig an die Stelle der regulären Arbeitsstätte tritt

Berechnen Sie die Einkommensteuer für 2021 + 2020 + 2019 schnell und einfach mit Erstattung

Berechnen Sie anhand Ihres Einkommens Ihre aktuelle Steuervorauszahlung

Berechnen Sie die Denkmalabschreibung für Eigennutzung + Vermietung

Abgrenzung Mietereinbauten + Instandhaltungskosten mit Prüfschema

Buchen + abzugsfähige Bewirtungskosten berechnen

Jeder weiß, wer früher in Rente gehen will, muss mit Abschlägen rechnen

Diese kann durch Zusatzbeiträge ganz oder teilweise kompensiert werden

Berechnen Sie die Anzahl der Arbeitstage für das ganze Jahr oder pro Monat für die Steuererklärung

Abschreibungsrechner zur Berechnung der Abschreibung von vermieteten Immobilien (Gebäude, Wohnung, Altbau + Neubau)

Berechnung der Abschreibung eines abnutzbaren Vermögenswerts mit einer Nutzungsdauer gemäß der amtlichen Abschreibungstabelle

Berechnen Sie die Quellensteuer auf Kapitalerträge (Zinsen + Dividenden) + Steuerrückerstattung

Berechnen Sie die Kapitalabfindungssteuer

nach oben Steuerrechner

Wenn Sie von der Gewinnermittlung nach § 4 Abs

3 EStG auf die Rechnungslegung umstellen oder von der Rechnungslegung auf die Gewinnermittlung nach § 4 Abs

3 EStG wechseln, müssen Sie einen Übergangsgewinn ermitteln

Der Entscheidungsbaum ermöglicht die steuerliche Behandlung

Wahlrecht für das Teileinkünfteverfahren.

Berechnen Sie die Gebühren für die verbindliche Auskunft des Finanzamtes (§ 89 AO).

Berechnen und buchen Sie Urlaubsrückstellungen nach Handels- und Steuerrecht online.

Füllen Sie das Online-Formular zur Umsatzsteuer-Voranmeldung aus mit ELSTER ans Finanzamt schicken

Mehrwertsteuer online berechnen + Formel

Mehrwertsteuer (MwSt.) netto + brutto berechnen

Schema prüfen: Ermitteln Sie online schnell + einfach den Standort der sonstigen Leistungen nach § 3a UStG anhand eines Fragebogens

Amtliche Umrechnungskurse (§ 16 Abs

6 Satz 1 UStG) aus das BMF für die Umsatzsteuer

Bestätigung ausländischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummern online vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)

Langfristige Verlängerung: Antrag + Sondervorauszahlung mit ELSTER online stellen

Berechnen Sie die Höhe der Teilabschreibung nach einer außerplanmäßigen Wertminderung

Berechnen Sie, wie hoch ein angemessener Bonus ist…

Berechnen Sie schnell und einfach Ihren Stundensatz.

Welche Rechtsform ist steuerlich günstiger? Steuerbelastungsvergleich Kapitalgesellschaft + Personengesellschaft?

Online Spendenrechner: Steuerabzug + abzugsfähige Spenden berechnen

Sonderabschreibung kostenlos + online berechnen.

Berechnung der nicht abzugsfähigen Schuldzinsen (§ 4 Abs

4a EStG) und Berichtigungsbetrag für die Hinzurechnung (§ 8 Nr

1 GewStG)

Berechnen Sie die Rückstellungen für Archivierungskosten nach Handels- und Steuerrecht (pauschal)

Berechnen Sie die Altersteilzeitrückstellung nach BilMoG + Steuerrecht.

Berechnen Sie schnell + einfach die Höhe des Rundfunkbeitrags.

Berechnen Sie schnell + online den Rohertrag mit den offiziellen Richtsätzen des Finanzamtes.

Online PDF-Rechnung schreiben + drucken Vorlage kostenlos

Vorlage Quittung als PDF ausfüllen, herunterladen + ausdrucken

Online-Rechner für unentgeltliche Wertübertragungen (Wegnahme oder Eigenverbrauch) + Tabelle.

Berechnen Sie die pauschale Wertberichtigung auf Forderungen

Berechnung der Leasingzinsen, Sonderzahlungen und Abrechnung der Leasingraten

Berechnen Sie schnell + einfach die Höhe der Körperschaftsteuer mit Gewerbesteuer in Deutschland Konten SKR03 und SKR04

Kostenloser Rechner zur Berechnung der Umsatzgrenze (Kleinunternehmerregelung § 19 UStG)

Übersichtlicher Kalender mit allen Steuer- und Sozialversicherungsterminen sowie Feiertagen + Ferien

Berechnen Sie, ob Sie die tatsächliche Besteuerung geltend machen können…

Berechnen Sie die IAB (§ 7g EStG) mit Zusatzbetrag + Sonderabschreibung + Steuervorteil

Grenzen und Pauschalen bei Steuer + Sozialversicherung, wichtige Lohnsteuerwerte, Sachbezüge etc

Berechnen Sie den Aufschlüsselungsschlüssel und die Aufschlüsselung der Gewerbesteuer

Berechnen Sie schnell und einfach die Gewerbesteuergutschrift

Berechnen Sie die Höhe der Gewerbesteuer + Beurteilungssatz.

Wie hoch ist ein angemessenes Managergehalt? Jetzt vergleichen. ..

Berechnen Sie die Höhe des Vorstandsgehalts + vGA

Steuerliche Behandlung von kostenlosen oder ermäßigten Flügen, die von Luftfahrtunternehmen gewährt werden

Bestimmen Sie schnell und einfach online, ob Sie Freiberufler oder Gewerbetreibender sind

Firmenwagen + Steuer: Privatnutzung (Sachbezüge) berechnen

Finden Sie anhand der Postleitzahl Ihr zuständiges Finanzamt heraus

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil + Versteuerung eines Dienstwagens mit Fahrtenbuch

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil bei der Bereitstellung eines Elektrofahrrads (E-Bike), das als Fahrrad zählt

Berechnen Sie den Unternehmenswert nach bestandenem Werttest kostenlos + online

Berechnen Sie anhand Ihres Einkommens Ihre aktuelle Steuervorauszahlung

Bestimmen Sie die E-Bilanz-Konten (XBRL) nach der ELSTER-Taxonomie

Berechnung von Bilanzkennzahlen + Jahresabschlussanalyse sowie Richtsätze für Betriebsprüfungen

Berechnen Sie, ob die Bilanzierungspflicht auf Sie zutrifft

Abgrenzung Mietereinbauten + Instandhaltungskosten mit Prüfschema.

Betriebsgrößenklassen nach § 3 BpO: Betriebsprüfungszyklus nach Größenmerkmalen berechnen.

Schnell und einfach online ermitteln, ob die Bauleistung der Bauabzugsteuer unterliegt.

Berechnen Sie die Anzahl der Arbeitstage für das ganze Jahr oder pro Monat für die Steuererklärung

Berechnen Sie schnell und einfach die Steuerart für Fahrräder

Berechnen Sie die Höhe der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und in Prozent.

Berechnung der Abschreibung eines abnutzbaren Wirtschaftsgutes mit Nutzungsdauer nach amtlicher Abschreibungstabelle.

Berechnen Sie den Barwert nach Handels- + Steuerrecht für Rückstellungen, Forderungen + Verbindlichkeiten – kostenlos + online.

zum Top Steuerrechner

Berechnen Sie schnell und einfach den Gewinnausgleich

Berechnen Sie schnell und einfach, wie hoch die Schenkungssteuer aufgrund von Steuerfreibeträgen ist.

Vereinfachtes Prüfschema, ob die Drei-Objekte-Grenze überschritten wird

Ermitteln Sie anhand der Postleitzahl Ihr zuständiges Finanzamt

Erbschaftssteuerbetrag berechnen mit Freibetrag, Steuersatz, Steuerklasse + Erbschaftssteuertabelle.

zum Top Steuerrechner

Berechnen Sie die Höhe der Zweitwohnungssteuer online

Wohngeld schnell + einfach – Berechnung, Antrag, Höhe + Auszahlung

Berechnen Sie die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Beendigung des Darlehens

Berechnen Sie die jährliche Steuerbelastung aus der Vermietung

Berechnen Sie die jährlichen Kosten mit dem kostenlosen Stromrechner

Mit unserem Online-Rechner die Höhe der Sonder-AfA für neue Mietwohnungen unter Berücksichtigung bestimmter Mietbedingungen berechnen? Wann lohnt es sich, ein Haus zu besitzen? Der Mietrechner berechnet zukünftige Mietkosten für bis zu 40 Jahre

Notar, Makler, Grunderwerbsteuer – beim Kauf einer Immobilie kommen die Nebenkosten zum eigentlichen Kaufpreis hinzu Erreichen Sie mit folgendem Script ganz einfach den maximalen Kaufpreis

Berechnung einer Immobilie als Kapitalanlage mit steuerlichen Vorteilen (Investment, Finanzierung, Liquidität, Vermögen)

Berechnen Sie die maximale Höhe von Kredit, Eigenkapital und Nebenkosten – und maximale Gebührensätze gemäß Gebührentabelle

Wie wird die Grundsteuer berechnet? Grundsteuerrechner (A + B) mit Grundsteuerspiegel + Hebesatz

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer + wie berechnet man die Grunderwerbsteuer?

Vereinfachtes Prüfschema, ob die Drei-Objekte-Grenze überschritten wird

Zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten eines Gebäudes zählen neben den eigentlichen Baukosten für die Errichtung des Gebäudes auch die Anschaffungskosten

Ermitteln Sie anhand der Postleitzahl Ihr zuständiges Finanzamt

Berechnen Sie die Denkmalabschreibung für Eigennutzung + Miete

Berechnen Sie die Bruttomietrendite unter Angabe von Kaufpreis, Wohnfläche und Kaltmiete

Abgrenzung Mietereinbauten + Unterhaltskosten mit Prüfschema.

Mit dem praktischen Baurechner können Sie die erste Kostenschätzung für Ihr Hausbauvorhaben erstellen – ganz schnell, einfach und realitätsnah.

Monatliche Raten + Kosten der Baufinanzierung berechnen + vergleichen

Informieren Sie sich schnell und einfach online, ob die Bauleistung der Bauabzugssteuer unterliegt.

Anleitung + Berechnung zur Aufteilung des Grundstückskaufpreises auf Gebäude und Grundstück Gebäude + Neubau)

nach oben Steuerrechner

Zinsberechnung § 233a AO für Steuererstattung + Steuernachzahlung

Einspruch? Berechnen Sie die Säumniszulage + den entsprechenden Betrag

Was sind die Säumniszuschläge? Jetzt schnell und einfach kalkulieren

Finden Sie Ihr zuständiges Finanzamt anhand der Postleitzahl heraus

nach oben Steuerrechner

Berechnen Sie die Gebühren für die verbindliche Auskunft des Finanzamtes (§ 89 AO)

Berechnen Sie die Steuerberaterkosten nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV)

Berechnen Sie die Kraftstoffkosten (Benzin, Diesel) und den Verbrauch Ihres Autos (Auto)

Was kostet eine Scheidung? Berechnen Sie schnell und einfach Ihre Scheidungskosten

Mit diesem Online-Notarkostenrechner können Sie die Notarkosten nach GNotKG ermitteln

Kfz-Rechner: monatliche Kfz-Kosten + Kfz-Kosten pro km berechnen und vergleichen

Kostenloser HOAI-Rechner zur Online-Berechnung der Mindest- und Höchstgebühren gemäß Gebührentabelle

Berechnen Sie die Gerichtskosten nach § 34 GKG (Rechner + Tabelle)

Alles rund um Bußgelder + Punkte: Geschwindigkeit, Alkohol, Entfernung, Autobahn, Blitzer, etc

Berechnen Sie den Eigenbeitrag zum VBL-Beitrag

Wohnriester-Förderung berechnen: Wie hoch sind Sparbetrag, Entnahmebetrag + Wohngeldkonto? Dank aktueller BGH-Urteile haben Ihre Kunden die Möglichkeit, aus bestehenden oder bereits gekündigten und regulär auslaufenden Verträgen ein lohnendes Zusatzeinkommen (in vielen Fällen bis zu mehreren tausend Euro) zu erzielen

Berechnen Sie den Zuschuss + Steuervorteil (Sonderausgabenabzug) einer Rürup-Rente

Berechnen Sie schnell und einfach Ihre Riester-Rente mit Steuervorteil durch Sonderausgabenabzug

Wie viel Rente erhalten Sie? Berechnen Sie schnell und einfach Ihre gesetzliche Rente (Rentenpunkte)

Berechnen Sie die Steuer, Brutto- + Nettorente, Abgabenfreibetrag + ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen.

Berechnen Sie Ihr Renteneintrittsdatum + frühestes Renteneintrittsalter mit Abzügen.

Berechnen Sie Ihre Netto-Altersrente anhand der aktuellen Sozialversicherungswerte

Mutterrente berechnen – Wer Kinder erzieht, kann unter Umständen ohne eigene Beiträge einen Rentenanspruch erwerben

Berechnen Sie die Kapitalrendite einer Lebensversicherung bei vorzeitiger Kündigung mit Steuern

Berechnen Sie die Höhe der Beiträge bzw

Steuern für die Kunstsozialkasse

Beitragssätze privat + gesetzlich Krankenversicherung online vergleichen – für Arbeitnehmer, Studenten, Beamte und Selbständige

Die günstigste gesetzliche Krankenkasse: Vergleich aller Krankenkassenbeiträge mit Zusatzbeitrag…

Günstige Kfz-Versicherung kostenlos online vergleichen +.

Wie viel würde die vom Bundessozialminister Heil vorgeschlagene Grundrente bringen?

Berechnen Sie, ob bei geringfügiger Beschäftigung eine Versicherungspflicht besteht

Berechnen Sie, ob bei geringfügiger Beschäftigung eine Krankenversicherungspflicht besteht

Was genau ist die Flexi-Rente, warum braucht man sie und wer profitiert davon? Jetzt flexible Rente berechnen.

Berufsunfähigkeitsrente online berechnen.

Elternunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern aufkommen müssen

ETF-Steuerrechner nach Investmentsteuergesetz 2018

Beitragsbemessungsgrenzen für Kranken- und Rentenversicherung

Jeder weiß, wer früher in Rente gehen will, muss mit Abschlägen rechnen

Diese kann ganz oder teilweise durch Zusatzbeiträge ausgeglichen werden

Anspruch, Aufstockung, Netto, Steuern etc

für Altersteilzeit berechnen (Blockmodell)

Berechnen Sie die Steuer auf Pauschalabfindungen

nach oben Steuerrechner

Renten-, Direkt- oder Lebensversicherungsabrechnung + Steuer Berechnen Sie die Steuer auf Kapitalabfindungen

Rabattierung berechnen Schnell + einfach die Rabattierung berechnen, z.B

aus Forderungen + Rückstellungen (Abzinsung auf den Barwert)

Abzinsungsrechner für Rückstellungen etc

Barwert nach Handels- + Steuerrecht für Rückstellungen, Forderungen + Verbindlichkeiten berechnen – kostenlos + online

Annuitätenrechner Darlehen – kostenlos + online Annuitätendarlehen, Darlehenszinsen, Tilgung, Monatsraten etc

berechnen Arbeitskraft Wie viel ist meine Arbeitskraft wert? Berechnen Sie, was Ihre Arbeit wert ist

Ihr Online-Arbeitskräfterechner

Bankleitzahl + BIC online Suchen oder überprüfen Sie die Bankleitzahl oder den BIC

Basistarifrechner kostenlos + online

Verzugszinsen nach BGB + HGB mit dem aktuellen Basiszinssatz berechnen

Baufinanzierung + Rechner Monatliche Raten + Kosten der Baufinanzierung berechnen + vergleichen

Baukindergeld Familien in Deutschland können ab sofort das neue Baukindergeld beantragen.

Bausparrechner Berechnung von Bausparen, Bausparen, Wirtschaftlichkeit, Wohnbauprämie, Zinsertrag, Arbeitnehmersparzulage, Bausparkredit, Rendite und Sparquote

Break-Even-Point-Rechner kostenlos + online

Berechnen Sie den Break-Even-Punkt (Verkaufspreis – Fixkosten/Stückkosten) mit Formel + grafische Darstellung

Disporechner + Rechner Berechnen Sie den Dispointerest + wie viel Sie pro Jahr sparen können..

Steuergesetz 2018

Fondsrechner : Rendite + Steuern berechnen Berechnen Sie die Quellensteuer und den Gewinn aus dem Verkauf von Fonds kostenlos + online

IBAN-Rechner berechnen – kostenlos + IBAN + BIC online berechnen oder auf Korrektheit prüfen

Berechnen Sie die Inflationsrate in Deutschland Berechnen Sie die Inflation + wie viel Ihr Geld in Zukunft wert ist

Immobilienanlage – Online-Rechner Berechnen Sie eine Immobilie als Kapitalanlage mit steuerlichen Vorteilen (Investment, Finanzierung, Liquidität, Vermögen)

Autofinanzierungsrechner: Kostenlos + online Berechnen Sie die Kosten, Zinsen und Tilgungsraten einer Autofinanzierung

Leasingrechner: Kostenlos + Leasingraten online berechnen

Berechnung der Leasingzinsen, Sonderzahlungen und Abrechnung der Leasingraten

Lebenslange Nutzung + Leistung berechnen Der Kapitalwert der lebenslangen Nutzung und Leistung ist mit einem Vielfachen des Jahreswertes nach den Sätzen 2 bis 4 anzusetzen

Mieten oder Kaufen – Rechner Kaufen ist besser als mieten? Wann es sich lohnt, ein Haus zu besitzen

Pfändungsfreibetrag: Rechner + Tabelle Berechnen Sie den pfändbaren Teil des Gehalts (Pfändungsfreibetrag)

Photovoltaikanlage kostenlos + online berechnen Die Rentabilität einer Photovoltaikanlage können Sie nach dem Kapitalwertverfahren berechnen

Preisuntergrenze berechnen Berechnen Sie die Preisuntergrenze eines Angebotspreises

Prozentrechner – Kostenlos + online

Prozentrechnung schnell + einfach – Der Prozentrechner löst verschiedene Rechenaufgaben

Rabatte berechnen Berechnen Sie Rabatte und den Bruttoverkaufspreis mit der Zuschlagsberechnung

Rechnung online schreiben Kostenlos + online PDF-Rechnungsvorlage online schreiben + ausdrucken.

Skonto berechnen Berechnen Sie, ob ein Skontoabzug sinnvoll ist oder die Zahlungsfrist nutzen

Berechnen Sie schnell und einfach Ihren Stundenlohn (brutto, netto)

Stundensatzrechner kostenlos + online Berechnen Sie schnell + einfach Ihren Stundensatz

Verjährungsfristen berechnen – kostenlos + online Verjährungsfristen nach §§ 194-202 BGB online berechnen.

Vorfälligkeitsentschädigungsberechnung Berechnen Sie die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Beendigung des Darlehens

Währungsrechner – Kostenlos + online

Berechnen Sie die aktuellen Wechselkurse für EURO, Pfund, Dollar, CHF etc

von der EZB

Arbeitnehmerüberlassung – Einfach erklärt in 2 Minuten New

Video ansehen

Neue Informationen zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Sie können die schönen Bilder im Thema sehen

 New Arbeitnehmerüberlassung - Einfach erklärt in 2 Minuten
Arbeitnehmerüberlassung – Einfach erklärt in 2 Minuten New Update

Einkommensteuertabelle 2022 + 2021 – steuerschroeder.de New

Erste Tätigkeitsstätte. Welches ist die erste Tätigkeitsstätte? Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte online. Fahrtenbuch führen + Steuer online berechnen. Berechnen Sie den Geldwerter Vorteil + Besteuerung eines Dienstwagen mit Fahrtenbuch . Familienlastenausgleich – Berechnung. Berechnen Sie die steuerlichen Vorteile des Familienlastenausgleichs für Familie …

+ mehr hier sehen

Read more

Einkommensteuer-Grundtabelle & Splitting-Tabelle

Hier finden Sie die Einkommensteuertabellen für die Jahre 1999 – 2022

Wenn Sie wissen möchten, wie viel Einkommensteuer Sie zahlen müssen, können Sie hier kostenlos unsere Einkommensteuertabellen (Grund- und Splittingtabellen) herunterladen (ohne/mit Soli, Kirchensteuer) oder nutzen Sie unseren Steuerrechner

Vergessen Sie auch nicht zu prüfen, ob Sie Anspruch auf eine Steuerrückerstattung haben

Auch hierfür stehen Ihnen Rechner und Online-Programme zur Verfügung Eurogenaue Steuerrückerstattungen Einkommensteuersatz + Tabellen

Wozu dienen die Einkommensteuertabellen? Aus den Einkommensteuertabellen können Sie die Einkommensteuer nach Basistarif (Grundtabelle) bzw

Splittingtarif (Splittingtabelle) für gemeinsam veranlagte Ehegatten ersehen

Die Einkommensteuer wird nach dem verfassungsrechtlichen Grundsatz der Leistungsfähigkeit erhoben

Die Regeleinkommensteuer richtet sich nach der Höhe des zu versteuernden Einkommens, § 32a Einkommensteuergesetz (EStG)

Daher ist der erste Schritt die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

Erst dann kann die zugehörige Regeleinkommensteuer aus der Steuertabelle abgelesen werden

Vom zu versteuernden Einkommen bleibt im Veranlagungszeitraum ein Grundfreibetrag steuerfrei und beträgt ca

9.500 Euro/ 19.000 Euro (ledig/verheiratet)

Für steuerpflichtiges Einkommen über dem Grundfreibetrag erhöhen sich die Steuersätze in zwei linear progressiven Zonen

Für zu versteuernde Einkünfte über dem Grundfreibetrag beträgt der Anfangssteuersatz 14 Prozent

Der Spitzensteuersatz für zu versteuernde Einkünfte von rund 55.000 Euro/110.000 Euro (ledig/verheiratet) beträgt 42 Prozent

Der Höchstsatz für das zu versteuernde Einkommen beträgt 45 Prozent und beginnt bei etwa 275.000 Euro/550.000 Euro (ledig/verheiratet)

Der Einkommensteuersatz ist ein progressiver Steuersatz, was bedeutet, dass der anzuwendende Steuersatz mit steigendem zu versteuerndem Einkommen steigt

Von kalter Progression spricht man, wenn Einkommens- und Lohnsteigerungen nur die Inflation kompensieren und die durchschnittliche Belastung trotz unveränderter Produktivität zunimmt

Der Grenzsteuersatz spiegelt den Steuersatz wider, mit dem der nächste Euro an zu versteuerndem Einkommen zu versteuern ist

Der durchschnittliche Steuersatz misst den Steuersatz, mit dem alle Einkünfte besteuert werden

Also nicht nur der einzelne Euro, wie beim Grenzsteuersatz, sondern die Summe der zu versteuernden Einkünfte

Hinweis: Bei Arbeitnehmern wird die Einkommensteuer durch Abzug vom Lohn erhoben (Lohnsteuer)

Die Lohnsteuertafeln dienen der Ermittlung der Lohnsteuer, also des Steuerabzugs für Lohnzahlungen des Arbeitgebers

Einkommensteuerrechner, mit dem Sie aus der täglichen, wöchentlichen, monatlichen oder jährlichen Einkommensteuertabelle die Einkommensteuer für Ihre Steuerklasse berechnen können

Diese Tabellen sind nach Steuerklassen gegliedert und vom Einkommensteuersatz abgeleitet.

Bei Arbeitnehmern wird die Einkommensteuer grundsätzlich durch den Lohnsteuerabzug beglichen

Aufgrund der Besonderheiten des Lohnsteuerabzugs ist die Summe der von jeder Lohnzahlung einbehaltenen Lohnsteuerabzüge oft höher als die tatsächlich geschuldete Lohnsteuer

Aus diesem Grund können Arbeitnehmer auch einen Lohnsteuerbescheid (Lohnsteuerjahresausgleich) beantragen

Ein solcher Antrag kann sich beispielsweise lohnen, wenn Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind, für die kein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist

Der Antrag auf Einkommensteuerveranlagung ist durch Abgabe einer Einkommensteuererklärung innerhalb des unverlängerbaren vierjährigen Veranlagungszeitraums zu stellen (Einkommensteuerantrag für 2017, also bis 31.12.2021)

Was ist der Unterschied zwischen dem Basistisch und dem Splitttisch?

Für Einzelveranlagungen gilt die Einkommensteuergrundtabelle

Für gemeinsam veranlagte Ehepaare gibt es eine Einkommensteuer-Splittingtabelle

Der Splittingtarif ist also kein eigener Steuertarif, sondern eine Ableitung aus dem Basistarif

Basistisch

Aus der Grundtabelle können Sie die tarifliche (jährliche) Einkommensteuer für unverheiratete Steuerpflichtige in Abhängigkeit von ihrem zu versteuernden Einkommen ablesen 1 Steuerpflichtiger 2 zu versteuerndes Einkommen € €

Tarifzonen Grundtarif 2021 Tarifzone Einkommensspanne Grenzsteuersatz Nullzone 0 Euro – 9.744 Euro 0 % Progressionszone 1 9.744 Euro – 14.754 Euro 14 % – ca

24 % Progressionszone 2 14.754 Euro – ca

57.918 Euro % Proportionalzone 2 ab 274.613 Euro 45 % Einkommensteuergrundsatz 2021

Hier können Sie die Einkommensteuergrundtabelle als PDF herunterladen

zurück 1/30 weiter

geteilter Tisch

Für Ehegatten oder Lebenspartner wird die Steuer nach dem Splittingverfahren wie folgt berechnet

Die Einkünfte der beiden werden zusammengerechnet

Für die Hälfte des gemeinsamen Einkommens wird die Steuer nach der Grundtabelle berechnet

Die so berechnete Steuer wird dann verdoppelt

Dies führt in der Regel zu einer geringeren Steuerbelastung als bei Einzelveranlagungen, da das Einkommen gemittelt (Durchschnitt) wurde und sich der progressive Steuersatz somit reduziert Zu versteuerndes Einkommen €

Berechnen Sie den Steuervorteil: Grundtabelle vs

Aufteilungstabelle für das Jahr 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 Steuerzahler 1 Steuerzahler 2 Steuerpflichtiges Einkommen € €

Tarifzonensplitting Tarif 2021 Tarifzone Einkommensspanne Grenzsteuersatz Nullzone 0 EUR – 19.488 EUR 0 % Progressionszone 1 19.488 EUR – 29.508 EUR 14 % – ca

24 % Progressionszone 2 29.508 € – 115.836 € ca

% Proportionalzone 2 ab 549.226 € 45 % Einkommensteuer-Splittingtarif 2021

Hier können Sie die Einkommensteuer-Splittingtabelle für Ehegatten als PDF herunterladen

zurück 1/30 weiter

Siehe auch:

nach oben Steuerrechner

Rechtsgrundlagen zum Thema: Einkommensteuer

EStG § 1 Steuerpflicht

EStG § 1a

EStG § 2 Besteuerungsbereich, Begriffsbestimmungen

EStG § 3

EStG § 10

EStG § 10a Zusätzliche Altersversorgung

EStG § 10b steuerbegünstigte Zwecke

Einkommensteuergesetz § 10f Steuerentlastung für Denkmäler und Bauwerke in Sanierungsgebieten und zu Wohnzwecken genutzten Stadtentwicklungsgebieten

EStG § 13 Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft

EStG § 13a Ermittlung der Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittskursen

EStG § 14a Rabatte beim Verkauf bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe

EStG § 15a Verluste mit beschränkter Haftung

EStG § 15b Verluste im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen

EStG § 16 Unternehmensverkauf

EStG § 17 Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

EStG § 20

EStG § 22 Arten sonstiger Einkünfte

EStG § 22a Rentenbezugsmeldungen an die Zentralstelle

EStG § 24a Altersentlastungsbetrag

EStG § 25 Veranlagungszeitraum, Steuererklärungspflicht

EStG § 26 Ehegattenveranlagung

EStG § 31 Familiengeldausgleich

EStG § 32 Kinder, Kinderfreibeträge

EStG § 32a Einkommensteuersatz

EStG § 32b Progressionsvorbehalt

EStG § 32c Tarifglättung für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft

EStG § 32d Gesonderter Steuersatz für Einkünfte aus Kapitalvermögen

EStG § 33 Außerordentliche Belastungen

EStG § 33a Außerordentliche Belastung in besonderen Fällen

EStG § 34 Außerordentliche Einkünfte

EStG § 34a Begünstigung nicht entnommener Gewinne

EStG § 34b Steuersätze für Einkünfte aus außerordentlicher Holznutzung

EStG § 34c

EStG § 34f

EStG § 34g

EStG § 35

EStG § 35a Steuerermäßigung für Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigung, haushaltsnahe Dienstleistungen und handwerkliche Dienstleistungen

EStG § 35b Steuerermäßigung bei Belastung mit Erbschaftsteuer

EStG § 36 Entstehung und Erstattung der Einkommensteuer

EStG § 36a Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer

EStG § 37 Einkommensteuervorauszahlung

EStG § 37a pauschale Berechnung der Einkommensteuer durch Dritte

EStG § 37b Einkommensteuerpauschale für Sachbezüge

EStG § 38 Erhebung der Einkommensteuer

EStG § 38a Höhe der Einkommensteuer

EStG § 38b Einkommensteuerklassen, Anzahl Kinderfreibeträge

EStG § 39 Einkommensteuerabzugsmerkmale

EStG § 39a Freibetrag und Aufschlag

EStG § 39b Lohnsteuerabzug

EStG § 39e Verfahren zur Bildung und Anwendung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale

EStG § 39f Faktorverfahren statt Steuerklassenkombination III/V

EStG § 40 Pauschale Lohnsteuer in besonderen Fällen

EStG § 42b jährlicher Lohnsteuerausgleich durch den Arbeitgeber

EStG § 42d Haftung des Arbeitgebers und Haftung für Leiharbeitnehmer

EStG § 43 Veräußerungsgewinne mit Steuerabzug

EStG § 44a Verzicht auf Steuerabzug

EStG § 46 Veranlagung bei Bezug von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit

EStG § 49 Beschränkt steuerpflichtige Einkünfte

EStG § 50 Sonderregelung für beschränkt Steuerpflichtige

EStG § 50a Steuerabzug für beschränkt Steuerpflichtige

EStG § 50d Besonderheiten bei Doppelbesteuerungsabkommen und §§ 43b und 50g

EStG § 51 Vollmachten

EStG § 51a Ermittlung und Erhebung von Zusatzsteuern

EStG § 52 Anwendungsverordnung

EStG § 52b Übergangsregelungen bis zur Anwendung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale

EStG § 55 Schlussbestimmungen

EStG § 57 Besondere Anwendungsregeln anlässlich der Herstellung der Einheit Deutschlands

EStG § 62 Begünstigte

EStG Anlage 2 (zu § 43b) in der Fassung vom 23.12.2016

EStG Anlage 3 (zu § 50g) in der Fassung vom 23

Dezember 2016

EStR R 2

Umfang der Besteuerung

EStR R 3.0 Steuerbefreiungen nach anderen Gesetzen, Verordnungen und Verträgen

EStR R 4.2 Betriebsvermögen

EStR R 4.4 Bilanzberichtigung und Bilanzänderung

EStR R 4.8 Rechtsverhältnisse zwischen Angehörigen

EStR R 4d

Zuwendungen an wohltätige Kassen

EStR R 7a

Gemeinsame Regeln für erhöhte Abzüge und Sonderabschreibungen

EStR R 9b

Einfluss der Umsatzsteuer auf die Einkommensteuer

EStR R 10.1 Sonderausgaben (allgemein)

EStR R 10d

Verlustabzug

EStR R 15.8 Mitunternehmertum

EStR R 16

Verkauf des Gewerbebetriebs

EStR R 22.3 Besteuerung von Renten und sonstigen Leistungen i

sd § 22 nr

1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG

EStR R 22,5 Renten nach § 2 Abs

2 der 32

DV zur Umwandlungsordnung (UGDV)

EStR R 33a.1 Aufwendungen für Instandhaltung und allfällige Berufsausbildung

EStR R 34.2 Steuerberechnung unter Berücksichtigung der Zollsenkung

EStR R 34.5 Anwendung der Entgeltermäßigung nach § 34 Abs

3 EStG

EStR R 34c

Anrechnung und Abzug ausländischer Steuern

EStR R 37

Einkommensteuervorauszahlung

EStR R 44b.2 Einzelantrag beim BZSt (§ 44b EStG)

EStR R 50

Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer und Steuerermäßigung für ausländische Steuern

GewStG § 2 Steuergegenstand

GewStG § 7 Gewerbeeinnahmen

GewStG § 8 Ergänzungen

GewStG § 9 Ermäßigungen

GewStG § 15 Pauschalveranlagung

§ 31 GewStG Begriff der Lohnkürzung

Gewerbesteuergesetz § 35b

UStG § 15 Vorsteuerabzug

UStG § 20 Berechnung der Steuer nach eingenommenen Gebühren

AO § 3 Steuern, Steuervorteile

AO § 6 Behörden, Finanzbehörden

AO § 19 Steuern vom Einkommen und Vermögen natürlicher Personen

AO § 20a Steuern vom Einkommen aus Bauleistungen

AO § 22 Realsteuern

AO § 53 Gemeinnützige Zwecke

AO § 55 Selbstlosigkeit

AO § 63 Anforderungen an die eigentliche Geschäftsführung

AO § 87b Voraussetzungen für die elektronische Übermittlung von Daten an Finanzbehörden

AO § 88 Ermittlungsgrundsatz

AO § 93 Informationspflicht der Teilnehmer und anderer Personen

AO § 93c Datenübermittlung durch Dritte

AO § 147a Vorschriften zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und Unterlagen bestimmter Steuerpflichtiger

AO § 149 Abgabe von Steuererklärungen

AO § 152 Verspätungszuschlag

AO § 180 Gesonderte Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen

AO § 181 Verfahrensvorschriften zur gesonderten Feststellung, Feststellungsfrist, Erklärungspflicht

AO § 233a Zinsen auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen

AO § 237 Zinsen bei Aussetzung der Vollziehung

AO § 270 Allgemeiner Aufteilungsmaßstab

AO § 371 Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung

AO § 3 Steuern, Steuervorteile

AO § 6 Behörden, Finanzbehörden

AO § 19 Steuern vom Einkommen und Vermögen natürlicher Personen

AO § 20a Steuern vom Einkommen aus Bauleistungen

AO § 22 Realsteuern

AO § 53 Gemeinnützige Zwecke

AO § 55 Selbstlosigkeit

AO § 63 Anforderungen an die eigentliche Geschäftsführung

AO § 87b Voraussetzungen für die elektronische Übermittlung von Daten an Finanzbehörden

AO § 88 Ermittlungsgrundsatz

AO § 93 Informationspflicht der Teilnehmer und anderer Personen

AO § 93c Datenübermittlung durch Dritte

AO § 147a Vorschriften zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und Unterlagen bestimmter Steuerpflichtiger

AO § 149 Abgabe von Steuererklärungen

AO § 152 Verspätungszuschlag

AO § 180 Gesonderte Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen

AO § 181 Verfahrensvorschriften zur gesonderten Feststellung, Feststellungsfrist, Erklärungspflicht

AO § 233a Zinsen auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen

AO § 237 Zinsen bei Aussetzung der Vollziehung

AO § 270 Allgemeiner Aufteilungsmaßstab

AO § 371 Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung

UStAE 1.5

Verkauf des Unternehmens als Ganzes

UStAE 2.2

Unabhängigkeit

UStAE 3.5

Abgrenzung von Lieferungen und sonstigen Leistungen

UStAE 3a.2

Ort sonstiger Leistungen für Leistungen an Unternehmer und diesen gleichgestellte juristische Personen

UStAE 4.14.4

Tätigkeit als Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, Hebamme und als Angehörige ähnlicher Gesundheitsberufe

UStAE 4.19.1

Blinde UStAE 15.2b

Leistung für das Unternehmen

UStAE 15.2c

Übertragung von Dienstleistungen an das Unternehmen

UStAE 15.2d

Regelungen zum Vorsteuerabzug im Einzelfall

UStAE 15.17

Aufteilung der Vorsteuerbeträge nach § 15 Abs

4 UStG

UStAE 15a.1

Anwendungsprinzipien

UStAE 15a.7

Berichtigung gemäß § 15a Absatz 4 UStG

UStAE 15a.12

Aufzeichnungspflichten zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs

UStAE 19.1

Nichterhebung der Steuer

UStAE 1.5

Verkauf des Unternehmens als Ganzes

UStAE 2.2

Unabhängigkeit

UStAE 3.5

Abgrenzung von Lieferungen und sonstigen Leistungen

UStAE 3a.2

Ort sonstiger Leistungen für Leistungen an Unternehmer und diesen gleichgestellte juristische Personen

UStAE 4.14.4

Tätigkeit als Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, Hebamme und als Angehörige ähnlicher Gesundheitsberufe

UStAE 4.19.1

Blinde UStAE 15.2b

Leistung für das Unternehmen

UStAE 15.2c

Übertragung von Dienstleistungen an das Unternehmen

UStAE 15.2d

Regelungen zum Vorsteuerabzug im Einzelfall

UStAE 15.17

Aufteilung der Vorsteuerbeträge nach § 15 Abs

4 UStG

UStAE 15a.1

Anwendungsprinzipien

UStAE 15a.7

Berichtigung gemäß § 15a Absatz 4 UStG

UStAE 15a.12

Aufzeichnungspflichten zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs

UStAE 19.1

Nichterhebung der Steuer

GewStR R 1.5 Billigkeitsmassnahmen bei der Ermittlung des Gewerbesteuermessbetrags

GewStR R 1.7 Aussetzung des Vollzugs von Gewerbesteuerbescheiden

GewStR R 2.1 Gewerbebetrieb

GewStR R 2.2 Betriebspacht

GewStR R 7.1 Gewerbeeinnahmen

GewStR R 8.1 Zuführung von Finanzierungsanteilen

GewStR R 9.1 Ermäßigung für Grundstücke des Betriebsvermögens

GewStR R 10a.1 Gewerblicher Schaden

GewStR R 15.1 Pauschalermittlung

GewStR R 19.1 Vorauszahlungen

GewStR R 19.2 Anpassung und erstmalige Festsetzung von Vorauszahlungen

GewStR R 31.1 Definition des Arbeitslohns für Kürzung

GewStR R 35b.1 Aufhebung oder Änderung des Gewerbesteuerbescheids von Amts wegen

MwSt

5

Unternehmensverkauf

MwSt

17

Selbständige Tätigkeit

UStR 23

Juristische Personen des öffentlichen Rechts

UStR 25

Abgrenzung von Lieferungen und sonstigen Leistungen

UStR 104

Blinde Menschen

UStR 192

Abzug von gesondert in Rechnung gestellten Steuerbeträgen als Vorsteuer

UStR 214

Anwendungsgrundsätze

UStR 217c

Berichtigung gemäß § 15a Absatz 4 UStG

UStR 219

Pflichten zur Aufzeichnung der Berichtigung des Vorsteuerabzugs

UStR 246

Nichterhebung der Steuer

UStR 264

Umsätze im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes

AEAO Zu § 16 Sachliche Zuständigkeit:

AEAO Zu § 19 Steuern vom Einkommen und Vermögen natürlicher Personen:

AEAO Zu § 20a Steuern vom Einkommen aus Bauleistungen:

AEAO zu § 30a Schutz von Bankkunden:

AEAO zu § 31 Mitteilung der Besteuerungsgrundlagen:

AEAO Zu § 37 Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis:

AEAO zu § 46 Abtretung, Verpfändung, Pfändung:

AEAO Zu § 75 Haftung des Betriebsübernehmers:

AEAO zu Abschnitt 89 Beratung, Information:

AEAO Zu § 93 Informationspflicht der Teilnehmer und anderer Personen:

AEAO Zu § 122 Bekanntmachung des Verwaltungsakts:

AEAO Zu Abschnitt 153 Berichtigung von Erklärungen:

AEAO Zu § 160 Bezeichnung der Gläubiger und Zahlungsempfänger:

AEAO Zu § 170 Beginn des Veranlagungszeitraums:

AEAO Zu § 171 Ablaufhemmung:

AEAO zu § 174 Widersprüchliche Steuerbescheide:

AEAO Zu § 175 Änderung von Steuerbescheiden aufgrund von Grundveranlagungen und rückwirkenden Ereignissen:

AEAO Zu § 180 Gesonderte Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen:

AEAO zu § 191 Haftungsbescheide, Duldungsbescheide:

AEAO Re Section 226 Aufrechnung:

AEAO Zu § 233a Zinsen auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen:

AEAO zu § 234 Stundungszinsen:

Zu § 237 Zinsen bei Aussetzung der Vollstreckung:

AEAO Re Section 251 Insolvenzverfahren:

AEAO Zu § 357 Einlegung des Widerspruchs:

AEAO zu § 360 Beteiligung am Verfahren:

AEAO zu Abschnitt 361 Aussetzung der Vollstreckung:

R 8.1 LStR Sachleistungsbemessung

R 19.9 LStR Lohnzahlung an die Erben oder Hinterbliebenen eines verstorbenen Arbeitnehmers

R 38,1 LStR Lohnsteuerabzug

R 39.2 LStR Änderungen und Ergänzungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale

R 39.3 LStR-Bescheinigung zum Lohnsteuerabzug

R 39,4 LStR Lohnsteuerabzug bei beschränkter Einkommensteuerpflicht

R 39a.1 LStR Verfahren zur Bildung eines Freibetrags oder eines Aufschlags

R 39a.2 LStR-Freibetrag wegen negativem Einkommen

R 39a.3 LStR Freibeträge für Ehegatten

R 39b.3 LStR Freibeträge für Rentenzahlungen

R 39b.4 LStR Altersentlastungsbetrag für den Einkommensteuerabzug

R 39b.8 LStR Dauerhafter jährlicher Lohnsteuerausgleich

R 39b.10 LStR Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen

€39c

LStR-Lohnsteuerabzug durch Dritte ohne Lohnsteuerabzugsmerkmale

R 40a.1 LStR Beschäftigte und Leiharbeiter in der Land- und Forstwirtschaft

R 40b.1 LStR Pauschale Lohnsteuer für Beiträge zur Direktversicherung und Beiträge zu Pensionskassen für Pensionszusagen, die vor dem 1

Januar 2005 eingegangen wurden

R 41c.1 LStR Änderung des Lohnsteuerabzugs

R 41c.2 LStR Offenlegungspflichten des Arbeitgebers

R 41c.3 LStR Lohnsteuernachforderung

R42b

LStR Durchführung des Lohnsteuerjahresausgleichs durch den Arbeitgeber

§ 24 StBVV Steuererklärungen

§ 26 StBVV Ermittlung des Gewinns aus der Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittskursen

§ 4 StBerG Ermächtigung zur beschränkten Hilfeleistung in Steuersachen

§ 23 StBerG Ausübung der Hilfeleistung in Steuersachen im Rahmen der Befugnis nach § 4 Nr

11, Beratungsstellen

Fahrtkostenzuschüsse des Arbeitgebers an seine Mitarbeiter Update New

Video ansehen

Weitere hilfreiche Informationen im Thema anzeigen erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Einige Bilder im Thema

 Update Fahrtkostenzuschüsse des Arbeitgebers an seine Mitarbeiter
Fahrtkostenzuschüsse des Arbeitgebers an seine Mitarbeiter Update

Fahrzeit vs. Arbeitszeit | Arbeitsvertrag & Arbeitsrecht 2022 Update New

2022-02-18 · Wird in Ihrem Arbeitsvertrag eine erste Tätigkeitsstätte angeben, können Fahrten zu anderen Dienststätten als Dienstreise gelten. Diese Unterscheidung ist bei der Einkommenssteuererklärung bedeutend. Haben Sie keinen festen Arbeitsort, kann durchaus schon die Anfahrtszeit als Arbeitszeit gelten. Dies ist jedoch vor allem bei Mitarbeitern im …

+ ausführliche Artikel hier sehen

Read more

Bei wechselnden Arbeitsorten ist Reisezeit gleich Arbeitszeit: Wer häufig die Baustelle wechselt, sollte das bedenken

Die Bewältigung des Arbeitsweges nimmt für viele Arbeitnehmer einige Zeit in Anspruch

Wenn ein Arbeitnehmer oder Arbeitgeber 30 Minuten Fahrtzeit zur Arbeit benötigt, kann er sich oft glücklich schätzen

Denn viele nehmen deutlich längere Fahrten auf sich oder pendeln sogar zwischen weit entfernten Städten hin und her

Dementsprechend ist die Frage “Ist Lenkzeit gleich Arbeitszeit?” ist seit langem Gegenstand laufender arbeitsrechtlicher Diskussionen

In den letzten Jahren gab es jedoch eine Reihe von Gerichtsentscheidungen auf höchster Ebene, die Licht ins Dunkel brachten

Dieser Leitfaden geht daher umfassend auf diese Urteile ein und klärt auf, wie das Arbeitszeitgesetz aufgrund der bisherigen Rechtsprechung nun auch die Lenkzeiten beeinflusst

Kompaktes Wissen: Fahrzeiten Ich habe einen festen Arbeitsplatz

Zählt mein Arbeitsweg als Arbeitszeit? Nein

Bei einem festen Arbeitsplatz zählt die tägliche Hin- und Rückfahrt nicht als Arbeitszeit und wird daher nicht vergütet

Wann gilt Lenkzeit als Arbeitszeit? Lenkzeit gilt nach einer Entscheidung des EuGH als Arbeitszeit, wenn der Arbeitnehmer keinen festen Arbeitsplatz hat und ständig von Kunde zu Kunde oder von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz fahren muss

Dies gilt vor allem für Bauarbeiter, Handwerker und Angestellte im Außendienst

Der Heimweg zum ersten Kunden oder zum ersten Arbeitsplatz des Tages wird für sie ebenso vergütet wie der Heimweg nach getaner Arbeit

Wie muss Reisezeit vergütet werden? Bisher haben weder Gesetz noch Rechtsprechung diesbezüglich eine klare Regelung getroffen

Es ist daher durchaus legitim, Lenkzeiten weniger als sonstige Arbeitszeiten zu vergüten, obwohl auch hier der Mindestlohn die zulässige Untergrenze ist

Wichtige Urteile zu Fahr- und Arbeitszeiten

Arbeitnehmer, die keinen festen oder gewöhnlichen Arbeitsplatz haben und von Kunde zu Kunde fahren, haben jetzt Gewissheit dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH): Sowohl die Fahrzeit bis zum Heimweg nach dem letzten Kunden als auch die Uhrzeit die für den Weg zum ersten Kunden des Tages benötigt wird, zählt als Arbeitszeit

Folglich muss der Arbeitgeber auch für diese Zeit eine Vergütung zahlen (Az

C-266/14)

Diese Regelung gilt jedoch arbeitsrechtlich nicht für Fahrten eines Arbeitnehmers mit festem Arbeitsort zwischen diesem Ort und seinem Wohnort

Für Handwerker, Bauarbeiter und ähnliche Berufe mit wechselndem Kundenkreis ist die durch das Urteil festgelegte Lenk- und Arbeitszeitregelung jedoch von Bedeutung

Gilt Lenkzeit als Arbeitszeit, müssen Arbeitnehmer auch die einzelnen Fahrten nach geltendem Arbeitsrecht vergütet werden AZR 292/08)

Reisen gehören daher zu den wesentlichen arbeitsrechtlichen Pflichten, wenn Mitarbeiter dort beschäftigt werden, wo der Schwerpunkt auf Kundenbesuchen liegt

Wenn Personen solche Arbeiten ausführen, müssen Sie die Reisezeit zur Arbeitszeit hinzurechnen

Folglich müssen Sie auch darauf achten, nicht gegen das Arbeitszeitgesetz zu verstoßen

Diese sieht teilweise vor, dass die Überschreitung einer täglichen Arbeitszeit von acht Stunden nur unter einer Bedingung zulässig ist: Innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen darf der Tagesdurchschnitt 8 Arbeitsstunden nicht überschreiten

Eine Frage der Vergütung

Das Thema „Lenkzeit und Arbeitszeit“ ist im Arbeitsrecht unter anderem deshalb ein viel diskutiertes Thema, weil es um viel Geld geht

Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitnehmer für ihre Arbeit zu bezahlen

Gilt dies auch für die Fahrzeit zum Kunden, bedeutet dies, dass mehr Lohn für die Arbeitnehmer und mehr Aufwand für die Unternehmer zu vergüten ist

Bisher gibt es keine tarifvertraglichen oder arbeitsvertraglichen Klauseln, die diesbezüglich Klarheit schaffen

Beispielsweise kann ein Arbeitgeber für die tatsächliche Lenkzeit weniger zahlen als für die restliche Arbeitszeit

Allerdings setzt der Gesetzgeber mit dem Mindestlohn eine klare Untergrenze

Pro Fahrstunde ist ein Bruttolohn von mindestens 9,82 Euro (Stand Januar 2022) zu zahlen

(181 Bewertungen, Durchschnitt: 3,72 von 5)

3.72 5 181 Bewertungen, Durchschnitt: von 5)

Fahrkostenansatz Wohnung – erste Tätigkeitsstätte cpm Steuerberater Update

Video unten ansehen

Weitere hilfreiche Informationen im Thema anzeigen erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung Sie können die schönen Bilder im Thema sehen

 New Fahrkostenansatz Wohnung - erste Tätigkeitsstätte cpm Steuerberater
Fahrkostenansatz Wohnung – erste Tätigkeitsstätte cpm Steuerberater Update

Weitere Informationen zum Thema anzeigen erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

Updating

Schlüsselwörter zum Thema erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

Updating

Sie haben gerade den Thementitel angesehen erste tätigkeitsstätte arbeitnehmerüberlassung

Articles compiled by Tratamientorosacea.com. See more articles in category: DIGITAL MARKETING

Related Videos

Leave a Comment