Home » Best ungeschützte berufsbezeichnungen Update New

Best ungeschützte berufsbezeichnungen Update New

by Tratamien Torosace

You are viewing this post: Best ungeschützte berufsbezeichnungen Update New

Neues Update zum Thema ungeschützte berufsbezeichnungen


Berufsbezeichnung – Wikipedia Neueste

Werden allerdings auch ungeschützte Berufsbezeichnungen im Berufsleben (etwa bei Bewerbungen, Vertragsabschlüssen) verwendet, ohne dass man über die entsprechende Qualifikation verfügt, verstößt dies eventuell als irreführende Werbung gegen die Paragraphen oder des Gesetzes gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG).

+ hier mehr lesen

Read more

Eine Berufsbezeichnung bezeichnet einen Beruf

Zu jedem Beruf gehören auch allgemeine Tätigkeitsbegriffe oder Berufsgruppen, wie „Kaufmann“, „Techniker“, „Handwerker“, „Konstrukteur“, „Gestalter“ (vgl

Berufsfunktion)

Es können auch mehrere Funktionen gleichzeitig ausgeübt werden, wie z

B

„Forschungsleiter, Mitglied des Betriebsrats und Beauftragter für Arbeitssicherheit“

Berufsbezeichnungen sind aus sprachwissenschaftlicher Sicht eine Untergruppe von Personenbezeichnungen (nomen agentis), die eine der Hauptgattungen von Substantiven bilden.[1] Berufsbezeichnungen behalten[Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Wer a) einen Beruf ausübt (auch beurlaubt, arbeitsunfähig oder suspendiert) oder b) ihn erlernt hat und ihn nicht mehr dauerhaft ausübt, kann eine Berufsbezeichnung führen

Fast alle Berufsbezeichnungen sind sowohl grammatikalisch weiblich als auch grammatikalisch männlich

Auszubildende dürfen eine Berufsbezeichnung nur führen, wenn diese mit einem entsprechenden Zusatz versehen ist

In Deutschland wird zwischen der Verwendung von Berufsbezeichnungen und der Verwendung von Titeln oder akademischen Graden unterschieden

Maßgeblich ist die Strafvorschrift des Strafgesetzbuches

Geschützte Berufsbezeichnungen [ Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Führen folgender Berufsbezeichnungen ist geschützt und ohne Erlaubnis nach dem deutschen Strafgesetzbuch (StGB) strafbar Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Kennzeichen: Durch andere gesetzliche Vorschriften geschützte Berufsbezeichnungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Das Berlin Die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Kultur erläutert die Verwendung des akademischen Grades vor einer Berufsbezeichnung: „Wer seinem Namen die Bezeichnung ‚Diplombetriebswirt‘ hinzufügt, hat einen Hochschulabschluss, denn die Bezeichnung ‚Diplom-…‘ setzt einen Hochschulabschluss voraus

Wer sich hingegen ‚Betriebswirt‘ nennt, verwendet die entsprechende Berufsbezeichnung.“[9]

Beispiele für ungeschützte Berufsbezeichnungen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Viele Berufsbezeichnungen, die auf eine abgeschlossene Ausbildung nach ordentlicher Prüfung oder einen abgeschlossenen akademischen Grad hinzuweisen scheinen, sind nicht geschützt

Sie können daher mangels gesetzlicher Regelungen von jedermann legal genutzt werden und sind kein Nachweis besonderer beruflicher Fähigkeiten oder gar besonderer rechtlicher Befugnisse

Werden jedoch ungeschützte Berufsbezeichnungen auch im Berufsleben (z

B

bei Bewerbungen, Vertragsabschlüssen) ohne entsprechende Qualifikation verwendet, kann dies als irreführende Werbung gegen die Paragrafen oder das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstoßen

Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch eine Strafbarkeit wegen Betrugs nach dem Strafgesetzbuch in Betracht; dies gilt insbesondere für Formen des Arbeitsbetrugs

Beispiele für solche Bezeichnungen, die als staatliche Grade oder amtliche Bezeichnungen missverstanden werden können, sind

In der Schweiz sind die Regeln für geschützte Berufsbezeichnungen in verschiedenen Gesetzen geregelt

Das Bundesgesetz vom 4

Oktober 1991 über die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH-Gesetz) gilt für die von den vom Bund geführten Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH Zürich und ETH Lausanne) verliehenen Titel.[10] Artikel 38 lautet: „Jeder wird bestraft, der: a

als Dozent an einer ETH tätig ist, ohne dafür berufen worden zu sein; B

einen ETH-Titel besitzt, ohne ihn verliehen zu haben; C

einen Titel verwendet, der den Eindruck erweckt, dass er ihm von einer ETH verliehen wurde.»

Für Abschlüsse, die durch eine Berufslehre, gegebenenfalls ergänzt durch eine Fachhochschulausbildung, erworben werden, gilt das Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG).[11] Während das Gesetz die eigentlichen Titel nicht benennt, sondern auf die Verordnung verweist, die diese für die einzelnen Berufe individuell regelt, definiert Artikel 36 auch den Titelschutz: „Titelschutz Nur Inhaber eines Abschlusses der beruflichen Grund- und höheren Berufsausbildung sind berechtigt, den Titel zu führen Titel, der in den einschlägigen Vorschriften angegeben ist.”

Art

63 erwähnt auch die Strafbestimmungen: «Titelanmaßung 1 Mit Strafe wird bestraft, wer: a

einen geschützten Titel besitzt, ohne die erforderlichen Prüfungen oder ein gleichwertiges Qualifikationsverfahren bestanden zu haben; B

einen Titel führt, der den Eindruck erweckt, dass er die entsprechende Prüfung bestanden oder ein gleichwertiges Qualifizierungsverfahren erfolgreich absolviert hat

2 Vorbehalten bleiben die Strafbestimmungen des Bundesgesetzes vom 19

Dezember 1986 gegen den unlauteren Wettbewerb.» Berufsbezeichnungen in Europa aus geschlechterlinguistischer Perspektive [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Grammatische Grundlagen im Deutschen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Grammatikduden erläutert in seiner 9

Auflage 2016 „Geschlechterkongruenz“ (Übereinstimmung im grammatikalischen Geschlecht) in Bezug auf Berufsbezeichnungen:

„Berufsbezeichnungen können ohne Artikel in Prädikativen vorkommen

Diese Verwendung betont die professionelle Rolle

Daher ist hier die Verwendung der männlichen Form auch bei Bezugnahme auf eine weibliche Person zulässig

Viele halten diesen Sprachgebrauch jedoch für überholt: [Tanja Meier] ist [Ärztin im Praktikum]

[Hilde Krause] wird [Typografin]

[Ulla Müller] arbeitet als [Zeichnerin]

[…] Um Missverständnissen vorzubeugen, kann man Paarformen verwenden: (Mehrdeutig:) Tanja Meier ist [die erste Ärztin], die sich an diese Operation gewagt hat

(Irritierend:) Tanja Meier ist [die erste Ärztin], die sich an diese Operation gewagt hat.

(Umformulierung:) [Tanja Meier] ist [die erste unter den Ärzten], die es gewagt hat, diese Operation durchzuführen.“[12]

Zur Verwendung als Gattungsbezeichnung können neben Titeln und Verwandtschaftsbezeichnungen auch Berufsbezeichnungen in den Eigennamen integriert werden; sie sind nicht flektiert: “Besuch [Chefärztin Dr

Katharina Hahn]; [Bäckermeister Pfister] → [Bäckermeister Pfister’s] legendäre Brötchen”.[13] Sprachliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei Berufsbezeichnungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1976 erfolgte die Veröffentlichung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zur Gleichstellung der Frau im Arbeitsleben

In Europa wurden daraufhin eine Reihe gesetzlicher Maßnahmen verabschiedet

Es wurden Verordnungen erlassen und Kommissionen gegründet, die die Gleichbehandlung von Mann und Frau sicherstellen sollten und diese Forderung auch auf sprachlicher Ebene zum Ausdruck brachten

In der Bundesrepublik Deutschland wurde beispielsweise 1979 geregelt, dass in Ausbildungsordnungen künftig männliche und weibliche Berufsbezeichnungen verwendet werden müssen

1980 wurde das Bürgerliche Gesetzbuch um den Paragraphen BGB ergänzt, in dem eine geschlechtsneutrale Stellenausschreibung verankert wurde.[14] In den Niederlanden gibt es seit 1980 das Gesetz über Gelijke behandeling van mannen en vrouwen bij de arbeid („Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz“), das vorschreibt, in Stellenanzeigen sowohl weibliche als auch männliche Personen anzusprechen.[15]

In Frankreich gründete Yvette Roudy, Ministerin für Frauenrechte, 1984 eine eigene Kommission, um für Frauen geeignete Berufs- und Funktionsbezeichnungen zu formulieren

Die Kommission erarbeitete Vorschläge zur Verwendung weiblicher Bezeichnungen, Titel und Dienstgrade und schlug eine einheitliche Regelung vor

1986 sandte der scheidende sozialistische Ministerpräsident Laurent Fabius dieses Rundschreiben zur Prüfung an die zuständigen Ministerien (Circulaire du 11 mars 1986 relative à la féminisation des noms de métier, fonction, grade ou titre).[16][17] Die Académie française lehnte jedoch weiterhin alle Formen geschlechtsneutraler Sprache ab, sogar weibliche Endungen für Berufsbezeichnungen

Erst im Februar 2019 stellte die Académie mit nur zwei Gegenstimmen fest, dass der Verwendung der weiblichen Form von Berufs- und Funktionsbezeichnungen sowie Titeln und akademischen Graden im Französischen keine grundsätzlichen Hindernisse entgegenstünden (siehe auch Gender im Französischen)

[18]

Neutralisierung und Zuschreibung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Um eine sprachliche Gleichstellung zwischen den beiden Geschlechtern herzustellen, lassen sich zwei Hauptstrategien unterscheiden: Neutralisierung: Diese Strategie bietet wiederum zwei mögliche Varianten, um eine sprachliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen in Berufsbezeichnungen zu erreichen

Dies kann zum einen durch sogenannte geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen erfolgen, mit denen sowohl weibliche als auch männliche Personen angesprochen werden können

Beispiele für solche geschlechtsneutralen Berufsbezeichnungen im Deutschen wären „die Fachkraft“ oder „die Lehrkraft“

Beispielsweise sollte im Englischen fireman durch firefighter ersetzt werden, da die Verwendung dieser Berufsbezeichnung sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen ansprechen kann

Die zweite Art der Verwendung der Neutralisierung im Deutschen kann durch die Verwendung einer Pluralform eines normalisierten Adjektivs oder Partizips erreicht werden, wie z

B

„die Studenten“ oder „die Mitarbeiter“

Doppelte Nennung: Dies wird dadurch erreicht, dass beide Geschlechter durch Nennung der weiblichen und männlichen Berufsbezeichnung „sichtbar“ gemacht werden, um eine sprachliche Gleichbehandlung zu erreichen.[19] Beispiele für mögliche Doppeleinträge:

alle Lehrer, Lehrer, Lehrer

Französisch: les étudiantes et les étudiants oder les étudiantEs (vergleiche weibliche Begriffe im Französischen)

Auffälligkeiten männlicher und weiblicher Berufsbezeichnungen im europäischsprachigen Raum [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

“Männer in stereotypen Frauenberufen” [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Männliche Berufsbezeichnungen werden häufig als Grundlage für die Ableitung weiblicher Berufsbezeichnungen herangezogen.[20] Im Deutschen beispielsweise werden weibliche Berufsbezeichnungen meist durch Anhängen der weiblichen Endung -in an eine männliche Personenendung gebildet,[21] wie etwa „Fahr-er-in“

Dagegen dienen weibliche Berufsbezeichnungen selten als Ableitungsbasis zur Schaffung eines männlichen Pendants

Meist werden völlig neue männliche Bezeichnungen geschaffen, die oft mit einer (sprachlichen) Aufwertung des Berufs verbunden sind.[22][23][24] Als Beispiel in deutscher Sprache kann hier die Berufsbezeichnung „Geburtstagskrankenschwester“ ergänzt werden

Dieser wurde 1985 geschaffen, nachdem das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21

März 1972 den Ministerialsprachschöpfern die Verwendung der Begriffe „Hebammentum“ oder „Geburtshilfe“ untersagt hatte

Diese Bezeichnungen wurden ausgeschlossen, weil sie einen eindeutig weiblichen Ursprung und Charakter hatten

So setzte sich neben anderen Vorschlägen wie „Hebamme“ oder „Hebammenassistentin“ die Berufsbezeichnung „Geburtshelferin“ durch.[20][25] Im Französischen wurde beispielsweise nicht die Berufsbezeichnung sage-femme „Hebamme“ als Ableitungsgrundlage für das männliche Pendant verwendet, sondern der Begriff accoucheur „Hebamme“ eingeführt.[23] Weibliche Berufsbezeichnungen werden oft von neu geschaffenen männlichen Berufsbezeichnungen abgeleitet.[25][23]

Beispiele:

Deutsch “Erzieher” und “Erzieher”

französisch accoucheur ‘Hebamme’ und accoucheuse ‘Hebamme’ (siehe auch Movierte weibliche Substantive auf Französisch)

Männliche und weibliche Berufsbezeichnungen und ihr Prestige [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Männliche Berufsbezeichnungen werden oft mit einem prestigeträchtigeren Job assoziiert als ihre weiblichen Kollegen

Das bedeutet, dass weibliche Formen oft mit beruflichen Tätigkeiten assoziiert werden, die weniger Prestige genießen und innerhalb der jeweiligen Gesellschaft einen geringeren Stellenwert haben als ihre männlichen Pendants

Beispiele:

Director (m) leitet ein Unternehmen vs

Direktrice (f) Führungskräfte in der Bekleidungsindustrie [26]

(m) führt ein Unternehmen vs

(f) Führungskräfte in der Bekleidungsindustrie Französisch: couturier (Modedesigner) vs

couturière (Näherin) [27]

(Modedesigner) vs

(Näherin) Polnisch: kierownik (m) führt ein Unternehmen vs

kierowniczka (w) führt ein Geschäft[28]

Siehe auch [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Albert E. erklärt Berufe Update New

Video ansehen

Weitere hilfreiche Informationen im Thema anzeigen ungeschützte berufsbezeichnungen

ungeschützte berufsbezeichnungen Einige Bilder im Thema

 Update New Albert E. erklärt Berufe
Albert E. erklärt Berufe New

Das Wirtschaftsstudium – WISU Neueste

WISU – die Zeitschrift für Wirtschaftsstudenten. Mit Studienbeiträgen zu BWL, VWL und Wirtschaftsinformatik. Infos und Tipps zu MBA-Studium, Berufseinstieg und Karriere. Aktuelle Stellenanzeigen und Praktika.

+ Details hier sehen

Read more

Deine Karriere

Machen Sie Karriere im Einzelhandel

Zum Beispiel bei EDEKA, zum Beispiel im Einkauf

Bei der Hausveranstaltung „INSIDE EDEKA“ am 5

und 6

Mai 2022 in Hamburg blicken Sie hinter die Kulissen eines der größten Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands

Bewerben Sie sich bis zum 11.04

Mehr Informationen hier: Weiter. ..

Die Zukunft des Amtes

Büro oder Homeoffice oder beides? Wie hybrid wird es in Zukunft? Mehr. ..

Aktuelle Jobs und Praktika

Lücken im Lebenslauf

Wie man am besten damit umgeht

Weiter. ..

Kleiderordnung bei der Bewerbung

Es gibt ein paar Regeln

Weiter..

Automatische Einstellungen?

Trotz KI und Deep Learning muss ein Mensch die Einstellungsentscheidungen treffen

Weiter. ..

Es gibt viele Karriereleitfäden da draußen

Hier sind ein paar besondere

Weiter. ..

Auf dem Weg vom Bett ins Homeoffice hingefallen?

Auch hier gilt die gesetzliche Unfallversicherung

Weiter. ..

Siezen oder Duzen?

Es hängt davon ab

Weiter. ..

Der erste Satz der Anmeldung

Er sollte nicht langweilig sein

Weiter. ..

Der Kampf um die Talente ist wieder entbrannt

Das sagt Fabian Kienbaum, Leiter Kienbaum Consultants

Weiter. ..

Ungeschützte Berufsbezeichnungen

In diesen Fällen kann sich jeder so nennen

Zum Beispiel „Ernährungsberater“, „Coach“ oder „Life Coach“

Weiter. ..

Schlagfertigkeit

Sie kann auch bei der Arbeit helfen

Weiter. ..

Homeoffice oder zurück ins Büro?

Die einen wollen im Homeoffice bleiben, die anderen wieder zurück ins Büro

Gibt es einen idealen Mittelweg? Weiter. ..

Pling, Pling, Pling ohne Ende

Wenn das Chatten bei der Arbeit zu viel wird

Weiter. ..

Hobbys

Welche gehören in den Lebenslauf und welche nicht? Weiter. ..

Es wird wieder kräftig abgebaut Die Krise scheint sich dem Ende zuzuneigen

Weiter. ..

Meetings moderieren Sie sind noch Anfänger und sollten bereits ein Meeting moderieren – zum Beispiel mit Praktikanten

Hier sind ein paar Tipps

Weiter…

Arbeitnehmerüberlassung Wird es weiter eingeschränkt? Weiter. ..

Kündigung Der Psychologe Nico Rose über das Thema Kündigung – und was Sie dann tun sollten

Weiter. ..

Fehler im Vorstellungsgespräch vermeiden Experten geben Tipps

Mehr. ..

Die Schattenseiten von LinkedIn Das Kontakt- und Karriereportal wird von vielen genutzt

Böse Jungs auch

Davor warnt nun der britische Sicherheitsdienst MI5

Mehr. ..

Personal Branding Wer sich in einem bestimmten Bereich einen Namen machen will, muss sichtbar sein

Ein Interview mit einem Experten

Weiter. ..

Das Bewerbungsfoto Bewerbungsfotos sind in Deutschland immer noch üblich

Wie sollte ein guter aussehen? Weiter. ..

Business Coaches gibt es reichlich Interviews mit einem Wirtschaftspsychologen, der sein Handwerk versteht

Weiter. ..

Karriere machen an der Uni? Viele junge Wissenschaftler wenden sich enttäuscht von ihr ab

Weiter. ..

Es gibt mehrere Karrieremythen

Sie diskutiert einige von ihnen

Weiter. ..

Corona: Homeoffice, flexiblere Arbeitszeiten und digitale Tools Wie sich der Arbeitsalltag verändert hat

Weiter..

Das Anschreiben und Beilagen Anschreiben sollten auf den Punkt kommen, und bei Beilagen ist weniger oft mehr

Mehr. ..

Personal Branding Wie Sie sich selbst brandmarken

Weiter. ..

Immer mehr Bewerbungen per Video Corona führt zu mehr Videobewerbungen

Es gibt sogar Richtlinien dafür

Mehr. ..

Corona kann schneller zum Burnout führen Manager suchen Hilfe bei Therapeuten Mehr. ..

Tipps eines Headhunters Welche Fehler Frauen bei der Bewerbung vermeiden sollten

Weiter. .

Lücken im Lebenslauf? Wie geht man als Bewerber damit um? Weiter. ..

Die Gehaltsabrechnung So lesen Sie sie

Mehr. ..

Wieder mehr Einstellungen Das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts ist zum fünften Mal in Folge gestiegen

Weiter. ..

Wie geht es den digitalen Nomaden? Sie arbeiten von überall auf der Welt

Wie kommen Sie mit der Corona-Krise zurecht? Mehr. ..

Corona verändert die Arbeit Das Virus treibt insbesondere die Digitalisierung der Arbeitswelt voran

Doch die Führung von Mitarbeitern im Home Office muss noch gelernt werden

Des Weiteren. ..

Lohnen sich Bachelor und Master finanziell? Eine Untersuchung gibt Aufschluss

Mehr. ..

Digitales Assessment Center (AC) Das AC gibt es jetzt – wegen Corona – auch in einer digitalen Version

Weiter. ..

Bewerbung per Video Darauf sollten Sie achten

Weiter. ..

Interview “Erzähl mir etwas über dich!” Und nun? Weiter. ..

Abwesenheitsnotizen bekommen Sie im Sommer häufiger

So muss eine gute Note aussehen

Weiter. ..

Freelancer nur eine Übergangslösung? auf keinen Fall

84 Prozent aller Freelancer wollen keine Festanstellung

Auch nicht während der Corona-Krise

Mehr. ..

Gehälter: bescheidene Akademiker Nur die Juristen wollen wirklich viel

Mehr. ..

Weniger Gründungen Wegen Corona wurden weniger Firmen gegründet

Mehr. ..

Unternehmensberatung und Corona Wie erleben Berater derzeit ihren Job, der eigentlich viele Kundenbesuche beinhaltet

Weiter. ..

Home Office findet nicht jeder gut

Dann gibt es keine Präsenzkultur

Weiter. ..

In Zukunft mehr Homeoffice? Werden die Menschen nach Corona mehr von zu Hause aus arbeiten und weniger beruflich reisen? In vielen Unternehmen hat bereits ein Umdenken eingesetzt, das die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird

Weiter. ..

Ohne “Uhs” wirkt es selbstbewusster Deshalb sollte man sich daran gewöhnen

Mehr. ..

Online-Recruiting wegen Corona verstärkt Viele Unternehmen, die noch Fachkräfte suchen, stellen jetzt auf Online-Recruiting um

Weiter. ..

Wurde Ihnen jemals gesagt, dass Sie arrogant sind? Dann solltest du dich damit auseinandersetzen

Mehr. ..

Weiterbildung auf der Couch Auch in Zeiten von Corona können Sie noch etwas für Ihre Weiterbildung tun

Weiter. ..

Hast du das Zeug zum Programmierer? Programmierer haben die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Aber nicht jeder hat die nötigen Qualifikationen für diesen Job

Nehmen Sie an diesem Quiz teil, um herauszufinden, ob Programmieren das Richtige für Sie ist

Weiter. ..

Schon mal was von “Timeboxing” gehört? Elon Musk und Bill Gates schwören darauf und erledigen so mehr

Weiter. ..

Also dann: “Ein gebrochenes Bein!” Dieser Spruch soll Glück auf den Skipisten bringen

Darf man als Arbeitnehmer überhaupt Risikosport betreiben? Weiter. ..

Vom Star Trek Commander lernen? Warum nicht? Schließlich hat er Führungsqualitäten ohne Ende

Und auch als Krisenmanager hat er bewiesen, dass man scheinbar Unmögliches möglich machen kann

Weiter. ..

Netzwerken gehört dazu Aber man sollte es nicht übertreiben

Ein paar Tipps

Weiter. ..

Schreibtisch: chaotisch oder aufgeräumt? Ist chaotisch kreativer oder einfach nur – chaotisch? Mehr. ..

Mehr Gleichberechtigung in Deutschland Die gute Nachricht: Deutschland holt laut Weltwirtschaftsforum (WEF) in Sachen Gleichberechtigung stark auf

Die schlechte Nachricht: In einigen Bereichen gab es zuletzt Rückschläge

Weiter. ..

Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung? Es spielt auch eine Rolle in Ihrer Karriere

Sie können sie hier überprüfen

Weiter. .

Nervös wegen des Berufsantritts? Es gibt ein paar Tipps

Weiter. ..

Wie sich die Generationen X, Y und Z bei der Arbeit und ihrer Lebenseinstellung unterscheiden

Weiter. ..

Willst du weniger Chef sein? Das sagt zumindest eine neue Umfrage

Mehr. ..

USA: Hohe Kündigungsrate bei Millennials 50 Prozent der GenY und 75 Prozent der GenZ kündigen wegen psychischer Probleme

Burnout, Depressionen und nicht zu wissen, wie es finanziell weitergehen soll, sind die Hauptgründe dafür

Mehr. ..

Studentische Initiativen Sie können Ihre Karriere fördern

Mehr. ..

Stress am Arbeitsplatz ist ein Dauerthema Stress wird vielfältig verstanden und hat viele Facetten

Stressbewältigung hilft oft

Weiter. ..

Wie würdest du dich auf der internationalen Bühne schlagen? Sie können es hier überprüfen

Weiter…

Weißt du, was Flurfunk ist? Und sollte man ihm vertrauen? Weiter. ..

Wie gut ist Ihr Business-Englisch? Sie können es hier überprüfen

Des Weiteren. ..

Wenig Lust auf Selbständigkeit Vor 20 Jahren wollte rund die Hälfte selbstständig sein, heute nur noch ein Viertel

Das ist problematisch, denn Start-ups sind Treiber von Innovation und digitalem Wandel

Weiter. ..

Fehler beim Bewerbungsschreiben Diese 5 typischen Fehler sollten Sie auf keinen Fall machen

Mehr. ..

Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz nehmen zu Der wichtigste Faktor scheint Stress zu sein

Mehr. ..

Arbeits-WG statt Studenten-WG Sind die Mieten zu hoch, können Berufseinsteiger auch gemeinsam eine Wohnung mieten

Weiter. ..

Es gibt das Entgelttransparenzgesetz Aber kaum jemand will wissen, was seine Kollegen verdienen

Mehr. ..

Fit für die digitale Arbeitswelt? 27 Prozent aller Absolventen geben an, sich nicht fit für die digitale Arbeitswelt zu fühlen

Sprach-, Kultur- und Juristen sehen Defizite bei sich

Weiter. ..

Wissen Sie, was das Hochstapler-Syndrom ist? Hier wird es erklärt

Weiter. ..

Seltsame Aussagen im Lebenslauf Hier ein paar besonders skurrile Fälle

Weiter. ..

Homeoffice – Vor- und Nachteile Manche lieben es, andere gar nicht Weiter. ..

Wie gut sind Sie im Netzwerken? Networking kann Karrieren beschleunigen

Aber es reicht nicht aus, Smalltalk zu machen und zu allen freundlich zu sein

Tipps von Profis helfen beim Aufbau eines Netzwerks

Weiter. ..

Geschäftskrawatte bye bye? Auch bei manchen Banken ist es kein Muss mehr

Weiter. ..

Arbeiten für den Staat? Bis 2030 werden 730.000 Beamte fehlen

Mehr. ..

Wo Fach- und Führungskräfte am meisten verdienen Die Unterschiede zwischen den deutschen Großstädten sind zum Teil erheblich

Mehr. ..

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen Der Grund ist die Digitalisierung, die neue Möglichkeiten schafft

Mehr. ..

Work-Life-Balance weiter im Trend Das ist das Ergebnis der Studie „Recruiting Trends 2019“

Für Unternehmen bedeutet das: Sie haben es mit Bewerbern zu tun, die sehr anspruchsvoll sind und viel von ihrem Arbeitgeber erwarten

Weiter. ..

Wenn ein Kind da ist Alles, was Sie über die Elternzeit wissen sollten

Weiter. ..

Google & Co

stellen jetzt andere Fragen Vor allem Google war bekannt dafür, Fragen zu Bewerbungen zu stellen

Weiter. ..

Tipps für die Bewerbung Aufgepasst! Bei der Bewerbung kann einiges schiefgehen

Das gilt für Lebensläufe und Bewerbungsschreiben ebenso wie für Bewerbungsgespräche und Assessment Center

Weiter…

Umfrage: Wie denken und arbeiten Millennials? Nicht nur für Personaler interessant: Was steckt hinter dem Mythos der Millennials/Generation Y? Weiter. ..

Wo wird das meiste Geld verdient? In welchen Branchen erzielen Akademiker die höchsten Einkommen? Next….Generation Y – alles nur Quatsch? Ein Soziologe meint, dass sich GenY kaum von anderen Generationen unterscheidet

Weiter. ..

Schulenglisch klingt meistens langweilig So bringst du mehr Schwung in dein Englisch

Weiter. ..

Karrierebeschleuniger Karrieretipps gibt es schon viele

Hier sind ein paar, um Ihre Karriere anzukurbeln

Mehr. ..

Roboter und Personalauswahl Eine Software analysiert, was und wie Bewerber sprechen und erstellt daraus ein Persönlichkeitsprofil

Ein Unternehmen, das die Software nutzt, hat aus diesem Grund sogar seine ACs gekündigt

Weiter. ..

Was bringt die Promotion? Das hängt von der Branche ab

Weiter. ..

Gerade in einer führenden Exportnation wie Deutschland sind Sprachkenntnisse sehr wichtig

Mehr. ..

Diese Eigenschaften sind künftig gefragt Interview mit dem Personalvorstand des Versicherungskonzerns Talanx

Mehr. ..

Was Sie als Berufseinsteiger verdienen Je nach Branche, Region und Studiengang kann dies sehr unterschiedlich sein

Besonders gut verdient man in Baden-Württemberg in der chemischen Industrie

Und natürlich als Arzt oder Zahnarzt

Mehr. ..

Zusatzleistungen oft interessanter als mehr Gehalt Dieser Meinung sind laut einer Umfrage viele Absolventen

Mehr. ..

Hitze und Dresscode Wenn es richtig heiß wird, werden statt Krawatten auch mal Poloshirts getragen

Des Weiteren. ..

Tattoos – geht das oder nicht? Es wird geschätzt, dass jeder zweite 24- bis 35-Jährige ein Tattoo hat

Mehr. ..

Homeoffice Jeder dritte Deutsche möchte zumindest gelegentlich in den eigenen vier Wänden arbeiten

Allerdings ist das Homeoffice nicht jedermanns Sache, denn es hat auch negative Seiten

Weiter. ..

Identitätsdiebstahl bei Online-Stellenangeboten Achtung, denn auch das ist mittlerweile ein Thema

Mehr. ..

Wo findet man die glücklichsten Mitarbeiter in Deutschland An der Spitze des Rankings: Hamburg und Berlin

Mehr. ..

Start-ups zahlen armen Mitarbeitern aus Start-ups ein durchschnittliches Jahresgehalt von 16.500 Euro weniger

Mehr. ..

Gerade bei Geschäftsessen sind Tischmanieren wichtig

Also bitte die Spaghetti nicht mit einem Messer schneiden! Aber es gibt ein paar andere Regeln zu beachten, wenn Sie Ihren Fuß nicht hineinstecken wollen

Weiter. ..

Der Chef zu sein ist nicht jedermanns Sache

Manche mögen es, ein paar Kerben darunter zu bleiben

Sie nennen in der Regel fünf Gründe

Mehr. ..

MINT-Fachkräfte gesucht wie nie zuvor in Deutschland, über 300.000 fehlen

Und es wird nur noch schlimmer

Weiter. ..

Traden zum Beruf machen Nicht jedermanns Sache und auch sehr riskant

Hier ist einer, der erzählt, wie er es macht

Mehr. ..

Das Büro von morgen Aber nicht jeder mag es

Weiter. ..

Wer macht Karriere? Psychologen haben untersucht, welche Faktoren zu einer schnellen Karriere beitragen

Weiter. ..

Tipps für das Bewerbungsschreiben Sie sind immer willkommen, zumal hier viele Fehler gemacht werden

Mehr. ..

Tischkicker gehören oft dazu, zumindest in Start-Ups sind sie oft anzutreffen

Manche glauben sogar, Tischkicker gehören zum Mythos des modernen Büroalltags

Aber werden sie einfach überbewertet? Weiter. ..

Wenn Überstunden glücklich machen Manchmal geht das sogar ohne Bezahlung

Mehr. ..

Konkurrenz für Berater Stehen Unternehmensberater bald in Konkurrenz zu Algorithmen? Weiter. ..

Wo ist die beste Work-Life-Balance? Ein Ranking gibt Aufschluss

Weiter. ..

Die Körpersprache kann im Privat- und Berufsleben viel verraten

Zum Glück können selbst die schlimmsten Gewohnheiten gebrochen werden

Ein Experte für Körpersprache verrät, wie es funktioniert

Mehr. ..

Arbeitsmarkt und Roboter Roboter könnten jeden vierten Arbeitnehmer ersetzen

Weiter. ..

Dünen oder Siegen? Die Regeln in den Unternehmen sind nicht einheitlich

Weiter. ..

Zehn Sätze Zehn Sätze, die Gründer nicht mehr hören können

Weiter. ..

Studium abbrechen und dann ein Unternehmen gründen? Bill Gates, Steve Jobs und andere haben es geschafft

Aber die meisten Unternehmer nicht

Weiter…

Wie gut ist Ihr Geschäftsenglisch? Von der „Faustregel“ bis „aus dem Kopf“: Briten verwenden andere Sprachbilder als Deutsche

Hier können Sie überprüfen, wie gut Ihr Geschäftsenglisch ist

Mehr. ..

Wo es in Deutschland gute Jobs gibt Ein Ranking zeigt, dass dies vor allem im Süden und in den Industriestädten der Fall ist

Weiter. .

Chef werden oder nicht? Viele junge Leute wollen nicht mehr Chef sein

Weiter. ..

Nicht alle Fragen sind im Vorstellungsgespräch erlaubt

Hier ist eine Übersicht

Weiter. ..

Für Start-ups arbeiten? Hier berichtet jemand, was er erlebt hat

Mehr. ..

Bewerbung: Machen Sie diesen Fehler nicht Der schlimmste Fehler bei der Bewerbung hat nichts mit der Persönlichkeit oder dem Lebenslauf des Kandidaten zu tun

Das liegt daran, dass Sie nicht genug über das Unternehmen erfahren haben

Mehr. ..

Junge Menschen: Leistung zahlt sich aus Zwei Drittel der 15- bis 24-Jährigen glauben, dass sich Mühe lohnt und sie gute bis sehr gute Aufstiegschancen haben

Mehr. ..

Fehlen 2030 in Deutschland drei Millionen Fachkräfte? Das glaubt zumindest das Basler Forschungsinstitut Prognos

Weiter. ..

Was Sie als junge Führungskraft nicht tun sollten Vielleicht werden Sie bald zum kleinen Chef

Hier sind 7 Tipps, wie Sie garantiert zum unbeliebten Chef werden

Des Weiteren. ..

Digitale Nomaden Sie können überall auf der Welt arbeiten, solange eine Internetverbindung besteht

Welche Berufe passen besonders gut zu Ihnen? Mehr. ..

Warum gute Mitarbeiter wechseln Häufig sind die Unternehmen schuld

Dann ist Ihr Retention Management nicht gut

Des Weiteren. ..

Update: Wie ist das PORNOS ZU DREHEN? New

Video unten ansehen

Weitere hilfreiche Informationen im Thema anzeigen ungeschützte berufsbezeichnungen

Bodo ist Pornodarsteller und verdient mit Sex vor der Kamera sein Geld. Heute habe ich Bodo zum zweiten Mal getroffen und ihm eure Fragen gestellt! Außerdem hat er mir erzählt, weshalb er wegen eines Dreh mal wegen Kindesmissbrauchs angeklagt war.

Teil 1: https://youtu.be/gyv-SSvgzSw

Du möchtest deine Geschichte erzählen? 🤔 Dann schreib mir einfach:
[email protected]

Ich bin jetzt ein Teil von funk. Schaut da mal rein:
YouTube: https://www.youtube.com/funkofficial
funk WebApp: https://go.funk.net
Facebook: https://facebook.com/funk
Instagram: https://www.instagram.com/funk
https://go.funk.net/impressum

Kontakt: [email protected]

Quellen zum Faktencheck:
kjm-online.de
bzkj.de
Duden
Wortbedeutung.de
gesetze-im-internet.de
Juraforum.de
Universität Hohenheim
Universität Münster 
Stern.de
Fokus.de
Safesrufing.org

ungeschützte berufsbezeichnungen Einige Bilder im Thema

 New Update Update: Wie ist das PORNOS ZU DREHEN?
Update: Wie ist das PORNOS ZU DREHEN? Update

Geschichte der Zahnmedizin – Wikipedia New

Die Geschichte der Zahnmedizin oder Geschichte der Zahnheilkunde umfasst die Entwicklungen in der Zahnheilkunde einschließlich der Beiträge von Personen, die die Zahnmedizin ihrer Zeit beeinflussten. Sie ist ein Teil der Medizingeschichte und reicht bis in die Urgeschichte zurück. Die konservierende Behandlung von Zähnen wurde bei einem 14.000 Jahre alten männlichen …

+ hier mehr lesen

Read more

Omne bonum von James the Englishman: Zahnarzt mit silberner Zange und Halskette aus großen Zähnen, der einem sitzenden Mann den Zahn zieht

London, 1360–1375 (British Library, Royal 6 E VI, fol

503v) Verzierung im Anfangsbuchstaben „D“ aus: Zahnarzt mit silberner Zange und Halskette aus großen Zähnen, die einem sitzenden Mann den Zahn ziehen

London, 1360–1375 (British Library, Royal 6 E VI, Fol

503v)

Pietro Longhi: Der Zahnextraktor, c

1780, c

1780

Die Geschichte der Zahnheilkunde oder Geschichte der Zahnheilkunde umfasst die Entwicklungen in der Zahnheilkunde, einschließlich der Beiträge von Personen, die die Zahnheilkunde ihrer Zeit beeinflusst haben

See also  Best Choice gutachter der versicherung Update New

Sie ist Teil der Medizingeschichte und reicht bis in die Vorgeschichte zurück

Eine konservierende Behandlung von Zähnen wurde bei einem 14.000 Jahre alten männlichen Individuum aus der Riparo Villabruna-Felshöhle in der Nähe von Sovramonte in Norditalien identifiziert, das ebenfalls aus der Zeit um 5500 bis 7000 v

Chr

stammt

unter Bauern in Pakistan

Kariöse Zähne wurden präzise aufgebohrt, ggf

in Verbindung mit einer anschließenden Füllung der Kavität

Ebenfalls aus der Jungsteinzeit stammt ein Backenzahn aus Dänemark, der trepaniert wurde

Die ersten zahnärztlichen Arbeiten wurden Mitte des 1

Jahrtausends v

Chr

durchgeführt

von Etruskern und Phöniziern hergestellt

Der Einfluss römischer und griechischer Gelehrter war im Mittelalter sowohl im christlichen als auch im arabischen Raum entscheidend

Die arabischen Funde gelangten zusammen mit vielen alten durch die Übersetzerschule aus Toledo und über Salerno in die westliche Welt, wo die Zahnheilkunde von Barbieren kausal praktiziert wurde

Zu Beginn des 18

Jahrhunderts legte die Wissenschaft vor allem durch den Franzosen Pierre Fauchard den Grundstein für die moderne Zahnheilkunde

Zahnbehandlungen unter Narkose wurden ab dem 19

Jahrhundert mit Lachgas durchgeführt, das bereits 1776 synthetisiert wurde

Ether- und Chloroformanästhesie folgten dem Lachgas

Der amerikanische Zahnarzt William Thomas Green Morton war der erste, der einen Patienten schmerzfrei von seinem Leiden befreite

Im November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen, die die Untersuchung des Kiefers vereinfachten

Das Lokalanästhetikum Procain wurde 1905 von den deutschen Chemikern Alfred Einhorn und Emil Uhlfelder als Lokalanästhetikum bei Zahnschmerzen entwickelt

Damit wurde der Grundstein für eine moderne Diagnostik und Therapie gelegt

Die Zahnmedizin erlebte daraufhin einen rasanten Fortschritt: von der Entwicklung zahlreicher oralchirurgischer Verfahren bis hin zur Herstellung von Zahnersatz mittels CAD/CAM-Verfahren

Parallel zum Fortschritt der wissenschaftlichen Zahnheilkunde entwickelte sich das Berufsbild, das sich in der Geschichte des zahnärztlichen Berufsstandes zeigt

Daneben entwickelte sich die Veterinärzahnheilkunde, die modifizierte Verfahren aus der allgemeinen Zahnheilkunde anwendet

Die schwedisch-dänische Zahnärztin Hedvig Lidforss Strömgren (1877-1967) und der Deutsche Walter Hoffmann-Axthelm gehören zu den bedeutendsten Forschern in der Geschichte der Zahnheilkunde ) wird mit historischen und teilweise mit ethnologischen Methoden erforscht

Medizinische Texte, Krankenakten, Geschichtsschreibung oder Tagebücher, Briefe, literarische Texte und ethnografische Aufzeichnungen und Interviews sind die primären Quellen

Obwohl die Erforschung menschlicher Überreste und altertümlicher Krankheitserreger nicht in die Methodik der Medizingeschichte, sondern der Paläopathologie fällt, wird sie der Vollständigkeit halber aufgenommen.

Lange Zeit glaubte man, Jäger und Sammler seien aufgrund ihrer Ernährung nicht von Karies betroffen

Aus dem Mittelpaläolithikum Europas und Westasiens, also der Zeit der Neandertaler, sind kaum Fälle von Karies bekannt, wenn, dann als Folge eines ernährungsbedingten Zahnschmelzbruchs.[3] Aber im September 2013 wurden Ergebnisse von Studien an 52 Skeletten in der Grotto des Pigeons in Ostmarokko veröffentlicht, die vor 15.000 bis 13.700 Jahren datiert wurden und zeigten, dass diese Jäger und Sammler bereits an Karies litten

Dies steht im Gegensatz zu der bisherigen Annahme, dass diese Zahnerkrankung erst durch den Verzehr von Kohlenhydraten aus der Getreideproduktion, also erst in der Jungsteinzeit (Neolithikum) entstanden ist

Das liegt offenbar an Eicheln der Steineiche, Pinienkernen der Seekiefer und Pistazien der Terpentin-Pistazie

Angesichts der weit verbreiteten, wahrscheinlich rituellen Entfernung von Frontzähnen ist es umso überraschender, dass es keine Hinweise auf die Entfernung kariöser Zähne gab, selbst wenn sich schmerzhafte Abszesse entwickelt hatten [4]

Bienenwachsfüllung auf einem neolithischen menschlichen Zahn

Das rituelle Ausschlagen eines Schneidezahns, das bis in die Jungsteinzeit im zentralen Mittelmeer zurückverfolgt werden kann, wurde im 20

Jahrhundert von einigen nordaustralischen Aborigines als Übergangsritus durchgeführt, Foto von 1912

2015 wurde ein kariöser Backenzahn eines 14.000- jähriges männliches Individuum untersucht, dessen Überreste 1988 in der Felsenhöhle von Riparo Villabruna bei Sovramonte in Norditalien gefunden wurden

Die Ergebnisse zeigen, dass das Loch im Zahn mit einer sehr kleinen scharfen Steinklinge getrimmt wurde, um infiziertes Gewebe zu entfernen.[5] Bis dahin waren zahnärztliche Behandlungen vor etwa 7500 bis 9000 Jahren im heutigen Pakistan bekannt, belegt durch Funde in Mehrgarh (Belutschistan), einer der wichtigsten archäologischen Stätten einer prähistorischen Siedlungsgruppe in Südasien.[6] Die Bewohner scheinen geschickte Schmuckmacher gewesen zu sein und nutzten ihre Fähigkeiten auch, um mit Steinwerkzeugen, wie sie zur Herstellung von Perlenketten verwendet werden, kleine kariöse Hohlräume zu bohren.[7] Die Rekonstruktion der Anfänge der Zahnheilkunde zeigt, dass die damaligen Behandlungsmethoden offenbar sehr effektiv waren

Die früheste Zahnfüllung aus Bienenwachs wurde in Slowenien entdeckt und ist etwa 6500 Jahre alt

Ein gebrochener Eckzahn wurde damit wiederhergestellt[8]

Es gibt auch sehr frühe Hinweise auf eine Trepanation: Bei Ausgrabungen in Dänemark wurde ein 5000 Jahre alter trepanierter Backenzahn gefunden.[9][10]

Funde aus Italien und Tunesien belegen die Zahnentfernung im frühen bäuerlichen Mittelmeerraum

Offenbar wurden häufig Zähne entfernt – zumindest bei jeder dritten erwachsenen Frau

Da im Gesichtsbereich jedoch keine weiteren Gewaltspuren zu finden sind, hatte dies vermutlich kosmetische, rituelle oder soziale Gründe, etwa aus Statusgründen

Die Entfernung könnte mit dem Erwachsenwerden zusammenhängen.[11] Die Annahme einer rituellen Funktion wird durch ethnologische Vergleiche nahegelegt

Rituelle Zahnextraktionen waren bei vielen australischen Aborigines-Stämmen üblich

Die in Namibia lebenden Himba und die Surma in Äthiopien pflegten Kindern zwischen sieben und neun Jahren die unteren vier Vorderzähne auszubrechen

Ursprünglich sollte dieser „Spalt“ als Gegenlager zur Aufnahme eines Lippenstopfens oder einer Unterlegscheibe dienen

Beide afrikanischen Stämme haben ein gemeinsames kulturelles Element, das sich durch ihre gemeinsame Abstammung von den Herero, einem ostafrikanischen, halbnomadischen Volk, erklären lässt.[12] Die Entwicklung von Vorstellungen über die Entstehung von Karies [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Medizinischer Glaube an den Zahnwurm [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zahnwurm, Illustration aus einem zahnmedizinischen Lehrbuch aus dem 18

Jahrhundert aus dem Osmanischen Reich

Ein sumerischer Text aus der Zeit um 5000 v

BC, behaupteten Suddick und Harris im Jahr 1990, beschrieben erstmals den Zahnwurm als Ursache für Karies.[13] Die Autoren interpretieren eine Veröffentlichung von Hermann Prinz aus dem Jahr 1945 falsch.[14] Wenn Sie Astrid Hubmanns Dissertation folgen, werden Sie feststellen, dass vier Quellen, von denen die älteste aus der Zeit um 1800 v

geht auf den Glauben an den Zahnwurm zurück

Es ist eine Tafel aus Nippur.[15]

Eine bei Assur entdeckte Tablette deutet darauf hin, dass Zahnwurm und Zahnschmerzen unterschiedlich behandelt wurden, was darauf hindeuten könnte, sie als unterschiedliche Krankheiten zu verstehen

Aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal (669-631/627 v

Chr.) stammt das Werk eines Nabunadinirbu mit dem Titel When a Man Has a Toothache.[16] Möglicherweise handelt es sich um eine Kopie eines viel älteren babylonischen Textes, in dem neben der Beschreibung einer Behandlung eine rituelle Beschwörung von besonderer Bedeutung ist

Darin lehnt der Wurm, wahrscheinlich ein Dämon oder böser Geist, die Gaben des höchsten Gottes Anu, nämlich reife Feigen, Aprikosen- und Apfelsaft, ab und bevorzugt das Blut der Zähne

Die Schrift sagt: „Wie Anu den Himmel erschuf, erschuf der Himmel die Erde..

der Sumpf erschuf den Wurm, dann ging der Wurm weinend zu Shamash (dem Sonnengott)..

Heb mich hoch und lass mich zwischen den Zähnen wohnen und Zahnfleisch! Ich will das Blut der Zähne trinken, ich will die Wurzeln des Zahnfleischs essen!“ Dann folgt eine Beschwörung, die den „Dämonenzahnwurm“ vertreiben soll: „Weil du das gesagt hast, Wurm, möge (der Gott) Ea Schlag dich mit seiner starken Hand! „Dieser Text muss dreimal gesprochen werden

Anschließend wird eine schmerzlindernde Mischung verschiedener Medikamente auf oder in den Zahn eingebracht

Im 1

Jahrhundert n

Chr

empfahl der Leibarzt des römischen Kaisers Claudius, Scribonius Largus, Zahnwürmer durch Weihrauch mit dem narkotischen schwarzen Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) zu töten

Seine Erfahrung beschreibt er hier: „Manchmal wird ausgeworfen, was aussieht wie kleine Würmer.“[17]

Nr

77: Darstellung von Zahnwürmern, die angeblich unter dem Mikroskop gesehen wurden, 18

Jahrhundert, François Watkins, Wellcome Library

Weitere Empfehlungen waren Emmermischbier, Malzschrot und Sesamöl zu mischen und auf den betroffenen Zahn aufzutragen

Die allgemeine Annahme war, dass Würmer überall im Körper aus verdorbenen Säften hervorgehen könnten.[18] Seit der Antike wird angenommen, dass ein Ungleichgewicht der vier Körpersäfte – Blut (sanguis), Schleim (Phlegma), gelbe Galle (Cholera oder Chole, griechisch: χολή), schwarze Galle (Melancholie, von griechisch melanos und Chole: μέλανος), χολή) – würde Krankheiten verursachen

Wollte man einen Patienten heilen, musste man überschüssige oder verdorbene Säfte entfernen

Dies geschah beispielsweise durch Aderlass, Schwitzen, harn- und stuhlgangregulierende Mittel

Die Theorie der Säfte stellte einen bedeutenden Fortschritt gegenüber früheren Ansichten dar, die den Zustand des Menschen allein von den Göttern bestimmt sahen

Mit der Humoralpathologie begannen die Ärzte der Antike, die spezifischen Krankheitstendenzen systematisch zu beschreiben

Auch im alten Indien (um 650), in Ägypten – hier ist es der Papyrus Anastasi IV, 13, 7 (um 1400 bzw

um 1200/1100 v

Chr.) – wie in Japan und China war ein kranker Zahn ein „Wurmzahn“ , aber auch bei den Azteken – dort wurde zum Beispiel Tabak in die Höhle gelegt – und den Maya fanden sich Hinweise darauf, dass der Zahnwurm die Ursache der Karies war

Die Legende des Zahnwurms findet sich auch in den Schriften von Homer und noch im 14

Jahrhundert glaubte der Chirurg Guy de Chauliac, dass Würmer Karies verursachen.

Die Compositiones medicamentorum von Scribonius Largus, dem Leibarzt von Kaiser Claudius, hatten einen starken Einfluss in der Alten Welt

Zur Behandlung empfahl er Zahnräucherungen[19] und Spülungen, aber auch Depots und Kauartikel sowie Weihrauch mit Bilsenkrautsamen, die aus diesem Grund als herba dentaria bezeichnet wurden

Er weist darauf hin, dass manchmal einige Würmer während der Behandlung ausgespuckt werden

Man glaubte also weiterhin an Würmer, versuchte aber auch, den Verlust erkrankter Zähne durch die Anwendung von Würmern zu beschleunigen

Plinius der Ältere hingegen glaubte nicht an die Existenz des Zahnwurms, glaubte aber an eine ähnliche Heilwirkung

Plinius gibt auch die Inhaltsstoffe des von ihm empfohlenen Zahnreinigungspulvers namens “Dentifricium” (ὀδοντότριμμα) an: pulverisierte Knochen oder zu Asche verbrannte Knochen, Horn oder Muscheln, Bimssteinpulver, Backpulver, gemischt mit Myrrhe

Celsus wiederum empfahl gemahlenes Salz

Bis heute wird vor allem in Asien Zahnsalz verwendet

Im arabischen Sprachraum glaubten ältere Traditionen an Zahnwürmer

Dies zeigen die Arbeiten von Muhammad ibn Zakarīyā ar-Rāzī, der die Beziehung zwischen Körper und Seele als von der Seele bestimmt ansah, sowie die Arbeiten von Avicenna oder Abulcasi

ʽUmar ad-Dimašqi, der um 1200 in Damaskus lehrte, lehnte hingegen in seinem Buch der Auserwählten über die Enthüllung von Geheimnissen und das Zerreißen von Schleiern den Zahnwurm ab, insbesondere die mit Würmern praktizierte Scharlatanerie.[22] Auch Hildegard von Bingen (1098–1179) glaubte um diese Zeit an Würmer, erkannte aber mangelnde Hygiene als Ursache.[22] Das Spülen mit Wasser sollte den Livor vermeiden, eine Ablagerung, die sich um den Zahn herum absetzen und die gefürchteten Würmer hervorbringen könnte

Sie empfahl Aloe und Myrrhe sowie Kohlenrauch

Constantinus Africanus, der im frühen 11

Jahrhundert aus Tunesien nach Salerno kam, machte die dortige medizinische Universität berühmt

Er brachte altes Wissen und auch die Theorie der Säfte in den Norden, bestätigte aber auch den Zahnwurm, der auch Eingang in die schulmedizinischen Werke gefunden hatte

So in dem im 12

Jahrhundert verfassten Traktat[23] Practica brevis von Johannes Platearius aus Salerno, der die (humoral-pathologischen) Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Zahnschmerzen, aber auch von Zahnwürmern beschreibt, deren Ursprung er der Fäulnis von Säften in Backenzähnenhöhlen zuschreibt und zu deren Behandlung er Tausendgüldenkrautsaft, Myrrhe und Opium als Dressing oder als Ahle und Bilsenkrautrauch empfiehlt.[24] In der mittelalterlichen Zahnheilkunde findet man Berichte über die Verwendung von Froschfett zur angeblichen Erleichterung der Zahnentfernung von Petrus Hispanus und John of Gaddesden (1280–1348/49 oder 1361), Schriften über das Einreiben von Wolfsmilch bei Zahnschmerzen oder die Empfehlung von Regenwurmöl von Arnaldus de Villanova (≈1235–1311)

Auch der berühmte westflämische Chirurg Jan Yperman[25] (1269/65 bis etwa 1350) erklärte die gelegentliche Eiterbildung in erkrankten Zähnen mit der Bewegung von Würmern.[26] Manchmal übernahmen Scharlatane die Wurmtheorie

So versteckten sie beispielsweise Regenwürmer in Lebensmitteln, die der Schmerzgeplagte wegen angeblicher „Taubheitsgefühle“ lutschen sollte

Unter dem Applaus der staunenden Menge entfernten sie dann den hervorstehenden Wurm aus dem Mund

Wissenschaftliche Theorien [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Willoughby Dayton Miller

Erst im 19

Jahrhundert wurden verschiedene Theorien zur Entstehung von Karies entwickelt, die die humoralpathologischen Vorstellungen ablösten.[27] 1843 wurde die Wurmtheorie durch den Münchener Anatom Michael Pius Erdl (1815–1848) zur Parasitentheorie weiterentwickelt

Es folgte die Entzündungstheorie von Leonhard Koecker oder es wurden spezielle Stoffwechselprodukte der chemischen Umwandlung von Nahrungsbestandteilen für die Entstehung von Karies verantwortlich gemacht.[28] Der Londoner Zahnarzt Andrew Clark betrachtete 1825[29] Zahnerkrankungen als eine Folge der Ernährung wohlhabender Menschen und kam zu dem Schluss, dass einfachere Menschen, die an ein hartes Leben gewöhnt waren, tendenziell gesunde, kariesfreie Zähne hatten.[30] Der Amerikaner Willoughby D

Miller (1890), der während seiner dreißig Jahre in Deutschland Bakteriologie an der Universität Berlin bei Robert Koch (1843-1910) ausgebildet hatte, entwickelte die „Chemoparasiten-Theorie“, nach der Milchsäurebakterien bis heute existierten Als Ursache wurden die 1960er Jahre angesehen

Miller war sechs Jahre lang Präsident des Zentralverbands der Deutschen Zahnärzte (CVdZ)

Auf dem 4

Internationalen Treffen der Zahnärzte in St

Louis 1904 wurde er zum Präsidenten der Fédération Dentaire Internationale gewählt

Die von ihm entwickelte Miller-Nadel, eine Sonde, die in der Zahnheilkunde zum Lokalisieren und Sondieren von Wurzelkanälen verwendet wird, ist nach ihm benannt.[31] Sein Ausspruch ging in die Geschichte ein: „Ein sauberer Zahn verfällt nie.“ (Frei übersetzt: “Ein sauberer Zahn wird nicht krank.”)[32][33] Paul Keyes entdeckte schließlich 1960, dass Streptococcus mutans die Ursache für Karies ist.[34]

Candida albicans

Die unterschiedlichsten Theorien folgten nacheinander:[35][36]

Ökologische Plaque-Hypothese [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Erst in der Folge leitete Philip D

Marsh (1994) einen Paradigmenwechsel ein, der zur „ökologischen Plaque-Hypothese“ führte.[49] Durch mehrere pathogene Faktoren wird Zahnhartsubstanz in mehreren Stufen zerstört: Eine kontinuierliche Verfügbarkeit von fermentierbaren Kohlenhydraten, die zu einem dauerhaft gesenkten pH-Wert führt, ist die treibende Kraft hinter der Zerstörung der bakteriellen Plaque-Homöostase

Das saure Milieu regt die Vermehrung säureproduzierender und säuretoleranter Keime wie Mutans-Streptokokken und Laktobazillen an

Es gibt auch eine Wechselwirkung zwischen Streptococcus mutans und dem Pilz Candida albicans, wodurch das Bakterium seine Virulenz ändert

Der Pilz produziert Signalmoleküle, die Gene im Bakterium dazu anregen, zelleigene Antibiotika zu produzieren

Über den Pilz kann das Bakterium fremdes Erbgut aufnehmen.[50] Bis zum Ende des 20

Jahrhunderts hielt sich jedoch der Glaube an den Zahnwurm als Schmerzursache in den ländlichen Gebieten Chinas und wurde von vielen Quacksalbern ausgenutzt

Drei dieser Betrügereien aus den Jahren 1985, 1987 und 1993 werden auch aus Taiwan gemeldet.[51] Wird in der Neuzeit der makroskopische „Zahnwurm“ belächelt, erscheinen Bakterien und Pilze in den Mikroskopen der Neuzeit zweifellos wurmartig

Frühe Zahnheilkunde [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

[52] Befreiung von Hesire von seiner Mastaba; Steintafeln (CG 1426), Nekropole von Sakkara

Miswak als Zahnbürste

Der erste namentlich genannte Zahnarzt der Weltgeschichte (und zugleich Arzt) soll Hesire im alten Ägypten (um 2700 v

Chr.) gewesen sein, der mit dem Titel wr-ibḥ-swnw als „Großer der Zahnärzte und Ärzte“ geehrt wurde

[53 ][54] Eine Basaltstatue von Psammetich-Seneb (ca

600 v

Chr.) im Vatikanischen Museum zeigt, dass er „der leitende Zahnarzt des Hofes“ genannt wurde.[55] Sein Titel als Arzt ist jedoch nur einer seiner vielen Titel und hatte möglicherweise eher symbolische als praktische Bedeutung.[56] Auch die Übersetzung des Titels ist nicht sicher, Alternativen wie “Great of the Ivory and Arrow Carvers” wurden vorgeschlagen.[57]

Der Papyrus Ebers, ein medizinischer Papyrus aus dem alten Ägypten, beschreibt um 1600 v

Neben dem Papyrus Edwin Smith (1550 v

Chr.), der zu den ältesten erhaltenen Texten zu medizinischen Themen gehört, werden Maßnahmen zur Behandlung verschiedener Zahnerkrankungen, insbesondere Karies und Parodontitis, beschrieben

Es wird angenommen, dass der Smith-Papyrus lediglich eine mindestens 1.000 Jahre ältere Kopie einer Schrift ist

Der Smith Papyrus beschreibt die Behandlung von Unterkieferfrakturen mit manueller Reposition und anschließendem Schienenverband.[58] Bei zahlreichen archäologischen Funden kann man davon ausgehen, dass einige der als „Therapie“ zu wertenden Obduktionsmaßnahmen im Rahmen der Mumifizierung stattfanden, da die Ägypter großen Wert darauf legten, das Totenreich des Osiris unversehrt zu betreten wie möglich

Zahnextraktion an einer phönizischen Vase, Willkommen Das Getreide wurde mit Steinmühlen gemahlen

Das Brot war mit Steinkörnern verschmutzt

Dadurch und durch das grobe Essen wurden die Zähne abgekaut

In einigen Fällen wurde der Zahn bis auf die Pulpa abgeschliffen

Kariogene Bakterien taten ihr Übriges und der Zahn entzündete sich

Zahnextraktionen (Zahnentfernung) waren die Ausnahme

Als Zahnfüllungen wurden Steinmehl, Harz, Malachit und Pflanzensamen verwendet.[59][60]

Die Zahnheilkunde wird in der Thora nicht erwähnt, aber Teile des Mundes werden auch in der Diskussion der Anatomie in Levitikus erwähnt

In einer bemerkenswerten Passage werden die Speicheldrüsen mit Wasserquellen verglichen und der Speichelgang wird als „Leitung (Ammat ha-mayim) beschrieben, die unter der Zunge verläuft“ (Lev R

16:4.)

Dies ist deshalb interessant, weil die Speichelgänge der Speicheldrüsen erst im 16

und 17

Jahrhundert in der wissenschaftlichen Literatur ausführlich beschrieben wurden (Lehi; Ar 15b)

Die Position der Zunge (lashon) wird als zwischen zwei “Wänden” liegend beschrieben, die aus den Kieferknochen (read) und dem Fleisch der Wange bestehen[61]

Der Talmud beschreibt an verschiedenen Stellen Zahnschmerzen und Zahnfleischprobleme, nicht nur beschränkt auf Menschen, sondern auch auf Tiere

In Nidda 65a heißt es, dass das Fehlen von Zähnen das Essen erschwert

Um dem entgegenzuwirken und auch aus kosmetischen Gründen unschöne Zahnlücken zu schließen, wurde bereits in talmudischer Zeit ein Zahnersatz verwendet, auf hebräisch שן תותבת Schen totevet (wörtlich: „herausnehmbarer Zahn“) (Nedarim 66b)

Neben Zähnen aus Gold wurden auch Silberzähne verwendet, wobei letztere als weniger schick galten, während ein Goldzahn als Schmuck galt (Schabbat 65a)

Arme Leute benutzten Holzstücke.[62]

Die Zahnhygiene begann in der Antike mit faserigen, gekauten Zweigen wie dem Miswak, die als Zahnbürste dienten

Der Zweig des Zahnbürstenbaums (Salvador persica) enthält Reinigungssubstanzen, Desinfektionsmittel und sogar Fluorid

Es wurde um 500 v

Chr

von dem Chirurgen Sushruta (सुश्रुत, Suśruta) in der altindischen Sammlung medizinischen Wissens gefunden

empfohlen

Zudem gilt Sushruta als Pionier der Anästhesie, die er unter anderem mit Cannabis Indica durchführte.[63] Miswāk wird auch im altindischen Gesetzesbuch Manu (Sanskrit, f., मनुस्मृति, manusmṛti) um den Wendepunkt der Zeit erwähnt

Laut Hadith-Literatur soll Mohammed es regelmäßig in der islamischen Welt verwendet haben.[64] Auch aus anderen Holzarten, wie Maerua crassifolia (aus der Familie der Kaperngewächse) in der Westsahara, wurden Zahnputzstäbchen hergestellt

In Mauretanien wird er (im arabischen Dialekt Hassania) als atīle bezeichnet

Der Zahnbürstenbaum heißt dort tiǧṭaīye, und auch die Commiphora africana aus der Familie der Balsambäume, Adreṣaīe und Wüstendatteln (Balanites aegyptiaca, in Hassania: tišṭāye) werden in dieser Region zum Zähneputzen verwendet.[65] Im südlichen Burkina Faso werden die Zähne mit Zanthoxylum zanthoxyloides gereinigt.[66] In Indien werden Zweige des Neembaums zum Zähneputzen verwendet

Neben Zahnbürsten werden seit der Antike auch Zahnstocher verwendet

Griechen und Römer [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Griechische Gelehrte wie Hippokrates (um 460-370 v

Chr.) und Apollonius von Kition (In: Περὶ ἄρθρων (Perì árthrōn)) beschrieben die Dentition (Zahndurchbruch)

Bei Kieferfrakturen schlug Hippokrates lederne Kopf- und Kinnverbände und die Fixierung der an die Bruchlücke angrenzenden Zähne mit Golddraht vor[67]

Ende des 5

Jahrhunderts erwähnte auch das Corpus Hippocraticum die Entfernung lockerer Zähne zur Behandlung von Zahnschmerzen [68]

Um 450 v

Chr

wurde in Rom eine Kommission beauftragt, ein Grundgesetz auszuarbeiten, das als Zwölftafelgesetz bekannt ist

Dort heißt es in Tabelle X: „Man soll ‚dem Leichnam‘ kein Gold hinzufügen

Wer aber Zahnersatz auf Basis von Golddrahtbindungen hat, bei denen fehlende Zähne durch Menschen- oder Tierzähne mit Golddraht oder Goldbändern an den Nachbarzähnen befestigt werden ,[69] dagegen sollte es nicht strafbar sein, ihn damit zu begraben oder zu verbrennen“, woraus sich ableiten lässt, dass Zahnersatz schon damals weit verbreitet war

In den Epigrammen Martials (40-102/104) Zahnersatz werden auch genannt: Sic dentata sibi videtur Aegle emptis ossibus indicoque cornu („So sieht sich Aegle mit Zähnen, dank gekaufter Knochen aus Indianerhorn.“) [70] Im Römischen Reich Elfenbein („Indianerhorn“) wurde bereits zur Herstellung von künstlichen Zähnen aus Bronze verwendet

Zahnärzte im alten Rom waren meist griechische Sklaven, die bei erfolgreicher, d

h

schmerzlindernder Behandlung ihre Freiheit erlangen und sogar gesellschaftlich aufsteigen konnten.[71] Die Untersuchung der Überreste von Römern offenbarte Versuche in der Zahnprothetik und Oralchirurgie

Wie wichtig Zähne den Römern um die Jahrhundertwende waren, zeigen Votivgaben aus Tongebissen, aber auch die aus heutiger Sicht befremdlichen Zahnpflegegewohnheiten der Römer, die sich mit ihrem Urin die Zähne putzten. [72]

Aulus Cornelius Celsus, ein römischer medizinischer Schriftsteller, beschrieb ausführlich Munderkrankungen und Zahnbehandlungen, einschließlich Narkotika und Adstringentien

Auch die Beschreibung der vier Entzündungszeichen (rubor, tumor, calor, dolor, lateinisch: Rötung, Schwellung, Hitze, Schmerz) geht auf Celsus zurück

In seiner lateinischen Abhandlung De Medicina fasste er das medizinische Wissen der alexandrinischen Schule in acht Büchern zusammen

Ein Abschnitt im sechsten Buch ist den Zähnen gewidmet, im achten Buch gibt es auch erste Hinweise auf eine kieferorthopädische Behandlung

Blütenstand der Frühlingszahnbürste (Odontites versus)

Plinius der Ältere fasste das naturkundliche Wissen in seinem 37-bändigen Werk Naturalis historia zusammen und überreichte es 77 n

Chr

Kaiser Titus

In diesem Werk widmet er sich an 169 verstreuten Orten der Zahnheilkunde

Er beschreibt auch das Gebiß samt seiner Abweichungen, diese werden aber nicht auf ihre Ursache hin untersucht, sondern interpretiert

Von besonderer Bedeutung waren Babys, die mit abgebrochenen Zähnen geboren wurden

So prophezeiten die Betrachter von Valeria Messalina, dass sie ihren Staat in den Ruin treiben würde

(Die Prophezeiung soll sich in Suessa Pometia erfüllt haben)

Agrippina die Ältere hatte Glück, denn sie hatte oben rechts zwei Eckzähne (Hundezähne)

Mehr als 32 Zähne würden ein langes Leben geben

Plinius beschreibt mehrere Dutzend Tinkturen und Heilmittel aus dem Pflanzen-, Tier- und Steinreich

Auf ihn soll die Benennung der Zahnbürste (odontitis) als Heilmittel gegen Zahnschmerzen zurückgehen

Als Zahnungshilfe bezeichnet er eine Mischung aus Honig und der Asche von Delfinzähnen, diversen anderen Tinkturen oder beispielsweise die Zahnungshilfe bestehend aus einem Wolfszahn oder einem Pferdezahn, der dadurch Zahnprobleme bei Kindern lindern sollte Magie.[73] Die Geschichte des Schnullers begann mit der Entwicklung der künstlichen Säuglingsernährung, wie ein Relief aus der Zeit um 900 v

Chr

zeigt

aus dem Palast von König Sardanapalus von Ninive.[74] In Europa sind Schnuller mindestens seit dem Mittelalter bekannt, wie aus bildlichen Darstellungen hervorgeht

Unhygienische Lutschtabletten waren vom Spätmittelalter bis ins 18

Jahrhundert als Stoffschnuller weit verbreitet

Erst in der zweiten Hälfte des 19

Jahrhunderts wurden sie durch Gummischnuller ersetzt.[75] Aus der Zeit Plinius stammt auch eine Beschreibung der Behandlung von kariösen Zähnen und Zahnfleischerkrankungen sowie der Durchführung von Zahnextraktionen

Aristoteles beschreibt zu diesem Zweck auch Extraktionszangen

Außerdem wird erklärt, wie man gelockerte Zähne mit Pinzetten und dünnen Drähten repariert und abgebrochene Kiefer schient

Trepanbohrer, Parc Arqueològic Mines de Gavà

Archigenes (Ἀρχιγένης), ein griechischer Arzt, der unter Trajan in Rom arbeitete, stammte aus Apameia (Syrien) und war ein Vertreter einer medizinischen Richtung, die als eklektische Schule bekannt ist[76]

Er war der Sohn von Philippos und ein Schüler von Agathinos (Ἀγαθῖνος), dem Gründer der eklektischen Schule,[77] und entwickelte den Bohrer um 100 n

Chr

Nachdem er diesen als Trepanbohrer zum Aufbohren des Schädels verwendet hatte, kam er auf die Idee, einen schmerzenden Zahn zu trepanieren, um die entzündete Pulpa zu entlasten

Auf die Idee, kariöses Dentin auszubohren, kam er jedoch nicht.[73][78]

Der Leibarzt des Kaisers Marcus Aurelius, Galenus von Pergamon (ca

130-210), griff die zahnregulierende Idee von Celsus auf und beschrieb, wie Zähne durch Feilen verengt wurden, um Engstände zu verringern

Galenos erweiterte die vier Entzündungszeichen um das Merkmal der functio laesa, der „gestörten Funktion“

Er schrieb in seinem Werk De ossibus ad tirones, dass der Unterkiefer aus zwei Knochen besteht, was daran zu erkennen ist, dass er beim Kochen in der Mitte auseinanderfällt

Der arabische Arzt Abd al-Latif al-Baghdadi hatte 1000 Jahre später Gelegenheit, die Überreste verhungerter Menschen während einer Hungersnot in Kairo zu untersuchen

In seinem Buch Al-Ifada w-al-Itibar fi al-Umar al Mushahadah w-al-Hawadith al-Muayanah bi Ard Misr (Buch der Belehrung und Ermahnung über Dinge, die im Land Ägypten gesehen und aufgezeichnet wurden) widerspricht er Galenos dass er den Unterkiefer nur als einen einzigen, nahtlosen Knochen erkennen kann.[79] Celsus und Galenus waren die führenden medizinischen Autoren des 1

und 2

Jahrhunderts n

Chr

Ihr Einfluss war noch im Mittelalter[80] in christlichen und arabischen Gebieten entscheidend

Schutz und Linderung durch Anrufung der Heiligen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Zahnheilkunde wurde zunächst wieder Teil der Volksmedizin und Magie

Zahnschmerzen waren eines der vielen Leiden, zu deren Linderung und Schutz Heilige angerufen wurden, denen ein entsprechender Einfluss nachgesagt wurde

In vielen Fällen wurden Heilige ausgewählt, die der Überlieferung nach an denselben Körperteilen den Märtyrertod erlitten hatten

Heilige Apollonia [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Apollonia von Alexandria, die unter Kaiser Philip Arabs (244-249) als Märtyrerin starb, wurden der Überlieferung nach mit Zangen die Zähne gezogen, bevor sie sich auf den Scheiterhaufen stürzte

Ihr Festtag in der katholischen und orthodoxen Kirche ist der 9

Februar

Papst Johannes XXI

(1276–1277) riet den Gläubigen, bei Zahnschmerzen zu Apollonia zu beten

So wurde sie zur Beschützerin gegen Zahnschmerzen, aber auch zur Schutzpatronin der Zahnärzte und aller anderen Berufe im zahnmedizinischen Bereich

Apollonia wurde 1634 von Papst Urban VII

heilig gesprochen.[60][81]

An Ketten aufgereihte Pfingstrosenkörner hießen in Süddeutschland Apollonia-Körner und wurden zahnenden Kleinkindern zum Kauen gegeben

In Frankreich waren sie als Herbe de St

Antoine bekannt.[82] Auch andere schmerzlindernde Pflanzen erhielten entsprechende Namen, wie die Apollonia-Wurzel im Salzburger Land als Name für den Wolfseisenhut,[83] ein Name, der auch in Bayern vorkam, oder das Apollonia-Kraut (Bilsenkraut)

aus dem Stephansdom in Wien

Der sogenannte “Zahnschmerzherr” aus dem Wiener Stephansdom ist eine der wenigen in Österreich erhaltenen steinernen Darstellungen des Schmerzensmannes

Es wurde um 1420 von einem unbekannten Künstler angefertigt und zeigt die halbfigurige Christusfigur, bekleidet mit einer Schürze, einer Dornenkrone und Wunden

Wie im damaligen Kult üblich, war die Figur mit Blumen geschmückt, die mit einem Tuch am Kopf befestigt wurden

Der Legende nach sahen drei betrunkene Jungen Christus mit diesem Tuch und lästerten, dass Jesus Zahnschmerzen habe

In derselben Nacht hatten die drei Jungen selbst große Schmerzen

Erst als sie am nächsten Tag in die Kathedrale zurückkehrten, um sich zu entschuldigen, waren ihre Schmerzen verschwunden

Seitdem wird der „Zahnschmerzgott“ von zahlreichen Wienerinnen und Wienern aufgesucht, die um Linderung ihrer Zahnschmerzen bitten.[84] Priester und Barbiere [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Im Mittelalter[85][86], nach der Völkerwanderungszeit, hatten die Menschen noch nicht die Stufe der Heiler der Antike erreicht, wie eine kleine Prothese als Ersatz für die zuvor ausgefallenen und wiedergefundenen eigenen mittleren Schneidezähne belegt das slawische Gräberfeld von Sanzkow (Kreis Demmin) gefunden.[87][88]

Zu Beginn des Mittelalters praktizierten Mönche und Priester Medizin und Zahnheilkunde

Bader half ihnen

Das Zweite Laterankonzil im Jahr 1139 drohte Priestern strenge Strafen an, wenn sie sich an der Behandlung beteiligten

Papst Alexander III

traf 1163 auf dem Konzil von Tours eine weitreichende Entscheidung, dass blutige Eingriffe mit dem priesterlichen Amt unvereinbar seien: Ecclesia abhorret a sanguine („Die Kirche schreckt vor Blut zurück“)

Das Vierte Laterankonzil von 1215 verbot schließlich Ärzten in priesterlichen Gewändern chirurgische Eingriffe, weil die Verantwortung für den Tod eines Menschen sie für das Priesteramt untauglich machte

Die Medizin des europäischen Mittelalters nahm dann eine Entwicklung, die erst im 19

Jahrhundert wieder umgekehrt wurde

See also  Best Choice raccourci inverser couleur windows 10 Update

Er war berechtigt, kleinere chirurgische Eingriffe durchzuführen und sich zu rasieren

Da sich aus finanziellen Gründen nicht jeder gelernte Barbier ein Bad leisten konnte, entstand im Laufe der Zeit ein neuer Berufsstand der Friseure, der im Prinzip das gleiche Behandlungsspektrum anbot, jedoch ohne Bad

Die Barbiere (von französisch barbe, „Bart“) waren ihrem Stand und ihrer Berufsanschauung nach Handwerker

Barbiere werden erstmals 1397 in einem Kölner Amtsschreiben erwähnt.[89] Allerdings zeigt ein Relief am Markusdom in Venedig aus dem 13

Jahrhundert eine Zahnextraktion durch einen Barbier.[90] Alles Wichtige, was über die Zahnheilkunde geschrieben wurde, fand sich nur in den Werken der Chirurgen, die in lateinischer Sprache verfasst waren

die Barbiere konnten das nicht lesen

Aberglaube, Alchemie und Astrologie beherrschten daher die Köpfe der meisten Dentatores jener Zeit, die oft nicht vor Ort arbeiteten.[91] Im Jahr 1450 durften Friseure in England nur durch einen Parlamentsbeschluss Aderlass durchführen, Zähne ziehen und die Haare pflegen

Bis 1745 existierten neben den Barbiervereinen die Chirurgenvereine

Durch einen Beschluss des britischen Königs Georg II

wurden die Vereine getrennt und die Friseure konnten sich der Haarpflege widmen

Der französische König Ludwig XV

traf einige Jahre später dieselbe Entscheidung

1858 wurden die Odontological Society of Great Britain und dann das Institute of Dentists, d

h

die Zahnärzte Englands, gegründet.[92] Die Zahnärzte Horace Hayden und Chapin A

Harris gründeten 1840 die erste zahnmedizinische Schule in Baltimore (USA)

Im selben Jahr wurde die bedeutende American Society of Dental Surgeons gegründet und 1845 die französische Société de Versicherung dentaire de Paris, deren erste Präsident war der Pariser Arzt und vor allem Zahnarzt Louis Nicolas Regnart (1780–1847).[93] 1859 wurde die London School of Dentistry gegründet

Die erste Prüfung fand dieses Jahr statt

Die Registrierung wurde 1878 für zugelassene Zahnärzte und die Kontrolle nicht zugelassener Zahnärzte 1921 eingeführt.

In Belgien finden sich 1818 die ersten gesetzlichen Bestimmungen zur Ausübung der Zahnheilkunde, darunter eine Prüfung durch eine provenzalische Kommission

Ab 1880 folgen neue Vorschriften

1815 fand in Schweden eine Art ärztliche Untersuchung statt

1860 wurde in Schweden die Svenska Tandläkaresellskapet (Schwedische Zahnärztegesellschaft) gegründet und 1885 eine Poliklinik als Lehranstalt geschaffen

Die Geburtsstunde der zahnärztlichen Behandlung in Russland war um 1760-1770, als der Deutsche Obel als einer der ersten Zahnärzte nach einer Prüfung vor der Medizinischen Hochschule in Sankt Petersburg die Berufserlaubnis erhielt

Nach einem 1810 veröffentlichten Gesetz hatten diese ausländischen Spezialisten das Recht, Schüler auszubilden, die nach bestandener Prüfung als Zahnärzte tätig waren.[94] 1779 wurden die Barbiere und Barbiere durch die deutschen Reichsgesetze vereint.[95][96] Am 25

Mai 1804 erließ der dänische König die „276

Patent zur Errichtung einer medizinischen Hochschule“

Aufgrund der neuen preußischen Gewerbegesetzgebung 1811 wurden die Zünfte abgeschafft und die chirurgische Ausübung vom Barbierhandwerk getrennt

Dadurch konnte sich die Chirurgie unabhängig vom Friseurhandwerk entwickeln, insbesondere nach Einführung der Niederlassungsfreiheit für Heiler 1818

Quacksalber; Franz Anton Maulbertsch (1724-1796)

Zahnmedizin und andere medizinische und chirurgische Fächer waren in Deutschland eines akademisch ausgebildeten Arztes unwürdig

Barbiere übernahmen den Großteil der zahnärztlichen Versorgung der Bevölkerung

Die Berufsbezeichnung Barbier sei in Süddeutschland laut Grosch die gleiche wie in Norddeutschland ein Barbier

Beide Zünfte konnten jedoch je nach Region und Zeitabschnitt unterschiedliche Funktionen ausüben.[97] Sie gaben sich die unterschiedlichsten Berufsbezeichnungen, wie Zahntechniker, Zahnkünstler, Zahnkünstler, Zahnarzt, Zahnchirurg, in Amerika zugelassener Zahnarzt, Arzt, Zahnarzt, Spezialist für Zahnkranke, Dozent, Lehrer für moderne Zahntechnik, amerikanischer Arzt Zahnarztpraxis, Schweizer Zahnarzt oder geführt als Zahnarztpraxis-Studio oder Dental-Atelier

Daneben waren die Zahnstocher auf Jahrmärkten unterwegs.[98] Der Nachfrage nach helleren Zähnen versuchten die Friseure mit Aqua Fortis (Salpetersäure) nachzukommen

Allerdings setzte sich erst 1989 ein Bleichverfahren nach V

B

Haywood und Heyman mit Wasserstoffperoxid (H 2 O 2 ) durch.[99] Johann Andreas Eisenbarth (1663–1727), ein hochprivilegierter Arzt aus Magdeburg, „heilte“ Menschen auf seine Weise

In Sachsen wurde unter Friedrich August II

(1696–1773) 1748 das Collegium medico-chirurgicum eröffnet, drei Jahre später die erste chirurgische Klinik, an der 1777 auch ein Zahnarztlehrer angestellt war

Der Beginn des 18

Jahrhunderts war in der Moderne mal verschwanden Fachbegriffe im Gebrauch

Die Namen für Zahnstein waren Zahnstein, Tartarus dentium (nach Paracelsus Tartarus, „Ablagerungen und Konkretionen“) oder Odontolithus (griechisch: ὀδόντ- odont- „Zahn“; λίθος lithos „Stein“)

Wenn ein Zahn „ausgebrannt“ war, wurde die Zahnpulpa mit einer heißen Sonde behandelt

Das „Feilen“ eines Zahnes diente dazu, kariöse Bereiche des Zahnes zu entfernen, damit sich die Karies nicht weiter ausbreitet

Dadurch entstanden unschöne Lücken zwischen den Zähnen, die dadurch vermieden wurden, dass die Zähne nur distal (nach hinten) befeilt und die befeilten Zähne mit einem Füllmaterial versehen wurden

Durch „Anritzen des Zahnfleisches“ (Schröpfen) wurde ein Abszess eröffnet.[98]

Neben zahlreichen Zahnlotionen, Zahntinkturen und der Witwenzahnwolle von JA Rieses oder Kropps Zahnseide (20 % Carvacrol-Zahnseide) wurde das Seidenbastpflaster mit Kanthariden (Emplastrum mezerei cantharidatum, Drouotische Pflaster) gegen Zahnschmerzen angeboten, das getragen werden musste hinter dem Ohr

Um es zuzubereiten, „werden 30 Teile Spanische Fliege und 10 Teile Seidelbastrinde acht Tage lang in 100 Teilen Essigether eingeweicht; in der filtrierten Tinktur werden 4 Teile Sandarach, 2 Teile Elemiharz und 2 Teile Kolophonium gelöst und dann auf Taft gestrichen, der zuvor mit einer Lösung aus 20 Teilen Hausenblase in 200 Teilen Wasser und 50 Teilen Spiritus bestrichen wurde“

1895 wurden „Bernsteinzahnperlen für zahnende Kinder“ angeboten, die als „effektiver als Zahnhalsbänder“ angepriesen wurden

Am 1

Dezember 1820 erließ die Medizinische Hochschule in Kiel die Gebührenordnung für alle medizinischen Berufe

Da die Friseure auch zum Zähneziehen berechtigt waren, konnten sie auf die Zahnärztesteuer zurückgreifen

Ab Anfang des 19

Jahrhunderts entwickelten sich die Barbiere immer mehr zum Beruf des Friseurs

Mit der neuen Gesellenprüfungsordnung vom 20

März 1901 erfolgte die Trennung zwischen Haar- und Heilkunst

1934 verschwand die Berufsbezeichnung „Friseur“ endgültig

Bis zur Verabschiedung des Zahnmedizingesetzes 1952 durften sie jedoch weiterhin Zähne ziehen.[98] Rückgriff auf alte Lehren, arabisch-persischer Einfluss, neue Annahmen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

v) Die Schule von Salerno in einer Darstellung in einer Ausgabe des Kanons der Avicenna (Universitätsbibliothek Bologna, Ms

2197, fol

317)

Die Akzeptanz und Wiederbelebung antiker Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden im christlichen Europa erfolgte über Salerno: Die Schule von Salerno war eine der ersten medizinischen Fakultäten Europas und integrierte Fachwissen aus dem arabischen, griechischen, jüdischen und westlateinischen Kulturkreis

wobei Constantinus Africanus (1017-1087) von zentraler Bedeutung war, der arabische Kompendien ins Lateinische übersetzte und damit der Gelehrtenwelt zugänglich machte, was sowohl die Humoralpathologie der Antike zurückbrachte, die Zahnschmerzen auf vom Kopf abwärts fließende Flüssigkeiten zurückführte, und die Idee eines geteilten Unterkiefers

Konstantin empfahl eine Arsenapplikation zur Bekämpfung von Zahnschmerzen.[100] Die Verwendung von Arsen zur Behandlung eines schmerzenden Zahns wird in der chinesischen Medizin nachgesagt wurden bereits 2700 v

Chr

von Huang-Ti (黃鈦) in seinem Werk Net Ching beschrieben

Die Chinesen kannten neun Ursachen für Zahnschmerzen (chinesisch: Ya-Tong) und sieben Formen von Zahnfleischerkrankungen

Andererseits wandten sie Akupunktur an, deren Technik auf 388 Seiten beschrieben wurde, darunter 26 Seiten Akupunkturmaßnahmen bei Zahnschmerzen.[101] In dem Mitte des 10

Jahrhunderts erschienenen Werk Liber Regius empfahl auch der persische Arzt Haly Abbas (ʿAli ibn al-ʿAbbās; † 944) die Verwendung von Arsen zur Devitalisierung (Zersetzung) des Fruchtfleisches.[102] Arsen(III)-oxid wurde bis in die Neuzeit zur Devitalisierung der Zahnpulpa eingesetzt und verschwand in den 1970er Jahren aufgrund seiner krebserzeugenden Wirkung, Entzündung des Zahnhalteapparates, Verlust eines oder mehrerer Zähne einschließlich Nekrose des umgebenden Alveolarknochens, aus dem Therapiespektrum

Allergien und Vergiftungserscheinungen

[103]

Maimonides (1135/38–1202), der größte jüdische Gelehrte des Mittelalters, hat ein paar Tipps zur Behandlung von Zahn- und Zahnfleischproblemen

Er konnte sich nur auf wenige Passagen im Talmud beziehen

Einer von ihnen verbietet einem Priester (Kohen) zu verehren, wenn ihm Zähne fehlen, weil solch ein Kohen unansehnlich ist.[104] Gleichzeitig wird der hohe Wert der Zähne durch das Bibelzitat Auge um Auge (hebräisch: עין תּחת עין ajin tachat ajin) deutlich, das oft mit „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zitiert wird

In Bezug auf den Kodex von Hammurabi wird das Teilzitat meist so interpretiert, dass der Täter in gleicher Weise zurückzuzahlen ist

Der biblische Kontext der Tora widerspricht jedoch dieser Interpretation

Nach vorherrschender rabbinischer und geschichtskritischer Auffassung geht es um eine angemessene Entschädigung (Talionsformel), die bei Körperverletzung vom Täter zu zahlen ist

(„Bei Verlust eines Auges ersetze, was eines Auges wert ist, bei Verlust eines Zahns, ersetze, was einen Zahn wert ist – Auge um Auge, Zahn um Zahn.“).[105] Damit sollten die im alten Orient verbreiteten Rachefeldzüge eingedämmt und durch eine Verhältnismäßigkeit von Beleidigung und Bestrafung ersetzt werden

Die Salerno-Schule brachte Roger Frugardi hervor, der Artikel über Zahnmedizin schrieb,[106] und Gilbertus Anglicus († 1240), die beiden Ursachen für Zahnschmerzen, nämlich schwache Zähne und schlechte Säfte und Speisereste zwischen den Zähnen

Zahnarzt, 1500-1600, Willkommensbibliothek, London

Eine weitere Region, die arabisches Wissen nach Norden brachte, war die Übersetzerschule von Toledo

Das ins Lateinische übersetzte Qānūn fī ṭ-Ṭibb (arabisch القانون في الطب, Kanon der Medizin) der Avicenna diente Chirurgen wie Bruno da Longoburgo, Teodorico Borgognoni oder Wilhelm von Saliceto als Vorlage

Der Begriff Weisheitszahn leitet sich von Avicennas Übersetzung ins Lateinische als dentes intellectus ab.[107] Das Werk, von dem 1470 im gesamten Abendland 15 bis 30 lateinische Ausgaben existierten, galt bis ins 17

Jahrhundert als wichtiges medizinisches Lehrbuch.[108] Im arabischen Reich wurden altgriechische Schriften ins Arabische übersetzt und bildeten die Grundlage der Heilkünste, die durch die Anweisungen des Korans ergänzt wurden

In Toledo übernahm Saliceto in seinen Übersetzungen aus dem Arabischen ins Lateinische wieder die aus den Vorschriften des Korans abgeleiteten Behandlungsmethoden, die jedoch erhebliche Einschränkungen für Anatomie und Chirurgie vorsahen

Das Vergießen von Blut war im Islam verboten, weshalb dort unblutige Behandlungsmethoden entwickelt wurden: Um einen Zahn zu entfernen, wurden zunächst ätzende Mittel auf das Zahnfleisch aufgetragen, bis der Zahn durch die anschließende Entzündung des Zahnhalteapparates soweit gelockert war, dass er entfernt werden konnte von Hand – und damit “unblutig”

“ – entfernen könnte

Dies korrelierte mit dem oben erwähnten Edikt Papst Alexanders III., dass blutige Übergriffe mit dem Priesteramt unvereinbar seien

Bernhard von Gordon warnte jedoch vor einer angemessenen Behandlung der Frontzähne

Auch erkannte er in seinem Lilium medicinae (um 1303), dass einseitige Kaubelastung zur Bildung von Zahnstein und Plaque auf der unbenutzten Seite führte

Auch die Fixierung eines frakturierten Unterkiefers am intakten Oberkiefer (intermaxilläre Fixation) geht auf Saliceto zurück

Erst im 19

Jahrhundert wurde diese Idee wieder aufgegriffen und weiterentwickelt

Abu l-Qasim (936-1013), im Westen als Albucasis bekannt, bezeugt sein umfangreiches Wissen in seinem 30-bändigen medizinischen Text Kitāb at-Taṣrīf (arabisch كتاب التصريف)

und Kenntnisse in Zahnchirurgie, Zahnstabilisierung mit Gold- und Silberdraht und Behandlung von Zahnfleischproblemen, einschließlich Zahnprophylaxe

Abulcasis perfektionierte viele zahnärztliche Instrumente, wie aus seinen Skizzen hervorgeht.

Etwa 500 Jahre später verfasste Ambroise Paré (1510–1590)[109] zahlreiche und weitverbreitete Artikel zur Zahnbehandlung in französischer Sprache und damit in einer Sprache, die auch für nichtakademische Chirurgen und Friseure verständlich war

Paré hielt die Grundsätze, dass das Überflüssige entfernt, ein kariöser Zahn extrahiert und der fehlende ersetzt (reimplantiert) werden muss, für wichtig.[110] Er entwickelte stabilisierende Ligaturen für Kieferbrüche, experimentierte mit der Wiederbefestigung ausgeschlagener Zähne und konstruierte einfache, festsitzende Prothesen

Er prägte den Begriff „Obturator“

Obturatoren wurden verwendet, um Gaumendefekte zu schließen, die oft eine Folge einer tertiären Syphilis waren

Sie bestanden aus Leder, Silber, Elfenbein oder einem Schwamm, der an einem Metallhalter befestigt war

Guy de Chauliac listete in seiner Operate Magna von 1363 verschiedene Extraktionsinstrumente wie Hebel und Pinzetten auf, bezog sich aber ansonsten auf Avicenna und Abulcasis

Wie letzterer erwähnt er Zahnersatz aus Rinderknochen.[111] Er bestätigte auch, dass die meisten Zahnextraktionen von Friseuren und umherziehenden Zahnstochern durchgeführt wurden

Trotz verschiedener anderer Schriften hielt die mittelalterlich-antike Tradition bis ins 18

Jahrhundert an

Leonardo da Vinci (1452–1512) fertigte die ersten modernen anatomischen Zeichnungen des Kiefers, der Zähne und der Kaumuskulatur an

Er fertigte auch Skizzen zur Anatomie des Gesichts und der Kieferhöhle an.[112] Einer der Begründer der Anatomie war Andreas Vesalius, dessen anatomisches Werk De humani corporis fabrica libri septem von 1543 die Ansichten der antiken Autorität Galen von Pergamon in Frage stellte

Vesal stützte sein anatomisches Wissen, das die moderne Anatomie begründete, auf das Sezieren menschlicher Leichen, während Galen sein (irrtümliches) Wissen noch durch das Sezieren von Tieren erlangte

Er beschrieb als Erster die Gelenkbänder und den interartikulären Knorpel des Kiefergelenks

Er diskutierte auch ausführlich die Funktion der Gesichts- und Wangenmuskulatur, gab eine genaue Anatomie der Zahnwurzeln und erkannte als erster die Pulpahöhle, nicht aber ihre Funktion.[113] Bartolomeo Eustachi (1500/1513–1574) untersuchte erstmals das erste und zweite Gebiss genauer und beschrieb 1550 auch die Funktion der Pulpahöhle[114].[115][116]

Die morphologische Unabhängigkeit der beiden Zähne wurde von Vesals Nachfolger Gabriele Falloppio erkannt, die auch als erste dem Zahnfollikel einen Namen gab.[117] Die erste zahnärztliche Abhandlung in deutscher Sprache, weitgehend unabhängig von anderen medizinischen Disziplinen, wurde um 1548 in Würzburg von Walther Hermann Ryff herausgegeben[118].

Im 16

Jahrhundert interpretierte Volcher Coiter den Zahn nicht mehr als Knochen, im Gegensatz zu Vesal und seinen Bekannten Eustachi und Falloppio.[119] In der vormikroskopischen Ära des 16

und 17

Jahrhunderts erforschten nicht nur Bartholomäus Eustachius, sondern auch Marcello Malpighi (1628–1694) und Johann Jakob Rau (1668–1719) Zahnhartsubstanzstrukturen und deren Entstehung

Mit der Entwicklung optischer Vergrößerungshilfen, vor allem durch Antoni van Leeuwenhoek (1632–1723), wurden genauere histologische Untersuchungen der Zahnstruktur und Erkenntnisse auf dem Gebiet der histologischen Prozesse während der Embryonalphase der Zähne möglich

Malpighi postuliert die Sekretionstheorie der Schmelzbildung durch einen verknöchernden Saft, und Eustachius erwähnt erstmals die Konversionstheorie

Alexander Nasmyth (1789-1849), Richard Owen (1804-1892), Anders Adolf Retzius (1796-1860), Jan Evangelista Purkyně (1787-1869), Albert von Kölliker (1816-1905), Wilhelm von Waldeyer (1836-1921)

)

), Viktor von Ebner-Rofenstein (1842–1925), Gustav Preiswerk (1866–1908), John Tomes (1815–1895) sowie sein Sohn Charles (1846–1928)[120] und viele andere Forscher waren an der Zahnheilkunde beteiligt Die Histologie bildete damals die gründliche Bearbeitung des gesamten Gebietes die breite wissenschaftliche Basis.[121] Leonardo da Vinci Schädelskizze

Ambroise Pare

Extraktionsinstrumente

Prothesen

Guy de Chauliac

Chirurgische Magna

Vesalius

Tabulae anatomicae

An mittelalterlichen Leichen sind in der Neuzeit nur wenige Untersuchungen durchgeführt worden, beispielsweise zur Bestimmung des Parodontitis-Erregers

Im Rahmen einer Studie wurden große Mengen genetischen Materials aus dem Zahnstein eines 1000 Jahre alten Skeletts isoliert und entschlüsselt

Es handelt sich um Zahnstein eines Mannes, der im Kloster Dalheim (Lichtenau) lebte

Wesentliche Teile des Genoms eines Parodontitis-Bakteriums konnten rekonstruiert werden, und es wurde erstmals genetisches Material aus Lebensmittelbestandteilen gefunden, darunter 40 opportunistische Erreger, Antibiotikaresistenzgene, die Genomrekonstruktion des Parodontitis-Erregers Tannerella forsythia, 239 bakteriell und 43 human Proteine ​​war erfolgreich

Die Entdeckung weist den Weg zu einem besseren Verständnis von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen und zeigt, wie sich die menschliche Mundflora und Volkskrankheiten in der menschlichen Evolution entwickelt und angepasst haben.[122] Veränderungen wurden erst wieder von Pierre Fauchard initiiert

Protagonisten der Zahnheilkunde im 17

und 18

Jahrhundert [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Pierre Fauchhard

Während akademisch ausgebildete Ärzte in ihren Veröffentlichungen physiologische und anatomische Verhältnisse beschrieben, wurde die Zahnheilkunde im 17

Jahrhundert vor allem von Barbieren, Zahnbrechern, Marktschreiern und Quacksalbern betrieben

Im 18

Jahrhundert entwickelte sich eine selbstständige Zahnheilkunde und damit eine zunehmende Etablierung des zahnärztlichen Berufsstandes vor allem in den größeren europäischen Städten.[123] Die Anerkennung als akademisches Fach setzte jedoch erst im 18

Jahrhundert allmählich ein.[124][125]

Pierre Fauchard [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Die Zahnmedizin wurde erstmals in Europa als eigenständige medizinische Disziplin in Frankreich eingeführt

Ludwig XIV

(1638–1715) erließ das Edikt Expert pour les dents („Zahnspezialist“), das den Friseuren das Ziehen von Zähnen untersagte und einen den Chirurgen gleichberechtigten Beruf des Zahnchirurgen, des „Dentalchirurgen“, einführte

Anschließend veröffentlichte Pierre Fauchard (1678–1761) 1723 das Buch Le Surgery Dentiste ou Traite des dents („Der Zahnarzt oder die Behandlung der Zähne“).[126] Mit dieser Publikation gilt Fauchard als Vater der modernen Zahnheilkunde

Sein Buch war das erste, das die Zahnheilkunde umfassend beschrieb, einschließlich der Grundlagen der oralen Anatomie und Funktion sowie der chirurgischen, konservativen und prothetischen Behandlungsverfahren

Seine Gedanken waren völlig neu

Er wies die von ihm so genannte „deutsche Zahnwurmtheorie“ als Ursache der Karies zurück

Er schaute oft durch ein Mikroskop und fand keine Würmer

Zucker ist schlecht für Zahnfleisch und Zähne

Man sollte den Konsum von Zucker in der täglichen Nahrung einschränken

Die Milchzähne scheinen sich von ihren Wurzeln zu lösen

Es ist jedoch falsch, wenn einige Zahnärzte behaupten, sie hätten keine Wurzeln

(Die falsche Behauptung beruhte vermutlich darauf, dass verlorene Milchzähne keine Wurzeln mehr haben, da sie vor dem Zahnwechsel resorbiert werden.) Der erste authentische Fallbericht einer homoplastischen Zahntransplantation (von Mensch zu Mensch) wurde verfasst 1728 von Pierre Fauchard

1746 beschrieb er erstmals die klinischen Symptome der Parodontitis

1889 schlug Théophile M

David (1851–1892) vor, die als „Maladie de Fauchard“ bezeichnete Krankheit nach ihrem Urheber zu benennen.[127] Es war vor allem in angelsächsischen Ländern als Rigg-Krankheit bekannt, nach dem amerikanischen Zahnarzt John Mankey Riggs (siehe unten)

Fauchard empfahl Blei, Zinn oder Gold zum Füllen kariöser Zähne

Zähne sollten regelmäßig von einem Zahnarzt gereinigt werden

Er beschrieb die Kieferorthopädie und empfahl, dass, wenn die Zähne unregelmäßig waren, sie gefeilt werden sollten, um Platz zwischen ihnen zu schaffen, Pinzetten verwendet wurden, um die Zähne zu lockern, und Drähte verwendet wurden, um die Zähne in ihrer neuen Position zu sichern, bis sie wieder fest wurden

Wenn ein Zahn ausgeschlagen ist, kann er wieder eingepflanzt (replanted) werden und wird noch viele Jahre dienen

Er war ein vehementer Gegner von Zahnscharlatanen und kritisierte deren ineffektives oder betrügerisches Vorgehen

Er lehnte die Idee ab, dass Salpetersäure und Schwefelsäure auf die Zähne aufgetragen würden, um Zahnstein zu entfernen, was die Zähne nur schwer schädigen und dann zur Extraktion führen würde

Fauchard kritisierte die Verwendung von Rosshaar in Zahnbürsten, die zu weich seien, um Plaque zu entfernen, und forderte stattdessen, dass die in China seit Beginn des 16

Jahrhunderts verwendeten Zahnbürsten aus Schweineborsten bestehen oder mit Schwämmen oder Tüchern gereinigt werden sollten

Um 1700 erfand Christoph von Hellwig eine Zahnbürste in ihrer heutigen Form

Mit der Erfindung von Nylon im Jahr 1938 stellte die US-Firma DuPont die ersten Zahnbürsten aus Nylon her.[128]

Er enthüllte auch, dass Scharlatane Zähne mit billigem Zinn oder Blei füllten, sie nur mit einer dünnen Goldschicht überzogen und sie als teure Goldfüllungen verkauften.[129] Blattgold als Ersatz für hartes Zahngewebe wurde in der arabischen Welt bereits im 8

Jahrhundert verwendet

Erste schriftliche Erwähnungen von Blattgold als Zahnfüllmaterial finden sich in Europa erst Mitte des 15

Jahrhunderts

1484 verwendete Giovanni d’Arcoli erstmals Goldfolie als Füllmaterial für kariöse Zähne.[130] Die Goldhammerfüllung eines Backenzahns ist bei der 1601 beerdigten Anna Ursula von Braunschweig-Lüneburg dokumentiert.[131] Damals wurde die Goldfüllung im Gegensatz zur heutigen Zeit nicht aus flüssigem Metall gegossen, sondern mittels Kaltverschweißung eingebracht

Dies beruht auf der Eigenschaft von Gold in hochreinem Zustand, an seiner Grenzfläche Atombindungen einzugehen und dadurch auszuhärten

Die Goldfolie wird mit einem Hammer in den Zahn geklopft (verdichtet) (daher der Name)

Die Goldhammerfüllung erlebte 1855 in den USA durch Robert A

Arthur[132] und durch William Gibson Arlington Bonwill einen Aufschwung und hat sich als Füllungsverfahren bis in die Neuzeit erhalten, da es eine zahnsubstanzschonende Restaurierungstechnik darstellt

[133]

Rutschen-

Gramm

Spitz-

Zange

Instrumente

Bohren

Maschine

Zahnersatz

Die Smile-Revolution [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Jean-Jacques Rousseau

Selbstbildnis von Élisabeth Vigée Le Brun

In seinem Buch „The Smile Revolution in Eighteenth Century Paris“ beschreibt Colin Jones, wie das Lächeln bei entblößten Zähnen damals verpönt war, insbesondere bei Gericht

Ein schmallippiges Lächeln war als Teil der körperlichen Kontrolle erforderlich, um in der Welt des königlichen Hofes von Ludwig XIV

(1638–1715) zu überleben

Es war auch ein soziales Merkmal: Kein Höfling wollte mit offenem Mund gesehen, geschweige denn porträtiert werden

Zahnlücken und hässliche dunkle Zähne waren weit verbreitet, vor allem wegen des dekadenten Lebens und der zuckerreichen Ernährung

Aber Lächeln galt auch als Zeichen von Leichtgläubigkeit, Leichtsinn oder schlechtem Benehmen, schlimmstenfalls als Zeichen eines Verrückten

Im 18

Jahrhundert jedoch bewirkten literarische und Bühnenwerke von Samuel Richardson (1689–1761) und Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) einen Sinneswandel

Richardsons Arbeit begründete die Schule der sentimentalen Literatur

Emotionen sollten durch ein charmantes Lächeln gezeigt werden, aber das war nur der sozial und kulturell wohlhabenden Elite möglich, die sich eine teure Zahnbehandlung leisten konnte

Zähne und Zahnärzte wurden „schick“, was vor allem Fauchards besonderem Know-how zu verdanken war

Er konnte die damals üblichen brutalen Methoden des Zähneputzens zumindest teilweise ersetzen und widmete sich der Zahnerhaltung und -prävention

Nicolas Dubois de Chémant stellte teuren Zahnersatz mit Porzellanzähnen her (siehe unten).

Als die Besucher der Ausstellung im Herbst 1787 im Louvre ein Selbstporträt der bedeutenden Künstlerin Marie Louise Elisabeth Vigée Le Brun (1755–1844) sahen, fühlten sie sich wie im Erdboden versinken

Das Problem war ihr Mund

Er lächelte – nicht nur wie das rätselhafte Lächeln der Mona Lisa, sondern mit einem Lächeln, das ihre Zähne zeigte

“War Vigée Le Brun verrückt, eine Schlampe oder eine Art verrückt gewordene Revolutionärin?” Den Besuchern blieb nur noch, so zu tun, als hätten sie es nicht bemerkt.[134] Mit der Französischen Revolution (1789-1799) verbreitete sich jedoch zunehmend das „Pariser Lächeln“ in vielen Varianten

Bald jedoch wurde es vom Schrecken unterdrückt und verwandelte sich in ein Lächeln der Resignation bis hin zum verzweifelten Lächeln der Opfer auf dem Schafott

Lächeln war nicht mehr Ausdruck von Offenheit, sondern erregte Misstrauen

Die Menschen verloren ihr Lächeln und Zahnärzte wurden – auch durch eine Reihe von „Reformen“ – an den Rand der Gesellschaft gedrängt und verloren ihren Ruf

Die „Revolution des Lächelns“ ging zu Ende[135]

Philipp Pfaff [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Abhandlung von 1756

Phillip Pfaff

Fauchards Pendant in Deutschland war Philipp Pfaff[136] (1713–1766), der 1756 das erste Lehrbuch der Zahnheilkunde in deutscher Sprache veröffentlichte: Abhandlung über die Zähne des menschlichen Körpers und ihre Krankheiten

Er beschrieb unter anderem die Abformung des Kiefers mit Siegellack, wobei der erste Gipsabdruck als Modell für die Herstellung von Zahnersatz diente

1840 beschleunigten die Amerikaner L

Gilbert und W

H

Dwinelle das Abbinden des Gipses durch Zugabe von Salzen und verwandelten ihn so in eine geeignete Formmasse

Gips wurde daher für funktionelle Gipsverbände bei zahnlosen Patienten verwendet [137]

Die „direkte Überkappung“, eine Überdeckung der vitalen (lebenden), eröffneten Zahnpulpa (Zahnnerv) mit Goldplättchen, geht auf Pfaff zurück

Er veröffentlichte auch die Erstbeschreibung einer extraoralen retrograden Wurzelkanalfüllung im Rahmen der Zahnreplantation

Der Wurzelkanal am extrahierten Zahn wird von der Wurzelspitze her verschlossen und der Zahn anschließend replantiert (wieder implantiert)

Pfaff wurde von Friedrich dem Großen zum Hofzahnarzt ernannt

Das Philipp-Pfaff-Institut, die gemeinsame Fortbildungsakademie der Zahnärztekammer Berlin und der Zahnärztekammer Brandenburg, ist nach ihm benannt.[138] John Hunter [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Johannes Jäger

Silbernes Zahnbürsten-Reiseset, Birmingham 1793, Hersteller: Samuel Pemberton

Es wurde “Marokko-Fall” genannt.

In England schrieb der Schotte John Hunter (1728-1793), ein Chirurg und Anatom, der als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie gilt, 1771 The Natural History of the Human Teeth

[…] Leipzig 1780) und 1778 Eine praktische Abhandlung über die Krankheiten der Zähne („Eine praktische Abhandlung über die Krankheiten der Zähne“) mit erstmals wissenschaftlich ausführlichen Beschreibungen der Anatomie, Physiologie und Pathologie der Zähne.[ 139][140] Ein Großteil der englischen Gesellschaft ist den Schotten seit dem Zweiten Jakobitenaufstand feindlich gesinnt.[141] In dieser Situation blieb Hunter nichts anderes übrig, als sich jenem Beruf zuzuwenden, der unter Medizinern das geringste Ansehen genoss und meist von Quacksalbern und Friseuren ausgeübt wurde: dem Zahnarzt

Er schuf die detaillierteste Abhandlung über die Zahnheilkunde jener Zeit

Hunters Interesse galt unter anderem der Zahntransplantation

Dabei übersah er jedoch, dass in zahlreichen Fällen Infektionskrankheiten, insbesondere Syphilis, durch Transplantation übertragen wurden

Er glaubte, dass dies nur mit eitrigen Zähnen möglich sei

Zahlreiche Zahnärzte entwickelten daraufhin verschiedene Anforderungen, die ein Zahnspender erfüllen musste, um die Übertragung von Krankheiten zu minimieren.[142] Zahntransplantationen wurden bereits von den alten Ägyptern durchgeführt, später auch von den Etruskern, Griechen und Römern.[143] Die ersten schriftlichen Erwähnungen finden sich 1594.[144] 1685 beschrieb Charles Allen (York) detailliert die heteroplastische Zahntransplantation (vom Tier zum Menschen), einschließlich der Beschreibung, wie das Tier angebunden werden musste

Es war das erste zahnärztliche Buch, das im englischsprachigen Raum erschien, und enthielt erstaunliche Einblicke in Anatomie und Physiologie.[145] Heinrich Hammer (1891–1972) untersuchte in den 1930er Jahren erstmals die Heilung transplantierter Zähne histologisch

Nur wenn der Desmondont (Wurzelmembran) vollständig erhalten ist, kommt es zur Einheilung, ansonsten heilt das Transplantat zunächst in den Knochen ein und wird dann resorbiert.[146][147] Hunter forschte auch auf dem Gebiet der Kieferorthopädie (siehe unten) und schlug vor, das Zahnmark vor der Füllungstherapie bei kariösen Zähnen zu entfernen

Er befasste sich auch mit der Behandlung von Anomalien in der Zahnstellung.[148] James Lind [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Jakob Lind

Skorbut war seit dem 2

Jahrtausend v

Chr

bekannt

in Ägypten als Krankheit bekannt

Später schrieben auch Hippokrates und Plinius darüber

Neben anderen schwerwiegenden Symptomen treten Zahnfleischbluten und Zahnfleischhyperplasie auf

Die gestörte Kollagensynthese führt unter anderem zu einer verminderten Synthese der Sharpey-Fasern des Parodontiums, die hauptsächlich aus Kollagen bestehen, was zu Zahnverlust führt.[149] Die Krankheit tritt bei anhaltendem Mangel an Ascorbinsäure (Vitamin C) in der Nahrung nach etwa vier Monaten auf und führt unbehandelt zum Tod.

Im Zeitalter der Entdeckungen, etwa vom 15

bis zum 18

Jahrhundert, führte Skorbut zu einem Massensterben unter Seeleuten; Beispielsweise verlor das Schiff von Vasco da Gama auf einer Reise mit 160 Besatzungsmitgliedern etwa 100 Männer durch Skorbut

Grund für das häufige Auftreten von Skorbut auf See war die einseitige Ernährung, die – mangels Konservierungsmöglichkeiten – hauptsächlich aus gepökeltem Fleisch und Schiffszwieback bestand

1734 befürwortete der Theologe und Mediziner Johann Friedrich Bachstrom die Verwendung von frischem Obst und Gemüse zur Heilung von Skorbut.[150] Die Tatsache, dass Zitrusfrüchte gegen Skorbut helfen, war mindestens seit dem 16

Jahrhundert bekannt, als ein Arzt der East India Company sie für diesen Zweck empfahl, aber ihre Verwendung hatte sich zunächst nicht durchgesetzt

Erst als der britische Schiffsarzt James Lind 1754 zeigen konnte, dass Zitrusfrüchte gegen Skorbut helfen, verlor die Krankheit ihren Schrecken

Lind hat seine Wirkung ab 1747 erstmals in einem systematischen Experiment untersucht

Es ist eine der ersten kontrollierten Vergleichsstudien in der Geschichte der Medizin

Für sein Experiment teilte er zwölf an Skorbut erkrankte Seeleute in sechs Gruppen ein

Alle erhielten die gleiche Diät, und die erste Gruppe erhielt zusätzlich täglich einen Liter Cidre

Gruppe zwei nahm 25 Tropfen Schwefelsäure, Gruppe drei sechs Löffel Essig, Gruppe vier einen halben Liter Meerwasser, Gruppe fünf zwei Orangen und eine Zitrone und die letzte Gruppe eine Gewürzpaste und Gerstenwasser

Die Behandlung von Gruppe fünf musste abgebrochen werden, als die Früchte nach sechs Tagen aufgebraucht waren, aber zu diesem Zeitpunkt war einer der Matrosen wieder einsatzbereit und der andere fast wieder gesund

Bei den übrigen Probanden zeigte nur die erste Gruppe eine gewisse Wirkung der Behandlung.[151] Auch an Land kam Skorbut vor, vor allem in den Wintermonaten, in belagerten Festungen, in Gefängnissen oder bei den ersten nordamerikanischen Siedlern, wo Obst und Gemüse anfangs Mangelware waren

Im 20

Jahrhundert trat Skorbut während des Ersten und Zweiten Weltkriegs[152] sowie in den deutschen Konzentrationslagern[153] und im sowjetischen Gulag[154] massenhaft auf

See also  The Best zipper erle Update

Der Name Ascorbinsäure (früher Hexuronsäure) wurde 1933 von Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt und Walter Norman Haworth aus dem lateinischen Namen der Krankheit Scorbutus abgeleitet, mit der negativen Vorsilbe a- (weg, un-) – „die Antiscorbinsäure “

[155] 1934 begann das Pharmaunternehmen Roche als erstes Unternehmen mit der synthetischen Herstellung von Vitamin C zur Behandlung dieser Vitaminmangelkrankheit

Noch 1936 berichteten Roche-Mitarbeiter, dass Mediziner eine Vitamintherapie einfach ablehnten und 80 Prozent sogar über den „Vitamin-Wahn“ lachen würden

Damals hieß es in einem internen Schreiben des Unternehmens, dass „erst einmal der Bedarf“ an Vitaminen geschaffen werden müsse

Vitamin C werde nur regelmäßig eingenommen, “wenn etwas Hokuspokus gemacht wird”

In der Folge förderten die Nationalsozialisten in Deutschland sehr aktiv die Versorgung der Bevölkerung mit Vitaminen

Sie wollten damit „den Staat von innen stärken“, weil sie davon überzeugt waren, dass Deutschland auch den Ersten Weltkrieg durch Unterernährung verloren hatte

1944 bestellte die Wehrmacht 200 Tonnen Vitamin C, unter anderem bei Roche.[156] Weitere Protagonisten des 17

bis 19

Jahrhunderts [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Oberer Frontzahn, bei dem die Retziusstreifen in voller Bildauflösung gut sichtbar sind

Insbesondere in Frankreich, Italien und Spanien wurden weitere Arbeiten veröffentlicht, die sich ganz oder teilweise mit der Zahnheilkunde befassten:[157]

Jacques Guillemeau (1549–1613), Les Œuvres de operation, 1602

Wilhelm Fabry von Hilden (1560–1634), Stadtarzt und Chirurg in Bern, beschrieb die Entfernung von Tumoren im Kiefer

[158]

Pierre Dionis (1643–1718), Cours d’opérations de architektur, 1707; mehrere Auflagen.

Johann Scultet (1595–1645), L’arcenal deGDPR, 1712

Étienne Bourdet (1722–1789), Recherches et observations sur toutes les Parties de l’art du dentale, 1757

Antonio Campani (1738–1806) , Odontologia ossia trattato sopra i denti opera, 1786

Félix Pérez Arroyo, (1755–1809) Tratado de las operaciones en la dentadura, 1799

Louis Laforgue, (?–1816), L’Art du dentale ou Manuel des opérations, qui se pratiquent sur les dents, Paris 1802

Jean-Baptiste Gariot (1761-1835), Traité des maladies de la bouche, 1805

Joseph Fox (1755-1816), erster Führer der Kieferorthopädie, gefolgt in England bis etwa 1850.

J.-C

F

Maury (1786-1840), Traité complete de l’art du dentale d’après l’état actuel des connaissances, 1828

Jakob Calmann Linderer (1771-1840), Lehre der gesamten zahnärztlichen Operationen nach besten Quellen u seine eigene vierzigjährige Erfahrung

Berlin 1834; Nachdruck Bremen 1981 [159] [160] [161]

Joseph Linderer (* 1809, Sohn Jakobs), Jakob Calmann Linderer: Handbuch der Zahnheilkunde, enthaltend Anatomie und Physiologie, Materia medica dentaria und Chirurgie, Berlin 1837 [162]

Joseph Linderer: Die Erhaltung der eigenen Zähne im gesunden und kranken Zustand, Berlin 1842

Pierre-Joachim Lefoulon, (?-1841), Nouveau traité théorique et pratique de l’art du dentale, 1841

Edmond Andrieu (1833-1889 ) , Traité de dentalerie opératoire, 1889

Erst als Anatomie und Physiologie entsprechende Fortschritte in der Grundlagenforschung gemacht hatten, konnte die Zahnheilkunde im 19

Jahrhundert allmählich zu einer eigenständigen Wissenschaft werden[163]

Dazu gehören vor allem die einschlägigen mikroskopischen Untersuchungen von Jan Evangelista Purkyně (1787–1869), Anders Adolf Retzius (1796–1860) und Albert von Kölliker (1817–1905)

Johann Jakob Heinrich Bücking im Jahre 1782[165]

Die Extraktionszange in ihrer heutigen Form geht auf den englischen Oralchirurgen John Tomes (1815-1895) zurück

Die von ihm 1840 entdeckte Tomes-Faser ist nach ihm benannt, der Zellfortsatz eines Odontoblasten (Dentinbildner), der sich in den Dentintubuli befindet

Für diese und andere Beiträge zur Zahnheilkunde wurde er zum ersten Präsidenten der British Dental Association gewählt

Historische Behandlungsformen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zene Artzney Kleines Buch gegen alle möglichen Krankheiten und Beschwerden der Zeen

Rekonstruktive Zahnheilkunde [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zahnmedizinisches Werbeschild aus China mit extrahierten Zähnen in einer Reihe

Bereits zu Beginn der Tang-Dynastie (chinesisch: 唐朝, Pinyin táng cháo) in China (618–907 n

Chr.) wurde Zahnamalgam als Füllmaterial verwendet, wie aus Schriften der Chinesen hervorgeht Arzt Su Kung (蔌哭嗯) aus dem Jahr 659

Amalgam taucht als “Silberteig” im Ta-Kuan Pent-ts’ao (大观被压抑的曹操) um 1107 auf

Legierung 1505 und 1596 (aus Li Shi-Zhen李时珍) werden auch in der Ming-Zeit erwähnt (chinesisch: 明朝, Pinyin míng cháo)

1505 beschreibt Liu Wen t’ai (刘雯台) die genaue Zusammensetzung: “100 Teile Quecksilber, 45 Teile Silber und 900 Teile Zinn, die in einem Eisentopf gerührt werden.”[166]

Obwohl seit dem 14

Jahrhundert spezielle Abhandlungen zur zahnärztlichen Behandlung in der Landessprache veröffentlicht wurden, ist die nach einem Zahnarzt benannte Fachliteratur „der Ottinger“ seit dem 15

Jahrhundert dokumentiert.[167] 1530 erschien das Mittweidaer Zene Artzney Buchlein gegen allerlei kranke und abgebrochene Zähne, ein „kleines Heilbuch für allerlei Krankheiten und Leiden der Zähne“, das erste Buch, das ganz der Zahnheilkunde gewidmet ist, geschrieben für Barbiere und Chirurgen, die behandeln die mund behandeln

Es behandelt Themen wie Mundhygiene, Zahnextraktion, Bohren von Zähnen und Anfertigen von Goldfüllungen

Sie gibt Ratschläge, „wie man den Kindern helfen kann, denn bei [ihnen] trauen wir uns leicht zu zene“: Die Kleinen sollten häufig gebadet werden und dann das Zahnfleisch mit einem in warmes Huhn, Gans oder Ente getauchten Finger gebadet werden Fett wurde subtil gerieben und geschleppt

Wenn die Zähne durchbrechen, wird „feine“ Wolle aus dem Hals eines Schafs genommen, in warmes Kamillenöl getaucht und dann auf den Hals und die Wangen des Säuglings gelegt

Manchmal wurde auch versucht, das „schwere“ Zahnen zu erleichtern, indem dem Kind eine eingefettete Fledermaus um den Hals gehängt wurde.[168] Wahrscheinlich war jedoch, wie im Hochmittelalter, die direkte Anwendung von Fett häufiger [169]

Eine der ersten zahnärztlichen Monographien ist der sogenannte „Nützliche Bericht“ von Walther Hermann Ryffs aus dem Jahr 1548: Nützlicher Bericht darüber, wie man Augen und Gesicht, wo sie mangelhaft, dumm dunkel oder verdunkelt sind, mit einer Schere gesund, verstopft und hält gestärkt

[…] Mit weiteren Anweisungen, wie man Mund, Zaen und Biller frisch, rein, sauber, gesund, stark und fest hält […].[170]

Wer sich Gold nicht leisten konnte, wurde meist mit Blei gefüllt (die Begriffe „Siegel“ und „Siegel“ leiten sich vom lateinischen plumbum „Blei“ ab) oder – weniger haltbar – aus den Harzen Galbanum oder Opopanax.[171] Amalgamfüllung

Da das Blei zu weich war, ging die Suche nach einem haltbaren Material weiter

In Deutschland wiederentdeckt und erstmals verwendet wurde Amalgam 1528 von dem Ulmer Arzt Johannes Stocker, der in seinem Arzneibuch Praxis aurea die Herstellung von Amalgam beschreibt, das „wie Stein in einer Zahnhöhle erhärtet“.[70] Amalgam wurde jedoch erst in den 1830er Jahren in die westliche Welt eingeführt

Noch 1806 verwendete Joseph Fox (1755–1816) eine Legierung aus Wismut, Blei und Zinn (eine vom Chemiker d’Arcet untersuchte Legierung, “Darcets Metall”)

Der Pariser Zahnarzt Louis Nicolas Regnart (1780–1847) schlug 1818 vor[172], kleine Stücke dieser Legierung in die Zahnhöhle (die zu füllende Kavität) einzubringen und dort mit einem heißen Stampfer zu schmelzen

Durch Zugabe eines Zehntels der Quecksilbermasse konnte Regnart den Schmelzpunkt deutlich senken.[173] Ursprünglich wurde Amalgam durch Mischen von Quecksilber mit einer Reihe von Silbermünzen hergestellt.[166] 1819 führte Auguste Onésime Taveau Amalgam in Frankreich und Thomas Bell in England ein.[59] Bereits 1833, nach der erzwungenen Einführung von Amalgam als Füllmaterial durch Crawcorn, der es 1830 aus Europa mitgebracht hatte, brach in den USA der sogenannte „Amalgamkrieg“ aus, der zu einem vorübergehenden Verbot von Amalgam als führte ein Füllmaterial

Die Zeit ging als Crawcorn-Tage in die Geschichte ein

1855 kündigten zwei amerikanische Zahnärzte, William M

Hunter (1819–1889) und Elisha Townsend (1804–1858), eine neue Amalgamformulierung an, die der heutigen nahe kam

Die Pulvermischung bestand aus vier Teilen Silber und fünf Teilen Zinn, wobei pro Gramm dieses Pulvers ein Gramm Quecksilber verarbeitet wurde

Jeder Zahnarzt, der Amalgam verwendete, wurde jedoch aus der American Society of Dental Surgeons ausgeschlossen, was 1856 zur Auflösung dieser Vereinigung führte.[174] Eine ähnliche Diskussion entbrannte in den 1920er Jahren in Deutschland.[175] In dieser nun fast zweihundertjährigen Diskussion konnte keine nennenswerte Gesundheitsgefährdung nachgewiesen werden

1845 beschrieb der Pariser Hofzahnarzt Antoine Malagou Désirabode im Kapitel „De l’obliteration ou plombage des dents“ seines Buches über die Kunst der Zahnheilkunde eine Zahnfüllung, die auf einem Prinzip aus der Bauindustrie (Fluating) beruhte

Die Tatsache, dass Fluoride und Fluorsilikate (damals noch „Fluate“ genannt) Feuchtigkeit binden und dabei aushärten, ließ sie in Mischung mit Aluminiumoxid als Zahnfüllungen geeignet erscheinen.[176] Bald darauf gab es zahlreiche Patente für Zahnfüllungen mit Fluoridzusätzen

Am 20

März 1860 erhielt der amerikanische Zahnarzt Barnabas Wood (1819–1875) ein Patent für eine niedrigschmelzende Legierung.[177] Auch das nach ihm benannte Holzmetall verwendete er trotz des Gehalts an den giftigen Schwermetallen Blei und Cadmium für Zahnfüllungen

Die Bestandteile Wismut, Blei, Cadmium und Zinn sind unedel und lösen sich leicht im Mund auf, wodurch eine chronische Cadmiumvergiftung droht

Aus diesem Grund verschwand die Legierung bald wieder als Zahnfüllungsmaterial

Hohlraumklassen nach Black

Denkmal von Greene Vardiman Black im Lincoln Park, Chicago, Illinois

Im Zusammenhang mit Amalgamfüllungen legte Greene Vardiman Black 1892 die nach ihm benannten Regeln von Black für die Kavitätenpräparation fest, darunter das Prinzip der Erweiterung zur Vorbeugung

Dies sollte den Zahn weit genug aufbohren, um die Ränder der Füllung in einen Bereich zu bringen, der für die Reinigung leicht zugänglich ist

Außerdem teilte er die Hohlraumformen in fünf Hohlraumklassen ein, die bis heute ihre weltweite Bedeutung behalten haben

Er änderte die Zusammensetzung der Feile, die nun 68,5 % Silber, 25,5 % Zinn, 5 % Gold und 1 % Zink enthielt, um die Festigkeit zu erhöhen.[178] Black erfand auch das Phagodynamometer zur Messung des Kaudrucks, das 1895 der Fachwelt vorgestellt wurde.[179]

Ästhetische und rituelle Zahnkorrekturen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

4–6: Malaysische Zahnveränderungen; 1-3: Afrika; 4-6: Malaysia

Das Fachgebiet der Ethno-Zahnheilkunde beschäftigt sich mit den verschiedenen Verfahren des Zahnwechsels

Die ersten zahnärztlichen Arbeiten wurden Mitte des ersten Jahrtausends vor der Jahrhundertwende von den Etruskern und Phöniziern (heute Libanon) durchgeführt

Die Etrusker (heute Norditalien) konnten Goldkugeln mit einem Durchmesser von 0,1 mm herstellen und ohne Löten miteinander verbinden

Ihre Metallurgen hatten folgendes Rezept: „Mischt man den Saft dreier Gemüsesorten und Holzkohlestaub mit Goldpartikeln, entstehen wie von Zauberhand winzige Goldkügelchen.“ Die Abbildung rechts zeigt menschliche oder tierische Zahnersatzzähne, die mit einem Metallstift an einem Goldband befestigt und markiert an den anderen Zähnen befestigt sind

Sie wussten, dass Gold durch den Speichel nicht angegriffen wurde

Frauen und Männer waren gleichberechtigt

Sklaven durften auch elegante Kleidung und Goldschmuck tragen.[180] Die Zahnheilkunde lag in den Händen der Ärzte

Künstliche Missbildungen wurden seit Tausenden von Jahren durchgeführt – immer in einem rituellen oder kulturellen Kontext

Je nach Person unterscheidet man verschiedene Arten der Verformung: Es gibt spitzes, lückenhaftes, flächiges oder zackiges Feilen der Zähne, horizontales Feilen bis hin zum vollständigen Absägen der Zahnkrone

Dazu kommen das Feilen von Furchen, Zellen und Reliefs, das Verschieben von Frontzähnen aus ihrer natürlichen Stellung, das Schaffen und Vergrößern von Diastemata oder Lücken, das Ausbrechen oder Aushebeln eines oder mehrerer Zähne mit Speerspitze oder Steinschlag, die Verlängerung (scheinbare Verlängerung) von mittleren Zähnen Frontzähnen, der Zahnschmuck und die künstliche Färbung der Zähne.[181]

In einem Grab des Klosters San Francesco in der toskanischen Stadt Lucca, Italien, wurde eine Zahnbrücke entdeckt, die aus fünf menschlichen Zähnen besteht, die an einem Goldband befestigt sind

Es stammt aus dem 17

Jahrhundert, ist die Zahnbrücke ähnlich die Maryland-Brücke (gebundene Brücke oder Haftbrücke) an der University of Maryland in den 1970er Jahren entwickelt

Die Prothese besteht aus drei GEFUNDEN mittleren Schneidezähne und zwei auf einem Goldband befestigt seitlichen Eckzähne

Zwei kleine Goldpins fixiert, um die Zähne zu der Band

[182]

In Japan war die Ohaguro (お歯黒) Zahnschwärzung ab Mitte des ersten Jahrtausends in Mode, wie Spuren geschwärzter Zähne in Knochenfunden aus der Kofun-Zeit (300 bis 710) belegen

Der Ohaguro stammt aus der Heian-Zeit (794-1192)

Es wurde erstmals im Genji Monogatari (jap

源氏物語, dt

Die Geschichte des Prinzen Genji) im 11

Jahrhundert schriftlich erwähnt, obwohl es es seit 2879 v

Chr

gibt

geübt wurde

Ohaguro wurde von Frauen und Männern des Hofadels und später von den Samurai aufgeführt

Während der Edo-Zeit (jap

江戸時代, Edo jidai, 1603 bis 1868) war die Schwärzung der Zähne bei verheirateten Frauen weit verbreitet

Es galt als erotisch, da es den Kontrast zur weißen Gesichtshaut verstärkte

Es war daher unter den Frauen der Bordellbezirke sehr verbreitet

Gleichzeitig galt es als Symbol der ehelichen Treue

Im 18

Jahrhundert wurde Männern das Schwärzen der Zähne verboten, und 1871 dehnte die Meiji-Regierung (jap

明治時代 Meiji jidai) dieses Verbot schließlich per Kabinettsbeschluss auch auf Frauen aus, da dieser Brauch unter westlichem Einfluss als barbarisch eingestuft wurde.[183] In der Nguyễn-Dynastie (Hán Nôm: 家阮) in Vietnam (1802 bis 1945) dauerte der Brauch bis ins 20

Jahrhundert

In Südostasien war es ein Zeichen von Stärke und Ehre, galt als Symbol der Schönheit und signalisierte bei Frauen die Bereitschaft zur Eheschließung.[184] Zum Färben der Zähne wurde eine komplexe Mischung aus Eisenspänen verwendet, die in Tee oder Reiswein eingelegt und oxidiert wurde

Die resultierende schwarze Farbe wurde mit einer weichen Bürste und Haftpulver auf die Zähne aufgetragen

Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit musste die Prozedur alle drei Tage wiederholt werden

Man glaubte auch, dass die Schwärzung die Zähne gesund halten und einem möglichen Eisenmangel während der Schwangerschaft entgegenwirken würde

Neuere Untersuchungen zur Zusammensetzung des Farbstoffs bestätigen einen gewissen Schutz vor Karies und Demineralisierung der Zähne[185]

Um das Jahr 900 schmückten die Mayas aus rituellen oder religiösen Gründen ihre Vorderzähne mit verschiedenen Edelsteinen, wie Jade, Zinnober, Serpentinit, Pyrit oder Hämatit, die bei Ausgrabungen in Antigua Guatemala gefunden wurden

Dazu wurden mit einem Bohrer und Schleifpulver aus Quarzmehl exakt auf die Größe des Edelsteins abgestimmte Löcher gebohrt

Mehr als 50 verschiedene Muster wurden identifiziert

Es wird angenommen, dass jedes Muster eine Stammeszugehörigkeit darstellte oder eine religiöse Bedeutung hatte.[186] In der Neuzeit entschied sich Mick Jagger dafür, einen Rubin in einen Frontzahn einsetzen zu lassen, ließ ihn aber gegen einen Smaragd austauschen, nur um schließlich durch einen Diamanten ersetzt zu werden

Dies löste einen Trend zu Zahnverzierungen wie Funkeln (Brillies), Dazzlern und Grills aus.[187] Bereits 1000 v

Chr

verwendeten die Chinesen Zahnfüllungen aus feinstem Blattgold, das in die Hohlräume gestanzt wurde.[188] Die ersten prothetischen Arbeiten wurden 500 v

Chr

durchgeführt

von den Phöniziern hergestellt

In Osteuropa, zum Beispiel in Tadschikistan und im Orient, waren Goldzähne vorne ein Zeichen von Reichtum

Gefeilte Zähne

ausbrechen

von Zähnen

Zahn-

Schwarz

Jade verzierte Vorderzähne

Funkeln

grillen

goldene Kronen

Usbekistan

Menschlicher oder tierischer Urin, reich an Harnstoff und Carbamidperoxid, wird seit dem frühen China wegen seiner analgetischen, heilenden und zahnaufhellenden Eigenschaften verwendet

Das Huángdì Nèijīng (chinesisch: 黄帝内經) ist eines der ältesten Standardwerke der chinesischen Medizin

Es wird unter anderem übersetzt als „Die Medizin des Gelben Kaisers“ (Huáng Dì, chinesisch 黃帝 / 黄帝)

Zwei der 18 Bände sind Zahn- und Zahnfleischerkrankungen gewidmet

In Nei Tching Sou Wen wird bei schmerzhaften Zahnfleischerkrankungen und Zahnfleischbluten eine Spülung mit Kinderurin empfohlen.[189][190] Bernardino de Sahagún (ca

1500–1590) weist in seinen Schriften darauf hin, dass die Azteken die Zahnpflege mit der Körperpflege gleichgesetzt haben

Nach Spülung mit kaltem Wasser und Reinigung mit Poliertuch schwärzten sie ihre Zähne mit Espiga Negra (einer Mischung aus verschiedenen Pflanzen) oder spülten teilweise mit Urin

Von den Keltiberern über die alten Römer bis hin zum französischen Adel wurde Urin zum Zähneputzen verwendet

Marie de Sévigné (1626–1696) schreibt in einem ihrer Briefe an ihre Tochter, dass sie sich jeden Morgen und Abend den Mund mit frischem Urin ausspülen solle, da sie viele Menschen dadurch Zahnschmerzen und kariöse Zähne heilen sah

Diese Anwendung wurde sogar von dem berühmten Pierre Fauchard empfohlen (siehe oben)

Das Verfahren wurde der Volksmedizin und nicht der wissenschaftlichen Medizin zugerechnet, obwohl es noch heute als Eigenurinbehandlung in der Alternativmedizin eingesetzt wird.[191] Brucks Stomatoskopie und Urethroskopie

Die im 19

Jahrhundert immer filigraner werdenden Behandlungsabläufe erforderten zunehmend eine bessere Sicht auf das Behandlungsfeld

Der Breslauer Chirurg und Zahnarzt Julius Bruck (1840-1902) griff die galvanisch-ätzende Operationsmethode von Albrecht Theodor Middeldorpf (1824-1868) auf und veröffentlichte seine Konstruktion 1865 in dem Buch Das Stomatoscop zur Röntgenaufnahme der Zähne und ihrer Nachbarteile mit galvanischem Glühlicht

Bereits zwei Jahre später entwickelte er nach dem gleichen Prinzip das Urethroskop zum Röntgen der Blase und ihrer angrenzenden Teile

Seitdem gilt er als Pionier der Endoskopie.[192][193] Er nutzte das „Stomatoskop“ sowohl zur besseren Diagnostik der Mundhöhle (lat

stoma; altgriechisch το στομα, to stoma = Mund, Mund, letzte Öffnung.[194] Vgl

„Stomatologie“) als auch mittels Diaphanoskopie zur Kariesdiagnostik

Nach Angaben des Zahnhistorischen Museums in Zschadrass hat Joseph Murphy 1811 den Mundspiegel erfunden.[195] Andere Therapien [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Tiberius Cavallo veröffentlichte 1777 sein Buch Eine vollständige Abhandlung über Elektrizität, in dem er die Verwendung von Elektrizität zur Behandlung von Zahnschmerzen empfahl

Dazu entwickelte er ein entsprechendes Instrument, mit dem Stromreize gezielt an einen Zahn abgegeben werden konnten.[196] Seine Ideen wurden in die Neuzeit aufgegriffen und Geräte zur elektrischen Empfindlichkeitsprüfung von Zähnen entwickelt, mit denen die Vitalität der Zähne überprüft werden kann

Dentalhandel und Transplantationen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

John Greenwood

Noch im 18

Jahrhundert glaubte der Engländer Hunter, dass ein frisch extrahierter Zahn einem anderen Patienten nur schnell genug gesetzt werden müsse, damit er erfolgreich wachsen könne.[197] Mit gedruckten Anzeigen lockte er Horden ärmerer „Zahnspender“ an, die sich für ein paar Groschen ihre gesunden Zähne ziehen ließen, um sie gleich danach von wohlhabenderen Zeitgenossen verwenden zu lassen

Hunters wissenschaftlicher Ruf führte dazu, dass seine „Zahntransplantationen“ nicht nur in Europa, sondern auch in den USA Nachahmer fanden.[198] Diese Methode, die für die Patienten mit einem hohen Infektionsrisiko (insbesondere Syphilis) verbunden war, wurde erst gegen Ende des 18

Jahrhunderts aufgegeben.[199]

Menschliche Zähne wurden dann von Aasfressern aus Gräbern und Schlachtfeldern geplündert und von Zahnärzten in Gebisse eingebaut

Als George Washington 1789 der erste Präsident der Vereinigten Staaten wurde, war er 57 Jahre alt und hatte nur einen Zahn

Washington kam mit einer kosmetischen Prothese aus Nilpferdzähnen, Elfenbein und Menschenzähnen[200] aus, die John Greenwood (siehe unten) angefertigt hatte

Früher Zimmermann und Mechaniker für nautische Instrumente in New York City, hatte er sich als Zahnarzt einen Namen gemacht

Seine Praxis war eine Art Versandhaus für Zahnersatz

Wer ihm einen Wachsabguss seiner Zahnlücke schickte, erhielt umgehend das passende Zahnimitat.[201] Im Jahr 1799 hat Francisco de Goya eine Szene in dem Gemälde A caza dedienes (Spanisch: Jagd nach Zähnen) festgehalten, in dem eine gut gekleidete Frau einem Erhängten die Zähne aus dem Mund bricht

Goya kritisierte mit seinen Caprichos die damaligen Verhältnisse in Spanien, vor allem die Geldgier der Besitzenden.[200] Eine weitaus größere Quelle menschlicher Zähne für Prothesen war die Schlacht von Waterloo (1815), in der Zehntausende Soldaten fielen, viele von ihnen junge Männer mit gesunden Zähnen

Der Handel mit diesen Zähnen, die zur Herstellung von Zahnersatz verwendet wurden, erreichte solche Ausmaße, dass sie später als Waterloo-Zähne bezeichnet wurden.[202] Waterloo-Zähne wurden jedoch bereits nach der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16

bis 19

Oktober 1813 gesammelt

Dort, wo sich rund 600.000 Soldaten aus mehreren europäischen Ländern gegenüberstanden, kamen über 92.000 von ihnen ums Leben

Nachdem der Kampflärm verstummt war, wurden die Schlachtfelder am Stadtrand von Leipzig von einer Plündererbande überfallen, die versuchte, Wertgegenstände zu erbeuten

Am schlimmsten waren die Flüchtler, „die die Kiefer der Toten aufstemmten und die schönsten und weißesten Zähne herausrissen, um sie für die spätere Verwendung zu verkaufen“

Manchmal entrissen sie denen, die noch im Sterben lagen, ihre Zähne.[203] Auch der Würzburger Zahnarzt und Begründer der deutschen wissenschaftlichen Zahnheilkunde[204] Karl Joseph Ringelmann (1776-1854) beschreibt in seinem Werk „Der Organismus des Mundes, besonders der Zähne“ aus den 1820er Jahren[205] den florierenden Handel mit Schlachtzähnen ] Das Entfernen gesunder Zähne von lebenden Menschen aus unteren sozialen Schichten für die Reichen hält er für ethisch verwerflich, weil es sich um einen barbarischen Vorgang handele, “durch den sich die Heilkunst als entweihte Dienerin höchster menschlicher Verdorbenheit manifestiert “.[206] Victor Hugo (1802–1885) verewigte diese unsittliche Praxis in seinem Roman „Les Misérables“ (Die Elenden)

Dort verkaufte Fantine, die ihren Job verloren hatte, ihre Schneidezähne, um ihrer angeblich kranken Tochter Cosette mit dem Geld zu helfen.

Zähne eines Nilpferds wurden auch so geschnitzt, dass sie als Prothese in den Kiefer passten

Teilweise an der aus Nilpferdzähnen geschnitzten Prothesenbasis sind Waterloo-Zähne befestigt

Beides konnten sich nur wohlhabende Kreise im viktorianischen Zeitalter leisten

Ein weiteres „Reservoir“ für menschliche Zähne war der Amerikanische Bürgerkrieg (1861-1865)

Auch dort wurden die Zähne der Gefallenen gezogen und massenhaft nach London verschifft

Diese Zähne wurden in Anlehnung an den inzwischen geläufigen Begriff auch Waterloo-Zähne genannt.[207] Das Ende der Fledderei mag an der veränderten Behandlung von Kriegsgefangenen und Toten nach der Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention vom 22

August 1864 gelegen haben

Zwölf europäische Länder unternahmen auf der internationalen Konferenz einen revolutionären Schritt zu mehr Menschlichkeit

Das Haager Abkommen über die Landkriegsführung von 1907 besagt unter Kapitel I

Verwundete und Kranke, Artikel 3 (Pflicht des Siegers): „Nach jeder Schlacht trifft die Partei, die das Schlachtfeld hält, Maßnahmen, um die Verwundeten zu suchen und sie zu schützen, wie die Tod, vor Raub und zum Schutz vor Mißhandlung« (Reichsgesetzblatt Nr

25 vom 8.8.1907, S

279 ff.).[208] Damit war die Plünderungspraxis offiziell beendet, sie lebte jedoch unter dem Nationalgesetz wieder auf Sozialisten ua in Form der Verwendung von Gold in den Zähnen von KZ-Opfern, wobei Häftlingen auch Zähne explantiert werden mussten.[209] Zahntransplantation in der „höflichen Gesellschaft“ George Washingtons Prothese Goya A caza de served

Waterloo-Zähne

Schnitzinstrument

Hippopotamus-Prothese

Geschichte des modernen Zahnersatzes [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Oberkiefer-Teilprothese aus Gold

Sichtbare Zahnfleischteile aus rosafarbenem Gummi, Zähne aus Porzellan

Dubois de Chement

Ober- und Unterkiefer Teilprothesen vorgesehen durch Federn, 19

Jahrhundert gehalten werden

Historisches Klebepulver Wilsons CO-RE-GA, 1930er Jahre

1789 wollte der Franzose Nicolas Dubois de Chémant dem Wunsch nach natürlich aussehendem Zahnersatz nachkommen und meldete die von ihm entwickelten Porzellanzähne zum Patent an.[210] Sie wurden im Gegensatz zu den übel riechenden Knochenprothesen unbestechlich (französisch: unverwüstlich, „unsterblich“) genannt

Chémant griff die Idee des Apothekers Alexis Duchâteau (1714–1792) auf, der 1774 mit der Herstellung von Porzellanzähnen experimentiert hatte Porzellanzähne, die er mit Metallstiften fest mit der Prothesenbasis verband

Der Ruf dieses Unbestechlichen verbreitete sich bis zum bayerischen Königshof in München, zum russischen Zaren Alexander I

und von dort zu den spanischen Bourbonen.[211][212]

Am 9

März 1822 wurde dem New Yorker Charles M

Graham ein US-Patent für seine Erfindung einer Verbesserung der Konstruktion künstlicher Zähne erteilt.[213] 1839 erfand Charles Goodyear die Vulkanisation, ein Verfahren, bei dem Gummi unter Einfluss von Zeit, Temperatur und Druck widerstandsfähig gegen atmosphärische und chemische Einflüsse sowie mechanische Beanspruchung gemacht wird

Daraus resultierten bald die Gummiprothesen nach Thomas W

Evans und Clark S

Putnam (1864), in die Porzellanzähne eingearbeitet werden konnten.[214] Um 1840 wurden rund 500.000 Porzellanzähne von Paris in die USA exportiert, mit einer rasanten Zunahme an Zahnärzten und Zahntechnikern.[142] Nach einer Erhebung in den USA im Jahr 1940 waren dort etwa 70 % aller Zahnprothesen aus Gummi.[215] Als Wegbereiter in der Tradition von Fauchard, Pfaff kann Jakob Calmann Linderer[216] (1771–1840), eigentlich Callmann Jacob, angesehen werden, der ab 11

Dezember 1802 als Hofzahnarzt von Friedrich Karl August (Waldeck-Pyrmont) tätig war , Hunter and Fox Dentures[217] und wissenschaftliche Zahnheilkunde des ersten Drittels des 19

Jahrhunderts

Der „Linderer“ (vor 1805/1808 Callmann Jacob) war 1812 Universitätszahnarzt in Göttingen, praktizierte später in Erfurt, Berlin und Königsberg und veröffentlichte 1834 das Buch Lehr von den Zahnoperationen.[218][113][219] [220]

Auf dem Gebiet der Totalprothetik wurde die Funktionsabformung 1864 von J

Schrott beschrieben, aber erst in den 1960er Jahren in die Praxis umgesetzt.[221] Bis dahin wurden Saugnäpfe in Oberkieferprothesen eingebaut, um einen Unterdruck zu erzeugen und somit eine Prothese an Ort und Stelle zu halten

Diese führten jedoch bei längerem Gebrauch zu Kieferdefekten bis hin zu Perforationen des Gaumens, woraufhin dieses Hilfsmittel wieder aufgegeben wurde

In Deutschland war daran der Chemiker Walter Bauer (1893–1968) beteiligt

Das von Bauer entwickelte chemoplastische Verarbeitungsverfahren (Paladon-Verfahren) wurde 1936 von der Firma Kulzer & Co

vorgestellt.[222] Es entspricht dem heute weit verbreiteten Verfahren, Polymerpartikel mit Monomerflüssigkeit zu vermischen und plastisch in Hohlformen einzubringen

In den 1950er Jahren wurde Kunststoff so weit entwickelt, dass er Gummi ersetzte

Für Patienten, die über eine Kunststoffunverträglichkeit klagen, bietet sich heute eine Teil- oder Totalprothese aus Gummi an [223]

J

Meunier Burdin, um 1920

Packsack Gummisauger; In Oberkieferprothesen wurden Metallknöpfe eingebaut, an denen diese Saugnäpfe zur besseren Unterstützung befestigt wurden

Hersteller, um 1920

1844 begann Samuel Stockton White (S

S

White) in den Vereinigten Staaten mit der Herstellung von Porzellanzähnen.[59] Die noch heute aktive SS White Dental Manufacturing Company entwickelte 1870 den weltweit ersten elektrischen Antrieb für rotierende Instrumente im Dentalbereich

Die Herstellung von Porzellanzähnen war 1937 eingestellt worden

1947 führte die Nachfolgefirma SS White Burs die erste rotierende zahnärztliche Instrumente aus Wolframkarbid

Die S.S

White Company veröffentlichte The Dental News Letter, eine der ersten zahnmedizinischen Zeitschriften

1939 wurde sie im renommierten Journal of the American Dental Association (JADA), der Fachzeitschrift der American Dental Association (ADA), veröffentlicht

Whites Klassenkamerad und Freund Thomas W

Evans, der später der persönliche Zahnarzt von Napoleon III

wurde

eingeführt wurde, führte Whites innovative Technologien in Europa ein, zum Beispiel Behandlungseinheiten mit dem Doriot-Gestänge

S

S

White wurde Vorsitzender der ADA

In dieser Eigenschaft traf er Abraham Lincoln während des Bürgerkriegs (1861-1865), um ihm die Entwicklung der Zahnpflege für Unionssoldaten vorzuschlagen

Aufgrund logistischer Schwierigkeiten scheiterte sein Vorschlag jedoch letztendlich

Hintergrund war, dass jeder Soldat mindestens sechs obere und sechs untere Zähne haben musste, um beim Laden seines Chassepot-Gewehrs das Ende der Papierpatrone mit den Zähnen halten und aufreißen zu können

(Das Zitat stammt aus einer preußischen Dienstanweisung: “..

der Kerl soll beißen, bis er das Pulver schmeckt.”).[224] Gerade aus diesem Grund ließen sich junge Männer ihre gesunden Vorderzähne ziehen, um dem Militärdienst zu entgehen[225]

Artex-Artikulator

Die Entwicklung des Artikulators, der als Kausimulator die Bewegungen des Unterkiefers und damit die Reproduktion des K

IMPFPFLICHT im HERBST?! – (Szekeres, Rauch, Gates, Bourla analysiert) Update

Video unten ansehen

Neues Update zum Thema ungeschützte berufsbezeichnungen

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! – Oder etwa doch? In den letzten Wochen war das Leben in Österreich von Lockerungen geprägt. Die Impfpflicht wurde ausgesetzt. Doch was ist mit einer Abschaffung? Welche politischen und medialen Akteure halten nach wie vor an die Impfpflicht fest? Wie steht es um dessen Expertise rund um Corona? Und welche Neuigkeiten gibt es international? Angefangen von Bill Gates Aussagen über Omikron, Bourlas Appell an eine jährliche Impfung bishin zum Großauftrag an T-Systems zur Überprüfung von Impfzertifikaten – im Video.
UPDATE: Neuer Ärztekammerpräsident ist Johannes Steinhart. Das Video wurde bereits zuvor gedreht.
Quellen:
Szekeres:
https://www.youtube.com/watch?v=Tfe_2NtBaYE\u0026t=939s
https://kurier.at/politik/inland/aerztekammerpraesident-ungeimpfte-lehrer-nicht-in-die-klasse/401739546
https://www.heute.at/s/szekeres-aerzte-chef-diese-schulklassen-stellen-gefahr-dar-100164180
https://wien.orf.at/stories/3148024/
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Szekeres#/media/Datei:2020_Thomas_Szekeres_(50519592921)_(cropped)_(cropped).jpg
Rauch Blog:
https://www.johannes-rauch.at/post/impfpflicht-impfpflicht
https://kurier.at/politik/inland/gesundheitsminister-rauch-die-impfpflicht-ist-nicht-tot/401935543
https://en.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rauch#/media/File:2022_Johannes_Rauch_(51926359630)_(cropped).jpg
Internationales:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/impfpflicht-rechtliche-fragen-impfquoten-und-impfstoffverteilung/impfpflicht-in-bestimmten-einrichtungen/
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-lauterbach-impfpflicht-herbst-100.html
https://www.youtube.com/watch?v=U70Q9WqbMFM
https://www.medpagetoday.com/special-reports/exclusives/97544
https://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Lauterbach#/media/File:MJK_67604_Karl_Lauterbach_(Bundestag_2020).jpg
https://kurier.at/politik/ausland/papiermangel-wie-der-ukraine-krieg-die-deutsche-impfpflicht-verzoegern-soll/401946847
Massachusetts:
https://www.aha.org/news/headline/2021-07-30-cdc-74-infected-massachusetts-covid-19-outbreak-were-vaccinated
Bourla:
https://khn.org/news/article/pfizer-ceo-albert-bourla-yearly-covid-shots/
T Systems:
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/grossauftrag-fuer-telekom-tochter-t-systems-digitale-impfzertifikate-fuer-who-laender-a-f4f054d8-b9b3-4f6a-a107-c4aaeacbb4c0
WEITERE DETAILS:
Kamera Canon: https://amzn.to/2GNkJCv *
GorillaPod: https://amzn.to/2VyYGZX *
Kamera Sony: https://amzn.to/2OfH1zT *
Lavalier Mikro: https://amzn.to/2MfsRAS*
MUSIK
Evil Plan von Kevin MacLeod ist unter der Lizenz \”Creative Commons Attribution\” (https://creativecommons.org/licenses/…) lizenziert.

ungeschützte berufsbezeichnungen Einige Bilder im Thema

 Update IMPFPFLICHT im HERBST?! - (Szekeres, Rauch, Gates, Bourla analysiert)
IMPFPFLICHT im HERBST?! – (Szekeres, Rauch, Gates, Bourla analysiert) Update New

Weitere Informationen zum Thema anzeigen ungeschützte berufsbezeichnungen

Updating

Dies ist eine Suche zum Thema ungeschützte berufsbezeichnungen

Updating

Danke dass Sie sich dieses Thema angesehen haben ungeschützte berufsbezeichnungen

Articles compiled by Tratamientorosacea.com. See more articles in category: DIGITAL MARKETING

Related Videos

Leave a Comment