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Best heidelberg neue universität Update

by Tratamien Torosace

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Willkommen – Heidelberg University Neueste

25/11/2021 · Neue Erkenntnisse über organisch-chemische Prozesse in der Erdkruste haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg und der Universität Duisburg-Essen gewonnen. Analysiert wurden Proben von Quarzvorkommen aus dem westlichen Australien, die ein Alter von mehreren Milliarden Jahren aufweisen und aus zwei Geländekampagnen stammen.

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Aktuell

Der Abschluss steht bevor und ich möchte danach studieren, aber: „Wie studiere ich im Lockdown? Wie laufen Vorlesungen, Seminare und Praktika ab, wenn ich gar nicht zur Uni darf? Oder kann ich vielleicht doch an die Uni kommen? Lerne ich in der Regelstudienzeit alles, was für mein Studium wichtig ist? Wie komme ich mit meinen Kommilitonen in Kontakt, um mich auszutauschen, wenn wir uns nicht auf Veranstaltungen des Instituts treffen?”

Neues aus dem Institut

Der Bildung des Treibhausgases Methan liegt ein universeller Mechanismus zugrunde

Wissenschaftler der Das fand das interdisziplinäre Forscherteam um Prof

Dr

Frank Keppler vom Institut für Geowissenschaften und Dr rein chemisch in den Zellen von Organismen hergestellt wird, liefern die Untersuchungen unter anderem eine Erklärung dafür, dass Methan nicht nur durch die Aktivität spezieller Mikroorganismen freigesetzt wird, sondern – wie vor einiger Zeit beobachtet – auch von Pflanzen und Pilzen emittiert wird

Die aktuellen Erkenntnisse stellen einen wichtigen Schritt zum Verständnis der aeroben Methanbildung in der Umwelt dar

Am 20

Januar 2022 veranstaltete das Institut für Geowissenschaften eine Kleine interne Feier zu Ehren eines Mitarbeiters: Andreas Thum verabschiedet sich Ende dieses Monats nach 46 Jahren und 4 Monaten von unserem Institut in den wohlverdienten Ruhestand

Die gesamte Belegschaft und alle Studierenden des Instituts wünschen Herrn Thum für seinen Ruhestand alles Gute, gute Gesundheit und einen erfüllten Lebensabschnitt und danken ihm für seine langjährige erfolgreiche Arbeit, die am Beispiel einer internationalen Konsortiumsstudie der Flensburg dargestellt wird Meteorit

Die Karbonate im Flensburger Meteoriten, die am Institut für Geowissenschaften mit der Heidelberger Ionensonde datiert wurden, sind die ältesten im Sonnensystem und dokumentieren den ersten bekannten Nachweis von Wasseraktivität auf Planetenkörpern

Kohlenstoffreiche Meteoriten wie Flensburg beherbergen auch komplexe organische Verbindungen bis hin zu Aminosäuren und Nukleotiden

Diese präbiotischen Bausteine ​​könnten also schon sehr früh durch Meteoriteneinschläge auf die Urerde gelangt sein, wo die Bedingungen für ihre Synthese eher ungünstig waren

Somit hätten auch die Anfänge des Lebens ihren Ursprung im Kosmos

Am 20

November 2021, 10 bis 13 Uhr, veranstaltet das Institut für Geowissenschaften einen Informationstag für alle interessierten Gymnasiasten, an dem Studienberater, Forschungsgruppenleiter und Lehrende, Alumni (ehemalige Studierende des Instituts) und Studierende aus berichtet die Fachschaft (Studentenvertretung) in kurzen Beiträgen Interessantes und Spannendes über die Geowissenschaften und ihr Studium

Sebastian Schmidt wurde mit dem diesjährigen „Dr

Eduard Gübelin Forschungsstipendium“ ausgezeichnet the Research and Identification of Precious Stones” wird von einem internationalen Expertengremium entschieden

Als besonders innovativ und bedeutsam für die Gemmologie wurde der Projektvorschlag von Sebastian Schmidt zur Entwicklung von Referenzmaterialien für die Analyse von Sauerstoffisotopen in Korund mittels Sekundärionen-Massenspektrometrie bewertet , Geologie und Materialwissenschaften Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und weiter so !

Der größte Asteroid unseres Sonnensystems – Vesta – und auch die erdähnlichen Planeten wurden viel früher als bisher angenommen einer ausgedehnten Einschlagsserie großer Gesteinskörper ausgesetzt

Das berichten Forscher einer internationalen Kooperation von Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin im Fachblatt „Nature Astronomy“

Ihre Erkenntnisse basieren auf Analysen von Vesta-Meteoriten, numerischen Simulationen und Untersuchungen mit der Raumsonde „Dawn“ aus den Jahren 2011 und 2012

Wladimir Neumann vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg

Sie zeigen, dass das Material der einschlagenden Körper in den noch heißen Konvektionsmantel von Vesta eingemischt wurde, was nur innerhalb der kurzen Spanne von vor 4,56 bis etwa 4,50 Milliarden Jahren möglich war

Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass die Hauptphase dieses Bombardements viele hundert Millionen Jahre später stattfand – etwa zu der Zeit, als sich einige der großen Einschlagskrater auf dem Mond bildeten

Das berichteten unter anderem die Neue Zürcher Zeitung und Der Standard

Wie wirkten sich Klima- und Ökosystemveränderungen während des Holozäns auf menschliche Gesellschaften in der südlichen Ägäis aus? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer zehntägigen Forschungsreise im Myrtoon Basin mit dem Forschungsschiff „AEGAEO“, das durch das EUROFLEETS+ Programm der EU gefördert wird

Die Expedition wird von Dr

Andreas Koutsodendris vom Institut für Geowissenschaften (Universität Heidelberg) geleitet und gemeinsam mit Forschern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Griechenland durchgeführt

Das Hauptziel des Projekts ist die Analyse eines möglichen Einflusses klimatisch und neotektonisch bedingter Umweltveränderungen im Myrtoon-Becken auf kritische soziokulturelle Übergänge in der südlichen Ägäis während der letzten ca

10.000 Jahre

Umgeben von den Landmassen Peloponnes, Attika und Kykladen umfasst das Untersuchungsgebiet eine der wenigen seit der Jungsteinzeit durchgehend besiedelten Regionen Europas und nimmt eine zentrale Stellung innerhalb der antiken Kernstätten Kykladen, Mykene und Klassik ein Griechische Zivilisationen

Herkunft und Verbleib klimarelevanter Spurengase in unserer Umwelt sind von großem wissenschaftlichem und öffentlichem Interesse

Lachgas ist neben Kohlendioxid und Methan eines der wichtigsten anthropogenen Treibhausgase

Damit Lachgasemissionen zukünftig reduziert werden können, müssen die Entstehungsprozesse der wichtigsten Quellen verstanden werden

Die Anschaffung eines neu entwickelten, mobilen Lasermessgerätes, welches sowohl im Labor als auch im Feld gleichzeitig die Konzentration und Isotopenzusammensetzung von Lachgas kontinuierlich („online“) messen kann, stärkt die Infrastruktur im Bereich Klima/Umwelt erheblich Forschung am Standort Heidelberg

Mit dem neuen Messgerät können wichtige Fragestellungen zum Treibhausgas Lachgas für das Verständnis der Dynamik des Klimawandels bearbeitet werden

Dazu ist ein interdisziplinärer Ansatz aus den Bereichen Geowissenschaften, Umweltphysik, Physische Geographie und Pflanzenphysiologie (COS) der Universität Heidelberg geplant

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wird vom HCE gefördert

Zu den größten Katastrophen der Erdgeschichte zählen kosmische Einschläge und Supervulkanausbrüche wie der des Toba-Vulkans auf Sumatra (Indonesien) vor rund 75.000 Jahren

Bisher ging man davon aus, dass sich die Biosphäre innerhalb von Jahrzehnten bis Jahrhunderten von den Auswirkungen solcher Supereruptionen erholt

Ein internationales Forscherteam mit Heidelberger Beteiligung konnte nun am Beispiel von Toba nachweisen, dass Supervulkane auch Jahrtausende nach ihrem Ausbruch aktiv und gefährlich bleiben.

Neue Ergebnisse des Forschungsteams um Dr

Sophie Warken und Prof

Dr

Wolfgang Stinnesbeck deuten darauf hin, dass Veränderungen der Sonnenaktivität während des frühen Holozäns vor etwa 11.000 – 9.500 Jahren synchron mit dem Auftreten von Dürren auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) verliefen

Hochpräzise Datierung und geochemische Element- und Isotopenanalyse der Zusammensetzung eines Stalagmiten aus der Naharon-Höhle deuten auf das häufige Auftreten schwerer Dürren während einer Zeit hin, als frühe mesoamerikanische Siedler in der Region lebten

Die Autoren schlagen vor, dass moderate Änderungen der Sonnenaktivität eine Rolle bei der Entwicklung der El Nino-Ereignisse im tropischen Pazifik gespielt haben könnten, was die Wahrscheinlichkeit schwerer Dürren auf der nördlichen Halbinsel Yucatán während des frühen Holozäns erhöhte

Stefanie Kaboth-Bahr, Dr

André Bahr und ein internationales Forscherteam haben herausgefunden, dass frühe El Niño-ähnliche Klimamuster in den letzten 620.000 Jahren – einer kritischen Periode in der Evolution – der Hauptgrund für Umweltveränderungen in Subsahara-Afrika waren unserer Spezies

Das Team entdeckte, dass diese Klimavariabilität einen stärkeren Einfluss auf Subsahara-Afrika hatte als Gletscher-Interglazial-Zyklen, die zuvor hauptsächlich mit der menschlichen Evolution in Verbindung gebracht wurden

Hochpräzise Messungen der Edelgase Helium und Neon aus dem Metall eines Eisenmeteoriten belegen zweifelsfrei ihre Herkunft aus dem Sonnenwind

Die leicht flüchtigen Elemente müssen sich bei der Entstehung des Mutterkörpers im frühen Sonnensystem in der Metallschmelze gelöst haben, die sich wie im Fall des Erdkerns im Zentrum eines Planetenkörpers ansammeln konnte

Dieser Befund könnte das jahrzehntealte Rätsel lösen, wo genau die Edelgassignaturen der Sonne herkommen, die wir insbesondere von Hotspot-Vulkanen (wie Hawaii und Réunion) aus dem tiefen Mantel kennen

Die Forschungsergebnisse wurden im neuen Nature-Open-Access-Format Communications Earth and Environment veröffentlicht, über das unter anderem Welt, Redaktionsnetzwerk Deutschland, ScienceDaily, CTVNews, abc17news und youtube berichteten

Die hervorragende analytische Ausstattung des Instituts wurde damit um ein Massenspektrometer erweitert, mit dem zahlreiche Proben in kurzer Zeit routinemäßig analysiert werden können, mit dem aber auch Isotopenverhältnisse und Konzentrationen bis in den Femtogrammbereich bestimmt werden können

Betreut wird das Massenspektrometer von der Forschungsgruppe „Past Ocean Dynamics“ unter der Leitung von Dr

Jörg Lippold

Das Gerät wurde durch den Fields of Focus II Research Council der Exzellenzstrategie der Universität finanziert und ist offen für die gemeinsame Nutzung durch interessierte Parteien aus der Universität Erdgeschichte stammt von der Avalon-Halbinsel in Neufundland (Kanada)

Entdeckt haben sie Geowissenschaftler der Universität Heidelberg

Die 522 Millionen Jahre alten Fossilien könnten die erste bekannte frühe Form dieses evolutionär am weitesten fortgeschrittenen Wirbellosen sein, zu dessen überlebenden Nachkommen Tintenfische, Tintenfische und Nautiliden gehören

Wenn ja, würde der Fund darauf hindeuten, dass sich die Kopffüßer etwa 30 Millionen Jahre früher entwickelt haben als bisher angenommen.

Das Fossil eines bisher unbekannten Urfisches bietet neue Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Haie

Entdeckt wurde es in einem Steinbruch in Mexiko von einem europäisch-mexikanischen Paläontologenteam, zu dem auch Prof

Dr

Wolfgang Stinnesbeck vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg gehört

Der Fund ist eine Haiart aus der Kreidezeit

Der planktonfressende „Adlerhai“ namens Aquilolamna milarcae hatte riesige, flügelartige Brustflossen, mit denen er – ähnlich wie die heutigen Mantarochen – vor 93 Millionen Jahren durch die Kreidemeere „flog“

Der 2019 in Norddeutschland niedergegangene Meteorit „Flensburg“ enthält Karbonate, die zu den ältesten im Sonnensystem gehören und zugleich ein Beweis für die früheste Aktivität von flüssigem Wasser auf einem Kleinplaneten sind

Das zeigten Messungen mit der hochauflösenden Ionensonde der Universität Heidelberg – einem Forschungsgroßgerät, das am Institut für Geowissenschaften angesiedelt ist

Die Untersuchung der Arbeitsgruppe Kosmochemie um Prof

Dr

Mario Trieloff war Teil einer an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster koordinierten Konsortialstudie, an der Wissenschaftler aus Europa, Australien und den USA beteiligt waren

Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Geochimica et Cosmochimica Acta veröffentlicht, außerdem berichteten der Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung, Sciencedaily etc

Bjarne Friedrichs wurde bei der diesjährigen virtuellen Postersession der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft mit dem Paul-Ramdohr-Preis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Der mit je 500 Euro dotierte Preis wurde 2020 an die beiden besten wissenschaftlichen Beiträge vergeben

Der Titel der preisgekrönten Arbeit lautete: „Contrasting magma evolutions through zircon petrochronology“

Bjarne Friedrichs promoviert derzeit in der Forschungsgruppe Isotopengeologie und Petrologie

Glückwünsche!

Der neue Imagefilm des Instituts für Geowissenschaften ist am Freitag, den 4

Dezember, pünktlich zum Tag der Heiligen Barbara erschienen

Im Rahmen eines Semesterprojektes führten die Studierenden Joanna Ramm, Jan-Niklas Sander und Anne Sturm Interviews mit Institutsmitgliedern, Studierenden und den Forschungsgruppen, erstellten darauf aufbauend ein Drehbuch und führten schließlich im vergangenen Sommer die Dreharbeiten in Kooperation mit durch die Filmgesellschaft Safrany Arts

Der fertige Film ist nun hier auf der Institutswebsite sowie auf verschiedenen Kanälen wie YouTube https://youtu.be/4qXinLqIHOg , Instagram #geowissenschaften_hd und Twitter @MinPetPro zu bestaunen

Der Beitrag darf gerne geteilt werden! Anhand einer Tiefseebohrung im Nordatlantik gewinnen die Heidelberger Geowissenschaftler Dr

Kim Jakob, Prof

Jörg Pross und Prof

Oliver Friedrich gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam neue Erkenntnisse über die Reaktion des ostantarktischen Eises Blatt zu einem sich stetig erwärmenden Klima

Für ihre Studie gewannen die Wissenschaftler geochemische Daten aus Sedimentproben, die es ermöglichten, den globalen Meeresspiegel und damit das globale Eisvolumen für die Zeit vor etwa 2,8 bis 2,4 Millionen Jahren zu rekonstruieren

Die Ergebnisse zeigen erstmals, dass die (In-)Stabilität des ostantarktischen Eisschildes nicht nur durch Sonneneinstrahlung und atmosphärische CO2-Konzentration gesteuert wird, sondern wesentlich mit dem Eisvolumen auf der Nordhalbkugel zusammenhängt

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal „PNAS“ veröffentlicht.

Unser Institut ist aktives Mitglied der 4EU+ European University Alliance, einem Zusammenschluss verschiedener europäischer Universitäten

Als MSc-Student können Sie an unserem Exkursionsprojekt MOVE teilnehmen, das im Dezember 2020 startet! Mit diesem Exkursionsprojekt können Sie sich aktiv an der Organisation einer Exkursion beteiligen und viele internationale Kontakte zu unseren Partneruniversitäten knüpfen

Weitere Details zu MOVE und unseren ersten gemeinsamen Aktivitäten finden Sie auf der MOVE-Website

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an Prof

Dr

Lucie Tajcmanova [email protected]

Frerk Pöppelmeier erhält den Ruprecht-Karls-Preis für seine Dissertation mit dem Titel „Die atlantische Wassermassenstruktur seit dem letzten glazialen Maximum: Neue Erkenntnisse aus Nd-Isotopen“, die für die fünf besten Dissertationen an der Ruperto Carola in einem Jahr verliehen wird

Frerk Pöppelmeier studierte Physik in Heidelberg und promovierte 2019, betreut von Jörg Lippold, in der DFG-geförderten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Quarterary Ocean Dynamics“

Seit Anfang 2020 ist er Postdoc an der Universität Bern

Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen einer Feierstunde am 6

November 2020 in der alten Aula überreicht

Jan Hartmann absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium der Geowissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und promovierte Ende 2018 mit Auszeichnung in Hydrogeochemie und Hydrogeologie

Nachdem er bereits 2019 für seine Arbeit zum Thema „Methan in Seen“ mit dem Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung der Universität Heidelberg ausgezeichnet wurde, erhielt er in diesem Jahr den bundesweit vergebenen Klartex-Preis

für einen wissenschaftsjournalistischen Artikel zu seiner Dissertation

Preis der Klaus Tschira Stiftung im Bereich Geowissenschaften

Der Artikel erscheint in einer Beilage der Zeit

Der Preis wird ihm gemeinsam mit sechs weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen am 7

Oktober 2020 in der alten Aula der Universität verliehen

Wir gratulieren herzlich und wünschen Jan weiterhin viel beruflichen Erfolg

Heute arbeitet er als Postdoc an der Universität Bremen

Du interessierst dich für ein Studium der Geowissenschaften? Die 1386 gegründete Universität Heidelberg ist eine der forschungsstärksten in Europa

Zehn Gründe sprechen für ein Studium der Geowissenschaften an der Universität Heidelberg

Professor de Silva ist ein führender Experte für die vulkanische Bergkette der südamerikanischen Anden

Mit seinem übergreifenden Forschungsansatz, der Feldforschung und Kartierung, physikalische Vulkanologie, Petrologie, Geochemie, Geochronologie und Geophysik umfasst, ist er ein echter Nachfolger von Alexander von Humboldt

Seine Forschungen in den zentralen Anden und anderen Vulkanen auf der ganzen Welt haben zu einer neuen Sichtweise auf das Verhalten großvolumiger Vulkansysteme geführt

Während seines geplanten Aufenthaltes an der Universität Heidelberg wird er die dynamische Entwicklung von Magmen vom Mantel bis zur Atmosphäre untersuchen.

Anhand einer Tiefseebohrung vor Neufundland hat ein internationales Wissenschaftlerteam, an dem Prof

Oliver Friedrich vom Heidelberger Institut für Geowissenschaften beteiligt war, neue Erkenntnisse zu der langjährigen Debatte geliefert, ob ein Asteroideneinschlag der Auslöser war für eines der größten Massensterben der Erdgeschichte oder nicht der langanhaltende massive Deccan-Vulkanismus im heutigen Indien

Ziel der Studie war es, die aus den Sedimentproben erhobenen geochemischen und paläontologischen Daten mit den Ergebnissen von Kohlenstoffkreislaufmodellen zu vergleichen, um den Einfluss des Deccan-Vulkanismus aufzuzeigen und zeitlich einzuordnen

Die Ergebnisse zeigen, dass die Umweltveränderungen an der Kreide-Paläogen-Grenze nicht durch Vulkanismus verursacht werden können und dass der Asteroideneinschlag die einzige Ursache für das Aussterben ist

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal „Science“ veröffentlicht

Cyanobakterien, früher auch Blaualgen genannt, gehören zu den am weitesten verbreiteten Organismen auf der Erde

Ein Forschungsteam unter Leitung des Instituts für Geowissenschaften der Universität Heidelberg und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei hat nun erstmals gezeigt, dass Cyanobakterien in Ozeanen, Binnengewässern und an Land relevante Mengen des Treibhausgases Methan produzieren

Wahrscheinlich produzieren Cyanobakterien seit prähistorischen Zeiten Methan, da die ältesten bekannten Fossilien (Stromatolithen) Ablagerungen von Cyanobakterien sind und in 3,5 Milliarden Jahre altem Gestein in Westaustralien gefunden wurden

Schon damals könnten Cyanobakterien das Erdklima beeinflusst haben

Die durch den anthropogenen Klimawandel verursachten zunehmenden „Blaualgenblüten“ könnten in Zukunft die Freisetzung von Methan aus Binnengewässern und Meeren in die Atmosphäre erhöhen

Bei der diesjährigen Institutsfeier am 4

Dezember 2019 wurden zwei Preise der Stiftung Geologie der Universität Heidelberg verliehen

Laut Satzung wurden besonders gute wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet

Anne Sturm und Marcus Schneider erhielten jeweils einen Preis für ihre exzellenten Bachelor- und Masterarbeiten

Außerdem wurde Yi Sun die Urkunde für den „Mineralogical Society of America Undergraduate Prize“ überreicht (Preis der Geology Foundation 2017)

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Vom 6

bis 10

November 2019 findet erstmals seit 1981 wieder die Bundesfachschaft Geowissenschaften in Heidelberg statt

Auf der Tagung diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Fachschaft aus allen geowissenschaftlichen Studiengängen des deutschsprachigen Raums über aktuelle, nationale Fragestellungen der Geowissenschaften

Neben dem bildungspolitischen Austausch dient die Tagung dazu, den Teilnehmern sowohl die geologische Vielfalt des Gebietes als auch den geowissenschaftlichen Studiengang an der Universität Heidelberg näher zu bringen

Begleitet wird die Tagung von geowissenschaftlichen Exkursionen und Vorträgen zu aktuellen Forschungsthemen des Instituts für Geowissenschaften

Das Treffen wird vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Heidelberg mit Unterstützung des geowissenschaftlichen studentischen Erfahrungs- und Interessennetzwerkes GeStEIN e.V

organisiert.

Unter Beteiligung des Heidelberger Instituts für Geowissenschaften wird ab dem 21

Oktober 2019 am Fuße der Schwäbischen Alb zwischen Metzingen und Eningen (Kreis Reutlingen) eine 250 m tiefe Forschungsbohrung niedergebracht

Die Bohrung ist Teil eines neuen Forschungsprogramms der Bundesanstalt für Geowissenschaften (Hannover), in dem Gesteine ​​des Mittleren Jura (vor ca

175-165 Millionen Jahren) auf ihre Zusammensetzung, ihr genaues Alter und ihre Fläche untersucht werden sollen Verteilung

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Rekonstruktion der paläoökologischen und paläoklimatischen Bedingungen während der Ablagerung

Für die Bohrarbeiten sind vier Wochen geplant

Jan Frederik Hartmann wird im Rahmen einer Feierstunde am 8

November 2019 der Umweltpreis der Sigrid und Viktor Dulger Stiftung für seine Dissertation zum Thema „Methane Dynamics in Lakes“ verliehen

Die Arbeit zeigt an drei Beispielen, dass Seen während der sommerlichen Stagnation Quellen für atmosphärisches Methan sind

Sie quantifiziert die Prozesse, die zum Austrag dieses wichtigen Treibhausgases in die Atmosphäre beitragen, anhand von Messungen von Methan in der Wassersäule mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung

Jan Hartmann hat in Heidelberg Geowissenschaften studiert und hier Ende letzten Jahres auch promoviert

Seine Dissertation fertigte er in der Arbeitsgruppe Hydrogeochemie & Hydrogeologie des Instituts für Geowissenschaften an

Jan Hartmann arbeitet derzeit als Postdoc in einem Kooperationsprojekt zwischen dem Heidelberger Institut für Geowissenschaften und dem AWI Bremerhaven zur In-situ-Messung von Kohlendioxid im Ozean Mittelmeerraum in den letzten 1,3 Millionen Jahren

Die Ergebnisse des von Wissenschaftlern der Universität zu Köln geleiteten Projekts zeigen, dass die Winterniederschläge im nördlichen Mittelmeerraum während der Zwischeneiszeiten deutlich zugenommen haben

Grund dafür war offenbar eine verstärkte Tiefdruckbildung über dem westlichen Mittelmeer, die durch höhere Meeresoberflächentemperaturen ausgelöst wurde

Einen ähnlichen Effekt könnte die aktuelle Erderwärmung haben

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal „Nature“ veröffentlicht

Mai 2019 an der Universität Heidelberg

Das Treffen bot vielen jungen Wissenschaftlern (Master- und Doktoranden) dieser Disziplinen ein gemeinsames Forum und wurde von fast 100 Teilnehmern aus 23 verschiedenen Instituten besucht

Unsere Sonne war vermutlich kurz nach ihrer Geburt ein sehr unruhiger, hyperaktiver Stern

Isotopenanalysen, die in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“ veröffentlicht wurden, stützen diese Schlussfolgerung

In Gesteinseinschlüssen eines Meteoriten aus der Frühzeit unseres Sonnensystems wurden Zerfallsprodukte des radioaktiven Isotops 7Be (Beryllium) nachgewiesen, das eine Halbwertszeit von nur 53 Tagen hat

„Die Existenz eines Isotops mit so kurzer Lebensdauer lässt sich nicht damit erklären, dass es in einem anderen Stern synthetisiert und dann in das frühe Sonnensystem transportiert wurde

Das würde viel zu lange dauern

Es muss also entstanden sein durch hochintensive Strahlung einer aktiven jungen Sonne”, erklärt Erstautor Dr

Mishra vom NASA Johnson Space Center in Houston (USA), der während seiner Zeit als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung am Klaus Tschira an der Studie mitgearbeitet hat Labor für Kosmochemie am Institut für Geowissenschaften.

Eine bisher unbekannte Vulkanprovinz, die beim Auseinanderbrechen eines Superkontinents vor 620 Millionen Jahren entstanden ist, könnte eine globale Vereisung ausgelöst haben

Wie Wissenschaftler aus Heidelberg und Mexiko in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ berichten, wurden erstmals basaltische Ganggesteine ​​aus Mexiko mit bereits datierten Gesteinen aus Kanada und Norwegen in Bezug auf Alter, Spurenelement- und Isotopenzusammensetzung korreliert

Diese Gänge stellen Reste ehemals weit verbreiteter Lavadecken dar, bei deren Verwitterung große Mengen CO 2 gebunden wurden, was möglicherweise langfristig zu einer massiven globalen Abkühlung, der sogenannten Gaskiers-Vereisung, geführt hat

Ausgewählte Fossilien aus dem sogenannten Muschelkalk mit einem Alter von rund 240 Millionen Jahren sind im Februar 2019 in der Zweigstelle der Universitätsbibliothek Heidelberg auf dem Campus Im Neuenheimer Feld zu sehen

Sie stammen aus der Sammlung König, die dem Institut für Geowissenschaften gehört

Die Objekte werden in der Serie „Sammlung des Monats“ gezeigt

Diese Kabinettausstellungen präsentieren im monatlichen Wechsel ausgewählte Stücke aus den Museen und Sammlungen der Ruperto Carola

Olivier Bachmann (ETH Zürich) wird ab Februar 2019 für drei Monate als Gastprofessor am Institut für Geowissenschaften tätig sein

Seine bahnbrechende Forschung zu großvolumigen Eruptionen und den daraus resultierenden Calderen wurde in über 100 Zeitschriftenartikeln veröffentlicht (u.a

Nature, Nature Geoscience , Geologie, Elemente und Übersichten in Mineralogie und Geochemie)

Für seine Beiträge wurde er mit dem Schläfli-Preis und der Niggli-Medaille ausgezeichnet und ist ein Distinguished Lecturer der Mineralogical Society of America

Sein Aufenthalt in Heidelberg dient unter anderem der Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte zu quartären Vulkanen und ihren Tephras im östlichen Mittelmeerraum

Meeresströmungen in der Tiefsee haben einen wichtigen Einfluss auf das globale Klima

Inwieweit zeigte sich vor 59 Millionen Jahren, als große Wassermengen zwischen Nord- und Südatlantik ausgetauscht wurden

Das fanden Forscher eines internationalen Teams unter Beteiligung von Forschern des Instituts für Geowissenschaften der Universität Heidelberg heraus, indem sie Neodym-Isotope aus Sedimentproben vom Meeresboden aus beiden Regionen des Atlantiks verglichen

Wie sie in einer aktuellen Studie im Fachblatt „Nature Communications“ berichten, führte die verstärkte Zirkulation von Meerwasser und der gleichzeitige Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre zu einer klimatischen Wende

Mit der gleichmäßigeren Wärmeverteilung auf der Erde endete eine langanhaltende Kaltphase und es begann eine neue Warmzeit, die 15 Millionen Jahre lang das Erdklima prägte

Lachgas ist ein Treibhausgas, das die Ozonschicht und das Erdklima beeinflusst

Bisher gingen Experten davon aus, dass dieses Gas mit der chemischen Formel N 2 O für Lachgas hauptsächlich von Mikroben im Boden gebildet wird

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität Bingen und der Universität Heidelberg hat Pflanzen als Quelle nun genauer untersucht

Das Ergebnis der Studie: Die Flora der Erde setzt Lachgas in klimarelevanten Mengen frei und trägt damit zum Treibhauseffekt bei

Im Gegensatz zur menschengemachten Erderwärmung ist dieser Prozess jedoch Teil eines natürlichen Effekts

Im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Geowissenschaften in Heidelberg stellen wir interessierten Besuchern in einer Vortragsreihe die aktuellen Forschungsaktivitäten des Instituts vor

Ab dem 24

Oktober finden die Vorlesungen zwei- bis dreimal im Monat mittwochs um 19 Uhr statt

in der Stadtbibliothek Heidelberg (Poststraße 15)

Hier sind die Termine.

Ein traditionsreiches Institut blickt auf eine lange Geschichte zurück: Vor 200 Jahren fand die Antrittsvorlesung des ersten Professors für Mineralogie an der Universität Heidelberg statt

2018 jährt sich außerdem das Jubiläum folgender Ereignisse: 2008: 10 Jahre Institut für Geowissenschaften 1918: 100 Jahre Bohrung der Liselottenquelle durch Wilhelm Hermann Salomon-Calvi 1908: 110 Jahre Gründung der Mineralogisch-Petrographischen und der Geologischen Paläontologisches Institut 1907: 111 Jahre Homo heidelbergensis 1888: 130 Jahre Gründung des privaten “Mineralogisch-Kristallographischen Instituts” durch Victor Mordechai Goldschmidt 1878: 140 Jahre Gründung des Mineralogisch-Geologischen Instituts 1868: 150

Geburtstag von Wilhelm Hermann Salomon -Calvi 1848: 170 Jahre Zweckentfremdung des Mineralienkabinetts als Wachposten für Landwehr und Freiwillige während der Badischen Revolution 1823: 195 Jahre Petrefakten-Vorlesung Heinrich Bronns 1788: 230

Geburtstag von Leopold Gmelin Anlässlich dieses Jubiläums wird das Museumsteam sein Eröffnung einer Sonderausstellung ab Oktober

Hinzu kommen wissenschaftliche Kolloquien und Vorträge zu aktuellen Forschungsthemen

Termine werden auf dieser Website bekannt gegeben

Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass monsunbedingte Veränderungen des mediterranen Klimas das Ausmaß der eiszeitlichen Vergletscherung in Europa vorantreiben

Davon gehen Wissenschaftler des Instituts für Geowissenschaften der Universität Heidelberg aus, die in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam das Zusammenspiel von mediterranem Klima und kontinentaler Vereisung in Europa erforscht haben

Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch auf zukünftige Klimaentwicklungen übertragen

Der Saturnmond Enceladus verbirgt unter seiner Eiskruste einen globalen Ozean aus flüssigem Wasser

Ein Detektor der Raumsonde Cassini hat nun von Enceladus ins All geschleuderte Eispartikel entdeckt, die hohe Konzentrationen organischer Substanzen enthalten

Sie zeigen die typischen Strukturen sehr komplexer makromolekularer Verbindungen

„Dies ist der erste Nachweis großer organischer Moleküle aus einer außerirdischen Wasserwelt

Sie können nur durch ebenso komplexe chemische Prozesse hergestellt werden“, sagt Planetologe Dr

Frank Postberg, der die Studie leitet und Wissenschaftler am Institut für Geowissenschaften in Heidelberg ist Universität

Die Forschungsergebnisse wurden in “Nature” veröffentlicht

Der zentrale Teil der Atacama-Wüste gilt als eine der trockensten Regionen der Erde

Trotzdem können dort Mikroorganismen gefunden werden

Allerdings war bisher unklar, ob diese Einzeller dort dauerhaft leben können oder ob sie vom Wind verweht wurden und bald verendeten

Umfangreiche Analysen eines internationalen Forschungsteams unter Beteiligung von Forschern des Instituts für Geowissenschaften der Universität Heidelberg zeigen nun, dass es selbst in den trockensten Gebieten der Atacama-Wüste dauerhaft lebensfähige Mikroorganismen gibt, die nach episodischen Regenfällen gedeihen und aktiv verstoffwechseln

Diese Erkenntnisse sind nicht nur für die Evolution des Lebens auf der Erde und für die Entwicklung der Erdoberfläche von Bedeutung

Sie könnten auch wichtige Hinweise darauf liefern, ob Leben auf anderen Himmelskörpern möglich ist, schreibt das Team im Fachblatt PNAS – insbesondere auf dem Wüstenplaneten Mars.

Von Oktober bis Dezember 2018 wird die Expedition 378 des „International Ocean Discovery Program“ (IODP) die klimatische und ozeanographische Entwicklung des Südpazifiks in den vergangenen 65 Millionen Jahren erforschen

Als größter Ozean der Erde ist der Pazifik eng mit Veränderungen im globalen Klimasystem verbunden

Im Fokus der Forschungsreise stehen insbesondere das späte Paläozän (66-56 Ma) und das frühe Eozän (56-34 Ma) – Zeitabschnitte, in denen das Klima deutlich wärmer war als heute

Swaantje Brzelinski vom Heidelberger Institut für Geowissenschaften wurde eingeladen, an der Expedition mit dem Forschungsschiff „JOIDES Resolution“ teilzunehmen

Die aktuelle Eisdecke der Antarktis könnte möglicherweise schneller schmelzen als bisher angenommen

Neue Ergebnisse zeigen, dass die Küstengebiete der Ostantarktis vor etwa 15 Millionen Jahren völlig eisfrei waren, als warme Meeresströmungen weit nach Süden vordrangen; die Wassertemperaturen stiegen auf rund 16 °C – vergleichbar mit den Bedingungen, die heute in der Nordsee herrschen

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Der ostantarktische Eisschild galt bisher als besonders widerstandsfähig gegen die Erderwärmung

Die Ergebnisse der Studie, an der auch das Heidelberger Institut für Geowissenschaften über Prof

Jörg Pross beteiligt war, wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht

die Mission „Destiny+“ zur Erforschung des Asteroiden Phaethon – ein gemeinsames Projekt der japanischen Raumfahrtbehörde und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Die Wissenschaftler um Dr

Frank Postberg und Prof

Dr

Mario Trieloff vom Institut für Geowissenschaften sind an der Planung und Auswertung der Mission sowie an der Entwicklung des zentralen Messinstruments, eines Staubdetektors, beteiligt

In den nächsten zwölf Jahren sollen Herkunft und Zusammensetzung interplanetarer und interstellarer Staubpartikel untersucht werden

Die Forscher wollen unter anderem neue Erkenntnisse über die Bedingungen während der Entstehung unseres Sonnensystems gewinnen

[Mehr…]

Heidelberger Forscher untersuchen einzigartige Unterwassertropfsteine ​​24.11.2017 Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren eine kleine Gruppe von Tropfsteinen identifiziert, bei denen die charakteristische Verkalkung nicht in einer trockenen Höhle, sondern unter Wasser zu entstehen scheint

Dazu gehören die sogenannten Hells Bells in der El-Zapote-Höhle bei Puerto Morelos auf der Halbinsel Yucatan

Ein deutsch-mexikanisches Forscherteam um Prof

Dr

Wolfgang Stinnesbeck vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg hat nun analysiert, wie sich diese glockenförmigen, meterlangen Formationen unter Beteiligung von Bakterien und Algen gebildet haben

Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden in der Zeitschrift Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology veröffentlicht

[Mehr…]

Unterkiefer des Homo heidelbergensis von Mauer zu sehen in Halle 22.11.2017 Der Unterkiefer des Homo heidelbergensis von Mauer, das prominenteste Stück der paläontologischen Sammlung des Instituts, hat für einige Monate seine “Heimat” verlassen

Der Fossilienfund ist von Ende November bis Mai nächsten Jahres im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zu sehen

Dort ist es Teil der Sonderausstellung „Climate Forces – Driving Force of Evolution“

[Mehr…]

Reibungswärme treibt wahrscheinlich die hydrothermale Aktivität auf dem Eismond Enceladus an 22.11

Frank Postberg, Planetologe am Institut für Geowissenschaften, zeigt, dass die Wärme der Gezeitenreibung von Gesteinen der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein könnte

Voraussetzung dafür ist, dass der Mond einen porösen Gesteinskern hat, damit Wasser aus dem darüber liegenden Weltmeer eindringen und durch gezeitenbedingte Reibungswärme aufgeheizt werden kann

Das zeigt eine Computersimulation, die im Rahmen der europäisch-amerikanischen Cassini-Huygens-Mission erstellt wurde

Es bietet auch eine Antwort auf die lange ungelöste Frage, woher die Energie kommt, die die Existenz eines riesigen Ozeans unter der Eiskruste des kleinen, kryovulkanisch aktiven Mondes fernab der Sonne ermöglicht

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Auf die richtige Menge Kohlenstoff kommt es an 29.09.2017 Das Element Kohlenstoff und seine Verbindungen bilden die Grundlage für das Leben auf der Erde

In unserem Sonnensystem sorgten kurzzeitige Erwärmungsprozesse im urzeitlichen Sonnennebel vor der Entstehung der Planeten dafür, dass die Erde eine für Leben und Evolution wohl optimale Versorgung mit Kohlenstoff erhielt

Das zeigt ein Kohlenstoffchemie-Modell von Prof

Dr

Hans-Peter Gail vom Zentrum für Astronomie und Prof

Dr

Mario Trieloff vom Klaus-Tschira-Labor für Kosmochemie am Institut für Geowissenschaften

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Gastprofessorin Prof

Dr

Elizabeth Catlos am Institut für Geowissenschaften 29.09.2017 Prof

Dr

Elizabeth Catlos wird ab Oktober 2017 als Gastprofessorin der Max-Kade-Stiftung für drei Monate das Institut für Geowissenschaften besuchen

Prof

Catlos lehrt seit 2009 an der University of Texas at Austin, Department of Geological Sciences, Jackson School of Geosciences

Ihre Forschungsinteressen liegen in der Entwicklung und Anwendung geochemischer Methoden zur Untersuchung dynamischer Prozesse in der Lithosphäre

Dabei verwendet sie hochauflösende geochemische und geochronologische Analysen radioaktiver Mineralien, um den Wärme- und Stoffumsatz und die Rolle von Flüssigkeiten in großen Verwerfungssystemen zu modellieren

Während ihres Aufenthaltes am Institut für Geowissenschaften wird Prof

Catlos mit der Ionensonde die zeitliche Entwicklung von Kollisionen zwischen Inselbögen und Kontinenten rekonstruieren, wie sie etwa im Himalaya stattfanden

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Symposium: “Einschläge von Asteroiden und Kometen – Gefahr für die Erde?” im Atelier Villa Bosch der Klaus Tschira Stiftung 29.08.2017 Zahlreiche Einschlagskrater auf der Erde und auf anderen Planeten des Sonnensystems zeugen von einem kosmischen „Bombardement“ in der Vergangenheit

Auf einem Symposium, das am 7

September 2017 in der Studio Villa Bosch in Heidelberg stattfindet, diskutieren Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, welche Gefahren durch Asteroiden- und Kometeneinschläge in naher Zukunft entstehen können und welche Möglichkeiten des Risikomanagements hier zum Einsatz kommen könnten

(Foto: Don Davis / NASA, Künstlerische Darstellung eines Asteroideneinschlags) [Mehr…]

Neue Gattung Riesenfaultier aus der Spätphase der letzten Eiszeit 25.08.2017 Der Schädel eines bis zu drei Meter hohen Riesenfaultiers aus der Spätphase der letzten Eiszeit, der in den Unterwasserhöhlen von Mexikos Yucatan entdeckt wurde Halbinsel, gehört zu einer bisher unbekannten Gattung und Art von Faultieren

Ein deutsch-mexikanisches Forscherteam unter Leitung von Prof

Dr

Wolfgang Stinnesbeck hat den Fund untersucht und beschrieben

Es ist ein bodenbewohnendes Faultier aus der Familie der Megalonychidae, zu der auch das heute noch existierende Zweifingerfaultier gehört

Das Fossil aus Mexiko unterscheidet sich jedoch deutlich von allen bisher dokumentierten Bodenfaultieren, auch von den Großen Antillen und Südamerika, wie der Geowissenschaftler der Universität Heidelberg erklärt

(Foto: Vicente Fito Dahne, Späteiszeitlicher Riesenfaultierschädel aus der Doline El Zapote in Yucatan (Mexiko)) [Mehr…]

Neuer Röntgenfluoreszenz-Kernscanner am Institut für Geowissenschaften 04.07.2017 Die Analysegeräte am Institut für Geowissenschaften wurden um einen Röntgenfluoreszenz-Kernscanner erweitert

Das neue Großgerät – das erste seiner Art in Baden-Württemberg – ermöglicht eine hochauflösende Messung der Elementverteilung in Bohrkernen und ist ideal geeignet, um extrem kurzfristige Veränderungen von Umwelt- und Klimabedingungen in der Erdgeschichte zu erfassen

Der Nutzerkreis des neuen Kernscanners ist nicht auf das Institut für Geowissenschaften in Heidelberg beschränkt, sondern umfasst neben der Physischen Geographie und der Umweltphysik auch weitere Mitglieder des „Heidelberg Center for the Environment“

Es wurde aus Mitteln des Struktur- und Innovationsfonds Baden-Württemberg und des Förderprogramms „Forschungsgroßgeräte“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert

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Spuren organischer Chemie aus der Frühzeit der Erde entdeckt 22.06.2017 Wissenschaftler der Universität Heidelberg und der Universität Duisburg-Essen haben neue Einblicke in organisch-chemische Prozesse in der Erdkruste gewonnen

Proben von mehrere Milliarden Jahre alten Quarzablagerungen aus Westaustralien aus zwei Feldkampagnen wurden analysiert

Foto: Hydrothermale Quarzgänge im Norden der Jack Hills in Westaustralien (Thomas Kirnbauer) [Mehr…]

Meeresforschung erleben auf der MS WISSENSCHAFT im Rhein-Neckar-Gebiet 01.06.2017 Im Juni und Juli 2017 ist die MS WISSENSCHAFT im Rhein-Neckar-Gebiet unterwegs, unter anderem mit Stationen in Heidelberg (15.07.- 17)

Auf dem Ausstellungsschiff können Besucher in die aktuelle Meeresforschung eintauchen und die Probleme der sich verändernden Ozeane hautnah miterleben

An den Stationen in Karlsruhe (23

Juni) und Stuttgart (7

Juli) findet jeweils ein „Ozean-Workshop“ statt

Dort können Interessierte Ideen für die Zukunft der Ozeane entwickeln

Die „Ozeanwerkstatt“ an diesen Stationen wird von Finn Süfke vom Institut für Geowissenschaften unterstützt

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Gastprofessur für Bodo Weber am Institut für Geowissenschaften 18.04.2017 Professor Dr

Bodo Weber hat eine einjährige Gastprofessur am Institut für Geowissenschaften angetreten, die im Rahmen eines DFG-Projekts als Mercator Fellow gefördert wird

Bodo Weber, seit 2000 Wissenschaftler am Centro de Investigación Cientítfica y de Educación Superior de Ensenada (CICESE) in Baja California, Mexiko, ist einer der führenden Isotopengeochemiker Mexikos mit Schwerpunkt auf Geochronologie und Geochemie radiogener Isotope

Im Rahmen der Gastprofessur wird Bodo Weber mit der Forschungsgruppe Isotopengeologie und Petrologie daran arbeiten, die Entwicklung kristalliner Grundgesteinseinheiten aus Mexiko zu entschlüsseln

Die komplexe geologische Geschichte dieser Gesteine, die einen Zeitraum von weit über 1000 Millionen Jahren und wiederholte metamorphe und magmatische Überlagerungen umfasst, erfordert eine hochauflösende Datierung mit Ionensonden

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Schiffsexpedition ins östliche Mittelmeer genehmigt 03.04.2017 Der anthropogene Klima- und Umweltwandel wirkt sich heute immer deutlicher auf die Menschheit aus

Vor diesem Hintergrund ist das Thema, wie Kulturen früherer Epochen der Menschheitsgeschichte durch Umwelt- und Klimawandel beeinflusst wurden, zu einer der spannendsten Fragestellungen an der Schnittstelle von Natur- und Geschichtswissenschaften geworden

Mit einer dreiwöchigen Schiffsexpedition mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR ins östliche Mittelmeer wird ein internationales Team aus Geowissenschaftlern und Archäologen dieser Thematik auf den Grund gehen

Ziel der Expedition, die Ende des Jahres unter der Leitung von Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg von Kreta aus starten wird, ist es, die Klima- und Ökosystemdynamik im östlichen Mittelmeer in den vergangenen 10.000 Jahren möglichst genau zu rekonstruieren und zu rekonstruieren die Ergebnisse mit archäologischen Funden zu kombinieren, zu integrieren

Die Expedition wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert

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Dokumentation über den Golfstrom – neue arte-Produktion mit wissenschaftlicher Beratung von Dr

Jörg Lippold 23.03.2017 arte strahlt am 04.04.2017 und 05.04.2017 eine zweiteilige Dokumentation über den “großen Fluss im Meer “, der Golfstrom

Die Filmproduktion entstand unter wissenschaftlicher Beratung von Dr

Jörg Lippold vom Institut für Geowissenschaften

Eine Vorschau wird am 28

März verfügbar sein

gezeigt im Kino Karlstorbahnhof in Heidelberg

Der Golfstrom transportiert fast hundertmal mehr Wasser als jeder andere Fluss der Welt

Als Teil eines globalen Kreislaufs von Meeresströmungen bringt er Wärme in den äußersten Norden Europas

In Zeiten der Erderwärmung ist diese Wärmepumpe jedoch bedroht: Das Abschmelzen des grönländischen Eisschildes schwächt den Golfstrom

Um herauszufinden, wie stark und wie schnell diese Effekte sind, bohren Forscher Sedimente am Meeresboden durch und rekonstruieren daraus die Entwicklung des Golfstroms in der Vergangenheit

„Golfstrom – Der große Fluss im Meer“ ist eine Koproduktion der Heidelberger Produktionsfirma „Along Mekong“ und des SWR in Kooperation mit arte

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Diskussionsabend zum Zustand der Ozeane am 15.02.2017 mit Dr

Jörg Lippold vom Institut für Geowissenschaften 06.02.2017 Die Diskussionsreihe Wissenschaft kontrovers veranstaltet im Naturkundemuseum Karlsruhe eine Podiumsdiskussion zum Thema „IS THE OCEAN GOING DOWN THE STREAM? Unsere Meere zwischen Erwärmung, Versauerung und Artensterben“, in der Dr

Jörg Lippold die Perspektive der Geowissenschaften vorstellt

Moderiert wird die Veranstaltung von Philipp Schrögel (Karlsruher Institut für Technologie)

Die Gesprächsreihe wird in Kooperation mit der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften veranstaltet; Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Projektförderung übernommen

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Umfangreiche Förderung des European Research Council für eine Forschungsgruppe am Institut für Geowissenschaften 15.12.2016 PD Dr

Frank Postberg, Leiter der Forschungsgruppe „Space Based Planetology“ am Institut für Geowissenschaften, hat einen der begehrten Consolidator Grants erhalten vom Europäischen Forschungsrat (ERC)

Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird die Erforschung der Bewohnbarkeit von Ozeanen unter der Oberfläche der Eismonde der Planeten Jupiter und Saturn gefördert

Insbesondere die Ozeane der kryovulkanisch aktiven Monde Enceladus und Europa gelten als Orte mit dem wahrscheinlich höchsten astrobiologischen Potenzial in unserem Sonnensystem

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Mexiko-Tag im Naturhistorischen Museum Karlsruhe 26.10.2016 Im Rahmen des Mexiko-Tages, der am 09.11.2016 im Naturhistorischen Museum Karlsruhe stattfinden wird, werden die Ergebnisse langjähriger paläontologischer, geologischer und geoarchäologischer Forschung in Mexiko wird einem interessierten Publikum in beiden Ländern bekannt gemacht

Besonders gewürdigt wird die langjährige Forschungskooperation zwischen Deutschland und Mexiko auf dem Gebiet der Paläontologie und Geoarchäologie

Im Zuge der über 15 Jahre geförderten Forschung ist ein „neues Weltbild“ entstanden, das der Bedeutung Mexikos als geohistorischer Entwicklungskorridor gerecht wird, der seit Jahrmillionen Meere und Kontinente verbindet

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National Geographic Society ermöglicht Expedition zum aktiven Vulkan in Guatemala 08/29/2016 Am 16

August 2016 brach der Vulkan Santiaguito in Guatemala, einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas, mit ungewöhnlicher Kraft aus und erzeugte eine Aschewolke, die sich über Hunderte ausbreitete von Kilometern

Nur wenige Tage später machten sich Sonja Storm und Alejandro Cisneros, Mitarbeiter des Instituts für Geowissenschaften, als „Explorers“ der National Geographic Society – Northern Europe auf den Weg, um die frisch gefallene Asche des Vulkans zu beproben

Die Wissenschaftler wollen diese Asche mit Material vulkanischen Ursprungs vergleichen, das in entfernten archäologischen Stätten im heutigen Yucatan ausgegraben wurde und dessen Herkunft bisher ein Rätsel war

Foto: Explosiver Ausbruch des Vulkans Santiaguito am 26.08.2016

Quelle: Sonja Storm [Mehr…]

Neue Emmy Noether-Gruppe erforscht Meeresströmungen 17.08.2016 Zentrale Fragen der Klimageschichte stehen im Mittelpunkt einer neuen Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg

Das Forschungsteam um Dr

Jörg Lippold wird die Geschichte der Meeresströmungen der letzten 30.000 Jahre untersuchen

Dabei sollen entscheidende Parameter für das Verständnis zukünftiger Klimaänderungen gewonnen werden

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über einen Zeitraum von fünf Jahren mit mehr als einer Million Euro gefördert

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Ein gescheiterter Supervulkanausbruch in den Anden 05.08.2016 Vor genau 200 Jahren gab es das „Jahr ohne Sommer“, das durch den Ausbruch des Vulkans Tambora ausgelöst wurde

Bis heute sind viele Fragen offen, wie sich die riesigen Magmamengen ansammeln, die bei solchen supervulkanischen Ereignissen ausbrechen

Forscher des Instituts für Geowissenschaften haben gemeinsam mit Kollegen aus den USA Vulkangesteinsproben aus Nordchile und Südostbolivien untersucht und Hinweise darauf gefunden, dass dort einst Magma von supervulkanischer Größenordnung vorhanden war, das aber nicht ausbrach, sondern sich in der Tiefe plutonisch verfestigte Felsen

Dadurch können Forscher die Bedingungen, die zum Ausbruch oder Nichtausbruch von Supervulkanen führen, besser isolieren

Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Geology veröffentlicht

Foto: Vulkan Licancabur im Altiplano, Nordchile (Quelle: Axel Schmitt) [Mehr…]

Gastprofessur für Richard D

Norris am Institut für Geowissenschaften 01.06.2016 Professor Dr

Richard D

Norris hat eine siebenmonatige Gastprofessur am Institut für Geowissenschaften angetreten, die im Rahmen des Zukunftskonzepts der Universität Heidelberg gefördert wird die Exzellenzinitiative II

Richard Norris, seit 2002 Professor an der Scripps Institution of Oceanography an der University of California San Diego (USA), ist einer der international führenden Wissenschaftler auf den Gebieten der Paläoklimatologie und der Entwicklung von Ökosystemen im Laufe der Zeit

Sein besonderes Interesse gilt der Reaktion mariner Ökosysteme auf erdgeschichtliche Umweltveränderungen als Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Biodiversitätskrise als Folge des anthropogenen Klimawandels

Im Rahmen der Gastprofessur wird Richard Norris in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Heidelberger Wissenschaftlern die Entwicklung mariner und terrestrischer Ökosysteme im Mittelmeerraum in den letzten 10.000 Jahren untersuchen

Die Ergebnisse zur Klima-, Umwelt- und Ökosystemdynamik werden anschließend auf mögliche Zusammenhänge mit archäologisch dokumentierten sozioökonomischen Umbrüchen im östlichen Mittelmeerraum analysiert

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Chemische Zusammensetzung von Weltraumstaub jenseits des Sonnensystems analysiert 16.04.2016 Der Staubdetektor der Raumsonde „Cassini“ – der Cosmic Dust Analyzer (CDA) – hat mehrere extrem kleine und sehr seltene interstellare Staubpartikel aus dem Weltraum identifiziert unser Sonnensystem und maßen ihre chemische Zusammensetzung

Überraschenderweise stellte sich heraus, dass die unterschiedlichen Staubpartikel eine sehr ähnliche Zusammensetzung haben und den gesamten Elementmix des Kosmos versammeln, vermutlich weil der Staub in der „Hexenküche“ des Alls ständig zerstört, neu gebildet und damit in seiner Zusammensetzung angepasst wird

Wissenschaftler des Instituts für Geowissenschaften und des Klaus-Tschira-Labors für Kosmochemie der Universität Heidelberg waren maßgeblich an den Untersuchungen eines internationalen Forscherteams beteiligt

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachblatt „Science“ veröffentlicht, SPIEGEL online und Deutschlandfunk berichteten ebenfalls

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Jahreskolloquium 2016 der DFG-Schwerpunktprogramme IODP und ICDP an der Universität Heidelberg 29

März 2016 Vom 14

bis 16

März 2016 fand das Jahreskolloquium der DFG-Schwerpunktprogramme „International Continental Drilling Program“ und „International Ocean Discovery Program“ statt an der Universität Heidelberg

Knapp 200 Geowissenschaftler aus dem In- und Ausland kamen nach Heidelberg, um sich über neueste Forschungsergebnisse in den Geowissenschaften auszutauschen

Organisiert wurde die Konferenz unter der Leitung von Prof

Oliver Friedrich, der am Institut für Geowissenschaften arbeitet und auch im „Heidelberg Center for the Environment“ an der Ruperto Carola aktiv ist

Begleitet wurde das Symposium unter anderem von der öffentlichen Geoshow „Unter Erdisch“ in der neuen Aula der Universität, wo Geowissenschaftler zusammen mit ARD-Moderator Johannes Büchs mehr als 400 Schülern aus der Region Einblicke in aktuelle Forschungsthemen gaben

Foto: iserundschmidt GmbH [Mehr…]

Mehrfache kosmische Einschläge vor rund 790.000 Jahren 24.02.2016 Vor rund 790.000 Jahren gab es mehrere kosmische Einschläge mit globalen Auswirkungen

Diesen Schluss ziehen Geowissenschaftler der Universität Heidelberg, nachdem sie das Alter sogenannter Tektite aus verschiedenen Teilen der Welt bestimmt haben

Dr

Winfried Schwarz und weitere Mitglieder der Forschungsgruppe von Prof

Dr

Mario Trieloff untersuchten mehrere solcher Gesteinsgläser, die beim Einschlag von Asteroiden oder Kometen entstanden sind

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Älteste Darstellung eines Vulkanausbruchs? 19.01.2016 Ist ein strombolianischer Vulkanausbruch (Foto) auf einer 35.000 Jahre alten Höhlenmalerei in Südostfrankreich abgebildet? Das vermuten französische Wissenschaftler, die Proben von Vulkangestein aus der Region Bas-Vivarais auf etwa dieses Alter datiert haben

In einem Interview mit der Zeitschrift NATURE kommentierte Axel Schmitt vom Heidelberger Institut für Geowissenschaften die Ergebnisse

Foto: Stromboli (Felix Wicke) [Mehr…]

Das Gedächtnis unseres Planeten – Heidelberger Geowissenschaftler Axel Schmitt berät Filmemacherin Petra Haffter 09.11.2015 Die Filmemacherin Petra Haffter stellt in ihrem Film „Meteoriten – Besucher vom Anderen Planet”

Wissenschaftler und Sammler berichten vor laufender Kamera von der Faszination dieser exotischen und wertvollen Gesteine, die einzigartige Aufschlüsse über die Entstehung unseres Planeten geben können

Der heute in Heidelberg tätige Geowissenschaftler Axel Schmitt stand der Filmemacherin während ihrer Forschungsarbeit an der University of California Los Angeles wissenschaftlich beratend zur Seite

Foto: Petra Haffter [Mehr…]

Verursacht der Klimawandel ein erhöhtes Salzangebot im Nordatlantik? 23.10.2015 Im Zuge der Erderwärmung wird stark salzhaltiges Mittelmeerwasser zunehmend durch die Straße von Gibraltar in den Nordatlantik fließen

Davon gehen Wissenschaftler der Universität Heidelberg aus, die in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam die Dynamik des Mittelmeerabflusses untersucht haben

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Deutsch-Brasilianisches Nachhaltigkeitssymposium an der Universität Heidelberg 11

Oktober 2015 Die Wechselwirkungen zwischen menschlichen Gesellschaften und natürlichen Ressourcen standen im Mittelpunkt des „7

Deutsch-Brasilianisches Symposium für nachhaltige Entwicklung“, das vom 4

bis 10

Oktober 2015 an der Universität Heidelberg stattfand

Die Veranstaltung brachte 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland nach Heidelberg

Geleitet wurde sie von Prof

Ulrich Glasmacher, der am arbeitet Institut für Geowissenschaften und dem Heidelberg Centre for the Environment (HCE) der Ruperto Carola, organisiert und unterstützt vom Brasilienzentrum der Universität Tübingen und von Baden-Württemberg International

Als Rednerin war unter anderem Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, zu Gast , und Prof

Herman Voorwald, Bildungsminister des Bundesstaates Sao Paulo [Mehr…] September 2015 am Institut für Geowissenschaften Im besonderen Fokus Die diesjährige Konferenz konzentrierte sich auf die Nutzung stabiler Isotope zur Beantwortung geowissenschaftlicher Fragen zur Geochemie Stoffkreisläufe, Hydrologie und (Paläo-)Klimaforschung Weitere Themen waren atmosphärische Prozesse, Nahrungsherkunft und Forensik, Stoffwechsel und Physiologie, Ökosysteme und die Entwicklung von Methoden zur Analyse stabiler Isotope

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Internationaler „Advanced Course on Jurassic-Cretaceous-Cenozoic Dinoflagellate Cysts: Morphology, Stratigraphy, (Paläo)ecology“ am Institut für Geowissenschaften 20

September 2015 Vom 13

bis 19

September 2015 fand ein internationaler „Advanced Course on Jurassic-Cretaceous-Cenozoic Dinoflagellatenzysten: Morphologie, Stratigraphie, (Paläo-)Ökologie“

Ein Team von Palynologen stellte den knapp 50 Kursteilnehmern aus mehr als zehn Ländern den aktuellen Forschungsstand vor, wie Fossilien dieser Algengruppe für die genaue Datierung von Sedimenten und die Rekonstruktion von Paläo-Umweltbedingungen genutzt werden können

Die Ergebnisse sind sowohl für die Wissenschaft als auch für die Exploration von Kohlenwasserstoffen relevant

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Neue Treibhausgasquelle entdeckt – Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren große Mengen Lachgas 08.07.2015 Vermeintlich unscheinbare Lebewesen überraschen mit einer für das Klima wichtigen Eigenschaft: Flechten, Moose und Cyanobakterien stoßen große Mengen des Treibhausgases Lachgas aus ( N 2 O) und geringe Mengen Methan in die Atmosphäre

Demnach ist dieser flächige Bewuchs – die sogenannten kryptogamen Schichten, zu denen auch andere Mikroorganismen gehören – für vier bis neun Prozent des aus natürlichen Quellen stammenden N 2 O verantwortlich

Das haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg, der Universität Gießen und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz in umfangreichen Labortests herausgefunden

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Expedition des „International Ocean Discovery Program“ im Indischen Ozean mit Beteiligung Heidelbergs 22

Mai 2015 Die Expedition 361 des „International Ocean Discovery Program“ erforscht im Februar die paläozeanographische Entwicklung des Indischen Ozeans vor Südafrika während der vergangenen fünf Millionen Jahre und März 2016

Im Mittelpunkt steht die Dynamik des Agulhasstroms, der riesige Wassermassen vom Pazifik in den Atlantik transportiert und auch die Ozeanzirkulation und damit das Klima im Nordatlantik bisher nur unzureichend beeinflusst soweit verstanden

Dr

Andreas Koutsodendris vom Heidelberger Institut für Geowissenschaften, dessen aktuelle Forschungsergebnisse Hinweise auf die Auswirkungen von Schwankungen des Agulhasstroms auf das Klima in Mitteleuropa geben

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Schiffsexpedition nach Brasilien genehmigt 13

Mai 2015 Im März/April 2016 findet unter der Leitung von Dr

André Bahr vom Institut für Geowissenschaften eine vierwöchige Expedition mit dem Forschungsschiff „METEOR“ in den westlichen tropischen Atlantik statt

Ziel des Projekts „SAMBA“ ist es, die Niederschlagsveränderungen im Osten Brasiliens in den vergangenen 150.000 Jahren zu rekonstruieren

Die von BMWF und DFG geförderte Forschungsreise findet in enger Zusammenarbeit mit Projektpartnern der Universität Sao Paulo statt und umfasst ein internationales Team unter Beteiligung des GEOMAR in Kiel, der Universität Frankfurt und Institutionen aus Frankreich, Italien, Luxemburg u Kolumbien

Die Durchführung dieser logistisch aufwendigen Expedition eröffnet neue Perspektiven für die geowissenschaftliche Forschung an der Universität Heidelberg

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Mario Trieloff auf Stiftungsprofessur für Kosmochemie berufen 06.05.2015 Der Geochemiker Prof

Dr

Mario Trieloff ist auf die Stiftungsprofessur „Analytische und Theoretische Kosmochemie“ der Klaus Tschira Stiftung am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg berufen worden

Schwerpunkt seines Forschungsgebietes Kosmochemie ist die Analyse von außerirdischem Material, um Erkenntnisse über die Entstehung und Verteilung der Elemente im Kosmos zu gewinnen

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Expedition zum Manganknollengürtel im Zentralpazifik 29.04.2015 Am 4

Mai 2015 startet in Manzanillo (Mexiko) eine siebenwöchige Expedition mit dem neuen deutschen Tiefseeforschungsschiff „SONNE“

Mit an Bord sind Jan Hartmann und Simon Ritter vom Institut für Geowissenschaften

Ziel der von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe geleiteten Forschungsreise ist der Manganknollengürtel im Zentralpazifik zwischen Hawaii und Mexiko

Jan Hartmann und Simon Ritter sind im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts dabei

untersuchen den Einfluss submariner Berge (sog

Seamounts) auf die Bildung von Manganknollen

Die Expedition wird gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Bremen, der Jacobs University Bremen, des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und des Deutschen Zentrums für Marine Biodiversitätsforschung in Wilhelmshaven durchgeführt

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Institut für Geowissenschaften trauert um Dr

Klaus Tschira 01.04.2015 Das Institut für Geowissenschaften trauert um seinen langjährigen Förderer Dr

h.c

Dr.-Ing

E.h

Klaus Tschira

Die Förderung durch seine Stiftung hat das Institut für Geowissenschaften in vielerlei Hinsicht geprägt, zuletzt durch die Stiftungsprofessuren für Archäometrie und Kosmochemie

Mit Klaus Tschira verliert das Institut einen Mäzen, der die Vermittlung verständlicher Wissenschaft an die Öffentlichkeit und die Begeisterung für wissenschaftliche Inhalte zu einem zentralen Anliegen gemacht hat

Das Institut für Geowissenschaften und alle seine Mitglieder werden Klaus Tschiras Engagement in dankbarer Erinnerung behalten

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Geysire im Weltraum 11.03.2015 Hydrothermale Aktivität wird auf dem Saturnmond Enceladus vermutet, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Mond an manchen Orten geeignete Umgebungsbedingungen für lebende Organismen bietet

Das zeigen neue Datenanalysen der europäisch-amerikanischen Cassini-Huygens-Mission

Mikroskopisch kleine Gesteinskörner, die in der Nähe von Saturn gefunden wurden, sind der erste eindeutige Beweis für hydrothermale Aktivität auf einem eisbedeckten Mond

Meerwasser dringt in die Gesteinskruste ein, reagiert mit ihr und bildet beim Austritt eine heiße, mit Mineralien angereicherte Lösung

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature veröffentlicht

Vom Institut für Geowissenschaften beteiligt ist Heisenberg-Stipendiat Dr

Frank Postberg, Erstautor der Studie Dr

Sean Hsu von der University of Colorado in Boulder (USA) promovierte am Institut für Geowissenschaften

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Klimaentwicklung in der Antarktis im ZDF 23.12.2014 In der ZDF-Sendung „Terra X: Kielings kalte Welt“ porträtierte der bekannte Dokumentarfilmer Andreas Kieling die Antarktis

Auch paläoklimatische Forschungsergebnisse des Instituts für Geowissenschaften werden vorgestellt

Die Forschungsgruppe „Palynology and Palaeoenvironmental Dynamics“ konnte kürzlich nachweisen, dass an den Küsten der Antarktis bis vor 50 Millionen Jahren nahezu tropische Bedingungen herrschten, die das Wachstum von Palmen und Vorläufern der heutigen Affenbrotbäume ermöglichten

Sendetermin ist der 1

Januar 2015 ab 19:15 Uhr

bis 20:15 Uhr [Mehr…]

Heisenberg-Professur für Geochemiker Frank Keppler 22.12.2014 ​

​Der Geochemiker Prof

Dr

Frank Keppler hat eine Heisenberg-Professur an der Universität Heidelberg erhalten

Mit der Professur am Institut für Geowissenschaften, die als fünfjährige Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine wichtige Auszeichnung für hochqualifizierte Wissenschaftler ist, wird das Forschungsfeld Biogeochemie an der Ruperto Carola etabliert

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Homo heidelbergensis in „Schätze des Südwestens“ 21.12.2014 Im August 2014 nahm ein SWR-Filmteam den Unterkiefer des Homo heidelbergensis für die Dokumentation „Schätze des Südwestens“ auf

Die Sendung wird nun am 21

Dezember 2014 ausgestrahlt und an weiteren Terminen wiederholt

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Hochauflösende Ionensonde für aktuelle Forschungsfragen der Kosmochemie 03.12.2014 Das neue Großforschungsgerät – eine hochauflösende Ionensonde – wird in Kürze an der Universität Heidelberg in Betrieb genommen und einen wichtigen Beitrag zur Bearbeitung aktueller geowissenschaftlicher Forschungsfragen, insbesondere im Bereich der Kosmochemie

Die Sonde ist Teil eines neuen nationalen Labors für Sekundärionen-Massenspektrometrie, das mit..

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Universität Heidelberg: Campustour Update

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 Update Universität Heidelberg: Campustour
Universität Heidelberg: Campustour New

Heidelberg University – Geographisches Institut Heidelberg Update

22/12/2021 · 06.12.2021. Stellenausschreibung Universität Heidelberg – GIScience. Wissenschaftliche Mitarbeiter:in im Projekt GeCo . Im Rahmen des vom Heidelberg Center for the Environment (HCE) durch die Exzellenzstrategie geförderten Kooperationsprojektes GeCO suchen wir baldmöglichst nach einer wissenschaftlichen Mitarbeiter:in (m/f/d). ). Die Abteilung …

+ mehr hier sehen

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Aktuelle Informationen vom Studienbüro

Nachrichten

08.03.2022 Die Zukunftsmacherinnen Anlässlich des Internationalen Frauentages 2022 stellt die Stuttgarter Zeitung 50 Frauen vor, die das Wort ergreifen

50 Frauen, die einen Neuanfang wollen

50 Frauen, die Vorbilder sind

50 Frauen stellen die Weichen für die Zukunft

Hier kommt auch unsere Heidelberger Stadtgeographin Prof

Ulrike Gerhard zu Wort

Weiterlesen.

29.12.2021 Neue Stellenangebote Mehrere neue GIScience Stellenangebote am Heidelberg Institute for Geoinformation Technology: Lead Machine Learning for Good, Senior Data Science Expert, Senior Science Manager, Agile Coach, Public Relations & Outreach, CO2 Map generation

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Weitere Informationen und Details finden Sie hier

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Dezember 2021 HeiGIT erbringt Routing-Service für Katastrophenmanagement nach Taifun Rai für die Philippinen Noch vor wenigen Tagen, am 16

Dezember, wurden weite Teile der Philippinen von Taifun Rai heimgesucht

Der Taifun richtete nicht nur Chaos an, sondern traf auch viele der Gemeinden, die seit dem Ausbruch von COVID-19 bereits am meisten gelitten haben

Um die betroffene Bevölkerung und die an der Reaktion beteiligten humanitären Organisationen zu unterstützen, hat das OpenStreetMap Humanitarian Team damit begonnen, die Kartierung zu koordinieren und eine Basiskarte der betroffenen Gebiete zu erstellen

Weitere Informationen finden Sie hier

06.12.2021 Stellenausschreibung Universität Heidelberg – GIScience

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im GeCo-Projekt Im Rahmen des vom Heidelberg Centre for the Environment (HCE) im Rahmen der Exzellenzstrategie geförderten Kooperationsprojekts GeCO suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)

Im Projekt GeCO entwickelt die Abteilung Geoinformatik Methoden zur Erstellung räumlich hochaufgelöster CO2-Emissionsinventare mit Methoden aus der Geodatenwissenschaft und dem maschinellen Lernen (insbesondere Deep Learning)

Ziel ist es, Eingangsdaten für die anschließende Modellierung des atmosphärischen Transports durch die Projektpartner aus der Umweltphysik zu schaffen

Dazu werden mehrere Geodatensätze zur Landnutzung und anderen relevanten Quellen von Treibhausgasen (Industrie, Verkehr, Wohnen, Abfall, Landwirtschaft etc.) verwendet

Eine wichtige Datenquelle ist OpenStreetMap (OSM), das Geodaten zu Gebäuden, Industrieanlagen, Verkehrsinfrastruktur und Landnutzung enthält, die die Grundlage für die Lokalisierung von Emissionen bilden

Die Frage der Datenqualität wird untersucht und zur Auswertung der OSM-Daten herangezogen

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und zunächst befristet bis 08/2023 (Teilzeit)

Weitere Informationen finden Sie hier

See also  The Best finanzamt lörrach steuererklärung Update

30.11.2021 Neues Projekt zur Identifizierung räumlicher und verhaltensbezogener Faktoren, die gezielte Interventionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit als Rahmen für die Vorbereitung auf eine Pandemie mit dem Titel „Harnessing spatiotemporal Crowdsourcing Data to Identification Key Space and Behaviour Factors that Informating the Design and Delivery of Targeted Public Health Interventions as a Framework zur Pandemievorsorge“ entwickeln Professor Alexander Zipf und Dr

Sven Lautenbach gemeinsam mit Kollegen des Universitätsklinikums Heidelberg und des Universitätsklinikums Ulm ein neues Forschungsprojekt

Weitere Informationen finden Sie hier

30.11.2021 Start des ersten „Young Marsilius Fellow“-Jahrgangs Der Start der ersten Generation der Young Marsilius Fellows, zu der Katharina Anders gehört, fand im Wintersemester 2021/2022 statt

Mit dem neu aufgelegten Programm am Marsilius-Kolleg arbeiten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an einem interdisziplinären Forschungsprojekt und entwickeln Aktivitäten im Bereich der Wissenschaftskommunikation

Das gemeinsame Projekt zum Thema „Freund und Feind“ soll in einem abschließenden Symposium am Ende des Fellow-Jahres gipfeln

Weitere Informationen finden Sie hier.

12.11.2021 Veröffentlichung zur Simulation von Laserscanning-Daten mit HELIOS++* Eine neue Veröffentlichung der Forschungsgruppe 3DGeo stellt den hauseigenen Laserscanning-Simulator HELIOS++ vor

Mit diesem Simulator können beliebige 3D-Szenarien aufgebaut und anschließend mit verschiedenen Sensoren virtuell erfasst werden

Dadurch entstehen Punktwolken, die real aufgenommenen Daten nahe kommen und z.B

B

in der Forschung zu Validierungs- und Planungszwecken genutzt werden können

Die Publikation zeigt außerdem verschiedene alternative Simulatoren mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen, vergleicht Laufzeiten und Speicherbedarf und untersucht typische Einsatzgebiete für virtuell erzeugte Punktwolken

Es kann unter folgendem Link heruntergeladen werden (Open Access): https://doi.org/10.1016/j.rse.2021.112772.

HELIOS++ wurde an der Universität Heidelberg entwickelt und steht auf GitHub zum kostenlosen Download bereit

Begleitet wird die Software von einer ausführlichen Dokumentation und zahlreichen Beispielen, die den Einstieg in das virtuelle Laserscanning erleichtern

11.11.2021 DFG fördert Graduiertenschule für weitere vier Jahre und „Politik“ für eine weitere Förderperiode

Die Fördersumme beträgt rund 3,8 Millionen Euro

für den Zeitraum 2022 bis 2026

Das Kolleg ist am Heidelberg Center for American Studies angesiedelt und wird von Prof

Ulrike Gerhard als Co-Sprecherin geleitet

Insgesamt profitieren rund 30 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von dieser Förderung, darunter auch mehrere Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Nordamerika & Stadtgeographie

Sehenswert!

Zum Video

20.10.2021 Professor Zipf wird Marsilius Fellow des Jahrgangs 2021/2022 Professor Zipf wird Marsilius Fellow des Jahrgangs 2021/2022 mit einem gemeinsamen Projekt mit dem Heidelberg Institute of Global Health (HIGH), Prof

Bärnighausen zum Thema: Klima change & health: Verbesserung der Gesundheitsversorgung gefährdeter Bevölkerungsgruppen in Afrika durch räumlich hochaufgelöste Überwachung der natürlichen und anthropogenen Umwelt

Weitere Informationen finden Sie hier

Erst der Verlust schafft einen Mangel, von dem man nicht wusste, dass er bereits strukturiert war (Lacan)

So ist es auch mit dem Räumlichen dieser Tage, dessen diskursive Entwertung in der Humangeographie Legion ist, bis es eigentlich ‚weg‘ war: als der Bruch in der Präsenz anderer, als die Corona-Krise es in einem nie dagewesenen Ausmaß erzwang

Inwieweit unsere digitale Wissensgesellschaft in ihren Grundstrukturen nicht symbolisch oder zeichenhaft, sondern materiell-physisch und damit räumlich weiterfunktioniert, wurde sichtbar und brachte das Verdrängte der Geographie hervor: das Räumliche als materielle Größe damit kann man rechnen

Weitere Informationen zum Vortrag am 08.10.2021 finden Sie hier

02.10.2021 Eine neue Art von Nähe

Klimaschutz in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft In einem neu erschienenen Artikel stellen Dr

Nicole Aeschbach (TdLab Geographie) und Dr

Susann Görlinger die Erfahrungen aus der virtuellen Kommunikation während der COVID-19-Pandemie im Kontext der Reduzierung der Treibhausgasemissionen von Geschäftsflügen vor.

22.09.2021 Urban Health Case Challenge 2021 Zum zweiten Mal findet die Urban Health Case Challenge statt – ein studentischer Ideenwettbewerb im Rahmen der 4EU+ European University Alliance

In diesem Jahr befasst sich die Veranstaltung mit einer interdisziplinären europäischen Perspektive mit dem Thema psychische Gesundheit in städtischen Gebieten

Bewerbungsfrist ist der 30

September

Bei Fragen steht Ihnen das Team des Arbeitskreises Stadtgeographie gerne zur Verfügung

Weitere Informationen finden Sie auf dem LSF..-Poster

29.08.2021 Online-Vortrag am Freitag, 3

September, 16 Uhr Thomas Dörfler auf der ESA-Konferenz „Sociological Knowledges For Alternative Futures 2021“

Thema ist die veränderte Sicht auf den ländlichen Raum als neue Kreativitätszelle: Das „Rural-Urban-Game“ verändern

Kreativität auf der Flucht in Randgebieten? im Rahmen des ESA Research Stream 19 Transformative Rural-Urban Connections

Die Sitzung beginnt um 16 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier

29.08.2021 MapSwipe ist App des Tages im Apple AppStore Das Team des Heidelberger Instituts für Geoinformationstechnologie HeiGIT und die GIScience Research Group haben die Entwicklung von MapSwipe von Anfang an mitgestaltet, indem sie den Crowdsourcing-Ansatz von MapSwipe entwickelt und bereitgestellt haben die Tools, um ein solches globales Projekt zu verwalten und die Daten zeitnah zu nutzen

Als Teil des Missing Maps-Projekts ist MapSwipe eine mobile App, die entwickelt wurde, um Kartendaten von einem Netzwerk globaler Freiwilliger zu sammeln

Weitere Informationen finden Sie hier

veranstalten am Dienstag, den 24

August 2021 von 17 bis 19 Uhr ein spannendes Meeting

Das Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen finden Sie hier

09.07.2021 Auf sicherem Weg durch die Hitze – transdisziplinäres Projekt HEAL erleichtert Risikogruppen den Alltag Klimaanpassungsstrategien, die Risikogruppen während Hitzewellen unterstützen und schützen sollen, werden im Rahmen der transdisziplinären Zusammenarbeit im Projekt HEAL entwickelt durch den Forschungsverbund bestehend aus dem Heidelberger Institut für Geoinformationstechnologie (HeiGIT), der Forschungsgruppe GIScience und dem TdLab Geographie der Universität Heidelberg

Individuelle Bedürfnisse hitzeempfindlicher Menschen und zeitnahe Sensordaten werden in einer hitzestressvermeidenden Routing-Anwendung kombiniert und in Form von analogen Karten und interaktiven Webanwendungen zur Verfügung gestellt

Der SWR berichtet über das Forschungsprojekt und die weitere Zusammenarbeit mit Akteuren und Partnern Das Projekt „Wärmeanpassung für gefährdete Bevölkerungsgruppen“, gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen zur Anpassung an den Klimawandel“ mit mehr als € 600.000, ist durch die Kombination der ausgewählten Methoden ein Vorreiter auf dem Gebiet der Anpassungsmaßnahmen an klimawandelbedingte Hitzeereignisse

Den Link zum SWR-Beitrag finden Sie hier

24.06.2021 Jahrestagung AK Geographische Migrationsforschung Die Jahrestagung des AK Geographische Migrationsforschung findet vom 1

Juli 2021 bis 3

Juli 2021 statt

Dieses Jahr unter dem Titel: „Infrastrukturen und Migration“

Den Eröffnungsvortrag hält unsere Gastprofessorin Solange Munoz zum Thema: “Migration and Motherhood as Infrastructures of Care”

Auf dem Programm stehen außerdem viele weitere interessante Vorträge

Die Plätze im Hörsaal in der Berliner Straße sind begrenzt

Interessierte können auch online teilnehmen

Die Anmeldung erfolgt unter: [email protected]

11

Juni 2021 Ankündigung: Sounding Board zur digitalen Stadtgesellschaft In Kooperation mit der Schader-Stiftung und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius findet am 1

Juli 2021 eine Veranstaltung zu den Auswirkungen der Digitalisierung im urbanen Raum statt

Unter dem Titel „Digital, smart und sozial getrennt – die Stadtgesellschaften der Zukunft“ diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis die Frage, wie Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung gegeneinander abgewogen und in Einklang gebracht werden können

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier

Als Ansprechpartner steht Philipp Schulz zur Verfügung

Weitere Informationen finden Sie hier

11.05.2021 Herzliche Einladung zum Alumni-Workshop im Rahmen des Kolloquiums „Geographie in verschiedenen Berufsfeldern“ (ÜK5) Der Alumni-Workshop findet dieses Semester am Freitag, 11

Juni 2021 ab 13:00 Uhr online statt heiCONF

Alle Geographie-Studierenden sind herzlich eingeladen

Vorlesungen von Geographie-Alumni mit anschließendem interaktiven Austausch zwischen Studierenden und Alumni bilden das Programm

Weitere Informationen finden Sie hier

08.05.2021 Gastprofessorin Dr

Solange Munoz AG Nordamerika Die AG Nordamerika freut sich sehr, Dr

Solange Munoz von der University of Tennessee at Knoxville für das Institut bekannt zu geben

Dr

Munoz wird im Sommersemester als Gastprofessor am Institut lehren und einige Vorlesungen halten

Wir hoffen, dass sie sich trotz Corona-Lockdown schnell einleben wird

Anna-Lisa Müller als erste Stipendiatin der Schader Residenz in Darmstadt berufen Der Schader Campus in Darmstadt ist um ein Element gewachsen

Seit dem 15

April wird die Residenz Schader erstmals genutzt

Im neu renovierten Schader-Haus, in dem der Gründer Alois M

Schader und seine Familie viele Jahre gelebt und gearbeitet haben, befindet sich nun eine Wohnung für Gäste aus Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Veranstaltungsräume und Büros

Die erste Fellow, Privatdozentin Dr

Anna-Lisa Müller, Universität Heidelberg, wurde Corona-bedingt zu einem kleinen Termin im Haus Schader begrüßt

Zur Pressemitteilung

15.04.2021 Neuer HCA Graduate Blog-Eintrag Judith Keller und Lauren Rever haben den neuesten HCA Graduate Blog-Beitrag mit dem Titel „Falling into the Crevice – Covid-19 Pandemic Puts Spotlight on Housing Disparities in the US Capital“ verfasst

Viel Spaß beim Lesen!

🏰 Heidelberger Sehenswürdigkeiten – Folge 9 [ Neue Universität ] Update

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Institut für Übersetzen und … – Heidelberg University Neueste

Aktuelles. Neue Lehrprojekte am IÜD: Neue Kooperation mit dem Gameshub Heidelberg.Weitere Informationen hier.. Einzelne Vorträge der Ringvorlesung “Translation in Wissenschaft und Praxis” auf YouTube! Abrufbar über diesen Link.. Gastdozentur von Dr. Holger Fock am IÜD: Wir freuen uns, im Sommersemester Holger Fock wieder am Institut zu begrüßen.Die Gastdozentur wird …

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Die Bewerbungsphase für den MA Translation, Communication, Language Technology zum Sommersemester 2022 hat begonnen

Bewerbungsfrist für deutsche Staatsangehörige und ausländische Studierende mit Ausbildung in Deutschland: 30

März 2022

Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte ist bereits abgelaufen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Studienberatung.

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Straßenbahn Heidelberg – Wikipedia New Update

Die Straßenbahn Heidelberg ist ein wichtiger Träger des öffentlichen Nahverkehrs in Heidelberg.Das meterspurige Straßenbahnnetz ist über zwei nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen (ESBO) betriebene Überlandstrecken, die früher der mittlerweile aufgelösten Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) gehörten, auch mit der …

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Straßenbahn Heidelberg Variobahn Linie 23 auf der Theodor-Heuss-Brücke Basisinformationen Bundesland Deutschland Stadt Heidelberg

Eppelheim, Leimen Eröffnung 1885 Betreiber RNV Verkehrsverbund VRN Infrastruktur Streckenlänge 25,1 km (davon 2,85 km RNK) Früher die größte

Streckenlänge + 9 km (+ 18 km Überland) (alle ehemaligen Strecken, ohne Umbauten) Gleislänge 44,3 km (+ 3,05 km RNK) Spurweite 1000 mm (Meterspur) Stromnetz 750 Volt Gleichstrom Oberleitung Haltestellen 63 Depots 1 Betriebslinien 6 Linie Länge 41 km Intervall im HVZ 10 min Intervall im SVZ 30 min Fahrgeschwindigkeit 17,7 km/h Fahrzeuge 2 GT8,

8 DUEWAG M8C-NF,

12 DUEWAG MGT6D,

16 RNV8ZR Höchstgeschwindigkeit 70 km/h Statistik Bezugsjahr 2017 Schematischer Streckennetzplan (September 2019)

Die Heidelberger Straßenbahn ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs in Heidelberg

Betrieben wird das meterspurige Straßenbahnnetz über zwei Überlandstrecken, die nach der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung für Schmalspurbahnen (ESBO) betrieben werden, die früher der inzwischen aufgelösten Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) gehörten, ebenfalls mit der Mannheim/ Straßenbahn Ludwigshafen und die Bahnstrecke Bad Dürkheim–Ludwigshafen–Oggersheim

Die erste elektrische Straßenbahn fuhr 1901

Das Straßenbahnnetz wird seit 2009 von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) betrieben

Das Netz führt auch vom Heidelberger Stadtgebiet in die Nachbargemeinden Leimen und Eppelheim

Der Rhein-Neckar-Kreis zahlt für die Fahrten dorthin etwa sechs bis sieben Euro pro Zugkilometer,[1][2][3] 2010 waren es nur 3,40 €/km.[4]

1883 erhielten die Gebrüder Leferenz eine Konzession für eine Lokalbahn von Heidelberg nach Schriesheim und weiter nach Weinheim, die sie aus finanziellen Gründen nicht realisieren konnten

1887 verkauften sie die Konzession an Herrmann Bachstein, der bereits 1886 die Konzession für die Strecke Mannheim–Weinheim erhalten hatte

Die Zentralverwaltung für Secundairbahnen Herrmann Bachstein eröffnete diese im selben Jahr, 1890 folgte die Strecke Weinheim–Heidelberg entlang der Strecke Bergstraße, die über Leutershausen, Schriesheim, Dossenheim und Handschuhsheim führt

1891 wurde die Strecke Mannheim-Heidelberg über Wieblingen, Edingen und Neckarhausen fertiggestellt eröffnet

Die Bahn ging 1897 in die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) über und wurde 1911 zur Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft

Wagen 13 der Heidelberger Pferdebahn im Gleisanschluss Kornmarkt

(1896)

Die Geschichte des innerstädtischen Nahverkehrs in Heidelberg beginnt 1871 mit Anträgen auf Genehmigung zum Bau einer Pferdebahn, die zunächst alle abgelehnt wurden

Auch als 1878 im benachbarten Mannheim die Pferdebahn eröffnet wurde, war man in Heidelberg noch eher skeptisch

Erst 1883 wurde die Konzession für die Pferdebahn erteilt, allerdings unter Auflagen

Im März 1885[5]“ wurde die Heidelberger Straßenbahn- und Bergbahngesellschaft Leferenz und Co

(HSB) gegründet, die sofort mit den Bauarbeiten begann und am 13

Mai[5] später die erste Strecke vom Hauptbahnhof zum Marktplatz eröffnete

Am 8

September folgte die Strecke vom Bayrischen Hof zum Römerplatz, und am 22

Juli 1886 erreichte das Streckennetz mit der Eröffnung der Strecke vom Hauptbahnhof zum Steigerweg eine Länge von 3,7 Kilometern.[5] Die Bergbahn AG wurde umbenannt

Die erste Sektion der Heidelberger Bergbahn wurde am 30

März 1890 eröffnet

Am 1

April 1890 wurde in der Bergheimer Straße ein 6-Minuten-Takt eingeführt, genau acht Jahre später auch auf der Strecke nach Rohrbach.[5]

1892 beförderte die Pferdebahn mit ihren 12 geschlossenen und 8 offenen Wagen, 37 Pferden und 33 menschlichen Angestellten 934.685 Fahrgäste.[5] Aufgrund der schnell steigenden Fahrgastzahlen auf der Pferdebahn gab es bereits ab 1895 Überlegungen, anstelle der Pferdebahn eine leistungsstärkere elektrische Straßenbahn zu bauen

Auch hier gab es zahlreiche Verhandlungen, die die Umsetzung verzögerten

Am 28

Februar 1900 erwarb die Stadt Heidelberg drei Viertel der Anteile an der HSB.[6] 1901 beförderte die Pferdebahn mit 45 Reitern und 40 Menschen sowie 14 geschlossenen und 10 offenen Wagen rund 1,61 Millionen Fahrgäste.[6] 1901–1926: Elektrische Straßenbahn[Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Fußgänger und Straßenbahn in Heidelberg am Bismarckplatz, Blickrichtung Hauptstraße (Hotel Darmstädter Hof, heute Darmstädter-Hof-Centrum) (ca

1895)

Auch die südlich von Heidelberg gelegenen Städte Rohrbach, Leimen, Nußloch und Wiesloch strebten eine bessere Verkehrsanbindung an, da die Rheintalbahn streckenweise an den Städten vorbeiführte

Die ersten Genehmigungsanträge gingen 1886 ein

Am 6

Juni 1900 erhielt die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft die Genehmigung für die elektrische Straßenbahn Heidelberg–Wiesloch, deren erster Abschnitt am 23

Juli 1901, fast ein Jahr nach Baubeginn, eröffnet wurde begann am 1

August.[6] Ihre Waggons bezogen sie von der örtlichen Waggonfabrik Fuchs

Die Gleise der Pferdebahn wurden zwischen dem Heidelberger Hauptbahnhof und dem Friedhof geteilt, was aufgrund der Verhandlungen zunächst zu Verzögerungen führte

Aus diesem Grund wurde der Betrieb vom Friedhof bis zur Kaiserstraße erst am 22

August aufgenommen, vier Tage später folgte die Verlängerung bis zur Bunsenstraße.[6] Am 21

Oktober 1901 folgte der Restabschnitt bis zum Bahnhofsvorplatz.[6] In der Anfangszeit konnte die Eisenbahn mit dem Transport von Steinen aus dem Steinbruch in Nußloch zum Leimener Zementwerk gute Gewinne erzielen

Dieser Güterverkehr endete erst 1918, als für diese Aufgabe die Materialseilbahn Leimen–Nußloch gebaut wurde

Im März 1902 begannen die Bauarbeiten für die elektrische Straßenbahn in Heidelberg

Der erste Wagen verkehrte noch im selben Monat – vom 16

März -[6] zwischen Hauptbahnhof und Friedhof, da hier die elektrifizierte Strecke der Straßenbahn nach Wiesloch genutzt werden konnte

Die Bauarbeiten auf der Reststrecke dauerten bis Oktober

Das Depot westlich des Schlachthofs wurde am 5

Oktober übergeben.[6] Am 6

Oktober 1902 fuhr die letzte Pferdebahn,[6] am Tag darauf verkehrte die elektrische Straßenbahn zwischen Schlachthof, Hauptbahnhof und Karlstor im Vier-Minuten-Takt auf der Hauptstraße.[6] Einige der Pferdetrams wurden weiterhin als Anhänger für die elektrische Straßenbahn verwendet; Die letzte erhaltene Pferdebahn steht heute im Straßenbahnmuseum Hannover

Das Pferdebahndepot zwischen Poststraße und Römerstraße wurde 1903 verkauft.[6] Die ersten Erweiterungen wurden am 23

Oktober 1903 genehmigt,[6] und der Bau begann am 16

November.[6] Am 1

März wurde der Abschnitt bis zur Kussmaulstraße in Neuenheim eröffnet,[6] am 30

April 1904 dann der Restabschnitt bis zum Grünen Hof in Handschuhsheim.[6] Sie verlief eingleisig neben der eingleisigen Trasse der SEG, wie damals an der Bergheimer Straße, und endete an der heutigen Kindertagesstätte in der Handschuhsheimer Landstraße

1912 wurde die Strecke in die Mittelstraße (heute Steubenstraße) verlegt und verlief westwärts an der Tiefburg vorbei bis zur Biethstraße

Ab 1919 endeten die Züge am Abstellgleis Graham Park südlich der Tiefburg.[6]

Am 1

Juli 1905 wurde die elektrische Straßenbahn Heidelberg – Wiesloch von der Stadt Heidelberg für 1,9 Millionen Mark[6] erworben und an die HSB als Betreiber verpachtet

Am 24

Juli 1923 übernahm die HSB die S-Bahn – die 1910 eine Stichbahn Rohrbach – Kirchheim erhalten hatte – von der Stadt Heidelberg und bezahlte den Kaufpreis mit Aktien, wodurch die Stadt zum Mehrheitsgesellschafter der HSB wurde

Am 1

April 1910 wurde die Strecke nach Schlierbach genehmigt, die am 1

November 1910 in Betrieb ging, nachdem eine Ende Oktober 1905 eingerichtete Buslinie auf dieser Strecke im Juli 1906 wegen Unrentabilität eingestellt wurde; am 4

November 1912 wurde die Genehmigung für die Erweiterung zum Neckargemünder Hanfmarkt erteilt, deren Bau am 15

Mai 1913 begann und die am 1

April 1914 in Betrieb ging.[6] Am 16

April 1914 wurde der Bau der eingleisigen Strecke bis Eppelheim Rathaus beschlossen, nachdem der Stadt Heidelberg am 9

August 1905 die Konzession dafür erteilt worden war.[6] Die Strecke Schlachthaus-Czernystraße wurde am 8

Juni 1914 und der Abschnitt von der Güteramtsstraße (heute Czernyring) bis zum neuen Güterbahnhof am 1

September 1914 für den Personenverkehr freigegeben, wo bis zum 1

Juni 1915 Lazaretttransporte durchgeführt wurden.[6] Ab dem 20

Januar 1919 wurden die Straßenbahngleise im Güterbahnhof demontiert.[6] Der Bau der eigentlichen Strecke begann am 13

Juli.[6] Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Bau zunächst eingestellt, aber im November wieder aufgenommen, was dazu führte, dass die Strecke trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage am 3

und 4

November stillgelegt wurde

April 1919 eröffnet werden konnte.[6]

Am 2

November 1914 trat ein “Kriegsfahrplan” in Kraft.[6] Mit 16,7 Millionen Fahrgästen im Jahr 1919 beförderte die HSB in diesem Jahr mehr Fahrgäste als in den Vorjahren.[6] Im Vorjahr waren es nur 8,9 Millionen Passagiere gewesen.[6] Während der Zeit der Hyperinflation geriet die HSB in eine so große wirtschaftliche Notlage, dass sie vom 26

November 1923 bis zum 21

Januar 1924 ihren Betrieb vollständig einstellte.[6] Nach und nach nahm die HSB dann ihr Streckennetz wieder in Betrieb

Bis zum 13

April 1924 wurden die Gleise am Bismarckplatz wieder aufgebaut.[6] Im Herbst 1925 wurde wieder das Vorkriegsniveau erreicht

1926-1945: Weiterer Netzausbau [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In den Folgejahren wurden dank besserer finanzieller Verhältnisse zwei weitere Strecken eröffnet: Am 17

März 1926 wurde die sehr umstrittene Strecke nach Wieblingen eröffnet, die in direkter Konkurrenz zur OEG stand

Die OEG bot an, die Strecke nach Wieblingen zu elektrifizieren und die HSB dort einen eigenen Linienverkehr betreiben zu lassen, bis die OEG selbst eine bessere Verbindung realisieren könne

Dies wurde jedoch auf Antrag von Wieblingen von der Stadt Wieblingen abgelehnt und am 15

September 1921 der Bau der Neubaustrecke durch die Wieblinger Innenstadt beschlossen [6]

Die Baugenehmigung wurde am 10

August 1925 erteilt

[6]

beschlossen

Die Baugenehmigung wurde am 10

August 1925 erteilt

Am 8./9

Am 1

April 1927 wurde die Überlandstrecke von Eppelheim über Plankstadt nach Schwetzingen eröffnet, wo ein Anschluss an die Straßenbahn Schwetzingen–Ketsch bestand

Es wurde vom Land Baden am 13

September 1912 und vom Bürgerausschuss am 14

Mai 1914 genehmigt.[6] Baubeginn war am 8

November 1926.[6] In der Eingemeindung Rohrbachs hat die Stadtverwaltung festgelegt, den 7-Minuten-Takt der elektrischen Straßenbahn nach Rohrbach zu nutzen.[6] Dies wurde durch die Einrichtung der Linie 9 am 17

März 1930 erreicht, die jedoch am 1

Februar 1931 eingestellt wurde.[6] 1928 wurde auf allen Stadtlinien ein 6-Minuten-Takt bis kurz vor Mitternacht und auf der Hauptstraße ein 4-Minuten-Takt eingeführt.[6]

Seit 1929 werden die beiden benachbarten eingleisigen Strecken der HSB und der OEG gemeinsam als zweigleisige Strecke betrieben, die Eigentumsverhältnisse änderten sich dadurch jedoch nicht

Gleichzeitig wurde am Bismarckplatz eine großzügige Gleisanlage errichtet

Am 1

Dezember 1929 wurde die Straßenbahnlinie zum neuen Güterbahnhof wieder in Betrieb genommen, am 17

Juli 1930 jedoch wieder stillgelegt.[6] Eine Kutsche der Heidelberger Pferdebahn fährt durch das Karlstor

Ab dem 11

Dezember 1936 war die Strecke vom Karlstor zum Bahnhof Schlierbach zweigleisig.[7] Als letzte Strecke vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke über die Hindenburgbrücke (heute Ernst-Walz-Brücke) zur einen Monat zuvor eröffneten Chirurgischen Klinik nach Baubeginn am 10

Februar am 3

Juli 1939 eröffnet , 1939.[7] Im November 1939 wurde aufgrund des Baus der Bundesautobahn 656 die Straßenbahnlinie nach Wieblingen in die Vangerowstraße verlegt, um die Kreuzung Mannheimer Straße / Bergheimer Straße / Bundesstraße 37 / Bundesautobahn 656 (seit 1998 als B 37 [ 8]) weniger überfüllter Stamm.[6]

Vom 30

Januar bis 6

Oktober 1940 und vom 11

August 1941 bis 1

September 1948 wurde die Linie 3 wegen Personalmangels eingestellt, ebenso vom 27

Oktober 1943 bis 19

Januar 1944 und vom 9

Oktober 1944 zur Linie 1.[7] Am 5

März 1944 wurde ein verkürzter Sonntagsfahrplan eingeführt.[7] Da die Stadt im Krieg weitgehend von Bombenangriffen verschont blieb, kam der Straßenbahnverkehr erst mit der Sprengung der Neckarbrücken und dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 29

März 1945 vollständig zum Erliegen.[7] Ab dem 19

Mai 1945 wurde der Verkehr von der Franz-Knauff-Straße nach Leimen wieder aufgenommen, ab dem 26

Mai verkehrten wieder Züge nach Wieblingen und Plankstadt, ab dem Folgetag auch nach Schlierbach.[9] Am 1

Juni folgten die Züge nach Kirchheim, am nächsten Tag die von der Brückenstraße nach Handschuhsheim und am 10

September die Strecke nach Neckargemünd.[9] Nachdem die „Hölzerne Friedrich“ von Grün & Bilfinger[9] als Ersatz für die gesprengte Friedrichsbrücke gebaut wurde, konnten zwischen Bergheim und Neuenheim wieder Züge verkehren.[10] Diese wurde ab dem 21

Dezember auch von der OEG genutzt, die als erste Eisenbahn der Region den Neckar wieder überquerte.[9] Lediglich der Weg zur Chirurgischen Klinik wurde erst am 23

Mai 1953 mit der Eröffnung der neuen Ernst-Walz-Brücke wieder freigegeben

Für die Strecke Handschuhsheim wurden vor der Sprengung der Brücke Waggons diesseits des Neckars gebracht

Am 3

September 1945 erwarb die Heidelberger Straßen- und Bergbahn-Gesellschaft die Walldorfer Straßenbahn, mit der es nie einen Gleisanschluss gab

Diese wurde am 1

August 1954 stillgelegt

Anfang der 1940er Jahre war die Strecke nach Handschuhsheim am Graham Park unterbrochen, ab etwa 1946 führte sie um die Tiefburg herum

Mit dem Bau des „Weststadtrings“ durch die Bahnhofsstraße, Römerstraße und Schillerstraße wurde 1947 begonnen.[9] Es wurde im Norden am 28

August 1948 in Betrieb genommen, das zweite Gleis am 11

Juli 1949.[9] Im Zuge dieser Maßnahme wurde das zweite Gleis in der Mitte der Straße an der Rohrbacher Straße gebaut und am 1

November in Betrieb genommen.[9] Am 1

April 1949 wurden die Sackgassen auf dem Bahnhofsvorplatz durch eine Wendeschleife ersetzt.[9] Am 1

November 1953 wurde eine Signalanlage zur Sicherung des eingleisigen Abschnitts in der Hauptstraße zwischen Karlsplatz und Neckarhelle in Betrieb genommen.[9]

Die Verlegung des Hauptbahnhofs brachte eine große Veränderung mit sich

Obwohl schon sehr früh entsprechende Planungen vorlagen, begannen die Bauarbeiten erst 1908, doch kam es kriegsbedingt immer wieder zu Verzögerungen und Planänderungen, sodass der neue Bahnhof erst am 5

Mai 1955 durch Theodor Heuss eröffnet werden konnte

Die Kurfürsten-Anlage befindet sich im Bereich des alten Bahnhofs der Strecke vom Adenauerplatz, der ab 11

März 1956 erbaut und am 1

Juli 1956 eröffnet wurde, über die damals noch im Bau befindliche Neue Straße jetzt Kurfürsten-Anlage.[9]

1956 übernahm die HSB das Gelände des alten Schlachthofs, der an die Kreuzung Czernyring/Speyerer Straße in der Nähe des neuen Güterbahnhofs umgezogen war und dort ein Gleisanschlussgleis erhielt, als neuen Betriebshof.[9] Anteil der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG im Wert von 100 DM ab November 1960

Ab 6

Oktober 1958 wurden versuchsweise Großraumwagen aus Düsseldorf eingesetzt.[9] 1959 wurde die rund 400 Meter lange Strecke von der Chirurgischen Klinik (heute Jahnstraße) bis zum Bunsengymnasium als letzte Neubaustrecke vor der Sperrungswelle der Folgejahre fertiggestellt

Zuvor wurde am 25

April 1955 – eine gute Woche vor der Eröffnung der umliegenden Straße – die Haltestelle der Chirurgischen Klinik auf die andere Seite der Kreuzung verlegt.[9] Am 12

März 1960[9] wurde die Endhaltestelle der Linien nach Kirchheim, Leimen und Wiesloch von der alten Endhaltestelle in der Bahnhofstraße in die neu geschaffene Wendeschleife am Seegarten (heute Adenauerplatz) verlegt

Langfristig sollte dies der neue zentrale Umsteigepunkt im Straßenbahnnetz werden, da die Situation am Bismarckplatz unbefriedigend war

Die notwendigen Abzweigungen wurden verlegt, aber nie an die Strecke in der Kurfürsten-Anlage und eine neu zu bauende Strecke durch die Sofienstraße angeschlossen

Ebenfalls 1960 wurde der Betriebshof so umgebaut, dass die Zufahrt über die Karl-Metz-Straße erfolgte.[9] Am 31

Dezember 1961 wurde das Wagendepot in Wiesloch aufgegeben.[9] 1962–1982: Zeit der Netzstilllegung [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Die starke Zunahme des Autoverkehrs ab Mitte der 1950er Jahre stellte auch die HSB vor Probleme

Einerseits waren einige Strecken sehr eng und unfallanfällig, aber auch die Fahrgastzahlen gingen zurück

Als erste Strecke wurde die Neckartalbahn von Karlstor über Schlierbach nach Neckargemünd am 27

Mai 1962 stillgelegt und durch Busse ersetzt.[9] 1966 wurde die Strecke nach Wieblingen stillgelegt

Am 30

Juni 1963 wurde der gemeinsame Verkehr mit der OEG erweitert: Die Strecke von der Abzweigung an der Steubenstraße in Handschuhsheim bis zur Stadtgrenze von Dossenheim wurde zweigleisig und ebenfalls von der Linie 6 der HSB A-Wartungshalle samt Waschanlage angefahren der östliche Betriebshofrand wurde am 10

März 1965 in Betrieb genommen.[8] Am 2

Januar 1966 wurde der konduktorlose Betrieb eingeführt.[8] Die Schleife am Bismarckplatz wurde am 13

August 1966 außer Betrieb genommen.[8] Stattdessen wurde eine Verbindung vom Seegarten zur Bergheimer Straße (nur in diese Richtung) geschaffen; Die Linien 10 und 11 hielten fortan südwestlich des Bismarckplatzes am Hansa-Haus in der Rohrbacher Straße.[8] Am 31

Mai 1968 wurde die Schleife um das Karlstor durch zwei Sackgassen ersetzt.[8] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 1968 wurde die Haltestelle “Römerkreis Ost” in “Stadtbücherei” umbenannt.[8]

Nach einer Fahrpreiserhöhung am 15

Juni 1969 kommt es zu einer Red Dot-Aktion mit Demonstrationen und Gleisblockaden.[8] Nachdem auch die Ankündigung des Bürgermeisters von Razzien und einer zweitägigen Betriebseinstellung die Proteste nicht beenden konnte, wurde die Fahrpreiserhöhung am 21

Juni zurückgenommen.[8] Am 12

Juni 1971 kam es zu einer weiteren Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen mit etwa 3000 Teilnehmern.[8] 1970 sah der neue Generalverkehrsplan von Professor Karl-Heinz Schaechterle aus Ulm vor, das Straßenbahnnetz auf ein verkürztes Netz zu reduzieren

Lediglich die Strecke von Handschuhsheim nach Leimen und ein Abzweig über den Hauptbahnhof nach Eppelheim sollten bestehen bleiben

Auch der am stärksten frequentierte Weg durch die Hauptstraße zum Karlstor wurde in Frage gestellt

1971 musste die Stadt Heidelberg ein hartes Notprogramm auflegen, weil die HSB in eine existenzbedrohende Finanzkrise geriet

Am 1

September trat ein stark reduzierter Fahrplan in Kraft

Auch die Strecke zur Tiefburg in Handschuhsheim wurde ersatzlos gesperrt

Gleichzeitig mit diesen Einschränkungen trat eine Tariferhöhung in Kraft

Vom 1

bis 4

September fanden Demonstrationen gegen diese Maßnahmen statt[8], die zu einer teilweisen Blockade des öffentlichen Verkehrs führten

Am 5

Dezember wurde der Fahrplan erneut geändert und einige Beeinträchtigungen im Früh- und Spätverkehr etwas gemildert

In den nächsten Jahren wurden folgende Strecken geschlossen:

1

Oktober 1972 [8] Rohrbach Markt – Kirchheim

Markt Rohrbach – Kirchheim 17.6.1973 [8] Leimen – Wiesloch

Leimen – Wiesloch 06.01.1974 Rathaus Eppelheim – Schwetzingen

Ausschlaggebend für die letzten beiden Strecken war neben der finanziellen Situation der HSB auch das Auslaufen der Konzessionen für diese Strecken

Zunächst wurde die Strecke von Seegarten nach Leimen aufgegeben, was zu Protesten von Fahrgästen und Geschäftsleuten entlang der Strecke führte.[8] Auch die Wendeschleife und die Haltestelle Seegarten wurden am 17

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Juni 1973 außer Betrieb genommen.[8] Am 1

Dezember 1974 wurde die Linie 2 erneut um die 390 m lange Strecke zum Kirchheimer Weg verlängert.[8] Seit 1974 gibt es in der Stadt Heidelberg einen gemeinsamen Tarif zwischen OEG und HSB

1975 wurde die Holdinggesellschaft Heidelberger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe GmbH (HVV) gegründet, deren Haupttöchter die Stadtwerke Heidelberg AG und die HSB Wiesloch und Kirchheim entbehrlich geworden waren

Vom 19

bis 29

Juni 1975 kam es erneut zu Demonstrationen, nachdem Fahrpreiserhöhungen von 25 % angekündigt worden waren.[8] Dies führte unter anderem zu Gleissperren und Hunderten von Verletzten durch Wasserwerfer- und Tränengaseinsätze.[8][11]

Straßenbahnwagen HSB GT6Z neben dem Betriebshof

Am 4

Juni 1976 wurde die meistbefahrene Straßenbahnlinie vom Bismarckplatz über die Hauptstraße zum Karlstor stillgelegt.[8] Dies folgte der Idee von Professor Schaechterle, die Hauptstraße in eine Fußgängerzone ohne Straßenbahn umzuwandeln

Zwar gab es noch Pläne, die Straßenbahn durch ein unterirdisches Transportmittel (u

a

Magnetschwebebahn) zu ersetzen, doch kam es nie dazu

Stattdessen wurden Buslinien eingerichtet, die die Altstadt umgingen, aber nicht die Hauptstraße bedienten

Die neue Haltestelle Rohrbach Süd wurde am 21

April 1979 eröffnet.[8] Am 20

Juli 1981 wurde die Linie 3 in Leimen erneut auf dem bestehenden Gleis bis zum Friedhof verlängert.[8] 1982–1995: Erste Neubaustrecken nach dem Krieg [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1982 stimmten die Aufsichtsräte des HVV und der HSB für den Erhalt der Straßenbahn

Die Stimmen gingen zugunsten der Straßenbahn aus

Auch der Gemeinderat erkannte an, dass die Straßenbahn in Heidelberg ein unverzichtbarer Bestandteil des Nahverkehrs in der Stadt ist

Am 7

August 1982 fand eine Probefahrt mit dem HSB-Wagen 80 nach Mannheim und Weinheim statt.[8] 1983 wurde im Betriebshof Bergheim östlich des Straßenbahnbetriebshofs eine Buswerkstatt errichtet.[8] Am 23

August 1984 brach im Depot ein Großbrand aus.[8] Drei sechsachsige und ein achtachsiger Gelenkwagen wurden zerstört, von denen nur der achtachsige Wagen 204 wieder aufgebaut wurde

Bis zur Neulieferung von nunmehr acht M8C-Straßenbahnwagen – vor dem Brand war die Beschaffung von nur vier Fahrzeugen geplant – war nicht genügend Fahrzeugreserve vorhanden, sodass einzelne Fahrten im Schienenersatzverkehr mit Bussen gefahren werden mussten

Außerdem waren Teile einer kürzlich renovierten Werkstatthalle und das Archiv betroffen.[8] Die Karl-Metz-Straße wurde im selben Jahr mit Ausnahme des Anliegerverkehrs für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.[8] Im Juli 1986 wurden die Gleise an der Tiefburg entfernt.[8] Von Februar 1987 bis 30

Oktober 1988 wurde die Berliner Straße saniert und die örtliche Straßenbahnlinie vom Bunsen-Gymnasium bis zur Haltestelle Blumenthalstraße West (heute Technologiepark) verlängert.[8] Außerdem wurde die seit dem 15

April 1985 neu gebaute Czerny-Brücke am 29

Juni 1988 für den Verkehr freigegeben.[8] Damit war die letzte eingleisige Strecke im Heidelberger Stadtgebiet Geschichte

Der Bau der Brücke gelang jedoch erst im zweiten Versuch, da ein 400 Tonnen schwerer Stahlträger, der beim ersten Brückenbau am 26

November 1985 geknickt war, auf der Oberleitung der darunter liegenden Bahnanlagen lag und deshalb wieder abgerissen werden musste. [8] 28,5 Millionen DM kostete der Neubau.[8] 1989 schließlich wurde der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gegründet

Seitdem gilt für alle Linien im Rhein-Neckar-Gebiet ein gemeinsamer Fahrpreis

Als Vorstufe gab es einen gemeinsamen Tarif für Dauerkarten

1993 änderte die OEG ihre Strecke über den Hauptbahnhof und die Kurfürsten-Anlage zum Bismarckplatz

Dazu wurde auch eine neue Trasse gebaut, die in Richtung Wieblingen kurz vor dem – gleichzeitig teilweise abgerissenen – ehemaligen OEG-Güterbahnhof beginnt, unter der Czernybrücke hindurchführt und am Hauptbahnhof die bestehende Straßenbahntrasse erreicht

Die Planungen für diese Streckenverlegung hatten bereits 1983 begonnen

Gleisplan 2013

Am 1

November 1995 wurde das letzte Teilstück der seit Oktober 1994 im Bau befindlichen Straßenbahnlinie über die Berliner Straße bis zum OEG-Bahnhof in Handschuhsheim eröffnet

[8] Nach einem guten Vierteljahrhundert war diese Lücke endlich geschlossen

Am 30

Mai 1999 wurden die Haltestellen Mönchhofplatz und Ladenburger Straße zur Haltestelle Schröderstraße zusammengefasst.[8] Ende 2002 wurde der OEG-Bahnhof in Handschuhsheim (heute Haltestelle Hans-Thoma-Platz) um ein Sackgassengleis erweitert, damit die vom Technologiepark verlängerte Linie 21 hier beginnen und enden kann

Seitdem verkehrt auch auf der Berliner Straße ein durchgehender Fünf-Minuten-Takt

Die Linie 5 wurde über die Bergheimer Straße und die Berliner Straße umgeleitet und am Bismarckplatz aus Richtung Bergstraße abgebogen

Die Linie 21 wurde während der Bauarbeiten eingestellt.

Im August 1996 beschloss der Gemeinderat die Planung einer Straßenbahnlinie durch die Schwetzinger Straße nach Kirchheim.[8] 2005 hat die damalige Bürgermeisterin Beate Weber eine Neubaustrecke nach Kirchheim (Friedhof) in Betrieb genommen

Seit dem 10

Dezember 2006 verkehrt auf dieser Strecke die Neubaulinie 26

Ursprünglich sollten auch Sandhausen und Walldorf an diese Linie angeschlossen werden, mit einem Ringschluss über Nußloch und Leimen und einem Anschluss an die jetzige Linie 23

Gleichzeitig wurden die Linien 720, 721 und 722 an das Busunternehmen Werner vergeben , die seit dem 9

Dezember 2007 in Betrieb war und die Gemeinden im Heidelberger Süden verband, wurde eine Verlängerung der Straßenbahngleise der Linie 26 über Sandhausen nach Walldorf vom Gemeinderat Sandhausen abgelehnt

Als Grund wurden die unkalkulierbaren Kosten für die Gemeinde genannt

Seit dem 9

Dezember 2007 sind Sandhausen und Walldorf auch stündlich mit dem Moonliner verbunden, am Wochenende schlossen sich weitere Linien der RNV an.[13] Direkter Anschluss der Bergstraße von Schriesheim an das Neuenheimer Feld: Am 26

November 2014 hat der Schriesheimer Gemeinderat den Plänen zugestimmt

Diese Verlängerung der Linie 24 über einen Abschnitt der OEG zu Spitzenzeiten im 20-Minuten-Takt ging am 13

Dezember 2015 in Betrieb.[14] Ab 2015 [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Als „Mobilitätsverbund Heidelberg“ wurden mehrere Neu- und Umbauprojekte im Straßenbahnnetz geplant, die größtenteils umgesetzt wurden: Umbau der Kurfürsten-Anlage Ost (Juli 2015)

Erschließung des Neuenheimer Feldes (Universität): Kurze Streckenabschnitte hätten ohne Oberleitung gebaut werden sollen, um Messungen der Universitätsinstitute nicht zu beeinflussen; Außerdem war der Einsatz der bereits für diesen Zweck beschafften „Supercap“-Straßenbahnen geplant, die die Ladung in Goldcap-Kondensatoren speichern können

Am 23

Juni 2014 übergab das Regierungspräsidium Karlsruhe den Planfeststellungsbeschluss für die Straßenbahnerschließung des Neuenheimer Feldes an die Stadt Heidelberg

[15] Am 11

Mai 2016 wurde der Planfeststellungsbeschluss vom Verwaltungsgericht Baden-Württemberg für nichtig erklärt

Am 11

Mai 2016 wurde der Planfeststellungsbeschluss vom Verwaltungsgericht Baden-Württemberg für nichtig erklärt

Neubau Bismarckplatz – Universitätsplatz: Die Maßnahme konnte im Rahmen des Mobilitätsnetzes nicht umgesetzt werden

Umbau Leimen – Nußloch – Wiesloch (Verlängerung der Linie 23): Diese Strecke wurde nicht in das Mobilitätsnetz aufgenommen, da der erwartete Nutzen im Verhältnis zu den Kosten nicht ausreichte

Fahrt am Tag des Fahrplanwechsels nach der Czernyring-Sanierung, 09.12.2018 Bahnstadt: Im ersten Bauabschnitt wurde die Linie 22 von der Eppelheimer Straße auf die „Grüne Meile“ im neuen Stadtteil Bahnstadt verlegt

Im zweiten Bauabschnitt wurde südlich des Hauptbahnhofs eine Verbindung zwischen der Strecke nach Eppelheim und der Strecke nach Kirchheim errichtet

Mit dem Bau der Straßenbahn in der Bahnstadt wurde 2016 begonnen

[16] Beide Bauabschnitte sollen zeitgleich durchgeführt werden

Die neue Strecke ging am 18

Dezember 2018 in den Linienbetrieb

[17]

Bahnstadt: Im ersten Bauabschnitt wurde die Linie 22 von der Eppelheimer Straße auf die „Grüne Meile“ im neuen Stadtteil Bahnstadt verlegt

Im zweiten Bauabschnitt wurde südlich des Hauptbahnhofs eine Verbindung zwischen der Strecke nach Eppelheim und der Strecke nach Kirchheim errichtet

2016 wurde mit dem Bau der Straßenbahn in der Bahnstadt begonnen

Beide Bauabschnitte sollen zeitgleich ausgeführt werden

Die neue Strecke ging am 18

Dezember 2018 in den Regelbetrieb

Umbau am Hauptbahnhof [18] Die Vorbereitungsarbeiten am Hauptbahnhof begannen im Mai 2018

Die Hauptarbeiten begannen mit Beginn der Sommerferien 2018 und die vier Gleishaltestelle wurde im September 2019 in Betrieb genommen

Die Vorbereitungsarbeiten am Hauptbahnhof begannen im Mai 2018

Die Hauptarbeiten begannen mit Beginn der Sommerferien 2018 und die viergleisige Haltestelle wurde im September 2019 in Betrieb genommen

Tram auf der neuen Brücke über die Autobahn A5 zwischen Eppelheim und Heidelberg

Die Planung und das Planfeststellungsverfahren für die Trasse durch das Neuenheimer Feld wurden abgeschlossen

Allerdings war ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Heidelberg und der Universität anhängig

Am 11

Mai 2016 hat das Verwaltungsgericht Baden-Württemberg entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss, der die Trasse auf den Weg bringen sollte, mangelhaft war

Damit wurden die Pläne für ungültig erklärt

Jetzt muss die Planung wieder von vorne beginnen

Bei der Altstadttram konnte sich der Gemeinderat der Stadt Heidelberg noch nicht auf eine Trassenführung einigen

Erst nach einem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss konnte mit der Bauplanung begonnen werden

Am 17

Dezember 2017 wurde mit der Inbetriebnahme des Teilstücks Gadamerplatz – Eppelheimer Terrasse – Henkel-Teroson-Straße – Kranichweg/Stotz der erste Bauabschnitt der Projekte Bahnstadt und Pfaffengrund abgeschlossen.[19] Der letzte funktionstüchtige Triebwagen vom Typ II (Triebwagen 80, Baujahr 1956 von der Heidelberger Waggonfabrik Fuchs) am Bismarckplatz in Heidelberg

Bei der Eröffnung 1902 wurden drei Wagen von der Mannheimer Straßenbahn übernommen, die 1901 von den Falkenrieder Fahrzeugwerkstätten gebaut worden war

Bestellt wurde die erste Serie der ortsansässigen Wagenfabrik Fuchs, die sich von den Mannheimer Wagen vor allem durch die Fensteranordnung (Mannheim hatte die Fensterfolge kurz – lang – lang – kurz, Heidelberg hatte vier gleich große Fenster) unterschied 1902

Fuchs blieb dann bis 1958 alleiniger Lieferant der HSB

Wie andere Städte in Westdeutschland begann auch die HSB nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Modernisierung ihres Fuhrparks

Da Heidelberg im Zweiten Weltkrieg kaum Ziel von Luftangriffen war, wurden die Heidelberger Baufahrzeuge, anders als in vielen westdeutschen Städten, nicht auf den Fahrgestellen kriegszerstörter Zweiachser aufgebaut, sondern reine Neubauten

Ab 1956 folgten die Formationswagen, die als Beiwagen und Triebwagen geliefert wurden

Beide Fahrzeugtypen stellten eine Weiterentwicklung der Kriegsstraßenbahn dar

Ab 1960 wurden die ersten Gelenkwagen bei Düwag in Düsseldorf bestellt

Es handelte sich um 13 Einbahnwagen der Bauart Gt6, die die Betriebsnummern 201 bis 213 erhielten

Als Besonderheit erhielten die Wagen 209 bis 213 für den Überlandweg nach Schwetzingen auch Türen auf der linken Seite

1968 wurden die ersten drei Wagen nach Mannheim verkauft, die restlichen 1971 und 1974 an die Mainzer Straßenbahn

Dort wurden die linken Türen verschlossen, nach dem Austausch in Mainz und Mannheim wurden die Fahrzeuge nach Gotha (201 und 203), an die Zagreber Straßenbahn (202) und nach Elbing in Polen (alle anderen außer 205) verkauft

Wagen 205 landete in einem Straßenbahnmuseum in Schwerte, danach wurde der Wagen an die Straßenbahngesellschaft Arad in Rumänien verkauft.

Da Heidelberg wenige Endschleifen hatte, wurden 1964 zunächst drei Zweirichtungswagen Gt6Z angeschafft (214-217)

1966 folgten acht weitere Gelenkwagen dieses Typs mit den Nummern 218-225, 1968 eine weitere Serie von vier Fahrzeugen (226-229)

Angesichts der zu erwartenden Streckensperrungen und der Abschaffung der Wendeschleifen wurde Heidelbergs bislang größte Einzelbestellung über 15 Fahrzeuge notwendig

Ab 1973 stellten die Wagen 230-244 die letzten Einbahnwagen her

Sie unterschieden sich in einigen Details von der Vorgängerserie

Diese waren beispielsweise nicht mehr für den Beiwagenbetrieb ausgelegt und hatten Federspeicherbremsen

1975 wurden schließlich vier achtachsige Gelenktriebwagen Gt8Z für die stark befahrene Linie 3 von Handschuhsheim nach Leimen beschafft

Es waren die letzten Zweiwegewagen der Düwag-Einheitsbauart

Nach einem Betriebshofbrand 1984 und dem Totalschaden von drei sechsachsigen Wagen (216, 224 und 242) sowie der schweren Beschädigung des achtachsigen Wagens 204 herrschte ein gravierender Wagenmangel

Die geplante Beschaffung von vier Stadtbahnwagen M8C wurde auf acht erweitert, die ab 1985 mit den Wagennummern 251–258 ausgeliefert wurden

Niederflurwagen MGT6D in Eppelheim

Ab 1995 stellte die HSB auch auf Niederflurfahrzeuge um, es wurden zwölf Fahrzeuge des Typs MGT6D (261–272) beschafft

Im Gegensatz zu den ähnlichen Fahrzeugen in anderen Städten haben diese eine Pkw-Front in Anlehnung an den M-Wagen und Beifahrertüren auf beiden Seiten im vorderen und hinteren Bereich

Sie haben die Betriebsnummern 273-280

Das jüngste Kontingent, die Wagen 3281-3288, wurde 2009 ausgeliefert

Diese acht neuen Fahrzeuge sind mit Energiespeichersystemen vom Typ MITRAC Energy Saver ausgestattet, die auch Fahrten ohne Oberleitung ermöglichen

Dies sollte für die geplante Neubaustrecke durch das Neuenheimer Feld von besonderer Bedeutung sein, da zum Schutz der empfindlichen Messinstrumente der Universität ein Teil der Strecke ohne Fahrdraht geführt werden sollte

RNV-Arbeitswagen 1301 in Ludwigshafen, Nähe Haltestelle Pfalzbau , aus einer entgegenkommenden Straßenbahn blieben herkömmliche sechsachsige Fahrzeuge relativ lange im Einsatz

Nach der Auslieferung des MGT6D wurden nur die Wagen 214, 215 und 217 zu Schleifwagen umgebaut

Der erste blieb in Heidelberg – jetzt mit der Nummer 200 – die anderen beiden gingen nach Mannheim, wo sie die Betriebsnummern 1301 und 1302 erhielten

Erst nach und nach trennte man sich von den sechsachsigen Fahrzeugen der zweiten und dritten Serie

Wagen 221 ging als Partyauto nach Jena, Wagen 223 wurde nach einem schweren Auffahrunfall verschrottet

Im neuen Jahrtausend wurden die 14 verbleibenden GT6, Baujahr 1973, zu sieben permanenten Zügen zusammengefasst, um der gestiegenen Anzahl von Fahrgästen gerecht zu werden

Sie wurden bis zur Auslieferung der neuen Vario-Züge auf der Linie 3 eingesetzt

Auf dieser stark frequentierten Linie war der Betrieb mit dem M8C dem Fahrgastaufkommen nicht mehr angemessen

Die letzte dieser Doppeltraktionen verließ das Unternehmen im Jahr 2010

Vierzehn sechsachsige Straßenbahnen der zweiten bis vierten Serie gingen an die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn, wo Anfang 2019 noch vier Wagen und einer als Arbeitswagen im Einsatz waren

Der Rest diente als Ersatzteilspender oder ging nach Unfällen oder Ablauf der Frist verloren

Mit der Inbetriebnahme der Doppeltraktion wechselte der M8C auf die Linie 4, auf der bisher nur Solo-GT6 und vereinzelt Achtachser verkehrten

Die Linie 1, die die wichtige Verbindung zwischen Bismarckplatz und Hauptbahnhof herstellte, konnte nun auch mit achtachsigen Bussen bedient werden.

Ab Oktober 2007 waren drei achtachsige Gelenktriebwagen der OEG (meist Nummern 82, 85 und 87) leihweise in Heidelberg, sie kamen auf der Linie 21 zum Einsatz

Allerdings waren sie für diesen Zweck nur bedingt geeignet, da Das schnelle Ein- und Aussteigen führte aufgrund der Bauweise mit nur drei Einstiegstüren zu Stoßzeiten zu Verzögerungen

Dies war eine Übergangslösung, die nun beendet ist

Stattdessen werden auf allen Linien regelmäßig RNV6 der OEG eingesetzt, d.h

H

21, 22, 23, 24 und 26

Die acht M8C waren bis 2013 mit einem Niederflur-Mittelteil ausgestattet

Seit der Ausmusterung der beiden Achtachser 202 und 204 aus dem Linienverkehr im Jahr 2018 nicht begehbare Höhe -Floor-Fahrzeuge werden nur während der Hauptverkehrszeiten auf der Linie 5 eingesetzt

Die verschiedenen Typen werden derzeit wie folgt verwendet:

21 : MGT6D, M8C-NF, RNV6, RNV8

: MGT6D, M8C-NF, RNV6, RNV8 22 : MGT6D, M8C-NF, RNV6

: MGT6D, M8C-NF, RNV6 23 : RNV8, MGT6D, RNV6, M8C-NF

: RNV8, MGT6D, RNV6, M8C-NF 24 : M8C-NF, MGT6D, RNV6, RNV8

: M8C-NF, MGT6D, RNV6, RNV8 26 : MGT6D, M8C-NF, RNV6, RNV8

2004 hat der Historische Straßenbahnverein Heidelberg e

V

mit dem Fokus auf den Erhalt historischer Straßenbahnfahrzeuge gegründet

Der Verein ist jetzt Teil der Interessengemeinschaft Nahverkehr Rhein-Neckar e

V

auferstanden

Zum Portfolio gehören der Triebwagen 44 (Baujahr 1925), der Beiwagen 153 (Baujahr 1928), der Triebwagen 80 (Baujahr 1956) und der Achtachser 204 (Baujahr 1975)

Liniennetz von 1913 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zeilennummern wurden erstmals 1913 eingeführt.[6]

1 Handschuhsheim – Bismarckplatz – Schlachthof (heutiges Depot) 2 Hauptbahnhof – Bismarckplatz – Karlstor 3 Hauptbahnhof – Bergfriedhof 4 Karlstor – Schlierbach 5 (ab 1914) Karlstor – Neckargemünd 6 Hauptbahnhof – Rohrbach – Kirchheim 7 Hauptbahnhof – Rohrbach – Leimen 8 Main Bahnhof – Rohrbach – Leimen – Wiesloch 9 (ab 1919) Hauptbahnhof – Rohrbach 10 (ab 1919) Schlachthof – Eppelheim 11 (ab 1927) Schlachthof – Eppelheim – Schwetzingen 12 (ab 1926) Schlachthof – Wieblingen

Liniennetz von 1929 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Hauptbahnhof – Bismarckplatz – Karlstor 2 Handschuhsheim – Bismarckplatz – Schlachthof – Güterbahnhof 3 Hauptbahnhof – Bergfriedhof 4 Karlstor – Schlierbach 5 Karlstor – Neckargemünd 6 Hauptbahnhof – Rohrbach – Kirchheim 7 Hauptbahnhof – Rohrbach – Leimen 8 Hauptbahnhof – Rohrbach – Leimen – Wiesloch 9 Hauptbahnhof – Rohrbach 10 Bismarckstraße – (über OEG-Gleise) – Schlachthof – Eppelheim 11 Bismarckstraße – (über OEG-Gleise) – Schlachthof – Eppelheim – Schwetzingen 12 Bismarckstraße – (über OEG-Gleise) – Schlachthof – Wieblingen

Die Wendeschleife am Bismarckplatz wurde 1929 eröffnet

Der Betrieb der Strecke zum Güterbahnhof wurde bereits 1930 eingestellt

1939 wurde die Linie 2A zur Chirurgischen Klinik eröffnet

Die Linie 10 wurde am 1

Oktober 1945 eingestellt.[9] Streckennetz von 1946 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Hauptbahnhof – Karlstor – Schlierbach 2 Tiefburg – Bismarckplatz – Schlachthof 5 Wieblingen – Bergheimer Straße – Bismarckplatz UND Schlierbach – Neckargemünd 6 Hauptbahnhof – Rohrbach – Kirchheim 8 Hauptbahnhof – Rohrbach – Leimen – Wiesloch 11 Bismarckplatz – Eppelheim – Schwetzingen

1948 wurden weitere Streckenabschnitte im Westteil der Stadt eröffnet

Die Linien 6 und 8 befuhren den Ring Bahnhofstraße-Römerstraße-Schillerstraße-Rohrbacher Straße in Sonnenrichtung, die Linie 3 in Gegenrichtung

1952 wurde die Strecke zur Chirurgischen Klinik wiedereröffnet und von der Linie 1A bedient

Liniennetz von 1956 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1956 wurde die Strecke durch die Kurfürsten-Anlage zur Anbindung des neuen Hauptbahnhofs eröffnet.

1 Karlstor – Bismarckplatz – Chirurgische Klinik (ab 1959 bis Bunsengymnasium) 2 Tiefburg – Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Hauptbahnhof (weiter als 2K) 2K Karlstor – Bismarckplatz – Neue Straße (heute Kurfürstenanlage) – Hauptbahnhof (weiter als 2) 3 Tiefburg – Bismarckplatz – Neue Straße – Bergfriedhof 4 Wieblingen – Bergheimer Straße – Bismarckplatz – Karlstor – Schlierbach 5 Neckargemünd – Schlierbach – Karlstor – Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Hauptbahnhof – Seegarten – Bismarckplatz – Karlstor – Schlierbach – Neckargemünd 6 Bahnhofstraße – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Kirchheim 7 Bahnhofstraße – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen 8 Bahnhofstraße – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen – Nußloch – Wiesloch 9 Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Chirurgische Klinik (ab 1959 bis Bunsengymnasium) 10 Bismarckstraße – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim 11 Bismarckstraße – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim – Plankstadt – Schwet Zingen 12 (ab 1959) Bismarckstraße – Bergheimer Straße – Wieblingen

Mit einer Länge von 45,2 km war dies die größte Station des Heidelberger Straßenbahnnetzes

1960 wurde die Endstation in der Bahnhofstraße durch eine Schleife am Seegarten/Adenauerplatz ersetzt

Liniennetz von 1963 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Änderungen der Linien 2K, 4 und 5 wurden mit der Stilllegung der Strecke nach Schlierbach 1962 wirksam

1 Karlstor – Bismarckplatz – Bunsengymnasium 2 Tiefburg – Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Hauptbahnhof (weiter als 5) 4 (bis 1966) Wieblingen – Bergheimer Straße – Bismarckplatz – Karlstor 5 Karlstor – Bismarckplatz – Neue Straße – Hauptbahnhof (weiter als 2) 6 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Kirchheim 7 Seegarten – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen 8 Seegarten – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen – Nußloch – Wiesloch 9 Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium 10 Bismarckstraße – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim 11 Bismarckstraße – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim – Plankstadt – Schwetzingen

Streckennetz von 1967 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Karlstor – Bismarckplatz – Bunsengymnasium 2 (bis 1971) Tiefburg – Bismarckplatz – Kurfürstenanlage – Hauptbahnhof – Bergheimer Straße – Bismarckplatz – Tiefburg 5 Karlstor – Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Hauptbahnhof – Kurfürstenanlage – Bismarckplatz – Karlstor 6 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Kirchheim (ab November 1972 nur bis Rohrbach Ortenauer Straße; ab Juli 1973 bis Leimen) 7 (bis Juli 1973) Seegarten – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen 8 (bis Juli 1973) Seegarten – Rohrbacher Straße – Rohrbach – Leimen – Nußloch – Wiesloch 9 Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium 10 Seegarten – Bergheimer Straße (zurück über Hauptbahnhof) – Pfaffengrund 11 Seegarten – Bergheimer Straße (zurück über Hauptbahnhof) – Pfaffengrund – Eppelheim – Plankstadt – Schwetzingen

Streckennetz ab Januar 1974 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Karlstor – Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium 2 Karlstor – Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim 3 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Leimen 4 Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium

Streckennetz ab Juli 1976 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium (ab 1988 bis Blumenthalstraße West/Technologiepark) 2 Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim (ab Ende 1976 bis 1978 die Strecke Adenauerplatz – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim – zurück über die Hauptbahnhof – wurde genutzt ) 3 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Leimen 4 (ab 1980 von Rohrbach Süd) Rohrbach Ortenauer Straße – Christuskirche – Hauptbahnhof – Bunsengymnasium (ab 1988 bis Blumenthalstraße West/Technologiepark)

Liniennetz von 1995 bis 2006 [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1 Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Blumenthalstraße West/Technologiepark (ab 2002 bis Handschuhsheim OEG/Hans-Thoma-Platz) 2 Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim 3 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Leimen 4 Handschuhsheim Nord – Hauptbahnhof – Christuskirche – Rohrbach Süd 5R OEG Tour: Weinheim – Handschuhsheim – Bismarckplatz – Kurfürstenanlage (ohne Halt am Adenauerplatz) – Hauptbahnhof – Edingen – Mannheim

Leitungsnetz Stand Dezember 2006 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

5 Rundfahrt: Weinheim – Handschuhsheim – Bismarckplatz – Seegarten – Hauptbahnhof – Edingen – Mannheim – Viernheim – Weinheim 9 (seit Juni 2016) Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Edingen – Mannheim Hauptbahnhof – Ludwigshafen – Maxdorf – Bad Dürkheim (RNV-Express, sonntags und öffentlich Ferien in den Sommermonaten) 21 Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Handschuhsheim OEG/Hans-Thoma-Platz 22 Bismarckplatz – Bergheimer Straße – Pfaffengrund – Eppelheim 23 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Leimen 24 (seit 2015 im HVZ Schriesheim – Dossenheim – ) Handschuhsheim Nord – Hauptbahnhof – Christuskirche – Rohrbach Süd 26 Bismarckplatz – Montpellierbrücke – Kirchheim

Liniennetz 2019 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Haltestelle Hauptbahnhof war für den Umbau lange gesperrt, was zu Änderungen im Streckennetz führte

Zunächst wurde ab dem 26

Juli nur die Linie 5 über die Berliner Straße umgeleitet, die Linie 21 durch die Linie 25 ersetzt und die Linie 26 verkürzt.[20] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wurde auch die westliche Kurfürstenanlage geschlossen, was zusammen mit der Inbetriebnahme der Strecke durch die Bahnstadt zu folgendem Streckennetz führte:

5 Rundfahrt: Weinheim – Handschuhsheim – Bismarckplatz – Römerstraße – Hauptbahnhof West – Edingen – Mannheim – Viernheim – Weinheim 9 Bismarckplatz – Hauptbahnhof – Edingen – Mannheim Hauptbahnhof – Ludwigshafen – Maxdorf – Bad Dürkheim (RNV-Express, Sonn- und Feiertage im Sommer Monate) 21 Handschuhsheim Hans-Thoma-Platz – Technologiepark – Römerstraße – Seegarten – Christuskirche – Rohrbach Süd 22 Bismarckplatz – Seegarten – Montpellierbrücke – Bahnstadt – Pfaffengrund – Eppelheim 23 Handschuhsheim Nord – Bismarckplatz – Christuskirche – Rohrbach – Leimen 24 (Schriesheim – Dossenheim – ) Handschuhsheim Nord – Hauptbahnhof West (und SEV-Bus bis Bergfriedhof oder später bis Rohrbach Süd) 26 Bismarckplatz – Römerstraße – Czernybrücke – Bahnstadt – Kirchheim

Gegenwart und Zukunft [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Alle Linien werden von der RNV betrieben

Die Infrastruktur des Straßenbahnnetzes (Strecken zur BOStrab) ist Eigentum der HSB

Die Linien 21 bis 24 hießen bis zum Fahrplanwechsel am 10

Dezember 2006 1 bis 4

Die Linie 26 wurde zeitgleich eingeführt, war aber zuvor als Linie 6 geplant

Die Linie 5 (ehemals OEG) verkehrt in beiden Richtungen auf der Mannheim – Rundkurs Weinheim – Heidelberg – Mannheim

Sie verkehrt in den Straßenbahnnetzen der Städte Mannheim und Heidelberg

Auf den Überlandstrecken verkehren die Linien 5 und 9 als Eisenbahn

Die Infrastruktur der Bahnstrecken gehört der MVV Verkehr GmbH, die die MVV OEG AG im Jahr 2009 vollständig übernommen hat

Seitdem existiert der Name OEG formal nicht mehr.

Der aktuelle Bestand an RNV-Straßenbahnen im Einsatz am Standort Heidelberg ist: RNV-Straßenbahnwagen am Standort Heidelberg Düwag GT8ZR (RNV 3202) im Jahr 2014 Düwag M8C-NF (RNV 3256) Düwag MGT6D3 (RNV 3265) Bombardier RNV8 (RNV 3279) Bombardier RNV8 (RNV 3285) Düwag GT6 Doppeltriebwagen (RNV 3299) Düwag GT8ZR (RNV (3)204) von Carsten Kruse

2 achtachsige Gelenktriebwagen GT8 der Firma Duewag, Baujahr 1975 (nur für Betriebszwecke und Fahrschule, einer davon eigentlich Museumswagen, Betriebsnummern 3202 und 3204)

8 achtachsige Stadtbahnwagen Duewag M8C, Baujahr 1985 und 1986, umgebaut auf M8C-NF, Nummern 3251 bis 3258

12 sechsachsige Niederflurwagen Duewag MGT6D, Baujahr 1994 und 1995, Nummern 3261 bis 3272

16 Bombardier achtachsige Rhein-Neckar-Variobahn-Wagen, Baujahr 2002 und 2003 (Nummern 3273 bis 3280 ohne Energiespeicher), sowie 2009 und 2010 (Nummern 3281 bis 3288 mit Energiespeicher)

Die letzten Heidelberg-Sechsachser standen nach Dienstende lange Zeit im Betriebshof Ludwigshafen-Rheingönheim, wurden aber bis Januar 2019 übergeben oder verschrottet

Das Schienennetz Heidelbergs wird ständig saniert, was zu Streckensperrungen führt sind notwendig

Die Straßenbahnstrecke in Leimen wird derzeit erneuert, nachdem der letzte Abschnitt im Sommer 2019 wegen Straßenschäden kurzzeitig gesperrt werden musste.[21] Die Arbeiten zwischen den Haltestellen Kurpfalz-Centrum bzw

Georgi-Marktplatz und Leimen Friedhof dauern voraussichtlich bis März 2022[22]

Im Rahmen des Masterplanverfahrens Neuenheimer Feld, das nach den gescheiterten Planungen für das Mobilitätsnetz im Jahr 2015 (siehe oben) initiiert wurde, steht die Anbindung des Universitätscampus mit Straßenbahnen und anderen Verkehrsmitteln, wie einer Seilbahn, noch aus diskutiert.[24] Beide Entwürfe der sogenannten Konsolidierungsphase enthalten einen Straßenbahnring.[25] Außerdem werden sieben Varianten für die Straßenbahnanbindung von Heidelbergs größtem Konversionsgebiet Patrick-Henry-Village untersucht

Künftig sollen 10.000 bis 15.000 Menschen in dem Stadtteil leben und arbeiten, der seit dem Abzug der ehemals hier stationierten amerikanischen Truppen geplant ist

Im Zuge dessen wurde mit den Nachbargemeinden eine Weiterführung der Straßenbahn nach Schwetzingen abgestimmt.[26] Wann und ob die Pläne umgesetzt werden, ist offen.[27] Nach einem Gemeinderatsbeschluss im Jahr 2014 wird in Heidelberg über den Bau eines seit langem dringend benötigten Depotneubaus diskutiert[28]

Verschiedene Standorte im Stadtgebiet wurden geprüft, der vom Gemeinderat beschlossene Standort Ochsenkopf wurde jedoch in einer Volksabstimmung abgelehnt[29][30]

Obwohl die Volksabstimmung wegen Nichterreichens des Quorums keine rechtsverbindliche Wirkung hatte, entschied sich der Gemeinderat, dem Votum zu folgen und eine Depoterweiterung am bisherigen Standort in Bergheim zu beschließen

Ausschlaggebend war das Votum eines Stadtrats der Satirepartei Die PARTEI, der mit einem Weldebräu-Kronkorken für viel Kritik sorgte.[31] Mit dem Neubau in Bergheim sind zusätzliche Außenstellen notwendig, gegen die sich neue Bürgerinitiativen gebildet haben[32]

Auch die Pläne für den Standort Bergheim sind weiterhin umstritten[33]

Frühere Pläne [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Neubau Kirchheim – Sandhausen – Walldorf (Verlängerung der Linie 26, Ende 2007 vom Gemeinderat in Sandhausen abgelehnt)

Wiederaufbau Eppelheim – Plankstadt – Schwetzingen (Verlängerung der Linie 22, abgelehnt durch Volksentscheid in Plankstadt am 25

Mai 2014)

3-88255-337-5

, Bd

6, Baden, Ek-Verlag (Dez

1999), ISBN 3-88255-337-5 Frank Muth: Straßenbahnen in Heidelberg

München 2003, ISBN 3-7654-7197-6

München 2003, ISBN 3-7654-7197-6 Robert Basten und Claude Jeanmaire: Heidelberger Straßenbahnen

Villingen (Schweiz) 1986, ISBN 3-85649-053-1

Villingen (Schweiz) 1986, ISBN 3-85649-053-1 Helmut Röth: Auf Schienen zwischen Odenwald und Pfalz

Fotografien 1955–1976

Ludwigshafen am Rhein, Verlag Pro Message

2006

168 Seiten

ISBN 3-934845-18-5

297 alte Fotografien

Ludwigshafen am Rhein, Verlag Pro Message

2006

168 Seiten

ISBN 3-934845-18-5

297 alte Fotografien

Verkehrsverbund Rhein-Neckar (Hrsg.): Auf einem Strang

Eisenbahngeschichte im Rhein-Neckar-Dreieck

Ludwigshafen, Verlag Pro Message

2004

112 Seiten

ISBN 3-934845-17-7

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