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The Best bg lärm New

by Tratamien Torosace

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UnterweisungsmedienBG Verkehr Aktualisiert

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Einweisung leicht gemacht – Starterpaket

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Unterweisungskarte A1: Pflichten aller Mitarbeiter im Arbeitsschutz

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Instruktionskarte A2: Erste Hilfe

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Merkblatt A3: Brandschutz

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Hinweiskarte A4: Alkohol, Drogen, Medikamente

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Merkblatt A5: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung

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Merkblatt A6: Hautschutz

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Merkblatt A7: Heben und Tragen

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Merkblatt A8: Sitzen und Bewegen im Büro

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Merkblatt A9: Achtung im Straßenverkehr

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Merkblatt A10: Traumatisierende Ereignisse

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Merkblatt B1: Rettungswesten (persönliche Schutzausrüstung gegen Ertrinken)

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Merkblatt B2: Containerumschlag in Binnenschiffen

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Merkblatt B3: Sicherheit beim Verladen von Stückgut auf Binnenschiffe

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Merkblatt B4: Rückenschonendes Arbeiten in der Binnenschifffahrt

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Merkblatt B5: Sicherer Transport von Sonderlasten

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Medien für die Abfallwirtschaft | Bindemittel

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Hinweiskarte E1: Ausgangskontrolle bei der Abfallsammlung

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Merkblatt E3: Sicherer Transport von Abfallbehältern bei der Sammlung

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Merkblatt E4: Sicheres Entleeren von Behältern bei der Abfallsammlung

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Hinweiskarte E5: Rückwärtsfahren beim Sammeln von Abfällen

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Merkblatt E6: Allgemeine Gefahren in Abfallbehandlungsanlagen

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Merkblatt E7: Sicheres Arbeiten an Ballenpressenanlagen

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Merkblatt E9: Wartung, Instandhaltung und Reinigung in Abfallbehandlungsanlagen

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Merkblatt E10: Sicherer Umgang mit Behältern in Abfallbehandlungsanlagen

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Merkblatt E11: Sicheres Heben von Abrollbehältern

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Anleitungsmappe für den Straßengüterverkehr

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Merkblatt G1 (ENGLISCH): Knickdeichselanhänger kuppeln (Mehrachsanhänger)

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Instruktionskarte G3: Richtig sitzen

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Hinweiskarte G4: Abfahrtskontrolle

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Anweisungskarte G8 (ENGLISCH): Sicher abbiegen

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Library Sounds | Study Ambience | 2 Hours Update

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Weitere Informationen zum Thema bg lärm

One of the largest private collections in Greycott, this library houses ancient tomes as well as newly published books by local authors. Topics range from the arcane to the history of the city and its surrounds. There is also an extensive catalogue of private letters and family records that go back many generations. This library is a place for quiet research and reflection.
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 Update Library Sounds | Study Ambience | 2 Hours
Library Sounds | Study Ambience | 2 Hours Update

Start | BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Update New

21/3/2022 · Die BG BAU ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen in Deutschland.

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Mir passiert schon nixx – Lärm Update

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\”Mir passiert schon nixx!\” ist ein Filmprojekt der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, das sich an Auszubildende und junge Beschäftigte richtet. Darin werden spezielle Aspekte der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz behandelt.
Hier gibt’s was auf die Ohren!
Wir können sie nicht verschließen und auch nicht weghören. Wir sollen sie aber schützen, denn jeder vierte Jugendliche ist bereits dauerhaft hörgeschädigt. Nur Geräusche, die lästig oder störend sind, werden als „Lärm\” wahrgenommen. Aber auch vermeintlich angenehme Geräusche, z.B. laute Musik in Diskotheken, können zu nicht heilbaren Hörschäden führen.

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 Update Mir passiert schon nixx - Lärm
Mir passiert schon nixx – Lärm Update

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Nightlife Party | Simulating Party Club Noise | 1 Hour Update New

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The visuals and sound of a party. Enjoy 1 hour of thumping ambient party noise. This sound and video may be helpful for simulating a party, spicing up a dull party, practical jokes, club sounds, rave sounds, house parties, or even improving concentration. Some may find the repetitive beat and the drone of the crowd to be strangely hypnotic and relaxing.
Enjoy the background giving the listener a realistic party ambiance. Perfect for recreating the feel of the social nightlife.

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 Update Nightlife Party | Simulating Party Club Noise | 1 Hour
Nightlife Party | Simulating Party Club Noise | 1 Hour Update

Gerüstbau | BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Update New

Gerüstbau. Baustein-Merkheft 408 Abrufnummer (BG BAU): 408 Fassung 07/2021

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Call Center Sounds – Work From Home – Office – Ambience New

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 Update New Call Center Sounds - Work From Home - Office - Ambience
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Caesar – De bello Gallico 6,1-6,28: Kämpfe im Norden … Neueste

Caesar – De bello Gallico 6,1-6,28: Kämpfe im Norden Galliens, 2. Rheinüberquerung, Exkurs über Gallien und Germanien. Fuuml;r den Latein- und Geschichtsunterricht. Textauswahl und verschiedene Zugaben

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6.1-10: Kämpfe in Nordgallien, zweite Rheinüberquerung

6.1: Aufstellung neuer Truppen und Waffen zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Schlachten

(2) simultan ein Cn

Pompeio proconsule petit, quoniam ipse ad urbem cum imperio rei publicae causa remaneret, quos ex Cisalpina Gallia consulis sacramento rogasset, ad signa convenire et ad se proficisci iuberet, (3) magni interest etiam in reliquum tempus ad opinionem Galliae existimans tantas videri Italiae facultates, ut, si quid esset in bello detrimenti acceptum, non modo id brevi tempore sarciri, sed etiam maioribus augeri copiis posset

(4) quod cum Pompeius et rei publicae et amicitiae tribuisset, celeriter confecto per suos dilectu tribus ante exaktam hiemem et constitutis et adductis legionibus duplicatoque earum cohortium numero, quas cum Q

Titurio amiserat, et celeritate et copiis docuit, quid populi Romani disciplina atque möglich

1

Da Caesar aus vielen Gründen auf größere Unruhen in Gallien vorbereitet war, ließ er Truppen von den Legaten Marcus Silanus, Gaius Antistius Reginus und Titus Sextius aufstellen

(2) Zugleich bat er den Prokonsul Gnaeus Pompeius, die von ihm ausgehobenen und als Konsul in Oberitalien vereidigten Truppen unter seine Fahnen treten zu lassen, da Pompeius mit dem Oberkommando ausgestattet war und sich vorerst vor Rom aufhielt aus Gründen der Staatsräson

(3) Denn Caesar hielt es auch für die Zukunft für sehr wichtig, Gallien in der Position zu halten, dass Italiens Ressourcen und Macht so groß seien, dass etwaige Kriegseinbußen nicht nur schnell wettgemacht würden, sondern die römische Armee auch teilnehmen könnten durch größere Kräfte verstärkt werden

(4) Pompeius kam diesem Wunsch nach, teils aus persönlicher Freundschaft, teils aus Rücksicht auf das Wohl des Staates; Auch die Aushebung der Truppen nahmen Caesars Gesandte schnell vor

So wurden am Ende des Winters drei Legionen gebildet und traten dem Heer bei, dh die Zahl der unter Quintus Titurius Sabinus (5,36 f.) ausgelöschten Kohorten wurde verdoppelt

Diese Schnelligkeit und Kraftentfaltung bewies, wozu die militärische Ordnung und Macht des römischen Volkes fähig war

Ernährung in Lutetia

Die Menapianer unterwerfen sich.

(6.2.1) Interfecto Indutiomaro, ut docuimus, ad eius propinquos a Treveris imperium defertur

illi finitimos Germanos sollicitare et pecuniam polliceri non desistunt

(2) cum a proximis impetrare non possent, ulteriores temptant

inventis nonnullis civitatibus iure iurando inter se Confirmant obsidibusque de pecunia cavent; Ambiortem sibi societate et foedere adiungunt

(3) quibus rebus cognitis Caesar, cum undique bellum parari videret, Nervios, Atuatucos, Menapios adiunctis Cisrhenanis omnibus Germanis esse in armis, Senones ad imperatum non venire et cum Carnutibus finitimisque civitatibus consilia communicare, a Treveris Germanos crebris legationibus sollicitari, maturius sibi de bello cogitandum putavit

2

Nach dem Tod von Indutiomarus, von dem oben gesprochen wurde (5:58), kam Gewalt über seine Verwandten im Land der Treverer

Diese lockten unaufhörlich die benachbarten Germanenstämme mit Geldversprechungen und versuchten (2) da sie es bei den nächsten nicht taten, sogar die entfernteren Stämme

Als sich nun einige Stämme bereit fanden, schlossen sie sich schließlich zusammen und sorgten für Sicherheit, indem sie wegen des versprochenen Geldes Geiseln stellten; gleichzeitig schlossen sie auch einen Bündnisvertrag mit Ambiorix

(3) Caesar sah also überall Vorbereitungen zu Feindseligkeiten: die Nervii, Atuatuci, Menapi, außerdem alle linksrheinischen verbündeten Germanen unter Waffen; die Senones erschienen trotz seiner Befehle nicht vor ihm, sondern machten gemeinsame Sache mit den Carnutes und anderen Nachbarn; Schließlich hetzten die Treveri die Deutschen unaufhörlich mit Gesandtschaften auf

Also glaubte er, früher als sonst an den Krieg denken zu müssen

magno pecoris atque hominum numero capto atque ea praeda militibus concessa vastatisque agris in deditionem venire atque obsides sibi dare coegit

(3) eo celeriter confecto negotio rursus in hiberna legiones reduxit

(4) concilio Galliae primo vere, uti instituerat, indicto, cum reliqui praeter Senones, Carnutes Treverosque venissent, initium belli acdefectionis hoc esse Arbittus, ut omnia delayre videretur, concilium Luteciam Parisiorum transfert

(5) beschränkt erant hi Senonibus civitatemque patrum memoria coniunxerant, sed ab hoc consilio afuisse existimabantur

(6) hac re per suggestu pronuntiata eodem die cum legionibus in Senones proficiscitur magnisque itineribus eo pervenit

3

Deshalb brach er vor Ende des Winters unerwartet mit den nächsten vier Legionen, die er anzog, in das Land der Nervier ein; (2) Während er selbst, bevor sie fliehen oder sich zum Widerstand zusammenschließen konnten, eine große Menge Vieh und Männer fing, sie den Soldaten als Beute überließ und das Land verwüstete, akzeptierte er ihre Kapitulation und zwang sie, ihm Geiseln zu geben

(3) All dies wurde schnell erledigt, und die Legionen wurden in ihr Winterlager zurückgebracht

(4) Als aber auf dem Reichstag von ganz Gallien, den er nun wie gewöhnlich zu Frühlingsbeginn abhielt, alle anderen erschienen außer den Senones, Carnutes und Treverianern, betrachtete er dies als den Beginn einer Empörung und Feindseligkeit, und verlegte das Treffen nach Lutetia, der Pariser Hauptstadt, um zu zeigen, dass er dem Krieg seine volle Aufmerksamkeit widmete

(5) Denn die Pariser stießen auf die Senonen und bildeten von alters her nur einen Staat mit ihnen, ohne jedoch mit den damaligen Senonen etwas gemein zu haben

(6) Caesar legte in der Versammlung der Soldaten öffentlich seine Lage und Absichten dar, brach noch am selben Tag mit den Legionen auf und marschierte eilig in das Gebiet der Senonen ein.

See also  The Best 2d objekte Update

(6.4.1) Cognito eius adventu Acco, qui princeps eius consilii fuerat, jubet in oppida multitudinem convenire

conantibus, priusquam id effici posset, adesse Romanos nuntiatur

(2) necessario sententia desistunt legatosque deprecandi causa ad Caesarem mittunt; adeunt per Haeduos, quorum antiquitus erat in fide civitas

(3) libenter Caesar petentibus Haeduis dat veniam excusationemque accipit, quod aestivum tempus instantis belli, non quaestionis esse arcabatur

(4) obsidibus imperatis centum hos Haeduis custodiendos tradit

(5) eodem Carnutes legatos obsidesque mittunt usi deprecatoribus draw, Quorum erant in clientela; eadem ferunt responsa

(6) peragit concilium Caesar equitesque imperat civitatibus

4

Bei der Nachricht von seiner Ankunft befahl der Kopf aller Empörung, Acco, der Bevölkerung, zu den ständigen Plätzen zu gehen; aber während sie dies versuchten, kam, bevor sie es beenden konnten, die Nachricht von der Ankunft der Römer

(2) So gaben sie ihr Projekt notgedrungen auf und baten Cäsar um Gnade durch die Häduer, ihre alten Gönner

(3) Caesar vergab auch gerne, besonders um der Häduer willen, und nahm ihre Entschuldigungen an; denn er dachte, der Sommer gehöre dem kommenden Krieg, nicht den Ermittlungen

(4) Er nahm 100 Geiseln und übergab sie den Häduern zur Aufbewahrung

(5) Auch die Carnuten schickten nun Gesandte und Geiseln und bedienten sich der Fürsprache der Remers, unter deren Schutz sie standen; sie erhielten die gleiche Benachrichtigung

(6) Der Gallische Landtag wurde nun geschlossen; die einzelnen Staaten mussten Caesar Kavallerie stellen.

(6,5,1) Hac parte Galliae pacata totus et mente et animo in bellum Treverorum et Ambiorigis persistit

(2) Cavarinum cum equitatu Senonum secum proficisci jubet, ne quis aut ex huius iracundia aut ex eo, quod meruerat, odio civitatis motus existat

(3) sein rebus constitutis, quod pro explorato habebat Ambiorigem proelio non esse contenturum, reliqua eius consilia animo circumspiciebat

(4) erant Menapii propinqui Eburonum finibus, perpetuis paludibus silvisque muniti, qui uni ex Gallia de pace ad Caesarem legatos numquam miserant

cum sein esse hospitium Ambiorigi sciebat; Artikel pro Treveros venisse Germanis in amicitiam cognoverat

(5) haec prius illi detrahenda auxilia existimabat, quam ipsum bello lacesseret, ne desperata salute aut se in Menapios abderet, aut cum Transrhenanis congredi cogeretur

(6) hoc inito consilio totius exercitus impedimenta ad Labienum in Treveros mittit duasque ad eum legiones proficisci jubet, ipse cum legionibus expeditis quinque in Menapios proficiscitur

(7) illi nulla coacta manu loci praesidio freti in silvas paludesque confugiunt suaque eodem conferunt

5

Nachdem dieser Teil Galliens befriedet war, richtete er seine Gedanken und Gedanken ausschließlich auf den Krieg der Treveri und Ambiorix

(2) Cavarino musste ihm mit der senonischen Kavallerie folgen, damit weder seine Rachsucht noch der Volkshass (5,51) Unruhe stiften würden

(3) Übrigens, da Caesar wohl bewusst war, dass Ambiorix kein entscheidendes Treffen abhalten würde, war er vorsichtig mit seinen anderen Absichten

(4) Die Menapi grenzten an die Eburonen und waren von durchgehenden sumpfigen Wäldern bedeckt; Sie waren die einzigen Gallier, die niemals Gesandte zu Caesar geschickt hatten

Mit diesen stand Ambiorix nicht nur in engem Kontakt, wie Cäsar wohl wußte, sondern er hatte auch durch Vermittlung der Treverer ein Bündnis mit den Deutschen geschlossen

(5) Daher wollte Cäsar diese Hilfe abschneiden, bevor er selbst mit ihm kämpfte; sonst konnte er im Extremfall noch ein Versteck bei den Menapiern finden oder notfalls sogar mit den Deutschen jenseits des Rheins gemeinsame Sache machen

(6) Nach diesem Plan schickte Caesar das Gepäck seines ganzen Heeres zu Labienus ins Land der Treverer und ließ auch zwei Legionen sich ihm anschließen; aber er selbst zog mit fünf Legionen ohne Gepäck gegen die Menapier

(7) Diese vertrauten auf den Schutz ihres Landes und boten keine militärische Gewalt an, sondern flohen mit all ihrem Hab und Gut in die Wälder und Sümpfe

(6,6,1) Caesar partitis copiis cum C

Fabio legato et M

Crasso quaestore celeriterque effectis pontibus adit tripertito, aedificia vicosque incendit, magno pecoris atque hominum numero potitur

(2) quibus rebus coacti Menapii legatos ad eum pacis petendae causa mittunt

(3) ille obsidibus acceptis hostium se habiturum numero Confirmat, si aut ambiorigem aut eius legatos finibus suis recepissent

(4) sein Confirmatis rebus Commium Atrebatem cum equitatu custodis loco in Menapiis relinquit, ipse in Treveros proficiscitur

6

Caesar teilte seine Truppen mit dem Legaten Gaius Fabius und dem Quästor Marcus Crassus auf, ließ schnell Brücken bauen, rückte in drei Divisionen vor, brannte Häuser und Dörfer nieder und erbeutete große Beute an Menschen und Vieh

(2) Dadurch gezwungen, schickten die Menapi Gesandte zu ihm, die um Frieden baten

(3) Cäsar nahm Geiseln und drohte, sie als Feinde zu behandeln, wenn sie Ambiorix oder seinen Boten aufnehmen würden

(4) Dann verließ er die Atrebates Commius mit einer Kavallerie-Kompanie als Beobachter in ihrem Land und marschierte gegen die Treverer

6,7-8 Labienus besiegt die Treverer.

(6,7,1) Dum haec a Caesare geruntur, Treveri magnis coactis peditatus equitatusque copiis Labienum cum una legione, quae in eorum finibus hiemarat, adoriri parabant

(2) iamque ab eo non longius bidui via aberant, cum duas venisse legiones missu Caesaris cognoscunt

(3) Positis castris a milibus passuum quindecim auxilia Germanorum exspectare constituunt

(4) Labienus hostium cognito consilio sperans temeritate eorum fore aliquam dimicandi facultatem, praesidio V cohortium impedimentis relicto cum XXV cohortibus magnoque equitatu contra hostem proficiscitur et mille passuum intermisso spatio castra communit

(5) erat interlabienum atque hostem difficili transitu flumen ripisque praeruptis

hoc neque ipse transire habebat in animo neque hostes transituros existimabat

augebatur auxiliorum cotidie spes

(6) loquitur consulto palam, quoniam Germani adpropinquare dicantur, sese suas exercitusque fortunas in dubium non devocaturum et postero die prima luce castra moturum

(7) celeriter haec ad hostes deferuntur, ut ex magno Gallorum equitum numero nonnullos Gallicis rebus favere natura cogebat

(8) Labienus noctu tribunis militum primisque ordinibus coactis, quid sui sit consilii, proponit et, quo facilius hostibus timoris det suspicionem, maiore strepitu et tumultu, quam populi Romani fert consuetudo, castra moveri jubet

sein rebus fugae similem profectionem effecit

(9) haec quoque per exploratores ante lucem in tanta propinquitate castrorum ad hostes deferuntur

7

Die Treverer hatten inzwischen eine große Anzahl Kavallerie und Infanterie versammelt, um Labienus anzugreifen, der mit ihnen an der Spitze einer Legion überwinterte

(2) Sie waren nur zwei Tagesreisen von ihm entfernt, als sie erfuhren, dass zwei weitere römische Legionen auf Caesars Befehl dort eingetroffen waren

(3) So schlugen sie ihr Lager 15 Meilen von Labienus entfernt auf, um die germanischen Hilfstruppen zu erwarten

(4) Labienus, der diesen Plan des Feindes durchschaute, ließ fünf Kohorten zurück, um das Gepäck zu decken, und zog mit den verbleibenden 25 Kohorten und starker Kavallerie gegen den Feind aus, von dessen Unbesonnenheit er sich eine vorteilhafte Gelegenheit zum Kampf erhoffte; deshalb schlug er sein Lager nur eine Meile von ihm entfernt auf

(5) Zwischen Labienus und dem Feind war ein Fluss mit steilen Ufern, der schwer zu überqueren war; er selbst wollte sie nicht überschreiten, und er glaubte auch seinen Feinden nicht, deren Hoffnungen auf die Ankunft ihrer germanischen Verbündeten von Tag zu Tag wuchsen

(6) Aus diesem Grund erklärte er im Kriegsrat offen, dass er wegen der Nähe der Deutschen sein eigenes Schicksal und das Schicksal der Armee nicht gefährden wolle, sondern am nächsten Tag früh aufbrechen werde

(7) Zumindest ein Teil seiner zahlreichen gallischen Kavallerie muss natürlich für den Feind gestimmt haben, der daher schnell von dieser Erklärung erfuhr

(8) In derselben Nacht erfuhr Labienus dann vor den versammelten Tribünen und Hauptmännern seinen wahren Plan und gab, um den Feind um so leichter den Schreckenswahnsinn zu erregen, mit einem sonst ganz ungewöhnlichen Lärm und Getöse den Befehl denn das römische Heer brach aus, wodurch sein Aufbruch einer Flucht glich

(9) Da die Lager so nah waren, erfuhren die Feinde dies von Spionen vor Tagesanbruch.

(6,8,1) Vix agmen novissimum extra munitiones processerat, cum Galli cohortati inter se, ne speratam praedam ex manibus dimitterent – longum esse perterritis Romanis Germanorum auxilium exspectare, neque suam pati dignitatem, ut tantis copiis tam exiguam manum, praesertim fugientem atque impeditam, adoriri non audeant – flumen transire et iniquo loco committere proelium non dubitant

(2) quae fore suspicatus Labienus, ut omnes citra flumen eliceret, eadem usus simulatione itineris placide progrediebatur

(3) tum praemissis paulum impedimentis atque in tumulo quodam conlocatis: ‘habetis’ inquit ‘milites, quam petistis facultatem; hostem impedito atque iniquo loco tenetis: (4) praestate eandem nobis ducibus virtutem, quam saepe numero imperatori praestitistis, atque illum adesse et haec coram cernere existimate.’ (5) simul signa ad hostem converti aciemque dirigi iubet et paucis turmis praesidio ad impedimenta dimissis reliquos equites ad latera disponit

(6) celeriter nostri clamore sublato pila in hostes immittunt

illi, ubi praeter spem, quos modo fugere credebant, infestis signis ad se ire viderunt, impetum ferre non potuerunt ac primo concursu in fugam coniecti proximas silvas petierunt

(7) quos Labienus equitatu consectatus magno numero interfecto compluribus captis paucis post diebus civitatem recepit

nam Germani, qui auxilio veniebant, percepta Treverorum fuga sese domum contulerunt

(8) cum his propinqui Indutiomari, qui faultionis auctores fuerant, comitati eos ex civitate exzessiv

(9) Cingetorigi, quem ab initio permansisse in officio demonstravimus, principatus atque imperium est traditum

8

Kaum hatte die römische Nachhut das Lager verlassen, ermutigten sich die Gallier gegenseitig, die erhoffte Beute nicht aufzugeben; Bei dem derzeitigen Schrecken der Römer würde es zu lange dauern, auf die Hilfe der Germanen zu warten, da es auch ihnen zu schade wäre, wenn sie es nicht wagen würden, eine so schwache Bande mit ihrer zahlreichen Armee anzugreifen, die auf der Flucht war und verpackt werden

Also überquerten sie ohne zu zögern den Fluss und trafen sich an einem ungünstigen Ort

(2) Labienus, der dies erwartete, um alle über den Fluss zu locken, setzte seinen Rückzug ruhig mit der gleichen Verstellung fort

(3) Dann ließ er das Gepäck ein wenig voraus auf einen Hügel bringen und sagte: „Soldaten, jetzt habt ihr die lang ersehnte günstige Gelegenheit, und der Feind ist an einem schlechten und ungünstigen Ort in eurer Gewalt

(4) Aber nun beweise es, auch ich als dein Anführer habe denselben Mut, den du so oft deinem Feldherrn gezeigt hast; denke, er ist selbst hier und sieht mit eigenen Augen zu!“ (5) Zugleich ließ er die Fahnen gegen den Feind richten und das Heer zu Kampfformationen aufstellen

Er ließ ein paar Gruppen von Fahrern zurück, um das Gepäck zu decken, und legte den Rest auf beide Flügel

(6) Schnell stoßen die Römer einen Schrei aus und werfen ihre Speere auf den Feind

Als die Gallier wider Erwarten die Angreifenden sahen, die sie gerade für Flüchtlinge gehalten hatten, konnten sie ihren Ansturm nicht ertragen; Sie wurden beim ersten Angriff in die Flucht geschlagen und zogen sich in den nächsten Wald zurück

(7) Labienus verfolgte sie mit seiner Kavallerie, schlug eine große Zahl nieder, eroberte mehrere und war wenige Tage später Landesherr

Die germanischen Hilfstruppen waren nach Hause zurückgekehrt, als sie hörten, dass die Treverer besiegt worden waren

(8) Mit ihnen gingen die Verwandten von Indutiomarus, der die Rebellion verursachte (6,2)

(9) Cingetorix hingegen, der bekanntlich ( 5,56 ) von Anfang an treu geblieben war, erhielt Herrschaft und Herrschaft

6,9-10: Rheinüberquerung

(6,9,1) Caesar, postquam ex Menapiis in Treveros venit, duabus de causis Rhenum transire constituit; (2) quarum una erat, quod auxilia contra se Treveris miserant, altera, ne ad eos Ambiorix receptum haberet

(3) seine constitutis rebus paulo supra eum locum, quo ante exercitum traduxerat, facere pontem institute

(4) nota atque instituta ratione magno militum studio paucis diebus opus efficitur

(5) firmo in Treveris ad pontem praesidio relicto, ne quis ab his subito motus oriretur, reliquas copias equitatumque traducit

(6) Ubii, qui ante obsides dederant atque in deditionem venerant, sui purgandi causa ad eum legatos mittunt, qui doceant neque ex sua civitate auxilia in Treveros missa neque ab se fidem laesam; (7) petunt atque orant, ut sibi parcat, ne communi odio Germanorum innocentes per nocentibus poenas Pendant; si amplius obsidum velit dari, pollicentur

(8) cognita Caesar causa reperit ab Suebis auxilia missa esse, Ubiorum Satisfactionem accipit, aditus viasque in Suebos perquirit

9

Nachdem Cäsar aus dem Land der Menaper in das der Treverer gekommen war, beschloss er aus zwei Gründen, den Rhein zu überqueren

(2) Erstens hatten die Germanen den Treverern Hilfe gegen die Römer geschickt; zweitens wollte er die Zuflucht der Ambiorix dort abschneiden

(3) Also ließ er eine Brücke etwas oberhalb der Stelle bauen, wo er zuvor seine Armee geführt hatte (4:17)

(4) In bekannter und früher versuchter Weise wurde das Werk mit dem besonderen Fleiß seiner Leute in wenigen Tagen vollendet

(5) Im Land der Treverer ließ er eine starke Deckung an der Brücke zurück, um einen Ausbruch von Aufständen zu verhindern, während er selbst mit Infanterie und Kavallerie nach Germanien ging

(6) Die Ubianer, die zuvor Geiseln geschickt und ihm gehuldigt hatten, entschuldigten sich bei ihrer eigenen Botschaft, die ihnen versicherte, dass die Treverer keine Hilfe aus ihrer Mitte erhalten hätten und dass sie überhaupt nicht an eine Untreue gedacht hätten

(7) Sie baten ihn demütig, sie zu verschonen und in seinem allgemeinen Hass auf die Deutschen nicht Unschuldige anstelle von Schuldigen leiden zu lassen; Sie würden ihm auch gerne weitere Geiseln geben, wenn er darum bittet

(8) Caesar war auch bald davon überzeugt, dass es die Sueben waren, die Hilfstruppen geschickt hatten; So erklärte er den Ubianern seine Genugtuung und erkundigte sich nach den Zugängen und Wegen in das Land der Sueben.

(6,10,1) Interim paucis post diebus fit ab Ubiis certior Suebos omnes unum in locum copias cogere atque iis nationibus, quae sub eorum sint imperio, denuntiare, uti auxilia peditatus equitatusque mittant

(2) seine cognitis rebus rem frumentariam Providet, castris idoneum locum deligit; Ubiis imperat, ut pecora deducant suaque omnia ex agris in oppida conferant, sperans barbaros atque imperitos homines inopia cibariorum adductos ad iniquam pugnandi condicionem posse deduci; (3) Mandat, ut crebros exploratores in Suebos mittant quaeque apud eos gerantur cognoscant

(4) illi imperata faciunt et paucis diebus intermissis referunt: Suebos omnes, posteaquam certiores nuntii de exercitu Romanorum venerint, cum omnibus suis sociorumque copiis, quas coegissent, penitus ad extremos fines se recepisse; (5) silvam ibi esse infinita magnitudine, quae appellatur Bacenis; hanc longe introrsus pertinere et pro nativo muro obiectam Cheruscos ab Suebis Suebosque a Cheruscis iniuriis incursionibusque prohibere

ad eius silvae initium Suebos adventum Romanorum exspectare constituisse

10

In der Zwischenzeit erhielt er nach einigen Tagen die Nachricht von den Ubii, dass die Sueben ihre gesamte Armee zusammenstellten und sich von ihren abhängigen Stämmen mit Infanterie und Kavallerie konfrontiert sahen

(2) Als Caesar diese Nachricht hörte, sorgte er für Proviant, wählte einen günstigen Platz zum Lagern und befahl den Ubianern, ihre Herden und all ihre Habseligkeiten aus dem Land in die Festungen zu bringen; er hoffte, dass diese rohen und unwissenden Feinde aus Mangel an Nahrung in einen Kampf zu ihren Ungunsten hineingezogen werden könnten

(3) Die Ubii mussten oft Spione in das Land der Sueben schicken, um herauszufinden, was dort vor sich ging

(4) Sie taten dies und berichteten in wenigen Tagen, dass sich die Sueben mit all ihren individuellen Streitkräften und denen ihrer Angehörigen bis tief in die äußerste Grenze ihres Landes zurückgezogen hatten, als sie die Nachricht vom Vormarsch der Römer hörten

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(5) Da ist er der ungeheuer große Wald von Bacenis, der gleichsam eine natürliche Grenzmauer, Suebi und Cherusker voneinander trennt, indem er Einfälle und Beschädigungen unmöglich macht

Dort, wo dieser Wald beginnt, wollten sie Cäsar mit seinen Legionen erwarten

6.11 – 20: Die Gallier

6:11-12: Fraktionen

(6,11,1) Quoniam ad hunc locum perventum est, non alienum esse videtur de Galliae Germaniaeque moribus et, quo differant hae nationes inter sese, proponere

(2) in Gallia non solum in omnibus civitatibus atque in omnibus pagis partibusque, sed paene etiam in singulis domibus factiones sunt

(4) idque eius rei causa antiquitus institutum videtur, ne quis ex plebe contra potentiorem auxilii egeret

suos enim quisque opprimi et circumveniri non patitur neque, aliter si faciat, ullam inter suos habet auctoritatem

(5) haec eadem ratio est in summa totius Galliae; namque omnes civitates divisae sunt in duas partes

11

Bei dieser Gelegenheit halte ich es für angebracht, über die Bräuche Galliens und Germaniens zu sprechen und die Unterschiede zwischen den beiden Nationen zu erläutern

(2) Fraktionen gibt es überall in Gallien, nicht nur in allen Staaten, Bezirken und Pfarreien, sondern sogar in fast jedem einzelnen Haus; (3) An der Spitze der Parteien stehen Häupter der größten Autorität, nach deren Ermessen und Ermessen die wichtigsten Angelegenheiten und Pläne zu bilden sind

(4) Diese Regelung ist alt und soll die Hilflosigkeit des einfachen Mannes gegenüber der Gewalt der Mächtigeren verhindern, da kein Häuptling seine Schützlinge unterdrücken und beeinträchtigen lassen wird, es sei denn, er will durch Handeln jegliches Ansehen unter den Seinen einbüßen umgekehrt

(5) So ist es mit Gallien als Ganzem; denn die einzelnen Staaten bilden zusammen wieder zwei Parteien untereinander.

(6,12,1) Cum Caesar in Galliam venit, alterius factionis principes erant Haedui, alterius Sequani

(2) hi cum per se minus valerent, quod summa auctoritas antiquitus erat in Haeduis magnaeque eorum erant clientelae, Germanos atque Ariovistum sibi adiunxerant eosque ad se magnis iacturis pollicitationibusque perduxerant

(3) proeliis vero compluribus factis secundis atque omni nobilitate Haeduorum interfecta tantum potentia antecesserant, (4) ut magnam partem clientium ab Haeduis ad se traducerent obsidesque ab iis principum filios acciperent et publice iurare cogerent nihil se contra Sequanos consilii inituros et partem finitimi agri per vim occupatam möglich Galliaeque totius principatum obtinerent

(5) qua necessitate adductus Diviciacus auxilii petendi causa Romam ad senatum profectus infecta re redierat

(6) adventu Caesaris facta commutatione rerum, obsidibus Haeduis redditis, veteribus clientelis restitutis, novis per Caesarem comparatis, quod ii, qui se ad eorum amicitiam adgregarant, meliore condicione atque aequiore imperio se uti videbant, reliquis rebus eorum gratia dignitateque amplificata Sequani principatum

(7) in eorum locum Remi Nachfolger; quos quod adaequare apud Caesarem gratia intellegebatur, ii, qui propter veteres inimicitias nullo modo cum Haeduis coniungi poterant, se draw in clientelam dicabant

(8) hos illi diligenter tuebantur; ita novam et repente collectam auctoritatem tenebant; (9) et eo tum statu res erat, ut longe principes haberentur Haedui, secundum locum dignitatis Remi obtinerent

12

Bei Caesars erstem Erscheinen in Gallien im Jahr 58 v

) standen an der Spitze der einen Partei die Häduer , an der Spitze der anderen die Sequaner 1,31 )

(2) Weil die Häduer von alters her das größte Ansehen genossen und viele Schutzvölker hatten, hatten sich die weniger mächtigen Sequaner unter Ariovistus mit den Germanen verbündet und unter großen Opfern und Versprechungen in ihr Land eingezogen

(3) Sie siegten in mehreren Schlachten und erlangten, da der gesamte Haeduer-Adel getötet worden war, eine solche Übermacht, dass (4) die Mehrheit des Häduer-Schutzvolkes zu ihnen überging, die Häduer selbst aber die Söhne der Häduer auslieferten ihre Adligen als Geiseln und mussten insgesamt einen Eid schwören, niemals etwas gegen die Sequaner zu unternehmen

Darüber hinaus nahmen die Sequani einen Teil der angrenzenden Aedui-Länder in Besitz und wurden die ersten in ganz Gallien

(5) Diese hatten Diviciacus gezwungen, nach Rom zu gehen (65 v

Chr.) und den Senat um Hilfe zu bitten; aber er musste zurückkehren, ohne etwas erreicht zu haben

(6) Die Beziehung änderte sich, als Caesar erschien

Die Haedui gewannen ihre Geiseln und alten Anhänger zurück, und andere schlossen sich ihnen an, weil diejenigen, die sich ihnen angeschlossen hatten, anscheinend billigere Gönner und eine bessere Behandlung fanden

Während alle Lebensumstände der Haeduer, ihrer Gefolgschaft und ihres Ansehens sich so ausweiteten, hatten die Sequaner ihre bis dahin behauptete Vormachtstellung eingebüßt

(7) An ihre Stelle traten die Remers

Da man sah, dass diese bei Cäsar in gleicher Gunst standen wie die Häduer, gerieten all diejenigen, die wegen alter Streitigkeiten einfach nicht mit den Häduern mitgehen konnten, unter den Schutz der Remer, der ihnen diesen auch aufs sorgsamste zuteil werden ließ (8 ) und genoss auf diese Weise einen völlig neuen und schnell etablierten Ruf

(9) Nach den damaligen Verhältnissen wurden die Haeduer zuerst berücksichtigt, aber die Remer beanspruchten den zweiten Platz

6.13 – 15: Die Klassen der Bevölkerung (13.4-14: Die Druiden).

(6,13,1) In omni Gallia eorum hominum, qui aliquo sunt numero atque honore, genera sunt duo

nam plebes paene servorum habetur loco, quae nihil audet per se, nulli adhibetur consilio

(2) plerique cum aut aere alieno aut magnitudine tributorum aut iniuria potentiorum premuntur, sese in servitutem dicant

nobilibus in hos eadem omnia sunt iura, quae dominis in servos

(3) sed de his duobus generibus alterum est druidum, alterum equitum

(4) illi rebus divinis intersunt, sacrificia publica ac privata procurant, religiones interpretantur

ad hos magnus adulescentium numerus disciplinae causa concurrit magnoque hi sunt apud eos honore

(5) nam fere de omnibus controversiis publicis privatisque constituunt et, si quod est facinus admissum, si caedes facta, si de heredidate, de finibus controversia est, idem decernunt, praemia poenasque constituunt

(6) si qui aut privatus aut populus eorum decreto non stetit, sacrificiis interdicunt

haec poena apud eos est gravissima

(7) quibus ita est interdictum, hi numero impiorum ac sceleratorum habentur, his omnes decedunt, aditum eorum sermonemque defugiunt, ne quid ex contagione incommodi accipiant, neque his petentibus ius redditur neque honos ullus communicatur

(8) sein autem omnibus druidibus praeest unus, qui summam inter eos habet auctoritatem

(9) hoc mortuo aut, si qui ex reliquis excellit dignitate, succedit aut, si sunt plures pares, suffragio druidum adlegitur ; nonnumquam etiam armis de principatu contendunt

(10) hi certo anni tempore in finibus Carnutum, quae regio totius Galliae media habetur, betrachtet in loco consecrato

huc omnes undique, qui controversias habent, conveniunt eorumque decretis iudiciisque parent

(11) disciplina in Britannia reperta atque inde in Galliam translata existimatur, et nunc, qui diligentius eam rem cognoscere volunt, plerumque illo discendi causa proficiscuntur

13

In ganz Gallien gibt es nur zwei Klassen von Männern von beliebigem Gewicht und Autorität; denn die einfachen Leute sehen fast wie Sklaven aus; es kann nichts für sich selbst tun und wird nicht um Rat gefragt

(2) Die meisten werden durch Schulden, überhöhte Steuern oder durch die Mächtigeren unterdrückt und geraten in die Knechtschaft des Adels, der die gleichen Rechte über sie hat wie der Herr über die Sklaven

(3) Von diesen beiden bevorzugten Klassen sind die Druiden die eine und die Ritter die andere

(4) Die Druiden haben das ganze religiöse System, kümmern sich um die Opfer des Staates und des Einzelnen und sind die Lehrer und Erklärer in Glaubenssachen

Scharen von jungen Leuten gehen zu ihnen, um sie zu unterrichten, und sie werden überall in großen Ehren gehalten

(5) Denn sie entscheiden fast alle Streitigkeiten in Staats- und Personenangelegenheiten

Bei Verbrechen oder Mord sowie bei Erbprozessen und Grenzstreitigkeiten entscheiden und bestimmen sie immer Belohnung und Strafe

(6) Unterwirft sich eine Privatperson oder ein Stamm ihrer Anordnung nicht, sind sie vom Gottesdienstbesuch ausgeschlossen

Es gibt keine schwerere Strafe für sie

(7) Die so Ausgeschlossenen werden als Gottlose und Verbrecher behandelt; jeder meidet sie und vermeidet den Kontakt und das Gespräch mit ihnen, um sich nicht durch Ansteckung zu schaden; auch werden ihnen trotz ihres Antrags keine Rechte eingeräumt und kein Ehrenamt zuerkannt

(8) An der Spitze dieser Druiden steht ein Häuptling von größter Autorität

(9) Wenn dieser stirbt, folgen ihm diejenigen, die alle anderen an Würde übertreffen; aber wenn mehrere gleich sind, entscheidet die Wahl der Druiden, manchmal sogar der Kampf mit Waffen, über die Bevorzugung

(10) Im Land der Carnutes, das das Zentrum von ganz Gallien sein soll, versammeln sie sich zu einer bestimmten Jahreszeit an einem heiligen Ort

Wer Streit hat, stellt sich dort vor und unterwirft sich deren Entscheidung und Urteil

(11) Alle ihre Institutionen sollen zuerst in Britannien entstanden und dann in Gallien gepflanzt worden sein; selbst jetzt gehen alle, denen eine bessere Kenntnis des Faches wichtig ist, zum Unterricht nach Britannien.

(6,14,1) Druides a bello abesse consuerunt neque tributa una cum reliquis pendunt

militiae holidayem omniumque rerum habent immunitatem

(2) tantis excitati praemiis et sua sponte multi in disciplinam conveniunt et a parentibus propinquisque mittutur

(3) magnum ibi numerum versuum ediscere dibuntur

itaque annos nonnulli vicenos in disciplina permanent

neque fas esse existimant ea litteris mandare, cum in reliquis fere rebus, publicis privatisque rationibus, Graecis utantur litteris

(4) id mihi duabus de causis instituisse videntur, quod neque in vulgus disciplinam efferri velint neque eos, qui discunt, litteris confisos minus memoriae studere, quod fere plerisque accidit, ut praesidio litterarum diligentiam in perdiscendo ac memoriam remittant

(5) in primis hoc volunt persuadere non interire animas, sed ab aliis post mortem transire ad alios, atque hoc maxime ad virtutem excitari putant metu mortis vernachlässigt

(6) multa praeterea de sideribus atque eorum motu, de mundi ac terrarum magnitudine, de rerum natura, de deorum immortalium vi ac potestate disputant et iuventuti tradunt

14

Die Druiden nehmen normalerweise nicht am Krieg teil, zahlen keine Steuern wie die anderen und genießen die Freiheit vom Militärdienst und allen anderen Belastungen

(2) Durch solche Vorteile ermutigt, treten viele freiwillig in die Lehre ein, andere werden von ihren Eltern und Verwandten dazu veranlasst

(3) Sie müssen dann viele Verse auswendig lernen, weshalb einige sogar zwanzig Jahre in dieser Schule verbringen

Denn sie halten es nicht für recht, solche Dinge schriftlich festzuhalten, während sie in anderen Angelegenheiten und Angelegenheiten des Staates und der Einzelnen die griechische Schrift verwenden

(4) Dies geschieht meines Erachtens aus zwei Gründen: erstens, weil sie verhindern wollen, dass ihre Lehre unter den Menschen verbreitet wird; und dann, damit ihre Schüler, wenn sie dem Geschriebenen vertrauen können, sich weniger um das Gedächtnis kümmern; denn die meisten Menschen vernachlässigen sorgfältiges Auswendiglernen und Gedächtnis, wenn sie dem Geschriebenen vertrauen

(5) Sie versuchen insbesondere zu überzeugen, dass die menschliche Seele unsterblich ist und nach dem Tod von einem Körper zum anderen wandert; Daher, so glauben sie, spornt das Vergessen der Todesangst die Tapferkeit an

(6) Außerdem lehren sie viel über die Sterne und ihren Lauf, über die Größe des Universums und der Erde, über das Wesen der Dinge und die Gewalt und Macht der unsterblichen Götter und weihen die Jugend in diese Lehren ein

(6, 15.1) Alterum-Gattung est equitum

hi cum est usus atque aliquod bellum incidit – quod ante Caesaris adventum quotannis fere accidere solebat, uti aut ipsi iniurias inferrent aut inlatas propulsarent -, omnes in bello versantur, (2) atque eorum ut quisque est genere copiisque amplissimus, ita plurimos circum se ambactos Klientel habet

hanc unam gratiam potentiamque noverunt

15

Die zweite Klasse besteht aus Rittern

Wenn die Not es erfordert und Krieg ausbricht (was fast jedes Jahr vor Cäsars Ankunft geschah, entweder durch Angriffe oder durch Verteidigung), sind sie alle im Feld

(2) Je edler und mächtiger einer von ihnen ist, desto mehr Vasallen und Beschützer hat er um sich

Sie kennen nur diesen Respekt und diese Kraft

6:16-18: Religion

(6,16,1) Nation est omnis Gallorum admodum dedita religionibus, (2) atque ob eam causam, qui sunt adfecti gravioribus morbis quique in proeliis periculisque versantur, aut pro Victimis homines immolant aut se immolaturos vovent, administrisque ad ea sacrificia druidibus utuntur , (3) quod pro vita hominis nisi hominis vita reddatur, non posse aliter deorum immortalium numen placari Arbitrantur, publiceque eiusdem generis habent instituta sacrificia

(4) alii immani magnitudine simulacra habent, quorum contexta viminibus membra vivis hominibus complent; Quibus Succensis Circumventi Flamma Exanimantur Homines

(5) supplicia eorum, qui in furto aut in latrocinio aut aliqua noxii sint begreifbar, gratiora dis immortalibus esse Arbitrantur

sed cum eius generis copia defizit, etiam ad unschuldiges supplicia nachkomme

16

Das gallische Volk ist im Allgemeinen dem Aberglauben sehr ergeben

(2) Wer an einer schweren Krankheit leidet, wer sich in Krieg und anderen Gefahren befindet, opfert daher Menschen anstelle von Tieren oder gelobt Menschenopfer, die er selbst durch Vermittlung der Druiden darbringt

(3) Es gibt die abergläubische Meinung, dass ein Menschenleben nur für ein Menschenleben gegeben werden sollte; sonst kann die Majestät der unsterblichen Götter nicht besänftigt werden

Diese Opferpraxis wird auch vom Staat angewandt

(4) Einige Stämme haben riesige Idole aus Korbgeflecht, deren Glieder sie mit lebenden Menschen füllen; diese werden dann von unten nach oben angezündet und die Unglücklichen so dem Feuertod geweiht

(5) Es wurde geglaubt, dass die unsterblichen Götter das Opfer von Menschen besonders mochten, die des Diebstahls, Überfalls oder anderer Verbrechen schuldig waren; aber wenn man solche Verbrecher nicht hat, geht man dazu über, die Unschuldigen selbst zu ermorden

(6,17,1) Deorum maxime Mercurium colunt

huius sunt plurima simulacra, hunc omnium Inventorem artium ferunt, hunc viarum atque itinerum ducem, hunc ad quaestus pecuniae mercaturasque habere vim maximam Arbitrantur

post hunc Apollinem et Martem et Iovem et Minervam

(2) de his eandem fere quam reliquae gentes habent opinionem: Apollinem morbos depellere, Minervam operum atque artificiorum initia tradere, Iovem imperium caelestium tenere, Martem bella regere

(3) huic, cum proelio dimicare constituerunt, ea quae bello ceperint, plerumque devovent; cum superaverunt, animalia capta immolant reliquasque res in unum locum conferunt

(4) Multis in civitatibus harum rerum extructos tumulos locis consecratis conspicari licet; (5) neque saepe accidit, ut forgeta quispiam religione aut capta apud se occultare aut posita tollere auderet, gravissimumque ei rei supplicium cum Cruciatu constitutum est

17

Ihr erster Gott ist Mercurius, der am häufigsten in bildlichen Darstellungen unter ihnen zu finden ist

Er gilt als Erfinder aller Künste, als Wegweiser auf Wegen und Straßen und als wichtigster Förderer von Geld und Handel

Apollo, Mars, Jupiter und Minerva folgen ihm zuerst

(2) Darüber haben sie ungefähr die gleiche Vorstellung wie andere Völker: Apollo vertreibt Krankheiten; Minerva unterrichtet Kunst und Kunsthandwerk; Jupiter ist der König der Götter; Mars ist Gott des Krieges

(3) Wenn sie in die Schlacht ziehen, versprechen sie normalerweise die erhoffte Beute

Nach dem Sieg opfern sie die gefangenen Tiere, aber sie stapeln die restlichen Gegenstände an einem Ort; (4) solche hoch aufragenden Hügel an heiligen Orten sind in vielen Städten zu finden, (5) und es war sehr selten, dass jemand, der religiöse Ehrfurcht leugnete, nicht herausgab, was er gestohlen hatte, oder etwas von dem stahl, was er zusammengetragen hatte; die qualvollste Hinrichtung ist die Strafe für ein solches Vergehen.

(6,18,1) Galli se omnes ab Dite patre prognatos praedicant idque ab druidibus proditum dicunt

(2) ob eam causam spatia omnis temporis non numero dierum, sed noctium finiunt; dies natales et mensum et annorum initia sic observant, ut noctem dies subsequatur

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(3) in reliquis vitae institutis hoc fere ab reliquis differentunt, quod suos liberos, nisi cum adoleverunt, ut munus militiae sustinere possint, palam ad se adire non patiuntur filiumque puerili aetate in publico in conspectu patris adsistere turpe ducunt

18

Die Gallier geben die Dis als ihren Stammvater an und beziehen sich auf das Wort der Druiden

(2) Sie bestimmen daher auch alle Zeiträume nicht nach Tagen, sondern nach Nächten; Geburtstage, Monats- und Jahresbeginn interpretieren sie so, dass der Tag immer auf die Nacht folgt

(3) Auch in anderen Lebensgewohnheiten unterscheiden sie sich von anderen Völkern darin, dass sie ihre Kinder nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen, bis sie alt genug sind, um in den Krieg zu ziehen; es gilt als Schande, wenn der Sohn in der Kindheit öffentlich an der Seite des Vaters auftritt

6:19: Familienrecht, Zoll

(6,19,1) Viri, quantas pecunias ab uxoribus dotis nomine acceperunt, tantas ex suis bonis aestimatione facta cum dotibus communicant

(2) huius omnis pecuniae coniunctim ratio habetur fructusque serveur; uter eorum vita superarit, ad eum pars utriusque cum fructibus superiorum temporum pervenit

(3) viri in uxores sicuti in liberos vitae necisque habent potestatem, et cum pater familiae inlustriore loco natus decessit, eius propinqui conveniunt et de morte, si res in suspicionem venit, de uxoribus in servilem modum quaestionem habent et, si compertum est, igni atque omnibus tormentis excruciatas interficiunt

(4) funera sunt per cultu Gallorum magnifica et sumptuosa; omniaque, quae vivis cordi fuisse Arbitrantur, in ignem inferunt, etiam animalia, ac paulo supra hanc memoriam servi et clientes, quos ab iis dilectos esse constabat, iustis funeribus confectis una cremabantur

19

So viel Geld, wie der Ehemann von seiner Frau als Mitgift erhielt, fügt er genau denselben Betrag aus seinem eigenen Vermögen hinzu; (2) Das Ganze wird dann gemeinsam verwaltet und der Gewinn abgerechnet

Überlebt man den anderen Teil, erbt man das Ganze zusätzlich zu allen bisherigen Einkünften

(3) Männer haben Macht über Leben und Tod ihrer Frauen und ihrer Kinder; und wenn ein edles Familienoberhaupt stirbt und der Tod Verdacht erregt, unterwerfen die versammelten Verwandten die Frauen des Verstorbenen einer Prüfung, als wären sie Sklaven; werden sie für schuldig befunden, werden sie mit grausamster Folter und dem Feuertod bestraft

(4) Im Vergleich zu den übrigen Lebensverhältnissen der Nation sind die gallischen Begräbnisse mit Pracht und Aufwand verbunden

Auch die liebsten Gegenstände des Verstorbenen werden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, sogar Tiere; nicht viel früher, am Ende der Trauerzeremonie, wurden sogar die Sklaven und Protegés verbrannt, die bekanntermaßen ihren Herren lieb waren

6:20: Politische Organisation

(6,20,1) Quae civitates commodius suam rem publicam administrare existimantur, habent legibus sanctum, si quis quid de re publica a finitimis rumore ac fama acceperit, uti ad magistratum deferat neve cum quo alio communicet, (2) quod saepe homines temerarios atque imperitos falsis rumoribus terreri et ad facinus impelli et de summis rebus consilium capere cognitum est

(3) magistratus, quae visa sunt, okkultant, quae esse ex usu iudicaverunt, multitudini produnt

de re publica nisi per concilium loqui non conceditur

20

Staaten, die als gut regiert gelten, haben das strenge Gesetz, dass jeder, der durch Gerüchte oder Hörensagen etwas über den Staat von Nachbarn erfährt, dies den Behörden melden muss und niemandem sonst davon erzählen darf

(2) Denn die Erfahrung lehrt, dass unüberlegte und unerfahrene Menschen oft durch falsche Gerüchte erschreckt werden, zu mächtigen Taten übergehen und auf Angelegenheiten von größter Wichtigkeit stoßen

(3) Die Behörden halten dann nach eigenem Ermessen solche Mitteilungen geheim oder teilen der Bevölkerung mit, was sie für sinnvoll halten

Das Sprechen über Staatsangelegenheiten ist nur durch die Generalversammlung gestattet

6:21 – 28: Die Deutschen

6:21: Religion

Lebensweise, Moral

(6,21,1) Germani multum ab hac consuetudine differentunt

Nam neque druides habent, qui rebus divinis praesint, neque sacrificiis student

(2) deorum numero eos solos ducunt, quos cernunt et quorum aperte opibus iuvantur, Solem et Vulcanum et Lunam, reliquos ne fama quidem acceperunt

(3) vita omnis in venationibus atque in studiis rei militaris persistit; ein parvulis labori ac duritiae-Student

(4) qui diutissime impuberes permanserunt, maximam inter suos ferunt laudem; hoc ali staturam, ali vires nervosque Confirmari Putant

(5) intra annum vero vicesimum feminae notitiam habuisse in turpissimis habent rebus

cuius rei nulla est occultatio, quod et promiscue in fluminibus perluuntur et pellibus aut parvis renonum tegimentis utuntur, magna corporis parte nuda

21

Die Deutschen weichen in vielerlei Hinsicht von diesen Gepflogenheiten ab

Man findet unter ihnen weder Priester wie die Druiden noch eine besondere Neigung zum Opferdienst

(2) Als Götter verehren sie nur die Sonne, den Vulkan (d

h

Feuer) und den Mond, die sie sehen und deren offensichtlichen Einfluss sie wahrnehmen

Du kennst die anderen Götter auch nicht beim Namen

(3) Ihr ganzes Leben wechselt zwischen Jagd- und Kriegsbeschäftigungen; von Jugend an gewöhnen sie sich an Mühsal und Abhärtung

(4) Lange Zeit unverheiratet zu bleiben bringt großes Lob mit sich; denn dadurch, glauben Sie, wird die Größe erhöht, die Kraft erhöht und die Nerven gestärkt

(5) Andererseits gilt es als höchst unwürdig, eine Frau vor dem 20

Lebensjahr erkannt zu haben

Und dennoch machen sie aus dem Unterschied zwischen den Geschlechtern keinen Hehl; denn beide Geschlechter baden zusammen und tragen einen großen Teil ihres Körpers nackt, da ihre Hülle nur aus Häuten und kleinen Fellen besteht

6:22: Landwirtschaft

(6.22.1) Agri culturae non student, maiorque pars eorum victus in lacte, caseo, carne persistit

(2) neque quisquam agri modum certum aut fines habet proprios, sed magistratus ac principes in annos singulos gentibus cognationibusque hominum quique una coierunt,quantum et quo loco visum est agri, adtribuunt atque anno post alio transire cogunt

(3) eius rei multas adferunt causas: ne adsidua consuetudine capti studium belli gerendi agri cultura commutent; ne latos Geldstrafen parare Student potentioresque humilioresbesitzensvertreiben; ne accuratius ad frigora atque aestus vitandos aedificent; ne qua oriatur pecuniae cupiditas, qua ex re factiones dissensionesque nascuntur; (4) ut animi aequitate plebem contineant, cum suas quisque opes cum potentissimis aequari videat

22

Sie sind nicht scharf auf die Landwirtschaft; der größte Teil ihrer Ernährung besteht aus Milch, Käse und Fleisch

(2) Außerdem besitzt niemand in Ihrem Land ein speziell vermessenes Feld oder ein eigenes Territorium

Nur ganzen Stämmen, Familien und Verbänden werden von ihren Behörden und Häuptlingen jedes Jahr Felder zugewiesen, so viel und wo sie es für richtig halten, aber sie müssen im folgenden Jahr woanders hinziehen

(3) Dafür werden viele Gründe angeführt: Damit die Menschen nicht durch ständiges Wohnen und Ackerbau in derselben Gegend versucht werden, den Wunsch nach Krieg gegen Ackerbau einzutauschen; damit sie nicht ausgedehnte Ländereien suchen und die Mächtigen die Schwächeren aus ihrem Besitz verdrängen; damit sie ihre Wohnungen nicht sorgfältiger bauen, um Kälte und Hitze zu vermeiden; außerdem, um keine Habgier entstehen zu lassen, aus der Parteizwist entsteht; (4) Schließlich, um den einfachen Mann zufrieden zu stellen, wenn er sieht, dass seine Besitztümer denen der Mächtigsten ebenbürtig sind

6:23: Krieg, Regierung, Plünderung, Gastfreundschaft

(6,23,1) Civitatibus maxima laus est quam latissime circum se vastatis finibus solitudines habere

(2) hoc proprium virtutis existimant, expulsos agris finitimos cedere neque quemquam prope se audere constantere

(3) simul hoc se fore tutiores arcantur, repentinae incursionis timore sublato

(4) cum bellum civitas aut inlatum verteidigt aut infert, magistratus, qui ei bello praesint et vitae necisque habeant potestatem, deliguntur

(5) in pace nullus est communis magistratus, sed principes regionum atque pagorum inter suos ius dicunt controversiasque minuunt

(6) latrocinia nullam habent infamiam, quae extra fines cuiusque civitatis fiunt, atque ea iuventutis exercendae ac desidiae minuendae causa fieri praedicant

(7) atque ubi quis ex principibus in concilio dixit se ducem fore, qui sequi velint, profiteantur, consurgunt ii, qui et causam et hominem probant, suumque auxilium pollicentur atque a multitudine conlaudantur; (8) qui ex his secuti non sunt, in desertorum ac proditorum numero ducuntur, omniumque his rerum postea fides derogatur

(9) hospitem violare fas non putant; qui quacumque de causa ad eos venerunt, ab iniuria verbieten sanctosque habent, hisque omnium domus patent victusque communicatur

23

Einzelne Staaten suchen ihre größte Ehre darin, möglichst öde Ödlande an ihren Grenzen zu haben

(2) Denn sie halten es für einen besonderen Tapferkeitsbeweis, wenn ihre Nachbarn von ihren Sitzen vertrieben werden und nachgeben, und niemand es wagt, in ihrer Nähe zu wohnen; (3) Gleichzeitig finden Sie darin auch Sicherheit, weil Sie einen plötzlichen Angriff nicht befürchten müssen

(4) Wird ein germanischer Stamm durch Angriff oder Verteidigung in einen Krieg verwickelt, so wird zu dessen Führung ein Häuptling mit Macht über Leben und Tod gewählt

(5) Im Frieden hingegen haben sie keine Autorität über das Ganze, sondern die Häuptlinge der einzelnen Bezirke und Bezirke üben unter ihrem Volk Recht und schlichten Streitigkeiten

(6) Raub ist nicht beschämend, wenn er außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets erfolgt; ja, sie rühmen es sogar als Mittel gegen Müßiggang und zur Ertüchtigung der Jugend

(7) Erklärt einer der Häuptlinge in der Generalversammlung, dass er sich an die Spitze stellen will, und wer Interesse zeigen will, soll sich melden, so stehen alle auf, denen der Mann und das Unternehmen gefallen, und versprechen es ihm lautstark Applaus der Menge ihre Unterstützung

(8) Folgt man aber später nicht, gilt man als Deserteur und Verräter; nie wieder wird er Glauben für die Zukunft finden

(9) Den Wirt zu verletzen gilt als großes Verbrechen, und man komme zu ihnen, was immer ihm beliebt, sie halten ihn für unverwundbar gegen jede Beleidigung; jedes Haus steht ihm offen; jeder gibt ihm den nötigen Unterhalt

6.24: Machtverschiebung von den Galliern zu den Deutschen

(6,24,1) Ac fuit antea tempus, cum Germanos Galli virtute superarent, ultro bella inferrent, propter hominum multitudinem agrique inopiam trans Rhenum colonias mitterent

(2) itaque ea, quae fertilissima Germaniae sunt loca circum Hercyniam silvam, quam Eratostheni et quibusdam Graecis fama notam esse video, quam illi Orcyniam Beschwerdeführerin, Volcae Tectosages occupaverunt atque ibi consederunt; (3) quae gens ad hoc tempus his sedibus sese continet summamque habet iustitiae et bellicae laudis Opinionem

(4) nunc, quoniam in eadem inopia egestate patientiaque Germani permanent, eodem victu et cultu corporis utuntur, (5) Gallis autem provinciarum propinquitas et transmarinarum rerum notitia multa ad copiam atque usum largitur, (6) paulatim adsuefacti superari multisque victi proeliis ne se quidem ipsi cum illis virtute vergleichbar

24

In früheren Zeiten waren die Gallier mutiger als die Deutschen, führten Angriffskriege und schickten Auswanderer wegen ihrer großen Bevölkerung, für die sie nicht genug Land hatten, auf das rechte Rheinufer

(2) So bewohnten Tektoweisen aus dem Stamm der Völker die fruchtbarsten Gegenden Germaniens am hercynischen Wald, den, wie ich sehe, schon Eratosthenes und andere Griechen vom Hörensagen unter dem Namen Orcynian kannten

(3) Sie wohnen dort bis heute und werden wegen ihrer Rechtschaffenheit und Tapferkeit hoch geachtet

(4) In unserer Zeit leben die Deutschen immer noch genauso ärmlich, dürftig, hart und begnügen sich mit der gleichen Ernährung, Kleidung und Wohnung wie zuvor

(5) Andererseits verschafften die Nähe der römischen Provinzen und die Bekanntschaft mit den vom Meer kommenden Waren den Galliern mehr Vergnügen und größeren Wohlstand

(6) Allmählich gewöhnen sie sich daran, besiegt zu werden, und vergleichen sich nach vielen Niederlagen nicht mehr mit den Deutschen an Tapferkeit

6.25-28: Der hercynische Wald und seine Fauna (Rentiere, Elche, Auerochsen)

mensuras itinerum noverunt

(2) oritur ab Helvetiorum et Nemetum et Rauracorum finibus rectaque fluminis Danubii regione pertinet ad fines Dacorum et Anartium

(3) hinc se flectit sinistrorsus diversis a flumine regionibus multarumque gentium fines propter magnitudinem attingit

(4) neque quisquam est huius Germaniae, qui se aut adisse ad initium eius silvae dicat, cum dierum iter LX processerit, aut, quo ex loco oriatur, acceperit

(5) multaque in ea genera ferarum nasci constat, quae reliquis in locis visa non sint, ex quibus, quae maxime differentant a ceteris et memoriae prodenda videantur, haec sunt

25

Der Wald von Hercynia, von dem ich gerade gesprochen habe, ist für einen guten Wanderer neun Tagereisen breit; eine andere Ermittlung ist nicht möglich, da dort keine tatsächlichen Wegmessungen bekannt sind

(2) Sie beginnt im Gebiet der Helvetier, Nemeter und Rauraci und verläuft dann in gerader Linie mit der Donau bis zu den Daker und Anart; (3) aber von hier aus biegt er nach links durch abgelegene Gebiete vom Fluss ab und berührt aufgrund seiner Größe viele Völker und Länder

(4) Niemand in diesen Teilen Germaniens, selbst wenn er 60 Tage gereist ist, kann behaupten, den Anfang des Waldes gesehen oder etwas Bestimmtes darüber erfahren zu haben

(5) Bekanntlich leben darin auch viele Tierarten, die sonst nirgendwo zu finden sind

Die auffälligsten und kuriosesten Arten sind folgende:

(6,26,1) Est bos cervi figura, cuius a media fronte inter aures unum cornu existit excelsius magisque derectum his, quae nobis nota sunt, cornibus; (2) ab eius summo sicut palmae ramique late diffusentur

(3) eadem est feminae marisque natura, eadem forma magnitudoque cornuum

26

Es gibt dort einen Ochsen, einem Hirsch (Rentier) nicht unähnlich, auf dessen Stirn sich ein Horn zwischen den Ohren erhebt, aber er ist größer und länger als das Geweih eines uns bekannten Hirsches

(2) An der Spitze seiner Krone laufen breite Äste aus wie Ruderblätter oder Palmblätter

(3) Die männlichen und weiblichen Tiere sind in Qualität, Form und Größe des Geweihs ähnlich

(6,27,1) Sunt item, quae appellantur alces

harum est consimilis capris figura et varietas pellium, sed magnitudine paulo antecedunt mutilaeque sunt cornibus et crura sine nodis articulis que habent

(2) neque quietis causa procumbunt neque, si quo adflictae casu conciderunt, erigere sese aut sublevare possunt

(3) seine Sonnenlauben pro Kubikbus; ad eas se adplicant atque ita paulum modo reclinatae quietem capiunt

(4) quarum ex vestigiis cum est animadversum a venatoribus, quo se Recipere consuerint, omnes eo loco aut ab radicibus subruunt aut accidunt arbores tantum, ut summa Spezies earum stantium relinquatur

(5) huc cum se consuetudine reclinaverunt, infirmas arbores pondere adfligunt atque una ipsae concidunt

27

Auch der Elch

Es ähnelt einer wilden Ziege in Form und Farbwechsel des Fells, ist aber etwas größer; seine Hörner sind nur ein Stumpf und seine Beine ohne Knöchel oder Gelenke

(2) Wenn er sich also ausruhen möchte, legt er sich nicht hin, und wenn er versehentlich hinfällt, kann er nicht aufstehen oder aufstehen

(3) Bäume dienen ihm daher als Lagerhaus; er lehnt sich an sie und ruht so, nur leicht nach hinten gebeugt

(4) Wenn die Jäger an den Spuren sehen, wohin er zu gehen gewohnt ist, graben sie entweder alle Bäume von den Wurzeln aus oder fällen sie so, dass sie nur noch zu stehen scheinen

(5) Wenn sich dann ein Elch daran lehnt, wie es seine Gewohnheit ist, drückt er den geschwächten Baum mit seiner Last nieder und fällt selbst zu Boden.

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