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The Best sprinter fahrtenschreiber New Update

by Tratamien Torosace

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Neues Update zum Thema sprinter fahrtenschreiber


Table of Contents

Mercedes-Benz Sprinter Lang 52167 | MotorsportMarkt.de Aktualisiert

22/02/2022 · –Fahrtenschreiber -Werkbank-Druckluftanschluss-Stromversorgung -Abnehmbare Trennwand zwischen Fahrer und Laderaum-TÜV bis 06/23. Der Sprinter wurde stets Warm und kalt gefahren, der Sprinter wurde ausschließlich Langstrecke bewegt. Motor …

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Tachograph connection to FM-Tco4 HCV using Tacho harness Update New

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sprinter fahrtenschreiber Einige Bilder im Thema

 New Update Tachograph connection to FM-Tco4 HCV using Tacho harness
Tachograph connection to FM-Tco4 HCV using Tacho harness Update

Von den Sozialvorschriften … – IHK Region Stuttgart New

Nun muss der Unternehmer zunächst einen Fahrtenschreiber in den Pkw einbauen bzw. nachrüsten lassen. Ohne Fahrtenschreiber dürfen die Fahrten nicht durchgeführt werden – handschriftliche Aufzeichnungen sind nur möglich, sofern die zHm des Fahrzeugs (mit oder ohne Anhänger) maximal 3.500 kg beträgt.

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soziale Regelungen

Dieser Artikel dient der Klärung, welche bürokratischen Aspekte des Fahrpersonalrechts von Unternehmen ausgenommen bzw

nicht ausgenommen sind, die Ausnahmen von den Sozialvorschriften im Rahmen ihres Fahrzeugeinsatzes in Anspruch nehmen können

Der umfangreiche Text soll möglichst vollständig sein

Für die grundsätzliche Beurteilung, ob ein Fahrzeug, das der gewerblichen Güterbeförderung dient, unter die Sozialvorschriften fällt, ist allein die zulässige Gesamtmasse (zHm, auch zGG oder zGM) des Fahrzeugs laut Fahrzeugpapier relevant

Bei Fahrzeug-Anhänger-Kombinationen kommen die zHm hinzu

Die zulassungsrechtliche Einstufung (Pkw oder Lkw) ist grundsätzlich unerheblich

Der Transport von Personen ist aufgrund der deutlich geringeren „Fallzahlen“ ausgeschlossen

Vorab sei darauf hingewiesen, dass aus Sicht eines Kontrollbeamten bei einer Straßenkontrolle nur die zum Zeitpunkt der Kontrolle zurückgelegte Fahrt relevant ist

Dies hat massive Auswirkungen auf die Aufzeichnungs- und Mitführungspflichten, die nun in Fallbeispielen erläutert werden

Fall 1 ausschließlich steuerbefreite Fahrten – „Handwerkerklausel“

Fall 2 (täglich) mehrfacher Wechsel zwischen steuerfreien und meldepflichtigen Fahrten – „Elektro- oder Gasfahrzeug“

Fall 3 Einsatz eines schweren Pkw mit Anhänger – „Verkaufsfahrzeug“

Fall 1: Nur befreite Fahrten – „Handwerkerklausel“

Ausnahme gemäß § 1 Absatz 2 Nummer 3 der Fahrpersonalverordnung (FPersV) bzw

Artikel 3 Buchstabe aa) der Verordnung (EG) Nr

561/2006

a) Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht zwischen 2.801 und 3.500 kg, kein Fahrtenschreiber

Der Fahrer muss keine Fahrpersonalvorschriften einhalten, keine Fahrpersonaldokumente mit sich führen, Lenk- und Ruhezeiten nicht erfassen und ist nur an die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes gebunden

aa) das gleiche Fahrzeug wie in a), ausgestattet mit einem Fahrtenschreiber

Der Fahrer muss keine Fahrpersonalvorschriften einhalten, keine Fahrpersonaldokumente mit sich führen, Lenk- und Ruhezeiten nicht erfassen und ist nur an die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes gebunden

Die Betriebspflicht* für den Tachographen ist zu beachten

Für ausgenommene Fahrten muss der Fahrtenschreiber auf die Position „OUT“ gestellt werden

b) Fahrzeuggewicht zwischen 3.501 und 7.500 kg, kein Fahrtenschreiber

Die Handwerkerklausel gilt in dieser „Gewichtsklasse“ nur für Fahrten, die in einem Umkreis von 100 km Luftlinie um den Firmenstandort (adressenspezifisch) stattfinden

Konsequenzen siehe a)

Dieses Fahrzeug darf nicht für aufzeichnungspflichtige (d.h

nicht freigestellte) Fahrten verwendet werden, z.B

z.B

Versorgungs- und Lieferfahrten, da bei aufzeichnungspflichtigen Fahrzeugen ab einem Fahrzeuggesamtgewicht von 3.501 kg ein Fahrtenschreiber eingebaut werden muss

Die Nutzung dieses Fahrzeugs ist daher auf Fahrten im Rahmen einer Ausnahmeregelung beschränkt

bb) gleiches Fahrzeug wie in b), ausgestattet mit einem Fahrtenschreiber

Fahrten innerhalb der 100-km-Grenze siehe aa)

Da das Fahrzeug mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet ist, können auch aufzeichnungspflichtige, also nicht steuerbefreite Fahrten durchgeführt werden

In diesem Beispiel wäre dies das Überschreiten der 100-km-Grenze oder die Durchführung von Lieferfahrten für nicht handgefertigte Waren

Diese Fahrten fallen nicht mehr unter die Ausnahmeregelung und müssen daher ab Abfahrtsort erfasst werden, z

der Firmenstandort

Außerdem muss für diese Fahrten die gesetzliche Nachweis- und Mitführungspflicht des Fahrers erfüllt werden – der Fahrer benötigt Fahrten innerhalb der 100-km-Grenze, siehe aa) Da das Fahrzeug mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet ist, sind Fahrten aufzeichnungspflichtig , dh Fahrten, die nicht von der Steuer befreit sind, können ebenfalls durchgeführt werden

In diesem Beispiel wäre dies das Überschreiten der 100-km-Grenze oder die Durchführung von Lieferfahrten für nicht handgefertigte Waren

Diese Fahrten fallen nicht mehr unter die Ausnahmeregelung und müssen daher ab Abfahrtsort erfasst werden, z

der Firmenstandort

Außerdem muss für diese Fahrten die gesetzliche Nachweis- und Mitnahmepflicht des Fahrers erfüllt werden – der Fahrer benötigt einen vollständigen Nachweis seiner Tätigkeit für den aktuellen Kalendertag und die vorangegangenen 28 Kalendertage

Bei aufzeichnungspflichtigen Fahrten sind die Vorschriften zum Auslesen* des digitalen Tachographen und der dazugehörigen Fahrerkarte zu beachten

Probleme in der Praxis: Wenn kein Tachograph im Fahrzeug verbaut ist, spart das Unternehmen Kosten und Personal für den Betrieb dieses Tachographen

Gleichzeitig ist das Unternehmen in der Flexibilität des Fahrzeugeinsatzes eingeschränkt

Wird beispielsweise ein Anhänger an einen „Sprinter“ (max

3.500 kg) angehängt, überschreitet diese Kombination in der Regel die 3,5-Tonnen-Grenze – es wäre also (wenn es sich nicht mehr um eine Ausnahmefahrt handelt) die Nachrüstung eines Fahrtenschreibers erforderlich

Gleiches gilt für das unter b) angesprochene Fahrzeug – dessen Nutzung ohne Fahrtenschreiber ist auf außergewöhnliche Fahrten beschränkt

Kundenanlieferungen, Warenabholungen beim Kunden/Lieferanten oder Lieferfahrten zwischen Werksteilen sind mit diesem Fahrzeug nicht möglich, wenn die Ware nicht in „Handarbeit“ vom Unternehmen hergestellt wurde

Dies führt wiederum zu einem Verlust an Flexibilität

Unternehmen, die nicht ausschließen können, dass die einzelnen Voraussetzungen der Ausnahmeregelungen immer eingehalten werden oder die das Fahrzeug auch für Fahrten nutzen wollen, die nicht per se steuerbefreit sind, wird der Einbau eines Fahrtenschreibers empfohlen

Fall 2: Mischnutzung – ausgenommene und beschreibbare Fahrten im Verhältnis 70:30

Fahrzeug mit Elektro- oder Gasantrieb, Gesamtgewicht 7.000 kg, ausgestattet mit Fahrtenschreiber

30 Prozent der Fahrten werden mit Anhänger gemacht, rund 1.350 kg

Alle Fahrten finden innerhalb der 100 km-Grenze um den Firmenstandort statt

Ausnahme nach § 18 Absatz 1 Nummer 6 FPersV

c) Fahren ohne Anhänger

Das Fahrzeug wird für Lieferfahrten allgemeiner Art eingesetzt

Da sich die hier gezeigte Ausnahme nicht auf das Transportgut oder den Verwendungszweck bezieht, sondern nur auf die Bauart des Fahrzeugs, gibt es diesbezüglich keine Einschränkungen

Hinsichtlich der Rechtsfolgen für das Fahrpersonal gelten die Ausführungen unter aa)

cc) Fahren mit Anhänger

Die ZHm des Zuges beträgt nun 8.350 kg

Die Ausnahme kann nicht mehr angewendet werden

Daher müssen Fahrten mit Anhänger aufgezeichnet und dokumentiert werden (ab dem Zeitpunkt des Ankoppelns von Zugfahrzeug und Anhänger).

Folgen dieser Konstellation in der Praxis: Der Fahrer fährt meist ohne Anhänger

Allerdings gibt es auch ein paar Fahrten mit dem Anhänger pro Woche, meist nur nachmittags zwischen 15:00 und 18:00 Uhr

und 18 Uhr Morgens fährt man meist ohne Anhänger

Nun ergibt sich die Situation, dass der Fahrer im Solobetrieb außer seinem Führerschein, den Fahrzeugpapieren und ggf

Ladelisten oder ähnlichen Dokumenten keine besonderen fahrpersonalrechtlichen Dokumente und Aufzeichnungen wie seine Fahrerkarte mitführen muss

Wird er ohne Anhänger kontrolliert, stellt der Kontrollbeamte schnell fest, dass er sich vielleicht mit der Ladungssicherung oder dem technischen Zustand des Fahrzeugs auseinandersetzen kann, nicht aber mit den Fahrerdokumenten des Fahrers

Soweit so gut – der Fahrer passiert die Kontrolle „unbeschädigt“ und macht sich auf den Weg zurück zum Unternehmen, um dort pünktlich um 15 Uhr den bereits beladenen Trailer abzuholen

Da er die gleiche Strecke zurückfährt, wird er natürlich auch noch einmal kontrolliert – der geschulte und erfahrene Kontrollbeamte weiß, dass nichts mehr so ​​ist wie vor 30 Minuten (zumindest aus fahrerrechtlicher Sicht)

, dadurch ergibt sich eine völlig neue Situation)

Der Fahrer muss sich nun dem Kontrollbeamten stellen

Der Fahrer schwankt also zwischen zwei Extremen: Erst die Minimallösung der steuerbefreiten Fahrt und dann, 30 Minuten später, die Maximallösung des internationalen Straßengüterverkehrs

Der Fahrer ist überwiegend ohne Anhänger unterwegs

Allerdings gibt es auch ein paar Fahrten mit dem Anhänger pro Woche, meist nur nachmittags zwischen 15:00 Uhr meist ohne Anhänger gefahren

Nun ergibt sich die Situation, dass der Fahrer in der Firma Sol o keine besonderen Fahrpersonaldokumente mitführen muss und Aufzeichnungen, wie z

B

seine Fahrerkarte, außer seinem Führerschein, den Fahrzeugpapieren und ggf

Ladelisten oder ähnlichen Unterlagen

Wird er ohne Anhänger kontrolliert, stellt der Kontrollbeamte schnell fest, dass er sich vielleicht mit der Ladungssicherung oder dem technischen Zustand des Fahrzeugs auseinandersetzen kann, nicht aber mit den Fahrerdokumenten des Fahrers

Soweit so gut – der Fahrer passiert die Kontrolle „unbeschädigt“ und macht sich auf den Weg zurück zum Unternehmen, um dort pünktlich um 15 Uhr den bereits beladenen Trailer abzuholen

Da er die gleiche Strecke zurückfährt, wird er natürlich auch noch einmal kontrolliert – der geschulte und erfahrene Kontrollbeamte weiß, dass nichts mehr so ​​ist wie vor 30 Minuten (zumindest fahrtechnisch)

Personalrecht ergibt sich eine völlig neue Situation)

Nun muss der Fahrer dem Kontrollbeamten lückenlos nachweisen, was er in den letzten 28 Kalendertagen genau gemacht hat oder nicht (im Sinne von Freizeit)

Bevor er mit dem Anhänger losfährt, muss er natürlich das Digital nutzen Fahrtenschreiber eine oder mehrere manuelle Eintragungen über die seit dem letzten Kartenentzug bis zum jetzigen Zeitpunkt erfolgten Aktivitäten vornehmen

Zu welchen Zeiten dies gilt, hängt immer von den individuellen Gegebenheiten in der Praxis ab – daher hier nur der allgemeine Hinweis

Wäre das Fahrzeug mit einem analogen Fahrtenschreiber ausgestattet gewesen, hätte der Fahrer ggf

Eintragungen auf der Rückseite einer oder mehrerer Tachoscheiben vornehmen müssen, siehe § 20 FPersV

Hat ihm der Kontrollbeamte bei der ersten Kontrolle des Tages eine Kontrollbescheinigung ausgestellt (ob er dies überhaupt hätte tun sollen/müssen, ist offen), so ist diese ebenfalls mitzuführen

Der Fahrer schwankt also zwischen zwei Extremen: Zuerst die Minimallösung der steuerbefreiten Fahrt und dann, 30 Minuten später, die Maximallösung des internationalen Straßengüterverkehrs.

Fall 3: Pkw-Anhänger-Kombination – SUV mit 3.275 kg Gesamtvolumen, Anhänger mit 3.000 kg Gesamtvolumen – Verkauf von Eigenbau auf öffentlichen Wochenendmärkten – der Anhänger ist speziell für Verkaufszwecke ausgestattet

Es befindet sich kein Fahrtenschreiber im Fahrzeug

Ausnahme gemäß § 18 Absatz 1 Nummer 4b der Fahrpersonalverordnung (FPersV) a.F

(Anmerkung: Aufgrund der Verschiebung der „Handwerkerklausel“ von Artikel 13 in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr

561/2006 über 02.03.2015 die Ausnahme von der FPersV, die der hier unter „Fall 3“ behandelten Konstellation zugrunde liegt, „ersatzlos ausgefallen“ 18 Absatz 1 Nummer 4b der Fahrpersonalverordnung (FPersV) (Anmerkung: Aufgrund der Verschiebung der „Handwerkerklausel“ von Art

13 auf Art

3 der Verordnung (EG) Nr

561/2006 am 02.03.2015 für den hier unter „Fall 3“ diskutierten Fall Das BMVI ist sich dieser Problematik bewusst – aber offensichtlich die Ausnahme ist mittelbar (z

B

über die „Auslegungsrichtlinien“ der obersten Bundes- und Landesbehörden) zu erheben.) d) Alleinige Nutzung des Pkw

Der Unternehmer möchte eine Töpferfabrik gründen und sein Geschäft erweitern

Er sucht deutschlandweit Geschäfts- oder Vertriebspartner und ist mit dieser Mission unterwegs – im Kofferraum befindet sich eine Mappe mit Bildern als Anschauungsmaterial und eine kleine Auswahl seiner Produkte, die der Unternehmer als Geschenk für die mitgenommen hat potenzieller Geschäftspartner

Da ein guter Kunde ohne große Umwege in der Nähe der geplanten Route wohnt, liegt im Kofferraum auch ein Paket mit Töpfergeschirr zur Auslieferung an diesen Kunden

Die Fahrt dient auch dem Transport von Gütern von A nach B

Damit sind auf den ersten Blick alle Voraussetzungen erfüllt, um den Regelungen der FPersV zu unterliegen

Hier könnte man einwenden, dass bei einer Solonutzung des Fahrzeugs unter den beschriebenen Bedingungen auch die Ausnahmeregelung des § 1 Abs

2 Nr

3a FPersV („erweiterte Handwerkerklausel“) zum Tragen kommen könnte

Schließlich werden Produkte transportiert, die in „Manufakturfertigung oder Kleinserie“ entstanden sind

Da nirgendwo definiert ist, was unter diesen Begriffen zu verstehen ist, könnte sich der Unternehmer grundsätzlich auf diese Ausnahme berufen

Tut er dies jedoch nicht, müssen die Fahrten geöffnet werden

Tägliche Kontrollblätter werden handschriftlich erfasst und natürlich sind die oben beschriebenen Mitnahmepflichten zu beachten

Wenn ein Fahrtenschreiber eingebaut wäre, müsste dieser anstelle der täglichen Kontrollblätter verwendet werden

In der Praxis ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Fahrzeug vom Fahrpersonal kontrolliert wird, nahezu null

Ob das Fahrzeug gewerblich genutzt wird oder ob das Fahrzeug dem Gütertransport dient, ist für den Kontrollbeamten nicht ersichtlich Die meisten von ihnen tun dies, da die Fahrzeuge auf Unternehmen zugelassen sind und daher eine gewisse Chance besteht, dass sie für den gewerblichen Transport verwendet werden

e) Nutzung des Pkw-Anhänger-Gespanns für Fahrten zu und von Märkten innerhalb der 100-km-Grenze

Die zHm liegt bei 6.275 kg, was immer noch unter der Grenze von 7,5 Tonnen liegt

Die Reisen sind ausgeschlossen und unterliegen den unter b) beschriebenen Rechtsfolgen

Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit eines Checks deutlich an

f) Nutzung des Pkw-Anhänger-Gespanns für Fahrten zu und von Märkten außerhalb der 100-km-Grenze

Diese Fahrten sind nicht ausgenommen und daher aufzeichnungs- und nachweispflichtig

Nun muss der Unternehmer zunächst einen Fahrtenschreiber ins Auto einbauen oder nachrüsten lassen

Die Fahrten dürfen nicht ohne Fahrtenschreiber durchgeführt werden – handschriftliche Aufzeichnungen sind nur möglich, wenn das Fahrzeuggesamtgewicht (mit oder ohne Anhänger) maximal 3.500 kg beträgt

Der Unternehmer unterliegt beim Ziehen eines Anhängers den gleichen Vorschriften wie der Fahrer im vorigen Fall

Er muss daher in der Lage sein, den vollständigen Nachweis für den aktuellen und die vorangegangenen 28 Kalendertage mitzuführen und auszuhändigen

Probleme in der Praxis: Unter der Woche wird das Fahrzeug nur zur Überbrückung der Strecke zwischen Wohnung und Firma genutzt

An den Wochenenden in den Sommermonaten wird das Fahrzeug wie beschrieben deutschlandweit zum Transport von Anhängern und Gütern eingesetzt

Nun beginnt eine grandiose Zertifizierungsmaschinerie, da die Zeiträume von Montag bis Freitag jeder Woche mit „Bescheinigungen für betrachtungsfreie Tage“ oder anderen Nachweisen ausgefüllt werden müssen, an Samstagen und Sonntagen** gibt es Einträge auf der Fahrerkarte***.

Unklar ist in diesem Fall, wie Sie bei einer möglichen Betriebskontrolle vorgehen würden

Der Unternehmer wurde im Mai und Juni auf aufzeichnungspflichtigen Reisen kontrolliert und es wurden erhebliche Verstöße festgestellt

Das zuständige Gewerbeaufsichtsamt meldet dann eine Betriebsprüfung an und fordert alle Unterlagen für den Zeitraum von sechs oder sogar zwölf Monaten in der Vergangenheit an

Für die „Winterzeit“ liegen keine Unterlagen vor, da das Fahrzeug in dieser fahrpersonalrechtlich relevanten Zeit nicht genutzt wird

Ob die Beamten mit dem Hinweis auf nicht durchgeführte Transporte abgespeist werden, bleibt an dieser Stelle abzuwarten

Fazit: Nur wenige Unternehmen führen ausschließlich steuerbefreite Fahrten durch

Ausnahmen führen bei den meisten Unternehmen zu einer Erhöhung der Komplexität, da in der Regel auch aufzeichnungspflichtige Fahrten durchgeführt werden

In unterschiedlichen Einzelfällen müssen viele Unternehmen irgendwann einen 7,5-Tonner oder einen Anhänger mieten oder der Kundenstamm weitet sich entgegen der grundsätzlichen Planung auf ganz Deutschland oder ins europäische Ausland aus

Es gibt viele Möglichkeiten, aus einer Ausnahme herauszufallen

Und die Bürokratie und Kosten, die dann entstehen, sind alles andere als gut oder schlecht

Den Unternehmen, die sich grob in Fall 2 wiederfinden, sei geraten, alles zu erfassen und eventuelle Lücken umgehend mit manuellen Ergänzungen oder bei größeren Lücken mit Bescheinigungen zum Ausfüllen für entgeltfreie Tage zu füllen

Auch im dritten Fall kann nur geraten werden, keine Lücken zu lassen und lieber ein oder zwei zusätzliche Bescheinigungen auszustellen (wer es riskieren will, sich auf eine Ausnahme zu berufen, die seit dem 2

2015)

).

Zu beachten ist auch, dass die jeweiligen Beschränkungen der Ausnahmen im Allgemeinen willkürlich erscheinen – eine sinnvolle Begründung kann grundsätzlich nicht gegeben werden

Vor allem die Einschränkungen führen bei den Betroffenen zu Verwirrung

Ob allein das Überfahren einer virtuellen 100-km-Linie oder das Ziehen eines Anhängers eine zusätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs darstellt, ist äußerst fraglich

Unbestreitbar ist jedoch, dass der damit verbundene bürokratische Aufwand nicht mehr verhältnismäßig ist

Das ist leider extrem motivierend, wenn es um die Frage geht, ob man das alles macht

Wichtig:

um von einer Ausnahme Gebrauch machen zu können, müssen alle im jeweiligen Absatz/Artikel/Absatz genannten Umstände während der gesamten Fahrt erfüllt sein! Um beurteilen zu können, ob die Fahrten des Unternehmens unter eine besondere Ausnahme fallen, muss oft ergänzende Kommentarliteratur hinzugezogen werden

Die im jeweiligen Absatz/Artikel/Absatz genannten Umstände müssen während der gesamten Fahrt erfüllt sein! Oft muss zusätzliche Kommentarliteratur hinzugezogen werden, um beurteilen zu können, ob die Reisen des Unternehmens unter eine besondere Ausnahme fallen

Bei den Ausnahmen, die besagen, dass das Fahren nicht die Haupttätigkeit des Fahrers sein darf, ist zu beachten, dass der Anteil der Fahrzeit insgesamt deutlich geringer sein muss als der für allgemeine Arbeitstätigkeiten aufgewendete Zeit

Dafür gibt es keine klare Grenze, der Bezugszeitraum sollte mindestens eine Arbeitswoche betragen

Zudem gibt es viele Menschen, bei denen im Arbeitsvertrag festgehalten ist, dass das Führen von Fahrzeugen zu ihren Hauptaufgaben gehört

Hier könnte argumentiert werden, dass diese Personen mit der oben genannten Qualifikation niemals unter eine Ausnahme fallen können

Besonders kritisch ist auch der Einsatz von geringfügig Beschäftigten („auf 450-Euro-Basis“) oder Teilzeitbeschäftigten, da diese oft einen sehr großen Teil ihrer Zeit hinter dem Steuer verbringen

Entscheidend ist der Einzelfall und seine Gesamtbetrachtung

Ein einzelner Arbeitstag kann keine Bewertung der Haupttätigkeit darstellen

Dabei ist zu beachten, dass der Zeitanteil der Fahrtätigkeiten an der Gesamtbetrachtung deutlich geringer sein muss als der Anteil der allgemeinen Arbeitstätigkeiten

Dafür gibt es keine klare Grenze, der Bezugszeitraum sollte mindestens eine Arbeitswoche betragen

Es gibt auch sehr viele Menschen, bei denen im Arbeitsvertrag festgehalten ist, dass das Führen von Fahrzeugen zu ihren wesentlichen Pflichten gehört

Hier könnte man argumentieren, dass diese Personen mit obiger Einschränkung niemals unter eine Ausnahme fallen können

Besonders kritisch wird die Zuordnung auch gegenüber Teilzeitkräften („bis 450-Euro-Basis“) oder Teilzeitbeschäftigten gesehen, da diese oft einen sehr großen Teil ihrer Zeit hinter dem Steuer verbringen

Entscheidend ist der Einzelfall und seine Gesamtbetrachtung

Ein einzelner Arbeitstag kann nicht zur Beurteilung der Haupttätigkeit herangezogen werden

Es sollte möglichst versucht werden, nur Fahrzeuge mit einem maximalen Gesamtgewicht von 2.800 kg einzusetzen

Für diese gelten keine Fahrpersonalvorschriften

Steuergeräte und außergewöhnliche Fahrten:

Digitaler Tachograph: Die Fahrerkarte ist nicht gesteckt und der Tachograph ist über das Bedienmenü auf „out“ oder „out of scope“ (je nach Hersteller) eingestellt

Die Betriebspflicht* ist zu beachten

Die Fahrerkarte ist nicht gesteckt und der Tachograph ist über das Bedienmenü auf „out“ oder „out of scope“ (je nach Hersteller) eingestellt

Die Betriebspflicht* ist zu beachten

Analoger Tachograph: Eine Tachoscheibe muss nicht eingelegt sein

Es ist ratsam, eine „Dummy“- oder „Schutz“-Disc einzulegen, um die Nadel des Aufnahmegeräts vor Beschädigung zu schützen

Die Betriebspflicht* ist zu beachten

*Zur Fahrtenschreiberpflicht (Betriebspflicht hat nichts mit Aufzeichnungspflicht zu tun!):

Ist ein Fahrzeug mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet, weil dazu eine gesetzliche Verpflichtung besteht, muss der Fahrtenschreiber betrieben werden – d

h

er muss alle zwei Jahre technisch überprüft werden (nach § 57b StVZO)

Mängel am Fahrtenschreiber sind ebenfalls unverzüglich zu beseitigen

Wird ein Fahrzeug rein freiwillig, also ohne gesetzliche Verpflichtung, mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet, muss die Prüfung bei enger Auslegung des Wortlauts des § 57b StVZO nicht durchgeführt werden

Dies würde jedoch bedeuten, dass das Fahrzeug niemals für aufzeichnungspflichtige Fahrten genutzt würde

In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob das Entfernen des Tachographen sinnvoll ist

Bei aufzeichnungspflichtigen Fahrten sind zudem bei digitalen Tachographen die Auslesefristen für die Fahrerkarten und die Daten aus dem Massenspeicher im Tachographen zu beachten

Das Unternehmen benötigt eine Unternehmenskarte sowie Soft- und Hardware zum Auslesen und Archivieren der Daten

Hinsichtlich der Auslesung ist fraglich, wie sie sich in Fällen verhalten wird, in denen aufzeichnungspflichtige Fahrten nur ein- oder zweimal im Jahr durchgeführt werden

Da Sie das Vorliegen einer Ausnahme von allen Verpflichtungen entbindet, entfallen grundsätzlich auch die Auswahlpflichten für außergewöhnliche Reisen

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Da aber der Kontrollbeamte (der gerade die vermeintlich einzige meldepflichtige Fahrt des Jahres kontrolliert) den Daten entnehmen kann, wann die letzte Ablesung erfolgt ist, lässt sich dieses „Vergehen“ recht einfach feststellen

Bei Fahrzeugen, die mit einem Kontrollgerät nach § 57a der StVZO a ausgestattet sind, ist das Auslesen des Kontrollgerätes spätestens alle 90 Tage vorgeschrieben

a Die Vorschriften des § 57a StVZO gelten nur für Fahrzeuge, die vor dem 1

Januar zugelassen wurden

Erstzulassung im Januar 2013

Diese unsinnigen Sonderregelungen sind für alle neueren Fahrzeuge abgeschafft

Zu beachten ist auch, dass der Bund-Länder-Fachausschuss „Technische Kraftfahrzeuge“ in den Jahren 2012 und 2013 Beschlüsse gefasst hat, wonach bei Kraftfahrzeugen, die vor dem 1 Werkstatt kann funktionsunfähig gemacht werden

**Die hier abgebildete Fahrzeug-Anhänger-Kombination unterliegt dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot (für das Zugfahrzeug über 2.800 kg)

Märkten am Wochenende, stellt sich die Frage, ob er die An- und Abreise zu den Märkten überhaupt legal durchführen darf – Stichwort: wöchentliche Ruhezeit spätestens nach sechs 24-Stunden-Zeiträumen (im Sinne von 144 Stunden) nach Wiederaufnahme der Arbeit – bzw

Fahrtätigkeit nach Ablauf der vorangegangenen wöchentlichen Ruhezeit Wenn zB am Dienstag und Mittwoch “arbeitsfrei” gewesen wäre, hätte sich die Frage erübrigt

Aus arbeitszeitrechtlicher Sicht könnte man aber auch davon ausgehen, dass ein Unternehmer nie arbeitet (vgl

etwa die Definition der Arbeitszeit in Art

3 der Richtlinie 2002/15/EG)

Folgt man dieser Ansicht, ist die Frage geklärt

Das hätte auch einen interessanten Effekt auf die Zuschläge – der Unternehmer hätte dann nur Ruhezeit zwischen den Fahrten?!

Stand: August 2020

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Tachoscheibe Raus und wieder Rein

sprinter fahrtenschreiber Sie können die schönen Bilder im Thema sehen

 Update Tachograph beim Sprinter
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Fahrerkarte: Wann ist sie vorgeschrieben? – LKW 2022 New

16/03/2022 · Die Fahrerkarte sowie der digitale Fahrtenschreiber gehören heute zur Ausstattung eines jeden gewerblich genutzten Kfz ab einem bestimmten zulässigen Gesamtgewicht. Dies ist gesetzlich festgelegt. Denn Kraftfahrer im gewerblichen Personen- und Güterverkehr sind verpflichtet, die Daten zu ihren Fahrten nachweisbar aufzuzeichnen.. Dies dient zum einen der …

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Aus bussgeldkatalog.org, zuletzt aktualisiert am: 16

März 2022

Fahren ohne Fahrerkarte

Beschreibung Bußgeld des Fahrers Unternehmer stellt die ordnungsgemäße Funktion oder ordnungsgemäße Verwendung des Kontrollgeräts oder der Fahrerkarte nicht sicher, pro 24-Stunden-Zeitraum 250 € 750 € Nichtbenutzung eines Schaublatts oder einer Fahrerkarte, pro 24-Stunden-Zeitraum 250 € – Der Fahrer Karte nicht mit sich führt oder nicht rechtzeitig zur Kontrolle abgibt, pro 24-Stunden-Zeitraum. .

wenn dadurch die Kontrolle erschwert wird 75 € -. .

wenn dadurch die Kontrolle unmöglich wird 250 € – für den Fall bei Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Fehlfunktion der Fahrerkarte, den vorgeschriebenen Ausdrucken und Nichteintragungen, je 24 Stunden. .

wenn die Kontrolle dadurch erschwert wird 75 € -. .

wenn die Kontrolle dadurch unmöglich wird 250 € – ohne Fahrerkarte länger als 15 Tage unbefugt weiterfahren, pro 24-Stunden-Zeitraum -Zeitraum 50 € –

Eine Fahrerkarte muss vorhanden sein

Der Besitz einer Lkw-Fahrerkarte ist in Deutschland Pflicht

Die Fahrerkarte und der digitale Tachograph gehören mittlerweile zur Ausstattung jedes gewerblich genutzten Fahrzeugs ab einem bestimmten zulässigen Gesamtgewicht

Dies ist gesetzlich vorgeschrieben

Denn Autofahrer im gewerblichen Personen- und Güterverkehr sind verpflichtet, die Daten ihrer Fahrten nachweisbar aufzuzeichnen

Dies dient zum einen dazu, Arbeits- und Lenkzeiten zu überprüfen, damit Fahrer diese nicht überschreiten und sowohl Behörden als auch Unternehmen einen Nachweis darüber erhalten

Andererseits dient es auch der Verkehrssicherheit, wenn die Zeiten auf diese Weise kontrolliert werden

Was genau ist eine Lkw-Fahrerkarte, wie funktioniert sie und welche Daten werden hier gespeichert? Wer kann oder darf die Daten dann lesen? Der folgende Ratgeber erläutert, wo Betroffene eine digitale Fahrerkarte beantragen können, welche Kosten auf sie zukommen und weitere Fragen zum Thema

FAQ: Fahrerkarte Wozu dient die Fahrerkarte? Im gewerblichen Güterverkehr werden die Lenk- und Ruhezeiten mit Hilfe von Fahrerkarten und digitalen Tachographen dokumentiert

Welche Informationen sind auf der Karte gespeichert? Auf der Fahrerkarte werden neben den erfassten Daten zu Lenk- und Ruhezeiten auch Angaben zum Lkw-Fahrer erfasst

Dazu gehören unter anderem Name, Geburtsdatum, Führerscheinnummer, ein Lichtbild und Angaben zur Gültigkeitsdauer der Fahrerkarte

Fallen für die Fahrerkarte Gebühren an? Ja, wenn eine Fahrerkarte beantragt wird, liegen die Kosten bei rund 40 Euro

Die Höhe der Gebühren variiert je nach Bundesland

Was ist eine Fahrerkarte?

Die moderne Fahrerkarte für Kraftfahrer wird im Scheckkartenformat ausgestellt und verfügt über einen Speicherchip

Die Karte ist personenbezogen und wird in den digitalen Tachographen eingesteckt

Auf dem Ticket sind die Lenk- und Arbeitszeiten der Fahrer im gewerblichen Personen- und Güterverkehr gespeichert

Das Vorhandensein eines digitalen Fahrtenschreibers und das Einstecken der Fahrerkarte sind durch die Verordnung (EWG) Nr

3821/85, die Verordnung (EG) 561/2006 und die Fahrpersonalverordnung. 5 t vorgeschrieben und wenn sie im öffentlichen Verkehr verwendet werden Straßen zum Transport von Personen oder Gütern

Die digitale Fahrerkarte sieht ähnlich aus wie der Führerschein

Bei bestimmten Fahrzeugen kann es hiervon Ausnahmen geben

Fahrzeuge oder Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 2,8 t und 3,5 t können auch mit einem digitalen Steuergerät ausgestattet werden

Ein solches Kontrollgerät (auch Tachograph oder digitaler Tachograph genannt) hat in der Regel zwei Steckplätze

Hier stecken der Fahrer und ggf

der Beifahrer die Fahrerkarte ein.

Die Daten der Fahrten werden für mindestens 28 Tage auf der Fahrerkarte gespeichert

In der Regel sind auf den Karten Daten von mehreren Monaten zu finden

Ist die Speicherkapazität des Chips erreicht, werden die ältesten Informationen überschrieben

Neben den Zeiten und gefahrenen Strecken werden sekundengenau die tatsächlichen Bewegungen des Fahrzeugs und die Geschwindigkeiten der letzten 24 Stunden auf dem Steuergerät gespeichert

Das Auslesen einer Fahrerkarte erfolgt zum einen durch die Kontrollbehörde und zum anderen durch den Arbeitgeber, der zur Speicherung der Daten verpflichtet ist

Ein Fahrerkartenlesegerät ist in einem Unternehmen, das Fahrer beschäftigt, die Fahrzeuge mit eingebautem Fahrtenschreiber fahren, obligatorisch

Das Fahren eines Lkw ohne Fahrerkarte kann für den Fahrer ein Bußgeld von bis zu 250 Euro bedeuten

Das Fahren ohne Fahrerkarte kann in Ausnahmefällen gestattet werden

Gemäß EU-Verordnung 165/2014 Artikel 35 Absatz 2 ist dies für maximal 15 Tage zulässig, wenn die Fahrerkarte Fehler aufweist, beschädigt ist oder durch Verlust oder Diebstahl nicht mehr verfügbar ist

Welche Daten werden tatsächlich gespeichert?

Die Fahrerkarte speichert nicht nur Daten auf dem Chip

Die Fahrerinformationen werden auf die Karte gedruckt, sodass sie ohne Fahrerkartenlesegerät zugänglich ist

Diese Information befindet sich auch auf dem Chip, der ausgelesen wird

Diese Informationen umfassen in der Regel die folgenden Punkte:

Name und Vorname

Geburtstag

Ausstellungsdatum der Karte und Gültigkeitsdauer

Ausstellende Behörde

Führerscheinnummer

Kartennummer/Karteninhaber-ID

Foto

Unterschrift

Wie bei den alten Tachoscheiben zieht das Fahren ohne Fahrerkarte eine Strafe in Form eines Bußgeldes nach sich

Wie bereits beschrieben, werden die Lenk- und Arbeitszeiten des Fahrers auf dem Speicherchip der Fahrerkarte erfasst

Dies dient in erster Linie der Beweisführung und der Überwachung der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes

Auf dem Chip werden auch die persönlichen Daten des Fahrers gespeichert

Die Lenk- und Arbeitszeiten werden automatisch auf dem Fahrtenschreiber oder auf der Fahrerkarte gespeichert

Es ist auch möglich, Informationen wie das Land, in dem der Fahrer unterwegs ist, und andere Arbeitszeiten manuell einzugeben

Auf den Speichermedien des digitalen Tachographen und der Fahrerkarte sind unterschiedliche Informationen gespeichert

Der Fahrtenschreiber enthält normalerweise die folgenden Daten:

Herstellerinformationen zum Gerät und zum Sensor

Identifikations- und Kennzeichen des Fahrzeugs

Identität des Fahrers

Fehlermeldungen und Fehlfunktionen der Karte und des Geräts

Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten sowie Lenkzeitpausen

zurückgelegte Strecke anhand des Kilometerstandes

Aktivierungs- und Werkstattdaten

Überwachungsaktivitäten

Geschwindigkeit für die letzten 24 Stunden auf die Sekunde genau, Daten für die letzten 365 Tage

Wie oben beschrieben, speichert die Fahrerkarte nur die Zeiten der Fahrt und die tatsächlichen Arbeitszeiten

Die Pflicht zum Mitführen und Auslesen

Fährt ein Fahrer ein mit einem Kontrollgerät ausgestattetes Kraftfahrzeug gewerblich, muss eine persönliche Fahrerkarte vorhanden sein

Wichtig ist, dass die Karte die persönlichen Daten des Fahrers enthält

Die Karte eines anderen Fahrers oder Mitarbeiters des Unternehmens darf hier nicht verwendet werden

Der Fahrer muss jederzeit identifizierbar sein

Die Karte darf nicht verschmutzt oder beschädigt sein

Bei Defekt oder Verlust der Fahrerkarte hat der Fahrer für Ersatz zu sorgen

Jeder Fahrer ist dafür verantwortlich, dass die Fahrerkarte richtig eingeführt ist und die Daten korrekt erfasst werden können.

Er hat daher dafür zu sorgen, dass auf der Fahrerkarte die Lenkzeiten, Zeiten für sonstige Arbeiten, Bereitschaftszeiten, Arbeitspausen und die tatsächlichen täglichen Lenk- und Ruhezeiten gespeichert werden

Bei einer Kontrolle sind den Beamten die Daten des aktuellen Tages und der vorangegangenen 28 Tage vorzulegen

Dieser Nachweis kann durch Ausdruck der Daten auf dem Fahrtenschreiber oder einem Kontrollgerät der Beamten erbracht werden

Die Beamten lesen den digitalen Tachographen und die Fahrerkarten mit einem Lesegerät aus

Beamte können eine Fahrerkarte auch über ein Terminal und ein Übertragungskabel oder einen Kartenleser lesen

Wie bereits erwähnt, werden Geschwindigkeiten nur auf dem digitalen Tachographen selbst gespeichert, nicht auf der Fahrerkarte

Ist die Fahrerkarte abgelaufen, muss sie nach Ablauf weitere 28 Tage mitgeführt werden

Der Fahrer muss zudem alle 28 Tage die Fahrerkarte im Unternehmen auslesen lassen

Die Verpflichtung dazu ergibt sich aus der Fahrerverordnung in § 2 Absatz 5 (FPersV)

Für die korrekte Funktion des Tachographen und der Fahrerkarte ist nicht nur der Fahrer verantwortlich

Der Unternehmer hat auch dafür Sorge zu tragen, dass diese einwandfrei funktionieren und richtig verwendet werden

Beispielsweise muss er sicherstellen, dass ein Ausdruck über das digitale Kontrollgerät jederzeit möglich ist

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, eine Kopie der Daten auf der Karte oder den entsprechenden Ausdrucken aufzubewahren

Unternehmen können mit der sogenannten Unternehmenskarte auf das Kontrollgerät und seine Daten zugreifen

Der Fahrtenschreiber muss mindestens alle 90 Tage und die Fahrerkarteninformationen alle 28 Tage ausgelesen werden

Zusätzlich sind diese Daten als Sicherungskopie auf einem zweiten, unabhängigen Datenträger aufzubewahren und mindestens ein Jahr zu archivieren

In Deutschland muss das Unternehmen die Kosten für den Kauf der Fahrerkarte nicht tragen

Überprüfung der Daten

Neben dem Unternehmen, das die Daten der Fahrerkarte und des Tachographen auslesen muss, können dies auch die Beamten der zuständigen Behörden tun

Sie haben uneingeschränkten Zugriff auf die Daten des Tachographen und der Fahrerkarte

Die Kontrollkarte der Behörden ermöglicht das Lesen, Ausdrucken oder Herunterladen der Informationen

Diese Kontrollkarten werden in der Regel an die Polizei, die Arbeitsschutzbehörden und das Gewerbeaufsichtsamt ausgegeben

Außerdem nutzen der Zoll und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) diese für Kontrollen

Die Beamten können somit folgende Daten auslesen:

Nationalitätszeichen

Ausstellungsdatum und Gültigkeitsdauer

Angaben zum Fahrer (Name, Geburtsdatum, Führerscheinnummer

Fahrzeugdaten wie Betriebsstunden, Kennzeichen, Kilometerstand

Lenk- und Ruhezeiten, Unterbrechungen, Anzahl der Fahrer

Fehler, Störungen, frühere Kontrollen, sonstige Ereignisse

Wenn der Tachograph gewartet wird, darf dies nur in anerkannten Werkstätten erfolgen Diese verfügen über eine Werkstattkarte, mit der das Gerät geprüft und kalibriert wird Die Daten einer Fahrerkarte können auf diese Weise nicht ausgelesen werden, jedoch sind alle Informationen darauf gespeichert Der Fahrtenschreiber kann mit einer Werkstattkarte heruntergeladen und gespeichert werden zuständige Behörde Der Antrag kann neben dem Kraftfahrtbundesamt auch schriftlich oder persönlich bei der Führerscheinbehörde am Wohnort gestellt werden Der TÜV oder der TÜV Süd nehmen Anträge entgegen Berufskraftfahrer müssen eine Fahrerkarte beantragen

Teilweise ist auch eine Antragstellung per E-Mail möglich

Eine Fahrerkarte online zu beantragen ist in der Regel keine Option.

Wie der Antrag zu stellen ist, hängt oft auch von der Behörde ab

Bewerber sollten sich vorher erkundigen, ob ein persönlicher Besuch notwendig ist oder ob eine schriftliche Bewerbung ausreicht

Diese Informationen finden sich in der Regel auf den Webseiten der Behörden und auch des TÜV

Die Fahrerkarte kann nur bei vorhandener gültiger Fahrerlaubnis bei der Fahrerlaubnisbehörde und beim TÜV Süd beantragt werden

Dieser muss in Form eines EU-Führerscheins vorliegen

Neben Identitätsnachweisen wie Personalausweis oder Reisepass sind ein Lichtbild in Form eines Passbildes (3,50 x 4,50 cm) und ein Wohnsitznachweis (Personalausweis oder Meldebestätigung) vorzulegen

Liegt der Wohnort außerhalb der EU, müssen eine Arbeitserlaubnis und der Arbeitsvertrag vorgelegt werden

Die Gültigkeitsdauer beträgt in der Regel maximal fünf Jahre

Fahrer können ihre Fahrerkarte verlängern lassen

Dies ist frühestens sechs Monate und spätestens 15 Tage vor Ablauf der Gültigkeit möglich

Je nach Behörde, Bundesland oder Antragsart kann die Dauer variieren

Interessenten für die Beantragung einer Fahrerkarte sollten fünf Werktage einplanen

Die Karte liegt dann in der Regel zur Abholung bereit

Was kostet eine Fahrerkarte? Wenn Fahrer eine Fahrerkarte beantragen möchten, müssen sie für die Ausstellung bezahlen

Wie bereits erwähnt, müssen Arbeitnehmer diese selbst zahlen und können keine Erstattung der Auslagen erwarten

Die Kosten für eine Fahrerkarte können je nach Bundesland variieren

Die Gebühren des KBA betragen einheitlich 12 Euro

Dazu kommen noch die Ausstellungsgebühren der Kommunen oder des TÜV

Die Gesamtkosten können zwischen 35 und 45 Euro liegen

Wenn die Fahrerkarte geliefert werden soll, fallen auch hier Versandkosten an

Die Kosten für eine Firmen- oder Werkstattkarte liegen in der gleichen Größenordnung zwischen 35 und 47 Euro

Fahrerkarte verloren oder gestohlen? was ist hier zu tun Je nach Bundesland können die Kosten für eine Fahrerkarte variieren

Der Fahrer ist für den Verbleib und die sichere Aufbewahrung der Fahrerkarte verantwortlich

Sie sollten immer darauf achten, dass sie die Karte nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen oder versehentlich irgendwo liegen lassen

Außerdem ist das Ausleihen der Karte an andere Fahrer strengstens untersagt

Eine Fahrerkarte kann auch beschädigt, verloren oder gestohlen werden

Der betroffene Fahrer muss unverzüglich die zuständige Behörde informieren und innerhalb von 7 Tagen eine neue Karte beantragen

Der Antrag ist bei der Behörde Ihres gewöhnlichen Wohnortes zu stellen

Eine defekte Karte muss an die zuständige Behörde geschickt werden

Ist in diesem Zeitraum eine Fahrt geplant, müssen die Fahrzeugdaten zu Beginn der Fahrt ausgedruckt werden

Auf diesem Ausdruck müssen der Name des Fahrers sowie die Nummer der Fahrerkarte und des Führerscheins eingetragen und unterschrieben werden

Eine Fahrt ohne Fahrerkarte darf maximal 15 Kalendertage durchgeführt werden

Verlängert sich dieser Zeitraum aufgrund verschiedener Faktoren wie z

B

Rückkehr in den Betrieb oder Standort, muss nachgewiesen werden, dass in diesem Zeitraum keine neue Karte beschafft werden konnte verlangen, dass die betroffene Person persönlich erscheint

In diesem Fall muss ein Antrag auf Verlängerung der Fahrerkarte gestellt werden

Außerdem sollte der betroffene Fahrer den Diebstahl bei der Polizei melden und unverzüglich den Arbeitgeber informieren

Bei Nichteinhaltung der oben genannten Fristen können Bußgelder verhängt werden

Das Fahren ohne Fahrerkarte ist per se nicht strafbar, kann aber Sanktionen nach dem Bußgeldkatalog nach sich ziehen.

Cara mengubah waktu pada Tachograph Digital – Siemens VDO Update

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A short tutorial on how to change time on the Siemens VDO Digital Tachograph
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 New Cara mengubah waktu pada Tachograph Digital - Siemens VDO
Cara mengubah waktu pada Tachograph Digital – Siemens VDO Update

Fahren ohne Fahrerkarte – Aktueller LKW-Bußgeldkatalog 2022 Update New

17/03/2022 · Droht Ihnen bei Fahren ohne Fahrerkarte eine Strafe? Sind LKW mit digitalen Fahrtenschreibern ausgestattet, muss bei gewerblichen Fahrten eine Fahrerkarte eingelegt werden. Fahren Sie ohne eine Fahrerkarte, gilt das als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeldern zwischen 50 Euro und 750 Euro geahndet. Die Tabelle bietet einen Überblick zu den …

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Fahren ohne Fahrerkarte: Was ist zu erwarten? Von bussgeldkatalog.org, zuletzt aktualisiert am: 17

März 2022

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FAQ: Fahren ohne Fahrerkarte Müssen Sie ein Bußgeld zahlen, wenn Sie ohne Fahrerkarte fahren? Wenn Lkw mit digitalen Tachographen ausgestattet sind, muss für gewerbliche Fahrten eine Fahrerkarte eingeführt werden

Fahren Sie ohne Fahrerkarte, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeldern zwischen 50 Euro und 750 Euro geahndet

Die Tabelle gibt einen Überblick über die möglichen Sanktionen

Wann darf man ohne Fahrerkarte fahren? Für private Fahrten ist keine Fahrerkarte erforderlich

Bei Verlust oder Defekt Ihrer Fahrerkarte dürfen Sie bei gewerblichen Fahrten maximal 15 Tage ohne Karte fahren

Bei Verlust oder Defekt muss innerhalb von 7 Tagen Ersatz angefordert werden

Was ist beim Fahren ohne Fahrerkarte zu beachten? Auch ohne Fahrerkarte müssen Sie die Fahrten erfassen

In einem LKW-Fahrtenbuch müssen dann Angaben über den Fahrer, den LKW, den Beginn und das Ende der Fahrt festgehalten werden

In diesem Abschnitt erklären wir Ihnen genau, worauf Sie achten müssen

Bußgeldkatalog Lkw Fahren ohne Fahrerkarte

Beschreibung Bußgeld des Fahrers Unternehmer stellt die ordnungsgemäße Funktion oder ordnungsgemäße Verwendung des Kontrollgeräts oder der Fahrerkarte nicht sicher, pro 24-Stunden-Zeitraum 250 € 750 € Nichtbenutzung eines Schaublatts oder einer Fahrerkarte, pro 24-Stunden-Zeitraum 250 € – Der Fahrer Karte nicht mit sich führt oder nicht rechtzeitig zur Kontrolle abgibt, pro 24-Stunden-Zeitraum. .

wenn dadurch die Kontrolle erschwert wird 75 € -. .

wenn dadurch die Kontrolle unmöglich wird 250 € – für den Fall bei Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Fehlfunktion der Fahrerkarte, den vorgeschriebenen Ausdrucken und Nichteintragungen, je 24 Stunden. .

wenn die Kontrolle dadurch erschwert wird 75 € -. .

wenn die Kontrolle dadurch unmöglich wird 250 € – ohne Fahrerkarte länger als 15 Tage unbefugt weiterfahren, pro 24-Stunden-Zeitraum -Zeitraum 50 € –

Dies geschieht, wenn Sie Ihre Reisen nicht nachweisen können

Das Fahren eines Lkw ohne Fahrerkarte ist normalerweise verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt kann schwere Lkw-Unfälle verursachen, wenn Sie die Kontrolle darüber verlieren

Deshalb ist es EU-weit Pflicht, bestimmte Lenkzeiten pro Tag und pro Woche nicht zu überschreiten

Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie lange Zeit übermüdet fahren und möglicherweise einen Unfall verursachen

Um überprüfen zu können, ob Lkw-Fahrer ihre vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten auch einhalten, muss jeder Lkw-Fahrer in der Europäischen Union sein Zeitdokument exakt erfassen

Seit 2006 ist für die meisten Lkw ein digitaler Fahrtenschreiber (auch Tachograph oder Aufzeichnungsgerät genannt) vorgeschrieben, der diese Daten auf einer Fahrerkarte speichert, die der Fahrer bei jeder Fahrt verwenden muss

Es kann aber auch sein, dass Sie die Fahrerkarte mit einem LKW nutzen – nehmen Sie die Fahrt nicht mit, sei es aus Versehen oder absichtlich

Welche Folgen hat das Fahren ohne Fahrerkarte? Und darf man privat einen Lkw fahren, ohne eine Fahrerkarte im Kontrollgerät haben zu müssen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Ratgeber

Was ist die Fahrerkarte überhaupt?

Wenn Sie innerhalb der Europäischen Union einen Lkw mit digitalem Fahrtenschreiber fahren wollen, reicht es nicht aus, wenn Sie nur über den entsprechenden Führerschein verfügen

Außerdem müssen Sie eine Fahrerkarte beantragen

Das ist eine Chipkarte, auf der sich ein Bild des Besitzers und persönliche Daten befinden

Auf dem Chip werden im Wesentlichen folgende Informationen gespeichert: Beim Fahren ohne Fahrerkarte werden die Lenkzeiten nicht ordnungsgemäß dokumentiert.

Identität des LKW-Fahrers

Identifikations- und Kennzeichen der gefahrenen Lastwagen

Alle Lenk-, Arbeits- und Ruhezeiten sowie Lenkpausen der letzten 28 Tage

sowie Lenkzeitunterbrechungen, zumindest für die letzten 28 Tage, sekundengenaue Aufzeichnung der in den letzten 24 Stunden gefahrenen Geschwindigkeiten

die in den letzten 24 Stunden gefahren wurden Kilometerstand der gefahrenen Lkw

Eine Fahrerkarte können Sie je nach Bundesland, in dem Sie wohnen, bei Ihrer Fahrerlaubnisbehörde oder beim TÜV oder der Dekra beantragen

Allerdings gilt diese nur für fünf Jahre

Vor Ablauf dieser Frist müssen Sie rechtzeitig eine neue Karte beantragen, damit Sie nicht in Versuchung geraten, ohne Fahrerkarte zu fahren

Warum ist das Fahren ohne Fahrerkarte verboten? In Bezug auf das Fahren ohne Fahrerkarte bestimmt Artikel 34 Absatz 1 der EU-Verordnung Nr

165/2014 Folgendes: Die Fahrer verwenden Schaublätter oder Fahrerkarten für jeden Tag, an dem sie ab dem Zeitpunkt der Übernahme des Fahrzeugs gefahren sind

Das Schaublatt bzw

die Fahrerkarte wird nicht vor Ende der täglichen Arbeitszeit eingezogen, es sei denn, die Entnahme ist anderweitig zulässig

Das bedeutet, dass Sie einen Lkw mit digitalem Fahrtenschreiber normalerweise nicht ohne Fahrerkarte im Fahrtenschreiber fahren dürfen

§ 1 Absatz 6 der Fahrpersonalverordnung (FPersV) schreibt vor, dass Sie mit dieser Fahrerkarte alle Lenkzeiten, Lenkpausen, Arbeitszeiten und Ruhezeiten für jeden Tag aufzeichnen müssen

Es ist Ihnen daher nicht gestattet, die Fahrerkarte während eines Arbeitstages zu entfernen und dadurch die Aufzeichnung zu unterbrechen

Wenn Sie einen Lkw führen, müssen Sie gemäß Artikel 36 Absatz 2 der EU-Verordnung Nr

165/2014 folgende Dokumente ständig mit sich führen, um ggf

darauf zugreifen zu können, um Kontrolleuren zeigen zu können: Ihre persönliche Fahrerkarte, die Daten von mindestens 28 Lenktagen speichert

, auf dem Daten rückwirkend gespeichert sind sowie alle handschriftlichen Eintragungen und Fahrtenschreiberausdrucke über Zeiträume der letzten 28 Tage, die nicht auf der Fahrerkarte gespeichert werden konnten

Sie müssen die Fahrerkarte also aus zwei Gründen mitführen: erstens, um Ihre Zeiten korrekt zu erfassen und zweitens, um die Daten der letzten 28 Tage gegenüber Kontrolleuren nachweisen zu können

Darf man privat ohne Fahrerkarte fahren?

Privates Fahren ohne Fahrerkarte ist erlaubt, wenn der LKW nicht zu schwer ist

Nach Artikel 3 Buchstabe h der EG-Verordnung 561/2006 dürfen Sie mit einem Lkw tatsächlich Privatfahrten unternehmen, ohne die Fahrerkarte in das Kontrollgerät stecken zu müssen

Voraussetzung dafür ist, dass das Fahrzeug inklusive Anhänger ein zulässiges Gesamtgewicht von weniger als 7,5 Tonnen hat, da bei privaten Fahrten mit solchen Fahrzeugen keine Lenkzeiten angerechnet werden müssen

Außerhalb des Anwendungsbereichs”)

Hat der Lkw inklusive etwaiger Anhänger jedoch ein zulässiges Gesamtgewicht von mindestens 7,5 Tonnen, gilt es nicht mehr als Privatfahrt, wenn man ein so schweres Fahrzeug fahren möchte

Mit solchen Fahrzeugen ist das Fahren ohne Fahrerkarte auch privat untersagt, da diese Fahrten zu den gewerblichen Lenkzeiten hinzugerechnet werden

See also  Best Choice database maken in excel New Update

Ausgenommen sind Lkw, die als Oldtimer gelten und ein H-Kennzeichen haben (Verordnung EG Nr

561/2006 Art

3 i)

Welche Folgen hat das Fahren ohne Fahrerkarte? Die entsprechenden Bußgelder für das Fahren ohne Fahrerkarte finden sich nicht im allgemeinen Bußgeldkatalog, sondern im „Bußgeld- und Verwarnungskatalog des Landesausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik zum Fahrpersonalrecht“ (LASI).

Wenn Sie erwischt werden, kann das Fahren ohne Fahrerkarte mit einem Bußgeld von 250 Euro geahndet werden

Das ist entweder der Fall, wenn Sie die Karte während der Fahrt nicht im Kontrollgerät haben oder wenn Sie die Fahrerkarte bei einer Kontrolle nicht den Beamten aushändigen wollen oder können

Wer die Fahrerkarte verspätet abgibt und nur die Kontrolle verlängert, muss in der Regel 75 Euro zahlen

Dieser Bußgeldbetrag wird jeweils für einen Zeitraum von 24 Stunden verhängt

Stellen die Behörden fest, dass Sie drei Tage lang ohne Fahrerkarte gefahren sind, müssen Sie insgesamt 750 Euro zahlen

In bestimmten Ausnahmefällen ist das Fahren ohne Fahrerkarte erlaubt, zum Beispiel nach Diebstahl des Dokuments

In einigen Fällen muss ein Unternehmer auch mit kalkulierten Konsequenzen rechnen, wenn ein Mitarbeiter beim Fahren eines Lkw ohne Fahrerkarte erwischt wird

Als Strafe erwartet sie ein Bußgeld von 750 Euro, wenn sie nicht für die „ordnungsgemäße Verwendung des Kontrollgeräts oder der Fahrerkarte“ sorgen (LASI-Bußgeldkatalog)

Für die Nutzung der Fahrerkarte ist letztlich allein der Lkw-Fahrer verantwortlich

Allerdings muss ein Vorgesetzter seine Mitarbeiter über die gesetzlichen Regelungen informieren und darf ihnen keinesfalls einen Anreiz geben, die Lenkzeiten zu manipulieren, indem er das Ticket für einige Strecken weglässt

Wird ein solcher gezielter Manipulationsversuch erkennbar und wurde vorsätzlich ohne Fahrerkarte gefahren, kann nach § 3 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) ein Bußgeld in doppelter Höhe verhängt werden

Das Fahren ohne Fahrerkarte ist nicht die einzige Möglichkeit für Speditionen, die Lenk- und Ruhezeiten ihrer Fahrer zu manipulieren, um ihren Gewinn zu steigern

Am 6

Juni 2016 berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), dass Spediteure „in zunehmendem Maße“ Kontrollgeräte manipulieren oder abschalten

Bei einer großen Inspektion in Bayern wurden bei 22 (!) von 69 Fahrzeugen gezielte Eingriffe in die Kontrollinstrumente festgestellt

Wann ist das Fahren ohne Fahrerkarte erlaubt?

Für das Lkw-Fahren ohne Fahrerkarte gibt es zulässige Ausnahmen, die in der EU-Verordnung Nr

165/2014 in Artikel 35 Absatz 2 beschrieben sind

Das Fahren ohne Fahrerkarte ist erlaubt

Wenn Sie diese Frist überschreiten, müssen Sie mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen

Allerdings müssen Sie auch in diesen Situationen laut EG-Verordnung Ihrer Pflicht zur vollständigen Aufzeichnung Ihrer Fahrten nachkommen: Vor Antritt der Fahrt muss der Fahrer alle Informationen zum Lkw ausdrucken, seinen Namen und seine Fahrerkartennummer aufschreiben oder fahren Führerscheinnummer auf den Ausdruck und das Ganze unterschreiben.

Der Fahrer muss alles schreiben, seinen Namen und seine Fahrerkartennummer auf den Ausdruck oder den Führerschein schreiben und das Ganze unterschreiben

Am Ende seiner Fahrt muss der Lkw-Fahrer die vom Kontrollgerät erfassten kompletten Zeiten ausdrucken

Die Zeiten, die das Kontrollgerät nicht erfasst hat, müssen vom Fahrer selbst auf dem Ausdruck vermerkt werden

Dies können Arbeits-, Bereitschafts- oder Ruhezeiten sein

Auf dem Ausdruck am Ende der Fahrt müssen auch Name und Nummer der Fahrerkarte bzw

des Führerscheins eingetragen werden.

der LKW-Fahrer muss die , die das Kontrollgerät erfasst hat, verwenden

Die Zeiten, die das Steuergerät nicht erfasst hat, müssen

Dies können Arbeits-, Bereitschafts- oder Ruhezeiten sein

Auf dem Ausdruck am Ende der Fahrt müssen auch Name und Nummer der Fahrerkarte bzw

des Führerscheins eingetragen werden

Wenn Sie bei einer Kontrolle die Zeiten der vergangenen 28 Tage dokumentieren müssen, Ihre Fahrerkarte dafür aber nicht verwenden können, müssen Sie die Informationen über diesen Zeitraum aus dem Kontrollgerät ausdrucken

Diese speichert viel mehr Informationen als die Fahrerkarte

Wenn Sie diese Regeln beachten, dürfen Sie ohne Fahrerkarte fahren, wenn diese nicht länger als 15 Tage dauert und einer der oben genannten Gründe zutrifft.

Wenn das Kontrollgerät des LKWs defekt ist, kannst du das auch nicht mal mit Ausdrucken davon belegen

In diesem Fall müssen Sie alle notwendigen Informationen handschriftlich dokumentieren

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 Update Cara menggunakan Jenis Kaset Tachograph analog. Irlandia Utara
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Geschwindigkeit-Zeit-Diagramme in Physik | Schülerlexikon … Update

In einem Geschwindigkeit-Zeit-Diagramm ist für die Bewegung eines Körpers der Zusammenhang zwischen seiner Geschwindigkeit v und der Zeit t dargestellt. Man bezeichnet solche Diagramme auch als v-t-Diagramme, Zeit-Geschwindigkeit-Diagramme oder t-v-Diagramme.Für jede Art von Bewegung ergibt sich ein charakteristisches v-t-Diagramm.. Bewegungen mit konstantem …

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Der Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit v und der Zeit t ist für die Bewegung eines Körpers in einem Geschwindigkeits-Zeit-Diagramm dargestellt

Solche Diagramme werden auch als v-t-Diagramme, Zeit-Geschwindigkeits-Diagramme oder t-v-Diagramme bezeichnet

Für jede Bewegungsart ergibt sich ein charakteristisches v-t-Diagramm

Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit

Solche Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit sind gleichförmige geradlinige Bewegungen und gleichförmige kreisförmige Bewegungen

Ihre Geschwindigkeit ist immer gleich

Es gilt: v = konstant

Das Ergebnis ist eine gerade Linie parallel zur t-Achse (Abbildung 1).

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 New Uhr umstellen beim VDO
Uhr umstellen beim VDO Update

Kleintransporter | VEBEG Ausschreibungen Neueste

Lkw Mercedes 818 D Kasten EZ: 01/09, ca. 202.000 km Motorleistung 130 kW; ehemaliger Gefangenentransportwagen; Hinterachse undicht, Bremse und Reifen erneuerungsbedürftig, Fahrtenschreiber fehlt, Tachograph Fehlermeldung a…

+ ausführliche Artikel hier sehen

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2213520.001

1

April 2022, 13:00 Uhr LKW Peugeot Bipper 1.3 16V HDi-Box

EZ: 08/11, ca

32.000 Kilometer

Motorleistung 55 kW, Euro 5; Trenngitter, Radio, Anhängerkupplung; Unrunder Motorlauf, Teile der Bremsanlage defekt, Kratzer, Dellen, Innenverschleiß, Gebrauchsspuren, Beschädigungen am Ständer…

Der Verkauf erfolgt ohne zusätzliche Berechnung der gesetzlichen Umsatzsteuer (§ 25 a UStG)

Eine Besichtigung ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung von Montag bis Freitag 06.00 Uhr bis 10.00 Uhr möglich

STANDORT / LAGERORT

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)

Kirchenweg 21

25980 Westerland/Sylt

Mobil: 0151 16214991

Ansprechpartner: Herr Glombik

E-Mail: [email protected]

RS232 DAPAT Koneksi Takograf VDO New

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Video instruction on connection of VDO tachograph

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 Update RS232 DAPAT Koneksi Takograf VDO
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Camion furgone MERCEDES-BENZ ATEGO 818 in vendita Paesi … Update

10/03/2022 · Annuncio di vendita camion furgone MERCEDES-BENZ ATEGO 818 dai Paesi Bassi. Prezzo: 29.950 €. Anno di costruzione: 2015-06-01. Chilometraggio: 206243 km

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L’annuncio Camion furgone MERCEDES-BENZ ATEGO 818 è stato venduto e non è incluso nella ricerca!

Mercedes Sprinter 907 519 CDI + trailer BFZ-K35/51 New Update

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Mercedes Sprinter 907 519 CDI
Trailer BFZ-K35/51

BFZ is a pioneer in introducing modern production technologies in the industry of road assistance up to 8,6 tons. The company develops its own technological thought, optimizing the production process, introduces technical innovations. A team of designers and engineers develops innovative structural solutions.

🌐 www.bfz.pl
📧 [email protected]

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 New Update Mercedes Sprinter 907 519 CDI + trailer BFZ-K35/51
Mercedes Sprinter 907 519 CDI + trailer BFZ-K35/51 Update

Trattore stradale MERCEDES-BENZ ACTROS 1840 in vendita … New

Annuncio di vendita trattore stradale MERCEDES-BENZ ACTROS 1840 dai Paesi Bassi. Prezzo: 12.900 €. Anno di costruzione: 1997-01-01. Chilometraggio: 1374474 km

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Mercedes-Benz Actros – Wikipedia Aktualisiert

Actros ist die Bezeichnung für eine Lkw-Baureihe der Marke Mercedes-Benz der Daimler Truck AG.Sie wurde als Nachfolger der Schweren Klasse (SK) auf der IAA Nutzfahrzeuge 1996 eingeführt und daher anfänglich auch als Schwere Klasse Neu, kurz SKN, bezeichnet.In den Jahren 2003 und 2008 gab es umfangreiche Modellpflegemaßnahmen, die auch als MP 2 bzw.

+ hier mehr lesen

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Actros ist der Name einer Mercedes-Benz Lkw-Baureihe der Daimler Truck AG

Sie wurde 1996 auf der IAA Nutzfahrzeuge als Nachfolger der Schweren Klasse (SK) vorgestellt und daher zunächst als Neue Schwere Klasse, kurz SKN, bezeichnet

In den Jahren 2003 und 2008 gab es umfangreiche Modellpflegemaßnahmen, die auch als MP 2 und MP 3 (Modellvorhaben 2 und 3) bekannt sind

Zum Modelljahr 2011 wurde zunächst die zweite Modellgeneration unter dem Namen New Actros vorgestellt

Der Actros wird auch als gepanzerte Militärversion angeboten, die beispielsweise von den kanadischen Streitkräften eingesetzt wird.[1] Actros MP1 der ersten Generation (BM 950–954) [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Mercedes-Benz Actros 1843 L Pritschenwagen der 1

Generation (Erste Generation) Produktionszeitraum: 1996-2002 Motoren: Dieselmotoren:

12-16 Liter

(230-420 kW) Zul

Gesamtgewicht: 18-41 t

Da das Vorgängermodell SK trotz mehrerer Facelifts nach über 20 Jahren Bauzeit als technisch und optisch veraltet galt, wurde die Einführung des neuen Modells vorgezogen

Damit will Mercedes-Benz den sinkenden Verkaufszahlen im schweren Lkw-Segment entgegenwirken

Um das Fahrzeug jedoch zeitnah auf den Markt bringen zu können, übernahm der Hersteller zunächst einige Komponenten wie die Hinterachse vom Vorgängermodell, obwohl auch diese Baugruppen mit dem Modellwechsel hätten erneuert werden sollen

Etwa ein Jahr nach der Markteinführung wurden ältere Komponenten durch neu entwickelte Baugruppen ersetzt

Mit dem in vielen Bereichen völlig neuen Actros führte Mercedes-Benz im großen Stil die elektronische Steuerung und Vernetzung (CAN-Bus) in den Nutzfahrzeugbau ein

Neben der Motorsteuerung erhielt der Actros eine neue Getriebesteuerung, ein elektronisch gesteuertes Bremssystem und ein flexibles Wartungssystem (bei Pkw Assyst genannt)

All diese Komponenten sind Teil der Telligent-Strategie (Kunstwort aus „Telematik“ und „intelligent“)

Parallel zum neuen Actros wurde noch bis 1998 das Vorgängermodell SK angeboten

Obwohl die Fachpresse zunächst sehr positiv reagierte, tauchten bald erste Kritikpunkte auf

Dazu gehörten u

der zunächst als billig eingestufte Innenraumeindruck und als unausgereift empfundene Details

Auch der erste Actros (MP 1) war nach seiner Markteinführung von zahlreichen technischen Pannen betroffen und galt daher lange Zeit als unausgereift

Trotz aller Kritik erzielte der Actros sehr gute Verkaufszahlen, obwohl der Marktanteil in den Folgejahren sank

Doch dank zahlreicher Qualitätsoffensiven und Detailverbesserungen avancierte das Modell schließlich zum Maßstab für Zuverlässigkeit in der Nutzfahrzeugbranche

Technische Neuerungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zu den Innovationen bei der Modellvorstellung gehörten:

Einführung eines vollelektronisch gesteuerten Druckluftbremssystems, das besondere Vorteile hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Bedienkomfort bietet

Telligent-Bremsanlage mit Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterachse (Trommelbremsen für den Baustellen- und Offroad-Einsatz sind weiterhin erhältlich)

Vernetzung der Steuergeräte im Fahrzeug (CAN-Bus-Technik für Fahrwerk und Antriebsstrang, später auch im Fahrerhaus für Lkw Typ MP 2)

Weiterentwicklung der elektropneumatischen Schaltung (EPS) zur Telligent-Schaltung mit neuen Getriebevarianten

Neue Motoren der Baureihe OM 500 (V6- und V8-Zylinder) mit Telligent-Motorsteuerung

Flexibles Telligent-Wartungssystem

Die neue Hinterachse HL 8, die nicht mehr als Außenplanetenachse ausgeführt ist

Der Actros war der erste Lkw von Mercedes-Benz, der in enger Zusammenarbeit von Designern und Aerodynamikern entstand

Im Vergleich zum Vorgängermodell SK konnte der Hersteller den Strömungswiderstand um 17 % reduzieren.

Den Actros gab es zunächst mit drei verschiedenen Fahrerhausvarianten

Das kurze S-Fahrerhaus war 1,70 m lang, das mittlere M-Fahrerhaus 1,95 m lang

Die Innenhöhe beider Varianten beträgt 1,56 m

Das lange L-Fahrerhaus als größte Variante war 2,20 m lang und innen 1,92 m hoch

Das L-Fahrerhaus war auch als Megaspace-Version mit durchgehend ebenem Fahrerhausboden erhältlich und entsprechend höher montiert als die anderen drei Versionen

Je nach Einsatz stehen Fahrgestelle mit zwei, drei oder vier Achsen mit optional erhältlicher Luftfederung an allen Achsen zur Auswahl

Sie haben die Wahl zwischen einem Radstand von 3300 mm und 6300 mm

Die Bauversionen des Actros (vorgestellt im Herbst 1997) sind mit Radständen zwischen 3300 mm und 5100 mm erhältlich

Bei diesen Varianten kann die Vorderachse mit Blatt- oder Luftfederung ausgestattet werden, die Hinterachse ist immer mit Parabel-Blattfedern ausgestattet

Im Gegensatz zu Straßenfahrzeugen mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen Achsen wurden Baufahrzeuge mit einer 4×2-Radformel mit Trommelbremsen an der Hinterachse ausgestattet; Fahrzeuge mit mehr als zwei Achsen und Allradantrieb haben Trommelbremsen an allen Achsen

Die Getriebeoptionen waren ein 16-Gang-Schaltgetriebe, ein halbautomatisches Schaltgetriebe (GS) und ein automatisiertes Schaltgetriebe mit automatischer Kupplungsbetätigung (AGS), ebenfalls mit 16 Gängen

Ein vollautomatisches Getriebe des Herstellers Allison wurde nur auf besonderen Kundenwunsch in Molsheim nachgerüstet

Actros MP1

Actros als Sattelauflieger

Actros

Actros 1835

Actros 4146 als Kipper

Actros als Bergefahrzeug

Alle Actros-Motoren wurden zunächst nach der Abgasnorm Euro 2, später auch nach Euro 3 homologiert

Die hier erstmals eingesetzte neue Baureihe 500 erhielt die Bezeichnungen OM 501 LA für den V6-Motor und OM 502 LA für den V8-Motor

[2] Die neue Motorenfamilie greift auf einen gemeinsamen Baukasten für zentrale Komponenten (wie Kolben, Pleuel etc.) zurück

Die unterschiedlichen Motorleistungen werden fast ausschließlich durch Unterschiede in der jeweiligen Software im Motorsteuergerät (MR) erzeugt

Mechanisch ist die 500er-Reihe auf eine Laufleistung von einer Million Kilometer ausgelegt.[3] Folgende Motoren wurden angeboten: Kraftstoffaufbereitung

Eine weitere Neuheit dieser Baureihe ist die Direkteinspritzung nach dem Pumpe-Leitung-Düse-Prinzip (PLD), eine Weiterentwicklung des seit Jahrzehnten eingesetzten Prinzips der Steckpumpen

Jeder Zylinder hat eine eigene Einspritzpumpe, die von einem eigenen Nocken auf der Nockenwelle angetrieben wird

Die Versorgung der Steckpumpen mit Kraftstoff erfolgt über eine mechanische Flügelzellenpumpe, die mit der Lenkhelfpumpe zu einer Einheit (Tandempumpe) zusammengefasst ist und über die Welle des Luftkompressors vom Motor angetrieben wird

An jeder einzelnen Einspritzpumpe befindet sich ein elektromagnetisches Ventil, das von der Motorsteuerung (MR) angesteuert wird

Dadurch kann der MR je nach Betriebszustand den jeweiligen Einspritzzeitpunkt und die Einspritzdauer ermitteln

In Abhängigkeit von Kurbelwellen- und Nockenwellenwinkel des Motors bestimmt die Schließzeit des Magnetventils den Einspritzbeginn und die Schließdauer die Einspritzmenge

Der Einspritzdruck wird mechanisch durch Ansteuerung der Steckpumpen über die Motornockenwelle aufgebaut

Die Einspritzdüse öffnet bei etwa 300 bar, der maximale Einspritzdruck liegt bei bis zu 1800 bar

Die 335-kW-Variante des erst 2002 eingeführten V6-Motors OM 501 LA nahm bereits die beim MP 2 durchgeführten Maßnahmen zur Leistungssteigerung vorweg

Diese Leistungseinstellung wurde daher unverändert in das Facelift-Modell übernommen.[4] Facelift 2003 Actros MP2 (BM 930-934) [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

2

Generation Produktionszeitraum: 2003-2008 Motoren: Dieselmotoren:

12-16 Liter

(235–450 kW) Zul

Gesamtgewicht: 18-41 t

Während zuvor nur Details verändert wurden, erfolgte nach gut sechs Jahren Bauzeit zum Modelljahr 2003 eine weitreichende optische Überarbeitung

Zu diesem Zeitpunkt waren die Probleme der Anfangsjahre überwunden, die Baureihe war bereits gut etabliert und konnte ihre Position als Marktführer behaupten

Im Rahmen der Modellpflege überarbeitete Mercedes-Benz den Innenraum des Fahrerhauses und wertete ihn fortan mit hochwertigeren Materialien auf

Äußerlich umfasste das Facelift eine neue Form der Scheinwerfer (jetzt erstmals mit Bi-Xenon-Scheinwerfern erhältlich) und eine glattere Frontpartie

Dem allgemeinen Trend im Schwer-Lkw-Bau folgend hat der Kühlergrill weniger, dafür aber großflächigere Lamellen

Um den Wiedererkennungswert des Modells zu erhalten, blieb die Grundform des Fahrerhauses gleich

Gleichzeitig werden im Actros MP 2 neue Motoren eingeführt, die nun alle nach Euro 3 homologiert sind

Außerdem steigert Mercedes-Benz die Leistung und das maximale Drehmoment der Motoren leicht

Folgende Antriebe standen nun zur Auswahl: Modell Motorkennziffer

Mercedes-Benz Hubraum

cm3 Bohrung × Hub

mm Leistung

kW (PS)

bei Drehzahl Drehmoment

Nm

bei U/min Verfügbares Abgas

Kraftstoffvorbereitungsstandards

Besonderheit V-Sechszylinder-Dieselmotor xx32 OM 501 LA 11.946 ø 130 × 150 235 (320)

1800 1650

1080 Euro 3 Steckpumpe-

Verwaltung-

Jet

(UPS/PLD) xx36 265 (360)

1800 1850

1080xx41 300 (408)

1800 2000

1080xx44 320 (435)

1800 2100

1080xx46 335 (456)

1800 2200

1080 V Achtzylinder-Dieselmotor xx50 OM 502 LA 15.928 ø 130 × 150 370 (503)

1800 2400

1080 Euro 3 Steckpumpe-

Verwaltung-

Jet

(UPS/PLD) xx54 395 (537)

1800 2500

1080xx58 425 (578)

1800 2700

1080 xx61 450 (612)

1800 2800

1080

Das Facelift für die Modelle bis 335 kW (456 PS) umfasst neben den überarbeiteten Motoren eine neue, leichtere Hinterachse (HL 6) und einige neue Sonderausstattungen

Zum Beispiel das neue Integralheck, bei dem einige Fahrzeugkomponenten (Batterie, Druckluftspeicher etc.) hinter dem Hinterachsdifferenzial (am Fahrzeugheck) zusammengefasst sind

Dadurch wird an den Fahrzeugseiten Platz für den Einsatz größerer oder zusätzlicher Kraftstofftanks und Abgasreinigungskomponenten (SCR-Katalysator u.ä.) geschaffen

Diese zusätzlichen Systemkomponenten waren im Zuge der Erfüllung neuer (und zukünftiger) Abgasvorschriften notwendig geworden

Außerdem konnte der Actros jetzt optional mit Supersingle-Bereifung bestellt werden (ein Breitreifen mit Notlaufsystem ersetzt die herkömmliche Zwillingsbereifung)

Ebenfalls neu beim MP 2 waren der konsequent auf Ein-Fahrer-Nutzung ausgelegte Single-Cab-Innenraum sowie die vollständige Integration von Anhängern und Sonderaufbauten in das CAN-Bus-System des Fahrzeugs

2005 präsentierte Mercedes-Benz die auf 250 Einheiten limitierte Sonderserie Black Edition

Dieser war mit einer 450 kW (612 PS) starken Variante des bekannten V8-Turbodiesels OM 502 ausgestattet und hatte (gegenüber dem Standard-Actros) eine aufgewertete Innenausstattung (Vogelaugenahorn, Lederlenkrad, Sitzbezüge mit geprägtem Mercedes-Stern)

Äußerlich ist das Sondermodell an einem speziell gestalteten Kühlergrill mit Chromspange, einer neuen Frontschürze mit Edelstahlgitter, verchromten Scheinwerfern und verchromten Außenspiegeln zu erkennen.[5] 2004 wurden wieder neue Motoren für den Actros vorgestellt, der V6-Motor OM 501 LA und der V8-Motor OM 502 LA

Mercedes-Benz präsentierte als erster Hersteller Motoren, die der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 entsprachen

Wie die meisten anderen Lkw-Hersteller später setzte Mercedes-Benz die Abgasnachbehandlung mittels selektiver katalytischer Reduktion (“SCR”) ein

Dabei werden die Abgase nicht nur wie bisher bei Lkw-Motoren intern mittels Abgasrückführung reduziert, sondern wie bei Pkw üblich durch einen Katalysator in der Abgasanlage gereinigt.

Dies hat den Vorteil, dass bei der Motorabstimmung die Stickoxid-Rohemissionen vernachlässigt werden können und der Motor somit auf einen möglichst geringen Ausstoß anderer Schadstoffe (z

B

Rußpartikel) optimiert werden kann

Damit wird der bisherige Zielkonflikt (reduzierte Stickoxidemissionen verursacht erhöhte Emissionen aller anderen Schadstoffe und umgekehrt) beseitigt

Zudem kann durch die Vernachlässigung der Stickoxid-Rohemissionen die Effizienz des Motors gesteigert werden, was zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und/oder einer höheren Motorleistung führt

Um die Effizienz zu verbessern, erhöhte der Hersteller das Verdichtungsverhältnis von 17,75:1 auf 18,5:1 und den Zünddruck von 170 auf 180 bar und nahm weitere notwendige Anpassungen vor

Dadurch konnten Leistung und Drehmoment mancher Motoren gesteigert oder eine zusätzliche Leistungsklasse eingeführt werden

Den OM 501 LA V6 gab es auch in einer 350 kW (476 PS) starken Version mit einem maximalen Drehmoment von 2300 Nm

Basierend auf der Marke AdBlue des Verbandes der Automobilindustrie wird diese Technologie von der Firma BlueTec4 (Euro 4) und BlueTec5 (Euro 5) eingesetzt

Die BlueTec-Motoren wurden zwischen Ende 2004 und Anfang sukzessive im Actros eingeführt von 2006 und waren in folgenden Leistungsstufen erhältlich:

Die genannten Euro-3-Motoren blieben zunächst weiterhin im Angebot, für innerhalb der EU zugelassene Neufahrzeuge wurde jedoch ab Oktober 2006 die Euro-4-Norm und ab Oktober 2009 die Euro-5-Norm verbindlich

Fahrzeuge, die bereits vorher die Euro-4- oder Euro-5-Norm erfüllten, waren relevant Termin in einigen EU-Ländern finanziell unterstützt; in Deutschland beispielsweise durch eine reduzierte Maut

Mit der Einführung der neuen BlueTec-Motoren wurden auch einige neue Sicherheitssysteme für den Actros eingeführt

Neben den heute für die meisten Fernverkehrs-Lkw verfügbaren ABS-, ASR- und Fahrer-Airbag-Systemen waren gegen Aufpreis folgende Systeme erhältlich: Stabilitätskontrolle, kurz ESP: stabilisiert das Fahrzeug in kritischen Fahrsituationen innerhalb der physikalischen Grenzen

Abstandskontrolle: Überwacht und regelt den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug

Spurassistent: Überwacht die Einhaltung der Fahrbahnmarkierungen und gibt ein akustisches Signal über die Bordlautsprecher, wenn das Fahrzeug unbeabsichtigt die Fahrspur verlässt

Notbremsassistent: baut auf Abstandsregelung auf, warnt den Fahrer bei Annäherung an ein Hindernis zunächst akustisch, leitet dann zunächst eine 30-Prozent-Bremsung und schließlich eine Vollbremsung ein

So kann bei Ablenkung oder Einschlafen des Fahrers ein Auffahrunfall (z

B

am Stauende) rechtzeitig verhindert oder zumindest die Aufprallgeschwindigkeit drastisch reduziert werden

Aufgrund der relativ hohen Aufpreise wurden diese Systeme jedoch nur für einen relativ geringen Teil des verkauften Actros geordert

Actros MP2

Actros 1846

Actros 1846

Actros 2551

Actros

Actros beim THW

Weiterentwicklung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

SpaceMax auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover Die Designstudie Actros auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover

Eine internationale Jury aus Fachjournalisten kürte den Actros Truck of the Year 1997, 2004, 2009 und 2012

Gebaut wird der Actros in Wörth am Rhein und Aksaray (Türkei)

In Afrika wird der Actros von der Manufaktur Nutzfahrzeuge in Kairo produziert und in Afrika und im Nahen Osten vertrieben

Ein weiterer Hersteller des Actros ist die chinesische Shaanxi Heavy-Duty Automobile Group Co., Ltd., die das Modell ausschließlich für den lokalen Markt produziert.

Bis 2007 wurden über 500.000 Mercedes Actros verkauft, der erste BlueTec5 Actros hatte eine Million Kilometer zurückgelegt

Auf der Nutzfahrzeugmesse RAI in Amsterdam wurde die Truck ‘n’ Roll Edition vorgestellt

Der Name des dreiachsigen Showtrucks (6×4-Antriebsformel) mit Megaspace-Fahrerhaus spielt auf den Musiktitel Truck ‘n’ Roll Rules der Band The BossHoss an, die als Werbepartner auftrat

Der aufwendig gestaltete Lkw ging an die niederländische Spedition Erhardt Verkoren

Auf der IAA 2006 in Hannover präsentierte Mercedes-Benz einen Concept Truck als Weiterentwicklung der Black Edition

Das Fahrzeug heißt Actros SpaceMax und hat ein geräumigeres Fahrerhaus

Allerdings handelt es sich hierbei ausschließlich um eine Designstudie, deren Markteinführung nicht geplant war, die aber Interesse an der anstehenden Überarbeitung der Baureihe wecken soll

Transporteure nutzen Lkw wie die Black Edition oder die Truck ‘n’ Roll Edition oft als „Flotten-Flaggschiff“, zur Aufwertung des Firmenimages oder als Werbeträger

Die Modelle, die sich von der Masse abheben, werden oft von selbstfahrenden Unternehmern („Owner Operators“) gefahren

Vergleichbar damit sind die Sondermodelle Powerline von Scania und TGA 5Star von MAN

Beide Studien basieren auf dem Actros 1860 LS; Sowohl der Truck’n’Roll als auch der SpaceMax werden daher von der stärksten Version des OM 542 V8 (440 kW / 598 PS) angetrieben, der seine Kraft auf das PowerShift 2-Getriebe überträgt

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Facelift 2008 Actros MP 3 (BM 930-934) [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Produktionszeitraum der 3

Generation: 2008-2014–? Motoren: Dieselmotoren:

12-16 Liter

(235-480 kW) Zul

Gesamtgewicht: 18-41 t

Am 31

März 2008 erschien das zweite Facelift der Baureihe, die Mercedes intern Actros MP 3 (Modellprojekt 3) nennt

Nach dem Produktionsstart im Juli 2008 wurde der MP 3 auf der IAA Nutzfahrzeuge vom 25

September bis 2

Oktober 2008 offiziell der breiten Öffentlichkeit vorgestellt

Die bisherigen Motoren OM 541 V6 und OM 542 V8, die zwischen 235 und 440 hatten kW, wurden beibehalten (320 bis 598 PS)

Der Actros MP 3 stellte die letzte optische Überarbeitung des bisherigen Actros dar

Dazu gehört zum Beispiel der optionale LED-beleuchtete Mercedes-Stern im Kühlergrill, der sich vom Armaturenbrett aus steuern lässt

Auch die Außenspiegel wurden an die bisherigen Sondermodelle (BlackEdition, SpaceMax und Truck’n’Roll) angepasst und verfügen nun über geschlossene Bügel, die wahlweise in Schwarz oder in Wagenfarbe (gegen Aufpreis) lackiert sind

Kühlergrill und Sonnenblenden wurden deutlich stärker gewölbt gestaltet

Außerdem wurden die Scheinwerfer (wie bisher auch mit Bi-Xenon erhältlich) leicht überarbeitet

Im Gegensatz zum Vorgänger MP 2 hat der Kühlergrill des MP 3 nur zwei (Fahrerhäuser mit Motortunnel) bzw

drei (Fahrerhäuser ohne Motortunnel) Lamellen

Zu den Detailänderungen im Innenraum zählen der standardisierte serienmäßige Druckluftanschluss an der Fahrersitzkonsole, der optional erhältliche Licht- und Regensensor sowie die optimierte Lenkung

Auch die Instrumente wurden anders gestaltet und haben nun Chromringe

Darüber hinaus wurden für den Actros MP 3 drei verschiedene Komfortpakete angeboten: Basic, Classic und Top

Optional ist eine Klimaanlage erhältlich

Weitere kleine Details sind der serienmäßige Rasierspiegel (L-Fahrerhaus mit Hochdach und Megaspace), der Handtuchhalter (L-Fahrerhaus und Megaspace) und der optionale Klapptisch auf der Beifahrerseite (verstaubar im Heckstaufach oder im L- und Megaspace-Fahrerhaus im mittleren Staufach über der Windschutzscheibe)

Die Stehhöhe im größten Fahrerhaus, der Megaspace-Variante, beträgt 1,92 m.

In puncto Komfort verfügt die MP 3 über eine One-Touch-Blinkfunktion (einmaliges Berühren des Blinkerhebels löst fünfmaliges Blinken aus)

Darüber hinaus bietet Mercedes-Benz ein spezifisches Lkw-Navigationssystem an

Neben der serienmäßigen Klimaanlage stehen eine Klimaautomatik und eine zusätzliche Luftheizung (Standheizung) zur Auswahl

Weitere Änderungen [ edit | Quelle bearbeiten ]

Ebenfalls neu ist das optimierte 12-Gang-Automatikgetriebe Mercedes PowerShift 2-12, das den Verbrauch serienmäßig um einige Prozent senken soll

Das sollen auch die optional erhältlichen Economy Packs (Basic und Classic) und die verbesserte Druckluftsteuerung leisten

Die serienmäßige Batteriekontrollanzeige ermöglicht jederzeit die Überwachung der Batteriespannung und Startfähigkeit des Fahrzeugs

Alternativ zum PowerShift 2-Getriebe stehen vier 16-Gang-Synchrongetriebe mit unterschiedlichen Übersetzungen zur Auswahl, die Teil der Telligent-Strategie sind

Zur Erhöhung der Bodenfreiheit können die Fahrzeuge mit den bekannten Hinterachsen HL 6 (für Motoren bis 350 kW (476 PS) und für Lowliner- und Tiefrahmenfahrzeuge) und HL 8 (für alle V8-Motoren) ausgestattet werden ) sowie mit dem HL 7 Equip.

Actros als Kipper

Actros 3248

Actros

Actros Tankwagen

Actros

Interieur eines Actros 1860 LS MP 3

Übergang zur nächsten Baureihe [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Nach der sukzessiven Einführung der neuen Actros-Baureihe bietet Mercedes-Benz den bisherigen Actros MP 3 bis 2014 weiter an

Er war noch bis 2018 für den Export im Programm

Darüber hinaus werden einzelne Komponenten des MP 3 an den finnischen Hersteller geliefert Oy Sisu

Der seit März 2011 erhältliche Sisu Polar nutzt Motoren, Getriebe und Fahrerhaus (mit angepasster Frontpartie) des MP 3.[7] Die Fahrzeuge sind insbesondere für die Forst- und Bauwirtschaft bestimmt

Neuer Actros (Neuer Actros) [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Für das Modelljahr 2011 wurde unter dem eingeführten Namen eine weitgehende Neuentwicklung auf den Markt gebracht, die bisher (Stand November 2011) auch nur New Actros (hausintern SFTP, Strategic Future Truck Program) von der hieß Hersteller selbst

Auf der Fachmesse Trailer 2011 im belgischen Kortrijk wurde der neue Actros Ende November 2011 von einer internationalen Fachjury aus 24 europäischen Ländern zum Truck of the Year 2012 gewählt.[8] Gleichzeitig wurde der neue Actros mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2012[9] ausgezeichnet

Am 15

April 2011 gab Daimler in einer Pressemitteilung bekannt, dass der neue Actros ab dem 1

Juli 2011 verkauft werde.[10] Am 21

Juni 2011 wurde der neue Actros auf der Messe in Brüssel vor mehr als 500 internationalen Journalisten offiziell vorgestellt

Die Deutschlandpremiere fand Anfang Juli 2011 im Rahmen des 26

Truck Grand Prix auf dem Nürburgring statt

Um den Messebesuchern der 64

IAA Pkw die Technik moderner Lkw zu demonstrieren, stellte Mercedes-Benz auf dem dortigen Freigelände den neuen Actros aus

Vom 15

bis 25

September 2011 konnten sich Besucher anhand eines Schnittmodells (GigaSpace) mit der Motorentechnik und den neuen Fahrerhäusern vertraut machen.[11]

Am 12

November 2011 präsentierte Mercedes-Benz den neuen Actros der Öffentlichkeit bei den Händlern

Seit der oben erwähnten öffentlichen Markteinführung wurden Fahrzeuge der neuen Baureihe im Rahmen einer 30-tägigen Kundenerprobung an 36 Speditionen und andere Lkw-Betreiber als Testfahrzeuge übergeben und waren bereits vereinzelt auf der Straße zu sehen

Bei den eingesetzten Fahrzeugen handelte es sich um Vorserienfahrzeuge, die jedoch größtenteils bereits über Serienteile verfügten

Im Rahmen der Erprobung verpflichteten sich die beteiligten Unternehmen, innerhalb eines Monats mindestens 10.000 km mit den Testfahrzeugen zurückzulegen.[12] Einige dieser Test-Trucks waren während der Testphase noch mit Tarnfolie beklebt

Seit Mitte November 2011 werden die ersten Fahrzeuge offiziell an Kunden ausgeliefert

Im Gegensatz zu allen bisherigen Lkw-Baureihen von Mercedes-Benz ist der neue Actros von Anfang an als reiner Fernverkehrs-Lkw konzipiert

Das Fahrzeug ist der erste Teil einer neuen Modellstrategie von Mercedes-Benz Lkw, die bis 2013 um zwei weitere Modelle ergänzt wurde

Diese decken die Einsatzbereiche im schweren Verteilerverkehr (Antos-Baureihe bis 2017) und im Baustellenverkehr ( Baureihe Arocs) und löste zusammen mit dem Actros die bisherige Baureihe Axor ab

Die neue Modellpolitik ermöglicht es Fahrzeugentwicklern, Fahrerhäuser und Komponenten an das jeweilige Einsatzgebiet anzupassen.[13] Den Actros gibt es seit Juli 2012 in zwei Sonderausführungen: als Volumer mit einer Durchfahrtshöhe von drei Metern und als Loader mit reduziertem Leergewicht (ca

350 kg leichter als der Standard-Actros durch den Wegfall verschiedener Komponenten, wie z die Kühlerjalousie)

Seit der Markteinführung des Actros im Jahr 1996 verfügte die Generation 2011 als erster Mercedes-Lkw über neue Motoren (jetzt Reihen- statt V-Motoren), neu entwickelte Fahrerhäuser und einen spezifischen Fernverkehrsrahmen mit breiterer Spur (834 mm statt bisher 744 mm)

Der neue Rahmen hat ein 50-mm-Lochmuster, was Aufbauherstellern die Montage erleichtert, und kann als Zwei- und Dreiachser (Fahrgestell und Sattelzugmaschine) bestellt werden

Es stehen vier (4×2-Zugmaschinen; 3550, 3700, 3850 und 4000 mm) oder elf verschiedene Radstände (4×2-Fahrgestelle; 3600 bis 6600 mm in 300-mm-Schritten) zur Verfügung

Die Aufsattelhöhe der 4×2- und 6×2-Zugmaschinen beträgt 1135 mm (Standardhöhe), 1017 mm beim Tiefrahmen und 946 mm beim Lowliner (letzterer nur als 4×2)

Beim Fahrgestell beträgt die Rahmenhöhe 973 mm (4×2 und 6×2 Standardhöhe) bzw

885 mm (niedriger Rahmen).[14] Der größte Teil der Technik in diesem Modell wurde neu entwickelt

Das gilt für die Motoren ebenso wie für die Konstruktion der Rahmen- und Fahrwerkskomponenten

Diverse neue Nebenaggregate mit bedarfsgerechter Steuerung reduzieren Kraftstoffverbrauch und Verschleiß

Um die Hinterachse sauber zu halten, ersetzten die Entwickler die bisher verwendete Zwei-Balg-Luftfederung durch ein Vier-Balg-System

Es erhöht die Tragfähigkeit der Achse und sorgt für ein schnelleres und präziseres Ansprechverhalten der Federung

Da die vier kleinen Bälge auch weniger Platz einnehmen als zwei große Bälge, konnte der Federweg vergrößert werden

Hinzu kommen die geänderten Wirkungslinien der Querlenker, die sich nun weit hinter dem Differenzialgehäuse kreuzen und so die Seitenstabilität erhöhen.

Als Hinterachse dient die vom Vorgänger übernommene Achse HL 6 (mit modifiziertem Hypoidsatz), die für den neuen Actros jedoch überarbeitet und länger übersetzt wurde (jetzt 2,611:1; bisher 2,846:1)

Dadurch wird die Motordrehzahl bei Autobahngeschwindigkeiten von 85 km/h um rund 100 Umdrehungen pro Minute abgesenkt

Wählbar sind Übersetzungen zwischen 2.533 und 3.077, beim Lowliner von 2.278 bis 2.733 (Baureihe 2.412)

Die Vorderachse entspricht weitgehend der Vorgängerversion

Ab sofort sind ein- und zweiflügelige Parabelfedern erhältlich

Die verwendete ZF-Lenkung wurde direkter übersetzt und verfügt nun über eine verbesserte Kinematik

Diese Änderungen sorgen für ein präziseres Fahrverhalten und reduzieren die Anzahl der erforderlichen Korrekturen bei schnellen Spurwechseln

Der Retarder stammt nach wie vor von der Firma Voith, arbeitet aber nicht mehr mit Hilfe einer Ölfüllung, deren Abwärme über einen Wärmetauscher an das Fahrzeugkühlsystem abgegeben wird

Der neue Sekundärwasserretarder[15] nutzt das Kühlwasser des Motors als Schmiermittel und für das Bremsmoment

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der neue Retarder rund 35 kg leichter (65 kg auf rund 100 kg) und leistungsstärker

Er bietet eine maximale Bremsleistung von 750 kW bzw

3500 Nm Bremsmoment

Neben dem neuen Voith-Retarder verfügt der Actros 2011 über eine verstärkte Dekompressionsbremse (Motorbremse), die in drei Stufen arbeitet und eine maximale Bremsleistung von 400 kW (544 PS) innerhalb von 150 Millisekunden bereitstellt

Die Betriebsbremse des neuen Actros basiert auf der 1996 erstmals vorgestellten und kontinuierlich weiterentwickelten Vierscheiben-Bremsanlage mit Hochdrucksystem und elektronischer Regelung des Vorgängers.[16] Sicherheits- und Komfortfunktionen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Innenraum des neuen Actros im Fahrerhaus BigSpace

Erstmals gibt es für den Actros einen multifunktionalen Fahrzeugschlüssel (Sonderausstattung), der es dem Fahrer ermöglicht, eine Abfahrtskontrolle (Scheinwerferkontrolle, Anzeige von Reifendruck, Füllständen und Achslasten) aus der Ferne durchzuführen

Der Schlüssel verfügt über ein 4,6 cm großes TFT-Farbdisplay

Die Stromversorgung erfolgt über einen Lithium-Ionen-Akku, der während der Fahrt über das Zündschloss aufgeladen wird

Zum Starten steckt der Fahrer den Schlüssel in das elektronische Zündschloss und drückt einen Start-Stopp-Knopf (vergleichbar mit dem Keyless-Go-System bei Mercedes-Benz Pkw)

Der Multifunktionsschlüssel hat eine Reichweite von bis zu 100 Metern und übersteht einen Sturz aus einer maximalen Höhe von drei Metern

Der neue Schlüssel beinhaltet die folgenden Funktionen:[17]

Niveauregulierung, Radio, Standheizung ein/aus, Standklimaanlage ein/aus, Lampencheck, Arbeitsscheinwerfer, Türen verriegeln/entriegeln, Seitenfenster, Dachluke, Ladebordwand entriegeln, Innenlichtsteuerung (Nacht- und Innenlicht), Ambiente Beleuchtung (optional), Zustandsanzeige für Türen/Klappen (in Verbindung mit Alarmanlage)

Anzeigbare bzw

einstellbare Funktionen: Anzeige Außen-/Innentemperatur, Gesamtkilometer, Tageskilometer, Betriebsstunden, Achslasten, Füllstände Kraftstoff, AdBlue, Anzeige Funkverbindung, Reifendruckkontrolle, Vorratsdruck Kreis 1 + 2, Batteriestatus, Tür- und Klappensteuerung in der Alarmanlage, Fahrzeugbatterie, Schlüsselbatterie, Status Software/Hardware, Sprachen, Display-Helligkeitseinstellungen, Einheiten (zB Grad Fahrenheit (F)), Timings (zB Stand-by-Modus)

Mechanischer Schlüsselbart als abnehmbarer Notschlüssel integriert und durch Abtastung und Anzeige vor Verlust oder Vergessen geschützt

Außerdem ist serienmäßig ein normaler Funkschlüssel zur Steuerung der Komfortschließanlage erhältlich

Wie der Multifunktionsschlüssel funktioniert er in alle Richtungen, hat aber nur eine Reichweite von 30 Metern

Für beide Varianten ist optional eine Alarmanlage erhältlich.

Ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) gehört beim neuen Actros zur Serienausstattung (bisher gegen Aufpreis erhältlich)

Auch die Warnblinkanlage wird bei einer Notbremsung serienmäßig automatisch aktiviert

Auch im neuen Modell bietet Daimler Truck wie bisher eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitssysteme an

Elf Systeme sind jetzt gegen Aufpreis erhältlich

Neu ist beispielsweise der Abstandsregel-Assistent mit Stop-and-Go-Funktion, der das Fahrzeug automatisch wieder anfahren lässt, wenn es weniger als 2 Sekunden zum Stillstand kommt

Außerdem ist der Assistent nicht mehr an den Retarder gekoppelt

Darüber hinaus sind im neuen Actros folgende Sicherheitssysteme als Sonderausstattung erhältlich:[18]

Aktive Sicherheit [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Reifendruckkontrolle (auch für Anhänger)

Active Brake Assist (Notbremsassistent)

Spurverlassungswarnung

Roll-Control-Assistent

Sensorisierte Sattelkupplung mit Statusanzeige im Zentraldisplay

Abstandsregelassistent mit Stop-Go-Funktion für Staus (bei Mercedes-Benz Pkw auch Distronic genannt)

Regen- und Lichtsensor

Rangierfunktionsspiegel (Spiegel fährt auf Knopfdruck um 10° nach außen)

Kurvenlicht

Neue Motorbremse mit max

300/350/400/475 kW Bremsleistung (für OM 936/OM 470/OM 471/OM 473)

Neuer Wasserretarder mit max

3500 Nm Bremsmoment (Sekundärretarder)

PowerShift 3 [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Beim Kauf können Sie zwischen zwei verschiedenen Fahrprogrammen wählen

Das Economy-Programm umfasst die Fahrmodi Manual, Standard und Economy

Der Economy-Modus verzichtet auf die Kickdown-Funktion und nutzt die Schubabschaltung im permanent aktivierten EcoRoll-Modus

Der Power-Modus ist ebenfalls verfügbar, der neben dem manuellen und dem Standard-Modus den Power-Modus umfasst

Die Schaltstrategie dieses Fahrprogramms ist drehzahlintensiver und bietet die Möglichkeit per Kickdown kurzzeitig Leistung abzurufen

Der EcoRoll-Modus ist hier deaktiviert

Im Vergleich zum Standardmodus erfolgt der Schaltvorgang etwa 100 Umdrehungen später

Wird eine Minute lang keine erhöhte Leistung abgerufen, schaltet das PowerShift 3-Getriebe (G211-12 und G281-12) automatisch in den Standardmodus zurück, der neben EcoRoll auch einen Kickdown bietet

Im manuellen Modus schließlich kann der Fahrer den Gangwechsel selbst einleiten; zum Beispiel auf unbefestigtem oder rutschigem Untergrund

Durch Ziehen des Lenkstockhebels zum Lenkrad wird hochgeschaltet, durch Herunterdrücken wird heruntergeschaltet

Sie können zwischen den Modi wechseln, indem Sie kurz auf die Vorderseite des Lenkstockhebels drücken (Economy/Power und Standard) oder länger drücken (Manuell)

Reihensechszylinder OM 471 in einem Mercedes-Benz Actros 1845

Sechszylinder-Common-Rail-Motoren mit 7,7 (OM 936 LA), 10,7 (OM 470 LA), 12,8 (OM 471 LA) und 15,6 Liter Hubraum ( OM 473 LA) in insgesamt 18 Leistungsstufen

Alle Varianten der neuen Motorenfamilien sind auf eine um 20 % höhere Laufleistung als die Vorgängerserie ausgelegt – jetzt 750.000 (OM 936) bzw

1,2 Millionen Kilometer (OM 470/471).[3] Die Varianten des OM 471 mit 310 kW, 330 kW und 375 kW sind in den Versionen Euro 5 und Euro 6 erhältlich,[10] während die 350-kW-Version nur in Euro 6 erhältlich ist.[19] Mit Ausnahme des 375 kW starken Sechszylinders rüstet Mercedes-Benz den OM 471 mit einer Top-Torque-Elektronik aus, sodass im höchsten Gang zusätzlich 200 Nm Drehmoment abrufbar sind

Die Zylinder werden immer von einem Common-Rail-System mit X-Pulse-Technologie versorgt

Es sorgt für eine variable Verstärkung des Einspritzvordrucks von 900 bar bis 2100 bar, wobei die Motorelektronik je nach Motorlast entscheidet, ob die Verstärkung früher, später oder gar nicht erfolgt

Die Mitglieder der Motorenfamilie Mercedes-Benz OM 47x sind mit einem besonders langen Hub zugunsten eines hohen Drehmoments ausgelegt

Bei den kleineren OM 936-Motoren beträgt der maximale Rail-Einspritzdruck 2400 bar; X-Pulse wird nicht verwendet.

Als Besonderheit verfügt der neue Motor OM 473 über die sogenannte Turbo-Compound-Technologie

Diese Baureihe wird bei Detroit Diesel seit Dezember 2007 in einer spezifischen Ausführung für den US-Markt unter der Bezeichnung DD16 (15,6 L) produziert

Hier ist auch eine 14,8-Liter-Version (DD15) erhältlich, die nicht für den deutschen Markt bestimmt ist

Die japanische Daimler-Lkw-Tochter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTB) hat im März 2010 die Produktion des 6R10 (OM 471) aufgenommen

Seit Juli 2012 wird der Leistungsbereich zwischen 240 kW (326 PS) und 315 kW (428 PS) abgedeckt ein 10,7-Liter-Reihensechszylinder (OM 470) aus

Kleinster Motor ist ein neuer 7,7-Liter-Reihensechszylinder (OM 936), der zwischen 175 kW (238 PS) und 260 kW (354 PS) leistet und nur für die beiden kleinsten Fahrerhäuser (ClassicSpace und StreamSpace) erhältlich ist )

Alle Motoren für den Actros werden im Mercedes-Benz Werk Mannheim gebaut und sind mit Euro-6-Zulassung erhältlich

Der OM 471 ist auch als Euro 5- und EEV-Version erhältlich

Einzelne Komponenten stammen aus Partnerwerken in Redford (USA) und Kapstadt (Südafrika) als Teil eines Produktionsverbundes (2500 mm Breite) belegen bereits einen durchschnittlichen Verbrauch von 7,6 % (Euro 5-Version) bzw

4,5 % (Euro 6 ) weniger Dieselkraftstoff als sein direkter Vorgänger, der Actros 1844 LS MP 3 (L-Fahrerhaus) mit dem V6-Zylinder OM 501 LA III.

Stellvertretend für alle steht die 18-Tonner-Variante, die zum Beispiel für Sattelanhänger zum Einsatz kommt Modellbezeichnungen.

Erstmals stehen für den Actros elf verschiedene Fahrerhausvarianten mit einer Außenbreite von 2,30 Meter oder 2,50 Meter zur Verfügung

Die größte Variante, die unter dem Namen GigaSpace angeboten wird, hat eine Innenhöhe von 2,13 Metern (bei ebenem Boden) und ein Volumen von 11,6 m³ sowie rund 1000 Liter Stauraum

Das Design der neuen Kabinen beinhaltet das sehr große Kühlergitter, das aufgrund des erhöhten Kühlluftbedarfs der Euro-6-Motoren erforderlich ist

Die Kühlfläche beträgt nun knapp einen Quadratmeter

Allerdings verfügt der neue Actros über zwei bedarfsgesteuerte Kühljalousien

Je nach Luftbedarf öffnet die Fahrzeugelektronik eine der beiden Jalousien (oben oder unten), beide zusammen oder lässt sie geschlossen

Das verbessert die Aerodynamik des Trucks, da der Fahrtwind bei geschlossenen Jalousien sanft um die Front geleitet wird

Aufgrund der großen Kühlfläche wurde die Fahrerhauslagerung nach außen verlegt und damit die Federbahn vergrößert, was zusammen mit einer geänderten Abstimmung der Lagerung die Wankbewegungen reduziert und ein Aufschaukeln verhindert

Die Halterung selbst kann in zwei verschiedenen Höhen montiert werden (600 mm für Fahrerhäuser mit Motortunnel und 765 mm für Fahrerhäuser mit ebenem Boden)

Der Käufer hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Fahrerhausaufhängungen

Fahrerhäuser mit Motortunnel sind serienmäßig mit Standard-Stahllagern ausgestattet, Fahrerhäuser mit ebenem Boden mit Komfort-Stahllagern

Gegen Aufpreis ist eine Luftfederung mit vier Faltenbälgen erhältlich

Das Radio ist jetzt in Reichweite des Fahrers auf dem Armaturenbrett montiert

Optional ist ein spezielles Lkw-Navigationssystem erhältlich

Ein optionales CB-Funkgerät und der Tachograph (Fahrtenschreiber/EG-Kontrollgerät) befinden sich weiterhin am bisherigen Einbauort oberhalb der Windschutzscheibe

Je nach Fahrerhausvariante gibt es zudem verschiedene Ablagefächer über der Windschutzscheibe

Rund um den Fahrersitz bietet der Innenraum unterschiedlich große Ablagemöglichkeiten für Jacken, 1,5-Liter-Getränkeflaschen, Papiere und Kleinteile.

Die im Motorraum eingebaute und vom Fahrerhaus entkoppelte Standheizung ist in zwei Ausführungen erhältlich

Eine 3,8-kW-Version ist nur für die Beheizung des Fahrerhauses erhältlich, die größere 9-kW-Heizung erwärmt zusätzlich das Kühlwasser des Motors und verbessert so die Startfähigkeit und den Betrieb in kalten Umgebungen

Übersicht der Fahrerhäuser des Actros 2011[21 ]

Bezeichnung Außenbreite Höhe Motortunnel Stehhöhe auf Motortunnel Stehhöhe vor den Sitzen Nutzung CompactSpace 2300 mm 170 mm 1250 mm 1397 mm Autotransport 320 mm 1065 mm ClassicSpace 170 mm 1460 mm 1590 mm Regional-Fernverkehr 320 mm 1310 mm 1600 mm Flach Boden Kein Motortunnel 1590 mm StreamSpace 170 mm 1785 mm 1840 mm Nationaler Fernverkehr 320 mm 1635 mm Flach Boden Kein Motortunnel 2500 mm 1830 mm BigSpace 1910 mm Internationaler Fernverkehr GigaSpace 2050 mm

Arbeits- und Wohnbereich sind im neuen Actros optisch getrennt

Für den Fahrersitz stehen vier verschiedene Sitzausführungen (Starrsitz, Schwingsitz, Komfort- und Klimaschwingsitz) und drei für den Beifahrersitz (Funktionssitz, Komfort- und Klimaschwingsitz) zur Auswahl

Ab 2012 ist ein Schwingsitz mit Massagefunktion (zehnminütige Pulsation aus sieben Luftkissen in der Rückenlehne) erhältlich

Neben dem Standard-Flachstoff stehen vier Varianten des Sitzbezugs zur Auswahl: Kunstleder, Leder, Velours und der Alcantara-ähnliche Bezug Dinamica Star

Actros

Actros 2842

Actros Tankwagen

Actros

Actros 1845

Innenraum

Schwerlastzugmaschine SLT [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Im Modelljahr 2014 folgten die neuen Schwerlastzugmaschinen Actros SLT und Arocs SLT

Diese unterscheiden sich von den Serienvarianten in wesentlichen Elementen wie den Motoren, dem Kühlsystem, der Turbo-Retarder-Kupplung oder dem vollautomatisierten 16-Gang-Getriebe mit speziellen Fahrprogrammen für den schweren Einsatz

Die SLT-Baureihe ist in zahlreichen Konfigurationen mit drei und vier Achsen erhältlich auf Basis Actros oder Arocs

Während die luftgefederten SLT-Modelle auf Actros-Basis nur mit 2500 mm breiten Fahrerhäusern (GigaSpace und BigSpace) erhältlich sind, kann der stahlgefederte Arocs SLT (auf Basis des Arocs Grounder) auch mit 2300 mm Breite bestellt werden.[22 ]

Folgende Actros-basierte Versionen sind verfügbar:

Actros SLT 6×4, Radstand 3400 mm oder 4000 mm

Actros SLT 8×4, Radstand 4000 mm

SLT-Zugmaschinen auf Arocs-Basis sind in folgenden Varianten erhältlich:

Arocs SLT 6×4, Radstand 3300 mm oder 3900 mm

Arocs SLT 8×4, Radstand 3900 mm

Arocs SLT 8×6, Radstand 4200 mm

Arocs SLT 6×6, Radstand 3900 mm

Arocs SLT 8×8, Radstand 4850 mm

Versionen des SLT mit Allradantrieb als 6×6, 8×6 und 8×8 folgen im April 2014

Der größte Reihensechszylinder der Baureihe OM 47x, der OM 473, wird für den erhältlich sein Zum Einsatz kommen neue Schwerlastzugmaschinen in drei verschiedenen Leistungsstufen zwischen 380 und 460 kW (517 bis 625 PS), alle mit Euro-6-Zulassung.[23] Die Entwicklung übernahm CTT (Custom Tailored Trucks) im Mercedes-Benz Werk Molsheim (Frankreich) in enger Abstimmung mit der Lkw-Entwicklung in Stuttgart

Das Basisfahrzeug des SLT wird im Lkw-Werk Wörth produziert und in Molsheim komplett montiert

Das gilt für den Kühlturm hinter dem Fahrerhaus mit den darin untergebrachten Komponenten, den Einbau der gelenkten Vorlaufachse bei den vierachsigen Sattelzugmaschinen und die Kupplungsböcke mit Schwerlastkupplungen vorne und hinten (die mit bis 1000 Tonnen Anhängelast), die verschiebbare Sattelkupplung, die Treibplatte im Heck, der sogenannte Catwalk hinter dem Kühlturm und Arbeitsscheinwerfer

Schwerlastzugmaschine Actros 4163 SLT

Kühlturm einer Schwerlastzugmaschine Arocs SLT

Actros 5 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die nächste Generation wurde im Herbst 2018 vorgestellt.[24] Obwohl alle Medien von Mercedes-Benz Trucks nur vom „neuen Actros“ sprechen, wird der Actros gemeinhin zur direkten Identifizierung als Actros 5 bezeichnet.[25]

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