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by Tratamien Torosace

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Gütersloh – Wikipedia Update

Gütersloh (niederdeutsch Gütsel) ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen.Sie liegt im Landesteil Westfalen und gehört zum Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe).Dort ist sie Kreisstadt mit dem Status einer großen kreisangehörigen Stadt.Am 30. September 2018 überschritt die amtliche Einwohnerzahl der Stadt die 100.000er-Marke. …

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Siehe Gütersloh (Begriffsklärung) für andere Bedeutungen

Gütersloh (plattdeutsch Gütsel) ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen

Sie liegt im Bundesland Westfalen und gehört zum Landkreis Detmold (Ostwestfalen-Lippe)

Dort ist sie Kreisstadt mit dem Status einer Großen Kreisstadt

Am 30

September 2018 überstieg die offizielle Einwohnerzahl der Stadt 100.000.[2] Seitdem ist Gütersloh neben Bielefeld und Paderborn die dritte Großstadt in Ostwestfalen

Geographische Lage [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Gütersloh liegt südwestlich des Teutoburger Waldes am nordöstlichen Rand der Westfälischen Bucht in der Emssandebene

Nach dem Handbuch der natürlichen Raumordnung Deutschlands wird die naturräumliche Grundeinheit, die Gütersloher Sandebene, den Ostmünsterländer Sanden innerhalb der Emssandebene zugeordnet

Das Stadtgebiet weist keine nennenswerten Erhebungen auf

Der tiefste Punkt liegt 64 m über dem Meeresspiegel

NN in der Emsniederung beim Flughafen Gütersloh, dem höchsten Punkt mit 105 m ü

NN im Osten des Landkreises Friedrichsdorf

Im Grenzgebiet zu Rheda-Wiedenbrück erstreckt sich mit dem Rhedaer Wald ein größeres Waldgebiet, überwiegend mit Nadelbäumen

Große Flächen haben zudem einen parkähnlichen Charakter

Die Dalke durchfließt die Stadt von Ost nach West, durchquert den Stadtpark und die Innenstadt und mündet unweit der Stadtgrenze in die Ems

Zuvor nahm die Dalke den Wapelbach bei der „Neuen Mühle“ im Stadtteil Pavenstädt auf

Die Lutter, die bei Harsewinkel ebenfalls in die Ems mündet, durchfließt nordöstlich der Kernstadt den Stadtteil Isselhorst

Im Stadtgebiet überwiegen saure, nährstoffarme Podsolböden, die durch Ablagerungen während des Quartärs einerseits aus eiszeitlichem Schmelzwasser und andererseits aus Flusssedimenten entstanden sind

Stellenweise sind die Ablagerungen von Flugsanden überdeckt und bilden Podsol-Regosol-Böden

Solche Böden findet man zum Beispiel im Rhedaer Wald

Insgesamt ist das Stadtgebiet von einem kargen, fein- bis mittelsandigen Boden geprägt.[3] Gütersloh ist mittelmäßig bis gut, in einigen nordöstlichen Lagen sehr gut für die Nutzung von Erdwärmequellen mittels Erdsonden und Wärmeerzeugung durch Wärmepumpenheizung (siehe nebenstehende Karte).[4] Stadtgebietserweiterung und -nutzung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Gesamtfläche der Stadt Gütersloh beträgt 111,99 km²

Die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt etwa 13,5 km, in Ost-West-Richtung etwa 15 km Prozent) und Siedlungsflächen (28 Prozent)

Die restlichen acht Prozent entfallen auf Wälder

Im Zeitraum von 1975 bis 2005 wurden rund acht Quadratkilometer Land versiegelt, hauptsächlich auf Kosten landwirtschaftlicher Flächen.[5] Zur Stadt gehören neben dem Amtsbezirk „Gütersloh“ auch die sieben Gemeinden Avenwedde, Ebbesloh, Friedrichsdorf, Hollen, Isselhorst, Niehorst und Spexard, die bis 1969 bestanden und im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gemeindereform eingemeindet wurden

Struktur der Stadt Gütersloh

Eckdaten der Kreise Gütersloh, Stand 2019 Amtlicher Kreis Einwohner in % Fläche

im km²-Bereich

in % Einwohner

pro km² Avenwedde 17.456 18.1 21.65 19.3 0

806 ebbesloh 00.0 88 0 0.1 0 3.47 0 3.1 0.0 25 Friedrichsdorf 0 1,523 0 1,5 0 0.94 0 0,8 1,620 Gütersloh 68,007 65.0 50.70 45.3 1,341 Hollen 00

285 0 0.3 0 4,03 0 3,6 0.0 71 Isselhorst 0 4.950 0 5,0 0 6.86 0 6.1 0

722 NiHorst 00

816 0 0,8 0 9.14 0 8,2 0,0 89 Spexard 0 9.334 0 9.2 14.95 13.3 0

624 Gütersloh (Gesamt) 102,459 0 100.0 0 112. 000 100.0 0 0

915

Allerdings existiert der Kreis Gütersloh in seiner offiziell ausgewiesenen Größe nur auf dem Papier

Tatsächlich besteht er aus den sieben unterschiedlichen Stadtteilen Gütersloh (Innenstadt), Pavenstädt, Flughafen, Blankenhagen, Nordhorn, Sundern und Kattenstroth (siehe gestrichelte Linien in der Grafik), die seitdem offiziell nur noch zu einem „Gütersloher“ Stadtteil zusammengefasst sind sie wurde 1910 eingemeindet und ist daher länger mit der Kernstadt Gütersloh verbunden als die anderen Stadtteile

In der öffentlichen Wahrnehmung, im ÖPNV und in den lokalen Medien[6] sind diese jedoch durchaus differenziert und haben wie die anderen Stadtteile eigene Identitäten und Bereiche

Sie werden auch von der Stadt selbst als sogenannte umgangssprachliche Stadtteile anerkannt

Eine Ausnahme bildet ein Teil des Flughafengeländes, das von der Bevölkerung eher mit dem benachbarten Pavenstädt in Verbindung gebracht wird, von der Stadt Gütersloh aber als eigener „Umgangsbezirk“ bezeichnet wird.[7] Eckdaten der Gebiete des Amtskreises Gütersloh, Stand 2009 Umgangssprachliche Kreiseinwohner Fläche

in km² Einwohner

pro km² Gütersloh-Blankenhagen 3.500 12,03 0,291 Flughafen Gütersloh 00,00 0 0 3,08 0,00 0 Gütersloh-Kattenstroth 17.000 12,75 1.333 Gütersloh Kernstadt ? 0 1,25 ? Gütersloh-Nordhorn ? 0 6,42 ? Gütersloh-Pavenstädt 11.000 0 7,89 1.394 Gütersloh-Sundern ? 0 7,28 ? Amtsbezirk Gütersloh (gesamt) 62.640 50,70 1.236

Gütersloh grenzt an sieben Städte und Gemeinden: Steinhagen im Norden, Bielefeld im Nordosten, Verl im Osten, Rietberg im Südosten, Rheda-Wiedenbrück im Südwesten, Herzebrock-Clarholz im Westen und Harsewinkel der Nordwesten

Mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Bielefeld gehören alle diese Städte und Gemeinden zum Kreis Gütersloh

Klimadiagramm am Flughafen Gütersloh 1961–1990

Gütersloh gehört zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas

Es liegt im subatlantischen maritimen Klimabereich

Die Winter sind unter dem atlantischen Einfluss meist mild und die Sommer mäßig warm

Das langjährige Mittel von 1961 bis 1990 lag in Gütersloh bei 9,2 °C

Damit ist das Klima in Gütersloh wärmer als im Bundesdurchschnitt (8,4 °C)

Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 17,2 °C, der kälteste Monat ist der Januar mit 1,3 °C.[8] Durch die Lage im subatlantischen Meeresklima herrscht ganzjährig ein feuchtes Klima mit relativ gleichmäßig verteilten Niederschlägen

Insgesamt fallen im langjährigen Mittel 762 mm Niederschlag an der am 27

Oktober 2013 geschlossenen Wetterstation am Flughafen und 734 mm Niederschlag an der Station Wasserwerk nahe der Innenstadt.[8] Damit fällt zwar mehr Niederschlag als im Bundesdurchschnitt (700 mm), aber deutlich weniger Niederschlag als an den Südwesthängen des angrenzenden Teutoburger Waldes, wo durch Hangregen bis zu 1.200 mm Niederschlag pro Jahr fallen

Siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Monatsmitteltemperaturen und -niederschläge für Gütersloh (1961–1990) Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Temperatur (°C) 1,3 2,0 4,7 8,4 12,9 15,9 17,2 16,9 13,7 9,9 5,3 2,5 Ø 9,3 Niederschlag (mm) 64,7 47,8 59,7 54,9 64,2 78,6 71,7 67,3 62,5 51,7 64,4 74,2 Σ 761,7 t

e

Schmelzpunkt e

rechts a

T

& r Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez N

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d.h

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A

g 64,7 47,8 59,7 54,9 64,2 78,6 71,7 67,3 62,5 51,7 64,4 74,2 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Quelle: Mittelwerte für den Zeitraum 1961 bis 1990

Einer der ältesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung in Gütersloh ist die “Pavenstädter Riesenbecher”, der auf das 17

Jahrhundert v

Chr

datiert wird

Der Becher aus gelbem, grob gealtertem, sprödem Ton ist 40 cm hoch und fasst 12 Liter

Der Riesenbecher wurde 1951 in Pavenstädt am Zusammenfluss von Dalke und Wapel gefunden und befindet sich heute im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

Die Stadt Gütersloh wurde erstmals 1184 in einer Urkunde des Bischofs von Osnabrück erwähnt

Zum heutigen Stadtgebiet gehörende Orte und Ortsteile waren z

T

viel früher erstmals urkundlich erwähnt: Isselhorst bereits 1050, Spexard, Pavenstädt und Nordhorn 1088, Ebbesloh 1151

Das heutige Stadtgebiet Gütersloh gehörte im 16

Jahrhundert zu fünf historischen Territorien: der Herrschaft Rheda, zu der das Dorf gehörte Gütersloh selbst gehörte zum Bistum Osnabrück, zur Grafschaft Rietberg, zur Grafschaft Ravensberg und zum Bistum Münster

Ab 1524 entbrannte zwischen der Herrschaft Rheda unter Graf Konrad von Tecklenburg-Schwerin und dem Bistum Osnabrück ein offener Machtkampf um die Grenzen und Rechte der Herrschaft Rheda

Das von Wiedenbrück aus verwaltete Amt Reckenberg des Bistums Osnabrück war aufgrund seiner geografischen Lage als Exklave ohne direkte Verbindung zum Bistum militärisch schwach und leistete den territorialen Ansprüchen der Grafen zunächst wenig Widerstand, so dass die Herren von Rheda erlangten erheblichen Einfluss in der Kirchengemeinde Gütersloh

Nach dem Tod des Grafen 1557 wurden die Streitigkeiten in der Bielefelder Rezession 1565 und im Wiedenbrücker Frieden vom 9

Juni 1565 beigelegt und die Grenzen neu festgelegt: die Bauerngemeinden Blankenhagen, Pavenstädt und Nordhorn, darunter die noch nicht selbständige Bauerngemeinde von Sundern fiel an die Herrschaft Rheda, die Bauerngemeinden Avenwedde, Kattenstroth und Spexard verblieben beim Bistum Osnabrück

Fachwerkring am Alten Kirchplatz

1757, während des Siebenjährigen Krieges, bezog der französische Marschall d’Estrées Quartier bei Gütersloh

Am 1

Juli 1758 besiegten fünf preußische Husarengeschwader unter Narzinski in einem Gefecht bei Gütersloh zwei französische Husarenregimenter

Nach dem Sieg Napoleons über Preußen gehörte dieser Teil des heutigen Stadtgebietes ab 1807 zum Kanton Wiedenbrück im Kreis Paderborn des Departements Fulda im Königreich Westfalen

1808 ging die Herrschaft Rheda an das Großherzogtum Berg über

Die Grenze zwischen dem Königreich Westfalen und dem Großherzogtum Berg im heutigen Innenstadtbereich von Gütersloh war die Dalke

1815 fielen sowohl das ehemalige Amt Reckenberg als auch die Herrschaft Rheda und damit Gütersloh selbst endgültig an Preußen

Am 8

Dezember 1825 übergab König Friedrich Wilhelm III

von Preußen in einer Kabinettsordnung Gütersloh die Stadtrechte.[9] Die Einführung der Ratsverfassung (Stadtrat, Magistrat, gewählter Bürgermeister) erfolgte erst mit der Annahme der Stadtordnung im Jahre 1842

Die Bauerngemeinden Blankenhagen, Nordhorn, Pavenstädt und Sundern, die zuvor mit der Stadt eine Einheitsgemeinde gebildet hatten , als neue Gemeinde Gütersloh-Land aus der gemeinsamen Verwaltung ausgegliedert

Am 12

Januar 1844 erhielt die Stadt vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV

ein Wappen.

1847 wurde Gütersloh an die Hauptstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft angeschlossen und der Bahnhof eröffnet

Die beginnende Industrialisierung Mitte des 19

Jahrhunderts und die verkehrsgünstige Lage direkt an der Bahnlinie führten zur Ansiedlung bedeutender Unternehmen und zu einem starken Wachstum der Stadt

Der zunehmende Waren- und Personenverkehr erforderte den Ausbau des Straßennetzes

Die Straße nach Marienfeld wurde von 1877 bis 1879 gebaut, die Verbindung nach Brockhagen von 1879 bis 1882, die Straße nach Verl und Neuenkirchen von 1881 bis 1883 und die Verbindung nach Friedrichsdorf von 1902 bis 1903

Die Teutoburger Wald-Eisenbahn-Gesellschaft (TWE) , gegründet 1899 unter finanzieller Beteiligung der Stadt Gütersloh, eröffnete zwischen 1900 und 1903 die Stichbahn Ibbenbüren–Lengerich (Westfalen)–Gütersloh–Hövelhof

1907 verlegte das Unternehmen Miele seinen Firmensitz von Herzebrock nach Gütersloh

1851 nahm das Evangelisch Stiftische Gymnasium seine Tätigkeit auf

Die evangelische Martin-Luther-Kirche wurde 1861 nach Plänen des Barmer Architekten Christian Heyden fertiggestellt

1862 wurde das Gaswerk eröffnet, 1864 das Rathaus, 1868 die Brauerei und 1885 die Reichspost

Am 15

Oktober 1890 weihte der Paderborner Weihbischof Augustinus Gockel die katholische Kirche St

Pankratius

1871 gründete Johannes Kuhlo den Posaunenchor des Gymnasiums in Gütersloh

Während der Novemberpogrome 1938 kam es in Gütersloh zu Gewaltexzessen gegen die jüdische Bevölkerung

Drei Wohnhäuser und die Synagoge wurden niedergebrannt und zwei Häuser zerstört

Ab 1941 wurden die verbliebenen Juden in die Konzentrationslager deportiert, 27 Menschen starben

1932 lebten noch 67 Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt; 1943 gab es keine mehr

Nach 1945 gab es in Gütersloh keine jüdische Gemeinde mehr

Heute erinnern Stolpersteine ​​an die jüdischen Opfer der Zeit des Nationalsozialismus

In der psychiatrischen Landesheilanstalt Gütersloh (später Westfälische Landesklinik, heute LWL-Klinikum) wurden zwischen 1940 und 1943 im Rahmen der NS-Krankenmorde Aktion T4 und Aktion Brandt insgesamt 1017 Patienten ermordet und in Tötungsanstalten wie Hadamar deportiert

Nur 220 von ihnen überlebten

Zwischen 1939 und 1945 mussten etwa 3800 Ausländer Zwangsarbeit in den Fabriken und Haushalten der Stadt leisten, 156 von ihnen starben

Die Wehrmacht hatte zwischen 1935 und 1945 zwei Einrichtungen in der Stadt, die Gütersloh Air Base (später RAF Gütersloh und Princess Royal Barracks) und eine Luftkommunikationskaserne (später RAF Sundern und Mansergh Barracks)

Die NSDAP und ihre Zweigstellen hatten in Gütersloh 14 Dienststellen eingerichtet

Ab 1940 war Gütersloh Ziel alliierter Luftangriffe

Mehrere hundert Menschen starben, rund 25 Prozent der Gebäude wurden zerstört

Am 1

April 1945 besetzten US-Truppen die Stadt

Im August 1945 wurden Stadt und Flughafen an die britische Rheinarmee übergeben

Die britische Garnison bestand 74 Jahre und wurde erst 2019 aufgelöst

Am 1

Januar 1973 erhielt Gütersloh den Status einer Kreisstadt, als das „Gesetz über die Neuordnung von Gemeinden und Kreisen im Neuordnungsgebiet Bielefeld (Bielefelder Gesetz )“ in Kraft getreten Das Stadtmuseum Gütersloh bietet rund 800 Jahre Gütersloher Geschichte aus Sicht der Infrastrukturentwicklung

Das Museum wurde 1986 mit Abteilungen zur Industrie- und Medizingeschichte eröffnet und 1997 um Aspekte der Stadtgeschichte erweitert

Siehe auch: Burdaler

Die heutige Gütersloher Apostelkirche trug den Schutzpatron „Hl

Pankratius“ und bildete den Mittelpunkt der Pfarrei Gütersloh

Dazu gehörten neben der Kirche die Bauerngemeinden Avenwedde, Blankenhagen, Kattenstroth, Nordhorn, Pavenstädt, Spexard und Sundern.

Durch die Bielefelder Rezession von 1565 wurde das Kirchspiel Gütersloh politisch geteilt

Während die Stadt Gütersloh und die Kirche der Herrschaft Rheda zugesprochen wurden, verblieb das Besetzungsrecht des Kirchspiels beim Fürstbischof von Osnabrück

Infolge der sogenannten „Ewigen Kapitulation“ (Capitulatio Perpetua Osnabrugensis) von 1650 kam es zu einer politischen wie auch konfessionellen Teilung des Kirchspiels: Die Einwohner von Avenwedde, Kattenstroth und Spexard waren als Untertanen des Amtes Reckenberg katholisch des Fürstbistums Osnabrück, während die Bevölkerung der zur Herrschaft Rheda gehörenden Dörfer Blankenhagen, Gütersloh, Nordhorn, Pavenstädt und Sundern der lutherischen Konfession angehörte

Infolgedessen wurde die Kirche zwischen 1655 und 1890 als Simultankirche genutzt

Die Gläubigen des überwiegend lutherischen Kirchendorfes und der nördlichen und westlichen Bauerngemeinden der Herrschaft Rheda teilten sich die Kirche mit den katholischen Gläubigen aus den drei Bauerngemeinden im Reich Süden und Osten zum Fürstbistum Osnabrück gehörend

Das Simultaneum endete erst mit der Einweihung der katholischen St.-Pankratius-Kirche, in die das mittelalterliche Patrozinium verlegt wurde, am 16

Oktober 1890

Dieses lag ab 1889 etwa 500 Meter vom alten Kirchplatz entfernt südlich der Dalke und damit in der Gründung der überwiegend katholischen Kirchenbauerschaft Kattenstroth

Gütersloh lag im Einflussbereich der Ravensberger Erweckungsbewegung und war daher über viele Jahre stark vom protestantischen Pietismus geprägt

Aus Gütersloh stammten der Missionar Peter Heinrich Brincker und die Theologen Hans Schöttler und August Hermann Franke, in Gütersloh wirkten der „Pietistengeneral“ Johann Heinrich Volkening und der „Posaunistengeneral“ Johannes Kuhlo

Mitte des 19

Jahrhunderts galt die Gütersloher Gemeinde im Umland als leuchtendes Beispiel der Frömmigkeit, so dass der Ort auch „Nazareth“ genannt wurde (siehe auch unter Kurioses)

Die Gründung des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums 1851 und die Verlagstätigkeit des C

Bertelsmann Verlags, der ab 1835 Kirchenlieder und theologische Schriften druckte, festigten diesen Ruf

Da Gütersloh eine Hochburg der in Deutschland lebenden Aramäer und Assyrer ist, leben relativ viele syrisch-orthodoxe Christen in der Stadt

Mit St

Lukas, St

Maria und St

Stephan gibt es drei syrisch-orthodoxe Gemeinden

Eines von drei islamischen Gemeindezentren im Stadtgebiet ist die Selimiye-Moschee

Seit 1949 gibt es eine Baptistengemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), deren Mitgliederzahl für 2015 mit 210 Mitgliedern angegeben wird.[10] Dem BEFG gehört auch eine Brüdergemeinde im Stadtteil Avenwedde an.[11] Seit 2015 gibt es im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) eine Freikirche mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 60 (Stand 2018), die die Räumlichkeiten des Kulturzentrums Weberei Gütersloh nutzen.[12] Zwischen 1820 und 1900 hatte die jüdische Gemeinde immer etwas weniger als 100 Mitglieder, was einem Anteil von 4,3 Prozent im Jahr 1820 bis 1,2 Prozent im Jahr 1900 an der Gesamtbevölkerung entspricht

Ab dem Jahr 1900 nahm die Zahl der Gemeindemitglieder kontinuierlich ab

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, lebten noch 62 Juden in der Stadt, als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, waren es noch 35, ab 1943 keine mehr

Nach dem Krieg gab es in Gütersloh keine jüdische Gemeinde mehr

Einer der wenigen Orte in der Stadt, an denen das jüdische Gemeindeleben der Vergangenheit sichtbar ist, ist der Neue Jüdische Friedhof

[13][14] Protestanten Katholiken Andere

Christen Juden Andere oder

konfessionslos Jahr Einwohnerzahl Aktiennummer Aktiennummer Aktiennummer Aktiennummer Aktiennummer 1890 5.917 5.206 87,98 % 622 10,51 % – – 89 1,50 % – – 1895 6.678 5.758 86,22 % 823 12,32 % – – 96 1

,44 % 1 0,01 % 1925,2 17.078 77,02% 4,799 21,64% 37 0,17% 68 0,31% 192 0,87% 1933 25.879 19.367 74.84% 6,182 23.89% 2 0, 01% 73 0,28% 255 0,99% 1939 30.850 21.019 68,13% 8.752 28,37% 103 0,33% 35 0.11% 941 3.05 %

Der Anteil der Katholiken in Gütersloh lag Ende des 19

Jahrhunderts zwischen 10 und 15 Prozent

Da am 1

April 1910 nicht nur die traditionell lutherischen Städte der Gemeinde Gütersloh-Land (Blankenhagen, Nordhorn, Pavenstädt und Sundern), sondern auch das überwiegend katholische Kattenstroth in die Stadt Gütersloh eingemeindet wurden, stieg der Anteil der Katholiken daraufhin an über 20 Prozent

1950 war rund ein Drittel der Gütersloher Katholiken

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B

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Im Jahr 2000 waren von den 95.434 Einwohnern 36,1 % (34.419) evangelisch, 35,9 % (34.291) katholisch und 28,1 % (26.773) gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos

Laut der Volkszählung von 2011 waren 33 der Einwohner 0,0 % römisch-katholisch, 32,4 % protestantisch und 34,6 % gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos.[15] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seither zurückgegangen

Am 1

Januar 2020 waren 29 % der Einwohner römisch-katholisch, 25 % protestantisch und 46 % entweder einer anderen Religion oder konfessionslos.[16][17]

1868 wurde ein kleiner unbewohnter Teil der Gemeinde Gütersloh-Land in die Stadt Gütersloh eingemeindet

Gütersloh-Land wurde am 1

April 1910 vollständig eingemeindet

Zu dieser Zeit wurde auch das Dorf Kattenstroth aus der Gemeinde Kattenstroth-Spexard eingemeindet, das dann in Spexard umbenannt wurde

Am 1

April 1939 und am 1

Dezember 1943 wurden zwei kleinere, bewohnte Ortsteile der Gemeinden Marienfeld (Kreis Warendorf) (76 ha) und Herzebrock (87 ha) in die Stadt Gütersloh eingemeindet.[18] Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurden am 1

See also  Best Choice vba string zerlegen New Update

Januar 1970 gemäß § 2 des „Gesetzes zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und Teilen des Kreises Bielefeld“ vom 4

Dezember 1969 die drei Gemeinden Avenwedde, Friedrichsdorf und Spexard aus dem Amt Avenwedde wurden die vier Gemeinden Ebbesloh, Hollen, Isselhorst (meist) und Niehorst aus dem Kreis Brackwede (Kreis Bielefeld) sowie kleinere Teile der Gemeinden Herzebrock, Nordrheda-Ems, Ummeln, Varensell und Verl eingemeindet Stadt Gütersloh.[19] Das Büro Avenwedde wurde aufgelöst; Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Gütersloh

Am 1

Januar 1973 erfuhr Gütersloh im Zuge der Umsetzung des Bielefelder Gesetzes einen geringeren Flächenzuwachs, als ein Teil der damals rund 370 Einwohner zählenden Gemeinde Senne I eingemeindet wurde.[20] Bevölkerungsentwicklung in Gütersloh gemäß nebenstehender Tabelle

Oben von 1532 bis 2018

Unten ein Ausschnitt von 1871

Im Mittelalter war Gütersloh nur ein kleines Dorf mit einigen Dutzend Einwohnern

Auch zu Beginn der Neuzeit hatte der Ort nur wenige hundert Einwohner

Erst mit Beginn der Industrialisierung im 19

Jahrhundert erlebte die Stadt ein stärkeres Bevölkerungswachstum

Während 1830 nur 2.844 Menschen in der Stadt lebten, waren es 1939 bereits rund 33.000

Danach wuchs die Bevölkerung weiter

Am 31.12.2011 betrug die amtliche Einwohnerzahl Güterslohs laut Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik 97.127 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern die rund 2500 in Gütersloh stationierten britischen Soldaten und deren Angehörige , insgesamt etwa 5800 britische Staatsangehörige (Stand 2012), sind daher in dieser Statistik nicht enthalten)

Die folgende Übersicht zeigt die Bevölkerungszahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand

Die Zahlen vor 1818 sind meist Schätzungen, bis 1970 meist und für 1987 Zensusergebnisse[21][22][23][24] und für 1965 und ab 1975 amtliche Fortschreibungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik

Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind Schätzwerte, die Zahlen ab 1990 sind Fortschreibungen aufgrund der Ergebnisse der Volkszählung von 1987

Die Zahlen beziehen sich von 1871 bis 1946 auf die Ortsbevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1985 auf die Bevölkerung am Hauptwohnsitz

Vor 1871 wurden die Einwohnerzahlen mit uneinheitlichen Erhebungsmethoden ermittelt

Jahr Bevölkerung ↓ inkonsistente Erhebungsmethoden 1532 0,0 29 1578 0,101 1644 0,700 1818 (31

Dez.) ¹ 1.790 1831 (3

Dez.) ¹ 2.512 1837 (3

Dez.) ¹ 2.729 1840 (3

Dez

84) ¹ 1,4 (3

Dez.) ¹ 2.982 1849 (3

Dez.) ¹ 3.115 1852 (3

Dez.) ¹ 3.484 1855 (3

Dez.) ¹ 3.585 1858 (3

Dez.) ¹ 3.701 1861 (3

Dez.) ¹ 3.957 1867 (3 186

3

Dez.) ¹ 1

Dez) ¹ 4.300 Jahre Bevölkerung ↓ Wohnbevölkerung 1875 (1

Dez) ¹ 0 4.544 1880 (1

Dez) ¹ 0 5.045 1885 (1

Dez) ¹ 0 5.355 1890 (1

Dez) ¹ 0 5.900 1895 (1

Dez) ¹ 0 6 1900 (1.12.) ¹ 0 7.100 1905 (1.12.) ¹ 0 7.378 1910 (1.12.) ¹ 18.336 1916 (1.12.) ¹ 17.360 1917 (5.12.) ¹ 17.167 1919 (8.10.) ¹ 20.194 1925 (16.6.) 22.174 1933 (16

Juni) & s 6.6.) ¹ 52.346 196 5 (31

56.804 1970 (27.5.)¹ 75.297 1972 (31.12.) 77.599 1974 (30.6.) 78.287 1975 (31.12.) 77.128 1980 (31.12.) 78.221 1985 (319.12.1985) 7 (31.12.) 82.265 1990 (31.12.) 86.807 1995 (31.12.) 92.842 2000 (31.12.) 95.156 Jahr Einwohnerzahl ↓ Einwohnerzahl Hauptwohnsitz 2005 (31.12.) 0 96.145 2006 (31.12.) 0 96.078 (31.12.) 0 96.078 31) 0 96.383 2008 (31.12.) 0 96.343 2009 (31.12.) 0 96.320 2010 (31.12.) 0 96.404 2011 (31.12.) 31

Dez.) 0 96.085 2015 (31

Dez.) 0 97.586 2016 (31

Dez.) 0 98.466 2017 (31

Dez.) 0 99.315 2018 (31

Dez.) 100.194

¹ Volkszählungsergebnis

Mit 100.194 Einwohnern (Stand: 31.12.2018) ist Gütersloh seit 2018 die 81

Großstadt in Deutschland

Sie ist nach Bielefeld und Paderborn die drittgrößte Stadt im Landkreis Detmold

Im deutschlandweiten Vergleich liegt die Stadt auf Platz 81 der bevölkerungsreichsten Städte, in Nordrhein-Westfalen auf Platz 30 (Stand: 31.12.2018)

Der Anteil der Ausländer und Migranten an der Gesamtbevölkerung liegt bei 11,9 Prozent Fläche des gesamtdeutschen Durchschnitts (11,8 Prozent), ein Wert, der ab Ende 2015 durch Flüchtlingszuweisungen um etwa einen Promillepunkt gestiegen ist

Die höchsten Bevölkerungsanteile gab es in der Kernstadt (18,4 Prozent) und im Kreis Blankenhagen (15,5 Prozent), die niedrigsten in Friedrichsdorf (0,6 Prozent) und Isselhorst (2 Prozent) (Stand: 31.12.2014).

Der Stadtname Gütersloh leitet sich von den Wörtern loh und Gu(n)ter ab, also einer gerodeten Fläche im Besitz einer Person namens Gunter.[26] Zur Diskussion steht auch die Erklärung, dass der Name von „Güter Sloh“ abstammt, was so viel wie „Guter Schlag“ bedeuten könnte, was bedeuten würde, dass Gütersloh als Rodung durch einen Waldarbeiter angelegt wurde.[27] Der Stadtrat besteht aus 57 gewählten Vertretern

Dies sind der Bürgermeister und die bei den Kommunalwahlen im September 2020 gewählten Stadträte, die folgende Parteien vertreten: 1 14 11 7 2 1 17 3 1 14 11 7 2 1 17 3  Linke: 1

Linke: 1  Grüne: 14

Grüne: 14  SPD: 11

SPD: 11  BfGT

BfGT  FDP: 2

FDP: 2  UWG: 1

UWG: 1  CDU: 17

CDU: 17  AfD: 3 Insgesamt 56 Sitze

Muschelkalk Rathaus Gütersloh mit zentralem Eingang im Herbst 2008 eröffnet; die Fassaden von Haus I (mit Uhr und Glockenspiel) und II bestehen aus Tengener

Gütersloh gehört zum Landeswahlkreis Gütersloh II, in dem Raphael Tigges (CDU) bei der Landtagswahl 2017 als Direktkandidat gewählt wurde

Gemeinsam mit Wibke Brems (Grüne), die über die Landesliste ihrer Partei in den Landtag eingezogen ist, wurde der Wahlkreis von zwei Politikern in Düsseldorf vertreten

Das wurde 2017 bestätigt, auch Elvan Korkmaz (SPD) wurde über die Landesliste für den Wahlkreis gewählt

Die Wahlergebnisse der letzten Jahre:

Der aktuelle Bürgermeister ist Norbert (“Nobby”) Morkes

Mit einer Wahlbeteiligung von 38,13 Prozent gewann Morkes, der für den Verein Bürger für Gütersloh (BfGT) kandidierte, die Stichwahl am 27

September 2020 mit 57,86 Prozent der Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Henning Schulz von der CDU Gütersloher Bürgermeister mit der längsten Amtszeit ist Emil Mangelsdorf, der von 1874 bis 1908 35 Jahre lang Bürgermeister von Gütersloh war

1844 verlieh Friedrich Wilhelm IV

als König von Preußen Gütersloh die Stadtrechte, seit 1825 das Stadtwappen heute noch gültig

Logo der Stadt Gütersloh

Blasonierung: “In einem grünen Schild, das von einem sechzehn schwarzen und silbernen Rand eingerahmt ist, drei silberne schräge Wellenbalken, bedeckt mit einem sechsspeichigen roten Rad.” Dalke und Lutter

Das Rad steht für das Schwungrad eines Spinnrades – stellvertretend für die früher in Gütersloh ansässige Feingarnspinnerei (siehe heutiges Kulturzentrum Die Weberei) – und symbolisiert Fleiß und Fortschritt

Grün und Weiß (Silber) sind seit 1843 die etablierten Stadtfarben

Schwarz und Weiß am Schildrand sind die Nationalfarben Preußens, die sich vom weißen, mit einem schwarzen Kreuz bestickten Rock des Deutschen Ordens ableiten

Blau wurde zu den traditionellen Stadtfarben Grün und Weiß hinzugefügt

Gütersloh pflegt Partnerschaften mit fünf Städten

Unter anderem werden Schüleraustausche und gegenseitige Besuche des Top-Managements durchgeführt

Alles begann 1977 in der zentralfranzösischen Stadt Châteauroux

Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Châteauroux-Gütersloh im Jahr 2012 wurde in Châteauroux eine Brücke über die Indre – die älteste Flussverbindung der Stadt – auf den Namen „Pont Gütersloh“ getauft

1978 kam der englische Regierungsbezirk Broxtowe hinzu, 1989 die polnische Stadt Grudziądz (Graudenz) an der Weichsel, 1994 die vom Kupferbergbau geprägte schwedische Stadt Falun und 2008 das russische Maschinenbauzentrum Rschew

Auch mit der Weinstadt Lorch im Rheingau wird eine Weinpatenschaft gepflegt.

Die Studierendenschaft wird durch das Gütersloher Jugendparlament (kurz JuPa) vertreten

In dieses Gremium entsenden die Gütersloher Schulen engagierte Schülerinnen und Schüler, die Aktionen und Veranstaltungen für Jugendliche in Dalkestadt planen

Neben der JuPa gibt es die Gütersloher Junge Union, die Jusos, die Julis, die Grüne Jugend, die Linksjugend Solid und die SDAJ

Kultur und Sehenswürdigkeiten [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das alte Theater der Stadt, die Paul-Thöne-Halle, wurde 2003 aus Sicherheitsgründen geschlossen

Nach der Schließung fanden im benachbarten Gütersloher Rathaus Theateraufführungen statt

Anfang 2008 wurde mit dem Bau des neuen Theaters Gütersloh begonnen, das für 530 Plätze ausgelegt ist

Das Theater für Oper und Schauspiel wurde am 13

März 2010 eröffnet

Das Theater Gütersloh ist Gastspielhaus

Seit Christian Schäfer 2013 die künstlerische Leitung übernommen hat, werden auch eigene Produktionen gezeigt

Gütersloh ist alle zwei Jahre Austragungsort der Finalwoche des Internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen, einem Projekt der Bertelsmann Stiftung

Nach einem weltweiten Casting treten die vielversprechendsten Opernnachwuchstalente in der Stadthalle Gütersloh vor

Ein wichtiger Veranstaltungsort, insbesondere für Musikveranstaltungen im Rock-Pop-Bereich wie Konzerte, Diskotheken oder Partys, aber auch für Kabarettaufführungen, Theateraufführungen oder Lesungen, ist das Kulturzentrum Die Weberei

Es umfasst ein Jugendzentrum, eine Kneipe, ein Kino und Diskotheken

Gütersloh ist eine Jazzmetropole von internationalem Rang

Auch Miles Davis und Ray Charles traten in der langjährigen Konzertreihe Jazz in Gütersloh auf

Das WDR 3 Jazzfest fand 2014, 2017, 2018 und 2019 in Gütersloh statt

Der Gymnasium Posaunenchor Gütersloh wurde bereits 1871 am Evangelisch Stiftischen Gymnasium von Johannes Kuhlo gegründet

Dieses wurde seit seiner Gründung nur von Studierenden (die Dirigenten nennen sich „Präsidenten“) und ohne Beteiligung von Lehrenden geleitet und geleitet

Auch die Big Band und der Stiftschor der ESG prägen das Konzertleben der Stadt

Die 1968 auf Initiative eines Streichquartetts aus Stadtdirektor Diestelmeier, Fabrikant Zinkann, Architekt Tödtmann und Rechtsanwalt Wißmann gegründete Musikschule für den Kreis Gütersloh hat ihren Sitz in der Kirchstr

18 und wohnt ebenfalls im alten Amtsgericht in der Königstraße 1

Sie betreut als Bezirksleiterin fast 4000 Schülerinnen und Schüler und leistet mit rund 150 Veranstaltungen im Jahr ihren eigenen Beitrag zum kulturellen Leben der Region

Auch das musikschuleigene Symphonieorchester, die Philharmonie Gütersloh, vertritt Stadt und Landkreis bei Auslandsreisen (z

B

2004 Brasilien, 2006 Argentinien, 2008 Lettland)

Die 1990 gegründete Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh ist eines der führenden freien Orchester in Nordrhein-Westfalen

Er setzt sich aus Mitgliedern namhafter deutscher Kulturorchester, freischaffenden Musikern und Studierenden renommierter Musikhochschulen zusammen und ist damit eine Besonderheit in der deutschen Orchesterlandschaft

Der Dirigent ist übrigens ehemaliger Präsident des Gymnasiums Posaunenchor der ESG

Zum Repertoire des Ensembles gehören auch Kompositionen des Gütersloher Komponisten Hans Werner Henze

Die Unterlagen des Vereins können im Stadtarchiv Gütersloh eingesehen werden

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist der Bachchor Gütersloh, 1946 als Chor der Evangelischen Kirchengemeinde gegründet und lange Zeit von KMD Hermann Kreutz und seit 1992 von KMD Sigmund Bothmann geleitet, der auf mehrere Preise bei Chorwettbewerben verweisen kann Heimat von drei Shanty-Chören, wird im Kapitel Kuriositäten näher erläutert.

Das Stadtmuseum Gütersloh (Kökerstraße 7-11) wird vom Gütersloher Heimatverein getragen

Das mitten in der Innenstadt gelegene Museum zeigt eine umfangreiche Dauerausstellung zur Stadtgeschichte einerseits und zur Industrie- und Medizingeschichte andererseits, wobei die Exponate zu diesen beiden Themen über das Lokale hinausgehen Rahmen

Außerdem gibt es wechselnde Sonderausstellungen

Im Miele Museum (Carl-Miele-Str

29) können Besucher die Geschichte des Gütersloher Hausgeräteherstellers Miele von 1899 bis heute erkunden

Die einzelnen Miele-Produkte werden im historischen Kontext gesellschaftlicher Ereignisse und technischer Entwicklungen präsentiert

Neben Waschmaschinen, Geschirrspülern, Milchzentrifugen, Fahrrädern und Motorrädern ist das einzige erhaltene Exemplar des Automobils aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu sehen

Das 1986 gegründete Museum war 2006 Teil der Initiative Deutschland – Land der Ideen

Auf halber Strecke zwischen Gütersloh und Isselhorst gelegen, verkehren dort im Sommer historische Lokomotiven auf einem knapp 1 km langen Rundkurs

Im öffentlichen Bewusstsein wird der Ort weniger als Museum im klassischen Sinne wahrgenommen, dafür umso mehr als beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer, insbesondere für Familien mit Kindern

Es gibt ein Restaurant mit Kaffeegarten und Kinderspielplatz, und Sie können im offenen Wagen oder im Salonwagen mit dem Zug um das Gelände herumfahren

“Mühlenstroth” ist von Mai bis Oktober an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet

Das schlichte, von einem Spitztonnengewölbe überwölbte Langhaus wurde ab 1951 nach Plänen von Werner March neu errichtet

Die Martin-Luther-Kirche wurde zwischen 1857 und 1861 von Christian Heyden erbaut

Sie ist eine neugotische Hallenkirche mit Westturm

Der Innenraum ist mit umlaufenden Galerien versehen

Im Inneren hängt ein Kronleuchter aus dem Jahr 1659

Besonders hervorzuheben ist der (wahrscheinlich) original Zinkguss eines Taufengels des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen, der der Gemeinde im 19

Jahrhundert vom damaligen preußischen Kronprinzen geschenkt wurde

Die katholische Pfarrkirche St

Pankratius ist eine große neoromanische Backsteinbasilika mit Westturm und wurde 1889–1891 von dem Paderborner Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig erbaut

Reste der zeitgenössischen Einrichtung sind erhalten geblieben

Im Inneren befinden sich außerdem ein um 1100 entstandenes romanisches Kruzifix und die Statue des Heiligen Pankratius aus der zweiten Hälfte des 14

Jahrhunderts

Die evangelische Kirche am nördlichen Stadtrand ist eines der jüngsten Baudenkmäler der Stadt

Die Kirche mit dem ungewöhnlichen sechseckigen Grundriss wurde 1960 fertiggestellt

Im Ortsteil Isselhorst ist die evangelische Ortskirche im Zentrum erwähnenswert

Sie beherbergt einen Flügel des sogenannten Isselhorster Altars, der um 1400 entstand

Weitere Kirchen im Stadtgebiet sind die Christ-König-Kirche in Nordhorn, die Heilig-Geist-Kirche in Pavenstädt, die Liebfrauenkirche in Kattenstroth, die Matthäuskirche in Sundern, in Blankenhagen die Kirche zur Heiligen Familie, in Spexard St

Bruder Konrad, in Isselhorst die Kirche Maria Königin, in Avenwedde die Herz-Jesu- und Christuskirche, in Friedrichsdorf St

Friedrich und die Johanneskirche sowie die Kreuzkirche – eine Simultankirche – auf dem Gelände der LWL-Klinik

Die Kirchringbebauung im Bereich der Apostelkirche mit Fachwerkhäusern aus dem 17

und 18

Jahrhundert ist nahezu vollständig erhalten

Von diesen sind die folgenden erwähnenswert:

Veerhoffhaus, Am Alten Kirchplatz 2: Giebelhaus mit großer Diele, gekennzeichnet 1708 und 1790 am Torbogen (Renovierung)

Das Obergeschoss ragt weit über Knaggen hinaus

Das dreigeschossige, mit Fächerrosetten geschmückte Hinterhaus wurde vermutlich zwischen 1647 und 1649 als Magazin errichtet

Heute dient das Haus als Galerie des Kreiskunstvereins Gütersloh

Es war Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe im Dezember 2011

Am Alten Kirchplatz 2: Giebelhaus mit großer Diele, gemarkt 1708 und 1790 am Torbogen (Umbau)

Das Obergeschoss ragt weit über Knaggen hinaus

Das dreigeschossige, mit Fächerrosetten geschmückte Hinterhaus wurde vermutlich zwischen 1647 und 1649 als Magazin errichtet

Heute dient das Haus als Galerie des Kreiskunstvereins Gütersloh

Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe im Dezember 2011

Kirchstraße 4: Flurhaus von 1658, Seitenfenster 1721 angebaut

Flurhaus von 1658, Seitenfenster 1721 angebaut

Kirchstraße 11: Pfostenlöcher datiert bis mindestens 12

Jahrhundert wurden im Keller des Hauses Nr

entdeckt

11 im Jahr 2016

Sie zeugen von einer zeittypischen Pfostenbauweise, die erst später durch Fachwerkbauten ersetzt wurde

2016 wurden Pfostenlöcher im Keller von Haus Nr

11, die mindestens bis ins 12

Jahrhundert zurückreichen

Sie zeugen von einer zeittypischen Pfostenbauweise, die erst später durch Fachwerkbauten ersetzt wurde

Alte Vikarie, Kirchstraße 10: Das Traufhaus mit Fachwerk und spätbarockem Portal wurde 1779 erbaut

Kirchstraße 10: Das Traufhaus mit Fachwerk und spätbarockem Portal wurde 1779 erbaut

Villa Bartels, Kirchstraße 21: Schiefer Fachwerkhaus mit 11 Achsen; der fünfachsige Kernbau wurde 1778 errichtet

In der ersten Hälfte des 19

Jahrhunderts wurde es vom Textilunternehmer Bartels umgebaut und erweitert

Der Schiefer der Fassade stammt aus dieser Zeit

Die Eingangstür zeigt noch Rokokoformen

Heute beherbergt die Villa Bartels das Standesamt

Außerhalb des Kirchplatzes sind nur noch wenige ältere Fachwerkbauten erhalten, darunter das um 1800 erbaute Gebäude in der Kökerstraße 7, das heute als Stadtmuseum dient

Das Weberhaus in der Münsterstraße 9 aus dem Jahr 1649 ist der letzte erhaltene Teil der Bebauung dieser Straße, die früher ausschließlich aus Fachwerk-Bohlenhäusern bestand

Zusammen mit dem Veerhoffhaus ist es eines der beiden ältesten erhaltenen Profanbauten im Innenstadtbereich

Weitere Gebäude [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Theater in Gütersloh ist einer der modernsten Theaterbauten der Neuzeit

Von Jörg Friedrich (Hamburg) im Rahmen eines Wettbewerbs entworfen, wurde es am 13

März 2010 eröffnet

Das Theater befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Wasserturm und der 1979 eröffneten Stadthalle

Der Meierhof

Der Meierhof ist eine allseitig von einem Wassergraben umgebene Hofanlage und vermutlich die Keimzelle der Stadt Gütersloh

Das zwischen 1811 und 1813 errichtete Wohnhaus ist ein eingeschossiger Fachwerkbau mit einem giebelförmigen Mittelteil

Das durch dreieckig auskragende Pfeiler streng gegliederte Gebäude erinnert stark an die Bauten von Fritz Höger in Norddeutschland

Der Gütersloher Wasserturm an der Friedrichstraße wurde 1888 in Betrieb genommen.

Die ehemalige Weberei Greve und Güth (Bogenstraße 1-8) wurde 1874 gegründet

Aus der Gründerzeit sind das Kessel- und Maschinenhaus sowie das Stückwarenlager und die ehemaligen Webereihallen erhalten

Das Bürogebäude kam 1901 hinzu, die weiteren Gebäude entstanden zwischen 1912 und 1927

Heute befindet sich hier das Kulturzentrum Die Weberei

Ehemaliges Amtsgericht

Das ehemalige Amtsgericht (Berliner Platz) ist ein 1907/08 erbauter Neorenaissance-Gebäudekomplex

Das Hauptgebäude ist mit einem Dachreiter und einem vorderen Erker ausgestattet

Heute ist es ein Musikschulgebäude und eine Polizeistation

Am ländlichen Rand von Gütersloh hat sich eine ganze Reihe landwirtschaftlicher Haupt- und Nebengebäude erhalten: Das Bauernhaus Spexard an der Lukasstraße in Spexard war ursprünglich das Stammhaus des 1370 erstmals erwähnten Hofes Meier zu Berens

Ab 1993 wurde es bezogen Lukasstraße in Abstimmung mit dem Westfälischen Landesamt für Denkmalpflege

Der Fachwerkbau steht nun allen Vereinen und Gruppen als Gemeindezentrum für Veranstaltungen zur Verfügung

Rassfeld-Weg 15 in Blankenhagen ist ein 1578 erbauter Getreidespeicher

Das zweigeschossige Gebäude mit Viertelkreisfußbändern wurde 1754 nach Norden erweitert

Das Erdgeschoss wurde in späterer Zeit massiv ausgebaut

1975 wurde das Gebäude restauriert

Der Schafstall stammt aus dem 17

Jahrhundert

Die historische Deele wird heute für Festivals und andere Veranstaltungen genutzt; Auf dem Hof ​​gibt es auch einen Hofladen und ein Gasthaus

1912 wurde der Park um einen botanischen Garten erweitert

Stadtpark und Botanischer Garten sind Teil der Gartenroute Ostwestfalen-Lippe des European Garden Heritage Network – EGHN[29] und wurden mit dem Green Flag Award ausgezeichnet

Bereits um 1900 wurde auf einem Grundstück südlich des späteren Stadtparks eine Eiswiese mit einer sogenannten Liebesinsel angelegt

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Ende der 1920er Jahre wurde dieser jedoch zugeschüttet und wie zuvor als Weide genutzt

Beide wurden im Rahmen der Stadtparksanierung 1999 reaktiviert.[30] Die 38.505 m² große Freizeitanlage Mohns Park verfügt über ein Kinderplanschbecken, eine 2007 komplett renovierte Minigolfanlage mit Billardgolfanlage, mehrere Sportplätze, ein Kneippbecken und eine Rollhockeyanlage, die im Winter geflutet und zum Eislaufen genutzt werden kann

Seit 1949 befindet sich auf dem Gelände ein aus Kriegsruinen erbautes Freilichttheater mit 1.100 Plätzen, das Schauplatz der Veranstaltungsreihe Gütersloher Sommer ist

ist für die Öffentlichkeit zugänglich

Auf dem Gelände befinden sich unter anderem ein Damwildgehege und ein Ententeich.[31] Der Riegerpark ist eine Grünanlage auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Rieger mit direktem Anschluss an die Dalkepromenade

Der Park wurde von 1998 bis 2002 renoviert

Naturdenkmäler und Schutzgebiete [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In der Stadt Gütersloh sind drei Naturschutzgebiete ausgewiesen (siehe Abbildung), die insgesamt 2,66 % der Stadtfläche einnehmen: Am Lichtebach, das Naturschutzgebiet Spexard und die Große Wiese, von der ein Teil in der Stadt Verl liegt

Alle drei Naturschutzgebiete sind Feuchtwiesenschutzgebiete

In Gütersloh sind außerdem acht Einzelbäume und eine Binnendüne als Naturdenkmäler ausgewiesen

→ Hauptartikel: Liste der Naturdenkmäler in Gütersloh

Regelmäßige Veranstaltungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Gütersloher Frühjahrsevent eröffnet in der zweiten Märzhälfte die großen Gütersloher Veranstaltungen rund um Haus und Garten

Hier präsentieren unter anderem die heimischen Gärtnereien in der Innenstadt ihr Können

Im Mai/Juni folgt die lange Nacht der Kunst, wenn viele Museen, Galerien und andere Institutionen bis spät in die Nacht geöffnet haben

Zu Pfingsten findet auf dem Kolbeplatz der Gütersloher Weinmarkt mit Weinen aus deutschen Anbaugebieten statt, während auf dem Marktplatz die Pfingstkirmes stattfindet

Unter dem Motto Gütersloher Sommer finden in den Sommerferien zahlreiche Konzerte, Theateraufführungen und Kleinkunst auf der Freilichtbühne im Mohns Park statt

Im Spätsommer präsentieren ausgewählte heimische Restaurants in den Dalke-Auen gehobene Küche unter freiem Himmel in Gütersloh

Seit 1976 geht es bei Gütersloh International im Sommer multikulturell in und vor dem Rathaus zu, wo Volks- und Musikgruppen ausländischer Kulturvereine aus Gütersloh ein buntes Programm aufführten

Während der Woche der Kleinen Künste im Sommer präsentieren nationale und internationale Künstler an fünf Abenden kostenlos ihre Programme auf dem Dreiecksplatz

Auf dem kleinen Platz zwischen Stadthalle und Innenstadt findet außerdem von Mai bis September der wöchentliche Kulturtreff Freitag 18 statt, bei dem lokale und regionale Künstlergruppen die Möglichkeit haben, aufzutreten

Organisiert werden diese kulturellen Veranstaltungen von der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz ehrenamtlich und mit Hilfe kulturbegeisterter Sponsoren

Ende September beginnt die Michaeliswoche mit dem großen Michaelisfest

Auf dem Gütersloher Schinkenmarkt werden im Oktober herzhafte Spezialitäten nicht nur aus Westfalen feilgeboten

Traditionell endet das Jahr mit dem Weihnachtsmarkt, der auf dem Berliner Platz, dem Kolbeplatz und dem Alten Kirchplatz stattfindet

Weitere regelmäßige Veranstaltungen:

Parkour Camp (Traceure aus ganz Deutschland treffen sich für 3 Tage)

Kurzfilmfestival im Programmkino „bambi“

Literatursommer, eine literarische Veranstaltungsreihe der Stadtbibliothek Gütersloh im Spätsommer

Lesefrühling, eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Stadtbibliotheken Gütersloh und Bielefeld für Kinder von 3 bis 13 Jahren

Europäische Kulturwoche, seit 1984, im September/Oktober, Lesungen, Konzerte, Filme und andere Veranstaltungen mit Bezug zu einem europäischen Land ( 2007 Frankreich, 2008 Großbritannien, 2009 Polen, 2010 Russland)

Entenrennen auf der Dalke im Stadtpark, Benefizveranstaltung zugunsten des Kinderschutzzentrums, Schwimmrennen zwischen Plastikenten

Rock the Tower, Konzert am Wasserturm

German Open, Meisterschaft im Speedcubing

Jugendkulturfest im Jugendzentrum Gebäude 5 und im Kulturzentrum Die Weberei

Bräuche und Traditionen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Mehrere Gütersloher Schützenvereine pflegen die Tradition des Schießens

Ihre jeweiligen Schützenfeste können mitunter auf eine wesentlich längere Geschichte verweisen als die vorgenannten Veranstaltungen

Bereits 1832 fand das erste Fest des Schützenvereins Gütersloh statt

Zu Ostern werden im Kreis Gütersloh zahlreiche Osterfeuer entzündet

Vom Reformationstag am 31

Oktober bis Lichtmess am 2

Februar sitzt jeden Samstagabend und vor jedem Feiertag ein Glöckner im Kirchturm über Gütersloh

Sie steuern die Glocken und ihren Rhythmus mit der Hand und Seilen

Dieser alte Brauch ist in Deutschland seit Jahren nahezu einzigartig und in zahlreichen Filmaufnahmen dokumentiert.

Am Martinstag im November und teilweise auch an den Tagen davor und danach veranstalten Kinder und Kindergärten St.-Martins-Umzüge

Sie klingeln an der Haustür, singen Martinslieder und erwarten als Gegenleistung ein kleines Naschwerk

Dieser Brauch ist in den letzten Jahren immer mehr zurückgegangen

Der größte Martinsumzug wird vom Fremdenverkehrsamt am 11

November in der Innenstadt organisiert

In den 1980er Jahren versuchte der Verein Michaeliswoche mit wenig Erfolg, den alten Brauch, am Michaelstag Michael zu singen, wiederzubeleben

Kinder gehen mit dem auf Plattdeutsch gesungenen Micheelli-Lied von Tür zu Tür und bitten um Süßigkeiten und Obst

Ein besonderer Gütersloher Brauch ist mit dem Posaunenchor des Gymnasiums verbunden

Beim Adventskonzert spielt der Posaunenchor in den Morgenstunden der Adventssonntage ab 3:30 Uhr an verschiedenen Orten in der Stadt Weihnachtslieder

Höhepunkt der Weihnachtszeit ist das Turmblasen am Heiligen Abend, wenn der Posaunenchor seine Lieder von Turm und Empore des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums erklingen lässt

Obwohl das um Mitternacht beginnende Konzert weniger als eine Viertelstunde dauert, treffen sich jedes Jahr mehrere tausend Zuhörer vor der Schule

Adventsgesang ist noch älter

In fast allen Gütersloher Stadtteilen ziehen an Adventssonntagen Sänger der evangelischen Kirchengemeinden durch die Straßen und singen unter fast jeder Straßenlaterne traditionelle Adventslieder

Kulinarische Spezialitäten [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Pumpernickel wird in Gütersloh gegessen und auch von Mestemacher hergestellt

Deftige westfälische Küche findet man traditionell in Gütersloh

Eine Gütersloher Spezialität ist Pumpernickel, belegt mit westfälischem Schinken

1989 versuchte der Tourismusverband mit dem „Gütersloher Bierbraten“, dem Grünkohlauflauf Gütersloher Art, dem „Gütersloher Ratsherrenteller“ und dem „Gütersloher Flämmchen“, einem alkoholischen Heißgetränk, weitere „Spezialitäten“ zu kreieren, scheiterte aber am Widerstand Gastronomen

Weit verbreitet ist auch der Pickert, den die Gütersloher um 1900 gerne nach einem speziellen Rezept aus Teig aus Mehl, Milch, Eiern, Johannisbeeren und Hefe in Form eines großen Brotlaibs backen, der heute in Gaststätten serviert wird aber auch in anderen Varianten

Gerne gegessen wird auch das Möpkenbrot, eine blutwurstähnliche Spezialität mit Getreide

Es wird normalerweise gebraten und mit Himmel und Erde (Kartoffeln und Apfelmus) serviert

Zu den Getränkespezialitäten gehören der Steinhäger Wacholderschnaps aus dem benachbarten Steinhagen, Schroeders Boonekamp Bitter („Verler Heimatwasser“) und die in der Gütersloher Brauerei gebrauten Bierspezialitäten

2006 gab es in Gütersloh 95 Sportvereine mit insgesamt 25.000 Mitgliedern

Die Stadt verfügt über 24 Sportplätze und 39 Sporthallen, davon elf mit einer Größe von 22 × 45 Metern und größer, sowie drei Frei- und zwei Hallenbäder

1878 wurde am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, dem Gymnasial-Spielverein Gütersloh, der älteste Fußballverein im heutigen Nordrhein-Westfalen gegründet

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der FC Gütersloh, der mit seiner ersten Herrenmannschaft spielte von 1996 bis 1999, bevor er im Jahr 2000 in der 2

Bundesliga neu aufgestellt wurde

Die Damenmannschaft gliederte sich vor der Saison 2009/2010 aus und war als neu gegründeter FSV Gütersloh 2009 in der Saison 2012/13 in der Frauen-Bundesliga aktiv, während die erste Herrenmannschaft des FC Gütersloh in der Oberliga Westfalen, der 5

Theaterstücke

Der SV Spexard 1950 spielt in der Westfalenliga.

Der FSV Gütersloh 2009 (ehemals Frauenabteilung des FC Gütersloh) veranstaltet seit dem Jahr 2000 mit den Gütersloh Indoor Masters Deutschlands größtes Hallenturnier für B-Junioren (U17) und mittlerweile ein internationales

Seit 2005 veranstaltet das Lokalradio den Radio Gütersloh Cup, bei dem sich die höchstklassigen Herrenmannschaften des Landkreises zur Saisonvorbereitung treffen

Seit Mitte der 1980er Jahre wird zudem eines der größten Jugendturniere der Region, der Strenge Cup (bis 2010 Thiel Cup), in Gütersloh ausgetragen

Veranstalter sind der Gütersloher Turnverein, der Kreisjugendring Gütersloh und ein ortsansässiges Unternehmen für Verpackung und Arbeitsschutz

Seit 2005 haben bis zu 400 Kinder und Jugendliche in der Gütersloher Straßenfußball-Bundesliga gespielt.[32] Gespielt wird in zwei Spielzeiten pro Jahr, von den Oster- bis zu den Sommerferien und von den Sommer- bis zu den Herbstferien

Dieses Projekt wird von der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Gütersloh geleitet und gilt aufgrund der hohen Teilnehmerzahl als eines der erfolgreichsten Jugendprojekte der Stadt

Wichtige Aufgaben des Projektes sind u

A

Integration, Inklusion und Fairplay

In den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2014 holten die Teams SEK Xzimmi (1 Titel) und Streetfighter FC (3 Titel) den Deutschen Meistertitel im Straßenfußball, Kategorie Ü-18, nach Gütersloh.[33] Ein sportlicher Höhepunkt in der Stadtgeschichte war die WM 2006

Als offizielles WM-Trainingsgelände war das Heidewaldstadion Austragungsort von drei Trainingseinheiten der portugiesischen Nationalmannschaft, die von insgesamt 35.000 Zuschauern verfolgt wurden

Bis zu 5.000 Zuschauer kamen zum Public Viewing auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Rathaus, wo die größte Videowand Ostwestfalen-Lippes aufgebaut war

Gütersloh war im Vorfeld der WM eine der wenigen deutschen Städte, in denen der FIFA WM-Pokal auf der „FIFA WM 2006 Tour“ ausgestellt wurde

In den 1930er und 1940er Jahren war das Interesse am Radfahren in Gütersloh groß

So war es zum Beispiel der Radsportverein Staubwolke Spexard, der dafür sorgte, dass das 1933 eröffnete Heidewaldstadion durch Kurvenerhöhung zum Radsportstadion ausgebaut wurde

Erst Anfang der 1950er-Jahre wurden die Kurven zu Zuschauertribünen umfunktioniert

Daher auch der eigentümliche Grundriss der Arena heute: ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn, das dennoch in einer Kurve hinter den Toren angelegt ist

Gütersloh kann nicht mehr als Hochburg des Radverkehrs bezeichnet werden

Dennoch bleibt der Radsport, vertreten durch den RSV Gütersloh 1931 und das alljährliche Rennradrennen „City-Nacht“, das Tausende in die Innenstadt lockt, fester Bestandteil des sportlichen Lebens der Stadt

Weniger Sport als Unterhaltung steht im Vordergrund beim Radrennen über Wasser, einem lustigen Rennen über Planken auf dem Weiher der Neuen Mühle, das 1954 erstmals ausgetragen wurde und 2009 an zwei Tagen rund 5000 Zuschauer anzog

Sonstige Sportarten [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Turnen: Einer der größten Turnvereine nicht nur der Stadt, sondern auch der Region ist der 1894 gegründete Turnverein Isselhorst mit rund 1.150 Mitgliedern im Jahr 2011

Vom 21

bis 25

Mai 2008 war Gütersloh Austragungsort der 1

Rheinischen -Westfälisches Landesturnfest

Handball: Gütersloh spielt in der erfolgreichen Handball-Hochburg Ostwestfalen-Lippe eine eher bescheidene Rolle

Der ranghöchste Verein ist die HSG Gütersloh, die in der Verbandsliga spielt

Westfälischer Golfclub Gütersloh

Golf: Die vom Architekten Bernhard von Limburger entworfene 18-Loch-Golfanlage des Westfälischen Golfclubs Gütersloh in Rietberg-Varensell liegt jenseits der Stadtgrenze von Gütersloh bei Rietberg

Der 60 Hektar große Platz entlang der Wapel wurde vom Golfguide Peugeot zu einem der 20 schönsten Plätze Deutschlands gewählt

2006 hatte der Verein über 900 Mitglieder.

Ringen: In Ostwestfalen-Lippe gab es 2006 nur sechs Orte, an denen man Ringen lernen konnte – darunter auch Gütersloh

Der KSV Gütersloh 02 ist einer der Traditionsvereine in Nordrhein-Westfalen

Die erste Mannschaft startet in der Saison 2010/2011 in der Oberliga, der dritthöchsten Spielklasse

Laufen: In Gütersloh haben sich mehrere beliebte Läufe etabliert

Darunter die Isselhorster Night, ein Nachtlauf, der seit 1998 im Juni im Kreis Isselhorst stattfindet, und der traditionelle Silvesterlauf, der durch den Rhedaer Wald führt

Seit 1984 findet im gleichnamigen Stadtteil im Mai der Spexard Volkslauf statt

Dazu kommen in Verbindung mit dem Gütersloher Laufcup die Läufe im Park auf dem Gelände der LWL-Kliniken, Gütersloher Läufe im Stadtpark und der bereits erwähnte Spexarder Lauf und der Kattenstrother Lauf

Ab 2012 wurde der Dalkelauf auch in den Gütersloher Laufcup aufgenommen

Volleyball: Der Gütersloher TV spielt in der Verbandsliga und ist der Spitzenverein in Gütersloh

Badminton: Mit dem TuS Friedrichsdorf spielt der Gütersloher Spitzenklub in der ersten Liga

Der CfB Gütersloh war von 1985 bis 1990 Gastgeber der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften

Baseball: Die Stadt ist mit der Mannschaft Verl/Gütersloh Yaks in der Regionalliga Nordwest des Deutschen Baseball- und Softballverbandes vertreten

Klettern: Der inklusive „Grenzenlos“-Klettergarten ist für Menschen mit und ohne Behinderung konzipiert

Triathlon: Das 1

Tri-Team Gütersloh GTV (Triathlonabteilung des Gütersloher Turnvereins) veranstaltet alljährlich im Mai den Dalkeman Triathlon

Seit 2003 messen sich Triathleten auf verschiedenen Distanzen

Das Schwimmen findet im Gütersloher Nordbad statt, gefolgt von der schnellen und flachen Radstrecke und schließlich der Laufstrecke durch den Mohnspark

Wirtschaft und Infrastruktur [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Gütersloh ist vor allem als Hauptsitz der beiden Weltkonzerne Bertelsmann und Miele bekannt

2015 beschäftigte der Medienkonzern Bertelsmann einschließlich seiner Tochtergesellschaften am Standort Gütersloh rund 10.700 Mitarbeiter.[34] Eine dieser Tochtergesellschaften, der auf religiöse Bücher spezialisierte Gütersloher Verlag, trägt den Ortsnamen auch im Namen

Rund 5.500 Menschen arbeiten im Gütersloher Stammwerk des Hausgeräteherstellers Miele

Beide Unternehmen haben weitere Arbeitsstätten in unmittelbarer Nähe von Gütersloh und sind die größten privaten Arbeitgeber in der Region Ostwestfalen-Lippe

Größte Arbeitgeber im Stadtgebiet sind nach Bertelsmann und Miele der Kreis Gütersloh (ehemals „Werkstatt für Behinderte“) und die Kreisverwaltung Gütersloh mit jeweils 1500 Beschäftigten, gefolgt von der Stadtverwaltung Gütersloh mit 1200 Beschäftigten und den beiden Krankenhäuser, das Städtische Klinikum mit 1000 und das Sankt-Elisabeth-Hospital mit 800 Beschäftigten

Darüber hinaus sind in Gütersloh über 5000 mittelständische und kleine Unternehmen gemeldet.[35] Nahezu alle diese Unternehmen sind wie die beiden Gütersloher Weltunternehmen familiengeführt

Ansässige Unternehmen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die ansässigen Unternehmen bieten rund 46.000 Arbeitsplätze, davon 37 % in der Warenproduktion

Neben metallverarbeitenden Unternehmen wie Miele und Westaflex hat auch Bertelsmann seinen Hauptsitz in Gütersloh

Weitere Unternehmen der Lebensmittelproduktion sind Mestemacher, FrieslandCampina und Marten sowie der Verwaltungssitz von Christinen Brunnen in Gehring-Bunte

Allerdings hat die Bedeutung anderer Branchen stark abgenommen

Zahlreiche Möbelproduktionsbetriebe waren in Gütersloh ansässig

2007 ging der letzte namhafte Hersteller Flötotto in Konkurs und siedelte ins benachbarte Rietberg um.

Von den einst vielen bedeutenden Textilbetrieben der Stadt (siehe auch Die Weberei) sind nur noch die Gürtel- und Bandweberei Güth & Wolf und die Arbeits- und Rettungsbekleidungsfirma Niemöller & Abel aktiv

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh hat ihren Sitz in Gütersloh

Gemessen an ihrer Gesamtsumme ist sie die drittgrößte Volksbank in Nordrhein-Westfalen und mit fast 100.000 Mitgliedern der größte Personenverband in Ostwestfalen-Lippe (Stand 2014)

Gewerbesteuersatz 411 %

Gütersloh liegt an der wichtigen Ost-West-Achse A 2 und der Hauptstrecke der Bahngesellschaft Köln-Minden

Die Stadt ist daher sehr gut an das Ruhrgebiet und den Raum Hannover sowie weiter nach Berlin angebunden

Die gute Verkehrsanbindung war und ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt

Das Straßennetz von Gütersloh umfasst rund 575 Kilometer, davon sind 63 % Gemeindestraßen, 16 % Wirtschaftsstraßen und je 8 % Kreis- und Landstraßen

Die restlichen 13 % liegen auf der A 2, der B 61 und Privatstraßen.[36] Gütersloh verfügt über eine eigene Anschlussstelle an die A 2

Über die Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück/Gütersloh-Süd sind insbesondere die Kreise Pavenstädt und Kattenstroth aus dem Ruhrgebiet besser zu erreichen

Für das Jahr 2010 wurde zwischen dem Autobahnkreuz Gütersloh und dem Autobahnkreuz Bielefeld eine Belastung von 64.200 Kraftfahrzeugen pro 24 Stunden ermittelt

Der Anteil des Schwerverkehrs lag bei 21,2 %.[37] Der Kreis Friedrichsdorf ist seit 2012 über die Anschlussstelle Bielefeld-Senne/Gütersloh-Friedrichsdorf an die A 33 angebunden

Gütersloh wird über die noch auszubauende Autobahn eine effizientere Anbindung an den Raum Osnabrück erhalten

durch die Stadt und übernimmt die Funktion eines Stadtrings

Mehr als 3.000 Fahrzeuge pro Stunde befahren den Nordring, den meistbefahrenen Abschnitt der Bundesstraße innerhalb von Gütersloh, während der Hauptverkehrszeit

Bei der manuellen Straßenverkehrszählung 2010 hatte der am stärksten belastete Abschnitt zwischen Brockhäger Straße und Marienfelder Straße eine Belastung laut DTV von 33.000 Fahrzeugen pro 24 Stunden und einen Schwerverkehrsanteil von 6,5 %.[38] Bahn- und Busverkehr [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

→ Hauptartikel: Nahverkehr in Gütersloh

Ehemaliges Bahnhofsgebäude Isselhorst-Avenwedde

Der Gütersloher Hauptbahnhof liegt an der elektrifizierten Bahnstrecke Hamm–Minden, einem Teilstück der ehemaligen Hauptstrecke der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft

Auf den ersten Blick scheint diese Bahnstrecke viergleisig zu sein, technisch handelt es sich jedoch um eine Kombination aus zwei parallelen, zweigleisigen Strecken

Im Fernverkehr wird der Bahnhof im Zweistundentakt von der IC-Strecke Köln-Wuppertal-Hannover-Magdeburg-Leipzig angefahren

Einige ICE-Züge halten am Ende des Tages

Zwischen Gütersloh und Hamm verkehrt der Personennahverkehr etwa im 30-Minuten-Takt

Es gibt drei Fahrten pro Stunde nach Bielefeld

In Gütersloh halten die Linien RE 6 „Westfalen-Express“ Düsseldorf-Minden, RB 67 „Der Warendorfer“ Münster-Bielefeld (teilweise weiter bis Rahden) und RB 69 „Ems-Börde-Bahn“ Münster-Hamm-Bielefeld.

In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich die Endstation Gütersloh Nord der Teutoburger Waldbahn (TWE)

Es wird noch sporadisch für den Museumszug Teuto Express eingesetzt

Für den Güterverkehr nutzt die TWE ihre eingleisige Nebenstrecke Ibbenbüren – Lengerich (Westf.) – Gütersloh – Hövelhof

Hauptkunde ist der Landmaschinenhersteller Claas, der über ein Gleisanschlussgleis in Harsewinkel bedient wird

Die Bahn bedient auch das KLV-Terminal in Spexard

Es wurde 1998 eröffnet und wird von TWE betrieben

Es gibt drei Ladegleise mit jeweils 150 Metern Länge und einen 15 Meter hohen Portalkran mit einer Tragfähigkeit von 38 Tonnen

Ein weiterer Bahnhof (Isselhorst-Avenwedde) befindet sich im Stadtteil Avenwedde

Er wird unter anderem von der Ems-Börde-Bahn (Münster-Bielefeld) bedient

Das Stadtgebiet wird von einem sternförmigen Stadtbusnetz der Stadtwerke Gütersloh erschlossen

Darüber hinaus gibt es regionale Busverbindungen in die Nachbarorte

Umsteigepunkt für alle Linien ist der ZOB direkt gegenüber dem Hauptbahnhof

Für alle öffentlichen Verkehrsmittel gelten der Westfalentarif (Netz TeutoOWL) und der NRW-Tarif

Rad- und Fußgängerverkehr [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Dank seiner weitgehend flachen Topografie weist Gütersloh einen relativ hohen Radverkehrsanteil auf

Gütersloh liegt am Europaradweg R1, der Boulogne-sur-Mer in Frankreich mit Sankt Petersburg in Russland verbindet

Der Wellness-Radweg berührt das Stadtgebiet im Westen

Auch der Emsradweg, der die Ems von der Quelle bei Hövelhof bis zur Mündung in Emden begleitet, und die BahnRadRoute Hellweg-Weser von Soest nach Hameln führen durch die Stadt Gütersloh

Zur Unterstützung des Bike-and-Ride-Modells gibt es außerdem ungeschützte Parkplätze zwei Fahrradstationen am Hauptbahnhof, von denen eine für Stammkunden rund um die Uhr zur Verfügung steht

Berliner Platz als Mittelpunkt der Fußgängerzone

Der bekannteste Fuß- und Radweg innerhalb der Stadt ist die Dalkepromenade (auch Paul-Westerfrölke-Weg), die bis auf einen kurzen Abschnitt im Innenstadtbereich von der Spexarder Straße im Osten der Stadt entlang der Dalke verläuft bis zur Herzebrocker Straße nahe der Dalkemündung an der Der 54 km lange Fuhrmannsweg, ein mit einem stilisierten Rad markierter Wanderweg, schlängelt sich rund um die Stadtgrenze von Gütersloh.[39] Er wurde vom Tourismusverband angelegt und nach der Gütersloher Symbolfigur, dem Fuhrmann, benannt

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Seit Herbst 1972 gibt es in Gütersloh eine Fußgängerzone, die heute rund 850 Meter lang ist.[40] Im Jahr 2000 wurde die Fußgängerzone in ihrer jetzigen Form durch die Eingliederung des ehemaligen Parkplatzes Kolbeplatz fertiggestellt

Gütersloh hatte einen Flughafen, der in den 1930er Jahren als ziviler Standort beantragt wurde

Der Platz wurde jedoch hauptsächlich für militärische Zwecke genutzt

Zunächst von der deutschen Luftwaffe, dann bis 2016 von den britischen Streitkräften

Hier sollen künftig Gewerbebetriebe entstehen; Teile des weitläufigen Areals sollen zudem unter Naturschutz gestellt werden

→ Hauptartikel: Flughafen Gütersloh

Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt, etwa 45 Kilometer von Gütersloh entfernt

Die Trinkwasserversorgung erfolgt durch die Stadtwerke Gütersloh

Das Wasser wird aus Grundwasser aus einer Tiefe von 15 bis 25 Metern in drei Wasserwerken gewonnen: Inbetriebnahme Wasserwerk Gewinnungsgebiet Anzahl und Art der Brunnen max

Aufbereitungskapazität 51.9068 8.3878 Langer Weg 1948 Spexard 12 Vertikalbrunnen 300 m³/h 51.8941 8.3234 Nordrheda-EMS 1963 Rhedaer Forst und Südheide 27 Vertikalbrunnen 300 m³/h 51.9091 8.2643 Quenhorn 1995 Quenhorn 2 Horizontalbrunnen, 5 m³/h

In jedem Wasserwerk gibt es Speicher mit einem Fassungsvermögen von jeweils 4.000 m³, um Bedarfsspitzen auszugleichen

Insgesamt liegt die Jahreslieferung bei über 5 Mio

Neben der Stadt Gütersloh wird auch die Gemeinde Herzebrock-Clarholz vollständig und die Stadt Harsewinkel teilweise versorgt.[41] Nach der Aufbereitung gelangt das Trinkwasser in das 500 km lange Leitungsnetz

Aufgrund der zunehmenden Steigung und der teilweise großen Entfernungen werden hier drei Druckerhöhungsanlagen betrieben (eine Anlage in der Hülsbrockstraße, zwei in der Straße „Am Anger“).[42] Mit einer Gesamthärte von 2,88–3,39 mmol/l (16,1–19,1 °dH) fällt das Wasser in den „harten“ Härtebereich [43]

Der Bruttoverbrauchspreis liegt bei 1,53 Euro pro Kubikmeter.[44] Für die Ableitung und Reinigung des Abwassers ist die Stadt Gütersloh zuständig

Die 842 km lange Kanalisation (Trennanlage) transportiert das Abwasser zum Klärwerk Putzhagen (86 %) und zum Verbandsklärwerk Obere Lutter (14 %)

Letzterer reinigt das Abwasser aus den Stadtteilen Isselhorst, Friedrichsdorf, Avenwedde-Bahnhof, Hollen und Niehorst

Klärwerk Putzhagen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Kläranlage Putzhagen 51.98.3386 wurde von 1959 bis 1962 erbaut und seitdem mehrfach erweitert

Es ist für 150.600 Einwohnerwerte ausgelegt, 2015 waren 142.000 Einwohner angeschlossen

Jährlich werden hier 7 Mio

m³ Abwasser gereinigt und in die Dalke eingeleitet

Der anfallende Klärschlamm wird zersetzt, getrocknet und anschließend als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt

Das bei der Faulung entstehende Klärgas wird zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt

Das Klärwerk deckt etwa die Hälfte seines Strombedarfs und den gesamten Wärmebedarf selbst.[45] Verbandsklärwerk Obere Lutter [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Kläranlage Obere Lutter 51.94418.3846 wurde 1967 in Betrieb genommen und reinigt neben den Abwässern der bereits erwähnten Kreise Güterslohs auch Abwässer einiger Bielefelder Kreise

Die Anlage hat eine Kapazität von 380.000 Einwohnern, aktuell sind rund 170.000 Einwohner angeschlossen, davon 14 % aus Gütersloh

Das gereinigte Abwasser wird in die Lutter eingeleitet

Der getrocknete Klärschlamm wird verbrannt und das Klärgas in Strom umgewandelt

Zusammen mit einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände werden auch hier 50 % des Strombedarfs gedeckt.[46] Der Kreis Gütersloh ist einer der wenigen Kreise in Deutschland, in dem drei lokale Tageszeitungen erscheinen, da er an der Schnittstelle der einzelnen Verbreitungsgebiete liegt

In der Reihenfolge ihrer Verbreitung in der Stadt Gütersloh sind dies die Neue Westfälische (Sitz in Bielefeld), Die Glocke (Sitz in Oelde) und Westfalen-Blatt (Sitz in Bielefeld)

oder im Handel erhältliche Stadtmagazine

Das älteste ist GT-Info (“Güterslohs Stadtmagazin”) aus dem Flöttmann Verlag seit 1976, jetzt herausgegeben von “Lokalwerkstatt”

1996 kam Gütsel („Gütsel Print und Online für den Kreis Gütersloh und Ostwestfalen-Lippe (OWL)“) hinzu, 2008 die inzwischen eingestellte Zeitschrift GTEXTRA und im Dezember 2014 die Zeitschrift Carl

Hinzu kommen die Bezirkszeitschriften Bonewie (für Avenwedde, Friedrichsdorf und Spexard), Der Kattenbote (für Kattenstroth) und Der Isselhorster

Außerdem erscheinen die Gastronomieführer Gütersloh geht aus und Gütsel Gastroguide, der Gütsel Gartenführer, der Gütsel Gesundheitsführer und weitere Special-Interest-Magazine

Das führende private Portal ist Gütsel Online („Gütsel Print und Online für den Kreis Gütersloh und den Kreis Ostwestfalen-Lippe (OWL)“) mit einem regionalen Veranstaltungskalender und Inhalten aus Gütersloh und der Region, relevanten Inhalten für Gütersloh und die Region sowie unzähligen Features und Funktionen.

Der lokale Radiosender heißt Radio Gütersloh, produziert tagsüber mehr als sechs Stunden eigenes Programm mit Nachrichten und Reportagen aus dem Kreis Gütersloh und schaltet ansonsten auf das Rahmenprogramm von Radio NRW um

Der Sender ist im Stadtgebiet auf der UKW-Frequenz 95,9 MHz zu empfangen

Zu nennen ist auch GüterslohTV als lokaler „Internet-TV-Sender“ mit zunächst aktuellen Berichten zu Nachrichten, Kultur und Sport

Bildung und Forschung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Overbergschule, Katholische Bekenntnisschule, Altbau von 1908

Gütersloh ist Standort der Fachhochschule Bielefeld[47] und in den Räumen der Bertelsmann-Zentrale befindet sich ein Studienzentrum der FOM Hochschule für Wirtschaft & Management

Darüber hinaus verfügt die Stadt über 18 Grundschulen, 7 Förderschulen, 1 Waldorfschule, 2 Realschulen, 3 Realschulen, 2 Gymnasien, 2 Gesamtschulen und 4 Berufskollegs

Eine Auflistung finden Sie im Verzeichnis der Schulen in Gütersloh

Eine der Berufsschulen ist das Berufskolleg der Bertelsmann SE & Co

KGaA, das in der Bertelsmann-Zentrale angesiedelt ist

Reinhard Mohn gründete die Betriebsschule 1962 als „Private Berufsschule des Bertelsmann Verlags“

Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem vom Kreis betriebenen und nach dem Bertelsmann-Verlag benannten Reinhard-Mohn-Berufskolleg in der Gütersloher Innenstadt, der Königlichen Schule (Realschule) auf dem Gelände der ehemaligen Luftmeldekaserne (heute „ Mansergh-Kaserne”)

Öffentliche Einrichtungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Welle lockt jedes Jahr rund 350.000 Besucher an

Das Freizeitbad zieht jährlich rund 350.000 Besucher an

Parkbad, Luftbecken mit 20 cm Wassertiefe

Eines der jüngsten denkmalgeschützten Gebäude in Gütersloh ist das Amtsgericht aus dem Jahr 1959

Amtshaus an der Herzebrocker Straße

Seit 1984 verfügt die Stadt in der Innenstadt über eine Stadtbibliothek mit rund 138.000 Medien

Die Stadtbibliothek Gütersloh wird als GmbH gemeinsam von der Stadt und der Bertelsmann Stiftung betrieben

Das 1979 erbaute Rathaus Gütersloh verfügt über einen Großen Saal mit 1.000 Plätzen und einen Kleinen Saal mit bis zu 395 Plätzen

Im Januar 1997 wurde nach 29 Monaten Bauzeit das neue Stadtteilhaus im Stadtteil Pavenstädt eingeweiht

In diesem Zusammenhang zogen sieben Ämter und der Kreistag nach Gütersloh um, und die bisher angemieteten Räumlichkeiten in Rheda-Wiedenbrück, Halle und Gütersloh konnten aufgegeben werden.[48] Die Kreispolizeibehörde befindet sich direkt neben der Kreisdirektion, die ebenfalls aus einem Altbau in der Gütersloher Innenstadt neue Räumlichkeiten bezogen hat

Das Amtsgericht Gütersloh mit Sitz in der Innenstadt ist zuständig für Gütersloh, Harsewinkel und Verl

Seit Anfang der 2000er Jahre gibt es in Gütersloh ein Finanzamt

Sie hat Steuerpflichtige der Finanzämter Wiedenbrück und Bielefeld-Außenstadt übernommen und ist für den gesamten Nordkreis einschließlich des Gebiets der Stadt Gütersloh zuständig

Der Ortsverein betreibt auch ein eigenes Übungsgelände

Mit dem Freizeit- und Freibad Die Welle und dem Nordbad stehen den Bürgerinnen und Bürgern zwei Hallenbäder und zwei Freibäder zur Verfügung

Hinzu kommen das denkmalgeschützte Parkbad am Stadtpark, das von einem privaten Mieter oder Verein betrieben wird (als Luftbad ohne Eintritt) und das Wapelbad im Stadtteil Kattenstroth

Die Welle ist ein Sport- und Freizeitgelände mit Außenbereich

Betreiber sind wie beim Hallen- und Nordbad die Bädergesellschaften der Stadtwerke Gütersloh

2013 hatte die Welle 445.000 Besucher.[49]

Die Welle wurde 1992 im Stadtteil Sundern gebaut und 2007/08 für 4 Millionen Euro saniert.[50] Das Wellenbad ist namensgebend

Außerdem gibt es ein Kleinkinderbecken, eine 85 Meter lange Wasserrutsche, ein sogenanntes Erlebnisbecken mit Strömungskanal, einen Whirlpool und ein Bistro

Der Außenbereich ist von Mai bis September geöffnet

Das Sportbecken ist 25 Meter lang und 1,80 Meter tief

Es dient als Trainingsstätte des Gütersloher Schwimmvereins

ein Tecaldarium, ein Dampfbad und eine Erdsauna

Als gastronomische Angebote stehen ein Bistro und die Bäckerei, in der Brot und Pizza gebacken werden, zur Verfügung

Die Stadt verfügt mit dem Klinikum Gütersloh, dem Katholischen St

Elisabeth-Krankenhaus und dem LWL-Klinikum Gütersloh (ehemals Westfälisches Klinikum) über drei

Krankenhäuser.

→ Hauptartikel: Feuerwehr Gütersloh

Brandschutz und Rettungsdienste in der Stadt werden durch die Feuerwehr Gütersloh sichergestellt

Diese besteht aus der Berufsfeuerwehr und fünf ehrenamtlichen Feuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr

Hinzu kommen die beiden Werkfeuerwehren Miele und Mohn Media (Bertelsmann) in der Stadt, die Werkfeuerwehr Pfleiderer und der Defense Fire & Rescue Service der britischen Streitkräfte in Gütersloh

Bei Bedarf werden diese Feuerwehren zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Gütersloh bei Einsätzen im Stadtgebiet hinzugezogen

Täglich zwischen 7.00 und 23.00 Uhr stellt die Ortsgruppe einen Krankenwagen und werktags von 8.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung

ein Krankenwagen und die dazugehörige hauptamtliche Besatzung Ehrenbürger von Gütersloh

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten der Stadt Gütersloh

Andere Persönlichkeiten [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Einige Gütersloher Persönlichkeiten wurden durch Bertelsmann berühmt

Manfred Köhnlechner (1925-2002) war nicht nur Heilpraktiker und Jurist, sondern von 1957 bis 1970 auch Geschäftsführer des Bertelsmann-Konzerns

Gunter Thielen (* 1942) ist seit 1980 Führungskraft im Konzern, Thomas Middelhoff (* 1953 ) war von 1986 bis 2002 für das Medienunternehmen tätig

Liz Mohn (* 1941) lernte in der Gruppe ihren späteren Ehemann Reinhard Mohn kennen

Heute kontrolliert sie 76,9 % des Aktienkapitals des Unternehmens und ist Gründerin und Präsidentin der Deutschen Schlaganfall-Stiftung

Ein weiterer bedeutender Kaufmann in Gütersloh war Carl Miele (1869–1938), der das gleichnamige Familienunternehmen in Herzebrock gründete und 1907 nach Gütersloh verlegte

Johannes Kuhlo (1856–1941) war Gründer des Höheren Posaunenchores Gütersloh ESG

Carl Theodor Hütterott (* 1926) war Musiklehrer an derselben Schule und komponierte unter anderem ein Gütersloher Musical

Klaus Brandner (* 1949) ist Mitglied des Deutschen Bundestages, war bis 2009 Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Geschäftsführer der IG Metall Gütersloh

Oliver Welke (* 1966) absolvierte 1985 die ESG und arbeitete von 1987 bis 1994 für das Westfalen-Blatt in Gütersloh

Heute tritt er als Comedian und Moderator im Fernsehen auf

Der österreichische Maler und Schriftsteller Albert Paris Gütersloh verwendete den Namen der Stadt als Künstlernamen

Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten der Stadt Gütersloh

Verschiedenes und Merkwürdigkeiten [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Wappen des 1987 gegründeten Aramäischen Volksbundes

Die Stephanskirche ist eine von drei syrisch-orthodoxen Kirchen der Stadt

Suryoye in Gütersloh: Rund 10.000 Suryoye (auch Assyrer, Aramäer und Chaldäer genannt) leben in Gütersloh, was die Stadt zu einer, wenn nicht gar zur Suryoye-Hochburg in Deutschland macht (über 13.000 Suryoye leben im Kreis Gütersloh, je nach Quelle ein Achtel mehr)

auf ein Fünftel der Angehörigen dieses Volkes in Deutschland; Stand 2007)

Sie sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Rund 100 Gütersloher Geschäfte und Unternehmen wurden Anfang 2007 von Assyrern/Aramäern geführt

Der internationale aramäische Fernsehsender Suryoyo Sat hat sein Deutschlandstudio in Gütersloh

Auch der assyrische Fernsehsender Assyria TV produziert aus seinem Studio in Gütersloh Fernsehsendungen

Vier aramäisch/assyrische Fußballvereine spielen in den lokalen Ligen: Tur Abdin Gütersloh, Aramaeer Gütersloh, Assyrian Gütersloh und ASC Suryoye Gütersloh

Der Zentralverband der Assyrischen Vereine in Deutschland und europäischen Sektionen (ZAVD) unterhält seine Landesgeschäftsstelle in der Gütersloher Innenstadt, wo er in einer Dauerausstellung über die Migrationsgeschichte und das soziale Engagement der Assyrer in Deutschland informiert und ein Archiv dazu unterhält Themen

Spitzname Gütersloh: Ein in den lokalen Medien häufig verwendetes Synonym für Gütersloh ist „Dalkestadt“

In den katholischen Nachbargemeinden wird die Stadt unter den älteren Bewohnern noch „Nazareth“ oder „Little Nazareth“ genannt

Der Vergleich mit der Heimatstadt Jesu rührt daher, dass die protestantisch geprägten Bewohner Mitte des 19

Jahrhunderts den Ruf einer besonders frommen und fleißigen, recht freudlosen Glaubensauslegung hatten

Der plattdeutsche Name der Stadt, der auch häufig in aktuellen Lokalmedienberichten verwendet wird, lautet „Gütsel“

Aus „Gütsel“ wird im Gütersloher Dialekt „Chütsel“.[51] Unter den jüngeren Güterslohern wird die Stadt auch umgangssprachlich „G-Town“ (wegen des Kennzeichens GT und – angelehnt an „K-Town“ für Kaiserslautern – wegen der in Gütersloh stationierten britischen Soldaten) oder scherzhaft Bertelstown genannt oder “Lülaloh”

.

Gütersloher Fuhrmann: Der Gütersloher Fuhrmann ist ein Wahrzeichen der Stadt

Anders als sein Bielefelder Amtskollege Leineweber (oder Kiepenkerl in Münster) ist er relativ jung

Die Figur wurde 1983 für Zwecke des Stadtmarketings von Hans-Dieter Musch erdacht, der auf die Tradition des Gütersloher Fuhrgewerbes verwies – vor und auch nach dem Bau der Bahnstrecke Köln-Minden übernahmen die örtlichen Fuhrunternehmen den Warentransport in der region, aber auch weit darüber hinaus, fungierten sie auch als kuriere und nachrichtendienste

Die Figur existiert nicht nur in einer von Gerhard Ulrich geschaffenen Zeichnung, sondern wird auch bei Stadtfesten und anderen öffentlichen und privaten Feiern von einem Gütersloher in angemessener Tracht dargestellt, erstmals am 22 Parkhotel

Unter dem Fuhrmann-Logo werden zahlreiche Lebensmittel wie Schinken, Bier, Honig, Wurst und Pralinen, aber auch eine Sahne vermarktet

Gütersloh und Seefahrt: Die Stadt Gütersloh hat, obwohl weit entfernt von der nächsten Küste, mehrere Seefahrtsverbindungen

Der Marineverein Gütersloh, heute Marineverein Adolph Bermpohl, besteht seit 1906

Der Namensgeber Adolph Bermpohl wurde in Gütersloh, Am Alten Kirchplatz 14, geboren und war einer der Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS)

In Gütersloh gibt es drei Shanty-Chöre (Gütersloher Shanty-Chor, Nordwind Shanty-Chor und Die Luttermöwen) und den „Stammtisch Hamburger Jungs von 1993“, eine Vereinigung gebürtiger Hamburger, die auch ein Stück „maritimes Gütersloh“ repräsentieren.

Gütersloh in Musik: „Der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh“ ist ein Country-Hit von Thommie Bayer, der allerdings nur vordergründig etwas mit Gütersloh zu tun hat

Laut dem Dolmetscher erhielt die Stadt die Ehre nur wegen des Reims und des wohlklingenden Namens

Dennoch wird dieses Lied oft von den Fans des FC Gütersloh 2000 im Heidewaldstadion angestimmt und dient auch als Aufhänger für Aktionen gegnerischer Fans

Auch die Band Fury in the Slaughterhouse besingt die Dalkestadt in ihrem am 28

Juli 2006 veröffentlichten Titel „Homesick (… to Gütersloh)“

, spielte auch der Reim bei der Wahl von Gütersloh eine entscheidende Rolle

Auch die Fernsehpuppe Bernd das Brot singt über Gütersloh

Auf seiner CD „Rockt das Brot“ schwärmt der notorisch depressive Konditor in einem Lied für die Einöde der Stadt, die seiner Meinung nach nur noch von den Zuständen im benachbarten Bielefeld übertroffen wird

Meteoriteneinschlag: 1851 war Gütersloh-Kattenstroth Schauplatz eines Meteoriteneinschlags

Am 17

April 1851 traf ein rund 1 kg schwerer Steinmeteorit aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, ein sogenannter gewöhnlicher Chondrit vom Typ H3/H4, die Stadt Gütersloh

Friedrich Wilhelm Stohlmann befasste sich mit der zeitgenössischen Aufklärung des Vorfalls

Der größte Teil des Steins (760 Gramm) befindet sich heute im Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin; weitere Fragmente von 111 bzw

74 Gramm im Natural History Museum in London und im Natural History Museum in Wien

Ein weiterer kleinerer Stein wurde ebenfalls 1852 gefunden.[52] Der HVP: Wenn sich Gütersloher am HVP treffen, meinen sie den zentralen Platz in der Gütersloher Innenstadt, nämlich den Berliner Platz

Die Abkürzung steht für Hertie-Vorplatz

Obwohl das Gebäude seit Jahren nicht mehr von Hertie genutzt wird, ist diese etwas respektlose Bezeichnung noch heute im Umlauf 317 km/h, ein kurzfristiger neuer Weltrekord für Drehstrom-Schienenfahrzeuge

Die Rekordfahrt mit dem vollbesetzten Zug fand wie die vorangegangenen Hochgeschwindigkeitsfahrten unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen statt

Unter anderem wurden alle Bahnhöfe und Brücken bewacht

Zug- und Flugpatenschaften: Seit dem 14

Juli 2004 wird der ICE 1-Triebzug Nr

158 (Zugmaschine 401 056-3 und 401 559-0) der Deutschen Bahn ist mit dem Gütersloher Stadtwappen versehen worden

Weiterhin besteht eine Flugpatenschaft für den Lufthansa Airbus A321-231 D-AISJ, der ebenfalls den Namen „Gütersloh“ trägt

hatte die Fähigkeit, zu Hexentanzplätzen zu fliegen

Nachdem sie aus Trauer über eine unglückliche Liebe gestorben war, wurde sie lange Zeit als Gespenst in der Geisterstunde gesehen.[53] Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges stand zwischen Kökerstraße und Kirchstraße ein Wunderbaum, nach dem dieser Bereich damals „Grüner Baum“ genannt wurde

Es war ein vertrockneter Baum, dessen wundersame Wiederblüte das Ende des Krieges vorhergesagt haben soll.[54] – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Wikinews: Gütersloh – in den Nachrichten – in den Nachrichten

Wikisource: Gütersloh – Quellen und Volltexte – Quellen und Volltexte

Wiktionary: Gütersloh – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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