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by Tratamien Torosace

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Neues Update zum Thema penny penny penny kampf dem preis


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Penny-Markt – Wikipedia Update

Penny (Eigenschreibweise: PENNY) ist ein international tätiger deutscher Lebensmittel-Discounter, der in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern Filialen hat. Keimzelle des Unternehmens ist die 1973 gegründete Vertriebslinie der Leibbrand-Gruppe, Sitz der Penny-Markt GmbH ist Köln.Seit 1989 gehört Penny vollständig zur Rewe Group.

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Penny (Eigenschreibweise: PENNY) ist ein internationaler deutscher Lebensmitteldiscounter mit Filialen in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern.[4][5] Keimzelle des Unternehmens ist die 1973 gegründete Vertriebslinie der Leibbrand-Gruppe.[1] Die Penny-Markt GmbH hat ihren Sitz in Köln

Seit 1989 gehört Penny zu 100 % zur Rewe Group.[6] Gründung des Discounters [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Am 17

Mai 1973 eröffnete die Leibbrand-Gruppe den ersten Pfennigmarkt in der Innenstadt von Limburg an der Lahn.[1] Der Erfolg dieses Geschäfts veranlasste die Eigentümer, weitere Geschäfte unter der Marke zu eröffnen.[7] Penny entwickelte sich zu einer schnell wachsenden Discounterkette.[8] Um am Erfolg der gesamten Leibbrand-Gruppe teilzuhaben, beteiligte sich die Rewe Group 1974.[9] 1989 wurde die Leibbrand-Gruppe einschließlich Penny vollständig in die Rewe-Gruppe verschmolzen.[6] Penny trug damals einen großen Teil zum Umsatz der gesamten Gruppe bei.[10] Nach der deutschen Wiedervereinigung expandierte Penny in die neuen Bundesländer.[11] Darüber hinaus erlangte das Unternehmen Anfang der 1990er Jahre durch eine breit angelegte Werbekampagne für verschiedene Eigenmarkenbiere mehr Aufmerksamkeit.[12] Internationale Expansion [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

In den 1990er Jahren weitete Penny sein Geschäft auf Märkte außerhalb Deutschlands aus:[13] 1994 gründete die Rewe Group ein Joint Venture mit dem italienischen Einzelhandelskonzern Esselunga, um Penny nach Südeuropa zu bringen.[14] Auch in England entstanden Penny-Märkte.[15] 1995 setzte die Kette ihre Expansion mit der Übernahme von 40 Discountern in Frankreich von der niederländischen Vendex Food Groep fort

Im Vorfeld des Kaufs von Billa durch die Rewe-Gruppe 1996 wurde Penny nach Ungarn geholt und auch in Spanien wurden mehrere Filialen eröffnet.[18][19] Ein weiterer Standort war Tschechien.[20] Obwohl einige Geschäfte wieder geschlossen wurden,[21] stieg Penny zu einem der führenden europäischen Lebensmitteldiscounter auf.[22] 25 Jahre nach der Gründung betrug der Umsatz des Unternehmens rund zehn Milliarden Mark.[23] Modernisierung der Märkte [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In Deutschland hat Penny Mitte 1999 mit einer umfassenden Modernisierung der Filialen begonnen.[24] Rund 200 Millionen Mark wurden in ein neues Ladendesign investiert:[25] Unter anderem wurden weniger Werbeaufsteller in den Gängen platziert, um den Kunden die Orientierung im Laden zu erleichtern

Schwerere Gegenstände wurden in der Nähe des Eingangs positioniert, damit leichtere Gegenstände darauf platziert werden konnten.[24][26][27] Auch im Sortiment gab es Neuerungen: Im Jahr 2000 stieg der Discounter in den Verkauf von Reisen ein

Dafür arbeiteten sie mit ITS Reisen, einem weiteren Unternehmen der Rewe Group, zusammen.[28] Die Kooperation war Teil einer konzernweiten Ausweitung der touristischen Aktivitäten.[29] 2004 wurde das Spektrum im Bereich Pauschalreisen nochmals erweitert.[30] Ein Jahr später nahm Penny als erster bundesweiter Discounter Zeitungen und Zeitschriften in sein Sortiment auf.[31] Die Veränderungen waren entscheidend für die weitere Entwicklung des Unternehmens

Nach der Jahrtausendwende trug Penny einen großen Teil zum Wachstum der gesamten Gruppe im Kerngeschäft Lebensmittel bei.[32] Daher forcierte die Rewe Group die Expansion des Discounters[33][34], unter anderem mit Fokus auf Österreich und Italien.[35][36] Auch in Ungarn gewann Penny nach dem Verkauf der dortigen Billa-Läden an Bedeutung[37]

Übernahme von Plus-Filialen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

2007 suchte Tengelmann einen Partner für seine Discount-Tochter Plus.[38] Als Käufer war unter anderem die Rewe Group im Gespräch, die wiederum Penny mit der Übernahme hätte stärken können.[39] Berichte über entsprechende Verhandlungen wies der Konzern zurück[40], schließlich erhielt Edeka den Zuschlag für Plus.[41][42] Die Kartellbehörden hatten jedoch Vorbehalte gegen die Transaktion[43], weshalb Penny Ende 2008 mehr als 300 deutsche Filialen von Plus übernehmen durfte.[44] Dadurch soll der Wettbewerb zwischen Lebensmitteldiscountern gestärkt werden.[45] In Tschechien sicherte sich die Rewe Group alle Plus-Filialen und stieg damit zum Marktführer im Discount-Segment auf.[46] Die betroffenen Plus-Filialen wurden unter der Marke Penny zusammengeführt[47], sodass das Unternehmen die Zahl seiner Standorte auf einen Schlag verdoppeln konnte und erstmals mehr als eine Milliarde Euro erwirtschaftete.[48] Die Plus-Übernahme durch Penny in Tschechien war Teil der massiven Expansion des Konzerns in Mitteleuropa.[49] Krise und Restrukturierung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

2009 erregte Penny mehr Aufmerksamkeit, als ihr ein Raumflug angeboten wurde.[50] Trotz öffentlichkeitswirksamer Kampagnen wie dieser verlangsamte sich das Wachstum der Discounterkette.[51] Obwohl der Umsatz weitgehend stabil blieb, rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen.[52][53] Als Reaktion auf die Entwicklung hat die Rewe Group 2011 Veränderungen in Pennys Management vorgenommen.[54][55] Zudem wurde das Sortiment erneut modernisiert, um nicht mehr nur durch günstige Preise, sondern auch durch Qualität und Service zu locken.[56] Penny wurde zur zentralen Dachmarke für die Eigenmarken des Unternehmens.[57] Als erster deutscher Händler hat er 2013 Gutscheine für Google Play in sein Sortiment aufgenommen.[58] Ab 2011 investierte das Unternehmen mehrere Millionen in die Modernisierung seiner Filialen,[59] einige Standorte wurden geschlossen oder in Rewe umbenannt.[60][61] Mit der Modernisierung war auch ein neuer Markenauftritt verbunden.[62] Erstmals startete der Discounter eine nationale TV-Kampagne.[63] Die Veränderungen wirkten sich positiv auf das Geschäft aus[64][65], im ersten Halbjahr 2012 wuchs Penny wieder schneller als die Konkurrenz.[66] Die Änderungen wurden in den Medien als entscheidend für die weitere Entwicklung kommentiert.[67][68] Trotz der Bemühungen plagte die Konkurrenz das Unternehmen weiter, und Preissenkungen in Discountern führten auch in den Folgejahren zu Verlusten.[69][70] Nach kontinuierlich steigenden Umsätzen kehrte Penny 2016 wieder in die schwarzen Zahlen auf den deutschen Markt zurück.[71][72]

Fokus auf Nachhaltigkeit[Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Mitte der 2010er Jahre konzentrierte sich Penny verstärkt auf das Thema Nachhaltigkeit: 2014 wurde bekannt gegeben, bei der Herstellung von Schuhen und Textilien keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien mehr zu verwenden

Greenpeace lobte diesen Schritt ausdrücklich als „gute Nachricht für Umwelt und Verbraucher“.[73] Auch in der Werbung betonte das Unternehmen verstärkt den Umweltschutz.[74] Im Jahr 2015 führte Penny eine Marke ein, die über 100 vegetarische/vegane, lokale und Bio-Produkte umfasst.[75] Darüber hinaus begann die Discounterkette im Jahr 2016 mit dem Verkauf von nicht standardmäßigen Obst- und Gemüseprodukten[76], wie z

B

krumme Gurken und zweibeinige Karotten.[77] Diese Maßnahme wurde unter anderem vom WWF begrüßt.[78] 2017 hat Penny die klassische Einweg-Plastiktüte abgeschafft[79][80][81] und das Unternehmen verkauft nun auch kein Geflügel mehr aus Tierfarmen, die die umstrittene Methode des Schnabelkürzens anwenden.[82][83]

Anzahl der Märkte [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Ländermärkte[84][85][86] Deutschland Deutschland 2.150 Tschechische Republik Tschechische Republik 380 Italien Italien 375 Österreich Österreich 301 Rumänien Rumänien 235 Ungarn Ungarn 220

Die Geschäfte von Penny in Deutschland werden von der Penny-Markt GmbH mit Sitz in Köln geführt.[2] Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 betrieb das Unternehmen 2.148 Filialen in Deutschland.[87] Die Logistikzentren der fünf Regionalgesellschaften in Norderstedt (Region Nord), Eching (Kreis Freising) (Region Süd), Wiesloch (Region Südwest), Köln (Region West) und Teltow (Region Ost) bilden das Rückgrat der Discounterkette

[88] International ist Penny in Italien, Österreich, Rumänien, Tschechien und Ungarn vertreten

Zusammen mit den XXL-Märkten gab es dort Ende 2015 1418 Standorte.[87][89] Spitzenreiter mit 364 Filialen war die Filiale in Tschechien[87], die gemessen am Firmenwert eine der bedeutendsten Tochtergesellschaften des gesamten Konzerns darstellte.[90] Die Penny-Märkte in Bulgarien wurden 2015 geschlossen und die meisten Standorte aufgegeben, einige Standorte gingen an die Rewe-Tochter Billa.[91] In Deutschland erwirtschaftete Penny 2017 einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro, internationale Discounter steuerten rund 4,5 Milliarden Euro bei.[88] Sortiment und digital [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Pennys Sortiment umfasst je nach Filialgröße über 2.000 Produkte aus den Bereichen Obst und Gemüse,[92] Brot und Backwaren,[93] Wurst, Milch- und Molkereiprodukte sowie Non-Food-Artikel.[94][95]

] Penny führt nur Bio-Lebensmittel in seinem Sortiment, die der europäischen Bio-Verordnung entsprechen.[96] Neben Lebensmitteln bietet der Discounter Dienstleistungen an, von denen vor allem zwei Bereiche zu nennen sind: „Penny Reisen“ vermittelt Pauschal-, Rund-, Städte- und Themenreisen sowie Kreuzfahrten und Hotels.[97] Unter dem Markennamen „Penny Mobil“ tritt das Unternehmen als virtueller Mobilfunkanbieter im Netz der Deutschen Telekom auf.[98][99]

In den letzten Jahren spielte die Digitalisierung von Pennys Geschäft eine immer wichtigere Rolle

Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte „Sparkarte“, die Kunden personalisierte Angebote bietet.[100] Penny war auch eine frühe Unterstützerin der Bonuspunkte-App Shopkick.[101] Während diese in Deutschland nicht mehr verfügbar ist[102], hat Penny eine vergleichbare Coupon-Funktion in die eigenen Apps integriert.[103] Penny ist auch Partner von Payback

Neben Bargeldabhebungen an der Kasse können Penny-Kunden ihre Einkäufe auf der Website des Discounters auch mit Bargeld im Geschäft bezahlen.[104][105] Penny betreibt auch eine Live-Kundenradiostation.[106]

Logo um 1975-2000

Logo ca

2000-2012

Logo seit etwa 2012

Der Tagesspiegel kritisierte 2001 die Sicherheitsvorkehrungen der Discounterkette

Die Zeitung zitierte aus einer polizeiinternen Statistik, aus der hervorgeht, dass es in deutschen Penny-Märkten einen Raubüberfall-Schwerpunkt gab, weil dort unter anderem moderne Tresore fehlten

Stattdessen setzt der Discounter verstärkt auf den Einsatz von Sicherheitsdiensten

Die Rewe Group nahm die Überfälle und die Anzeige zum Anlass, die Sicherheitsvorkehrungen bei Penny’s zu überprüfen und anzupassen.[107] 2005 veröffentlichte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ein Öko-Ranking der größten Discounter

Die Autoren sahen Penny als “klaren Verlierer”, da das Unternehmen weiterhin Eier von Käfighühnern verkaufte, während andere Lebensmittelhändler ihr Angebot bereits umgestellt hatten.[108] Mittlerweile bietet Penny auch nur noch Eier aus Bodenhaltung, Freilandhaltung oder Bio-Hühnerhaltung an.[96][109]

2008 berichtete stern.de, dass Penny auch Videoüberwachung und Detektive einsetzte, um seine Mitarbeiter zu überwachen

Auf Anfrage teilte Rewe mit, dass die Überwachung von Mitarbeitern der Aufklärung von Diebstählen diene

Eingriffe in die Privatsphäre seien “vorbehaltlos zu erklären”.[110]

In einem Bericht von 2010 kritisierte NDR Info die Vereinbarung zur Übermittlung und Speicherung von Daten, die Rewe- und Penny-Kunden bei der Zahlung per Lastschrift unterschreiben mussten

Der Landesdatenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, kritisierte die Weigerung, eine Kopie der Erklärung auszuhändigen

Dies sei „eindeutig rechtswidrig“

Rewe und Penny wiederum begründeten das Vorgehen mit der Einsparung von Papier zum Schutz der Umwelt.[111] 2013 berichtete das ZDF-Magazin Frontal21 über die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern bei Rewe und Penny.[112] Zahlreiche Medien griffen das Thema auf, weil es um einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter ging.[113] Das Unternehmen wies den Generalverdacht zurück, dass keine umfassende oder unbegründete Überwachung stattgefunden habe.[114] Allerdings wurde eingeräumt, dass eine Mitarbeiterin der Revisionsabteilung von Penny in den Jahren 2009 und 2010 ohne Zustimmung des Betriebsrats eigenmächtig eine verdeckte Überwachung angeordnet hatte.[115] Penny trennt sich von diesem Mitarbeiter und der für die Überwachung zuständigen Detektei.[116]

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Lidl und Kaufland bieten keine russischen Waren mehr an Aktualisiert

12/03/2022 · Neckarsulm Netto, Rewe, Penny und Aldi haben bereits angekündigt, dass sie in ihrem Sortiment keine russischen Waren mehr anbieten wollen. Nun schließen sich zwei weitere Supermarkt-Ketten an. Lidl und Kaufland lassen den Verkauf russischer Produkte vorerst auslaufen. Es seien insgesamt nur wenige …

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Krieg in der Ukraine: Lidl und Kaufland bieten keine russischen Waren mehr an

Nun kündigt auch der Discounter Lidl an, keine russischen Produkte mehr verkaufen zu wollen

Foto: Lorenzo Carnero/ZUMA Wire/dpa

Neckarsulm Netto, Rewe, Penny und Aldi haben bereits angekündigt, keine russische Ware mehr in ihrem Sortiment anbieten zu wollen

Jetzt schließen sich zwei weitere Supermarktketten an

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Lidl und Kaufland stellen den Verkauf russischer Produkte vorerst ein

Nur wenige Produkte, die in Russland produziert werden, seien in den deutschen Filialen erhältlich, teilte die Schwarz-Gruppe in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit

„Diese werden derzeit nicht nachbestellt

Bereits zum Verkauf stehende Ware wird nicht vernichtet und die Restbestände werden bis auf Weiteres abverkauft

Ein Sprecher der Schwarz-Gruppe erklärte weiter, dass sie ein breites nationales und internationales Sortiment anbiete, das ständig weiterentwickelt werde, um den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden

„Wir sind weder in der Ukraine noch in Russland mit eigenen Standorten vertreten.“ Andere Lebensmittelhändler hatten zuvor ähnliche Schritte unternommen

So hatte Rewe bereits am 1

März angekündigt, in Russland produzierte Artikel aus allen Rewe- und Penny-Märkten auszulisten

Auch die vor allem in Nord- und Ostdeutschland vertretene Discounterkette Netto hatte einen Boykott russischer Waren angekündigt

Aldi Süd und Aldi Nord hatten Schnaps aus Russland aus den Regalen genommen – andere Artikel aus Russland hatten die Discounter ohnehin nicht im Angebot

Edeka hat nach eigenen Angaben schon lange keine aktiven, zentralen Geschäftsbeziehungen mit Russland

© dpa-infocom, dpa:220312-99-489697/2

(dpa)

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Achern / Oberkirch Projekt gegen Einsamkeit Achern: „Iss … New

11/03/2022 · Ganze zwei Jahre musste „Iss gemeinsam” pausieren. Am 15. März wird das Acherner Angebot gegen Einsamkeit neu gestartet. Bei Organisator Klaus Huber aus Oberachern sind bereits rund 30 …

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Ukraine-Krieg: Milliardär Abramowitsch verkauft Fußball … Neueste

08/03/2022 · Update vom 3. März, 08:38 Uhr: Unter dem Druck möglicher Sanktionen hat der russische Milliardär Roman Abramowitsch* den Verkauf von Champions-League-Sieger FC Chelsea angekündigt. Der Erlös solle über eine Stiftung den Opfern des Ukraine-Kriegs zugutekommen, teilte der 55 Jahre alte Oligarch am Mittwoch mit.. Damit steht eine fast 20 …

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Krieg in der Ukraine: Milliardär Abramowitsch verkauft Fußballklub – das will er mit dem Erlös machen

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Im Ukraine-Krieg haben die EU und die USA überraschend harte Sanktionen gegen Russland verhängt – mit weitreichenden Folgen für die deutsche Wirtschaft

Der Newsticker

Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland angekündigt

(Siehe Update vom 2

März, 19.53 Uhr) Die EU verhängt dagegen neue Sanktionen gegen Weißrussland (Update von 20.25 Uhr)

Die deutsche Autoindustrie könnte von den Folgen des Ukraine-Krieges hart getroffen werden

Bei BMW stehen in einigen Werken die Fließbänder still (Update vom 2

März, 19.58 Uhr)

Der russische Milliardär Abramovich hat unter dem Druck möglicher Sanktionen den Verkauf von Champions-League-Sieger Chelsea angekündigt

(Update vom 03

März, 08:38)

Update vom 3

März, 8.38 Uhr: Unter dem Druck möglicher Sanktionen hat der russische Milliardär Roman Abramovich* den Verkauf von Champions-League-Sieger Chelsea angekündigt

Der Erlös soll über eine Stiftung den Opfern des Ukraine-Krieges zugute kommen, kündigte der 55-jährige Oligarch am Mittwoch an

Damit geht eine fast 20-jährige Eigentümer-Ära für die Londoner zu Ende: Chelsea war mit Abramovichs finanziellem Engagement zu einem der erfolgreichsten Klubs der Welt aufgestiegen und gewann zuletzt die Königsklasse und die Klub-Weltmeisterschaft für sich zum zweiten Mal unter Trainer Thomas Tuchel

„Hoffentlich“ werde sich für die Mannschaft kurzfristig nicht viel ändern, sagte der deutsche Fußball-Welttrainer am Mittwoch nach dem Einzug ins Viertelfinale des FA Cups gegenüber der BBC

„Vielleicht ändert es nichts

Wir werden alles tun, um den Lärm auszublenden und konzentriert zu bleiben, was nicht immer einfach ist.“ Abramowitsch steht in Großbritannien seit Wochen wegen seiner angeblichen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin im Fokus

Abgeordnete im Unterhaus forderten wiederholt, ihn auf die Sanktionsliste zu setzen

Das Wohl des Vereins sei immer im Mittelpunkt seiner Entscheidungen gestanden, sagte Abramovich laut Mitteilung

Der Verkauf sei in der aktuellen Situation „sowohl im besten Interesse des Vereins, der Fans, der Mitarbeiter als auch der Sponsoren und Partner“

Er werde keine Rückzahlung der Kredite verlangen, die sich auf 1,5 Milliarden Pfund belaufen sollten, sagte Abramovich

Update vom 2

März, 20.25 Uhr: Die EU hat nun neue Sanktionen im Ukraine-Krieg verhängt

Die Union geht nun gegen Putins Partner Weißrussland vor

Die Strafmaßnahmen sollen unter anderem die weißrussische Holz-, Kali- und Stahlindustrie treffen

Darüber hinaus wurden 22 weitere hochrangige belarussische Offiziere mit Eigentums- und Reiseverboten belegt, weil sie die russische Invasion unterstützt hatten

Die Maßnahmen wurden am Mittwoch im EU-Amtsblatt veröffentlicht und traten damit in Kraft

Ziel sind laut EU-Rat wichtige Wirtschaftszweige in Belarus

Es geht darum, den Export von Produkten wie mineralischen Brennstoffen, Tabak, Holz, Zement, Eisen und Stahl zu stoppen

Exportbeschränkungen für Güter mit doppeltem Verwendungszweck – sogenannte Dual-Use-Güter, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können – würden auch auf Weißrussland ausgeweitet

Damit soll eine Umgehung der Sanktionen gegen Russland vermieden werden.

Update vom 2

März, 19.53 Uhr: Die US-Regierung hat weitere Sanktionen gegen Russland und die Einführung strenger Kontrollen für den Export von Hightech-Produkten nach Weißrussland angekündigt

Die neuen Sanktionen richten sich gegen 22 russische Rüstungsunternehmen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit

Außerdem würden Exportkontrollen für Technologien eingeführt, die Russland langfristig für Öl- und Gasraffinerien benötigt

Die USA und ihre Verbündeten teilten ein “großes Interesse daran, Russlands Status als führender Energielieferant zu schwächen”, sagte das Weiße Haus

Damit werde „Russlands größte Einnahmequelle“ angegriffen

Die bereits gegen Russland eingeführten strengen Exportkontrollen für Hightech-Produkte wie Halbleiter, Software und Teile der Luftfahrtindustrie würden bald auch für Weißrussland gelten, hieß es

Damit wird Moskau daran gehindert, seine Partner in Minsk zur Umgehung der US-Exportkontrollen einzusetzen

Darüber hinaus werde es “die Fähigkeit beider Länder, ihre militärische Aggression aufrechtzuerhalten”, erheblich schwächen, sagte das Weiße Haus

Das Handelsministerium werde belarussische Rüstungsunternehmen und Forschungseinrichtungen mit Verbindungen zu Militär oder Sicherheitskräften bald so einstufen, dass sie nicht mehr von US-Technologieexporten profitieren könnten, hieß es

Ukraine-Krieg trifft auch BMW: Werk München stoppt ebenfalls Produktionsbänder

Update vom 2

März, 19.58 Uhr: Die Folgen des Ukraine-Krieges könnten die deutsche Autoindustrie hart treffen

In den BMW-Werken in München, Dingolfing und Steyr sowie in den Mini-Werken in Oxford und in den Niederlanden stehen nächste Woche die Montagebänder still, weil Kabelbäume aus der Ukraine fehlen, wie ein Sprecher des Autokonzerns weiter sagte Mittwochabend in München

Zuvor hatte der VW-Konzern Probleme gemeldet

Update vom 2

März, 16.16 Uhr: Der Münchener Siemens-Konzern beendet sein Neugeschäft mit Russland

Dies gelte auch für internationale Lieferungen nach Russland, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch gegenüber Merkur.de

Siemens halte sich bei seinen „Geschäftsaktivitäten in und mit Russland an das geltende Recht sowie die geltenden Exportkontrollrichtlinien und das Sanktionsrecht“, betonte die Sprecherin

Zuvor hatte das Handelsblatt über den Stopp des Siemens-Neugeschäfts berichtet

Auch der mittlerweile von Siemens abgespaltene Energietechnikkonzern Siemens Energy macht nach den EU-Sanktionen kein Neugeschäft mehr mit Russland

Das Münchner Unternehmen ist seit 1852 in Russland aktiv und beschäftigt dort eine „niedrige vierstellige Zahl“ an Mitarbeitern

Das Geschäft in Russland macht nach Angaben des Konzerns rund ein Prozent des Umsatzes aus

Neben den Hauptstandorten in Moskau und Sankt Petersburg verfügt die Münchner Gruppe über mehrere Vertriebsniederlassungen in dem riesigen Imperium

Siemens hatte in der Vergangenheit unter anderem Gasturbinen und Züge nach Russland verkauft und auch langfristige Serviceverträge vereinbart

Die Service- und Wartungsaktivitäten vor Ort würden “unter strikter Einhaltung der Sanktionen” weitergeführt, sagte die Siemens-Sprecherin

Ukraine-Krieg: Bundesregierung gibt einen Teil der nationalen Ölreserven frei

Update vom 2

März, 15.13 Uhr: Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg und zur Beruhigung des Ölmarktes hat die Bundesregierung einen Teil der nationalen Ölreserven freigegeben

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, der international abgestimmte Schritt diene der Stabilisierung der durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine stark gestiegenen Preise

Nach Angaben des Ministeriums werteten Experten die Preiserhöhungen als Zeichen für erste Lieferstörungen

Derzeit gibt es in Deutschland keine Lieferbeschränkungen für Öl.

Nach Angaben des Ministeriums wurden in Deutschland erst dreimal strategische Ölreserven freigesetzt

Gründe dafür waren der Golfkrieg 1990/91, die Schäden durch die Hurrikane „Katrina“ und „Rita“ 2005 in den USA sowie der Ausfall der libyschen Ölexporte 2011

Ukrainekrieg: Tui wirft russischen Großaktionär Mordaschow hinaus

Update vom 2

März, 15.03 Uhr: Der russische TUI-Großaktionär Alexei Mordashov scheidet angesichts der gegen ihn verhängten EU-Sanktionen aus dem Aufsichtsrat des Reisekonzerns aus

Das teilte das Unternehmen am Nachmittag mit

„Ziel der EU-Sanktionen ist, dass Herr Mordaschow nicht mehr über seine Anteile an der Tui AG verfügen kann“, hieß es

Damit soll verhindert werden, dass Mordaschow aus seiner Beteiligung an Tui Einnahmen oder Gewinne erwirtschaftet

„In diesem Zusammenhang scheidet Herr Mordaschow mit sofortiger Wirkung auch aus dem TUI-Aufsichtsrat aus

Er hat heute offiziell seinen Rücktritt gegenüber dem Unternehmen erklärt“, hieß es

Krieg in der Ukraine: MAN muss die Produktion im Stammwerk drosseln

Update vom März 2, 14.03 Uhr: MAN hat inzwischen die Lieferung von Lkw und Ersatzteilen nach Russland und Weißrussland eingestellt

„Aufgrund der Kriegshandlungen kommt es auch bei MAN zu Lieferengpässen und in der Folge zu Produktionsausfällen“, teilte der Hersteller mit

der zum Volkswagen Konzern gehört, am Mittwoch

Betroffen sind die Werke in München und im polnischen Krakau

Bereits in dieser Woche soll es weniger Schichten geben

Danach werde auf Sicht geplant, sagte ein Sprecher

Die Produktion in St

Petersburg mit rund 70 Mitarbeitern musste wegen Lieferengpässen geschlossen werden

Zuvor hatte sich der Konzern über den Ukraine-Krieg und die möglichen Folgen für sein Geschäft bedeckt gehalten: „Das Ausmaß der Auswirkungen der russischen Feindseligkeiten in der Ukraine auf unser Geschäft Aktivitäten im Affekt Ländern” werde “kontinuierlich ermittelt”, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage

Update vom 2

März, 12.23 Uhr: Der Ukraine-Krieg betrifft auch den Handel immer mehr Kreise

Nun hat auch die polnische Tochter der Drogeriemarktkette Rossmann reagiert

Wegen des russischen Angriffs werden 74 Produkte aus Russland aus dem Sortiment genommen

Das teilte die Drogeriemarktkette auf ihrer Website mit

Außerdem würden rund 100 Produkte, die in Lizenz des russischen Bio-Kosmetikherstellers Natura Siberica hergestellt werden, sowie weitere 20 Artikel aus Weißrussland von der Liste gestrichen

Der Einkauf in unseren Filialen unterstützt in keiner Weise die russische Aggression“, erklärte Rossmann Entscheidung

Zuvor hatten Aldi Süd und die Kölner Rewe Group ähnliche Schritte angekündigt

Krieg in der Ukraine: MAN hält sich zurück

Update vom 2

März, 11.07 Uhr: Der Münchener Lkw-Hersteller MAN hält sich derzeit mit Blick auf mögliche wirtschaftliche Auswirkungen des Ukraine-Krieges bedeckt: „Das Ausmaß der Auswirkungen der russischen Kampfhandlungen in der Ukraine auf unsere Geschäftsaktivitäten in der betroffenen Länder nimmt bestimmt kontinuierlich zu

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hierzu derzeit keine weiteren Angaben machen können“, sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage gegenüber Merkur.de

Daimler Truck hat sein Geschäft in Russland wegen des Krieges in der Ukraine komplett eingestellt

Auch die Schwaben erwägen einen Rückzug aus ihrem Joint Venture mit dem russischen Lkw-Hersteller Kamaz

Der weltgrößte Lkw-Hersteller kam 2012 zu den Russen und hält rund 15 Prozent an dem Unternehmen

Auch der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat wegen des Ukraine-Krieges den Verkauf in Russland vorübergehend auf Eis gelegt , wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Traton-Tochter MAN betreibt seit 2016 zusammen mit dem Schwesterunternehmen Scania ein Montagewerk im russischen St

Petersburg

Die Folgen der jüngsten EU-Sanktionen dürften die beiden VW-Marken mit voller Wucht treffen

So ist der Rubel allein am Montag gegenüber dem Euro um gut 40 Prozent gefallen

Vor diesem Hintergrund dürften aber auch MAN und Scania ihr Geschäft in Russland auf den Prüfstand stellen, vermuten Beobachter

Ukraine-Krieg: BMW stellt die Produktion in Dingolfing ein

Update vom 2

März, 9.03 Uhr: BMW* stellt den Bau von Autos im russischen Kaliningrad und den Export nach Russland bis auf Weiteres ein

Zudem teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit, dass es wegen Lieferengpässen zu Produktionsunterbrechungen in deutschen und europäischen Werken kommen werde

Wo, wann und wie lange die Produktion unterbrochen werde, sagte ein Sprecher

„Wir sind in intensiven Gesprächen mit unseren Lieferanten“, sagte der Sprecher

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit seinem russischen Partner Avtotor in Kaliningrad 12.000 Autos gebaut und insgesamt 49.000 Autos in Russland verkauft

Die Fahrzeugproduktion im größten europäischen BMW-Werk in Dingolfing werde in der kommenden Woche komplett eingestellt, sagte ein Sprecher der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (Mittwochsausgabe)

Mehrere tausend Mitarbeiter sind betroffen

Wie es danach weitergeht, ist derzeit offen

Die Frage der Kurzarbeit wird geklärt

Update vom 2

März, 8.30 Uhr: Die Ölpreise steigen angesichts des Krieges in der Ukraine weiter deutlich an

Die beiden wichtigsten Ölsorten Brent und West Texas Intermediate (WTI) markierten am Mittwoch erneut Mehrjahreshöchststände

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete bis zu 111,72 US-Dollar und damit so viel wie zuletzt 2014

Ein Barrel der US-Sorte WTI wurde mit bis zu 110,14 Dollar gehandelt

Das ist der höchste Stand seit 2013

Zuletzt stieg der Preis für WTI-Öl um 5,89 $ auf 109,16 $, Brent stieg um 5,98 $ auf 110,94 $

Ukraine-Krieg: UN warnt vor Lebensmittelknappheit

Update vom 2

März, 8.15 Uhr: Hilfsorganisationen haben vor den gravierenden Folgen des Ukraine-Krieges für die Nahrungsmittelversorgung – insbesondere in Ländern der arabischen Welt und Westasiens – gewarnt

„Schon jetzt sind 276 Millionen Menschen in 81 Ländern von akutem Hunger betroffen

Einen weiteren Konflikt kann sich die Welt einfach nicht leisten“, sagte der Direktor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) in Deutschland, Martin Frick

Mehr als die Hälfte der Lebensmittel, die das WFP in Krisenregionen verteilt, stammt aus der Ukraine

„Putins Krieg bringt nicht nur unermessliches Leid über die Ukraine

Die Auswirkungen werden weit über die Grenzen der Region hinaus zu spüren sein.“ Krieg in der Ukraine: Russland schränkt Devisengeschäfte ein

Update vom 2

März, 7.30 Uhr: Russland hat von diesem Mittwoch an die Ausfuhr von ausländischem Bargeld im Wert von umgerechnet 10.000 Dollar (knapp 9.000 Euro) verboten

Laut einem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin unterzeichneten Dekret sind Fremdwährungen von dem Verbot betroffen

Damit soll ein Kapitalabfluss verhindert werden

Auch wegen Putins Angriff auf die Ukraine verlassen viele Menschen Russland, weil sie eine Verschärfung der Lage befürchten

Also versuchen sie, ihr Geld sicher aufzubewahren.

Auch in Russland heben viele Menschen massenhaft Geld von ihren Konten ab

Wegen der westlichen Sanktionen gegen russische Banken bilden sich seit Tagen lange Schlangen an Geldautomaten in Moskau

Der Rubel erlebt wegen Putins Krieg gegen die Ukraine eine beispiellose Abwertung gegenüber ausländischen Währungen

Die Menschen in Russland fürchten um ihre Kriegsersparnisse

Ukraine-Krieg: Biden will den US-Luftraum für russische Flugzeuge sperren

Update vom 2

März, 2 Uhr: US-Präsident Joe Biden will wegen des Ukraine-Krieges offenbar den US-Luftraum für russische Flugzeuge sperren

Das berichteten am Dienstag mehrere US-Medien, darunter CBS, CNN und das Wall Street Journal

Biden will die Maßnahme daher im Rahmen seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstagabend (21 Uhr Ortszeit; Mittwoch 3 Uhr MEZ) offiziell bekannt geben

Die US-Regierung folgt der EU und Kanada, die russischen Flugzeugen bereits verboten hatten, ihr Territorium zu überfliegen, zu starten und zu landen

Als Vergeltungsmaßnahme hatte Moskau bereits den russischen Luftraum für zahlreiche westliche Fluggesellschaften gesperrt

Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die EU beschließt, „einige russische Banken“ von Swift auszuschließen

Update vom 1

März, 22.25 Uhr: Als Strafmaßnahme gegen die russische Invasion in der Ukraine haben sich die EU-Mitgliedsstaaten darauf verständigt, „einige russische Banken“ aus dem internationalen Zahlungssystem Swift auszuschließen

Das teilte die französische EU-Ratspräsidentschaft am Dienstagabend mit

Gleichzeitig gaben die 27 Mitgliedsstaaten grünes Licht für ein Verbot der russischen Staatsmedien RT und Sputnik in der Europäischen Union

Die Maßnahmen sollen am Mittwoch mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten

Als Reaktion auf die Anerkennung der prorussischen Separatistengebiete in der Ostukraine durch Präsident Wladimir Putin hat die EU vergangene Woche ein erstes Sanktionspaket verhängt

Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am Donnerstag kamen weitere Sanktionen hinzu, die sich auch gegen Putin und seinen Außenminister Sergej Lawrow richteten

Darüber hinaus einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf, Russlands Zugang zu Finanzmärkten und Schlüsseltechnologien zu beschränken

Nach langem Zögern, insbesondere aus Deutschland, einigten sich die Verbündeten der Ukraine am Samstag darauf, eine Reihe russischer Banken aus dem Swift-System auszuschließen

Betroffen sind die beiden größten russischen Banken Sberbank und VTB

Ukraine-Krieg: Lindner kündigt weitere Sanktionen gegen russische Oligarchen an

Update vom 1

März, 19.28 Uhr: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt

Im Gespräch mit dem Handelsblatt sagte er: „Wir müssen viel stärker gegen Putins Unterstützer vorgehen: Oligarchen, die ihre Kinder auf englische Privatschulen schicken, Villen an der Côte d’Azur haben und am Kurfürstendamm einkaufen.“ Ihre Vermögen und Kapitalströme müssten „ermittelt und abgeführt“ werden

Lindner weiter: „Wer vom System Putin profitiert, sollte sich in Europa keine schöne Zeit mehr machen können.“ Darüber hinaus verteidigte der FDP-Chef auch die Entscheidung, einen Sonderfonds von 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung Deutschlands im Grundgesetz zu verankern

„Die Stärkung der Bundeswehr dient der Abschreckung

Deutschland muss seiner Verantwortung in Europa und der Nato gerecht werden“, sagte Lindner

Deutschland könne “sich nicht länger ducken und eine Friedensdividende einstreichen”

Der Krieg in der Ukraine sei “ein Weckruf, die Vernachlässigung der Bundeswehr jetzt zu beenden”

Lebensmittelhändler verbannen russische Produkte aus ihren Regalen

Update vom 1

März, 15.08 Uhr: Immer mehr Lebensmittelhändler in Deutschland verbannen russische Produkte aus ihren Regalen

Der Handelsriese Rewe kündigte am Dienstag an, in Deutschland „in Russland produzierte Lebensmittel“ für Rewe und Penny „zentral auszulisten“

Diese Artikel würden nicht mehr bestellt

Bestände, die sich noch in den Lagern und Märkten befinden, würden jedoch nicht vernichtet, sondern weiterhin zum Verkauf angeboten oder den Tafeln oder ähnlichen Initiativen im Laufe der Zeit zur Verfügung gestellt

Der Discounter Aldi Süd* berichtet, er habe bisher nur einen Artikel aus Russland im Angebot: Wodka in einer 0,7-Liter-Flasche

“Wir haben uns entschieden, den Artikel auf unbestimmte Zeit einzustellen.” Das Unternehmen will in der aktuellen Situation ein Zeichen setzen

Auch die Konzernschwester Aldi Nord verbannte Schnaps aus Russland aus den Regalen

Bei Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka* sollen die Tests des Warensortiments gelaufen sein

Es werde bereits ermittelt, “ob und inwieweit wir Produkte aus Russland oder von Unternehmen russischer Oligarchen im Sortiment haben”, teilte der Handelsriese mit

Ukraine: Russland-Sanktionen treffen hart – Kreml nimmt jetzt ausländische Investoren ins Visier

Update vom 1

März, 14.51 Uhr: Im Kampf gegen drohende Finanzengpässe nimmt Russland nun auch ausländische Investoren ins Visier

Ein Präsidialerlass wird vorbereitet, der es Ausländern vorübergehend verbietet, russische Vermögenswerte zu verkaufen und die entsprechenden Gelder aus Russland abzuziehen, kündigte Ministerpräsident Michail Mischustin am Dienstag an

Als Begründung nannte der Putin-Vertraute, der Schritt solle es Unternehmen ermöglichen, informierte Entscheidungen zu treffen und nicht unter “politischem Druck”

Update vom 1

März, 13.26 Uhr: Italiens Ministerpräsident Mario Draghi hat weiter verschärfte Sanktionen gegen Russland ins Spiel gebracht

Italien sei bereit, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Druck auf Russland zu erhöhen, einschließlich der Verfolgung der Oligarchen, sagte Draghi am Dienstag vor dem Senat in Rom

Wenn Russland die Gaslieferungen einstelle, stünde für Italien viel auf dem Spiel, sagte der Regierungschef mit Blick auf die hohe Abhängigkeit Italiens von russischen Gaslieferungen

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Das Land bezieht fast die Hälfte seiner Gasimporte aus dem Riesenreich

„Dies mindert jedoch nicht unsere Entschlossenheit, Sanktionen zu unterstützen, die wir für gerechtfertigt und notwendig halten“, sagte Draghi

Ukraine-Sanktionen: VW-Tochter gehen die Teile aus

Update vom 1

März, 12.15 Uhr: Der russische Einmarsch in der Ukraine zeigt erste Auswirkungen auf die Produktion der tschechischen Volkswagen-Tochter Skoda

Das Unternehmen sagte am Dienstag in Mlada Boleslav, es kämpfe gegen einen „kritischen Mangel“ an Teilelieferungen mehrerer Zulieferer in der Ukraine

Betroffen sind mehrere Modelle des Autoherstellers

Sie musste Anfang dieser Woche die Produktion des Elektroautos Skoda Enyaq iV einschränken

Skoda arbeitet intensiv daran, alternative Bezugsquellen zu finden.

Update vom 1

März, 10.33 Uhr: Der Betreiber der russischen Pipeline NordStream 2 mit Sitz im Schweizer Kanton Zug hat alle 140 Mitarbeiter entlassen

Das sagte der Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmlin im französischsprachigen Schweizer Radio RTS

Das Unternehmen habe für diesen Dienstag (1

März) um ein Treffen mit Vertretern der kantonalen Behörden gebeten, hieß es

Der Schritt ist eine Reaktion auf die Entscheidung der Bundesregierung, das Genehmigungsverfahren für die umstrittene Gasleitung auszusetzen

Zudem hatten die USA vergangene Woche Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG verhängt, die weitere Geschäfte mit dem Unternehmen untersagten

Der Schritt könnte darauf hindeuten, dass der Mutterkonzern Gazprom vorerst nicht mehr mit einer Inbetriebnahme der Pipeline rechnet

Ukraine-Krieg: Russland-Sanktionen treffen auch TUI-Großaktionär – Oligarch meldet sich jetzt zu Wort Update vom 1

März, 9.47 Uhr: Der russische TUI-Großaktionär Alexei Mordashov hat mit Unverständnis auf die gegen ihn verhängten EU*-Sanktionen reagiert

„Ich kann nicht verstehen, wie diese Sanktionen gegen mich zur Beilegung des schrecklichen Konflikts in der Ukraine beitragen sollen“, sagte der Oligarch am Dienstagabend schriftlich

“Ich bin seit sehr langer Zeit an der Entwicklung der wirtschaftlichen, kulturellen und humanitären Zusammenarbeit zwischen vielen europäischen Ländern beteiligt.” Laut seiner Sprecherin ist es noch zu früh, um die Folgen von Mordaschows Engagement bei TUI abzuschätzen

Ukraine-Sanktionen: Deutsche Bank-Chef rechnet mit weiter steigender Inflation

Update vom 1

März, 8.21 Uhr: Wegen des Ukraine-Krieges müssen sich Verbraucher und Unternehmen auf eine weiter steigende Inflation einstellen, warnt Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing: „Die Preise werden definitiv weiter steigen, vor allem für Energie und Rohstoffe Materialien“, sagte Sewing der Bild vom Dienstag

„Aktuell rechnen wir für Deutschland in diesem Jahr mit einer Inflationsrate von rund fünf Prozent“, fügte er hinzu

Vor allem aufgrund deutlich gestiegener Energiepreise hat die Inflation in Deutschland im vergangenen Jahr mit 3,1 Prozent den höchsten Stand seit 1993 erreicht

Die Inflationsrate dürfte im laufenden Jahr weiter steigen

„Wir werden für 2022 mindestens eine 4 vor dem Komma sehen“, sagte Wirtschaftsprofessorin Veronika Grimm am Donnerstag zu Merkur.de

Am Dienstag veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung für Februar

Update vom 1

März, 1.39 Uhr: Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba will in einem Telefonat mit seinem US-Amtskollegen Antony Blinken nach eigenen Angaben mehr Sanktionen und Waffen gefordert haben

Kuleba schrieb am Dienstagabend auf Twitter, er habe betont, dass sich die Ukraine nach Frieden sehne

“Aber solange wir unter russischem Angriff stehen, brauchen wir mehr Sanktionen und Waffen.” Blinken hatte ihm beides zugesagt, weitere Schritte seien vereinbart worden

Antony Blinken, hier mit US-Präsident Joe Biden

© Manuel Balce Ceneta/dpa (Archivfoto)

Ukraine-Konflikt: Selenskyj fordert Russland-Ausschuss vom UN-Sicherheitsrat

Update vom 1

März, 0.50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einer Videobotschaft gemeldet

In einem auf Facebook veröffentlichten Clip forderte er weitere Sanktionen gegen Russland, etwa den Ausschluss Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat

„Ein Staat, der Kriegsverbrechen gegen Zivilisten begeht, kann kein Mitglied des UN-Sicherheitsrates sein.“ Ukraine-Konflikt: Sanktionen aus Kanada – keine Rohölimporte aus Russland

Update vom 28

Februar, 23.23 Uhr: Im Ukraine-Konflikt gibt es weitere Sanktionen gegen Russland

Kanada setzt vorübergehend alle Rohölimporte aus Russland aus

„Wir geben unsere Absicht bekannt, Rohölimporte aus Russland zu verbieten – eine Industrie, von der Präsident Putin und seine Oligarchen sehr profitiert haben“, sagte Premierminister Justin Trudeau am Montag auf einer Pressekonferenz

Medienberichten zufolge hat Kanada in den vergangenen Jahren immer wieder Rohöl im Wert von mehreren hundert Millionen kanadischen Dollar aus Russland importiert

Kanada will auch mehr Panzerabwehrwaffen und Munition in die Ukraine schicken

„Kanada wird die heldenhafte Verteidigung der Ukraine gegen das russische Militär weiterhin unterstützen“, sagte Trudeau

Die Rundfunkbehörde des Landes soll auch prüfen, ob der russische Staatssender RT (ehemals „Russia Today“) vom Netz genommen werden kann

Zuletzt hatte es bereits Sanktionen gegen RT gegeben – etwa von YouTube

Weitere Sanktionen gegen Russland: Kanadas Präsident Justin Trudeau (hier mit Wladimir Putin) stoppt Rohölimporte aus Russland

© Michail Metzel/Imago

Update vom 28

Februar, 22.33 Uhr: Was viele nicht wissen: Ein Putin-Vertrauter und Milliardär, nämlich Alischer Usmanov, lebt in Oberbayern am Tegernsee

Er besitzt dort mehrere Villen, überlässt diese aber lieber Freunden und bewohnt mehrere Luxus-Suiten im Promi-Hotel Überfahrt

Was er dort macht und was dem Putin-Freund und Oligarchen Alisher Usmanov droht, seit er auf der EU-Sanktionsliste steht

EU-Sanktionen gegen Russland nach Ukraine-Einmarsch: Schweiz und Monaco ziehen nach

Update vom 28

Februar, 21.18 Uhr: Die traditionell neutrale Schweiz hat nach wachsendem Druck am Montag auch die EU-Sanktionen gegen Russland vollumfänglich befolgt

Die von der EU sanktionierten Vermögenswerte der Russen würden «mit sofortiger Wirkung» eingefroren, sagte Finanzminister Ueli Maurer

Ukraine-Konflikt: Die Türkei sperrt den Bosporus für Kriegsschiffe

Update vom 28

Februar, 20.27 Uhr: Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges hat die Türkei die Durchfahrt von Kriegsschiffen durch die Meerengen Bosporus und Dardanellen verboten

Ankara habe “die Nachbarländer davor gewarnt, Kriegsschiffe durch das Schwarze Meer zu schicken”, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Montagabend

Die Türkei – wie Russland und die Ukraine ein Anrainerstaat des Schwarzen Meeres – hatte vergangene Woche den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf verurteilt

Der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2019

© picture alliance /dpa/Kremlin | –

Update vom 28

Februar, 20.06 Uhr: Die EU hat Sanktionen gegen Oligarchen verhängt, die mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Verbindung stehen

Damit wird unter anderem ihr Vermögen in der EU eingefroren, heißt es in einer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt vom Montagabend

Zudem ist ihre Reisefreiheit eingeschränkt

Von den Maßnahmen sind neben Oligarchen auch Personen aus Putins engstem Kreis betroffen, etwa Kremlsprecher Dmitri Peskow

Auch der Cellist und Putin-Vertraute Sergej Roldugin wird erwähnt

Roldugins Name tauchte bereits in der Berichterstattung über die sogenannten Panama Papers auf

Die Enthüllungen ordneten ihn mehreren Offshore-Gesellschaften zu

Auf der Sanktionsliste stehen auch der Oligarch und Tui-Großaktionär Alexej Mordaschow, Putins enger Vertrauter und Chef des Staatskonzerns Rosneft, Igor Sechin, sowie der Milliardär und Chef der Alfa-Bank, Mikhail Fridman

Erwähnt werden auch die Geschäftsleute Alisher Usmanow, Pyotr Aven und Nikolai Tokarew

Ukraine-Krieg: Sanktionen gegen russische Banken – jetzt sind auch die Einlagen deutscher Sparer in Gefahr

Update vom 28

Februar, 16.01 Uhr: Die harten Finanzsanktionen gegen Russland könnten auch Sparer in Deutschland treffen

Insbesondere könnten Einlagen bei der deutschen Filiale der Sberbank Direct in Frankfurt betroffen sein

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Österreich

Damit seien die Einlagen durch das österreichische Einlagensicherungssystem geschützt, teilte die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin am Montag mit

„Im Schadensfall hat die österreichische Entschädigungseinrichtung die Entschädigungsansprüche der Einleger unverzüglich zu prüfen und entsprechende Entschädigungsmaßnahmen zu ergreifen“, so die Bafin

Allerdings gilt die Einlagensicherung in Österreich – ähnlich wie in Deutschland – bis zu einem maximalen Guthaben von 100.000 Euro pro Kunde

„Im Schadensfall ist die deutsche Entschädigungseinrichtung für die Leistung zuständig und hat die Ansprüche des Einlegers in der Regel innerhalb von sieben Werktagen nach Feststellung des Entschädigungsfalls zu erfüllen.“ Erst in der Nacht zum Montag äußerte die EZB-Bankenaufsicht starke Zweifel an der Überlebensfähigkeit der europäischen Tochtergesellschaften der russischen Sberbank

Die EZB sei zu dem Schluss gekommen, dass die Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien sowie ihre Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien „ausfallen oder wahrscheinlich ausfallen werden“, hieß es

Sanktionen: Rheinmetall schnürt milliardenschweres Rüstungspaket

Update vom 28

Februar, 15.06 Uhr: Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat der Bundesregierung angesichts der Ukraine-Krise ein umfassendes Angebot unterbreitet

Dazu gehören neben Munition und Hubschraubern auch Ketten- und Radpanzer, sagte Vorstandschef Armin Papperger dem Handelsblatt

Das Gesamtvolumen beträgt 42 Milliarden Euro

Um die Engpässe beim Material zu beseitigen, könne man in vielen Werken “rund um die Uhr arbeiten”, sagte Papperger der Wirtschaftszeitung

Schnelle Verbesserungen sind jedoch kaum zu erwarten

Aus der Industrie heißt es, dass die Lieferengpässe etwa bei Halbleitern auch die Hersteller von gepanzerten Fahrzeugen treffen

„Am Ende müssen wir überlegen, ob wir die verfügbaren Chips in ein Auto oder in einen Panzer einbauen“, sagte eine mit den Abläufen vertraute Person am Montag gegenüber Merkur.de*

Ukraine-Sanktionen: Schweiz akzeptiert EU-Pläne

Update vom 28

Februar, 14.52 Uhr: Die Schweiz übernimmt die EU-Sanktionen gegen Russland

Das hat der Bundesrat in Bern angesichts des andauernden russischen Krieges in der Ukraine entschieden

Update vom 28

Februar, 14.19 Uhr: Nachdem der europäische Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt wurde, schlägt der Kreml nun zurück

Ab sofort dürfen Flugzeuge aus Deutschland und 35 weiteren Ländern Russland nicht mehr überfliegen, teilte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija am Montag mit

Ausnahmen bedürfen einer besonderen Genehmigung des russischen Außenministeriums

hieß es.

Ukraine-Konflikt: USA kündigen neue Sanktionen an

Update vom 28

Februar, 14.06 Uhr: Nach der EU nehmen nun auch die USA die russische Notenbank ins Visier

Mit sofortiger Wirkung sind US-Bürgern und Unternehmen Transaktionen mit der russischen Zentralbank untersagt, sagte ein Beamter des Weißen Hauses am Montag

Zusammen mit den EU-Sanktionen ist der Großteil der russischen Devisenreserven nun faktisch blockiert und Russland kann sie nicht mehr zur Umgehung westlicher Sanktionen nutzen

Die Beschränkungen gelten auch für das Finanzministerium und den russischen Staatsfonds

“Einfach gesagt, sie wollen sicherstellen, dass die russische Wirtschaft zurückgeht, solange Präsident Putin die Invasion der Ukraine vorantreibt.” Die Situation in Russland spitzt sich dramatisch zu – der neue Schritt erinnert an die UdSSR-Ära

Update vom 28

Februar, 13.03 Uhr: Die wirtschaftliche Lage in Russland hat sich am Montag dramatisch verschlechtert

Die russische Zentralbank verdoppelte die Zinsen auf 20 Prozent und schränkte den Handel mit dem Rubel ein

Sie hielt sich auch weitere Schritte offen

Auch die Börse in Moskau ist aus Angst vor einem Ausverkauf russischer Aktien geschlossen

Mit der drastischen Zinserhöhung von bisher 9,5 auf 20 Prozent wollen die Währungshüter dem Verfall des Rubels entgegenwirken

Die russische Notenbankpräsidentin Elvira Nabiullina will die Maßnahmen am Montag um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz erläutern

Deutsche Zeit

Außerdem sollen Unternehmen 80 Prozent ihrer Deviseneinnahmen zu einem von der Zentralbank festgelegten Kurs verkaufen

Der Ort erinnert an die Zeit vor dem Fall des Eisernen Vorhangs

Damals hatten osteuropäische Länder wie Ungarn Touristen aus dem Westen zu einem Zwangsumtausch mit festen Wechselkursen verpflichtet

Dies hatte zu einem florierenden Schwarzmarkt mit deutlich besseren Wechselkursen zwischen D-Mark und Forint geführt

Krieg in der Ukraine: Schalke 04 wirft Gazprom raus

Update vom 28

Februar, 11.40 Uhr: Der Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 wird seine umstrittene Zusammenarbeit mit dem russischen Sponsor Gazprom in Folge des russischen Einmarsches in der Ukraine vorzeitig beenden

Vorstand und Aufsichtsrat befinden sich in Gesprächen mit Vertretern von Gazprom

Die „finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins“ sei aber gesichert, hieß es

Gleichzeitig ist der Verein zuversichtlich, bald einen neuen Partner präsentieren zu können

Krieg in der Ukraine: Rüstungsvorräte gehen durch die Decke

Update vom 28

Februar, 11.10 Uhr: Die Aussicht auf Milliardenaufträge hat der Aktie des Rüstungskonzerns am Montag in einem schwachen Markt Rückenwind verliehen

Die Aktien des Wehrelektronikherstellers Hensoldt schossen um fast die Hälfte auf 21,85 Euro in die Höhe, Rheinmetall zog um gut ein Drittel auf 141,25 Euro nach

Auch die Papiere von ThyssenKrupp waren mit einem Plus von knapp 8 Prozent auf 9,26 Euro gefragt

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte am Sonntag in einer Sondersitzung des Bundestages eine umfassende Ausweitung des Verteidigungsetats angekündigt*

Update vom 28

Februar, 10.12 Uhr: Die unerwartet schweren Wirtschaftssanktionen der EU und der USA gegen Russland haben die russische Währung am Montag mit voller Wucht getroffen

Der Rubel fiel am Morgen gegenüber dem Dollar um gut 20 Prozent

Um einen weiteren Kursverfall zu verhindern, hat die russische Notenbank Anfang der Woche die Zinsen auf 20 Prozent verdoppelt

Aber auch das sollte laut Ökonomen die Situation nicht verbessern – im Gegenteil

Der Versuch der russischen Zentralbank, Einlagen in Rubel attraktiver zu machen und “die jetzt beginnende Kapitalflucht einzudämmen”, werde kaum gelingen, warnte der Finanzwissenschaftler Prof

Friedrich Heinemann vom Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW

Angesichts der umfassenden Sanktionen sei der „Rubel keine frei konvertierbare Währung mehr“

Dies werfe Russland „geldpolitisch in die frühen 1990er Jahre zurück“

Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine seien „russische Vermögenswerte und der Rubel plötzlich zu Schrott geworden“, erklärte der Professor für Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzen am ZEW Mannheim am Montag

Update vom 28

Februar, 9.21 Uhr: Angesichts der Sanktionen gegen russische Finanzinstitute hat die Bankenaufsichtsbehörde EZB vor einer möglichen Pleite der europäischen Tochtergesellschaften der russischen Sberbank gewarnt

Die Europäische Zentralbank kam zu dem Schluss, dass die Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien und ihre beiden Tochtergesellschaften in der Bankenunion, die Sberbank d.d

in Kroatien und Sberbank banka d.d

in Slowenien „wird scheitern oder wahrscheinlich scheitern“, teilte die EZB am Montagabend mit

Mit dieser Formulierung bezeichnet die EZB-Bankenaufsicht Kreditinstitute, die aus ihrer Sicht nicht mehr lebensfähig sind

„Die Sberbank Europe AG und ihre Tochtergesellschaften haben infolge der Auswirkungen der geopolitischen Spannungen auf ihre Reputation erhebliche Einlagenabflüsse erlebt“, teilte die EZB mit

„Dadurch hat sich ihre Liquiditätssituation verschlechtert

Zudem stehen keine Maßnahmen zur Verfügung, die realistische Aussichten haben, diese Position auf Gruppen- und Einzeltochterebene in der Bankenunion wiederherzustellen Zur Eröffnung am Montagmorgen fiel der Dax um mehr als zwei Prozent auf 14.240 Punkte Am Freitag verabschiedete sich das Deutsche Börsenbarometer mit einem Minus von 3,7 Prozent auf 14.567 Punkte ins Wochenende Ukraine-Sanktionen gegen Russland Rubel fällt ins Minus Abgrund Update vom 28

Februar, 9.12 Uhr: Der russische Rubel brach am Montag dramatisch ein

Gegenüber dem Dollar fiel die russische Landeswährung am Morgen zunächst um 42 Prozent auf 119 Rubel, hielt aber einen Teil der Verluste wieder im Kurs Morgens noch um 20 Prozent im Minus lag der Leitzins von 9,5 Prozent auf 20 Prozent

Das gab die Notenbank laut russischen Nachrichtenagenturen am Montag bekannt

Mit diesem Schritt ist die Notenbank r Reaktion auf die harten Sanktionen, die der Westen am Wochenende wegen der russischen Invasion in der Ukraine verhängt hat

Außerdem dürfen Ausländer keine Anteile an russischen Unternehmen mehr verkaufen

Alle Entwicklungen zum Ukraine-Konflikt finden Sie in unserem News-Ticker

Mit Material von dpa und AFP

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

The Big Bang Theory – Alle Klopfszene aus Staffel 2 (1/2) New

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Der 2. Teil kommt bald 🙂

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 Update The Big Bang Theory - Alle Klopfszene aus Staffel 2 (1/2)
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Liveblog Ukraine-Krieg 18. März: Steckt Putins Offensive … Neueste

18/03/2022 · Das waren 2,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 1,78 Dollar auf 96,82 Dollar. In den vergangenen Wochen war der Rohölmarkt durch erhebliche Preisschwankungen gekennzeichnet. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine stiegen die Preise zunächst stark und erreichten das höchste Niveau seit 2008.

+ Details hier sehen

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Nach Angaben des Bürgermeisters von Lemberg haben russische Streitkräfte den Flughafen der westukrainischen Stadt nahe der polnischen Grenze angegriffen

Der Angriff traf den Flughafen nicht direkt

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko meldet einen Toten und 19 Verletzte nach einem Angriff auf ein Wohngebiet

Mehr Infos im Blog

Dieser Live-Blog ist geschlossen

Lesen Sie hier die aktuellen Nachrichten: “Russisches Fernsehen unterbricht skurrile Rede von Putin”

Bundeskanzler Scholz hat mit Russlands Präsident Putin telefoniert

Vitali Klitschko: Bei einem Angriff auf ein Wohngebiet in Kiew wurde ein Mensch getötet und 19 verletzt

Auf dem Flughafen Lemberg ist es am Freitagmorgen zu massiven Explosionen gekommen

Nach Angaben der Ukraine halten die Streitkräfte weiterhin die wichtigsten Gebiete, in die die russische Armee einzudringen versucht

Nach Angaben des britischen Geheimdienstes steckt Putins Invasion fest

Berlin/Kiew/Moskau

Nach Angaben ihrer Führung kontrolliert die Ukraine noch immer jene Gebiete des Landes, in die russische Truppen drei Wochen nach Kriegsbeginn versuchen vorzudringen

Die Armee reagiere auf jeden Angriff russischer Einheiten, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitagabend

Auch gibt es erste Spekulationen darüber, ob die Kreml-Streitkräfte von einem Versorgungsproblem geplagt sein könnten

Präsident Selenskyj wandte sich insbesondere an die Menschen in Mariupol, Charkiw und Tschernihiw, deren Städte belagert und schwer beschädigt wurden

Sie würden nicht im Stich gelassen werden, versicherte er

Das Staatsoberhaupt dankte auch US-Präsident Joe Biden für seine anhaltende militärische Hilfe

US-Präsident Biden will am Freitag mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping wegen des Krieges in der Ukraine telefonieren

China ist Russlands wichtigster Verbündeter, zeigt aber eine gewisse Distanz im Angriff auf die Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte in Berlin, dass allein Präsident Wladimir Putin für den Angriff auf die Ukraine verantwortlich sei, nicht das russische Volk

Worum geht es in dem Konflikt? Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ukraine-Konflikt

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Lesen Sie hier die aktuellen Nachrichten: “Russisches Fernsehen unterbricht skurrile Rede von Putin”

Nachrichten zum Ukraine-Krieg vom Freitag, 18

März: Polen will beim Nato-Gipfel eine Ukraine-Friedensmission vorschlagen

14.06 Uhr: Polen will seinen Vorschlag für eine Friedensmission in der Ukraine beim Nato-Gipfel kommende Woche in Brüssel offiziell vorstellen

Das teilte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitag in Warschau mit

Polen hatte am Mittwoch nach einem Besuch der Regierungschefs Polens, Tschechiens und Sloweniens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew über einen solchen Einsatz gesprochen

Sie soll Friedensarbeit leisten, humanitäre Hilfe leisten und durch Streitkräfte geschützt werden

Bei einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel machten Länder wie die Niederlande deutlich, dass sie einen solchen Einsatz derzeit nicht für durchführbar halten

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) betonte, man müsse einen kühlen Kopf bewahren und dafür sorgen, dass dieser Krieg nicht zu einem Nato-Krieg werde

Andere Länder sind empfänglich

UN: Russlands Krieg in der Ukraine verursacht zunehmend Leid und Elend

13.47 Uhr: Russlands Krieg gegen die Ukraine stürzt nach Angaben der Vereinten Nationen immer mehr Menschen in Leid und Elend

Der Sprecher des Welternährungsprogramms, Tomson Phiri, warnte am Freitag in Genf, dass Millionen von Familien hungern oder vom Hungertod bedroht seien

Die Produktions- und Lieferketten für Lebensmittel in der Ukraine sollen auseinander brechen

Lastwagen und Züge wurden zerstört, Flughäfen bombardiert, Brücken eingestürzt, Supermärkte und Lagerhäuser geleert.

Innerhalb der Ukraine fliehen mehrere Millionen Kinder, Frauen und Männer vor den Kämpfen, sagte UNHCR-Sprecher Matthew Saltmarsh

Die humanitären Bedürfnisse der Zivilbevölkerung steigen „exponentiell“, sagt er

Zahlreiche Menschen werden in Gebieten der Ukraine, in denen die Feindseligkeiten eskalieren, wehrlos festgehalten

Strom- und Wasserversorgung sind vielerorts unterbrochen

Rauch und Flammen, die durch einen Bombenangriff über Kiew verursacht wurden

Foto: Alex Chan Tsz Yuk/SOPA Bilder via ZUMA Press Wire/dpa

Kreml: Putin soll im Nationalen Sicherheitsrat erscheinen

12.37 Uhr: Der Kreml hat für Freitagnachmittag ein Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Vertretern des Nationalen Sicherheitsrates angekündigt

„Innerhalb der nächsten Stunde wird der Präsident ein operatives Treffen mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates abhalten“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Agentur Interfax

Dann sollten Sie sich über den Inhalt informieren

Nach Angaben des russischen Staatsfernsehens wollte Putin um 15 Uhr eine Rede vor der Bevölkerung Russlands halten

Moskauer Zeit (13:00 Uhr MEZ)

Kremlsprecher Peskow kritisierte auch neue Äußerungen von US-Präsident Joe Biden, der Putin am Donnerstag wegen des Krieges gegen die Ukraine als „mörderischen Diktator“ bezeichnet hatte

„Wir hören und sehen wirklich Äußerungen, die eigentlich persönliche Beleidigungen gegen Präsident Putin sind“, sagte Peskow

Darüber hinaus wolle er Bidens Äußerungen aber nicht bewerten

Zuvor hatte der US-Präsident Putin zum Ärger Moskaus als “Kriegsverbrecher” bezeichnet

Der russische Präsident Wladimir Putin

Foto: -/Pressedienst des russischen Präsidenten/AP/dpa

Internationale Energieagentur fordert Energiesparen wegen Ukraine-Krieg

12.25 Uhr: Die Internationale Energieagentur (IAE) hat mehrere Empfehlungen an Industrieländer herausgegeben, um die Abhängigkeit von russischem Öl zu verringern

„Als Folge des schrecklichen Angriffs Russlands auf die Ukraine könnte die Welt vor der schwersten Ölkrise seit Jahrzehnten stehen“, warnte IEA-Direktor Fatih Birol am Freitag in Paris

Das helfe nicht nur bei den Folgen des Ukraine-Krieges, sondern auch im Kampf gegen Klimawandel und Luftverschmutzung, betonte die IEA

Strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen

Mehr Homeoffice

Autofreie Sonntage

Günstiger öffentlicher Nahverkehr

Alternativen zum Privatauto

Fahrgemeinschaft

Effizientere Lkw

E-Mobilität

Vermeiden Sie Geschäftsreisen

Bahnfahren statt Fliegen

Neun neue Fluchtkorridore geplant

12.03 Uhr: Menschen sollen aus der von Russland belagerten Hafenstadt Mariupol nach Saporischschja im Nordwesten fliehen können, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk am Morgen in einer Videobotschaft

Insgesamt sind neun neue Fluchtkorridore geplant

Weitere soll es beispielsweise im nordöstlichen Sumy-Gebiet geben, die dann von verschiedenen Städten bis nach Poltawa in der Zentralukraine führen

Ein Tankwagen mit Treibstoff für Privatautos sei noch auf dem Weg nach Mariupol, wo die Lage besonders dramatisch sei, sagte Wereschtschuk

Tausenden Zivilisten war in den vergangenen Tagen die Flucht aus Mariupol in eigenen Fahrzeugen gelungen

Doch viele sitzen noch immer in der Stadt am Asowschen Meer fest

Seit Tagen gibt es weder Strom, Wasser noch Heizung

Hilfskonvois können nach Angaben aus Kiew nicht zu den Menschen durchdringen

Evakuierte aus Mariupol bei ihrer Ankunft in Saporischschja

Foto: Emre CAYLAK / AFP

In einem Telefonat mit Scholz klagt Putin über ukrainische Kriegsverbrechen

11.25 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben bei einem Telefonat mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee beklagt

Der Beschuss von Wohngebieten in den Städten Donezk und Makiivka forderte zahlreiche Todesopfer

“Diese Kriegsverbrechen wurden im Westen ignoriert”, teilte der Kreml am Freitag mit

Das fast einstündige Gespräch sei dem Krieg und den Bemühungen zu seiner Beendigung gewidmet gewesen, teilte die Bundesregierung in Berlin mit

Bundeskanzler Scholz “drängte auf einen baldigen Waffenstillstand, eine Verbesserung der humanitären Lage und Fortschritte bei der Suche nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts”, hieß es

Bei dem Telefonat auf Initiative von Scholz sagte Putin, auf russischer Seite werde alles getan, um zivile Opfer zu vermeiden, teilte der Kreml mit

Klitschko: Ein Toter und ein Verletzter bei einem Anschlag auf ein Wohngebiet in Kiew

10.53 Uhr: Bei einem Angriff auf ein Wohngebiet in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko ein Mensch getötet und 19 verletzt worden

Unter den Verletzten im Bezirk Podil seien vier Kinder, sagte Klitschko am Freitag in einem Video, das er auf Telegram veröffentlichte

Russische Truppen beschossen Häuser, Kindergärten und eine Schule

Diese Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden

Erst am Donnerstag war im Osten Kiews ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden, als nach Angaben der Behörden Trümmer einer abgefangenen Rakete ein Hochhaus trafen

Die Ukraine wirft Russland Angriffe auf Zivilisten vor

Moskau bestreitet es

Rauch steigt über einem ehemaligen Einkaufszentrum in Kiew auf, das nach einem Angriff vom ukrainischen Militär als Waffendepot genutzt worden sein soll

Foto: Alex Chan Tsz Yuk/SOPA Bilder via ZUMA Press Wire/dpa

Gericht bestätigt Ausstrahlungsverbot für russischen Sender RT in Deutschland

10.33 Uhr: Der russische Staatssender RT darf sein Programm in Deutschland vorerst nicht weiter ausstrahlen

Das Verwaltungsgericht in Berlin hat einen Eilantrag gegen das Sendeverbot abgewiesen, wie es am Freitag hieß

Die entsprechende Entscheidung der Landesmedienanstalt sei aller Voraussicht nach rechtmäßig, hieß es (Az

VG 27 L 43/22)

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hatte die Verbreitung des Hörfunkprogramms Anfang Februar verboten, weil RT dafür keine Genehmigung vorlag

Dagegen zog der Sender vor Gericht, das sich nun weigerte, eine einstweilige Verfügung zu erlassen

RT hatte argumentiert, dass es das Programm nicht selbst hoste und daher keine Lizenz benötige

Dem ist das Gericht jedoch nicht gefolgt

RT biete das ausgestrahlte Programm in eigener inhaltlicher Verantwortung an, hieß es

Das Logo des Fernsehsenders „Russia Today“ (RT) ist in einem Bürofenster in Moskau zu sehen

Foto: Pavel Golovkin/AP/dpa

Polen zählt mehr als zwei Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine

10.01 Uhr: Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind nach Angaben der Grenzschützer mehr als zwei Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland in Polen angekommen

Es seien vor allem Frauen und Kinder, teilte die Behörde am Freitag auf Twitter mit

Allein am Donnerstag waren es rund 52.500 Menschen

Das ist ein Minus von elf Prozent im Vergleich zum Vortag

Seit Kriegsbeginn am 24

Februar haben rund 227.000 Menschen die Grenze von Polen in die Ukraine überschritten

Derzeit gibt es keine offiziellen Angaben darüber, wie viele der Kriegsflüchtlinge in Polen geblieben sind und wie viele bereits in andere EU-Staaten weitergereist sind

Die Ukraine – das flächenmäßig größte Land Europas – hatte vor Beginn des russischen Angriffs eine Bevölkerung von mehr als 44 Millionen

Polen und die Ukraine sind durch eine mehr als 500 Kilometer lange Landesgrenze verbunden

Ein ukrainischer Flüchtling wartet am Bahnhof Przemysl in Polen

Foto: RADWANSKI / AFP

Hunderte kugelsichere Westen aus Büros von Hilfsorganisationen gestohlen

8.50 Uhr: Diebe haben aus dem New Yorker Büro einer Hilfsorganisation Hunderte schusssichere Westen mit Bestimmungsort Ukraine gestohlen

Wie die New Yorker Polizei am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, seien „rund 400 schusssichere Westen“ aus dem Hauptquartier der Organisation Ukrainian Congress Committee of America (UCCA) in der Ostküstenmetropole verschwunden

Bisher wurde niemand festgenommen

“Die Ermittlungen laufen.” Ein Sprecher der UCCA sagte, etwa 300 Westen seien gestohlen worden

Es ist unklar, „wie und warum“ der Diebstahl passiert ist und wer dafür verantwortlich ist

Polizisten aus Long Island spendeten die kugelsicheren Westen an die UCCA

Nach eigenen Angaben hatte die Organisation geplant, die Westen an Helfer in der Ukraine zu liefern und im ganzen Land verteilen zu lassen

Mehrere Explosionen am Stadtrand von Lemberg (Lemberg)

7.18 Uhr: Bei dem Raketenangriff in der Nähe des Flughafens in Lemberg soll eine Flugzeugreparaturfabrik zerstört worden sein, berichtet Lembergs Bürgermeister Andriy Sadovy der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian

Glücklicherweise gab es keine Verletzten, da die Fabrik im Vorfeld evakuiert worden war

Feuerwehr und Rettungskräfte sind vor Ort

Gegen 6.30 Uhr Ortszeit (5.30 Uhr deutscher Zeit) schlugen mehrere Raketen am Stadtrand der westukrainischen Stadt Lemberg ein

Berichte, dass der internationale Flughafen der Stadt getroffen wurde, wurden vom Lemberger Bürgermeister Andriy Sadovyi dementiert: „In der Nähe des Flughafens fielen Raketen“, sagte Sadovyi gegenüber Ukraina24 TV

In #Lviv geht das Feuer weiter, ein Fliegeralarm ist zu hören

Berichtet bereits über 4 Explosionen #UkraineUnderAttack 😔🙏🇺🇦 pic.twitter.com/qc0bz8NvvI — Ukraineinpictures (@UkrainePicture) 18

März 2022

Vizekanzler Habeck würde nach Kiew gehen

7.05 Uhr: Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) wäre bereit, nach dem Vorbild der Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien in die ukrainische Hauptstadt Kiew zu reisen

Darauf angesprochen sagte Habeck am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“: „Wenn es einen Beitrag leistet – ich würde immer fahren.“ Auf die Frage, ob Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach Kiew reisen solle, sagte der Vizekanzler: „Ich bin nicht der Reiseplaner des Bundeskanzleramtes und kann auch nicht für Olaf Scholz sprechen.“ Am Donnerstag machte auch der französische Präsident Emmanuel Macron deutlich, dass er eine solche Reise machen würde – aber nur, wenn sie einen effektiven Nutzen habe

Russische Truppen sollen aus den Dörfern um Kiew zurückgedrängt werden

Foto: dpa

Habeck reist nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate

3.30 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck reist an diesem Wochenende nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate

Der Besuch ist Teil der Bemühungen, die Abhängigkeit von russischen Energieimporten nach Russlands Angriffskrieg in der Ukraine zu verringern

Katar ist einer der weltweit größten Exporteure von verflüssigtem Erdgas (LNG)

Die überwiegende Mehrheit ist jedoch bisher nach Asien gegangen

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe auch das Thema Energiesicherheit ins Zentrum der internationalen Diskussion gerückt, sagte der Grünen-Politiker

„Mehr denn je müssen wir eine globale Energiewende vorantreiben und treiben derzeit die Diversifizierung der Erdgasquellen voran

Einerseits benötigen wir kurzfristig und temporär mehr verflüssigtes Erdgas und wollen dieses bei uns landen eigene deutsche Terminals.” Lesen Sie hier: Ukraine-Krieg führt zu Engpässen: Auch Nägel werden knapp

Ukrainischer Abgeordneter: Wahrscheinlich mehr Menschen in den Theatern von Mariupol

Mehr als angenommen: Wie viele Menschen waren im Theater in Mariupol, als es angegriffen wurde? Foto: dpa

3.25 Uhr: In dem zerbombten Theater in der ukrainischen Stadt Mariupol könnten noch mehr Menschen gewesen sein als bisher angenommen

Der ukrainische Abgeordnete Serhiy Taruta schrieb am Freitagabend auf Facebook, gestern Abend seien offenbar mindestens 1.300 Menschen dort gewesen

Das habe er von Leuten erfahren, die im Theater gewesen und aus Mariupol gekommen seien

Zuvor war die Stadtverwaltung von rund 1000 Menschen ausgegangen, die dort Schutz gesucht hatten

Nach Angaben der ukrainischen Abgeordneten Olga Stefanyschyna wurden am Donnerstag rund 130 Zivilisten aus dem Theater gerettet

Taruta schrieb auf Facebook weiter, es sei noch unklar, wie viele Verletzte und Tote es gebe

Es besteht die Sorge, dass nach dem ständigen Beschuss der Stadt durch russische Truppen niemand mehr da sein wird, um die Menschen dort zu retten

“Niemand räumt die Trümmer weg.” Die Rettungsdienste wurden durch die russische Blockade faktisch ausgeschaltet

Russland bombardierte Kinos mit Schutzsuchenden in Mariupol

Ukraine: Militär soll russische Truppen aus Dörfern bei Kiew vertreiben

00.27 Uhr: Nach ukrainischen Angaben laufen Militäroperationen, um russische Einheiten aus den Dörfern um Kiew zurückzudrängen

Das sagte der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Kiew, Olexander Pawljuk, am späten Donnerstagabend im ukrainischen Fernsehen, wie die Nachrichtenagentur Unian mitteilte

Es gibt “Widerstand des Feindes” und er bewegt seine Einheiten

Bis zum Abschluss der Operationen könne er jedoch keine Details nennen, sagte Pavlyuk

Insgesamt sei die Situation in der Region Kiew schwierig, aber „kontrollierbar“

Es ist nicht einfach, Vorhersagen zu treffen

Am stärksten gefährdet sind auch die Straße in die westliche Stadt Zhytomyr, die Städte Bucha, Irpin und Hostomel nordwestlich der Hauptstadt nahe der Stadtgrenze von Kiew sowie die Stadt Makariv weiter westlich von Kiew

Auch im Bezirk Vyschhorod nördlich der Hauptstadt kam es zu Beschuss

Zerstörung und Leid in der Ukraine: Eine Frau steht erschüttert vor ihrem zerbombten Haus in Irpin, nordöstlich von Kiew

Foto: DIMITAR DILKOFF / AFP

Ukraine-Krise – Hintergründe und Erklärungen zum Konflikt

News zum Ukraine-Krieg vom Donnerstag, 17

März – Scholz: Putin nicht mit Russland gleichsetzen

22.40 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat davor gewarnt, Russland mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gleichzusetzen

„Es war nicht das russische Volk, das die fatale Entscheidung getroffen hat, die Ukraine anzugreifen

Dieser Krieg ist Putins Krieg“, sagte Scholz am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Ehren des am Freitag 100 Jahre alt gewordenen SPD-Politikers Egon Bahr wäre alt geworden

Es ist auch wichtig für das Zusammenleben mit Russen und Ukrainern in Deutschland

„Und es ist wichtig, den mutigen russischen Männern und Frauen, die unter großem persönlichen Risiko gegen Putins Angriffskrieg auf die Straße gehen, eines zu zeigen: Sie sind nicht allein

Wir sind bei Ihnen.“ Dieses andere Russland ist die Grundlage für die zukünftigen deutsch-russischen Beziehungen

Olaf Scholz (SPD) warnt davor, Putin mit den Russen gleichzusetzen

Foto: dpa

Landkreise: Frühzeitig mit der Flüchtlingsverteilung in Polen beginnen

22.19 Uhr: Um zu verhindern, dass einzelne Regionen durch die Verteilung und Versorgung von Flüchtlingen aus der Ukraine überlastet werden, fordern die deutschen Kreise eine frühzeitige Steuerung des Flüchtlingsstroms.

Man könne zum Beispiel in Polen starten, sagte der Präsident des Deutschen Kreisverbandes, Reinhard Sager, unserer Redaktion

Die Kreise begrüßten auch, dass die Vertriebenen nach dem Königsteiner Schlüssel gleichmäßig über Deutschland verteilt werden sollten

„So kann man auch am besten verhindern, dass einzelne Landkreise und Städte überlastet werden.“ Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Frau geht mit Plastiktüten an zerstörten Gebäuden in Mariupol vorbei

Die Lage in der Stadt wird immer dramatischer

Foto: – / dpa

Krieg in der Ukraine: Bilder vom russischen Angriff Ukrainische Soldaten warten in Schützengräben nördlich von Kiew auf den nächsten Angriff

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Mit dem Fahrrad durch die zerstörte Hafenstadt

Mehr als die Hälfte der Einwohner sind aus Mariupol geflohen

Foto: dpa

Ukrainekrieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Mann vor einem völlig zerstörten Haus in Kiew

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Mutter neben ihrer kleinen Tochter weint, als sie in Kiew mit der Presse spricht

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs ukrainische Soldaten stehen in den Trümmern der zerstörten Stadt Trostianets

Foto: FADEL SENNA / AFP

Ukraine-Krieg: Bilder des russischen Angriffs Ukrainische Soldaten fahren auf einem APC-Panzer durch eine Straße der Stadt Trostianets

See also  Best Choice handy waage app New Update

Foto: Efrem Lukatsky / dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Mann des ukrainischen Zivilschutzes entschärft einen Sprengsatz in der Nähe von Charkiw

Foto: Ukrainischer staatlicher Notdienst / AFP

Ukraine-Krieg: Bilder von russischen Überfall-Freiwilligen in Mykolajiw machen eine Zigarettenpause

Foto: dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Nach einem Angriff wird das Dach dieser Frau in Byzhiv, einem Vorort von Kiew, weit aufgerissen

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Paar küsst sich nach einem Angriff in einem Luftschutzkeller

Foto: dpa

Krieg in der Ukraine: Bilder vom russischen Angriff In Charkiw wurde eine Schule von einer russischen Rakete getroffen

Krieg in der Ukraine: Bilder vom russischen Angriff Vor einer zerstörten Schule in der Stadt Schytomyr läuft ein Kind durch die Straßen der Stadt

Foto: FADEL SENNA / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Nach dem Angriff auf das Einkaufszentrum Retroville in Kiew gehen die Aufräumarbeiten weiter

Mindestens acht Menschen wurden getötet

Foto: Carol Guzy/ZUMA Press Wire/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein langer Panzerzug bewegt sich auf der Autobahn Mariupol-Donezk

Die Fahrzeuge sind mit dem Symbol „Z“ gekennzeichnet

Foto: xMaximilianxClarkex

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs In Mariupol wurde eine Straßensperre aus Bussen zerstört, die das Asow-Regiment dort aufgestellt haben soll

Auch ein Haus wurde getroffen

Foto: xMaximilianxClarkex

Krieg in der Ukraine: Bilder des russischen Angriffs Ein Mann wirft Sandsäcke ab, um Barrikaden in Kiew zu verstärken

Krieg in der Ukraine: Bilder des russischen Angriffs In der Stadt Dnipro steht Priester Dmytro Povorotnyi vor Gräbern ukrainischer Soldaten auf dem Krasnopilske-Friedhof

Foto: xMykolaxMyalshykovx

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hält Schaulustige von einem zerstörten Wohnhaus fern

Mindestens eine Person wurde getötet

Foto: AFP

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs In Kiew wurde ein Wohnhaus von russischen Truppen bombardiert

Mindestens eine Person starb bei dem Angriff

Foto: Aktionspresse

Ukraine-Krieg: Bilder des russischen Angriffs Im Dorf Starychi in der Oblast Lemberg begraben Einwohner zwei gefallene Soldaten, Mykola Dmytrovych und Roman Fedorovich

Foto: Aktionspresse

Ukraine-Krieg: Bilder vom russischen Angriff Nach der Zerstörung einer Fabrik für Flugzeugteile in Lemberg ist die Stadt in Rauchschwaden gehüllt

Foto: AFP

Krieg in der Ukraine: Bilder vom russischen Angriff Im Dorf Nowaja Astrachan in der “Volksrepublik Lugansk” passieren zwei Einwohner einen zerstörten T-72-Panzer

Foto: Aktionspresse

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Hochzeitszeremonie an einem Checkpoint in Kiew: Lesia Iwashchenko und Valerii Fylymonov geben sich das Ja-Wort

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Bilder vom russischen Angriff Besonders heftig wird in der Ukraine um die Stadt Mariupol gekämpft – humanitäre Organisationen beschreiben die Lage dort als katastrophal

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Frau trägt ihr Kind am Bahnhof in Lemberg, der größten Stadt der Westukraine

Foto: Mykola Tys / dpa

Krieg in der Ukraine: Bilder des russischen Angriffs In einer emotionalen Rede vor dem US-Kongress fordert Präsident Selenskyj eine Flugverbotszone über der Ukraine

Krieg in der Ukraine: Auch Bilder vom russischen Angriff sind gespeichert: Asuka und Popeye stärkten sich nach der anstrengenden Fahrt von der Ukraine nach Deutschland

Foto: Eckhard Jüngel

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Krankenschwestern und Krankenpfleger kümmern sich um ein neugeborenes Kind im Keller einer Entbindungsklinik, während Sirenen Luftangriffe auf Mykolajiw ankündigen

Foto: BULENT KILIC / AFP

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein ukrainischer Soldat geht an einem beschossenen Gebäude in der Nähe der Metrostation Lukyanivska in Kiew vorbei

Russische Streitkräfte versuchen weiterhin, die ukrainische Hauptstadt einzukreisen, obwohl sie auf heftigen Widerstand und logistische Herausforderungen stoßen, seit im vergangenen Monat eine großangelegte Invasion der Ukraine begann

Foto: Anastasia Vlasova/Getty Images

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Feuerwehrmann telefoniert und hält eine Frau in den Armen, die aus einem zerstörten Haus gerettet wurde, nachdem das russische Militär es bombardiert hatte

Foto: Adim Ghirda/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Bilder des russischen Angriffs Feuerwehrleute stehen vor einem brennenden Wohnhaus in Kiew, das durch russisches Militärfeuer zerstört wurde

Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Bilder des russischen Angriffs Soldaten tragen Särge von ukrainischen Soldaten, die während der russischen Invasion in der Ukraine während einer Beerdigung in der westukrainischen Stadt Lemberg getötet wurden

Foto: Yuriy Dyachyshyn / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Frau verkauft Blumen in der Nähe des Lukyanivsky-Marktes und der Metrostation in Kiew

Foto: Anastasia Vlasova/Getty Images

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Abschiedsszene am Bahnhof in Lemberg, der größten Stadt der Westukraine

Mittlerweile ist es zu einem Transitknotenpunkt für Frauen und Kinder auf der Flucht nach Europa geworden

Foto: Hesther Ng/SOPA Bilder via ZUMA Press Wire/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Auf der Flucht aus Irpin, nordwestlich von Kiew, überqueren Ukrainer eine improvisierte Route unter einer zerstörten Brücke

Die Bevölkerung ist erneut verstärkt unter Beschuss der russischen Armee geraten

Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs In einigen ukrainischen Städten, wie hier in Mariupol, werden Zivilisten in Massengräbern beerdigt

Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Belagerung, Bombenhagel und kein Ausweg: Die Hilferufe aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol – Heimat von mehr als 400.000 Menschen – werden immer dramatischer

Foto: Mstyslav Chernov/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs In Charkiw achten Patrouillen darauf, dass keine Geschäfte geplündert werden

Foto: Andrea Carrubba/Agentur Anadolu/ABACAPRESS/ddp images

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs In einem Kindergarten im Norden der Hauptstadt Kiew suchen ältere Menschen Schutz vor russischen Bomben und Raketen

Foto: Raphael Lafargue/ABACAPRESS/ddp images

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine ältere Frau weint während der Evakuierung aus Irpin

Tausende Einwohner müssen ihre Häuser verlassen und evakuieren, während russische Truppen die Stadt bombardieren

Foto: Mykhaylo Palinchak/SOPA Bilder via ZUMA Press Wire/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Frau, die aus Gebieten rund um die ukrainische Hauptstadt evakuiert wurde, trägt zwei Babys, nachdem sie an einem Triage-Punkt in Kiew, Ukraine, angekommen ist

Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein ukrainischer Soldat steht vor Essen in Irpin am Stadtrand von Kiew

Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Freiwilliger spielt Klavier für Flüchtlinge an der Grenze in Polen

Mehr als zwei Millionen Ukrainer sind nach den neuesten Zahlen des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) wegen der russischen Invasion aus ihrem Land nach Europa geflohen

Foto: Hesther Ng/SOPA Bilder via ZUMA Press Wire/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein ukrainischer Soldat verabschiedet sich am 9

März 2022 am Hauptbahnhof der westukrainischen Stadt Lemberg von seiner Freundin, bevor er nach Kiew aufbricht

Foto: Aleksey Filippov / AFP

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Mädchen und eine Frau aus der Ukraine warten nach ihrer Ankunft in Berlin auf die Zuweisung einer Unterkunft

Foto: picture alliance/dpa | Karl Josef Hildenbrand

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Frauen und Kinder aus der Ukraine, die bei Krakowets fliehen, überqueren die Grenze nach Polen

Foto: Dan Kitwood/Getty Images

Krieg in der Ukraine: Das von der Stadtregierung noch veröffentlichte Video des russischen Angriffs zeigt schwere Schäden am Kinderkrankenhaus in Mariupol

Foto: dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Mariupol: Ukrainische Rettungskräfte und Freiwillige tragen eine verletzte schwangere Frau aus einem durch Beschuss zerstörten Entbindungsheim

Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Mann hält einen Hund in seinen Armen, um eine zerstörte Brücke zu überqueren, auf der Flucht aus Irpin, nordwestlich von Kiew

Foto: Sergei SUPINSKY / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ukrainische Soldaten helfen einer älteren Dame, eine zerstörte Brücke in Irpin zu überqueren

Foto: Sergei SUPINSKY / AFP

Ukraine-Krieg: Bilder von russischem Angriff In Lubny, Ukraine, stehen Menschen Schlange, um Milchprodukte zu kaufen, die an Geringverdiener, Rentner, Familien mit mehreren Kindern verteilt werden sollen

Foto: -/Ukrinform/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Leere Regale in einem Supermarkt in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine

Foto: -/Ukrinform/dpa

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein kleines Mädchen sitzt auf einem Koffer am Grenzübergang nach Polen in Medyka

Foto: Louisa GOULIAMAKI / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Eine Mutter umarmt ihre Tochter, als sie den Grenzübergang Medyka in Richtung Polen überqueren

Foto: Louisa GOULIAMAKI / AFP

Ukraine-Krieg: Bilder des russischen Angriffs Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält eine Rede

Foto: UKRAINE-PRÄSIDENTSCHAFT / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ukrainische Zivilisten erhalten ein Waffentraining am Stadtrand von Lemberg in der Westukraine

Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Bilder eines russischen Angriffs Rettungskräfte beseitigen Trümmer einer zerstörten Schule, nachdem russische Truppen die Stadt Tschernihiw beschossen haben

Foto: Ukrainischer staatlicher Notdienst / AFP

Krieg in der Ukraine: Bilder des russischen Angriffs Ein Mitglied der ukrainischen Territorialverteidigungskräfte betrachtet die Zerstörung nach dem Beschuss in der zweitgrößten Stadt der Ukraine, Charkiw

Foto: Sergej BOBOK / AFP

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Am Hauptbahnhof von Odessa versuchen Menschen, in einen Evakuierungszug einzusteigen

Foto: ULENT KILIC / AFP

Krieg in der Ukraine: Die Bilder des russischen Angriffs Ein Vater hält seine Hand an das Fenster eines Evakuierungszuges am Hauptbahnhof von Odessa, um sich von seiner Tochter zu verabschieden

Foto: BULENT KILIC / AFP

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs In Kiew wird im Freien für ukrainische Soldaten und Angehörige des Zivilschutzes gekocht

Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein ukrainischer Soldat bewacht einen Kontrollpunkt an einer Hauptstraße in Kiew

Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Ukraine-Krieg: Die Bilder des russischen Angriffs Ein verbranntes Auto steht auf einer Straße in der Nähe eines 16-stöckigen Wohnhauses, nachdem es von der russischen Armee beschossen wurde

Foto: -/Ukrinform/dpa

Tag der Stadt: Versorgung der Flüchtlinge muss “von Bund und Ländern finanziert werden”

22 Uhr: Nach der Ministerpräsidentenkonferenz pochen die Städte darauf, dass die Versorgung und Integration der Ukraine-Flüchtlinge fast ausschließlich von Bund und Ländern finanziert wird

„Dass Bund und Länder die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen aus der Ukraine als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen und mitfinanzieren wollen, ist ein wichtiges Signal für die Städte“, sagte Stadtratspräsident Markus Lewe, sagte unserer Redaktion

„Die vereinbarte Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft muss jetzt die Weichen dafür stellen, dass die Versorgung und die Integrationsangebote zu einem großen Teil von Bund und Ländern finanziert werden.“ EU verurteilt Kriegsverbrechen

21.20 Uhr: Die Europäische Union hat Russlands „schwere Verstöße und Kriegsverbrechen“ in der Ukraine scharf verurteilt

Gezielte Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur seien “schändlich, verwerflich und völlig inakzeptabel” und stellten schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dar, sagte EU-Außenbeauftragter Josep Borrell am Donnerstag

Die EU verurteilt die anhaltenden Angriffe der russischen Armee auf die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur in der Ukraine sowie die wochenlange Belagerung der Hafenstadt Mariupol

Schwarzenegger ruft die Russen zum Kampf gegen die Propaganda auf

20.49 Uhr: Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger hat die russische Bevölkerung aufgerufen, sich gegen die Propaganda ihres Staates zu wehren

„Ich spreche heute zu Ihnen, weil es Dinge auf der Welt gibt, die Ihnen vorenthalten werden – schreckliche Dinge, von denen Sie wissen sollten“, sagte der 74-Jährige in dem auf Twitter und Telegram veröffentlichten Video, zu dem eine tiefe Verbindung entwickelt wurde Russland im Laufe seiner Karriere

Wegen der Brutalität seines Handels ist Russland jetzt vom Rest der Welt isoliert

Die Regierung hat die Bevölkerung und die Soldaten über die wahren Gründe für den Krieg in der Ukraine belogen

„Die Behörden im Kreml haben diesen Krieg begonnen

Das ist nicht der Krieg des russischen Volkes“, sagte Schwarzenegger

Ich liebe das russische Volk

Deshalb muss ich dir die Wahrheit sagen

Bitte ansehen und teilen

pic.twitter.com/6gyVRhgpFV – Arnold (@Schwarzenegger) 17

März 2022

Macron nennt den Krieg in der Ukraine einen „Elektroschock“ für die NATO

20.10 Uhr: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine war nach Ansicht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein „Elektroschock“, der die Nato „aufgeweckt“ habe

Macron sagte am Donnerstag bei der Vorstellung seines Wahlprogramms, er stehe zu seiner Aussage von 2019, als er sagte, die Nato habe den „Hirntod“ erlitten

Das stimmte damals

Seitdem hat sich die Situation geändert

Es war notwendig, die Strategie der NATO zu klären, und das geschieht jetzt.

Bremen: Ein Teilnehmer der Lichterketten-Aktion am Weserufer hält ein Schild mit der Aufschrift „Stop War“

Foto: Sina Schuldt/dpa

Die ESA stoppt die gemeinsame Mars-Mission mit Russland

20.06 Uhr: Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat wegen des Ukraine-Krieges eine gemeinsame Mars-Mission mit Russland gestoppt

„Wir bedauern die Opfer und die tragischen Folgen des Angriffs auf die Ukraine zutiefst“, sagte die ESA am Donnerstag

Sie stehe auch “voll und ganz” hinter den Sanktionen, die ihre Mitgliedsstaaten gegen Russland verhängt haben

Die ExoMars-Mission und die Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos wurden daher ausgesetzt

Stadtverwaltung von Mariupol: 80 Prozent der Wohnungen sind zerstört

19.33 Uhr: In der vom Krieg stark betroffenen ukrainischen Hafenstadt Mariupol sind nach lokalen Angaben rund 80 Prozent der Wohnungen zerstört, rund 30 Prozent davon nicht wiederaufbaubar

„Jeden Tag werden durchschnittlich 50 bis 100 Bomben auf die Stadt geworfen

Die Verwüstung ist enorm“, teilte der Stadtrat am Donnerstag per Telegram mit

Mariupol sei seit 16 Tagen gesperrt, Tausende müssten in Notunterkünften Schutz vor russischem Feuer suchen, hieß es

Bisher sind rund 30.000 Zivilisten aus der Stadt geflohen

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden

Eine Frau betet in einer Kirche in Lemberg

Foto: Alexey Furman/Getty Images

Virales Gesangsvideo: Amelia floh nach Polen

18.29 Uhr: Ihr Video ging um die Welt: Die kleine Amelia sang in einem Bunker in der Ukraine den Disney-Hit „Let It Go“ aus dem Animationsfilm „Frozen“ und berührte Menschen weltweit

Das Mädchen ist inzwischen mit ihrem 15-jährigen Bruder und ihrer Großmutter nach Polen geflüchtet

Dort sprach sie in einem Interview mit dem Fernsehsender TVP über ihre Flucht

Ihre Eltern blieben in Kiew, sagte Amelia darin

Sie vermisse sie sehr, “aber ich werde sie wiedersehen

Schließlich sind sie meine Eltern.” Trotzdem ist sie sehr froh, dass sie jetzt in Polen ist

Außenminister Baerbock wirft dem Kreml einen “einseitigen Verstoß” gegen die Nato-Russland-Grundakte vor

G7: Russland muss unverzüglich humanitäre Hilfe leisten

17.41 Uhr: Die G7-Gruppe führender westlicher Industrienationen hat Russland aufgefordert, Mariupol und anderen belagerten ukrainischen Städten unverzüglich humanitäre Hilfe zu leisten

Die Belagerung und die Weigerung, humanitäre Hilfe zu leisten, seien inakzeptabel, hieß es in einer Erklärung, die die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Donnerstag nach den Beratungen der Gruppe veröffentlichte

Deutschland führt derzeit den Vorsitz in der Gruppe der führenden westlichen Industrienationen

Zur G7 gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien

Die Gruppe versprach, die humanitäre Hilfe deutlich zu erhöhen und auszuzahlen, da die Bedürfnisse des ukrainischen Volkes aufgrund der russischen Aggression täglich wachsen

Konkrete Zahlen wurden nicht genannt

Andere Staaten sollten sich diesen Bemühungen anschließen

Eine Priorisierung der humanitären Hilfe für die Ukraine und darüber hinaus ist dringend erforderlich, da der Krieg massive Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und die Preise in vielen Ländern haben wird, die von Lieferungen aus dem ukrainischen Agrarsektor abhängig sind

Bund und Länder: Aufgabe der Flüchtlingsaufnahmegemeinschaft

17.18 Uhr: Am Donnerstag sind Bund und Länder erneut zu einer Beratung zusammengekommen

Es ging auch um den Ukrainekrieg und die Folgen für Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte in der anschließenden Pressekonferenz, seit Russlands Angriff auf die Ukraine sei eine weitere Krise zur Corona-Pandemie hinzugekommen

Die Ministerpräsidenten der Länder und des Bundes sind sich einig, dass Menschen auf der Flucht aus der Ukraine unterstützt werden müssen.

Dafür sollten alle verfügbaren Kräfte gebündelt werden

Die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern erstrecke sich auch auf Finanzfragen, sagte Scholz am Donnerstag

Aus diesem Grund soll eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern eingerichtet werden, die bis zum 7

April eine Lösung der Finanzfragen erarbeiten soll

Dazu gehören unter anderem die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen und Hilfen zum Lebensunterhalt

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), sagte, Länder und Kommunen könnten die Aufgabe nicht allein bewältigen

Es ist gut, dass sich die Bundesregierung grundsätzlich zu ihrer gemeinsamen Verantwortung bekannt hat

Zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine fahren nach ihrer Ankunft mit einem Sonderzug mit rund 400 Geflüchteten aus der Ukraine zur Anmeldung am Münchner Hauptbahnhof

Foto: dpa

Putin und Erdogan einigen sich auf weitere Kontakte

17.07 Uhr: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben erneut über den Krieg in der Ukraine gesprochen und weitere Kontakte vereinbart

Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu forderte Erdogan am Donnerstag erneut einen Waffenstillstand und die Einrichtung wirksamer humanitärer Korridore

Er lud Putin auch in die Türkei ein, um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen

Laut Kreml informierte Putin über den Stand der Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Vertretern zur Lösung des Konflikts

Der russische Präsident Erdogan habe verschiedene Aspekte der Entwicklung der Lage in der Ukraine rund um die “Militäroperation zum Schutz des Donbass” erörtert, teilte der Kreml mit

Details wurden nicht genannt

Moskau hat Ankara zuletzt wiederholt dafür gedankt, dass sich die Türkei bei den Sanktionen gegen Russland nicht dem Westen angeschlossen hat

Die Präsidenten tauschten sich auch über die weitere Entwicklung ihrer Handels- und Wirtschaftsbeziehungen aus

Recep Tayyip Erdogan nimmt an einer Pressekonferenz teil

Foto: dpa

Die Raumfahrtagentur Esa setzt europäisch-russisches Weltraumprojekt aus

16.10 Uhr: Die europäische Raumfahrtagentur Esa setzt angesichts des Ukraine-Krieges das europäisch-russische Weltraumprojekt „Exomars“ aus

Der ESA-Rat sei einstimmig zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit nicht möglich sei, das Projekt gemeinsam mit Russland durchzuführen, teilte die ESA am Donnerstag in Paris mit

Dementsprechend wurde der ESA-Generaldirektor beauftragt, die Kooperationsaktivitäten einzustellen

Beim Projekt „Exomars“ geht es um die Spurensuche nach Leben auf dem Mars

Die russische Raumfahrtbehörde Roskomos kritisierte die Entscheidung

Ein Sprecher sagte nach Angaben der Agentur Interfax: “Es ist sehr bedauerlich, dass die Kollegen von der ESA ihre antirussische Haltung über die allgemeinmenschlichen Ziele der Erforschung des Universums stellen.” Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin kündigte Russlands eigene Forschungsmission zum Mars an

Das Programm für die Internationale Raumstation (ISS) wird laut Esa nominell fortgesetzt

Das Hauptziel besteht darin, den sicheren Betrieb der ISS fortzusetzen, einschließlich der Wahrung der Sicherheit der Besatzung

An der ISS sind Russland, die USA, Japan, Kanada und ESA-Mitgliedsstaaten beteiligt

Russland kümmert sich auch um die Wartung der Raumstation

Der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer befindet sich derzeit zusammen mit russischen und US-amerikanischen Kollegen auf der ISS

Lokale Vertreter: Mindestens 21 Tote durch Artilleriefeuer in Merefa

16.02 Uhr: In der Kleinstadt Merefa in der Ostukraine sind nach Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft mindestens 21 Menschen durch russisches Artilleriefeuer getötet worden

Bei den Anschlägen am frühen Donnerstagmorgen seien eine Schule und ein Kulturzentrum zerstört worden, teilte der Staatsanwalt der Region Charkiw auf Facebook mit

25 weitere Menschen wurden verletzt, 10 von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen

Merefa liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine

Die Metropole war in den vergangenen Wochen Schauplatz schwerer russischer Luftangriffe

Sie richteten immensen Schaden an

Feuerwehrleute versuchen, ein Feuer in einer Schule in der Stadt Merefa in der Region Charkiw zu löschen, auf das zuvor geschossen wurde

Foto: AFP PHOTO / Staatlicher Notdienst der Ukraine / Handout

**Die Quelle dieser Nachricht ist eine der Konfliktparteien

Die Informationen konnten nicht direkt unabhängig überprüft werden.**

Die UNESCO versorgt Journalisten in der Ukraine mit Helmen und Schutzwesten

15.42 Uhr: Die Unesco stellt 125 Helme und schusssichere Westen mit dem Aufdruck „Presse“ für Journalisten in der Ukraine zur Verfügung

Außerdem sollen Kurse zur Arbeit in Krisenregionen organisiert werden, teilte die Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris am Donnerstag mit

“Jeden Tag riskieren Journalisten und Medienschaffende in der Ukraine ihr Leben, um die Menschen vor Ort und die Welt über die Realität dieses Krieges zu informieren”, sagte UNESCO-Generalsekretärin Audrey Azoulay

„Wir verpflichten uns, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sie zu unterstützen und zu schützen.“ Menschenrechtsaktivisten: Mehrere Tote durch den Einsatz russischer Streumunition

15.07 Uhr: Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch haben russische Truppen im Krieg gegen die Ukraine wiederholt völkerrechtswidrig Streumunition eingesetzt

Berichten zufolge wurden am vergangenen Sonntag in der dicht besiedelten Stadt Mykolajiw neun Zivilisten getötet, als sie sich offenbar an einem Geldautomaten anstellten, teilte die Organisation in einer Erklärung am Donnerstag mit

, zitierte Human Rights Watch den Krisen- und Konfliktforscher Belkis Wille

Russland wird aufgefordert, solche Operationen einzustellen

Die Ukraine wirft Russland wiederholt gezielte Angriffe auf Zivilisten vor

Moskau bestreitet das

Die UN dokumentiert den Tod von 780 Zivilisten in der Ukraine

15.01 Uhr: Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat den Tod von 780 Zivilisten in der Ukraine seit dem Einmarsch russischer Truppen dokumentiert

Darunter waren 58 Kinder und Jugendliche, wie das Amt am Donnerstag in Genf mitteilte

Am Tag zuvor gab es insgesamt 726 Tote

Das Büro hatte auch verifizierte Informationen über 1.252 Verletzte

Am Tag zuvor waren es 1174

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont immer wieder, dass die tatsächlichen Zahlen definitiv viel höher liegen

Mitarbeiter brauchen oft Tage, um die Zahl der Opfer zu prüfen

Der Hochkommissar meldet nur Todesfälle und Verletzte, die er unabhängig verifiziert hat

und Luftangriffe“, sagte Bachelets Büro

Die EU wirft Russland vor, gegen das humanitäre Völkerrecht zu verstoßen

14.51 Uhr: Die EU wertet die Belagerung und Bombardierung des ukrainischen Hafens Mariupol durch russische Truppen als „schwerwiegende und schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts“

“Diese Belagerung ist unmenschlich”, sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in Brüssel

Die Belagerung muss aufgehoben und die Bombenangriffe und Angriffe auf Zivilisten müssen gestoppt werden

So sieht etwa das humanitäre Völkerrecht vor, dass in bewaffneten Konflikten immer zwischen der Zivilbevölkerung und den Kombattanten zu unterscheiden ist

Dementsprechend dürfen weder die Zivilbevölkerung insgesamt noch einzelne Zivilpersonen angegriffen werden

Angriffe dürfen nur auf militärische Ziele gerichtet werden

Russland lehnt Anordnung des Internationalen Gerichtshofs ab

13.44 Uhr: Russland hat reagiert, indem es die Anordnung des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen zurückgewiesen hat, die Militärgewalt in der Ukraine sofort zu beenden

“Wir können diese Entscheidung nicht berücksichtigen”, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Agentur Interfax

“Beim Internationalen Gerichtshof gibt es das Konzept der Einigung zwischen den Parteien

Hier kann es keine Einigung geben.” Die höchsten Richter der Vereinten Nationen haben am Mittwoch, fast drei Wochen nach Beginn des russischen Einmarsches in der Ukraine, Moskau aufgefordert, die Gewalt zu beenden

Damit gaben sie einer Klage der Ukraine statt

Russland selbst blieb der Lesung fern

Das Gericht in Den Haag hat keine Möglichkeit, einen unterlegenen Staat zur Umsetzung eines Urteils zu zwingen

Sie könnte den UN-Sicherheitsrat anrufen

Russland kann dort gegen jede Entscheidung ein Veto einlegen

Britisches Verteidigungsministerium: Putins Invasion macht kaum Fortschritte

13.16 Uhr: “Die russische Offensive ist an allen Fronten ins Stocken geraten.” So bewertete das britische Verteidigungsministerium am Donnerstag den Kriegsverlauf Putins

Die russischen Streitkräfte haben in den letzten Tagen nur “minimale Fortschritte auf dem Land-, See- oder Luftweg” gemacht

“Und sie erleiden weiterhin schwere Verluste.”

Das Ministerium hingegen bezeichnet die ukrainische Verteidigung als „hartnäckig und gut koordiniert“

Die überwiegende Mehrheit des ukrainischen Territoriums, einschließlich aller größeren Städte, „bleibt in den Händen der Ukraine“

Neuestes Update des Verteidigungsgeheimdienstes zur Lage in der Ukraine – 17

März 2022

Erfahren Sie mehr über die Antwort der britischen Regierung: https://t.co/OdjSV0U43C

🇺🇦 #StandWithUkraine 🇺🇦 pic.twitter.com/gxOTw78P0M – Verteidigungsministerium 🇬🇧 (@DefenceHQ) 17

März 2022

Nach Angriff auf Theater in Mariupol: Luftschutzkeller offenbar intakt

12.00 Uhr: Der Angriff auf ein Theater in der Hafenstadt Mariupol hat den Luftschutzkeller des Gebäudes offenbar nicht beschädigt

Der ukrainische Abgeordnete Serhiy Taruta schrieb auf Facebook: „Die Leute kommen lebend heraus!“ Nach Angaben der Behörden hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs mehr als 1.000 Menschen im Theater auf

Um russische Piloten davon abzuhalten, das Gebäude zu bombardieren, schrieb man vor dem Theater auf Russisch „Kinder“

Das zeigt ein Satellitenbild, das zwei Tage vor dem Angriff aufgenommen wurde

Kiew und Moskau machen sich gegenseitig für den Anschlag verantwortlich

Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden

Ein Bewohner von Kiew mit seinem Hund

Ein Wohnhaus in der Hauptstadt wurde von Raketenteilen getroffen, eine Person starb

Foto: FADEL SENNA / AFP

Die Kraftstoffpreise sinken erstmals seit den Aufzeichnungen deutlich

11.36 Uhr: Erstmals seit den Höchstständen der vergangenen Tage sind die Spritpreise wieder deutlich gefallen

Diesel sank innerhalb eines Tages um 4,2 Cent pro Liter, Super E10 war 3,3 Cent billiger

Wie der ADAC am Donnerstag mitteilte, lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Diesel am Mittwoch bei 2,25 Euro pro Liter

Mit Super E10 waren es 2.159 Euro

Auch am Donnerstag deutete sich nach Angaben des Verkehrsclubs ein weiterer, wenn auch langsamerer Rückgang an

Gegenüber dem Niveau vor Beginn des Ukraine-Krieges ist Diesel immer noch fast 59 Cent pro Liter teurer, E10 fast 41 Cent, während der inzwischen stark gestiegene Rohölpreis wieder nahe dem Vorkriegsniveau liegt

Minister: Schiffe unter panamaischer Flagge im Schwarzen Meer beschossen

10.31 Uhr: Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind nach offiziellen Angaben drei unter panamaischer Flagge fahrende Schiffe im Schwarzen Meer von russischen Raketen getroffen worden

Ein Schiff sei gesunken, die beiden anderen blieben mit Schäden über Wasser, sagte Panamas Minister für maritime Angelegenheiten, Noriel Araúz, am Mittwoch (Ortszeit) gegenüber Reportern

Die Besatzungen, darunter Ukrainer und andere Nationalitäten, sind in Sicherheit

Araúz sagte, sie seien in ständigem Kontakt mit zehn anderen Schiffen, die ebenfalls unter panamaischer Flagge fahren

Nach seinen Angaben liegen im Schwarzen Meer 200 bis 300 Schiffe aus verschiedenen Ländern, die wegen des Krieges nicht weiterfahren dürfen

Wer genau dies verhinderte, nannte er nicht näher

Die Schiffe unter Panama-Flagge sind hauptsächlich Massengutfrachter, zum Beispiel für den Transport von Getreide

Russland begann seinen militärischen Angriff auf die Ukraine am 24

Februar

Dramatheater Mariupol durch Beschuss zerstört

Die Behörden sagten, es seien bis zu 1.000 Menschen im Theater gewesen

Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt

Stellvertretender Bürgermeister von Mariupol: Menschen trinken Wasser aus Pfützen

10.10 Uhr: Der stellvertretende Bürgermeister von Mariupol hat von katastrophalen Zuständen in der seit Tagen von Russland belagerten ukrainischen Hafenstadt berichtet

Der Mangel an Wasserversorgung sei besonders dramatisch, sagte Serhiy Orlov gegenüber dem Magazin Forbes Ukraine

„Ein kleiner Teil der Menschen kann privat Wasser aus Brunnen schöpfen“, sagte er in dem Interview, das ukrainische Medien am Donnerstag aufgriffen

Da die Heizungen ohnehin nicht mehr funktionierten, nahmen einige Leute Wasser aus den Heizungsrohren zum Trinken

„Einige sagen auch, dass sie es aus Pfützen nehmen

Wenn es Schnee gab, haben sie es geschmolzen.“ Weiterlesen: „Maischberger“ – Selenskjy-Berater bringt den Mittelweg ins Spiel

Orlov sagte auch, dass 80 bis 90 Prozent der Gebäude in Mariupol bombardiert worden seien

“Kein einziges Gebäude ist unbeschädigt.” Er warf den Russen vor, auf Zivilisten zu zielen, um die Stadt, die bei Kriegsausbruch 400.000 Einwohner hatte, zur Kapitulation zu zwingen

Russland besteht immer darauf, nur militärische Ziele anzugreifen

Das Schlimmste für ihn sei, den Bewohnern nicht helfen zu können, sagte Orlow: „Eine Mutter ruft, sie schreit nicht, sie schimpft nicht, sie fragt mit ruhiger Stimme: „Ich halte mein Kind in meinem Arme, es verhungert, was soll ich tun?” Und Sie haben keine Antwort auf die Frage.”

Flüchtlinge aus Mariupol stehen auf einem Parkplatz in Saporischschja

Foto: Emre CAYLAK / AFP

Mehr als 187.000 Flüchtlinge sind in Deutschland angekommen

10 Uhr: Die Zahl der in Deutschland ankommenden Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine steigt weiter an

Bisher seien 187.428 Flüchtlinge identifiziert worden, teilte das Bundesinnenministerium am Donnerstag mit

Die Zahl wird von der Bundespolizei ermittelt, die Züge derzeit verstärkt kontrolliert

Lesen Sie auch: Wer kümmert sich um die vielen Flüchtlinge aus der Ukraine?

Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen, da an der deutsch-polnischen Grenze keine regelmäßigen Kontrollen stattfinden und sich Personen mit einem ukrainischen Pass zunächst für 90 Tage in der EU frei bewegen können

Sie müssen sich erst anmelden, wenn sie staatliche Leistungen beantragen

In Erstaufnahmeeinrichtungen werden nach Angaben von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zunehmend auch Ukraine-Flüchtlinge registriert, die nicht privat bei Familien, Bekannten oder anderen hilfsbereiten Personen untergebracht sind

Menschen aus der Ukraine überqueren die Grenze nach Polen

Rund 190.000 von ihnen sind bereits nach Deutschland gereist

Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

“Unwürdig” und “absolut lächerlich”: Bundestag nach Zelenskyjs Rede blamiert

10.30 Uhr: Nach der Videoansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat die Koalition aus SPD, Grünen und FDP eine Parlamentsdebatte zum Ukraine-Krieg abgelehnt

Ein entsprechender Antrag der Union wurde am Donnerstag nur von den Abgeordneten der Linken und der AfD unterstützt

Die drei Koalitionsfraktionen stimmten dagegen

Nach Selenskyjs Rede ging Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt zur Tagesordnung über und gratulierte zunächst zwei Abgeordneten zum Geburtstag – begleitet von Zwischenrufen aus der Unionsfraktion als „unwürdig“

Die Union hatte eine 68-minütige Debatte beantragt

CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz sagte, man wolle drei Wochen nach seiner ersten Regierungserklärung zum Krieg in der Ukraine von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wissen: „Wo stehen wir, haben wir es richtig gemacht, gibt es Beschlüsse das korrigiert werden muss.“ Merz erhielt Zustimmung – ausgerechnet von links

Jan Korte, parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, nannte das Verhalten der Bundesregierung “absolut lächerlich” und forderte ebenfalls eine Debatte

Nach der Rede des ukrainischen Präsidenten #Selenskyj im #Bundestag wäre eine Regierungserklärung das Minimum gewesen

Mein Punkt zur Geschäftsordnung gerade

pic.twitter.com/j3VlW0EKpt – Jan Korte (@jankortemdb) 17

März 2022

Die Szene sorgte in den sozialen Netzwerken für Überraschung

Es gab zahlreiche Kommentare, in denen sich Menschen über das scheinbar gleichgültige Verhalten des Parlaments beschwerten

Ein User schrieb beispielsweise auf Twitter: „Das kann nicht wahr sein!“ Fahren Sie mit der Tagesordnung fort, ohne “ein Wort über Selenskys Appell, seine Rede”

#Zelenskyj #Bundestag

Ich schäme mich zutiefst für unsere Regierung! Es ist wie immer! Das kann nicht wahr sein! Kein Wort über Selenskyjs Appell, seine Rede! Null! Gar nichts! — Martha #нетвойнесУкраиной 🇺🇦 (@cyberfelidae) 17

März 2022

FDP-Fraktionsvorsitzende Kuhle: Selenskyjs Rede erfüllt mich mit „Scham und Demut“

9.45 Uhr: Der FDP-Fraktionschef Konstantin Kuhle zeigte sich tief bewegt von der Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor dem Bundestag

„Die Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Deutschen Bundestag hat bei mir ein Gefühl der Scham und Demut ausgelöst“, sagte Kuhle unserer Redaktion

„Ich schäme mich, dass in Deutschland und Europa die Warnungen der Ukraine vor einer Eskalation des russischen Angriffskrieges ignoriert wurden und wie viel Aufmerksamkeit den selbsternannten Russland-Experten mit ihren Beruhigungen geschenkt wurde.“ Lesen Sie auch: Klitschko-Berater – Orte in der Nähe von Kiew sind „eine absolute Hölle“

Jetzt sitzen die Abgeordneten im gesicherten Reichstagsgebäude in Berlin, während Russlands Präsident Wladimir Putin „Menschen in der Ukraine abschlachtet und Millionen aus ihrer Heimat vertreibt“, sagte der FDP-Abgeordnete

„Die Rede erfüllt mich mit Demut, weil uns die Menschen in der Ukraine jeden Tag zeigen, dass Werte wie Freiheit und Selbstbestimmung auch außerhalb der Sonntagsreden aktiv erkämpft werden müssen

Die Rede des ukrainischen Präsidenten ist eine aktive Bitte, in der aktuellen Situation alles Mögliche von uns, Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine zu ergreifen“

Bundestagsabgeordnete tragen während der Rede von Präsident Selenskyj die Farben der Ukraine

Foto: Tobias SCHWARZ / AFP

Selenskyj redet Deutschland ins Gewissen – “Helfen Sie uns”

9.20 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Videoansprache vor dem Deutschen Bundestag Politikern ins Gewissen gesprochen

„Wir haben immer gesagt, dass Nord Stream 2 eine Waffe ist“, sagte Selenskyj laut Simultanübersetzung

Die Antwort war immer, dass „die Wirtschaft“ die Pipeline braucht

Selenskyj nannte dieses Argument den “Zement in einer Mauer in Europa”

Freiheit gebe es, so der Präsident, nur auf einer Seite

“Im Namen aller Ukrainer aus Mariupol” wandte er sich an Deutschland und erneuerte unter anderem seine Forderung nach einer Flugverbotszone

„Unser Volk will in Freiheit leben“, sagte Selenskyj

Weiterlesen: Selenskyj fordert in einer bewegenden Rede vor dem US-Kongress Kampfjets

Er betonte die historische Verantwortung Deutschlands für ein „Nie wieder“

Ein weiteres Volk wird in der Ukraine ermordet

Es gehe darum, eine Mauer einzureißen und den Krieg zu stoppen, sagte er vor deutschen Politikern und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)

„Man ist irgendwie wieder hinter der Mauer, nicht hinter der Berliner Mauer, sondern mitten in Europa, wo die Freiheit ist

Und diese Mauer wird stärker mit jeder Bombe, die auf unseren Boden in der Ukraine fällt.“ Er sagte: „Lieber Bundeskanzler Scholz, zerstören Sie diese Mauer

Geben Sie Deutschland die Führung, die Deutschland verdient.“ Er dankte in seiner Rede auch den Menschen in Deutschland, die sich für Flüchtlinge einsetzen, Journalisten, die „aufrichtig“ über die Ukraine berichteten, und Geschäftsleuten, die ihre Geschäfte mit Russland eingestellt hätten

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht auf einer Videoleinwand im Bundestag

Foto: Michael Kappeler/dpa

Göring-Eckardt: Bestürzung über den russischen Krieg gegen die Ukraine

9.15 Uhr: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat sich entsetzt über den russischen Krieg gegen die Ukraine geäußert und Kiew Deutschlands Solidarität zugesagt

„Wir sehen uns, unsere Gedanken sind bei Ihnen und bei denen, die um Sie trauern“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag vor einer Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag

„Wir haben immer gesagt, Nord Stream 2 ist eine Waffe“ – Präsident Selenskyj warf Deutschland vor, wirtschaftliche Interessen in den Vordergrund zu stellen

Foto: Tobias SCHWARZ / AFP

Präsident Volodymyr Selenskyj spricht vor dem Bundestag

9 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht gegen 9 Uhr per Videoschalte vor dem Bundestag

Er wird die Lage in seinem Land seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor drei Wochen kommentieren

Auch Selenskyj dürfte Forderungen stellen, etwa nach weiteren Waffenlieferungen aus Deutschland

Seine Rede soll rund 20 Minuten dauern

Gazprom pumpt weiterhin Erdgas über die Ukraine nach Europa

8.14 Uhr: Trotz seines Krieges gegen die Ukraine liefert Russland nach eigenen Angaben weiterhin Gas über das Nachbarland nach Europa – allerdings etwas weniger als am Mittwoch

Wie die Agentur Interfax mitteilte, sollen an diesem Donnerstag 94,6 Millionen Kubikmeter nach Westen gepumpt werden, teilte der Staatskonzern Gazprom mit

Am Vortag waren es 95 Millionen Kubikmeter

Gazprom hatte zuletzt eine steigende Nachfrage nach Erdgas gemeldet und auf kühles Winterwetter in Europa verwiesen

Das Unternehmen betonte, dass alle Verträge erfüllt würden

Die russische Wirtschaft ist stark von Einnahmen aus der Energieversorgung abhängig

Die Ölpreise steigen wieder

8 Uhr: Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel höher

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) Nordseesorte Brent 100,12 $

Das waren 2,10 Dollar mehr als am Vortag

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,78 Dollar auf 96,82 Dollar

Der Rohölmarkt war in den vergangenen Wochen von deutlichen Preisschwankungen geprägt

Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine stiegen die Preise zunächst stark an und erreichten den höchsten Stand seit 2008

Ein Barrel Brent kostete bis zu 139 Dollar

Die Preise sind in den letzten Tagen deutlich gefallen

Lesen Sie dazu: Was die Ampel gegen hohe Verbraucherpreise plant

Flüchtlingsjugendliche beim Deutschunterricht im sächsischen Bad Düben

Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Kiew: Die russische Marine blockiert weiterhin einen Teil des Schwarzen Meeres

7.17 Uhr: Schiffe der russischen Marine blockieren nach Angaben der Ukraine weiterhin den Schiffsverkehr im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres

Das teilte der ukrainische Generalstab in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Bericht zur militärischen Lage mit

Am vergangenen Samstag teilte die ukrainische See- und Flusstransportbehörde mit, dass 94 Schiffe mit ausländischer Besatzung und Hunderte von Seeleuten seit Kriegsbeginn in den Gewässern der ukrainischen Häfen blockiert seien

Das russische Militär wiederum sagte, dass die Besatzungen von 70 ausländischen Schiffen wegen der “hohen Minengefahr” in den Häfen der Ukraine blockiert seien

Die Minengefahr sei von den ukrainischen Behörden in Binnengewässern und Küstenmeeren entstanden, zitierte die Agentur Interfax am Donnerstag Generaloberst Mikhail Mizintsev vom russischen Verteidigungsministerium

Foto: AFP PHOTO / Staatlicher Notdienst der Ukraine / Handout

Joschka Fischer unterstützt die Nato-Linie

7.01 Uhr: Der frühere Bundesaußenminister und Grünen-Politiker Joschka Fischer unterstützt die Position der Nato im Ukraine-Krieg

Der Westen müsse auf die Aggression des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit “Entschlossenheit plus Vorsicht” reagieren, sagte der 73-jährige Grüne der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Literaturfestivals Lit.Cologne

„Insofern halte ich den Ansatz der Nato für sehr richtig, zu sagen: Kein Zentimeter Nato-Territorium, aber wir werden keine direkte militärische Konfrontation auf ukrainischem Boden suchen.“ Auf die Frage, ob die Angst vor einem Dritten Weltkrieg mit Atombomben berechtigt sei, sagte Fischer: „Sowohl die amerikanische Seite, die Nato und die EU, als auch die Bundesregierung und die französische Regierung wissen, dass Vorsicht nichts mit Feigheit zu tun hat, aber damit ist man gut beraten, jeden Schritt sorgfältig abzuwägen.“ Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen), ehemaliger Bundesaußenminister

Foto: dpa

UN: Bereits mehr als drei Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen

6.19 Uhr: Mehr als drei Millionen Menschen sind nach UN-Angaben aus der Ukraine geflohen

Die Internationale Organisation für Migration sagte, sie sei besorgt über das Risiko des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung und des Missbrauchs

Die persönliche Sicherheit von Menschen auf der Flucht sei zunehmend gefährdet, erklärte die IOM in Genf

Auch CDU-Chef Friedrich Merz wies in den ARD-“Tagesthemen” auf die Gefahren vor allem für geflüchtete Frauen hin

„Wir müssen vor allem die Flüchtlinge registrieren, und wir müssen diejenigen registrieren, die Flüchtlinge aufnehmen, weil wir jetzt schon sehen, dass es auch hier zu Misshandlungen bei Frauen kommen kann, die zu uns kommen“, sagte Merz

Deutschland muss wissen, wer ins Land kommt

Und die Menschen müssten in Deutschland und der Europäischen Union verteilt werden

Polens Ministerpräsident Morawiecki fordert Bundeskanzler Scholz auf, nach Kiew zu reisen

6.11 Uhr: Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und andere Staats- und Regierungschefs zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew aufgerufen – so wie Morawiecki selbst es kürzlich mit seinen Kollegen aus Tschechien und Slowenien getan hatte

„Sie sollen den Frauen und Kindern in die Augen schauen und ihnen helfen, ihr Leben und ihre Selbständigkeit zu retten“, sagte Morawiecki der „Bild“ (Donnerstag)

Im Zug nach Kiew: der Ministerpräsident von Slowenien, Janez Jansa (l), Polen, Mateusz Morawiecki (2

von links), und der Tschechischen Republik, Petr Fiala (r), sowie der stellvertretende polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski

Foto: dpa

Selenskyj meldet sich erneut per Videobotschaft zu Wort

05.59 Uhr: Wolodymyr Selenskyj sagte in einer in der Nacht veröffentlichten Videobotschaft, seine Prioritäten in den Verhandlungen mit Russland seien klar: „Ein Ende des Krieges, Sicherheitsgarantien, Souveränität und die Wiederherstellung der territorialen Integrität.“ Selenskyj forderte erneut mehr Druck vom Westen: Eine Flugverbotszone über der Ukraine sei nötig, ebenso die Lieferung von Luftabwehrsystemen, Flugzeugen, tödlichen Waffen und Munition sowie ein neues Sanktionspaket gegen Russland

Allerdings dämpfte Präsident Selenskyjs Berater Alexander Rodnyansky in der ARD-Sendung „maischberger

die Woche“ die Hoffnung auf eine baldige Friedenslösung

Russland versucht, Zeit zu gewinnen, um neue Truppen zu rekrutieren und dann erneut eine Offensive zu starten

Tausende fliehen in Privatautos aus Mariupol

5.41 Uhr: Der Bürgermeister von Mariupol, Wadim Bojchenko, meldete in der Nacht über den Telegram-Dienst, dass die Menschen die Stadt nun auch mit Privatautos verlassen könnten

Innerhalb von zwei Tagen verließen rund 6.500 Autos Mariupol

Aber es gibt keinen Waffenstillstand, Menschen flohen unter Beschuss

Am Mittwoch kam es zu einem verheerenden Bombenanschlag auf ein Theatergebäude in Mariupol

Bojchenko sagte, es seien mehr als 1.000 Menschen dort gewesen und es sei „eine weitere Tragödie“

Die Zivilisten sollen in dem Gebäude Schutz gesucht haben

Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig für den Angriff verantwortlich

Mariupol: Tausende fliehen in Privatautos aus der umkämpften Stadt

Foto: Emre CAYLAK / AFP

Nachrichten zum Ukraine-Krieg vom Mittwoch, 16

März: Pro-Asyl gegen starre Länderquoten zur Verteilung ukrainischer Flüchtlinge

22.41 Uhr: Vor den Bund-Länder-Gesprächen an diesem Donnerstag hat sich die Hilfsorganisation Pro Asyl dagegen ausgesprochen, ukrainische Flüchtlinge nach einem festen Schlüssel auf die Bundesländer zu verteilen

Stattdessen soll die Unterbringung bei ukrainischen Angehörigen in Deutschland Vorrang haben, wie Pro Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt dieser Redaktion mitteilte.

Burkhardt betonte, wenn Flüchtlinge bei Verwandten bleiben könnten, sei das “sinnvoll, weil die Familie bei der Integration hilft”

Das gilt für den Spracherwerb, die Jobsuche und ganz allgemein für das Einleben in einen neuen Alltag

„Wir sollten die Kriegsflüchtlinge daher nicht wie 2015 bürokratisch und streng nach einem Schlüssel auf die einzelnen Bundesländer verteilen, sondern sie vor allem dort unterbringen, wo sie familiäre Bindungen haben“, stellte Burkhardt klar

Die Kämpfe um Mariupol sind so heftig und dauernd, dass mehrere Versuche, Zivilisten zu evakuieren, fehlschlugen (Archivbild)

Foto: dpa

Bomben auf Theatern in Mariupol – Zivilisten haben auf Kinder vor dem Angriff hingewiesen

22.18 Uhr: Die schrecklichen Nachrichten aus der belagerten ukrainischen Stadt Mariupol reißen nicht ab

Nun soll ein Theater bombardiert worden sein, das Hunderte Zivilisten als Unterschlupf nutzten

Sie hatten übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge versucht, sich vor Bomben aus Flugzeugen mit großflächiger Beschriftung zu schützen

Satellitenbilder zeigen das Wort „Kinder“ in russischer Schrift auf dem Boden vor zwei Seiten des Theaters

Offenbar sollte damit verdeutlicht werden, dass das Gebäude als Fluchtunterkunft diente

Die örtlichen Behörden werfen der russischen Armee vor, eine Fliegerbombe auf das Gebäude geworfen und damit zerstört zu haben

Das russische Verteidigungsministerium wiederum behauptete, es habe am Mittwoch keine Luftangriffe auf Bodenziele in Mariupol durchgeführt, und machte das ukrainische nationalistische Asow-Regiment für den Angriff verantwortlich

Menschen sollen verschüttet worden sein, zu den Opfern gab es zunächst keine Angaben

Die Worte „Kinder“ wurden auf Russisch vor dem Mariupoler Dramatheater geschrieben, bevor es heute von russischen Streitkräften bombardiert wurde

Lokale Behörden und Medien sagten, das Gebäude sei als Unterschlupf für Hunderte von ukrainischen Zivilisten genutzt worden

📸: @Maxar pic.twitter.com/1blPSY9UaE – Christopher Miller (@ChristopherJM) 16

März 2022

Biden nennt Putin einen „Kriegsverbrecher“ – der Kreml reagiert

22.10 Uhr: US-Präsident Joe Biden hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen seines Einmarsches in die Ukraine als „Kriegsverbrecher“ bezeichnet

„Ich denke, er ist ein Kriegsverbrecher“, sagte Biden am Mittwoch gegenüber Reportern

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, Biden habe „aus dem Herzen gesprochen“, nachdem er Fernsehbilder von „barbarischen Taten eines brutalen Diktators durch seine Invasion eines fremden Landes“ gesehen habe

Es war das erste Mal, dass Biden den Begriff „Kriegsverbrecher“ für Putin verwendete

„Wir finden eine solche Rhetorik inakzeptabel und unverzeihlich seitens eines Führers, dessen Bombenanschläge Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt getötet haben“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagenturen Tass und Ria Novosti am Mittwochabend als Antwort darauf Bidens Aussagen

Giffey fordert von der Bundesregierung zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen

22 Uhr: Angesichts des starken Flüchtlingszustroms aus der Ukraine fordert die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, zusätzliche Mittel und mehr personelle Unterstützung vom Bund: „Berlin nimmt im bundesweiten Vergleich derzeit am meisten auf Anteil der Flüchtlinge aus der Ukraine“, sagte der SPD-Politiker dieser Redaktion

Alle Bundesländer müssen nun bundessolidarisch und vor allem mit Unterstützung des Bundes zusammenarbeiten, um eine gute Abstimmung und eine gerechtere Verteilung zu erreichen

Vor dem Bund-Länder-Treffen an diesem Donnerstag forderte der Berliner Regierungschef konkrete weitere Hilfen: „In dieser akuten Lage erwarten wir von der Bundesregierung weitere klare Zusagen in organisatorischer, personeller und finanzieller Hinsicht, die wir dringend benötigt, nicht nur in Berlin.

Helfer verteilen Lebensmittel an Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in der „Willkommenshalle Land Berlin“, der ersten Anlaufstelle nach Ankunft der Flüchtlinge am Hauptbahnhof

Foto: Carsten Koall/dpa

Russland leitet erstes Strafverfahren wegen „Falschangaben“ ein “

21.43 Uhr: Die russische Justiz leitet die ersten drei Strafverfahren wegen Verbreitung von “Fehlinformationen” über die russische Armee ein

Die Ermittler haben es auf zwei namentlich nicht genannte Verdächtige aus Tomsk und Sewersk in Sibirien und die russische Auswandererin Veronika Belotserkovskaya abgesehen, wie auf der Website des russischen Ermittlungsausschusses am Mittwoch berichtet wurde

Gegen Belotserkovskaya soll ein internationaler Haftbefehl erlassen werden, der von 900.000 Menschen auf Instagram verfolgt wird Online-Dienst Ukraine jede Unterstützung für ihre Verhandlungen mit Moska u versichert über ein Ende des russischen Krieges im Land

Die Bundesregierung setze alles daran, dass die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland eine Chance haben, sagte Scholz am Mittwochabend vor einem Treffen mit der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin in Berlin

Gleichzeitig forderte er den russischen Präsidenten Wladimir Putin erneut auf: „Beenden Sie diesen Krieg sofort

Stoppen Sie den bewaffneten Konflikt.“ Die Bundesregierung spreche mit den Kriegsparteien und verdeutliche gegenüber Putin auch die Positionen Deutschlands, der Europäischen Union und der Nato, sagte Scholz

“Dies dient dazu, die Handlungsoptionen der Ukraine in diesen Verhandlungen zu unterstützen.” Gleichzeitig betonte die Kanzlerin: “Aber die Ukraine muss entscheiden, welches Ergebnis sie akzeptieren will oder nicht

Das liegt nicht an uns und an niemandem sonst.” Es geht um die Souveränität der Ukraine

Das müsse man immer im Hinterkopf behalten, “wenn wir hilfreich sind

Und wir sind hilfreich auf der Seite der Ukraine.” Deutschland und Norwegen erwägen den Bau einer Wasserstoffpipeline

20.26 Uhr: Um die Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen aus Russland zu verringern, will die Bundesregierung die Energiepartnerschaft mit Norwegen vertiefen – und auch den Bau einer Pipeline für Wasserstoff prüfen

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat am Mittwoch bei seiner Norwegen-Reise mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Störe eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit in Energiefragen unterzeichnet, wie das Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilte

Darin wurde „eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um schnellstmöglich großvolumige Wasserstoffimporte aus Norwegen nach Deutschland umzusetzen“

Angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine sei es nun wichtiger denn je, “die Abhängigkeit Europas von russischen Importen schnell zu reduzieren”

Dies teilte das Ministerium in einer gemeinsamen Erklärung mit

Bürgermeister von Kiew: Beschuss von Wohnhäusern im Bezirk Podil

19.56 Uhr: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko am Abend russische Truppen auf Wohnhäuser im Stadtteil Podil geschossen

Häuser und eine Gasleitung seien beschädigt worden, ein Feuer sei ausgebrochen, sagte Klitschko im Internet

Das Feuer konnte laut Rettungskräften eingedämmt werden, es gab keine Verletzten

Rauchschwaden über Kiew nach einer Explosion in der ukrainischen Hauptstadt am Mittwoch

Foto: Aris Messinis / AFP

Die USA stellen weitere 800 Millionen Dollar für Waffen und Hilfe bereit

19.25 Uhr: US-Präsident Joe Biden hat weitere Waffenlieferungen und Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von 800 Millionen Dollar (730 Millionen Euro) angekündigt

Damit würde die Ukraine Tausende Panzerabwehrwaffen, rund 800 Flugabwehrraketen, 7000 Schusswaffen wie Maschinenpistolen, zahlreiche Granatwerfer, 20 Millionen Schuss Munition und sogar Drohnen erhalten, sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus

„Amerika steht den Kräften der Freiheit bei“, sagte der Präsident

Die USA würden die Ukraine so lange wie nötig unterstützen, sagte er

Mit Hilfe der neuen Flugabwehrraketen könnten die Ukrainer weiterhin „Russlands Flugzeuge und Hubschrauber stoppen“ und den ukrainischen Luftraum verteidigen, sagte Biden

Die USA werden der Ukraine auch helfen, Flugabwehrsysteme mit noch größerer Reichweite zu erwerben, die Ziele in größerer Höhe treffen können, versprach Biden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach heute vor dem US-Kongress

US-Präsident Joe Biden kündigte daraufhin weitere Waffenlieferungen an

Foto: J

Scott Applewhite/AP Pool/dpa

Ukraine: Vermisster Bürgermeister von Melitopol freigelassen

18.41 Uhr: Nach Informationen aus Kiew ist der vermisste Bürgermeister der unter russischer Besatzung stehenden südukrainischen Stadt Melitopol wieder aufgetaucht

„Die Spezialoperation zur Befreiung des Bürgermeisters von Melitopol Ivan Fedorov aus der Gefangenschaft wurde gerade abgeschlossen“, sagte Kyrylo Timoschenko, stellvertretender Präsidialbeamter, am Mittwoch in einer Videobotschaft auf dem Nachrichtenkanal Telegram

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bereits mit ihm gesprochen

Fedorov liegt in der zentralukrainischen Stadt Saporischschja

Details wurden nicht genannt

Ukraine: Angriff auf Theater mit Hunderten von Zivilisten in Mariupol

18.35 Uhr: Nach ukrainischen Angaben haben russische Einheiten ein Theater in der südostukrainischen Hafenstadt Mariupol bombardiert, in dem sich Hunderte Menschen aufgehalten haben sollen

Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor

„Ein weiteres entsetzliches Kriegsverbrechen in Mariupol“, twitterte Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch

“Heftiger russischer Angriff auf das Dramatheater, in dem sich Hunderte unschuldiger Zivilisten verstecken.” Das Gebäude wurde vollständig zerstört

“Die Russen müssen gewusst haben, dass dies ein ziviles Unterschlupf war.” Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden

„Das Ausmaß dieser schrecklichen und menschenverachtenden Tat ist noch immer nicht zu fassen“, teilte die Stadtverwaltung per Telegram mit

Das Zentralgebäude und der Eingang zum Schutzkeller im Gebäude sollen zerstört worden sein

Ein weiteres entsetzliches Kriegsverbrechen in Mariupol

Massiver russischer Angriff auf das Dramatheater, in dem sich Hunderte unschuldiger Zivilisten versteckten

Das Gebäude ist jetzt vollständig ruiniert

Die Russen konnten nicht wissen, dass dies ein ziviler Unterschlupf war

Rettet Mariupol! Stoppt russische Kriegsverbrecher! pic.twitter.com/bIQLxe7mli – Dmytro Kuleba (@DmytroKuleba) 16

März 2022

**Die Quelle dieser Nachricht ist eine der Konfliktparteien

Die Informationen konnten nicht direkt unabhängig überprüft werden.**

Selenskyj-Berater: Vertragsentwurf spiegelt russische Position wider

18.31 Uhr: Der ukrainische Präsidentenberater Mykhailo Podoliak hat die Existenz eines Abkommensentwurfs mit Russland bestätigt, die Erwartungen aber gedämpft

Ein 15-Punkte-Plan, über den die „Financial Times“ berichtet, spiegele nur die russischen Forderungen wider, „nicht mehr“, schrieb Podoljak am Mittwoch auf Telegram

Die ukrainische Seite hat ihre eigene Position

Als Diskussionsgrundlage könne er derzeit nur einen Waffenstillstand, einen Abzug der russischen Truppen und Sicherheitsgarantien aus mehreren Staaten bestätigen, schrieb der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj

**Die Quelle dieser Nachricht ist eine der Konfliktparteien

Die Informationen konnten nicht unabhängig überprüft werden.**

Selenskyj spricht von fast 1.000 russischen Gefangenen

18.02 Uhr: Ukrainische Truppen haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bisher fast 1.000 russische Soldaten gefangen genommen

Nach Angaben des Staatsoberhauptes der Agentur Ukrinform wurde diese Zahl bei einem Online-Treffen mit dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, bekannt gegeben

Selenskyj forderte, alle Verantwortlichen für Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen

„Jeder weiß, was passiert

Es gibt Menschen, es gibt bereits bis zu 1.000 Kriegsgefangene, es gibt Augenzeugen, es gibt Beweisvideos, alles ist vorhanden“, sagte Zelenskyj den organisierten Gefangenenaustausch

Gefangene wurden im Verhältnis von einem russischen Soldaten zu sechs Ukrainern ausgetauscht

Generalstaatsanwältin Iryna Venediktova deutete kürzlich an, dass ein umfassenderer Austausch bevorstehen könnte

**Die Quelle dieser Nachricht ist eine der Konfliktparteien

Die Informationen konnten nicht direkt unabhängig überprüft werden.**

Deutschland hat laut Baerbock nicht genug Waffen für Lieferungen

17.52 Uhr: Mit Blick auf die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine hat Außenministerin Annalena Baerbock eingeräumt, dass Deutschland nicht genug davon habe

“Wir liefern Stinger, wir liefern Strela, aber wir können sie nicht heraufbeschwören.”

Ehrlichkeit beinhaltet zu sagen: “Wir haben nicht genug.” Die Bundesregierung hat daher Mittel über die „Europäische Friedensfazilität“ (European Peace Facility) bereitgestellt, damit die Ukraine direkt bei Rüstungsunternehmen einkaufen kann, und tut alles dafür, dass diese Einkäufe jetzt sehr schnell getätigt werden können

Ein Soldat hält im Rahmen einer Übung eine Panzerfaust 3 in der Hand

Für Lieferungen in die Ukraine hat die Bundeswehr laut Baerbock nicht genügend Waffen in ihren Beständen

Foto: picture alliance / dpa

Kiew warnt erneut vor einer humanitären Katastrophe im besetzten Cherson

17.44 Uhr: Die ukrainische Regierung hat vor einer humanitären Katastrophe in der von russischen Truppen besetzten Region Cherson gewarnt

„Aufgrund der vorübergehenden Besetzung fehlt es den Menschen in den Siedlungen, insbesondere den kleineren, an Medikamenten und manchmal an Nahrung“, schrieb die Menschenrechtskommissarin des ukrainischen Parlaments, Lyudmyla Denisova, am Mittwoch auf Telegram

“Aufgrund des aggressiven Vorgehens und des Beschusses der russischen Besatzer ist es nicht möglich, Waren aus anderen Regionen der Ukraine zu liefern.” Auch bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung gibt es Probleme

Russland zufolge hat es die südukrainische Region Cherson rund um die gleichnamige Stadt vollständig besetzt

Seitdem gab es immer wieder Berichte aus der Region, dass russische Truppen pro-ukrainische Lokalpolitiker entführt hätten

**Die Quelle dieser Nachricht ist eine der Konfliktparteien

Die Informationen konnten nicht direkt unabhängig überprüft werden.**

Nach TV-Protest: Owssjannikova auf der Titelseite

17.37 Uhr: Die Oppositionszeitung „Nowaja Gaseta“ widmete am Mittwoch ihre Titelseite der Redakteurin Marina Ovssyannikova für ihren mutigen Anti-Kriegs-Protest im russischen Staatsfernsehen

Die Zeitung druckte ein ganzseitiges Bild von Ovsyannikova mit ihrem Plakat, das sie am Montagabend hinter dem Nachrichtensprecher von Channel One in die Kamera gehalten hatte – allerdings mit dem Wort „Krieg“ dreimal verpixelt

In Russland ist es den Medien offiziell verboten, in der benachbarten Ukraine von „Krieg“, „Invasion“ oder „Invasion“ zu sprechen

Auf Telegram beschwerte sich „Nowaja Gaseta“ später darüber, dass viele Kioske sich weigerten, die Ausgabe zu verkaufen

Die Journalisten riefen ihre Leser dazu auf, das Blatt persönlich in der Moskauer Redaktion abzuholen, die von Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratov geleitet wird.

Marina Ovsyannikova verlässt das Bezirksgericht Ostankinsky, nachdem sie für ihren im Fernsehen übertragenen Protest eine Geldstrafe von umgerechnet rund 280 Euro erhalten hat

Foto: – / AFP

Die Nato erwägt “signifikante” Truppenaufstockungen in Osteuropa

17.08 Uhr: Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine zeichnet sich eine dauerhafte Aufstockung der Nato-Truppen in den östlichen Bündnisstaaten ab

Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Mittwoch nach einem Sondertreffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel, man brauche „deutlich mehr Truppen im östlichen Teil des Bündnisses mit größerer Einsatzbereitschaft“

Ihm zufolge haben die Nato-Staaten die Militärführung beauftragt, konkrete Pläne auszuarbeiten

Moskau: Patriarch Kirill und Papst Franziskus telefonieren

16.45 Uhr: Nach Informationen aus Moskau hat das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, mit Papst Franziskus telefoniert

Die Russisch-Orthodoxe Kirche teilte am Mittwoch mit, in dem Telefonat gehe es im Detail um die Lage in der Ukraine

„Besondere Aufmerksamkeit wurde den humanitären Aspekten der aktuellen Krise geschenkt.“ Es ging auch um Maßnahmen, die beide Kirchen zur Bewältigung der Krise beitragen könnten

Nach Informationen aus Moskau betonten Kirill und Francis die Bedeutung der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine

Sie hatten Hoffnungen auf einen baldigen Frieden geäußert

Der Vatikan äußerte sich zunächst nicht zu dem überraschenden Telefonat

Papst Franziskus

Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

Oberster Gerichtshof der Vereinten Nationen: Russland muss Krieg in der Ukraine beenden 16.38 Uhr: Der Internationale Gerichtshof hat Russland angewiesen, die militärische Gewalt in der Ukraine unverzüglich zu beenden

Das Oberste Gericht der Vereinten Nationen hat am Mittwoch in Den Haag der Klage der Ukraine gegen Russland stattgegeben

Russland selbst blieb der Verlesung der Entscheidung im Friedenspalast fern

Gerichtspräsident Joan Donoghue sagte, die Gewalt müsse sofort beendet werden

Diese Operation hat zu unzähligen Toten und Verletzten geführt

Die Entscheidung des Gerichts ist die erste Entscheidung eines internationalen Gerichts seit dem Einmarsch in Russland vor knapp drei Wochen

Die Ukraine hatte das Eilverfahren eingeleitet und ein sofortiges Vorgehen gegen Russland gefordert

Das Gericht hat der Klage nun stattgegeben

Das Urteil ist bindend

Doch Experten bezweifeln, dass Moskau einer Anordnung nachkommen wird

Russland hatte die Anhörung am 7

März bereits boykottiert

Das Gericht hat keine Macht, einen unterlegenen Staat zur Umsetzung eines Urteils zu zwingen

Das Urteil kann aber internationale Signalwirkung haben und den Druck auf Moskau erhöhen

Lambrecht: Kann einen Angriff auf Nato-Gebiet nicht ganz ausschließen

16.08 Uhr: Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht unterstützt die Nato-Pläne für eine langfristige Verstärkung der Ostflanke

„Auch wenn es bisher keine Hinweise darauf gibt, dass das Bündnisgebiet angegriffen wird, können wir das nicht vollständig ausschließen und müssen vorbereitet sein“, sagte der SPD-Politiker am Rande eines für uns wichtigen Nato-Verteidigungsministertreffens in Brüssel diskutieren jetzt sehr intensiv darüber: Was ist glaubwürdige Abschreckung? Und was wird dafür benötigt?” Lambrecht fügte hinzu

“Wir werden das in den nächsten Wochen sehr intensiv machen, damit wir im Sommer über eine entsprechende mittel- und langfristige Strategie für die NATO entscheiden können.” USA warnen Moskau davor Einsatz von Massenvernichtungswaffen in der Ukraine

15.48 Uhr: Die US-Regierung hat Russland vor dem Einsatz chemischer oder biologischer Waffen in der Ukraine gewarnt

Dies hätte “Folgen” für Moskau, warnte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Mittwoch in einem Gespräch mit dem Chef des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patrushev.

Das Weiße Haus sagte, Sullivan habe deutlich gemacht, dass die USA die Ukraine weiter unterstützen würden, zu weiteren Strafmaßnahmen gegen Russland bereit seien und auch die Verteidigung der osteuropäischen Nato-Staaten weiter stärken würden

Wenn Russland “ernsthaft” an einer diplomatischen Lösung interessiert sei, sollte es aufhören, “ukrainische Städte und Dörfer zu bombardieren”, sagte Sullivan laut Pressemitteilung

Russland blockiert weitere Websites

15.47 Uhr: Russland geht weiter gegen die Veröffentlichung unabhängiger Informationen im Internet vor

Die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor hat am Mittwoch mehr als 30 Websites gesperrt, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax

Unter anderem wurden die Homepage der russischen Zeitung „Novyje Isvestia“, die erst seit 2016 online gelesen wird, und eine russischsprachige israelische Nachrichtenseite gesperrt

Mehrere unabhängige Medien wurden seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine vor gut drei Wochen blockiert

15.38 Uhr: Keine “Friedensmission” der Nato in der Ukraine, aber fortgesetzte Waffenlieferungen an das Land: Das wurde am Mittwoch bei einem Sondertreffen der Verteidigungsminister in Brüssel deutlich

Dabei ging es auch um „rote Linien“ für Russland, etwa für den befürchteten Einsatz von Chemie- oder Atomwaffen

Polen hatte vor dem Nato-Rat eine “Friedensmission” für die Ukraine eingebracht

Diese solle „durch die Streitkräfte geschützt“ und „sich selbst verteidigen können“, wie der polnische Vizepremier Jaroslaw Kaczynski am Rande einer Reise der polnischen, tschechischen und slowenischen Regierungschefs nach Kiew betonte

Die Forderung fand beim Bündnis Anklang, wenn auch von Skepsis bis offener Ablehnung

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach sich laut Regierungssprecher Steffen Hebestreit gegen einen solchen “Friedenseinsatz” aus

Scholz sei sich mit Frankreich und den USA einig, dass es “keine Nato-Soldaten” in der Ukraine geben solle, betonte der Sprecher

Die NATO-Verteidigungsminister trafen sich im Nordatlantikrat während eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister im NATO-Hauptquartier

Foto: Olivier Matthys/AP/dpa

Der Europarat schließt Russland aus

15.30 Uhr: Der Europarat hat Russland wegen des Ukraine-Krieges nach 26 Jahren mit sofortiger Wirkung von der Mitgliedschaft ausgeschlossen

Das beschloss das Ministerkomitee in einer Sondersitzung, teilte der Europarat am Mittwoch in Straßburg mit

Am Dienstagabend hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates einstimmig für den Ausschluss Russlands gestimmt

Putin: Wir wollen die Ukraine nicht besetzen

15.23 Uhr: Russland will nach Angaben seines Präsidenten Wladimir Putin die Ukraine nicht besetzen

Sein Land hatte keine andere Wahl als diese spezielle Militäroperation

Die Ukraine hätte in absehbarer Zeit über Atomwaffen verfügen können, argumentiert der Präsident, der den Beginn der Invasion des Nachbarlandes am 24

Februar angeordnet hatte

“Die Ukraine hat mit Unterstützung der Westmächte eine Aggression gegen Russland geplant.” Der Einsatz in der Ukraine verläuft planmäßig

Japan verschärft die Sanktionen gegen Russland

15.09 Uhr: Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida hat den Entzug des Handelsstatus der „meistbegünstigten Nation“ Russlands angekündigt

Tokio verschärft damit im Einklang mit anderen Ländern der G7-Gruppe die Sanktionen gegen Moskau

Kishida sagte Reportern, dass Japan auch den Export von Luxusgütern nach Russland verbieten und den Import ausgewählter russischer Waren stoppen werde

Es wird auch die Bemühungen verstärken, Russland daran zu hindern, Kredite von globalen Finanzinstitutionen wie dem Internationalen Währungsfonds zu erhalten.

Der japanische Premierminister Fumio Kishida hat angekündigt, dass Russland seinen Handelsstatus als „meistbegünstigte Nation“ aberkannt wird

Foto: dpa

Selenskyj fordert US-Unternehmen auf, Russland zu verlassen

15.06 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert mehr Sanktionen gegen Russland und fordert alle US-Unternehmen auf, dort keine Geschäfte mehr zu machen

Er fordert die US-Kongressabgeordneten auf, alles zu tun, damit Russland keinen Cent bekommt, mit dem es die ukrainische Bevölkerung vernichten könnte

Selenskyj vor dem US-Kongress: „Wir brauchen Sie jetzt“

14.36 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt die USA zur Unterstützung

„Wir brauchen Sie jetzt“, ruft er den US-Kongressabgeordneten per Videoschalte zu

“Denken Sie an Pearl Harbor”, sagt Selenskyj und erinnert an Japans Überraschungsangriff auf die US-Pazifikflotte im Dezember 1941

“Wenn Sie an die Ukraine denken, dann denken Sie an die Angriffe vom 11

September 2001.” Selenskyj fordert die USA auf, zumindest Flugzeuge bereitzustellen

Wenn die Forderung nach einer Flugverbotszone zu viel verlangt sei, dann brauche die Ukraine Flugzeuge und Flugabwehrsysteme, sagte er per Videoschalte dem US-Kongress

Er hat eine Pflicht: “Ich muss unseren Luftraum schützen.”

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, in Kiew

Foto: dpa

UN dokumentiert den Tod von 726 Zivilisten in der Ukraine

14.26 Uhr: Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24

Februar den Tod von 726 Zivilisten dokumentiert

Darunter waren nach Angaben des Genfer Büros 42 Kinder und Jugendliche

Am Tag zuvor gab es insgesamt 691 Tote

Das Büro hatte auch verifizierte Informationen über 1.174 Verletzte

Am Tag zuvor waren es 1143

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont immer wieder, dass die tatsächlichen Zahlen definitiv viel höher liegen

Mitarbeiter brauchen oft Tage, um die Zahl der Opfer zu prüfen

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat den Tod von 726 Zivilisten seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine dokumentiert

Foto: dpa

UN: Mehr als drei Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen

14.10 Uhr: Seit Beginn des russischen Angriffs vor knapp drei Wochen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als drei Millionen Menschen aus der Ukraine in die Nachbarländer geflohen

Die meisten Betroffenen, nämlich 1,8 Millionen, kamen nach Polen, wie das Flüchtlingshilfswerk UNHCR unter Berufung auf Regierungen der Nachbarländer Slowakei 221.000 mitteilte

Weniger Menschen gingen nach Russland und Weißrussland

Etwa die Hälfte der drei Millionen Flüchtlinge seien Kinder, hieß es

UNHCR schätzt, dass 12,6 Millionen Menschen in der Ukraine Hilfe und Schutz benötigen

Es wird erwartet, dass bis zu vier Millionen insgesamt aus dem Land fliehen werden

Als Flüchtlingsunterkunft dient eine Turnhalle in Medyka

Foto: dpa

Russische Behörden blockieren Websites von mindestens 13 Medienunternehmen

13.50 Uhr: Russland hat den Zugang zu den Webseiten von mindestens 13 Medien gesperrt

Russische und ausländische Medien wie die preisgekrönte investigative Website Bellingcat, eine russischsprachige israelische Nachrichtenseite und einige regionale Portale wie Permdaily.ru waren am Mittwoch von russischen IP-Adressen aus nicht erreichbar

Die Websites stehen auf der offiziellen schwarzen Liste der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor

Die USA und die Nato schicken erneut Luftabwehrsysteme in die Ukraine

13.45 Uhr: Die Nato und die USA schicken erneut Luftabwehrsysteme in die Ukraine, um bei ihrer Verteidigung zu helfen

Das berichtet “CNN”

US-Präsident Biden hatte bereits bestätigt, dass der “Fokus” nun darauf liege, die Ukraine im Rahmen der nächsten Waffenlieferungen mit Luftabwehrsystemen zu versorgen

Ein hochrangiger US-Beamter sagte gegenüber “CNN”, dass es sich um mobile Luftabwehrsysteme SA-8, SA-10, SA-12 und SA-14 aus der Sowjetzeit handele

Buk-Luftverteidigungssystem auf einer Straße in der Nähe von Kiew

Foto: Jan Jessen/Funke Mediengruppe

Diese Luftverteidigungssysteme hätten einen geringeren Höhenbereich als die ursprünglich von der Ukraine angeforderten Systeme

Sie haben jedoch eine größere Reichweite als die Stinger-Raketen, die die ukrainischen Streitkräfte zuvor erhalten hatten

Nach Angaben des US-Beamten sind die Flugabwehrsysteme bereits auf dem Weg in die Ukraine

Ukraine: Russische Streitkräfte schießen vor Bäckerei auf Menschen – tot

13.29 Uhr: In Tschernihiw sollen russische Einsatzkräfte auf Zivilisten geschossen haben, die vor einem Bäcker Schlange standen

Mindestens zehn Zivilisten sollen dabei ums Leben gekommen sein

Das teilt das ukrainische Parlament via Twitter mit

Der Angriff soll sich gegen 10 Uhr (Ortszeit) ereignet haben

Hier startet ein neuer News-Blog

Ältere Meldungen zum Ukraine-Konflikt können Sie hier lesen

(fmg/dpa/AFP/epd)

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