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The Best griechenland kurs New

by Tratamien Torosace

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Griechenland Anleihen | griechische Anleihen | Bonds … New

Name ISIN WKN Kupon Rendite Laufzeit Volumen Kurs; Griechenland-Anleihe: 2,547% bis 25.07.2057: XS0292467775 A0N2TT 2,546869: 25.07.2057 1.600 Mio. Griechenland

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Hier erhalten Sie einen Überblick über die Kreditaufnahmen der Republik Griechenland am Kapitalmarkt

Griechenland-Anleihen sind derzeit mit Laufzeiten vom 08.04.2022 bis zum 25.07.2057 mit Kupons von bis zu 7 % erhältlich

Insgesamt beläuft sich das ausstehende Volumen griechischer Anleihen auf 256,702 Milliarden Euro

Davon werden in den nächsten 5 Jahren 54,742 Mrd

Euro fällig

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Griechenland anleihen

Wer eine griechische Anleihe kauft, gewährt dem griechischen Staat einen Kredit, mit dem das Land seine Ausgaben finanzieren kann

Als Gegenleistung für den Kauf griechischer Anleihen erhält der Käufer einmal im Jahr einen vorher festgelegten festen Zinssatz, auch Kupon genannt, auf das verliehene Geld

Darüber hinaus garantiert der griechische Staat seinem Gläubiger die Rückzahlung des Nominalbetrags der griechischen Anleihe am Ende der festgelegten und festgelegten Laufzeit

Da der griechische Staat jedoch bereits hoch verschuldet ist, riskiert der Besitzer griechischer Anleihen im Falle einer Staatspleite den kompletten Verlust seines investierten Geldes

Da die Finanzmärkte bereits das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit Griechenlands verloren haben, musste das Land am Mittelmeer 2010 unter den damals eigens aufgelegten europäischen Rettungsschirm rutschen

Die europäischen Euro-Staaten garantieren den Gläubigern nun gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds, kurz IWF, die sichere Rückzahlung der griechischen Anleihen bis zu einer bestimmten Höhe

Das Risiko eines teilweisen oder gar vollständigen Zahlungsausfalls bleibt jedoch bestehen

Um dennoch Käufer für die griechischen Anleihen zu gewinnen, sind die gewährten jährlichen Zinszahlungen sehr hoch

Zudem kann der Käufer griechischer Anleihen das Papier in der Regel deutlich unter dem Nominalbetrag kaufen, zu dem die Anleihe zurückgezahlt wird, wodurch Renditen von über 30 Prozent möglich sind

Dem hohen Verlustrisiko, dem Käufer griechischer Anleihen ausgesetzt sind, stehen somit erhebliche Gewinnchancen gegenüber

Wer sein Geld jedoch sicher anlegen möchte, sollte auf jeden Fall die Finger von griechischen Anleihen lassen

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Griechisch lernen für Absolute Anfänger! Teil 1 von 4 New Update

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KursAllianz.com New

Mar 18, 2022 · Neben der Erholung des Euro und dem neuerlichen Aufflammen der Griechenland-Krise mehrten sich Befürchtungen, dass sich das Wirtschaftswachstum in China abschwächen werde. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Allianz Aktie mit einem Kursgewinn von 19,1% auf 163,55 Euro beachtlich und besser als der Branchenindex STOXX Europe 600 …

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Obwohl die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank günstige Rahmenbedingungen schuf, fiel der Wertzuwachs an den europäischen Aktienmärkten nur moderat aus, was auf die enttäuschende Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und geopolitische Krisen zurückzuführen ist

Vor diesem Hintergrund war die Kursentwicklung der Allianz Aktie mit einem Plus von 5,4 % auf 137,35 Euro durchaus beachtlich

Unter der Voraussetzung einer Reinvestition der Dividende in Allianz Aktien ergäbe sich zum dritten Mal in Folge ein zweistelliger Wertzuwachs – im Berichtsjahr waren es 10,0 %

Begünstigt wurde dies einerseits durch den erfreulichen Geschäftsverlauf und die positive Resonanz auf unsere neue Dividendenpolitik, andererseits aber auch durch die Sorge um mögliche Auswirkungen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und insbesondere der über die zukünftige Entwicklung unseres Vermögensverwalters PIMCO

Damit lag unser Kursgewinn unter dem des STOXX Europe 600 Insurance (+9,8 %)

Im Vergleich zu branchenübergreifenden Indizes wie dem EURO STOXX 50 (+1,2 %) entwickelte sich die Allianz Aktie jedoch deutlich besser

Nach Veröffentlichung der Unternehmenszahlen 2014 am 26

Februar 2015 empfahlen 49 % der Analysten die Allianz Aktie zum Kauf – bei einem durchschnittlichen Kursziel von 152 Euro

Aktuelle Empfehlungen und Gewinnschätzungen der Analysten finden Sie im Internet unter www

allianz.com/analysts’recommendations

Der Kursanstieg im Jahr 2014 hat erneut die Attraktivität einer langfristigen Anlage in die Allianz Aktie bestätigt

Anleger, die unsere Aktie länger als fünf Jahre in ihren Depots gehalten und die Dividenden in Allianz Aktien reinvestiert haben, erzielten in diesem Zeitraum eine durchschnittliche jährliche Wertsteigerung von 14,7 %

Der entsprechende Zuwachs in den letzten zehn Jahren betrug 7,5 %.

Griechisch Lernen: 100 griechische Phrasen für Anfänger Update

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 Update Griechisch Lernen: 100 griechische Phrasen für Anfänger
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Corona adieu? Griechenland rechnet mit Hochzeitsboom – onvista Update

Mar 21, 2022 · Griechenland rechnet mit Hochzeitsboom 21.03.22, 14:21 dpa-AFX ATHEN (dpa-AFX) – Griechische Hochzeitsplaner und auch Geistliche rechnen für 2022 mit einem wahren Boom an Eheschließungen.

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ATHEN (dpa-AFX) – Griechische Hochzeitsplaner und Geistliche erwarten 2022 einen regelrechten Hochzeitsboom

Auch große Hochzeiten mit bis zu 400 Gästen wären wieder denkbar, weil Corona dank Impfungen und der Zahl der Trauzeugen nicht mehr so ​​bedrohlich ist wieder genesen seien, berichtete die Tageszeitung „Kathimerini“ am Montag, verschärfte Corona-Auflagen seien gescheitert

Die Zeitung zitierte eine zukünftige Braut, die die Party zum dritten Mal plant

„Ich möchte einfach nur bei meinen Lieben sein und endlich dieses Hochzeitskleid tragen, das ich seit 2020 auf dem Bügel hängen sehe“, sagte die junge Griechin

Auch viele Ausländer mussten in den letzten Jahren ihre Traumhochzeit in Griechenland absagen

Allerdings sieht Hochzeitsplanerin Daphne Timmers noch keinen richtigen Boom in dieser Zielgruppe

Sie ist darauf spezialisiert, Paare auf der malerischen Sporadeninsel Skopelos zusammenzubringen

„Ich sammle Hochzeiten, die nicht stattfinden“, sagte sie

Die Menschen hatten immer noch Angst, dass es wieder Corona-Maßnahmen geben könnte

Auch der Krieg in der Ukraine schürt Unsicherheiten

Seit 2020 laufen die Geschäfte von Timmers schleppend

„Vor allem Kunden aus Australien und den USA, die einen weiten Weg vor sich haben und oft sehr große Unternehmen planen, zögern noch.“ Sicherheitshalber würden sie den großen Tag wohl auf nächstes Jahr verschieben – für 2023 gebe es bereits etliche Buchungen, sagt der Spezialist./axa/DP/ngu

Antikes Griechenland erklärt I Geschichte Update

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 Update Antikes Griechenland erklärt I Geschichte
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Schneewarnung in der Türkei und Griechenland – Flüge … Neueste

Mar 09, 2022 · ISTANBUL (dpa-AFX) – Wegen der Ankündigung starken Schneefalls in der Türkei hat die Fluggesellschaft Turkish Airlines Hunderte Flüge abgesagt. Es wurden insgesamt 205 Verbindungen für …

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ISTANBUL (dpa-AFX) – Wegen der Ankündigung starker Schneefälle in der Türkei hat die Fluggesellschaft Turkish Airlines Hunderte Flüge gestrichen

Von beiden Flughäfen in Istanbul seien insgesamt 205 Verbindungen für Donnerstag gestrichen worden, teilte die Airline am Mittwoch mit

Betroffen sind Inlands- und Auslandsflüge

Auch große Teile des öffentlichen Lebens dürften in den kommenden Tagen lahmgelegt werden

Auch in Griechenland bereiten die Behörden die Bürger auf den Wintereinbruch mit heftigen Schneefällen vor

Schulen, Kitas, Universitäten und andere Einrichtungen sollen auf Anweisung des Gouverneursamtes der Provinz Istanbul bis Montag geschlossen bleiben

Gerichte sollen am Donnerstag ihre Arbeit einstellen, Richter und Staatsanwälte würden in den Urlaub geschickt, teilte der zuständige Rat mit

Die türkische Generaldirektion für Meteorologie hat für die kommenden Tage Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt in weiten Teilen des Landes vorhergesagt

Auch in Griechenland warnten Behörden und Meteorologen vor Schneefall durch die „Filippos“-Senke

Im Norden Athens sollen die Schulen am Donnerstag vorsorglich geschlossen bleiben

Auch in anderen Teilen des Mittelmeerlandes werden Temperaturen um die null Grad und Schnee erwartet

Erst Ende Januar führte ungewöhnlich viel Schnee im Raum Athen zu massiven Problemen

Tausende Menschen blieben über Nacht auf der Autobahn stecken

Die Regierung wurde dann für schlechtes Management des Schneechaos kritisiert

Auch die Türkei hatte im Januar Schneeprobleme./apo/DP/ngu

Griechenland mit Sarazar – Athen bis zum Olymp | WDR Reisen New Update

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 Update Griechenland mit Sarazar - Athen bis zum Olymp | WDR Reisen
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Internationales Training – Virtueller Kurs zur … New

Mar 14, 2022 · Internationales Training – Virtueller Kurs zur Lebensmittelsicherheit und -authentizität … Rund 500 Personen von Griechenland bis Bulgarien, von Saudi-Arabien bis Marokko und Äthiopien sowie …

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Teilt:

Internationales Training – Virtueller Kurs zu Lebensmittelsicherheit und -authentizität

Dr

Iris Lehmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Max Rubner Institut – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

14.03.2022 10:45

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Max Rubner Institut (MRI) bieten ab dem 14

März 2022 einem internationalen Publikum eine dreitägige Fortbildung für Fachkräfte auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit und -echtheit an

Die virtuelle Kurs, der aufgrund der Zeitverschiebung zweimal in der gleichen Woche angeboten wird, richtet sich an Experten aus den Bereichen Lebensmittelüberwachung, Wissenschaft und einschlägiger Verwaltung

Rund 500 Anmeldungen zeigen, dass das BVL und das MRI mit dem angesprochenen Thema ins Schwarze getroffen haben

An drei aufeinanderfolgenden Tagen wird Menschen, die sich weltweit mit der Sicherheit und Authentizität von Lebensmitteln beschäftigen, ein Weiterbildungsprogramm der besonderen Art geboten: Im Kurs „International Training for Safer Food“ präsentieren Experten des BVL und des MRI aktuelle Informationen B

in Form von Vorträgen, die die Möglichkeiten und Grenzen einer sicheren Lebensmittelproduktion aufzeigen und wie die hergestellten Produkte auf sichere und gesunde Echtheit überprüft werden können

Prof

Pablo Steinberg, Präsident des Max Rubner Instituts: „Bei gefälschten Lebensmitteln sehen wir nur die Spitze des Eisbergs

Deshalb sind Veranstaltungen wie ITS-Food so wichtig für den Wissenstransfer und für unsere Bemühungen, Lebensmittelbetrug weltweit einzudämmen.“ An einem der drei Schulungstage steht die Echtheit der Lebensmittel im Mittelpunkt: Hier Experten des BVL und MRI berichten direkt aus aktiver Forschung über das vorhandene Methodenarsenal und gleichzeitig über aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet.Die Frage, ob die Geflügelwurst wirklich nur Geflügel oder nicht Rind und Schwein enthält, lässt sich meist sehr zuverlässig im Labor nachweisen; Auch die geografische Herkunft lässt sich immer besser nachweisen

Allerdings gibt es noch Bereiche, in denen die Forschung noch keine verlässlichen Lösungen bieten kann

Auch wichtige Informationen zu den einschlägigen Gesetzen und Kontrollen stehen auf dem Kursprogramm

Rund 500 Personen von Griechenland bis Bulgarien, von Saudi Arabien bis Marokko und Äthiopien und aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen haben sich für die Ausbildung angemeldet, bei der zwei Bundeseinrichtungen im Portfolio des Bundesministeriums co ihre jeweiligen Stärken und Fachkenntnisse in die Bereiche Ernährung und Landwirtschaft einbringen

Vom Austausch mit Interessenten aus insgesamt 69 Ländern profitieren alle, auch die Gastgeber

Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Sicherheit und Echtheit von Lebensmitteln in Deutschland und weltweit zu gewährleisten

Weitere Informationen:

https://www.mri.bund.de/de/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltung-einzelansicht…

http://ITS Food auf der Website der BVL: www.bvl.bund.de/itsfood

Merkmale dieser Version:

Journalisten

Ernährung / Gesundheit / Pflege

bundesweit

Forschung / Wissenstransfer, wissenschaftliche Konferenzen

Deutsch

Peloponnes in Griechenland | WDR Reisen Update

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 Update Peloponnes in Griechenland | WDR Reisen
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Frankreich plant mit Türkei und Griechenland Evakuierung … Update

Mar 25, 2022 · BRÜSSEL (dpa-AFX) – Frankreich plant mit der Türkei und Griechenland eine humanitäre Aktion, um kurzfristig Menschen aus der schwer umkämpften ostukrainischen Hafenstadt Mariupol zu evakuieren.

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BRÜSSEL (dpa-AFX) – Frankreich plant gemeinsam mit der Türkei und Griechenland eine humanitäre Aktion zur kurzfristigen Evakuierung von Menschen aus der stark umkämpften ostukrainischen Hafenstadt Mariupol

Das teilte Präsident Emmanuel Macron am Freitagabend nach dem EU-Gipfel in Brüssel mit

Es gibt bereits konkrete Gespräche mit dem Bürgermeister von Mariupol und eine Einigung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj

Notwendig ist auch eine Einigung mit Russland, dessen Truppen die Stadt seit Wochen belagern

Nach Angaben des Élysée-Palastes steht Frankreich in Kontakt mit den ukrainischen Behörden, den Griechen, den Türken und den zuständigen internationalen Organisationen, um die Bedürfnisse zu klären, auf die reagiert werden muss

Grundlage dafür war, dass Frankreich von Russland verlangte, die Belagerung der Stadt aufzuheben, dass Menschen, die gehen wollten, gehen konnten und dass Menschen, die bleiben wollten, bleiben konnten

Angemessene humanitäre Hilfe auf der Grundlage der Grundbedürfnisse muss unter den Bedingungen des humanitären Völkerrechts geleistet werden

Macron hatte die humanitäre Aktion in Mariupol bereits am Vortag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Brüssel besprochen

Die Aktion solle in den nächsten Tagen starten, hieß es aus Paris./evs/DP/jha

(M)ein JAHR in GRIECHENLAND | Die Monate #99 Update

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 Update (M)ein JAHR in GRIECHENLAND | Die Monate #99
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Griechische Militärdiktatur – Wikipedia Neueste

Griechische Militärdiktatur 1967 bis 1974 oder „Das Regime der Obristen“ (griechisch Χούντα των Συνταγματαρχών Chounta ton Syntagmatarchon), im griechischen Sprachgebrauch auch „Die Junta“ („ Η Χούντα I Chounta “), sind Bezeichnungen für das Militär-Regime, das das moderne Griechenland von April 1967 bis Juli 1974 beherrschte.

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Griechische Militärdiktatur 1967 bis 1974 oder “Das Regime der Obersten”[1] (griechisch Χούντα των Συνταγματαρχών Chounta ton Syntagmatarchon), im griechischen Sprachgebrauch auch “Die Junta” (“Η Χούντα I Chounta”) sind Namen für das Militärregime, das das moderne Griechenland von April 1967 bis Juli 1974 regierte

Am Morgen des 21

April 1967 inszenierte das Militär einen Staatsstreich in Griechenland und übernahm die Macht

Im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und der militärischen Bedeutung Griechenlands für die NATO und die USA konnte sich das Regime vorübergehend stabilisieren, seine Auflösung nach Volksunruhen im November 1973 zeichnete sich jedoch durch interne Konflikte und einen internen Machtwechsel ab

Nach einem Putschversuch zur Machtübernahme in Zypern im Jahr 1974 verlor die Junta jegliche internationale Duldung und Unterstützung innerhalb ihres eigenen Offizierskorps und musste zurücktreten

Die neue Nationalflagge, die von den Obersten eingeführt wurde

Unmittelbar nach dem Ende der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg begann der griechische Bürgerkrieg

Unterstützung erhielten die Gegenparteien einerseits von der Sowjetunion und Jugoslawien, andererseits von Großbritannien und den USA

„Die Diktatur von General Metaxas hatte das Land in die blutigste Epoche seiner Geschichte geführt, die erst 1949 mit der Niederlage der kommunistischen Kräfte im Bürgerkrieg endete

In den folgenden Jahren dominierten rechte Kräfte, unterstützt von Militär und Polizei.“[2] Die USA, die gemäß der „Truman-Doktrin“ eine weitere Ausbreitung des sowjetischen Einflusses verhindern wollten, unterstützten Griechenland militärisch und finanziell

Am 18

Februar 1952 wurden Griechenland und die Türkei in die NATO aufgenommen; Griechenland war damals der einzige verbliebene nichtkommunistische Staat auf dem Balkan[3]

Unter König Paul I

wechselten die Ministerpräsidenten in den folgenden Jahren mehrfach: Nikolaos Plastiras, Sophoklis Venizelos, Ioannis Theotokis, Dimitrios Kiousopoulos und Konstantinos Karamanlis

„Die politische Macht lag jedoch außerhalb von Regierung und Parlament beim König und seinen Beratern, der Armee, ihrem von der CIA kontrollierten Geheimdienst, ihren Geheimgesellschaften, der Polizei und paramilitärischen Milizen, die das ländliche Griechenland kontrollierten.“[4] Karamanlis, the leitete die von ihm gegründete Partei ERE (National Radical Union), bekleidete das Amt von 1955 bis 1963

Er trieb die Industrialisierung des Landes voran, brachte es näher an Westeuropa heran und konnte 1959 den Zypernkonflikt vorläufig beenden (vgl Zürcher und Londoner Abkommen)

Sein Rücktritt aufgrund von Differenzen mit dem König führte zu einer Neuwahl am 3

November 1963, aus der die linkere Zentrumsunion (griechisch Ένωση Κέντρου Enosi Kentrou, EK) als stärkste Partei hervorging

Georgios Papandreou wurde neuer Ministerpräsident

Bei den Parlamentswahlen am 16

Februar 1964 erhielt die EK 52,72 Prozent der Stimmen und 171 der 300 Sitze

In der Zypernfrage unterstützte er die unabhängige Politik von Erzbischof Makarios

Die Regierung von Georgios Papandreou [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

„Mit einer vorsichtigen Reformpolitik zielte Papandreou auf eine Liberalisierung des Regimes und auf eine expansive und soziale Ökonomie

Einige der für ausländische Investoren äußerst vorteilhaften Verträge wurden neu verhandelt

Diese Politik stieß nicht nur bei der extremen Rechten, sondern auch bei der Oligarchie und dem König auf Widerstand, weil die eingeleiteten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen langfristig das Ende ihrer Privilegien bedeutet hätten.“[5]

Die Situation spitzte sich zu, als nach der Aufdeckung der „Aspida-Verschwörung“, einer mutmaßlichen Allianz linker Armeeoffiziere durch konservative Zeitungen, und der Enthüllungen über die Rolle seines Sohnes Andreas in der Affäre „Papandreou ein ernstes Gesicht machte im Juli 1965, die Armee der parlamentarischen Aufsicht und damit der liberalen Mehrheit zu unterwerfen Der junge König Konstantin II., der die Nachfolge seines am 6

März 1964 verstorbenen Vaters angetreten hatte, zwang Papandreou zum Rücktritt und unabhängig von der Mehrheit Parlament eine Regierung seiner Wahl einberufen.“[6] Dies wiederum wurde vom Parlament nicht bestätigt

Zwischen Mitte Juli und Anfang September 1965 waren Athen und alle größeren griechischen Städte Schauplatz täglicher Pro-Papandreou- und Pro-Demokratie-Kundgebungen

Der Versuch der Demonstranten, die Bildung einer königstreuen Regierung durch die Forderung nach Neuwahlen – wie von Papandreou gefordert – zu verhindern, war vergeblich

Schließlich gelang es den Royalisten mit Hilfe von Bestechungsgeldern und Versprechungen, genügend Abgeordnete der „Mitte“ in ihr Lager zu locken, woraufhin die vom König vorgeschlagene dritte Regierung im Parlament eine Mehrheit von einer Stimme hatte

Gleichzeitig arbeiteten der König und die ihm treu ergebenen Generäle – die sogenannte „Grand Junta“ – mit Wissen der US-Regierung an einem Plan zur Errichtung einer Militärdiktatur, falls „demokratische Mittel“ nicht gelingen sollten, und das Rückkehr von Georgios Papandreou, um die Macht zu verhindern

Papandreous heftige Polemik gegen den König und das Militär “führte zu einer Solidarität aller rechten Kräfte”

Als sich im Frühjahr 1967 das politische Chaos verschärfte und Konstantin und die Militärführung zögerten, sahen sich die Mitglieder der kleinen Junta als “retter der Nation, die handelten – auch ohne die Amerikaner”.[7] Der Staatsstreich [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Plan [ Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die „kleine Gruppe von Verschwörern um Oberst Papadopoulos, Generalleutnant Pattakos und General Zoitakis inszenierte in der Nacht des 21

April 1967 einen Staatsstreich und stellte Konstantin vor vollendete Tatsachen.“[8]

Der Putsch der kleinen Junta kam für alle Seiten überraschend

Pattakos’ Panzer besetzten alle strategisch wichtigen Punkte in Athen, aber der Erfolg des Putsches war erst gesichert, als Generalstabschef Spandidakis zu den Putschisten überlief und den Prometheus-Plan [Anm

2] auch an das 3

Armeekorps im Norden übermittelte.[9 ] Rolle der USA und der CIA [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Bevölkerung und die Öffentlichkeit sahen sich einem Staatsstreich gegenüber, von dem niemand die Urheber und das wahre Ausmaß kannte; ihre Organisation erschien zu diesem Zeitpunkt als gemeinsames Werk des königlichen Palastes, der traditionellen Rechten, der Streitkräfte und der Amerikaner (hier insbesondere der CIA)

Rund 300 Putschisten gehörten einer in den USA ausgebildeten NATO-Brigade an

Sie benutzten während des Putsches die geheime “Prometheus”-Kommandostruktur.[10] Der deutsche Historiker Heinz A

Richter bestreitet eine direkte amerikanische Beteiligung

Obwohl Washington die Pläne des Königs und der Colonels kannte, waren ihnen die konkreten Vorbereitungen nicht bekannt

Es war erwartet worden, dass ein Staatsstreich nur auf das Signal des Königs hin beginnen würde

Andererseits hatte Botschafter Phillips Talbot wiederholt deutlich gemacht, dass Washington gegen eine Diktatur sei.[11] Als die Obersten schließlich am 21

April einen Putsch durchführten, waren die amerikanische Diplomatie und Geheimdienste ebenso überrascht wie König Konstantin und die anderen Sicherheitskräfte in Griechenland.[12] Der amerikanische Politologe Louis Klarevas weist auf die Überraschung und Empörung der Johnson-Regierung hin, die nach der Nachricht vom Putsch sofort die militärische Zusammenarbeit mit Griechenland eingestellt habe

Nur die Nixon-Administration arbeitete in den 1970er Jahren eng mit dem Oberstregime zusammen

Allerdings ist die in Griechenland verbreitete Theorie, die USA hätten den Putsch in Auftrag gegeben, eine “Verschwörungstheorie”.[13] König Konstantin und die Putschisten [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Putschisten brachten dem König um 6 Uhr morgens einen Brief mit Spandidakis Unterstützungserklärung für den Putsch und zwei Dekreten zur Unterschrift

„Der König hat das Dekret, das Freiheiten und Menschenrechte abschaffte und den Belagerungszustand verhängte, nicht unterzeichnet.“[14] Konstantin reiste daraufhin nach Athen zum „griechischen Pentagon“ und verhandelte dort mit dem Militär, zunächst widerstrebend, dann gefügig

Im Trio der Putschisten ersetzte Makarezos General Zoitakis

Es wurde ein Kabinett mit Generalstaatsanwalt Konstantinos Kollias als Premierminister und Spandidakis als seinem Stellvertreter gebildet

Papadopoulos fungierte als Minister im Büro des Premierministers, Pattakos als Innenminister, Mazarekos als Koordinierungsminister und Ikonomu-Gouras blieb Außenminister

„Um 17.15 Uhr wurde die Regierung vom Beichtvater des Königs vereidigt“, da Erzbischof Chrysostomus II

von Athen zurückgetreten war.[15] Konstantin sprach dann mit US-Botschafter Talbot und übergab das Versprechen der Junta, Wahlen abzuhalten und für Ordnung zu sorgen

Talbot stimmte zu, die königliche Familie evakuieren zu lassen, aber nicht militärisch einzugreifen

Eine für Griechenland bestimmte Schiffsladung Waffen wurde in die Türkei umgeplant, um keine Unterstützung für den Putsch zu signalisieren

Später, am 21

April, rief die Zeitungsredakteurin Eleni Vlachou den König an und riet ihm, „sich von den Putschisten fernzuhalten und […] sich nicht mit ihnen fotografieren zu lassen“

Daran hielt sich Konstantin jedoch nicht.[16] Die ersten Festnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„In der Nacht des 21

April 1967 fegte eine erste Verhaftungswelle über Griechenland

[…das] zog sich über mehrere Tage hin

[…] Wie brutal die Verhaftungen durchgeführt wurden, hing davon ab, wer sie durchführte

[…] Laut dem Magazin Der Spiegel sollen 8.000 Menschen festgenommen worden sein

Prominente Festgenommene wurden in einem Hotel interniert

[…] „Normale“ Häftlinge wurden in den Fußballstadien der athenischen Vororte Karaiskakis und Nea Filadelfia sowie auf der Rennbahn von Faliron eingesperrt.“[17] Unter den Prominenten waren der 79-jährige Georgios Papandreou, die meisten Minister in der amtierenden Regierung Dutzende Abgeordnete, mehrere hochrangige Beamte, zahlreiche Journalisten, Anwälte, Schriftsteller und Künstler

Mikis Theodorakis wurde in dieser Nacht verwarnt und konnte sich vorerst der Verhaftung entziehen

Die „normalen“ waren Hunderte von Funktionären und Aktiven aller politischen Parteien, Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Vereine und viele Namen auf der „allgemeinen“ Liste aller „verdächtigen“ Bürger – einige aus der Zeit des Bürgerkriegs, so dass sogar Veteranen von Partisanenkämpfen gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden verhaftet

Es gab auch Ausnahmen

„Frau Maria Svolos [Abgeordnete des EDA], in den Achtzigern, wurde um 2.30 Uhr durch das Klopfen einer Gruppe von Soldaten geweckt

Obwohl sie schwer behindert war, schleppte sie sich zur Tür

Als der junge Leutnant sie sah, senkte er sich seine Augen und stammelte ein paar Worte: “Sie sind verhaftet

Machen Sie sich bereit und folgen Sie uns.” Die alte Dame hob ihren Stock und schrie die Soldaten an, sie sollten sich zurückziehen.Ohne ein Wort zu sagen, drehten sie sich um.“ – Athenes-Presses Libre: Black Book of Dictatorship in Greece, S

48

Am 28

April sagte Pattakos gegenüber US-Botschafter Talbot: „Bis zum 26

April wurden 6.500 Verhaftungen vorgenommen, von den Verhafteten wurden 1.701 freigelassen, von den verbleibenden Gefangenen , 1.558 wurden auf die Insel Gyaros gebracht und 1.727 werden dorthin transportiert

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2.152 befinden sich noch auf dem Festland in Haft

Die Häftlinge werden in drei Kategorien eingeteilt, von denen die ersten beiden einem Umerziehungsprozess unterzogen werden, um sie zu guten Bürgern zu machen

Die Kommunisten gehörten zu den „Unerziehbaren”

Abschließend betonte er seinen Wunsch, eng mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten.[18] Die Haltung der USA

Am 2

Mai 1967 erklärte US-Außenminister Dean Rusk, wer hatte Konstantin zunächst unterstützt, „es dem König zu überlassen, auf Liberalisierung zu drängen“, sagte Talbot, „er hatte den Eindruck, dass der König vor dem Regime stand und sich zu schnell zurückzog“

Rusk befürchtete, dass Druck auf die Junta zur Normalisierung dazu führen könnte, dass sie jegliche Einigung in Zypern über einen souveränen türkischen Stützpunkt auf der Insel blockieren könnte: „Rusks Befürchtungen waren realistisch und verlangten von Talbot eine diplomatische Gratwanderung, die im nächsten mehr oder weniger realisiert wurde ein paar Monate

Aber der arabisch-israelische Krieg Anfang Juni 1967 (der Sechs-Tage-Krieg) ruinierte diesen Balanceakt.“ Nun waren die USA logistisch abhängig von Griechenland „im Mantel der NATO“ und die Junta konnte sagen: „Wir sind Ihre Verbündeten, ob Sie wollen oder nicht.“ („Wir sind Ihre Verbündeten, ob Sie uns mögen oder nicht“).[ 19]

Die beiden königlichen Edikte [ Quelltext bearbeiten ] Als erste offizielle Maßnahme wurde das erste königliche Dekret – vom König unterschrieben – auch ohne die Unterschrift des Königs veröffentlicht:

„Gemäß Art

91 der Verfassung bestimmen Wir, der König der Griechen, wegen der das Land bedrohenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung die Aufhebung der Art

5, 6, 8, 10, 11, 12, 14, 18, 20, 95 und 97 der geltenden Verfassung für das gesamte Staatsgebiet

Der Innenminister wird beauftragt, dieses Dekret zu veröffentlichen und umzusetzen

Unterzeichnet: Konstantin, König der Griechen

Der Ministerrat: Präsident, der Mitglieder.“ Das sogenannte zweite Königliche Dekret war eine Ergänzung zum ersten und enthielt praktische Ausführungsbestimmungen.[Anmerkung 3]

Errichtung der Lager [ edit | Edit Source ]

Handschuhe, […] die Behandlung der ‘Kommunisten’ war unmenschlich.”[20] Nach 5 Tagen in den Stadien wurden sie Ende April 1967 auf Autofähren getrieben und nach Gyaros transportiert, einem unbewohnten Berggebiet und weitgehend karge Insel.Ein Drittel der 6.500 Gefangenen war über 50 Jahre alt und die meisten mussten spinnen nd die Nacht im Freien

Die Versorgung war minimal, das mit Tankwagen herangeschaffte Wasser kaum trinkbar.[21] Anfang August überflog der Fotograf Fred Ihrt mit einem libanesischen Piloten in einer einmotorigen Piper Gyaros und machte Bilder, die für Empörung in den Zeitungen und weltweite Proteste sorgten.[22] “Im September 1967 gab die Junta dem weltweiten Druck nach und verlegte die Gefangenen nach Leros und Kreta.” [Anmerkung 4]

„Ständiger politischer Druck aus Europa, Besuche in den Lagern durch das Internationale Rote Kreuz (IRC) und Amnesty International führten dazu, dass die Haftbedingungen verbessert wurden […] und im März 1968 von den 6500 Gefangenen, die im April 1967 festgehalten wurden, auf 2000 ‘ in den wollgefärbten (Hardcore-)Kommunisten [wurden] alle entlassen, aber diese weigerten sich standhaft, eine Reueerklärung (dilose) zu unterschreiben.“ – Heinz A

Richter: Griechenland 1950-1974, S

321

Wenig später gab Pattakos die Existenz von fast 2.500 Gefangenen zu: „In Athen, Piräus, Thessaloniki, Patras und Kreta wurde Folter praktiziert, etwa 200 Angehörige der Polizei und Gendarmerie, Sicherheitspolizei (Asfalia) und Militär beteiligten sich aktiv daran

Das Hauptfolterzentrum war das Hauptquartier der Asfalia in der Bouboulinas-Straße 21, gleich hinter dem Archäologischen Museum […] Der Fantasie der Folterer waren keine Grenzen gesetzt.“ – Richter: Griechenland 1950-1974, S

322

Pattakos verkündete: „Wer sich weigert, die Reueerklärung zu unterschreiben, wird das Lager nur als verwesende Leiche verlassen.“[25] Im Juni 1968 richtete die Junta einen Schauprozess vor ein Athener Militärtribunal, um Foltervorwürfe zu widerlegen

Obwohl die angeklagten Militärangehörigen schwiegen, widerriefen die zivilen Mitangeklagten erpresste Aussagen

Das Gericht war so entsetzt, dass es 13 Angeklagte freisprach

Weitere Maßnahmen, mit denen die Junta wollte „Wasch dich selbst sauber.“ Ähnlich waren die Reaktionen des Europarates Nach einer Beschwerde der skandinavischen Regierungen und der Niederlande bei der Europäischen Menschenrechtskommission verabschiedete die Beratende Versammlung des Europarates eine Resolution am 26

September 1967 Griechenland schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, eine weitere Prüfung angekündigt und gegebenenfalls der Ausschluss aus dem Europarat angedroht, Athen damit gedroht Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu den skandinavischen Ländern

Aufgrund verschiedener Verzögerungsmanöver und Liberalisierungsankündigungen des Regimes dauerte es jedoch bis zum 12

Dezember 1969, bis der Ausschluss beschlossen wurde – wobei der neue griechische Außenminister Pipinelis dem Ausschluss aus dem Europarat mit einer Rücktrittserklärung zuvorkam. [26]

Die Errichtung des Regimes [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Verhaftungswelle in der Putschnacht des 21

April 1967 traf die Opposition in Griechenland völlig unvorbereitet und schaltete sie aus

Auch das weitere Vorgehen der Junta hatte einen planvollen und systematischen Charakter

Neben der militärischen Besetzung von Schlüsselpositionen und den Verhaftungen wurden Sofortmaßnahmen zur Kontrolle von Rundfunk, Fernsehen und Presse ergriffen

„Die Zensur der Medien begann am 21

April

[…] Die liberale Elefteria tauchte nicht mehr auf

Die drei EDA-Organe wurden verboten

Die Verlegerin Eleni Vlachou weigerte sich, ihre Zeitungen zensieren zu lassen und stellte die Veröffentlichung ein.“ Sie blieb unerbittlich und wurde, nachdem sie der italienischen Zeitung La Stampa ein Interview gegeben hatte, vom Athener Militärtribunal angeklagt

Mitte Dezember 1967 entkam sie dem Hausarrest, indem sie mit einem gefälschten Pass nach London floh

[27]

ein Interview gab, wurde sie vor dem Athener Militärtribunal angeklagt

Mitte Dezember 1967 entkam sie dem Hausarrest, indem sie mit einem gefälschten Pass nach London floh

Der nächste Schritt (am 22

April 1967) war bereits die politische Legitimation durch die Veröffentlichung eines Verfassungserlasses

Es kündigte eine neue Verfassung an, die durch eine Volksabstimmung ratifiziert werden sollte

Ein zweites Dekret erklärte den Belagerungszustand und enthielt die Ankündigung der Regierung, weitere Dekrete „aufgrund der Abwesenheit des Parlaments“ zum Gesetz zu machen

Am Tag darauf, dem 23

April, erschien der neue Regierungssprecher Nikolaos Farmakis und rechtfertigte den Putsch als Präventivmaßnahme gegen eine Kundgebung von G

Papandreou an diesem Tag in Thessaloniki, zu der „weit über 100.000 Menschen erwartet wurden

Papandreou wollte zu einer Volksrevolution aufrufen, und es hätte sicherlich Gewalt und Blutvergießen gegeben.“ Am 27

April 1967 gab Papadopoulos eine internationale Pressekonferenz, begründete den Putsch mit der Androhung einer kommunistischen Machtübernahme und bezeichnete Griechenland als geduldig

der auf dem OP-Tisch liegt“ und den der Chirurg „für die Dauer der Operation mit Lederriemen fixiert und betäubt […]“[28] Die „Revolution zur Rettung der Nation“ („Ethnosotirios Epanastasis“) vor einer kommunistischen Verschwörung dem Modell eines „Hellas christlicher Hellenen“ (griechisch Ελλάς Ελλήνων Χριστιανών Ellas Ellinon Christianon) gegenübergestellt

Das Regime bestimmte den aus den Flammen auferstandenen Phönix – ein aus den Zeiten der Befreiungskriege bekanntes Symbol für die Wiedergeburt Griechenlands – mit der Silhouette eines bewaffneten Soldaten als neues Staatssymbol zum nächsten Schlag – noch vor der Justiz – der Kirche :

Anfang Mai wurde die Heilige Synode aufgelöst und die Zahl ihrer Mitglieder von 12 auf 9 reduziert, die gewählt werden konnten, deren Bestätigung sich aber die Regierung vorbehielt

Mit der Herabsetzung der Altersgrenze für Bischöfe auf 80 Jahre verlor der 87-jährige regimefeindliche Erzbischof Chrysostomus von Athen sein Amt

“Der Beichtvater des Königs, Archimandrit Ieronymos Kotsonis, wurde am 14

Mai zum neuen Erzbischof gewählt.” [29] Gleichzeitig ersetzte das Regime Bischöfe in der Provinz.

Gleichzeitig ersetzte das Regime Bischöfe in der Provinz

„Am 29

April wurde die EDA verboten

Am 4

Mai wurden die Jugendorganisationen aller Parteien, rund 200 Gewerkschaften, Sport- und Kulturvereine verboten

[…] Bürgermeisterwahlen und Gemeinderatswahlen wurden abgeschafft

Die Bürgermeister von Piräus und vier weiteren Städten in Attika wurden abgesetzt

[…] Jede Familie war verpflichtet, Gäste innerhalb von zwei Stunden bei der Polizei anzuzeigen

Jeder konnte ohne Haftbefehl festgenommen und ohne Urteil auf unbestimmte Zeit festgehalten werden.“ [30]

1

Mai: Um die Bauernschaft hinter sich zu bringen, setzt die Junta ein seit 1958 bestehendes und nie zuvor angewandtes Gesetz um: „Land im Besitz von Städten und Gemeinden wurde an landlose Bauern verteilt

[…] Die Mittel für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum wurden aufgestockt

Im Juni 1967 sollten die Bauernrenten um 70 % erhöht werden

Doch solche rosigen Aussichten hatten wenig mit der Realität zu tun, wie sich bald herausstellen sollte.“[31]

Proteste gegen die Junta während einer Maikundgebung in Stuttgart 1967

Im Ausland lebenden Griechen konnte leicht die Staatsbürgerschaft entzogen werden – „Der Schauspielerin Melina Mercouri wurde am 12

Juli 1967 von Pattakos die griechische Staatsbürgerschaft entzogen und ihr Eigentum in Griechenland beschlagnahmt

Ihre Reaktion war charakteristisch: „Ich bin als Griechin geboren und werde als Grieche sterben

Herr Pattakos wurde als Faschist geboren und wird als Faschist sterben.’ Die mit der Junta verbundene Kirche hat Melina exkommuniziert.“ [32]

“Am 21

Juni 1967 wurde ein Gesetz erlassen, um die Universitäten von allen Professoren zu säubern, deren Verhalten nicht die erforderliche Loyalität gegenüber der neuen Ordnung oder den nationalen Idealen zeigte.”

Ebenfalls im Juni 1967 befasste sich eine Expertenkommission mit der von Ministerpräsident Kollias angekündigten neuen Verfassung – dafür gab es „Vorgaben“: Vor allem sollte die Exekutive nicht mehr von der Legislative kontrolliert werden und einen Teil der legislativen Rechte direkt erhalten

Die Schaffung einer Verfassung sollte demokratisch gesinnten Persönlichkeiten und der Bevölkerung Hoffnung auf ein Ende der Willkür und eine Rückkehr zu gesetzlich geregelten Verhältnissen geben

Im Herbst 1967 zeichnete sich jedoch ein explosiverer Showdown für die Junta ab, da dieser nur durch Widerstand innerhalb des Militärs gefährdet werden konnte

Nur der König konnte die Schlüsselposition einnehmen

Der Gegenputsch von König Konstantin II

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Das Verhältnis zwischen dem König und den Obersten war von Anfang an angespannt

Die Junta wollte ihre Macht nicht teilen, während der junge Konstantin II

eine aktive politische Rolle spielen wollte

Er wollte nicht nur ein Aushängeschild der Militärregierung sein

Außerdem war ihm klar, dass eine demokratische Ordnung und Verfassung in Griechenland Voraussetzung für seinen Ruf als Regent in Europa war

Der Plan [ Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

„Seit Mitte Mai 1967 begann der König mit Botschafter Talbot darüber zu sprechen, wie die Junta gestürzt werden könnte.“[33] Die Truppen im Norden des Landes waren für Konstantin entscheidend, da er dort mit der größten Loyalität rechnete

Er plante, zuerst die königliche Familie außer Landes zu bringen und dann, nachdem er einen Aufruf an die Nation gesendet hatte, von Thrakien nach Athen zu marschieren

Die 6

US-Flotte und ein Einsatz von Marines sollten das Unternehmen begleiten

Nach dem Truppenbesuch im Juni 1967 arrangierte der König ein Treffen mit US-Präsident Johnson für den 11

September 1967 in den USA

“Als der König Johnson um militärische Unterstützung im Falle eines Gegenangriffs bat, war er sehr zurückhaltend.”[34]

Im Oktober 1967 versuchte der König, seine Kontakte zu erweitern.

„Talbot berichtete dem Außenministerium, dass Konstantin sich sehr bemühte, Unterstützung für seinen Gegenputsch zu gewinnen, auch unter Politikern

G

Papandreou hatte ihm bereits zugesagt

Wer die politische Welt Athens kennt, weiß, dass Konstantin mit einer solchen Putschvorbereitung seine Absichten auf offener Straße hätte verkünden können

Seit dem 28

Oktober wartete die Junta darauf, dass der König einen Gegenputsch versuchte.“ Griechenland 1950–1974

P

332.[35] HA

Richter: S

332

Obwohl die Oberbefehlshaber der Marine und der Luftwaffe auf Seiten des Königs standen, war die Loyalität der Armee sehr unterschiedlich.[36] Generalleutnant Konstantinos Kollias, Kommandeur des 2

Korps in Larisa, sagte dem König, dass etwa eine Woche benötigt werde, um den Putsch vorzubereiten, aber Konstantin weigerte sich “aus Gründen der Geheimhaltung” und beschloss sofort, am 13

Dezember 1967 zu streiken

Er wollte rennen die Kompanie vom Luftwaffenstützpunkt in Kavala und informierte am Tag zuvor Ministerpräsident Kollias, der bereit war, mitzufliegen

„Am Abend bat Konstantin den US-Botschafter Talbot, am nächsten Morgen nach Tatoi [Königliche Residenz] zu kommen

Gegen Mitternacht wurde den Offizieren in Nordgriechenland mitgeteilt, dass der Gegenputsch am nächsten Tag stattfinden würde.“[37]

Der Gegenputsch vom 13

Dezember 1967[Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Am Morgen informierte Konstantin den US-Botschafter und bat ihn, die Junta so zu beeinflussen, dass es keinen Bürgerkrieg gebe

Er gab ihm auch „ein Tonband mit einem Aufruf an die griechische Öffentlichkeit, dies über die Voice of America zu senden

Talbot akzeptierte das Tonband, aber in seinem Bericht an das Außenministerium schrieb er, dass er mit der Ausstrahlung warten würde, bis dies klar sei Konstantins Putsch hatte Aussicht auf Erfolg.“[38] Um 10.30 Uhr flogen zwei Flugzeuge nach Norden – im ersten die königliche Familie und Ministerpräsident Kollias, im zweiten der in Larisa gelandete Luftwaffen-Oberbefehlshaber Antonakos der Kommandeur des 2

Korps und ließ alle Flugplätze schließen

Um 11:00 Uhr übergab ein verantwortlicher pensionierter General einen Brief von Constantine im Verteidigungsministerium in Athen an den Stabschef der Streitkräfte, Angelis, und informierte ihn seiner Entlassung und der Übernahme des Oberbefehls durch den König

Angelis verhaftete den Boten, informierte Papadopoulos und Makarezos und alarmierte die Streitkräfte

Sofort „wurde per Funk Kontakt mit den juntatreuen Einheiten in Nordgriechenland aufgenommen

[…] Niemand ernst genommen die Ankündigung des schlauen Konstantin, das Oberkommando über die griechischen Streitkräfte zu übernehmen.“[39]

Gegen Mittag landete Konstantins Flugzeug in Kavala

Der König nahm Kontakt mit der 20

Panzerdivision unter General Andreas Erselmann in Komotini auf

“In der Zwischenzeit versuchten königstreue Offiziere, die Stadt in Thessaloniki unter ihre Kontrolle zu bringen.” Sie besetzten das Kommandogebäude des 3

Korps und warteten auf Verstärkung von Komotini

Um 14.00 Uhr

Konstantin war der Meinung, dass „alles nach Plan läuft“[40]

Gegen 12 Uhr hatte Admiral Dedes der Flotte befohlen, den König zu unterstützen

“Der Großteil der Flotte verließ die Reede von Salamis um 15:30 Uhr, schloss sich mit den Einheiten aus Kreta und der Ägäis zusammen und nahm Kurs auf Thessaloniki.” Inzwischen habe die Junta „Funkkontakt mit vielen eigentlich königstreuen Kommandeuren in Nordgriechenland aufgenommen, die nun zögerten und zumindest nichts unternahmen“

verweigert”

Papadopoulos bat ihn auch, “zu helfen, Blutvergießen zu vermeiden”.[41]

Nun traf die Verstärkung aus Komotini nicht in Thessaloniki ein, und Panzergeneral Erselman wurde von seinen eigenen Offizieren festgenommen

Am Nachmittag versuchte Konstantin, mit dem Hubschrauber nach Komotini zu fliegen, aber schlechtes Wetter zwang ihn zur Umkehr

Die Flotte wurde zurückbeordert

„Um Mitternacht wurde klar, dass der Gegenputsch des Königs gescheitert war

Um 1:30 Uhr morgens übernahmen Kommandeure, die der Junta treu ergeben waren, die Kontrolle über das 3

Korps

Konstantin wurde klar, dass er es tun würde, wenn er kein Gefangener der Junta werden wollte in westliche Länder fliehen müssen, wenig später flog Konstantin mit seiner Familie nach Rom.“ – HA Richter: Griechenland 1950-1974, S

334

Die Junta verhaftete 4.000 bekannte Royalisten und behauptete, der Monarch sei von kriminellen Elementen gefangen genommen worden: „Am Abend des 13

Dezember gab die Junta bekannt, dass der König abgesetzt und dass General Georgios Zoitakis ihn als Vizekönig ersetzen würde

Papadoupulos übernahm den Premierminister und die Verteidigungsministerien.“[42] Kollias war in Rom und Spandidakis war auf einer NATO-Konferenz im Ausland

Die neue Regierung wurde am 14

Dezember bekannt gegeben

Karamanlis in Paris lehnte ab um Konstantin zu treffen

Am 18

Dezember meinte Pattakos, der König könne jederzeit zurückkehren

„Als jedoch klar wurde, dass der König die Rückkehr verweigerte, wurden Anfang Dezember 1968 die Anstalten [der Königsmutter Friederike] und der gesamte Besitz vernichtet wurden mit Gesetzesdekret Nr

3.“[43]

Die neue Regierung säuberte die Streitkräfte von allen bekannten königlichen Anhängern

„Zur gleichen Zeit, im Dezember 1967, entzogen sich die Mitglieder der Junta aus dem aktiven Militärdienst, und die Regierung bestand plötzlich aus Zivilisten

Tatsächlich erleichterte dieser Schritt den bisherigen Obersten die Kontrolle der Streitkräfte, da sie nun auch höherrangigen Offizieren leichter Befehle erteilen konnten.“[44] Die Innenpolitik der Junta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Außerdem die Maßnahmen in den ersten Monaten nach dem Putsch und die Konfrontation mit dem Gegenputsch des Königs und die anschließende Disziplinierung des Militärs, das unzuverlässig erschien, legte die Junta großen Wert auf die Schaffung und Verbreitung einer “neuen Verfassung”

Verfassung von 1968

Die unmittelbar nach dem Putsch angekündigte Schaffung einer neuen Verfassung nutzten die Obersten auf verschiedene Weise: Einerseits gelang es ihnen, die westlichen Regierungen und die Öffentlichkeit abzuschrecken der westeuropäischen Länder, andererseits konnten sie ihre eigenen, verunsicherten Bürger etwas beruhigen

Vor allem konnten sie gegenüber der alten Verfassung von 1952 die Monarchie entmachten und den politischen Klientelismus der alten Parteien beseitigen

Die von Ministerpräsident Kollias im April 1967 angekündigte Rechtsexpertenkommission nahm Mitte Juni ihre Arbeit auf

Offensichtlich war es nicht zu vermeiden oder sogar äußerlich wünschenswert, dass Mitglieder dieser Kommission auch hochangesehene oder gar juntakritische Juristen waren, wie etwa der an der Universität Heidelberg lehrende Professor Themistoklis Tsatsos

Die Vorlage des Entwurfs ließ jedoch lange auf sich warten

„Am 15

März [1968] kündigte Papadopoulos auf einer Pressekonferenz an, dass der Entwurf der neuen Verfassung am nächsten Tag in den Zeitungen veröffentlicht werde.“ Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Text zu akzeptieren und Stellung zu beziehen

Dies wurde zur Farce, da der Text „in einer ganz speziellen juristischen Version von [Hochgriechisch] Katharevousa geschrieben wurde, die die Absolventen des Lyzeums, geschweige denn das einfache Volk, kaum verstanden haben.“[45] Und genau zum Zeitpunkt der angeblichen Verfassungsdiskussion schaltete das Regime seine “Experten” aus: Die Entmachtung der unabhängigen Justiz [ edit | Quelle bearbeiten ]

Mit der bis dahin unabhängigen Ziviljustiz hatte sich die Junta Zeit gelassen

Richter und Staatsanwälte waren Staatsbeamte mit Beamtenstatus und Pensionsanspruch

“Am 28

Mai 1968 schlug das Regime zu, indem es ein Gesetz erließ, das die unangreifbare Stellung von Richtern und Staatsanwälten für drei Tage aussetzte.” Supreme Court und fünf seiner Beisitzer sowie 24 weitere Richter und Staatsanwälte

Sie verloren ihre Rentenansprüche und erhielten praktisch ein Berufsverbot, durften nicht einmal als Rechtsanwälte arbeiten

Die Juristen, die im Dienst blieben, waren entsetzt und funktionieren seither so, wie es das Regime wollte

[…] Als sich der Staatsrat, eine Art Verfassungsgericht, auf die Seite der entlassenen Richter stellte, wurde er abgesetzt, was nicht einmal Diktator Metaxas getan hatte.“ – Athener [Rodis Roufos] Inside the Colonel’s Greece (London: Chatto & Windus, 1972), p

146

In: Richter, p

329.

Das Ergebnis [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Am 11

Juli 1968 präsentierte Papadopoulos den überarbeiteten Text:

Der König wurde weitgehend seiner politischen Rechte beraubt und hatte keinen Einfluss mehr auf die Ernennung des Ministerpräsidenten und der Armee

Die Zahl der Abgeordneten wurde von 300 auf 150 reduziert und es wurde versucht, das System der „Patenkinder“ zu stoppen – Kunden, die bis dahin eine Vielzahl von Vergünstigungen, Vergünstigungen, Genehmigungen und „Gehältern“ erhalten hatten: „Ein Büro des Ministeriums des Handels in Piräus hatte 800 Angestellte in acht Posten

Obwohl die neue Verfassung die Privilegien der politischen Kaste abschaffte, wurden die Privilegien des Militärs nirgendwo erwähnt.“[46]

Es dauerte nicht lange, bis die Obersten und ihre Komplizen ihr eigenes System von Korruption und Klientelismus etablierten

In der neuen Ordnung entschied nun das Verfassungsgericht über die Parteien

Die Regierung übte das Kommando über die Streitkräfte durch die Ernennung des Oberbefehlshabers aus

In der Geschäftsordnung stand ein Komitee hochrangiger Offiziere über dem Verteidigungsminister

„Die Streitkräfte bildeten einen Staat im Staat […] die Offizierskaste kontrollierte den Staat, die Gesellschaft und das Ethos

[…] Der letzte Artikel der Verfassung hat die Menschenrechte bis zu einem unbestimmten späteren Zeitpunkt ausgesetzt (Artikel 138).“[47]

Die Volksabstimmung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Aber viele Griechen und die europäische und amerikanische Öffentlichkeit ließen sich nicht täuschen

“Im September 1968 kamen drei hochrangige Juristen aus Europaratsstaaten zu dem Schluss, dass die Verfassung als Ganzes demokratischen Prinzipien widerspreche”

Am 29

September 1968 fand die Abstimmung über die Verfassung statt

Trotz enormer Propaganda und „trotz Wahlpflicht sollen 22 Prozent der wahlberechtigten Griechen nicht zur Wahl gegangen sein

[…] Wer sich weigerte, riskierte Gefängnis […] jedes ‚Nein‘ ‘ könnte als feindseliger Akt geahndet werden.” Die Zahl der registrierten Wähler soll um eine halbe Million reduziert worden sein und “403.829 (7,9 Prozent) [Wähler sollen] gegen die Verfassung gestimmt haben

Wie dem auch sei, die Aussagen über die Ergebnisse waren so falsch, wie es in Diktaturen üblich ist. ”[48]

Sowohl Zeitgenossen als auch Historikern fiel es schwer, den Charakter der Militärdiktatur einzuschätzen

Obwohl das „Phänomen der Gewalt“ typisch für Diktaturen und Antikommunismus der westlichen Machtsphäre war, gab es keine ausgeprägte Ideologie, die über heroischen Nationalismus und enthusiastische religiöse Untertöne hinausging

Letztlich verkörperten die Obersten ein kleinbürgerliches Spießbürgertum, wie es im Nachkriegseuropa überall auftauchte und der modernen Entwicklung und vor allem deren Ausprägungen im Wege stand

In Griechenland waren die sauberen Männer als Militärkaste an die Macht gekommen und konnten massiv gegen Mini-Mode, Beatles-Frisuren, Rockmusik und jede Form von Freizügigkeit sowie Kunst und Intelligenz vorgehen – Sophokles und Aristophanes wurden verboten, sogar Shakespeare und von Kurs Moderne Literatur

Heinz Richters Fazit: „Das Regime vom 21

April war einfach eine primitive Militärdiktatur.“ Seine Existenzchance lag in der Nutzung der geostrategischen Position – als Garant einer konsequent antikommunistischen Machtbasis in einer turbulenten Phase des Kalten Krieges und als NATO-Stützpunkt im aufflammenden Nahostkonflikt (Sechstagekrieg)

Das Regime tat alles, um diese Überlebenschance gegen den Druck einer an Demokratisierung und Kriegsvermeidung interessierten westlichen Öffentlichkeit zu sichern

Bildung und Wissenschaft [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Es war offensichtlich, dass die “Umerziehung” der Obersten im Bildungssystem begann

„Etwa 250 Beamtenlehrer wurden zusammen mit 50 Beamten des Bildungsministeriums aus staatlichen Schulen entlassen

In den ersten vier Schuljahren (Kinder zwischen 6 und 9 Jahren) wurde in Dimotiki unterrichtet, was das Gesetz 129 von 1967 als „Muttersprache“ aufführt, während Katharevousa als „Griechisch“ bezeichnet wird

[…] Beim Eintritt ins Gymnasium im Alter von 12 Jahren […] mussten die Schüler das puristische Katharevousa lernen, mit einem eigenen Wortschatz, einer eigenen Rechtschreibung, einer eigenen Grammatik und einem eigenen Satzbau, einer Sprache, die bisher niemand außer sprach im Parlament und vor Gericht

[…] In der 7

Klasse, also mit 13 Jahren, folgte Altgriechisch, das als tote Sprache gelehrt wurde

Als die Schüler in der Sekundarstufe II (Lykeio) schließlich Französisch (2 Stunden pro Woche) unterrichtet wurden, waren die Schüler nicht mehr daran interessiert, eine andere Sprache zu lernen.“[49]

„Genau wie Schulen, Colleges und Universitäten wurden Professoren gesäubert, die der Linie nicht treu sind

[…] Für die Junta waren Colleges eine Art Erweiterung von Schulen, keineswegs eine Heimat der Wissenschaft oder des Geistes

Entlassene Lehrer durften nicht mehr lehren, auch nicht in der Privatwirtschaft.“[50] Doch Studenten boykottierten bald die Vorlesungen von Professoren, die mit dem Regime kollaborierten

Flugblätter wurden verteilt und Anti-Regime-Angriffe aufgehängt

Intellektuelle in Griechenland schwiegen für mehr als zwei Jahre

Es war ihre Form des Protests gegen die Diktatur

„Sie wollten auch vermeiden, dass ihre literarische Arbeit als Zeichen der Toleranz des Regimes gewertet wird

Kein literarisches Werk von irgendeiner Bedeutung wurde veröffentlicht, kein neues Theaterstück wurde aufgeführt, und sogar viele wissenschaftliche Werke wurden zurückgestellt oder schnell aus den Druckereien zurückgerufen

Der kurz vor dem Putsch erblühte ‚Athenische Frühling‘ wurde jäh unterbrochen.“ – Danae Coulmas : Die Hinrichtung des Mythos fand am frühen Morgen statt

P

11

Ein Ort, an dem die griechischen Autoren eine gewisse Meinungsfreiheit hatten, war das Goethe-Institut.[51] Die Berufsausbildung beim Militär war kostenlos; dies kam zahlreichen Jugendlichen aus armen Familien zugute und wurde von ihnen als Chance zum sozialen Aufstieg genutzt.[52] Medienzensur [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Am 29

April 1967 wurden Zensurmaßnahmen definiert; Alle Zeitungsredakteure erhielten ein “Allgemeines Merkblatt”, in dem aufgeführt war, was nicht veröffentlicht werden durfte

Die Redaktion durfte nur die Athener Nachrichtenagentur als Informationsquelle nutzen

„Anfang Oktober 1969 veranlasste ständiger Druck aus dem Ausland Papadopoulos, bestimmte Liberalisierungsmaßnahmen anzukündigen

Die Presse sollte also mit wenigen Einschränkungen frei sein.“[53]

Schließlich ließen die exzessiven Zensurbemühungen nach, und “als es den Tourismus betraf, wurde das Verbot [der Frisur- und Kleiderordnung] stillschweigend fallen gelassen”[54]

Koordination des öffentlichen Lebens [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Inszenierte Veranstaltungen gewannen vor allem in der Provinz an Bedeutung für Besuche von Regierungsmitgliedern

Lokale Militärbehörden, die Gendarmerie, der Klerus und staatliche Lehrer wurden – im militärischen Sinne des Wortes – mobilisiert, um die durch die Gleichgültigkeit der Bevölkerung entstandene Lücke zu füllen

Manchmal wurde die Situation tragikomisch

Nachfolgend der vollständige Text der Erklärung des Bürgermeisters von Agrinion zum Empfang Seiner Exzellenz des Vizekönigs (General Zoitakis) (19

Februar 1969), gedruckt in der Regionalzeitung Panetoliki (Westgriechenland):

„Auf Anordnung unserer vorgesetzten Dienstbehörde geben wir die Ankunft Seiner Exzellenz des Vizekönigs am Agrinion Civil Airport am Donnerstag, den 20

Februar 1969 um 10.30 Uhr bekannt

Seine Exzellenz wird sich dann auf dem Landweg nach Jannina begeben

Wir erteilen daher Befehl, die gesamte Meerenge zu kennzeichnen von Calvion Müssen am Empfang teilnehmen und um 10:00 Uhr zum Flughafen gehen: der Bataillonskommandeur der Nationalgarde von Agrinion, der Präsident und der Staatsanwalt des Gerichts erster Instanz, das Personal des Bürgermeisteramtes, der Kommandant von die Gendarmerie von Akarnie, der Kommandant der Gendarmerie von Agrinion, der Direktor der Feuerwehr, der Präsident des Gemeinderates, der Präsident der Anwaltskammer.

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Ebenfalls anwesend sein: alle Mitarbeiter des kirchlichen, juristischen, pädagogischen und Zivilbehörden, mit Ausnahme derjenigen, die für die Aufrechterhaltung der unentbehrlichen Beamten verantwortlich sind Der Rat Die Träger und Ordensträger der Medaillen, die Studenten, die Vertreter der Presse und der anderen Verbände und Organisationen“

Aufgrund des Krieges, der Nachkriegswirren, anhaltender innenpolitischer Auseinandersetzungen und wegen seiner Randlage in Europa war Griechenland bis in die 1960er Jahre ein sehr armes Land mit einer traditionell kleinbäuerlichen Wirtschaftsstruktur

Kapital hatte sich bestenfalls im Zusammenhang mit der Seefahrt gebildet

„Die Nation mit neun Millionen umfasst 250.000 Arbeitslose

Etwa eine Million waren in der archaischen Landwirtschaft chronisch unterbeschäftigt […] Die Folge war, dass jedes Jahr fast 100.000 Griechen ihr Land verließen und entweder als Gastarbeiter nach Deutschland oder als Auswanderer nach Australien gingen.“ Zwar hatten die Obersten „kaum Ahnung von Ökonomie – […] Anfang 1968 setzte das Regime einen von Andreas Papandreou ironisch ausgedachten Fünfjahresplan in Kraft“[55] – aber nach der Bedeutung der Junta für die NATO stabilisierte sich das Innenpolitische Lähmung wirkte vertrauensbildend auf Investoren und Unternehmen

Doch unmittelbar nach dem Putsch schien die Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen, denn die Europäische Investitionsbank blockierte einen langfristigen, zinsgünstigen Kredit über 49 Millionen Mark

Die nordischen Länder schränkten ihren Warenhandel ein, und die Ostblockländer, die die überschüssigen Agrargüter immer bereitwillig abgenommen hatten, nahmen den „kommunistischen Essern“ nichts mehr ab

Die Exportrate halbierte sich, die Kapitalimporte fielen von 155,5 Millionen Dollar (1965) auf 129 Millionen Dollar im Jahr 1968.

“Der Tourismus ging um 40 Prozent zurück – Gastarbeiter […] legen ihr Geld jetzt auf Sparkonten im Gastland an.” Auf die steigende Inflationsrate reagierte die Junta mit einem Preisstopp

„Durch Androhung drakonischer Strafen […] wurden alte Steuerschulden eingetrieben und 800.000 neue Steuerzahler registriert […] und die nationalen Steuereinnahmen um 50 Prozent gesteigert

[…] Davon war vor allem der Mittelstand betroffen

Wohlhabendere Steuerzahler wurden nachsichtig behandelt […] Einkünfte aus registrierten Schiffen waren steuerfrei.“[56]

Als der britische Premierminister Harold Wilson die Junta kritisierte und sich nicht entschuldigte, ließ ihn Makarezos wissen, dass die bilateralen Handelsgespräche als beendet angesehen würden

In der Folge gelang es „großen deutschen Unternehmen, Aufträge im Wert von über 200 Millionen DM an Land zu ziehen

[…] Noch wichtiger als diese Verbindungen war seine Beziehung zum amerikanischen Wirtschaftsmagnaten Thomas (Tom) Pappas, der bereits unter Präsident Johnson für die Junta gekämpft hatte.“[57] Pappas’ Unternehmen wurden in Griechenland und er durch hohe Zollmauern geschützt bekam durch Papadopoulos das Monopol für Coca-Cola

“Es war eine Art Lizenz zum Gelddrucken.” Die Junta konnte nun hochprozentige kurzfristige Kredite von Privatbanken aufnehmen, und so „verdoppelten sich Griechenlands Auslandsschulden auf 2,3 Milliarden Dollar zwischen 1966 und 1971“

Neuer Aufschwung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1969 nahm die Entwicklung wieder Fahrt auf, da die gewaltsam erzwungene politische Stabilität nun auch Nachhaltigkeit versprach und damit mehr ausländisches Kapital ins Land brachte

Eine wichtige Rolle spielte auch die Leichtathletik-Europameisterschaft 1969 in Athen, die politische Normalität simulierte

Auch der Boykott der deutschen Mannschaft dürfe laut DLV-Präsident Max Danz nicht wie Kritik an der Militärregierung aussehen, so dass zumindest die vier Staffeln der Bundesrepublik an den Start gingen.[58] Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr waren 1970 mit 194 Millionen Dollar doppelt so hoch wie 1969, und die drastisch reduzierten Auslandsüberweisungen von Gastarbeitern stiegen auf 350 Millionen DM (1969)

“Der Volkssport Steuerhinterziehung ist weitgehend beendet”, und die Einnahmen stiegen von 1966 bis 1969 von 3,8 auf 5,8 Milliarden DM

“Jetzt wurden die Reichen [neben den Reedern] zur Kasse gebeten.”

Darüber hinaus wurde in erheblichem Umfang der Bau von Energieversorgungs- und anderen Infrastrukturprojekten durchgeführt

Der Vizepräsident Brigadegeneral Stylianos Pattakos galt als – immer lächelnd – „Griechenlands erste Kelle“ (griechisch Το πρώτο μυστρί της Ελλάδας To proto mystri tis Elladas), da er regelmäßig in Propagandafilmen im Rahmenprogramm der Kinos zu sehen war mit der Kelle bei Grundsteinlegung und Einweihungen. [59]

Der Bau großer öffentlicher und privater Gebäude wurde durch Gesetze erleichtert und gefördert, wie etwa Pyrgos Athinon, das OTE-Gebäude in Marousi und der Wohnturm Apollon

Besonders in den letzten Jahren der Diktatur bestanden enge wirtschaftliche und militärische Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland

Allein 1973 nahm der Warenaustausch um 44 Prozent zu.[60] „1973 begann die Inflation wieder zu steigen, als die Arbeiter höhere Löhne forderten

Die Unfähigkeit, Infrastrukturprojekte effizient durchzuführen, führte dazu, dass ausländische Investitionen zurückgingen

Griechenlands Wirtschaft ist erneut in schwieriges Wetter geraten.“ – FRUS 1969–1976, XXX, p

4

Wie versprochen hatte die Junta das Klientelsystem der ehemaligen Politiker zerschlagen

Doch an seiner Stelle richtete sie eine eigene ein, die in Parlament und Presse keine Kritik mehr finden konnte.

„Außerdem stammte die politische Kaste meist aus der Oberschicht und war wohlhabend und musste sich nicht unbedingt hemmungslos aus der Staatskasse bedienen

Die Junta und ihre Clique und die meisten anderen Offiziere kamen dagegen aus der Unterschicht und hatten ‚Nachholbedarf‘.“ – Heinz A

Richter: : Griechenland 1950–1974, p

354

Alle Putschisten brachten ihre Angehörigen in Staat und Wirtschaft

Verträge für öffentliche Arbeiten, Genehmigungen, Lizenzen – von Taxis, Tankstellen bis hin zu Casinos – sammelte das Militär überall ein

Offiziere im Ruhestand leiteten die Elektrizitätsgesellschaft, den Rundfunksender, die Trafik, das Arbeitsamt und das Staatstheater

„Geschäftsweisheit: Es braucht nur einen Beamten: ‚Ein Hotelier beantragt einen Staatskredit

Er bekommt eine Absage

Am nächsten Tag kommt er mit einem großen Freund zurück

Die Uniform macht es möglich: Der Kredit wird bewilligt 5 Prozent.“ Ein Oberst der Artillerie wurde als Mister Ten Prozent für Genehmigungen im Hotelgewerbe bekannt: „Wenn einige Skandale an die Öffentlichkeit kamen, wurden sie durch eine Verjährungsfrist überdeckt.“[61] Am Griechischen änderte dies nichts Klientelismus mit Ausnahme der Gruppe von Menschen, die davon profitierten Die Junta und das Ausland [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] Mit überwältigendem Widerstand der europäischen Nationen und auch der EWG (siehe Kündigung des Darlehens) hing das Überleben der Junta ab die Haltung der US-Regierung Auch hier übte die amerikanische Opposition starken Druck auf das Regime (und auf die eigene Regierung) aus, letztlich gewannen aber die geostrategischen Interessen der USA die Oberhand Quelle bearbeiten ] Nach t ie US-Regierung unmittelbar nach dem Putsch die Militärhilfe an Griechenland einstellte und Außenminister Dean Rusk sich sehr zurückhaltend zeigte, nahm diese Entwicklung durch den Nahost-Konflikt, den Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967, einen neuen Verlauf: Griechenland trat auf Militärstützpunkt unverzichtbar sein und so konnte Papadopoulos eine clevere Taktik entwickeln und sich als Garant für die Stabilität der westlichen Stellungen präsentieren.“ Washington erkannte, dass die amerikanischen Militäranlagen in Griechenland (wie auch in der Türkei und im Iran) zu waren die dafür wichtig sind, könnten durch Boykotte und Aufrufe zur Rückkehr zur Demokratie angegriffen werden

[…] Griechenland muss ein funktionierendes Nato-Mitglied bleiben.“ – FRUS 1964–1968, XVI, : in: Richter, p

357

Papadopoulos hatte einen starken Partner in dem griechisch-amerikanischen „Geschäftstycoon“ Tom Pappas, der am 1

Januar 1968, als die US-Regierung weiterhin zögerte, ihn nach dem Staatsstreich des Königs anzuerkennen, Präsident Johnson einen persönlichen Brief von der Oberst rechtfertigt die „Revolution vom 21

April“ als „Rettung vor einer kommunistischen Machtübernahme“

[62]

Der erste Staat, der die neue Regierung anerkannte, war jedoch die Türkei

Dann folgten am 23

Januar 1968 die USA, zwei Tage später die Briten und kurz darauf die Ostblockstaaten

Ende März versprach US-Botschafter Talbot, dass die US-Militärhilfe in vollem Umfang nach einer Rückkehr zu verfassungsmäßigen Bedingungen wieder aufgenommen werden könne

Die endgültige Entscheidung der Johnson-Administration war eine 40-prozentige Freigabe im Oktober 1968

Am 5

November 1968 wurde der Republikaner Richard Nixon zum US-Präsidenten gewählt

Tom Pappas war einer seiner wichtigsten Förderer und setzte den ebenfalls griechischstämmigen Spiro T

Agnew als (später erfolgreichen) Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten durch

Um die Freundschaft zu besiegeln, stattete Pattakos am 31

März 1969 dem Weißen Haus einen Besuch ab.[63]

Im Juni 1969 hielten Henry Kissinger, Nixon, Pappas als Vermittler und Papadopoulos mehrere Konferenzen ab, um Waffenlieferungen zu ermöglichen, ohne dass die Obersten einen „Fahrplan zur Demokratie“ aufstellen mussten

Als Oberst Muammar al-Gaddafi am 1

September 1969 die libysche Monarchie stürzte und die Amerikaner und Briten aufforderte, ihre Stützpunkte im Land zu schließen, traten politische Aspekte wieder in den Hintergrund

Aus Angst, “die Sowjets könnten unter Nasser in Libyen und Ägypten einmarschieren,[…] war die Hauptsorge der US-Regierung, dass die Aktivitäten der Junta den äußeren Anschein einer Demokratisierung erwecken”.[64] In der Opposition gab es jedoch weiterhin massive Kritik der Junta in der Öffentlichkeit und im Außenministerium

Der neue US-Botschafter Henry J

Tasca, der seit Januar 1970 im Amt war, kritisierte die Kürzung der Militärhilfe als Schwächung der NATO, die US-Regierung müsse nun aber die NATO schließen – das Treffen am 11

Juni 1970 abwarten, da bekannt wurde, dass sich die Vertreter der europäischen Nato-Staaten weigerten, die Waffenlieferungen wieder aufzunehmen

“Nach dem 11

Juni werden die Lieferungen wieder aufgenommen.” Jeglicher Aufruf der Obersten zu vorgezogener demokratischer Aktion und zur Wiederaufnahme der Lieferungen von Kampfflugzeugen, Panzern, Schützenpanzern und Artillerie wurde im Mai 1967 fallen gelassen

Es würde auch Hubschrauber, Mörser und Panzermunition geben

Alles zusammen wäre 56 Millionen Dollar wert.“[65]

Papadopoulos’ Liberalisierungsversprechen – die nur das Inkrafttreten der Verfassung von 1968 bedeuteten – konnte er selbst immer wieder aufschieben

Einige der Maßnahmen waren kurios – eine Art Wahl eines Komitees mit beratender Funktion für die Obersten am 29

November 1970

Abschließend sagte er, dass Wahlen erst stattfinden würden, „wenn die Ziele der Revolution erreicht seien“.[ 66]

Kritische Berichte über die Junta wurden fortgesetzt, Kommissionen wurden gebildet, Abgeordnete reisten nach Athen und es fanden Gespräche mit Exilanten statt; die Junta versprach regelmäßig Besserung: “Nixon fand das sehr hilfreich.”

Besonders kritisch wurde die Situation für die Amerikaner, als die 6

US-Flotte nach einem Regierungswechsel in Malta 1971 mit der Schließung ihres Stützpunktes rechnete und sich auf die Suche nach einem neuen Hauptstützpunkt machen musste

„Da die Türkei nach dem Militärputsch im März 1971 ein geringeres Interesse an einer Heimportierung der US-Marine zeigte, blieb nur Griechenland als möglicher Alternativstandort

[…] Am 17

Februar 1972 stimmte Nixon der Heimportation zu.“ [Anm

5] Die Entscheidung war gefallen – äußerer Druck konnte die Obersten nicht mehr zum Nachgeben zwingen

Beziehungen zu Europa [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

„Die Haltung der Regierungen und politischen Parteien der europäischen Länder gegenüber dem griechischen Regime war sehr unterschiedlich

Konservative Regierungen und Parteien sahen das Regime im Kontext des Kalten Krieges, und dort war sein undemokratischer Charakter zweitrangig

[…] Sozialdemokratisch orientierte Regierungen und Parteien sahen das anders.“ – H

Richter: Griechenland 1950-1974

P

369.

Vor allem die skandinavischen Länder und Dänemark positionierten sich ebenso konsequent gegen die Junta wie die öffentliche Meinung in den meisten Ländern

Die skandinavischen Länder und die Niederlande verklagten die Junta im September 1967 vor der Europäischen Menschenrechtskommission des Europarates

Griechenland kam einer Verurteilung zuvor, indem es am 12

Dezember bekannt gab, dass es den Europarat zum Jahreswechsel verlassen werde.[67] Während sich auch der Europarat für die Einhaltung der Menschenrechte einsetze, “entpuppte sich die NATO als reines Militärbündnis”

Rückzugsforderungen aus Norwegen und Dänemark in den Jahren 1970 und 1971 wurden von Briten und Amerikanern blockiert.[68] Auch die Bundesrepublik Deutschland setzte sich wegen der strategischen Bedeutung Griechenlands für den Verbleib des westlichen Bündnisses im Europarat und in der NATO ein.[69] Um ihr Image aufzupolieren, beauftragte die Junta eine britische und eine amerikanische Werbeagentur

Journalisten, Fernsehteams und Zeitungsredakteure wurden bestochen oder gesponsert, positive Berichte beispielsweise mit Gratisurlauben in Luxushotels belohnt

In Westdeutschland hat die SPD von Anfang an klar Stellung zur Junta bezogen

„SPD-Schatzmeister Alfred Rau rief die Genossen auf, Spenden für die Opfer des griechischen Militärregimes zu sammeln […] Höhere sechsstellige Beträge sollen über geheime Kanäle an die unterdrückten Genossen in Griechenland geflossen sein.“[70] SPD-Parteitage vorgenommen massive Anforderungen an die Bundesregierung und auch die Nato-Partner

Organisationen, Verbände und Institutionen in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern beteiligten sich zunehmend an Diskussionen über „die Diktatur vor unserer Haustür“

Als Ergebnis der 68er-Bewegung gab es einen enormen Schub von Universitäten, Bildungseinrichtungen und Gewerkschaften

In vielen Städten kam es zu Demonstrationen gegen das Regime

Andererseits unterstützten die konservativen und rechten Parteien die Junta, wo sie konnten

Nach der Übernahme der Regierung der Bundesrepublik Deutschland durch die sozialliberale Koalition im Oktober 1969 „erschien der Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, Franz Sackmann, in Athen und teilte dem Regime mit, Bayern werde eine Politik verfolgen unabhängig von Bonn und versprach den Obristen bayerische Staatsanleihen […] Franz Josef Strauss pries die Drachme als ‚heute stabilste Währung der Welt‘“[71] und bescheinigte den Putschisten, Griechenland damit meist repressiv „Stabilität“ wiederhergestellt zu haben Charakter

Nur den Bauern – ein Teil der Obersten waren bäuerlicher Herkunft – wurden unbedingte Leistungen (Pensionserhöhung) versprochen, aber dann war kein Geld dafür da

Die Oligarchen wurden “mit Samthandschuhen behandelt” – zB die Reeder , weil die Junta nicht gegen ihre wirtschaftlichen und sozialen Machtmittel vorgehen konnte.Verschiedene Maßnahmen, die in der breiten Öffentlichkeit auf Zustimmung stießen – etwa Maßnahmen gegen politische Klientelismus oder Steuererhöhungen für die Reichen – stellten sich schnell als zweideutig heraus

Steuern wurden nur für die Mittelschicht und nicht für die Reichen erhoben

Korruption und „Vetternwirtschaft“ verlagerten sich von der Politik ins Militär

Ein Hintergrundproblem für die Obersten war, dass sie in der Bevölkerung allmählich jeglichen Respekt verloren

„Also begann der Widerstand der Bevölkerung, die Junta mit Witzen verspotten, wie zum Beispiel Papadopoulos’ Unfähigkeit, Katharevousa korrekt auszusprechen

[…] Pattakos’ drastische Dummheiten taten ihr Übriges

Die nächste Ebene des Widerstands waren Graffiti und Flugblätter.“[72]

Attentat auf Papadopoulos [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Am 13

August 1968 ermordete Alexandros Panagoulis Papadopoulos

Als der Staatsstreich am 21

April 1967 stattfand, absolvierte er gerade seinen Militärdienst

Er beschloss, etwas gegen die Junta zu unternehmen, desertierte und tauchte in Athen unter

Politisch gehörte er der Mitte an, nahm aber Kontakt zu verschiedenen Gruppierungen auf oder wurde von ihnen unterstützt

Er hoffte, in Zypern im Umgang mit Sprengstoff geschult zu werden

Dort wurde er auf Ersuchen der Junta offiziell gesucht, aber die zypriotischen Behörden erkannten, dass er auch für sie von Nutzen sein könnte, und erhielten mit Zustimmung von Makarios einen Pass

Der zypriotische Innenminister Georkatzis organisierte im Hintergrund den Anschlag, der zu einem allgemeinen Aufstand führen sollte, aber Panagoulis selbst stellte den geplanten Termin vom 17

bis 13

August 1968 vor

Das Attentat – ein ferngesteuerter Bombenanschlag auf die Papadopoulos-Autokolonne – scheiterte, der Diktator blieb unverletzt und der Attentäter wurde festgenommen

Er wurde von einem Militärgericht zum Tode verurteilt

„Die Folge waren massive internationale Proteste: Der Papst, Bonn, Moskau und Wien protestierten gegen die Vollstreckung des Urteils

In Italien unterbrachen Arbeiter die Arbeit für fünf Minuten

[…] Als [die griechischen Vertreter] in der Nacht vom 20

auf den 21

November 1969 vom NATO-Treffen in Brüssel berichteten, dass eine Hinrichtung katastrophale Auswirkungen auf das Bündnis haben würde, wandelte Papadopoulos Panagoulis in lebenslange Haft um.“[73 ] Nachdem er 1973 im Rahmen einer Generalamnestie freigelassen wurde, lernte er die italienische Journalistin Oriana Fallaci kennen und ging mit ihr nach Italien [Anm

6]

Unterstützung aus dem Ausland [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Der Widerstand gegen das Oberstenregime wurde auf vielfältige Weise aus dem Ausland unterstützt

Die Bundesrepublik Deutschland war ein wichtiger Stützpunkt des Widerstands, da hier viele Griechen im Exil lebten und die griechischen Gastarbeiter aufgrund ihrer relativ guten Vertretung in den Gewerkschaften Zugang zur Regierungspartei SPD hatten

Die SPD finanzierte die Einrichtung einer Geschäftsstelle der Panhellenischen Befreiungsbewegung in der Bundesrepublik

Als Außenminister setzte sich Willy Brandt persönlich dafür ein, dass Gegner des Oberstregimes wie Andreas Papandreou eine Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik erhalten.[74] Jeden Abend zwischen 21:40 und 21:40 Uhr sendet die Deutsche Welle Nachrichten und andere Informationen in griechischer Sprache von Köln nach Griechenland

und 22:40 Uhr Griechische Zeit

Die Sendungen waren sachlich und kritisch und ein Ärgernis für das Regime, weil es nichts dagegen tun konnte

[…] Die Redaktion erhielt auch […] aktuelle Informationen aus Griechenland.“[75] Das griechische Programm des Bayerischen Rundfunks (über das dritte Hörfunkprogramm der ARD) mit seiner kritischen Berichterstattung war für die in Deutschland lebenden Griechen von großer Bedeutung Die Junta versuchten, das von den Griechen in der Diaspora vertretene “freie Griechenland” auf zwei Wegen zum Schweigen zu bringen: direkt durch ihre Einsatzkräfte, die offiziellen Dienste und durch die Agenten des Geheimdienstes KYP, und indirekt mit Hilfe gefälliger ausländischer Behörden

Sie befassten sich vor allem mit Arbeitern, Studenten, Intellektuellen, Journalisten und Politikern: Männern und Frauen der Nachkriegsemigranten und Flüchtlinge

Die Bevölkerung und der Widerstand [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

“Anders als im Zweiten Weltkrieg oder im Bürgerkrieg gab es zu Beginn der Diktatur kaum eine Tendenz zum aktiven Widerstand.”[76]

Die Bürgerkriegserfahrungen nach dem Krieg hatten das griechische Volk geprägt und die Bevölkerung war nicht bereit, sich auf gewalttätige Konflikte einzulassen oder so auftretende Gruppen zu unterstützen

„Der Feind war die Junta und die Clique um sie herum, aber nicht die einfachen Soldaten und Offiziere

Diese konnten sogar Gegner der Junta sein.“ „Die Masse der Bevölkerung kümmerte sich wenig um die Politik der Junta, solange sie es tat Ihre tatsächliche Haltung wurde jedoch am 3

November 1968 deutlich, als die Trauerfeier für Georgios Papandreou in der Athener Kathedrale stattfand, obwohl die Teilnahme von der Polizei verboten wurde, Hunderttausende kamen in die Innenstadt erweisen dem verehrten “alten Mann” (Geros) die letzte Ehre

Mit ihm starb eine Hoffnung auf Reform

Die Leute kümmerten sich einfach nicht um die Polizei und sie hielten es für klug, die Leute ihr Ding machen zu lassen und ihren Zorn nicht zu provozieren

Die Athener Innenstadt rund um die Kathedrale war schwarz von Menschen, wie die Fotos zeigen, und sie begleiteten nach der Segnung den Trauerzug zum Friedhof, das war das einzige Mal, dass die Athener den Befehlen der Junta nicht gehorchten, es war weniger ein Schwindel ein bewusster Akt des Widerstands als ein kollektiver Trauerakt, der den Boden brach

dennoch zeigte er, welche potenzielle Macht das Volk hatte

Aber diese einmalige Rebellion blieb, der keine weitere folgte

[…] Daher war ein politisches Erdbeben nötig, um das Regime zu stürzen, wie es 1974 geschah.“ – Heinz Richter : Griechenland 1950–1974, p

345

Organisatorisch widerstandsfähig waren nur die Kommunisten und einige andere Linke, aus deren Reihen die Widerstandsorganisationen hervorgingen

Stärkste Gruppe war die PAM (Patriotiko Metopo – Patriotische Front) mit Mikis Theodorakis

Sie wurde auch von der kommunistischen Partei KKE unterstützt und arbeitete ab März 1968 mit der von EK-Leuten und Sozialdemokraten gegründeten DA (Dimokratiki Amyna – Demokratische Verteidigung) zusammen

Nach seiner Haftentlassung gründete Andreas Papandreou Ende Februar in Paris die PAK (Panellinio Apeleftherotico Kinima – Panhellenische Befreiungsbewegung) mit Sitz in Stockholm

Sie wurde von der schwedischen Regierung finanziell unterstützt und war ideologisch ein Vorläufer der PASOK.[77] Der Komponist Mikis Theodorakis tauchte unmittelbar nach dem Putsch unter und rief zum Widerstand auf

Vier Monate lang kämpfte er im Untergrund mit der “Patriotischen Front” gegen die Junta

Im August 1967 wurde er verhaftet, gefoltert, in das Bergdorf Zatouna verbannt und später in das Konzentrationslager Oropos überführt

Theodorakis’ Musik war bereits am 1

Juni 1967 verboten worden; wer ihnen zuhörte, dem drohte eine Haftstrafe

Gewaltsamer Widerstand [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Auch der gewalttätige griechische Widerstand respektierte die abwartende Haltung der Bevölkerung – obwohl es zu zahlreichen (Bomben-)Anschlägen kam, wurde peinlich genau und erfolgreich darauf geachtet, dass niemand zu Tode kam

„Zwischen Mai und August [1969] explodierten über neunzig (Bomben) in Athen und Thessaloniki […] Es gab Bombenanschläge auf Autos amerikanischer Offiziere und Diplomaten und auf NATO-Einrichtungen

[…] Höllenmaschinen gingen im Gebäude des Premierministers los, in die Generaldirektion der Asfaleia und der KYP

[…] Aber es war immer noch so, dass sich die Gewalt nur gegen Dinge richtete, in der Folge gab es einige leichte Verletzungen, aber keine Toten.[78] […] (Die Angriffe) zeigten der Junta, dass man auch ernst werden kann und verunsicherten sie.“ – Richter: Griechenland 1967-1973, Widerstand, S

345 f., Frühjahr und Sommer 1973 [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März und April 1973 regte sich auch innerhalb der Nato internationaler Widerstand, und US-Botschafter Tasca warnte seine Regierung vor Dimitrios Ioannidis, Chef der Militärpolizei ESA, der öffentlich einen härteren Kurs forderte: „Nur wenn er (Papadopoulos) die Verfassung aufhebt von 1968 in voller Kraft, konnte er seine Position retten.“[79] Am 23

April meldete sich auch der 1967 vom Militär gestürzte Ministerpräsident Konstantinos Karamanlis zu Wort (in der sofort beschlagnahmten Athener Zeitung Vradyni)

), der Junta die Schuld zu geben und die Rückkehr des Königs und die Bildung einer starken Regierung (die natürlich unter ihm stand) zu fordern.[80] Velos heute mit einer Ausstellung über die Diktatur Dieheute mit einer Ausstellung über die Diktatur

Papadopoulos interpretierte dies als Appell an die Royalisten, und im Mai 1973 unternahmen auch Marineoffiziere einen Putschversuch, der jedoch kurz zuvor entdeckt wurde und folgenschwer für die beteiligten Kreise scheiterte troyer Velos war bereits ausgelaufen und seine Kursänderung zum italienischen Hafen Fiumicino und das dortige Gesuch um politisches Asyl durch Kommandant Pappas sorgten für weltweites Aufsehen

“In Washington wurden Zweifel laut, ob die griechischen Streitkräfte überhaupt noch einsatzfähig seien.”[81] Papadopoulos versuchte nach vorne zu fliehen, schaffte die Monarchie am 1

Juni 1973 offiziell ab, versprach Parlamentswahlen, deren Abstimmung verschoben worden war seit 1968 (pseudodemokratischer) Verfassung und Referendum am 29

Juli 1973: Abstimmung über sich selbst als alleinigen Präsidentschaftskandidaten

rund 25 Prozent der Wähler blieben den Urnen fern.“ 77 % (3,8 Millionen) stimmten mit JA und 22 % (1 Million) mit NEIN

“Trotz zahlreicher Zweifel erklärte der Oberste Gerichtshof am 13

August 1973 die Wahlen für gültig.”[82]

Papadopoulos war großzügig und kündigte eine Amnestie an: „Tatsächlich wurden alle politischen Gefangenen (noch 350) freigelassen Amt des Premierministers

Am 1

Oktober 1973 setzte er als Präsident alle bisherigen Minister ab, einschließlich der sechs Mitglieder der ursprünglichen Junta

Die Ernennung einer neuen Regierung unter Spyros Markezinis “war zu klein für die Demokraten (als Maß für Demokratisierung) und zu groß für die Hardliner im Militär.“[84]

Der November 1973 Polytechnic Riot [Bearbeiten| Quelltext bearbeiten ]

→ Hauptartikel : Aufstand am Polytechnio Athen

Gedenkstein in der Stadt Drama

A Jugend- und Studentenbewegung, vergleichbar mit der Bewegung von 1968 in vielen westeuropäischen Ländern, konnte sich in Griechenland nicht entwickeln, weil die Diktatur jede Form der Opposition, auch an den Universitäten, unterdrückte, jedoch im Laufe der Jahre Ressentiments gegen die große Universitäten waren immer wieder darüber aufgeflammt, dass die Studierenden ihre Vertreter in die Hochschulgremien nicht demokratisch wählen durften.[85] Beginn der Proteste [ edit | Quelle bearbeiten ]

Im Wintersemester 1972/73 wurden erneut Wahlen ausgerufen und die Studierenden wollten auch über die Inhalte der Lehrveranstaltungen diskutieren

Nach der Ablehnung kam es zu ersten Protesten, Polizeieinsätzen und einem Gesetz, das es ermöglichte, “aufsässige Studenten sofort zum Wehrdienst einzuziehen”.[86] Andererseits gab es weitere Unruhen und neue Einberufungen

Schließlich verbarrikadierten sich am 21

Februar etwa 2.000 Studenten im Gebäude der juristischen Fakultät

Doch die Junta-Führung blieb standhaft – die 96 eingezogenen Studenten sollten ihren Wehrdienst leisten

Nun folgten Unruhen in Thessaloniki und Patras

In Athen wird die Juristische Fakultät erneut besetzt, am 20

März 1973 stürmt die Polizei das Gebäude.[87] Jeglicher Rechtsbeistand durch griechische und internationale Anwälte wurde den Festgenommenen verweigert

Nach der alljährlichen Trauerfeier für Georgios Papandreou in der Athener Kathedrale am 4

November kam es zu Kundgebungen gegen die Junta und zu Straßenschlachten mit der Polizei, die sofort einschritt

Drastischere Urteile gegen Studenten führten zu erneuten Protesten, zunächst an der Universität Athen

Besetzung des Polytechnio [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Am 14

November besetzten einige tausend Studenten das Polytechnio in Athen

Andere versammelten sich in anderen Universitätsinstituten

Alle Studierenden forderten, ihre Vertreter selbst wählen zu dürfen

Die Wahlen sollten am 4

Dezember 1973 stattfinden.[88] Papadopoulos zögerte zunächst, weil sich der Direktor und der Senat des Polytechnio auf die Seite der Studenten stellten und sogar der Bildungsminister zu vermitteln versuchte

In den nächsten Tagen schlossen sich Tausende von Arbeitern und Jugendlichen den Studenten an

Am 15

November „gegen 20 Uhr stieg die Zahl auf etwa 15.000

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Dem Lenkungsausschuss gehörten zwei Arbeiter und ein Student an.“[89]

Am 16

November besetzten rund 1.000 Studenten Institute an ihren Universitäten in Thessaloniki und Patras

Am Nachmittag befahl Papadopoulos, die Armee in Athen einzusetzen

Nachdem das Gelände des Polytechnio von der Polizei abgeriegelt worden war, setzten sich um 22.30 Uhr Militäreinheiten mit 10 Panzern und drei gepanzerten Mannschaftstransportern in Bewegung in Richtung Zentrum

Inzwischen war der Vorplatz des Polytechneion voller Studenten

Es gab verzweifelte Verhandlungsversuche, aber am 17

November um 1 Uhr morgens rollte ein Panzer durch das Eingangstor

Die Soldaten betraten das Gebäude

Um 2:45 endeten die Sendungen von Radio Polytechneion

Die Schüler auf dem Gelände und im Gebäude versuchten zu fliehen

Vielen gelang die Flucht, aber eine große Zahl wurde festgenommen.“ – Richter, S

393 f

Adaptiert von: Woodhouse: Rise and Fall, p

137

Denkmal für die Opfer des Aufstands vom November 1973 im Hof ​​des Athener Polytechnio

Die später im Prozess gemachten Angaben zu den Opfern variieren

Danach gab es zwischen 700 und 1000 Festnahmen, zwischen 180 und 200 Verletzte und 23 Tote

Die Polizei sagte, weniger als ein Dutzend seien verletzt worden, keiner von ihnen habe Schusswunden

Nur ein Polizist wurde schwer verletzt

[Anmerkung 7] Die Unruhen werden allgemein als „Studentenunruhen“ angesehen, aber eine Aufschlüsselung der bei der Razzia in der Nacht vom 16

auf den 17

November Festgenommenen zeigt, dass die Beteiligung viel breiter war: „Nur 49 Studenten kamen vom Polytechneion

268 Studenten gehörten anderen athenischen Universitätseinrichtungen an

74 waren Studenten und 475 Arbeiter.“[90]

Bis heute findet jedes Jahr am 17

November eine Gedenkdemonstration statt

Das Ende des Regimes [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Fall von Papadopoulos [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

“Die Ereignisse um das Polytechneion beschleunigten eine weitere Entwicklung:”[91] Die vage Aussicht auf eine allmähliche Rückkehr zur Demokratie 1973 unter dem Druck zunehmender Unzufriedenheit mit dem Regime, nachlassendem wirtschaftlichem Erfolg und außenpolitischer Isolation durch Papadopoulos 1973 – die unverdient schon als „politischer Wendepunkt“ (griechisch μεταπολίτευση metapolitefsi) – erregte den Zorn von Hardlinern im Militär, die ihm vorwarfen, die Ideale des Putsches vom 21

April zu verraten.[92] Am 23

November 1973, als die Universitäten zurückverlegt worden waren “Papadopoulos akzeptierte den Wunsch von Markezinis, die Wahlen im Februar 1974 abzuhalten.”[93] Dies sollte auf einer bevorstehenden Sitzung des Nato-Rates bekannt gegeben werden, nun musste die Gruppe um ESA-Chef Dimitrios Ioannidis handeln

In den frühen Morgenstunden des 25

November 1973 rollten erneut Panzer in das Zentrum von Athen, das Telekommunikationszentrum wurde besetzt und Papadopoulos in seiner Residenz isoliert e

Gegen Mittag erschien der neue Präsident im Fernsehen: Phaidon Gizikis

Adamantios Androutsopoulos wurde neuer Premierminister

Die sechsjährige Herrschaft von Georgios Papadopoulos war vorbei

Das Regime von Ioannidis [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Chef der ESA-Militärpolizei, Dimitrios Ioannidis, „war ein asketischer Fanatiker im Denken und Handeln, der nicht an eine Demokratie nach westlichem Muster glaubte

[Er war. ..] verantwortlich für die von seinem Volk verübten Folterungen und billigte sie

Im Moment reichte es ihm, die Entwicklungen hinter den Kulissen zu steuern.“[94] Die neue Regierung machte wieder allerlei Versprechungen, aber selbst US-Botschafter Tasca stellte fest, dass die „Flitterwochen“ kurz waren und bald Ernüchterung folgte. [ 95]

Politisch wurde die US-Regierung durch den Watergate-Skandal geschwächt – US-Außenminister Kissinger “übernahm de facto die Rolle des Präsidenten […], der absolut keine Ahnung von Griechenland hatte.”[96] Am 20

März 1974 bei einer Sitzung in Washington jede Entscheidung vertagte – dies bedeute, “dass er (Kissinger) sich auch gerade zugunsten von Ioannidis in seine Politik der Nichteinmischung einmischte, denn Nichteinmischung bedeutete Zustimmung.”[97] Warnende Stimmen im US-Außenministerium konnte sich nicht durchsetzen

Sorge bereiten den Amerikanern die weitere Dequalifizierung der Armeeführung durch den weitgehenden Austausch von Offizieren auf „höchsten Kommandoposten“ durch unerfahrene, aber loyale Regimeanhänger: „Es ist kaum verwunderlich, dass in einer solchen Armee nichts, weder die Führung noch die Logistik , funktionierte nicht mehr, konnte aber katastrophale Folgen haben, wenn eine äußere Bedrohung eintreten sollte.[…Außerdem] sah sich das neue Regime nicht als Teil des westlichen Bündnissystems.“[98] Hinzu kam eine erneute Verschlechterung In der wirtschaftlichen und sozialen Lage kam es nun zu einer Ausweitung des Konflikts mit der Türkei: Der griechisch-türkische Konflikt [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] 1973 – bezeichnenderweise im Jahr des „Ölpreisschocks“ – wurde Öl in der Türkei gefunden östliche Ägäis und es gab einen Streit um die Hoheitsgewässer der beiden Nachbarstaaten, verschärft durch seerechtliche Bestimmungen auf den jeweiligen Festlandsockeln bzw durch die ägäische Inselwelt repliziert und vielfältig interpretiert werden

Bereits im Frühjahr 1974 kam es zu Zwischenfällen mit Flugzeugen, Drohungen und Zusicherungen, Abbrüchen und Wiederaufnahmen von Verhandlungen, und „am 3

Juli 1974 erklärte [der griechische] Außenminister Tetenes seinen Rücktritt, weil er […] Angst hatte dass es zu einem gewalttätigen Konflikt kommen könnte […] Weitere Entwicklungen wurden (allerdings) in die Ereignisse auf Zypern eingesogen.“[99]

Die Zypernpolitik des Ioannidis-Regimes [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Papadopoulos – so Heinz Richter – “war ein Realpolitiker gegenüber Zypern geworden, […] er wusste, dass jeder Versuch, die Enosis durchzusetzen, einen Krieg mit der Türkei bedeutete, und dies eine Niederlage für Griechenland bedeuten würde […]

” Ioannidis hingegen: „Es fehlte nur noch ein Anlass für eine Intervention.“ (S

415).

Im Juni 1974 sprach Ioannidis in Regierungskreisen offen darüber, dass der zypriotische Präsident Makarios III, den er auch als „kommunistischen Freund“ bezeichnet hatte, beseitigt werden müsse, und er sprach sogar mit US-Botschafter Tasca über „Wechsel“

aus”

Makarios selbst nahm solche Warnungen nicht ernst, da er sich eine solche Provokation durch die Türkei nicht vorstellen konnte

Ioannidis “versicherte sogar dem Athener CIA-Chef am 14

Juli, dass die griechische Regierung nichts gegen Makarios unternehmen würde.”[100]

Der Staatsstreich in Zypern [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

„Der Putsch gegen Makarios begann am 15

Juli 1974 um 8 Uhr morgens, als rebellische Mitglieder der Nationalgarde den Präsidentenpalast angriffen

Makarios gelang knapp die Flucht

[…] Über den britischen Stützpunkt Akrotiri wurde er per Flugzeug über Malta nach London gebracht

Tatsächlich scheiterte der Putsch gegen Makarios, als der Versuch auf sein Leben scheiterte.“[101] In den nächsten Tagen kontrollierten die Putschisten die gesamte Insel und errichteten ein Terrorregime unter Ioannidis Getreuem Nikos Sampson, „bekannt als pathologischer Mörder.” Eine türkische Invasionsflotte, die seit dem Vorabend unterwegs war, wurde in Athen als “Übung” missverstanden und so marschierten die türkischen Streitkräfte am Morgen des 20

Juli 1974 ungestört in Zypern ein

Militärkonvoi in der Region Katerini

Griechischer Panzer auf dem Weg zur türkischen Grenze

Der Kriegsrat der Junta verkündete daraufhin die Mobilisierung der Armee: “200.000 Mann [wurden] in Thrakien für eine Gegenoffensive gegen Istanbul […] Truppen und Panzer [verlegt] auf die Ägäischen Inseln”[102] bereitgestellt

Während die US-Diplomatie im Vorfeld des Putsches nichts unternommen hatte – „Unbewußt der Konsequenzen […] (Henry Kissinger) lass die Dinge ihren Lauf nehmen“ – versuchte nun sein Chefunterhändler, Joseph J

Sisco, beide Seiten zu besänftigen

Der türkische Premierminister Bülent Ecevit und sein Militär waren jedoch nicht bereit, ihren Vorteil aufzugeben, und Ioannidis glaubte, dass „die einzige Lösung ein Krieg mit der Türkei“ sei.[103] Der Zusammenbruch [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Obwohl auf amerikanischen Druck hin ein Waffenstillstand für den 22

Juli 1974 vereinbart wurde, begann an diesem Tag um 11 Uhr die zweite türkische Landung mit dem Ziel, die Insel zu teilen

Der Oberbefehlshaber der griechischen Armee, General Bonamos, erklärte, es gebe “keine Möglichkeit, den Kampf der Nationalgarde zu unterstützen”, und stellte sich damit gegen Ioannidis

Aber die Oppositionsoffiziere in Nordgriechenland waren entschlossener: „In Athen gingen am 22

Juli Gerüchte durch die Stadt

Einer von ihnen sagte, dass 250 Offiziere des 3

Korps in Mazedonien den Rücktritt der Regierung und die Rückkehr des Königs gefordert hätten, was tatsächlich stimmte

Der Appell wurde von der Deutschen Welle und der BBC nach Griechenland geschickt.“ – H.A

Richter: Griechenland 1950–1974

Zwischen Demokratie und Diktatur

S

438 f.

„Ioannis Davos, kommandierender General des 3

Armeekorps in Thessaloniki und erklärter Gegner der Ioannidis-Clique, befehligt seit der Mobilmachung gegen die Türkei den Großteil der Streitkräfte

Dann führte er den entscheidenden Schlag gegen die Athener.“[104]

In Athen war Marinechef Petros Arapakis die treibende Kraft; Am Morgen des 23

Juli 1974 erklärte er die Militärregierung für abgesetzt

Minister der Junta räumten ihre Ämter

„Ioannidis verabschiedete sich und bat die Armeeführung um zwei Tage Urlaub

Danach verließ er das Zimmer.“[105]

„Über Nacht verschwand das KZ-Regime, das mehr als sieben Jahre lang eine Schande für die Wiege der Demokratie, ein Ärgernis für EG-Europa und eine Last für das westliche Bündnis gewesen war, wie ein Gespenst: eine Diktatur, die weder Ideologie hatte noch zeigen konnte menschenpolitische Perspektiven, ein hohles, auf Machtausübung ausgerichtetes Staatssystem und sonst nichts.“ Der Spiegel Nr

31/1974, p

40

Evangelos Averoff schlug Karamanlis als Regierungschef vor und nach einigem Hin und Her telefonierte der bisherige Präsident Phaidon Gizikis mit dem Ex-Premierminister, der nach der Bekanntgabe seiner Wahlniederlage 1964 am 23

Juli im Radio nach Paris ins Exil gegangen war , 1974 um 19:03 Uhr Dies löste die größte Massendemonstration seit der Räumung Athens durch die Wehrmacht 1944 aus.“[106]

Konstantinos Karamanlis erklärte sich bereit, den Posten des Premierministers zu übernehmen

Als er am Mittwoch, dem 24

Juli 1974, um 2 Uhr morgens in einem Flugzeug des französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing in Athen ankam, fand ein spontanes Volksfest statt

“Während die Menge auf den Straßen tobte, versammelten sich 5.000 Studenten [an der Technischen Universität] zu einem Requiem […] und verlasen eine Liste von 42 Jungen und Mädchen, die im November 1973 erschossen wurden.”[107] Am 24

Juli 1974 wurde bereits das neue Kabinett vorgestellt „und der Regierungssprecher [verkündete], dass alle politischen Gefangenen freigelassen [werden], […] alle politischen Vergehen amnestiert werden

[…] Am 25

Juli 1974 kehrten die letzten 45 Häftlinge […] aus Gyaros zurück.“[108]

Mikis Theodorakis und Melina Mercouri kehrten aus dem Exil nach Hause zurück

Im Kabinett von Karamanlis, das am 26

Juli vorgestellt wurde, wurde Georgios Mavros stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister, Averoff wurde Verteidigungsminister

Letzterer stellte gleich fest, „dass die Kompetenzen der Militärpolizei auf den militärischen Bereich beschränkt sind“

Als er aufgefordert wurde, Ioannidis als Kommandanten der Militärpolizei abzusetzen, lehnte Averoff dies ab und sagte: „Es gab keinen Grund, gegen Ioannidis vorzugehen, schließlich war er einer der Offiziere, die die Rückkehr zur Demokratie ermöglicht hätten

Offensichtlich wagte Averof noch nicht, gegen Ioannidis vorzugehen

Auch Papadopoulos war noch auf freiem Fuß.“[109]

Karamanlis ging sehr vorsichtig und schrittweise vor, um den Staatsapparat und das Militär von Junta-Anhängern zu säubern

Am 19

August wurden zehn Generäle zwangspensioniert und am 26

August „jetzt endlich auch Ioannidis“

Gegen 20 Beamte wurde ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs [Folter] eingeleitet

“Die Entscheidung, alle Akten der Militärpolizei mit Ausnahme von Spionagefällen zu vernichten, war fragwürdig.” Am 28

August wurde eine Untersuchung gegen die Verantwortlichen für das Vorgehen gegen das Polytechneion eingeleitet, und am 21

Oktober empfahl der Bericht, Ioannidis und 29 Armee- und Polizeibeamte anzuklagen

„Erst am 23

Oktober wurden Papadopoulos, Pattakos, Makarezos, Ladas und Rougofalias verhaftet und auf die Insel Kea in den Kykladen verbannt

Dennoch wagte man es nicht, massiv gegen die Junta und ihre Kollaborateure vorzugehen.“[110] Drei Anführer des Militärputsches vom 21

April 1967 – Papadopoulos, Pattakos und Makarezos – wurden im August 1975 wegen Hochverrats zum Tode verurteilt , Dimitrios Ioannidis zu lebenslanger Haft.[111] Die Strafen wurden später in lebenslange Haft umgewandelt

Übergang zur Demokratie [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Nach der Wiedereinführung der Verfassung von 1952, der Erklärung der Gültigkeit des Rechtsstaats und der Neuregistrierung politischer Parteien wurden die großen Parteien der Zeit vor der Junta wiederbelebt oder neu gegründet

Bei den Wahlen vom 17

November 1974 kandidierte Karamanlis mit seiner Partei Nea Dimokratia (ND) und der Parole „Ich oder die Panzer“ und gewann 54,37 % der Stimmen und aufgrund erhöhter Verhältniswahl 73,3 % der Sitze

Mavros’ Partei Enosis Kentrou Nees Dynames (EK-ND) gewann 20,42 % und 20 % der Sitze.[112] Das eigentliche Problem in diesen Monaten, das eine weltpolitische Dimension annahm, war die Eskalation des Zypernkonflikts durch die anfängliche Unterstützung des Putsches auf Zypern und die anschließende Teilung der Insel

Konflikt um Zypern [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zeitgleich mit dem Rückzug von Ioannidis und mit ihm die Militärdiktatur kam es auch in Nikosia auf Initiative von UN-Vertretern, die rechtsstaatliche Verhältnisse forderten, zu einem Machtwechsel: Der Putschpräsident Sampson trat zurück und wurde durch Kliridis ersetzt gab schnell zu verstehen, dass er “Makarios als legitimen Präsidenten betrachtet und ihn nur vertritt”.[113] Am selben Tag erklärte Karamanlis in Athen, er werde Zyperns „Unabhängigkeit und territoriale Integrität mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht“ verteidigen.[114] Karamanlis zog die Armee aus Thrakien ab – „das am 24

Juli zurückgetretene Militärregime war für die Situation verantwortlich.“[115]

Der neue Außenminister Mavros reiste zur Genfer Konferenz (25.-30

Juli 1974) über Zypern und stieß bei seinem türkischen Amtskollegen Güneş auf eine harte Linie

Die Türkei wollte ein großes Gebiet für eine autonome türkische Volksgruppe innerhalb eines unabhängigen Zyperns einrichten, wozu Karamanlis seine Zustimmung nicht geben konnte

Kissinger hatte zuvor vermittelt, und so kam es vom 8

bis 14

August 1974 zu einer weiteren Konferenz in Genf

Die türkischen Truppen rückten systematisch weiter vor

Dadurch verärgerte Ecevit auch die Briten und Amerikaner, aber sie waren sich untereinander nicht einig und Karamanlis und Makarios wollten sich gegenseitig nicht dazu überreden, sich den türkischen Plänen zu unterwerfen

Eine halbe Stunde nach Ende der Konferenz begann die zweite türkische Militäraktion, die auf keinen Widerstand stieß und eine große Fluchtwelle unter den Griechen auslöste

“Als der zweite Waffenstillstand am 16

August 1974 um 18 Uhr in Kraft trat, hatte die türkische Armee fast 37 % der Fläche Zyperns besetzt.”[116]

Als Karamanlis die Nachricht von dem türkischen Angriff hörte, hatte er „außer sich vor Wut über Ecevits Verhalten“ U-Boot- und Luftangriffe auf die Invasionstruppen befohlen, eine Idee, die sowohl von seinen Kommandeuren als auch von Averoff abgelehnt wurde

Griechenland konnte sich Krieg und Niederlage durch die Türkei nicht leisten

Daraufhin erklärte Karamanlis den Austritt Griechenlands aus der Nato, politisch solle das Land aber Mitglied des Bündnisses bleiben.[Anm effektiver Druck durch die NATO auf die Türkei.“ [117] Unabhängig davon entwickelten sich hektische internationale Aktivitäten, aber die Türkei hatte vollendete Tatsachen geschaffen und Griechenland war nicht bereit, sie in dieser Form zu akzeptieren

Die Neue Zürcher Zeitung kommentierte: “Zypern ist jetzt offenbar ein weiteres Land, das das Allheilmittel für post- WWII-Konflikt, nämlich Teilung.“[118]

Am 18

August brachen in Athen massive antiamerikanische Proteste aus, weil die Bevölkerung den Vereinigten Staaten vorwarf, die Türken zu bevorzugen

Die nächsten Wochen vergingen mit diplomatischen Kontakten von allen Seiten, auch durchweg Europa, um einen Kompromiss zwischen griechischer, türkischer und zypriotischer Seite zu erzielen, wobei die Türken ohne Zweifel die stärkste Position hatten, nicht einmal Kissinger als Gegner, der „die Türkei für den nächsten Nahostkrieg brauchte“[119] und so weiter es war absehbar, dass die Türken ihre „bizonale Lösung“ durchsetzen würden.“ Karamanlis und Makarios konnten sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen und so zog sich der griechische Ministerpräsident aus dem Lösungsprozess zurück: „Von nun an wird die n Verhandlungen über eine Lösung des Zypernproblems seien Sache der Zyprer selbst

Athen war bereit, jede Lösung zu akzeptieren, der Makarios oder die Zyprioten zustimmen würden

[…] Moralisch hat er die Zyprioten im Stich gelassen, aber im Interesse Griechenlands hatte er keine andere Wahl.“[120] Die daraus resultierenden Vereinbarungen sind bis heute der Status quo

„Eine pragmatische Wirtschaftspolitik, zurückhaltend Demokratisierung und Annäherung an Westeuropa (Wiederaufnahme in den Europarat 1974, Vollmitglied der EG 1981) führte Griechenland in eine ruhigere Phase seiner jüngeren Geschichte.“[121]

„Es ist oft gesagt worden, welche Übel die Diktatur mit sich brachte; Am schlimmsten ist der irreparable Schaden für Zypern

Ohne es zu wollen, haben die Putschisten auch etwas Gutes getan, weil sie den Lauf der Geschichte beschleunigt haben: die Abschaffung der Monarchie, die Einführung des Neugriechischen, die Zulassung aller politischen Parteien..

– Veränderungen, die sonst Jahrzehnte gedauert hätten.

Diktaturen wenden Gewalt und Folter an, um sich aus der Sphäre der Politik auszuschließen

Sie sollten daher unter keinen Umständen toleriert werden

Eine Diktatur muss sofort abgelehnt werden, ohne Wenn und Aber.“ Georgios Koumantos [122]

Athener [Rodis Roufos]: Im Griechenland des Obersten

London: Chatto & Windus 1972.

London: Chatto & Windus 1972

Aris Fioretos: Maria

Roman

Übersetzung Paul Berf

Hanser Verlag, München 2016.

Übersetzung Paul Berf

Hanser Verlag, München 2016

FRUS (Foreign Relation of the United States): 1964–1968 , XVI., Washington: Government Printing Office 1978

, XVI., Washington: Government Printing Office 1978

Keesings Contemporary Archives

Clogg & Yannopoulos.

Clogg & Yannopoulos

Periklis Korovessis: Die Volkshüter

Raith, München 1976

(Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1981f) (Autobiographie über Folter)

Raith, München 1976

(Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1981f) (Autobiographie über Folter) Marios Nikolinakos: Die verhinderte Demokratie, Modell Griechenland

[Hrsg

von u

Kostas Nikolaou]

Ausgabe Suhrkamp Nr

302

Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1969

[ed

von u

Kostas Nikolaou]

Ausgabe Suhrkamp Nr

302

Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1969

Nicos Poulantzas: Die Krise der Diktaturen

Portugal, Griechenland, Spanien

Suhrkamp, ​​Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-518-10888-3.

Suhrkamp, ​​Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-518-10888-3

Heinz A

Richter: Griechenland 1950-1974

Zwischen Demokratie und Diktatur

Verlag F

P

Rutzen, Mainz/Ruhpolding 2013, ISBN 978-3-447-06908-3, S

418 und 432.

Verlag F

P

Rutzen, Mainz/ Ruhpolding 2013, ISBN 978-3-447-06908-3, S

418 und 432

Stephen Rousseas: Militärputsch in Griechenland oder Im Hintergrund der CIA

Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1968.

Rowohlt-Taschenbuchverlag, Hamburg 1968

Ansgar Skriver: Soldaten gegen Demokraten: Militärdiktatur in Griechenland

Kiepenheuer & Witsch, 1968.

Kiepenheuer & Witsch, 1968

Pavlos Tzermias: Neuere griechische Geschichte

Eine Einleitung

3

Auflage, Francke, Tübingen 1999

3

Auflage, Francke, Tübingen 1999

Helen Vlachos: Griechenland

Dokumentation einer Diktatur

Jugend und Volk Verlag, 1972

Jugend und Volk Verlag, 1972

Christopher Montague Woodhouse: Aufstieg und Fall der griechischen Obersten

Franklin Watts, NewYork 1985.

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Hochtouren in den Alpen mit Bergführer – AlpineWelten Update

Sobald Du nach einem Hochtouren Kurs und einfacheren Hochtouren gerüstet bist für die ersten 4.000er Gipfel in den Alpen, kommt zwangsläufig ein Megaklassiker den jeder Hochtouren Bergsteiger im Visier hat. Die “Spaghettirunde”. Mit der Möglichkeit bis zu 11 Viertausender in einer Woche zu besteigen bietet diese einmalig Hochtour einen …

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Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

Höhe kann dich krank machen

Gerade in den Alpen ist die Akklimatisierung für Gipfel in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig, um gesundheitlich keinen Schaden zu nehmen und vor allem Spaß an der Höhentour zu haben! Wer eine Expedition plant, ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert sich langsam

Bei einer Wochenendtour in den Alpen ist das anders

Am Samstag schnell ins Auto gestiegen und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und dann wieder nach Hause

Das kann gut sein

In den meisten Fällen werden Sie damit keinen Spaß haben

Hier geben wir einige Tipps aus unserer Bergführererfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien

Oft werden Höhenprobleme verdrängt und aus „Scham“ nicht gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden geäußert

Das kann auch in den Alpen tödlich enden! Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich

Lungenödem HAPE ist in den Westalpen recht häufig! Deshalb ist die Offenheit bei auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden

Es ist nicht als Schwäche zu sehen, wenn Sie unter Höhensymptomen leiden, es kann jeden treffen! Wenn Sie sich dann “Dummheit” vorwerfen können, wenn Sie die Eingewöhnung vernachlässigt haben

Unsere 3 Tipps zur Eingewöhnung

ZEIT bringen

Der größte Faktor ist der Zeitmangel

Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man auf Touren zwischen 3.000m und 5.500m, sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen

Der Wohnort liegt oft eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und damit die Schlafhöhe, z.B

in Zermatt auf 1600m, ist eine Art „leichte“ Akklimatisierung

Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn benutzt, die oft auf über 3.500 m führt, wie zum Beispiel auf das Klein Matterhorn, die höchste Bergstation Europas mit 3.883 m

Hier beginnt die eigentliche Höhentour und wer hier noch nicht akklimatisiert ist, wird Probleme bekommen

So ist es bei mehrtägigen Hochtouren unbedingt erforderlich, im Vorfeld einen Höhenausgleich vorzunehmen

Die Dauer ist individuell unterschiedlich und wird nicht wesentlich vom Trainingszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel

Trainiere deine Schlafhöhe (go high – sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern nachts in der Hütte, wenn die Schlafhöhe zu hoch ist

Bei Hochtouren mit Hüttenübernachtungen über 3.000 Metern sollte man vorher unbedingt auf über 2.500 Metern übernachten

Idealerweise steigst du einige hundert Höhenmeter über der Hütte auf, bevor du auf die eigentliche Schlafhöhe absteigst

Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400 m pro Tag erhöht werden

Die Frage “Wie war letzte Nacht” sollte man sich jeden Tag stellen..

Touren und Übernachtungen im Voraus

Bei Höhentouren in den Westalpen haben Bergsteiger, die 2-3 Tage früher anreisen und einfache Touren auf rund 3.000 m Höhe unternehmen, eine deutlich höhere Chance, den Gipfel zu erreichen, als diejenigen, die am Tag des Tourenbeginns anreisen

Höhen über 3.000 m in den Gebieten sind oft bequem mit Seilbahnen zu erreichen

Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und “entspannt” in großer Höhe aufhalten

Es geht nicht um Trainingstouren, sondern darum, in der Höhe zu bleiben

Die Infrastruktur in den Hütten ist in den Alpen so gut, dass sie sich auch zum Training eignet

Schlafhöhe gibt genügend Möglichkeiten, die unbedingt genutzt werden sollten.

“Nice to know”

Was sind die Symptome der Höhenkrankheit? AMS – Akute Höhenkrankheit

Die meisten Kletterer haben AMS-Symptome in Höhen über 3.000 m erlebt

Dies äußert sich in Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlaflosigkeit

Leitsymptom ist der Kopfschmerz, der von leichtem Druck bis zum „Kopfplatzen“ vor allem nachts und morgens variiert

Auslöser ist der in großen Höhen niedrigere Luftdruck und damit der sinkende Sauerstoffpartialdruck

Die Symptome können in Höhen über 2.000 m auftreten und treten normalerweise nach einigen Stunden in der Höhe auf

Die Symptome verschwinden innerhalb von 2-3 Tagen, sofern Sie sich keinen größeren Höhen aussetzen

Die Nichtbeachtung von AMS kann zu einem tödlichen Höhenhirnödem HACE! führen

Symptome:

Kopfschmerzen – von leicht bis zum Bersten des Kopfes, besonders nachts und morgens

Schwäche – Leistungsabfall, häufige Pausen und Gleichgewichtsverlust

Schlafprobleme – geht bis hin zu vollständiger Schlaflosigkeit

Bewusstseinsstörungen – Lustlosigkeit, Lethargie und Verwirrtheit

Psyche – Stimmungsschwankungen

Abhilfe:

Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

Oxygenierung

Fehler:

Medikamente können die Symptome des tödlichen Hirnödems HACE maskieren

HAPE – Lungenödem in großer Höhe

In großen und extremen Höhen entwickelt sich nach längerer nicht akklimatisierter Exposition häufig ein Lungenödem

> 1 Tag

Das Ödem wird durch den schnellen Aufstieg in die Höhe und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck verursacht

Sie äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber

Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und ein trockener bis blutiger Husten

Auch Erbrechen und eine extrem geringe Urinmenge pro Tag sind häufig Anzeichen des Krankheitsbildes

Der schnelle Abstieg kann helfen! Bei Nichtbeachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

Symptome:

Extremer Leistungsabfall

Rasselhusten (blutig im Endstadium)

Fieber

Engegefühl in der Brust

Abhilfe:

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Schneewarnung in der Türkei und Griechenland – Flüge … Aktualisiert

Mar 09, 2022 · ISTANBUL (dpa-AFX) – Wegen der Ankündigung starken Schneefalls in der Türkei hat die Fluggesellschaft Turkish Airlines Hunderte Flüge abgesagt. Es wurden insgesamt 205 Verbindungen für …

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