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by Tratamien Torosace

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Karneval – Fastnacht und die Zeit der Narren – Vivat! Magazin Aktualisiert

Die Wagen, die bis heute häufig in Schiffsform gestaltet sind, gehen auf mittelalterliche Vorstellungen des Narrenschiffs zurück, das ohne Mast, Segel und Kompass seine Insassen ins Verderben fährt. Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende der …

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Jetzt teilen Narrenzeit: Fastnacht, Fasching, Karneval Wissenswertes zur 5

Jahreszeit

Ursprung & Bedeutung Wenige wissen es, aber die Narrenzeit, auch Fastnacht, Fasching oder Mardi Gras genannt, hat ihren Ursprung in christlichen Bräuchen

Seit dem 12

Jahrhundert ist diese Zeit zwischen Dreikönigstag und Aschermittwoch eingegrenzt

Sie hat einerseits die Funktion des Dampfablassens und andererseits die der Abschreckung

Den heiligen vierzig Tagen der Fastenzeit ging eine „Zeit des Fleisches“ voraus, ein Rollenspiel, bei dem man als Narr und Atheist in Lust gefangen lebte

Die Ausgelassenheit dieser närrischen Zeit hatte ihren eigentlichen Hintergrund auch in den früheren strengen Regeln der Fastenzeit, wo Fett, Fleisch und Milchprodukte tabu waren

Diese Verbindung zeigt sich auch im lateinischen Ursprung des Wortes Karneval (»Carne vale«), was übersetzt »Fleisch, Abschied« bedeutet

Zeitlicher Rahmen Im engeren Rahmen umfasst die Narrenzeit sechs Tage, die Fastnacht hießen: beginnend am Donnerstag vor dem Faschingssonntag (Frauenfasten) bis zum Faschingsdienstag (Purpurdienstag)

Die törichten Tage beziehen ihre ganze Bedeutung aus der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt

Obwohl sich die Fastnacht ursprünglich nur auf die Nacht vor Aschermittwoch bezog, wurde sie seit dem 13

Jahrhundert auf diese sechs Tage ausgedehnt

Während die Fastenzeit eine Zeit der Buße und Vorbereitung auf Ostern ist, spielt die Fastnacht vor dem Schwellentag »Aschermittwoch« verrückt

Die Fastnacht bildet damit das spielerische Gegenteil der Fastenzeit mit ihrem Fokus auf Diesseits und Fleischlichkeit

Frauenfastnacht Am Donnerstag vor Rosenmontag beginnt der Straßenkarneval, die Tage des öffentlichen Ausgelassenseins dauern bis Dienstag

Wie kommt die besondere Bedeutung des Donnerstags zustande? Da am Freitag, dem Todestag Christi, nicht so gefeiert werden konnte und am Samstag alles für das Wochenende vorbereitet werden musste, ist dann wieder Sonntag und dann an der eigentlichen Fastnacht, am Dienstag, herrscht reges Treiben auf den Straßen

1824 waren es die Wäscherinnen des heutigen Bonner Vorortes Beuel, die die Abwesenheit der Männer zum Feiern nutzten

Sie waren in Köln unterwegs, denn die Männer sammelten die schmutzige Wäsche ein und brachten die saubere zurück

Der Tag wird auch „schmutziger Donnerstag“ genannt

Mancherorts wird während des Karnevals Wäsche über die Straße gehängt

In der Weiberfastnacht stürmen die Frauen das Rathaus und übernehmen das Regiment

Die Krawatten der Männer, ein Zeichen der Männlichkeit, werden abgeschnitten

Faschingsmontag Faschingsmontag ist eine relativ neue Erfindung; Erst 1823 fand in Köln der erste Rosenmontagszug statt

Davor waren der Dienstag als „Nacht vor Fastenbeginn“ und der Sonntag eher vom Straßenkarneval geprägt

Die Streitwagen, die bis heute oft in Schiffsform gestaltet sind, gehen auf mittelalterliche Vorstellungen vom Narrenschiff zurück, das ohne Mast, Segel oder Kompass seine Insassen aufs Spiel setzt

Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende des Karnevals mancherorts verbrannt

Im Mittelalter überreichte der Papst am 4

Fastensonntag, dem Laetare-Sonntag (= »Freut euch«), als besonderes Ehrenzeichen einem Menschen eine goldene Rose

Die Rose wurde aus Gold gehämmert.

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Fastnacht, Fasching und Karneval. Ein Brauchtumsartikel zu … New

20/02/2022 · Fastnacht, Fasching oder Karneval – so wird die närrische fünfte Jahreszeit auch genannt. Wo, warum und wie Karneval gefeiert wird, erfahren Sie und die Senioren in dieser Geschichte zum Brauchtum. Fastnacht, Fasching und Karneval Die sogenannte fünfte Jahreszeit hat ihren Ursprung im katholischen Brauchtum. Bereits seit dem 12. Jahrhundert ist die …

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Fastnacht, Mardi Gras oder Mardi Gras – so wird die törichte fünfte Jahreszeit auch genannt

Wo, warum und wie Fasching gefeiert wird, erfahren Sie und die Senioren in dieser Brauchtumsgeschichte

Die sogenannte fünfte Jahreszeit hat ihren Ursprung in katholischen Bräuchen

Seit dem 12

Jahrhundert ist die Narrenzeit zwischen Dreikönigstag am 6

Januar und Aschermittwoch begrenzt

Bevor mit Aschermittwoch die vierzigtägige Fastenzeit beginnt, wird vorher ordentlich gefeiert

Die Ausgelassenheit dieser närrischen Zeit hat ihren Hintergrund in den strengen Regeln der Fastenzeit, in der Fett, Fleisch und Alkohol tabu sind

„Karneval“ kommt vom lateinischen „carne vale“, was übersetzt „Fleisch, Abschied“ bedeutet

Der langen Fastenzeit geht eine „Zeit des Fleisches“ voraus: In Rollenspielen wird simuliert, wie es ist, ein Narr und Atheist in Lust zu sein

Am 11.11

Die Faschingssitzung beginnt um 11.11 Uhr, Hauptfasnachtszeit sind jedoch die 6 Tage vor Aschermittwoch

Am Donnerstag beginnt der Karneval mit dem Frauenfasching und dem Kinderfasching

In der Weiberfastnacht stürmen die Frauen das Rathaus und übernehmen das Regiment

Anschließend werden die Krawatten der Männer, ein Zeichen der Männlichkeit, abgeschnitten

Auch am Donnerstag ziehen die Kinder verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Süßigkeiten

„Lüttke, Lüttke Fastenacht, ich habe dich geschlachtet

Hat eine große Wurst gemacht

Gib mir eine, gib mir eine, aber keine ganz kleine

Lass das Messer auf den Schinken sinken

Lass mich nicht so lange da stehen , ich muss noch ein bisschen weiter gehen.”

Am Faschingsmontag und Violetten Dienstag finden die großen Straßenumzüge statt

Der erste Rosenmontagszug in Köln fand allerdings erst 1823 statt

Die noch heute in Schiffsform gebauten Mottowagen gehen auf die mittelalterliche Idee des Narrenschiffs zurück

Ohne Mast, Segel und Kompass sind seine Passagiere dem Untergang geweiht

Die Narren rufen sich „Helau“ und „Alaaf“ zu und werfen Kamele

Es gibt ein Prinzenpaar und Funkemariechen

Nicht nur mit bissigen Reden in der Bütt, sondern auch mit den künstlerisch gestalteten Motto-Wagen werden Politiker und Events des letzten Jahres ins Visier genommen

Doch nicht nur im Rheinland wird Karneval gefeiert, in Süddeutschland heißt die fünfte Jahreszeit Fastnacht, was so viel heißt wie „Abend vor der Fastenzeit“

Bekannt sind auch die „Basler Fastnacht“, die venezianische Fasnacht mit ihren wunderschönen Masken oder die brasilianische Fasnacht mit ihren tollen Tänzern und auch der Mardi Gras in New Orleans Eierlikör

Quelle: Wikipedia.de

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Konstanz – Wikipedia New

Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Seeteil direkt an der Grenze zur Schweiz (Kanton Thurgau).Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen, so dass die Staatsgrenze mitten zwischen einzelnen Häusern und Straßen hindurch, aber auch zum Tägermoos hin entlang des Grenzbaches bzw. Saubaches verläuft.

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig

Weitere Bedeutungen sind unter Konstanz (Begriffsklärung) aufgeführt

NHN Fläche: 54,12 km2 Einwohner: 84.446 (31.12.2020) Bevölkerungsdichte: 1.560 Einwohner pro km2 Postleitzahlen: 78462, 78464, 78465, 78467 Vorwahlen: 07531, 07533 Fahrzeugkennzeichen: KN, STO Gemeindecode: 08 3 35 043 LOCODE: DE KON Stadtstruktur: Altstadt und 14 weitere Ortsteile Adresse von

Stadtverwaltung: Kanzleistraße 15

78462 Konstanz Internet: www.konstanz.de Bürgermeister: Ulrich Burchardt (CDU) Lage der Stadt Konstanz im Landkreis Konstanz

Konstanz (Aussprache[2] [ˈkɔnʃd̥ants], hör?/i,[3] hochdeutsch auch [ˈkɔnstants], alemannisch [ˈkoːʃd̥əts, ˈxoʃd̥əts] und ähnlich[4]) ist die größte Stadt am Bodensee und Kreisstadt der Landkreis Konstanz

Die ehemals freie und zugleich Reichsstadt gehört zur Bundesrepublik Deutschland und liegt an der Schweizer Grenze

Konstanz ist seit dem 1

April 1956 Große Kreisstadt und bildet ein Oberzentrum innerhalb der Region Hochrhein-Bodensee im Landkreis Freiburg im Land Baden-Württemberg

In Konstanz befinden sich zwei Hochschulen, die Universität Konstanz und die Hochschule Konstanz (HTWG)

Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Römerzeit zurück

Im Hintergrund Kreuzlingen

Die Imperia an der Hafeneinfahrt am Bodensee, im Hintergrund die Alpen

Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Teil des Sees direkt an der Grenze zur Schweiz (Kanton Thurgau)

Die schweizerische Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen, sodass die Landesgrenze mitten durch einzelne Häuser und Straßen verläuft, aber auch zum Tägermoos entlang des Grenz- oder Saubachs

Bei gutem Wetter sieht man die Alpen, besonders bei Föhn

Auf der linken (südlichen) Rheinseite liegen die Altstadt und der Stadtteil Paradies; die neueren Stadtteile hingegen liegen auf der rechten (nördlichen) Rheinseite auf der Halbinsel Bodanrück zwischen Untersee und Überlinger See

Die Konstanzer Altstadt und die westlich angrenzenden Stadtteile sind die einzigen Gebiete in Deutschland, die südlich des Seerheins auf der „schweizerischen Seite“ liegen

Dieses Gebiet ist zusammen mit der Kollerinsel bei Brühl eines der beiden linksrheinischen Bundesländer Baden-Württembergs

Das Stadtgebiet hat 34 Kilometer Küstenlinie und 1,31 km² Wasserfläche

Der tiefste Punkt ist der Seespiegel auf 395 m ü

NN (mittlerer Wasserstand), der höchste Punkt auf 570 m ü

NN befindet sich auf dem Rohnhauser Hof in Dettingen

Nachbargemeinden, dh direkt an die Stadt Konstanz angrenzende Gemeinden sind die Gemeinde Reichenau (Festlandgebiete) und Allensbach im Landkreis Konstanz sowie Kreuzlingen, Gottlieben (keine Landesgrenze, die Grenze verläuft mitten im Seerhein), Tägerwilen (Bezirk Tägermoos) im Kanton Thurgau (Schweiz)

Obwohl Meersburg (Bodenseekreis) durch den Bodensee von Konstanz getrennt ist, ist es durch eine 24-Stunden-Autofähre mit einer 15-minütigen Überfahrt mit Konstanz verbunden

Bezirke von Konstanz

Das Stadtgebiet ist in 15 Stadtteile unterteilt

Dabei handelt es sich zum einen um ehemals selbstständige Gemeinden, die nach Konstanz eingemeindet wurden, zum anderen um Ortsteile, deren Namen im Laufe der Entwicklung entstanden sind oder die nach einem besonderen Bezugspunkt benannt wurden

Die 15 Bezirke mit Fläche und Einwohnerzahl:

Auch die Stadtteile von Konstanz haben eine lange Geschichte

Die meisten von ihnen gehörten zum Kloster Reichenau und kamen später zum Oberbefehlshaber Mainau des Deutschen Ordens und mit diesem 1805 nach Baden

Hier gehörten sie zum Amt Konstanz, aus dem 1939 der Bezirk Konstanz hervorging

Nur die Innenstadt (Bezirke Altstadt und Paradies) liegt linksrheinisch, alle anderen Stadtteile liegen rechtsrheinisch der Rhein

Die Veränderungen und Zerstörungen durch den Eisenbahnbau im 19

Jahrhundert und den Einzelhandels- und Straßenbau im 20

Jahrhundert sind teilweise drastisch

Siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Konstanz#Konstanz

Rheintorturm in Konstanz

Marktplatz, zentraler Platz und Teil der Fußgängerzone

Rheingasse in der Niederburg

Der Altstadtbezirk geht nach Einstufung der Stadtverwaltung weit über die historische Altstadt innerhalb der ehemaligen Stadtmauern hinaus und umfasst einen großen Teil dessen, was die Konstanzer als Paradies bezeichnen

Der Stadtteil Altstadt hat damit deutlich mehr Fläche und Einwohner als der ebenfalls linksrheinische Stadtteil Paradies

Konstanz hat im Flachwasserbereich des Bodensees immer wieder Land durch Aufschüttungen gewonnen

Beispiele sind die Marktgemeinde und der ehemalige Fischmarkt im 13

und 14

Jahrhundert.[8] Die Altstadt von Konstanz ist besser erhalten als die vieler anderer Städte in Deutschland, auch weil sie weder im Dreißigjährigen Krieg noch im Zweiten Weltkrieg nennenswert beschädigt wurde

Die Zahl der erhaltenen Gebäude aus dem Mittelalter, als die Stadt blühte, ist groß

Die Niederburg innerhalb der Altstadt ist der älteste Teil

Das Areal erstreckt sich zwischen Münster, Konzilstraße, Seerhein und Unterer Laube, dem ehemaligen Wassergraben

Hier in der Nähe des Münsters siedelten sich die Chorherrengerichte an

Die Niederburg ist Sitz der Narrengesellschaft Niederburg.[9] Heute sind in den verwinkelten Gassen Weinstuben, Buchbindereien, Kunstglaser, andere Handwerker, Behörden, das Dominikanerkloster Zoffingen, das Landgericht, das Notariat, das Konstanzer Theater und die Konstanzer Krankenhauskeller beheimatet

12]

Der Vorort Stadelhofen innerhalb der Altstadt wird von der Bodanstraße, der Schweizer Grenze, dem Bahnhofsviertel und dem Döbeleplatz begrenzt

Die Schweden wurden im Dreißigjährigen Krieg an der Eroberung von Konstanz an der Schwedenschanze gehindert

Mit dem Anschluss Badens an den Deutschen Zollverein wurde Stadelhofen vorübergehend zollfreies Gebiet

Georg Elser, dessen Attentat auf Adolf Hitler scheiterte, wurde auf der Flucht aus der Schwedenschanze festgenommen – eine Büste erinnert an ihn

An der Bodanstrasse entstand das Einkaufszentrum LAGO mit überregionalem Einzugsgebiet (bis weit in die Schweiz hinein).[13] Kreise am rechten Rheinufer [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Petershausen entstand vermutlich zusammen mit dem gleichnamigen Kloster und war ebenfalls eine eigenständige Dorfgemeinde, die bereits 1417 als Vorort in die Stadt Konstanz eingegliedert, im 15

Jahrhundert in die Stadtmauer aufgenommen und von einem Hauptmann verwaltet wurde

Das zugehörige Reichskloster Petershausen wurde 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst.[14] Der Ortsteil Wollmatingen wurde erstmals 724 als „Valamotinga“, 811 als „Walmütingen“ erwähnt

Quelle bearbeiten ]

Der Ortsteil Staad, ein ehemaliges Fischerdorf direkt am See, ist längst über die Autofähre Konstanz-Meersburg mit Meersburg auf der anderen Seite des hier beginnenden Überlinger Sees verbunden

Der Ortsteil Allmannsdorf wurde erstmals 722 als „Alamantiscurt“ erwähnt

Es liegt oberhalb von Staad

Wahrzeichen sind das ehemalige Rathaus an der Mainaustraße, der ehemalige Wasserturm auf der Allmannshöhe (heute Jugendherberge) und die Lorettokapelle auf der Lorettohöhe, die Kreuzkirche wurde vom Bauhaus-Schüler Hermann Blomeier entworfen.[15]

Von August 1947 bis zu seiner Sprengung im Dezember 1961 bestand in der Mainaustraße 252 in Egg ein Barackenlager für ostdeutsche Vertriebene und Flüchtlinge mit dem Ziel, sie in Konstanz zu integrieren.[16] Der Ortsteil Litzelstetten wurde erstmals 839 als „Luzzilonssteti“ erwähnt

Im 14

Jahrhundert wurden die beiden Orte „Oberdorf“ und „Unterdorf“ unterschieden

Der Unterort Dingelsdorf wurde erstmals 947 als „Thingoltesdorf“, Wallhausen dahinter von Konstanz 1187 als „villa Walarhusin“ erwähnt -Ort Dettingen wurde 811 erstmals als „Tettingen“ erwähnt

839 kam der Ort an das Kloster Reichenau

Im 12

Jahrhundert herrschten Reichenauer Ministerialen in der Stadt

Es gab zwei Burgen, Alt-Dettingen und Neu-Dettingen, die spätestens im 14

Jahrhundert aufgegeben wurden

Bis weit ins 18

Jahrhundert hielt Reichenau das Hochgericht über die Stadt

Seit dem 15

Jahrhundert untersteht das Niedergericht dem Mainauer Deutschen Orden

Bezirke von Konstanz

Es gibt vier Bezirke:[17]

Bezirk

Nr

Bezirk Fläche in ha Eingemeindung 6660 Konstanz 3005 Allmannsdorf 01.01.1915 Wollmatingen 01.08.1934 6661 Dettingen 1250 22.04.1975 6662 Dingelsdorf 644 01.01.1975 6663 Litzelstetten 512 111.12.1971 Stadt Konstanz 6664? Tägermoos 154 28

März 1831

Tägermoos gehört mit einer Fläche von 154 Hektar als fünfter Bezirk ebenfalls zu Konstanz, obwohl dieser linksrheinisch und auf schweizerischem Hoheitsgebiet liegt

Ihre Sonderstellung ist in einem Staatsvertrag aus dem Jahr 1831 festgelegt

Die ehemaligen Gemeinden Dettingen (heute Dettingen-Wallhausen), Dingelsdorf und Litzelstetten sind ebenfalls Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils einem Gemeinderat und eine örtliche Verwaltung

Konstanz ist gemäß Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg als Oberzentrum ausgewiesen

Diese übernimmt auch die Aufgaben des Zentralbereichs für die Gemeinden Allensbach und Reichenau

Zudem bestehen Verbindungen zum Kanton Thurgau in der Schweiz

Durch die Lage am Bodensee hat Konstanz ein typisches Bodenseeklima, wodurch es im Winter etwas milder ist als in den meisten Regionen Deutschlands

Im Sommer können hohe Temperaturen und wenig Wind jedoch leicht zu schwülen Bedingungen führen

Da der Bodensee als Wärmespeicher fungiert, gibt es im Winter relativ wenige Frosttage (ca

80), dafür aber oft ausgedehnte Nebel- und Hochnebelschichten, die sich oft tage- oder gar wochenlang nicht auflösen

95 der durchschnittlich 160 bewölkten Tage liegen in den Monaten Oktober bis Februar

Es gibt etwa 30 Tage im Jahr Schnee, hauptsächlich im Januar und Februar

Diese beiden Monate sind mit 0,4 bzw

1,2 °C auch die kältesten

Die wärmsten Monate sind Juli und August mit 18,7 bzw

18,1 °C

Mit 946 mm Niederschlag gehört Konstanz zu den regenreichsten Städten Deutschlands 12 52 15 8 47 9 4 30 5 1 Temperatur in °C, Niederschlag in mm Quelle: weatheronline.de[18] – wetter.de[19]

Monatliche Mitteltemperaturen und Niederschläge für Konstanz (442 m), 2015–2020 Jan

Febr

März Apr

Mai Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temperatur (° C) -0,1 0,0 2.7 6.0 10,0 14,7 16,5 16,0 11.9 8,0 4,2 1,2 Ø 7,6 Temperatur (° C) 2.1 2.9 7.3 11.3 15.1 20.1 22.0 21, 4 16,6 11,7 6,6 3,2 Ø 11,7 11.7 6,6 3,2 Ø 11.7 Ausfällung (mm) 57 38 38 61 99 85 74 89 44 52 47 30 Σ 714 Sonnenschein (H / D) 1,6 2.9 5,1 6,8 6.7 8.7 9.1 8.0 6,5 3.9 2.1 1,7 Ø 5,3 Rainy Days (d) 15.6 10.4 12.2 11.2 14,6 13,4 11.9 13,0 11,2 12,9 13.2 11.9 Σ 151.8 Wassertemperatur (°C) 5 4 6 10 14 18 22 23 21 18 12 7 Ø 13,4 Luftfeuchtigkeit ( % ) 84 80 75 72 73 74 74 77 81 85 86 85 Ø 78,8 T

z

Schmelzpunkt e

rechts a

T

und

r 4,3 −0,1 5,8 0,0 11,8 2,7 16,7 6,0 20,1 10,0 25,5 14,7 27,5 16,5 26,7 16,0 21,3 11,9 15,4 8,0 9,1 4,2 5,4 1,2 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez N.i

e

d.h

e

rechts H

l

A

g 57 38 38 61 99 85 74 89 44 52 47 30 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Quelle: weatheronline.de[18] – wetter.de[19] weatheronline.de– wetter.de

Auch in Konstanz verändert sich das Klima aufgrund der globalen Erwärmung rasant

Aufzeichnungen der privaten Wetterstation in Kressbronn zeigen, dass die Temperatur in den Jahren 2007-2014 im Vergleich zum Messzeitraum 1981-2010 um 0,5 °C gestiegen ist und die Anzahl der Sonnenstunden sogar um fast 360 auf 2061 Stunden pro Jahr zugenommen hat ( WeatherOnline verzeichnet jedoch nur einen Anstieg von etwa 110 Stunden)

Damit ist Konstanz eine der sonnigsten Städte Deutschlands.

Allegorie Constantia im Hotel Barbarossa in Konstanz

Historische Schreibweisen für Konstanz [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Konstanz wurde im Laufe der Jahre sehr unterschiedlich benannt

Ulrich Büttner und Egon Schwär haben diese Vielzahl heute nicht mehr gebräuchlicher Bezeichnungen zusammengestellt:[20]

“Chostanze (1251), Chostentz (1341), Constancia (762), Constantia (912), Constantiae (980), Constantie (762), Constantiensi (1159), Constantiensis (1286), Costencz (1483), Constanz (1579) , Costentz (1300), Costentz (1341), Costenz (1291), Costenze (1283), Costintz (1312), Costintze (1319), Costinze (1251), Konstanz (1274), Kostenz (1290), Kostenz (1336) , Kostenze (1279), Kostenze (1327), Kostinze (1272), Kostnitz (1353).“ – Unterschiedliche Schreibweisen für Konstanz zwischen den Jahren 762 und 1579: Quelle: Ulrich Büttner, Egon Schwär 2014

Römische Turmgründung auf dem Münsterplatz in Konstanz Bereits Ende des 2

Jahrhunderts v

Chr

siedelten Kelten, vermutlich aus dem Stamm der Helvetier Gebiet der heutigen Niederburg

Unter Kaiser Augustus wurde das Bodenseegebiet kurz vor der Jahrhundertwende vom Römischen Reich erobert und gehörte fortan zur Provinz Raetien

Das keltische Oppidum wurde zerstört

Wenig später entwickelte sich im Bereich des Domberges eine kleine Siedlung, auch wenn die kaiserlichen Truppen unter Claudius zunächst abgezogen wurden

Auch nördlich des Rheins im heutigen Stadtgebiet gibt es einige Hinweise auf eine römische Besiedlung

Der Name des Dorfes auf dem Dom Hügel ist nicht sicher bekannt, jedoch wird in der geographischen Hyphegese des Claudius Ptolemäus (um 160 n

Chr.) eine Siedlung namens Drusomagus erwähnt (Ptolem

Geogr

2,12,3), die eine Forschungsgruppe identifizierte 2010 als heutiges Konstanz gegründet.[21] Die ersten Steinbauten entstanden hier im 2

Jahrhundert, im 3

Jahrhundert wurde die Siedlung zweimal befestigt

Um das Jahr 300 gab es einen Wendepunkt in der Stadtgeschichte: In der Spätantike, nachdem die Römer das Dekumatland aufgegeben hatten, war Konstanz Standort einer linksrheinischen Grenzbefestigung (siehe Donau-Iller-Rhein- Zitronen)

Auf dem Münsterplatz werden seit 2003 Spuren einer mächtigen spätrömischen Befestigungsanlage, der Burg Constantia, mit einer Mauer und einem achteckigen Zwischenturm aus dem 4

Jahrhundert ausgegraben (im Rahmen einer Führung) unter die Erde gegangen

Dieses spätrömische Steinkastell von Constantia diente vor allem der Verteidigung gegen plündernde Alemannen und der Kontrolle des Rheinübergangs.[22] Offenbar blühte die zivile Siedlung unter dem Schutz dieser Militäranlage – wie so oft – auf

Constantia scheint dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt zu haben

Ungewöhnlich groß für die damalige Zeit sind die römischen Bäder unweit der Festung, die ebenfalls aus dem 4

Jahrhundert stammen.

Auch der Name der spätantiken Anlage zeugt von ihrer Bedeutung, denn der Ort, der im Zuge der diokletianischen Reichsreform 297 n

Chr

zur neu gebildeten Provinz Raetia prima gehörte, wurde nach einem römischen Kaiser benannt

Zum einen kommt Constantius I

in Frage, der um das Jahr 300 Siege über die Alemannen errang und die Grenzen des Römischen Reiches an Rhein und Donau erneut sicherte

Da das spätrömische Kastell Tasgetium unweit von Konstanz beim heutigen Stein am Rhein durch eine Bauinschrift zwischen 293 und 305 datiert werden kann, spricht vieles dafür, dass auch Constantia um diese Zeit entstand.[23] Anderen Forschern zufolge trägt Konstanz jedoch den Namen seines Enkels, Kaiser Constantius II., der 354 und 355 auch gegen die Alemannen am Rhein und in Raetien kämpfte[24] und sich wahrscheinlich auch in Konstanz aufgehalten hat, was vielleicht erwähnt wurde Aus diesem Grund wurde es nach ihm benannt

Es wird angenommen, dass Kaiser Gratian Constantia im Jahr 378 besuchte, als er entlang des Südufers des Bodensees nach Osten zog

Laut der um 420 verfassten Notitia dignitatum, einem spätantiken Truppenverzeichnis, unterstanden die in Konstanz und Bregenz stationierten römischen Truppen einem praefectus numeri Barcariorum (Not

Dig

occ

35, 32).[25] Die erste bekannte Erwähnung des Ortsnamens Constantia stammt aus der Zeit um 525 und findet sich im lateinischen Reiseführer der romanisierten ostgotischen Anaridenherrschaft des Odoaker.[26] Nach seinem Tod im Jahr 493 erlangte das ostgotische Königreich bis 536 die Kontrolle über Raetia prima,[27] das in dieser Zeit weiterhin von Ravenna aus regiert wurde

537 musste der Ostgotenkönig Witichis das Gebiet an den Frankenkönig Theudebert I

als Gegenleistung für dessen Unterstützung gegen das Oströmische Reich abtreten (Gotischer Krieg (535-554))

Konstanz wurde damit Teil des merowingischen Reiches.[28] Vermutlich um 585 zog Bischof Maximus aus dem in der Völkerwanderungszeit etwas bedrängten Vindonissa (heute Windisch) in das behütetere Konstanz und wurde Stadtherr

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Vermutlich entstand in dieser Zeit der erste Vorgängerbau des heutigen Münsters, teilweise auf den Fundamenten der spätantiken Festung

In der Folge wurde die Stadt mehrfach nach Süden erweitert und auch der Hafen mehrfach verlegt

Konstanz war Zentrum des Leinenhandels (“Tela di Costanza”).[29] Konrad von Konstanz, auch Konrad I

von Altdorf (* um 900; † 26

November 975) war von 934 bis 975 Bischof im Bistum Konstanz und wird seit 1123 als römisch-katholischer Heiliger verehrt

Aufenthalte in Rom bestimmten ihn die städtebauliche Topographie von Konstanz an die Roms anzupassen

Unter dem Einfluss der patriarchalischen Basiliken in Rom ließ Konrad beispielsweise eine Paulskirche bauen, analog zu San Paolo fuori le mura

In unmittelbarer Nähe wurde die Kirche St

Johannes errichtet, die San Giovanni in Laterano entspricht

Er ließ auch die Laurentiuskirche (spätere Ratskapelle St

Lorenz; heute nicht mehr vorhanden) vor der Stadt erneuern

Unter dem Eindruck seiner Jerusalem-Wallfahrten ließ er daraufhin die Mauritius-Rotunde als Nachbau der Grabeskirche errichten, die nun als regionaler Wallfahrtsort diente

Für diese direkt am Chor der Domkirche gelegene Kapelle errichtete er eine Zwölf-Chorherrengemeinschaft, die neben dem Konstanzer Münster und der seines Vorgängers Solomon III

die dritte Chorherrengemeinschaft war

Die Klostergründung an der St.-Stephans-Kirche bestand jedoch nur von kurzer Dauer.

1192 und 1213 erkämpften sich die zunehmend autonomen Bürger der Stadt eine eigenständige Position, unabhängig vom bisherigen Stadtherrn – dem Bischof – und erhielten schließlich – so manche Historiker – den Status einer freien Stadt oder Reichsstadt

Eine Reichsstadt zeichnet sich durch ihre Reichsunmittelbarkeit aus, was konkret bedeutet, dass sie Steuern nicht an den jeweiligen Landesherrn, sondern alle Steuern direkt an den Kaiser, also das Reich, zahlen musste

Da die Stadt Konstanz ihre Abgaben nachweislich zur Hälfte an den Kaiser und zur Hälfte an den Bischof abführte[30], kann sie möglicherweise nicht dem reinen Typus einer freistädtischen oder reichsstädtischen bischöflichen Silbermünze zugeordnet werden

Innerhalb der runden Perle und des runden Perlrandes war die Büste eines Bischofs mit Mitra und Stola dargestellt, der einen Bischofsstab und ein Lilienzepter hielt

Es war einseitig geprägt mit einem Durchmesser von 21 mm und einem Gewicht von 0,56 g.[31] 1295 erwarb Konstanz das Münzrecht und prägte den sogenannten Ewigen Pfennig, der nicht mehr der jährlichen Münzrechnung unterlag.[32] Am 24

Mai 1312 schlossen sich die vier Städte Zürich, Konstanz, Schaffhausen und St

Gallen zu einem Städtebund zusammen.[33] Auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht errichtete die Stadt 1388 am Hafen ein Kaufhaus als Warenlager und Umschlagplatz, das heutige Ratsgebäude

Mit der Öffnung des Gotthardpasses verlagerten sich die Handelsströme zunehmend auf die Route via Zürich–Basel, sodass die Entwicklung der Stadt im Spätmittelalter stagnierte

Dadurch blieb die gotische Bausubstanz der Stadt von späteren Umbauten weitgehend verschont

Wichtigster Handels- und Exportartikel war gebleichtes Rohleinen, das weithin unter dem Namen Konstanzer Leinen (tela di Costanza) bekannt war

Konstanzer Konzil [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Schnetztor in der Altstadt

Das Konstanzer Konzil fand von 1414 bis 1418 statt

Das Konzilsgebäude, in dem nur das Konklave zur Papstwahl stattfand, steht noch heute am Ufer des Bodensees, direkt neben dem Hafen und Bahnhof von Konstanz

Der eigentliche Versammlungsraum war der bischöfliche Dom, das heutige Münster

Die Wahl Martins V

am 11

November 1417 war die einzige Papstwahl nördlich der Alpen

Gleichzeitig endete hier das abendländische Schisma von 1378 mit der Absetzung der Gegenpäpste und der Hinrichtung des böhmischen Reformators Jan Hus.[34] Rom wurde als Sitz des Papstes bestätigt und errichtet

1417 erhielt der Burggraf von Nürnberg die Mark Brandenburg als Lehen von König Sigismund auf dem Obermarkt.[29] Jan Hus wurde im Rundturm des dem Meer zugewandten Inselklosters (heute Inselhotel auf der Dominikanerinsel)[35] und später im Schloss des Bischofs von Konstanz in Gottlieben gefangen gehalten

Am 6

Juli 1415 wurde der Reformator anlässlich des Konzils als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt und seine Asche im Rhein verstreut

Der Prozess fand im Konstanzer Dom statt

Hus wurde keine Gelegenheit gegeben, sich im Detail zu den Vorwürfen zu äußern

König Sigismunds Geleitversprechen wurde gebrochen

Die Hinrichtung wurde von den weltlichen Mächten nach einem letzten Antrag des königlichen Gesandten auf Widerruf durchgeführt

Das Hus-Denkmal auf der Laube in Konstanz gegenüber der lutherischen Kirche wurde von Adéla Kacabová entworfen

Sie wurde 2015 aufgestellt und eingeweiht

Sie ist ein Geschenk der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche an die Stadt Konstanz

Das drei Meter hohe Steinmonument hat auf seinem Sockel die Jahreszahl 1415 eingraviert und zeigt in der Mitte lodernde Flammen

Der Kopf des Denkmals ist ein symbolischer Kelch als Symbol für Wahrheit und Versöhnung

Die Silhouette des Denkmals erinnert an die Schachfigur Turm, die Gerechtigkeit und Wahrheit symbolisiert.[36]

Daran erinnert ein schwarzer Findling mit der goldenen Inschrift Johannes Hus an der mutmaßlichen mittelalterlichen Hinrichtungsstätte (in der heute nach ihr benannten Straße Zum Hussenstein, am Brühl, westlich der Altstadt, nahe der Schweizer Grenze)

Der als Hussenstein bekannte Findling erinnert auch an Hieronymus von Prag, der ebenfalls am 30

Mai 1416 auf dem Konstanzer Konzil hingerichtet wurde

Deshalb ist auf der anderen Seite des Steins Hieronymus von Prag eingraviert Die nach Hus benannte Hussenstraße beim Schnetztor mit Dokumenten zu Hus und der Hussitenbewegung galt zu Beginn des Konstanzer Konzils lange als einer der Aufenthaltsorte von Jan Hus und wurde 1923 vom Prager Museumsverein zum Gedenken an den Reformator eingerichtet

Auch der Name des Jan-Hus-Hauses erinnert an die reformatorischen Thesen von Jan Hus und sein Schicksal in Konstanz

Im 13

Jahrhundert hieß die Stadt nicht mehr nur Constantia, sondern teilweise auch Costanze und Kostinz

Aus letzterem wurde im 15

Jahrhundert aufgrund eines Lesefehlers der Name Costnitz, wodurch das Konzil von Konstanz in der Literatur oft als Konzil von Costnitz bezeichnet wird.[37][38] Ab 1895 gab es in Berlin-Wilmersdorf eine Kostnitzer Straße, bevor sie 1908 in Konstanzer Straße umbenannt wurde.[39] Auf Tschechisch heißt der Ort noch Kostnice.[38] Konstanz hätte sich im 15

Jahrhundert gerne der Eidgenossenschaft angeschlossen, aber die Landstädte der heutigen Schweiz ließen dies nicht zu, weil sie eine Dominanz der Städte befürchteten

Wenn Konstanz damals Bundesstadt geworden wäre, wäre es statt Frauenfeld wahrscheinlich die Hauptstadt des Thurgaus, seines natürlichen südlichen Hinterlandes

Eine kuriose Folge davon ist die einzigartige Tatsache, dass der Konstanzer Stadtteil Tägermoos auf Schweizer Staatsgebiet liegt, was zuletzt 1831 vertraglich festgehalten wurde

Konstanz trat daraufhin schweren Herzens dem Schwäbischen Bund bei

1529 gehörte die Stadt den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) auf dem Speyerer Reichstag

Ihre Staatsbürgerschaft verlangte die ungehinderte Verbreitung des evangelischen Glaubens

1527 wurde Konstanz unter Ambrosius Blarer und Johannes Zwick reformiert und trat anschließend dem Schmalkaldischen Bund bei

Die Bischöfe von Konstanz zogen auf die Meersburg in Meersburg

Konstanz fällt an Österreich [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Friedrich Pecht : Übergabe der Stadt an das Haus Österreich – Auswanderung der Reformierten (1548)

Altstadt, im Hintergrund der etwa halb so große Teil des Paradieses Matthäus Merian: Konstanz von Osten, 1633

Im Vordergrund der heutige Teil der Stadt, im Hintergrund der etwa halb so große Teil

Kaiser Karl V

begann 1546 einen Krieg gegen die Protestanten, den er 1547 gewann

Konstanz wollte die Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg nicht hinnehmen, verhandelte aber bis 1548 für seine Reichs- und Religionsfreiheit

Am 6

August 1548 verhängte der Kaiser in einer in Augsburg gedruckten und ausgestellten Urkunde die Reichsacht gegen Konstanz als gesetzlose Stadt

Spanische Truppen versuchten Konstanz einzunehmen, kamen aber nur bis Petershausen

Am 6

August 1548 wehrten die Konstanzer vor dem Rheintor erfolgreich die spanischen Truppen Kaiser Karls V

ab

Nach der Belagerung durch die Österreicher wenige Wochen später kapitulierte Konstanz am 13

September 1548 und fiel damit an Österreich

Sie verlor ihren Status als Freie Stadt.[40]

1439 starben in Konstanz mehr als 4000 Menschen an einer Krankheit.[41] Die Pestepidemien des 16

Jahrhunderts im Bodenseeraum betrafen auch Konstanz in den Jahren 1518, 1519, 1529 und 1541/1542

Margarete Blarer pflegte im Krankenhaus auf der Dominikanerinsel Pestkranke und starb 1541 selbst an der Pest.[42] In den Jahren 1611/1612 starb ein Drittel der Konstanzer Bevölkerung an der Pest.[43] Österreichische Zeit (1548–1806) [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Abriss der Rheinbrücke auf Befehl des französischen Generals Haitrail, 1799

Als nach der Entdeckung Amerikas der transalpine Handel, dem die Stadt ihren Reichtum verdankte, langsam an Bedeutung verlor, weil sich die internationalen Handelswege verlagerten, wirkte sich dies auch aus Konstanz wurde 1548 durch ein Geschenk Kaiser Karls V

an seinen Bruder Ferdinand[44] kapituliert und in Habsburg Oberösterreich eingegliedert und im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert

Es verlor seine Bedeutung und wurde ein österreichisches Landstädtchen

Die Fürstbischöfe behielten jedoch Meersburg als Residenzstadt bei.[45][46][47]

Bis 1806 gehörte Konstanz zu Vorderösterreich

Die Stadt diente den Habsburgern als Bollwerk gegen eine weitere Nordausdehnung der Eidgenossenschaft

Um das römisch-katholische Bewusstsein zu stärken, wurde 1604 gegen den Widerstand in der Stadt mit einer päpstlichen Bulle ein Jesuitenkolleg gegründet

Dieses Gymnasium, das von 1746 bis 1750 auch Franz Anton Mesmer besuchte, besteht noch heute als humanistisches Heinrich-Suso-Gymnasium

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Konstanz 1633 von den Schweden belagert, der Hauptort jedoch nicht eingenommen (siehe Seekrieg am Bodensee 1632-1648)

Zur Erinnerung an den festgefahrenen Vormarsch der Schweden ist im Bodensee neben der Brücke vom Festland nach Mainau das „Schwedenkreuz“ auf einem schwedischen Kanonenrohr zu sehen

Um das wirtschaftlich angeschlagene Konstanz zu fördern, siedelte Kaiser Joseph II

1785 emigrierte Revolutionäre aus dem kalvinistischen Genf an

Unter ihnen war Jacques-Louis Macaire de L’Or (1740-1824) und seine Familie

Neben der ersten Bank der Stadt errichtete er in dem säkularisierten Kloster auf der Dominikanerinsel eine Indigofarbenfabrik.[48] Damit legte er den Grundstein für den wichtigsten Industriezweig in Konstanz im 19

und 20

Jahrhundert[49]

Im Zuge des Ersten Koalitionskrieges besetzten französische Revolutionstruppen unter General Jean-Victor Moreau (1763–1813) 1796 für zwei Monate Konstanz.[50] Im Zweiten und Dritten Koalitionskrieg eroberten französische Truppen 1799 bzw

1805 Konstanz zurück.[51] Infolge der wiederholten Besetzungen der Stadt verarmte Konstanz und die Einwohnerzahl ging zurück

Dies geschah weniger aufgrund direkter Kampfhandlungen als vielmehr aufgrund der hohen Kosten für die Unterbringung, Ausrüstung und Verpflegung von französischen und österreichischen Soldaten im Wechsel.[52] Badische Zeit (1806–1952) [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Plan von Konstanz mit Befestigungsanlagen, 1807

Großherzogtum Baden [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Marktstätte 16: Erinnerung an die Bodenseeflut 1817

1806 wurde Konstanz in das neu gegründete Großherzogtum Baden eingegliedert und Hauptstadt der vom See her belagerten Seenplatte Bayern.[53] Die Angriffe und die Belagerung wurden von Hauptmann Bernhard Riedmiller aus Bludenz geführt

Diese Umfrage brach jedoch im Juli desselben Jahres erneut zusammen.[54] 1816 kam es in Konstanz und im Bodenseegebiet zu einer Hungersnot

1817 wurden das Tägermoos, die Briel, die Gemarkung Paradies und mehr als die Hälfte der Marktgemeinde von der Bodenseeflut überschwemmt.[55]

Am 28

März 1831 schlossen das Großherzogtum Baden und der Kanton Thurgau einen Vertrag über die Grenzkorrektur im Tägermoos, so dass es seitdem (wieder) ein Stadtteil der Stadt Konstanz ist.[56] In der Badischen Revolution startete die Hecker-Kampagne mit einer gemäßigten Antwort aus Konstanz

Am 12

April 1848 soll die Deutsche Republik ausgerufen worden sein, was jedoch in keiner der drei Konstanzer Zeitungen erwähnt wird, die über die entsprechende Staatsbahnrede berichteten

Zusammen mit der 1862 in Baden verkündeten Gewerbefreiheit löste dies einen wirtschaftlichen Aufschwung aus, die Bevölkerung wuchs rasant und die mittelalterliche Stadtmauer wurde größtenteils abgerissen

Die Gräben wurden mit dem Schutt verfüllt und der Stadtpark – Stadtgarten genannt – zum See hin mit Aushubmaterial aus dem erweiterten Hafenbecken aufgefüllt

Modernisierungsmaßnahmen wurden zwischen 1866 und 1877 durch den Konstanzer Bürgermeister Max Stromeyer initiiert und durchgeführt, zum Beispiel der Bau der Seestraße, des Hafens, der Eisenbahnverbindung in die Schweiz und die Schulreform als Wiederaufbau), am Schnetztor und seitdem es wurde 2008 auch entlang der neu angelegten Schlachttorgasse freigelegt

Am Rheinufer nahe der Rheinbrücke steht der Rheintorturm (siehe Bild) und auf Höhe der Unteren Laube der Pulverturm – in der südwestlichen Ecke der Stadt blieb das Schnetztor erhalten Das Thurgauer Hinterland wurde stark eingeschränkt

Konstanzer Pendler kamen nicht mehr nach Kreuzlingen, Thurgauer Bauern gingen nicht mehr auf die Konstanzer Wochenmärkte und der Schmuggel begann

Damit endete der Aufschwung der Gründerzeit

Am 5

und 6

August 1914 strandeten rund 6.000 Italiener in Konstanz

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der Neutralitätserklärung Italiens am 2

August 1914 wollten sie von Deutschland über die Schweiz nach Italien zurückkehren

Die Schweiz öffnete daraufhin die Grenze für Bahnreisen nach Italien.[57] Ab März 1915 wurden rund 180.000 schwerverletzte Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs zwischen Konstanz und Lyon ausgetauscht.[58][59][60] Nach dem Ersten Weltkrieg litt auch die Konstanzer Bevölkerung unter der Inflation, einer der radikalsten Geldentwertungen, die in der Hyperinflation von 1923 ihren Höhepunkt erreichte

→ Hauptartikel: Konstanzer Notgeld

Zeit des Nationalsozialismus [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1935 wurde Konstanz ein kreisfreier Kreis im Sinne der Gemeindeordnung und vier Jahre später durch Ausgliederung aus dem Kreis Konstanz eine eigenständige Stadt

Die Stadt blieb jedoch Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Konstanz

Mit dem Beschluss des Deutschen Reichstags zum Ermächtigungsgesetz vom 24

März 1933 wurden Juden aus dem öffentlichen Dienst, Vereinen und Beruf ausgeschlossen

Schon 1933 hinderten SA-Männer Besucher daran, jüdische Geschäfte und Praxen zu betreten

Schilder an Bänken, Geschäften, Gasthäusern und am Freibad Horn schlossen Juden von der Benutzung und dem Besuch aus

Die systematische Verfolgung der Juden begann 1935 mit den Nürnberger Gesetzen

In der Folge verkauften Juden ihre Wohn- und Geschäftshäuser unter Wert und wanderten aus

Ab 1938 waren “Arisierungsverkäufe” nur noch mit staatlicher Genehmigung möglich; nach der Deportation 1940 wurde der Besitz anschließend enteignet und versteigert.[61]

Es wurde eine Reichsflugsteuer von 25 % erhoben

Beim ersten Brandanschlag auf die Konstanzer Synagoge 1936 wurde das Gebäude von der Freiwilligen Feuerwehr gerettet

Die beschädigten sieben Torarollen wurden auf dem Jüdischen Friedhof beigesetzt.[62] In der Nacht der Scherben 1938 wurde die Konstanzer Synagoge von Angehörigen der Allgemeinen SS, Sektion XIX Konstanz, unter SS-Oberführer Walter Stein in Brand gesteckt

Die Feuerwehr durfte den Brand diesmal nicht bekämpfen

Vielmehr wurde versucht, die Dachluken der Synagoge zu öffnen, um dem Feuer eine bessere Zugkraft zu geben

Die Synagoge wurde daraufhin von der SS-Verfügungstruppe III./SS-Standarte Germania aus Radolfzell gesprengt.[63] 16 männliche Juden wurden in das KZ Dachau gebracht

Ab 1938 wurde eine jüdische Vermögenssteuer erhoben.[64] Bis 1939 gelang einigen Konstanzer Familien die Flucht in die Schweiz, nach Palästina, England, in die USA, nach Argentinien und in asiatische Länder

Die Schweizer Bodenseekantone schotteten sich ab.[65] 1933 lebten 433 Juden in Konstanz, 1940 waren es 120

112 von ihnen wurden ins südfranzösische Camp de Gurs gebracht.[62] Am Abend des 8

November 1939 wurde Georg Elser bei einem Fluchtversuch in die Schweiz in Konstanz festgenommen

Elser hatte zuvor eine Bombe in München platziert, um Adolf Hitler zu töten, aber Hitler entkam dem Attentat durch Zufall

Am Saubach versuchten Juden, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und deutsche Deserteure zu fliehen

Die Flucht durch einen Sprung über den Saubach war bis 1938 möglich.[66] Flüchtlinge, die es bis in den Thurgau geschafft hatten, wurden nach Deutschland ausgeliefert[67]

Ab Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war der Grenzbachweg gesperrt

Von Schweizer Seite wurde ab Ende 1939 ein Grenzzaun vom Kreuzlinger Zoll bis zum Übergang Wiesenstraße und von der Bahnlinie bis zum See errichtet, um Flüchtlinge fernzuhalten

Ab Ende 1939 errichtete die deutsche Seite vom Emmishofer Zoll bis zur Mündung des Saubachs in den Seerhein einen drei Meter hohen Zaun, um den Informationsfluss über die Schweiz nach Frankreich zu unterbrechen

Nun mussten die offiziellen Grenzübergänge genutzt werden

Am 10

Mai 1940, dem Tag des deutschen Einmarsches in die Niederlande, Belgien und Luxemburg, wurde die Grenze zur Schweiz und auch zum Tägermoos geschlossen

Die Gemüsebauern aus Paradise durften ihre Felder im Tägermoos nicht mehr bewirtschaften.[68][69]

Am 22

Oktober 1940 wurden 110 Juden aus Konstanz in das südfranzösische Camp de Gurs deportiert, die letzten acht zwischen 1941 und 1944 nach Riga, Izbica und Theresienstadt.[70] Die meisten von ihnen wurden in den Lagern ermordet

Während des Zweiten Weltkriegs blieb Konstanz, obwohl auch Industriestandort, im Gegensatz zu anderen Bodenseestädten wie Friedrichshafen von alliierten Bombenangriffen verschont

Im sogenannten “Bomber’s Baedeker” wird die Konstanzer Industrie – abgesehen von wenigen aufgeführten Ausnahmen – als “unbedeutend” bezeichnet.[71] Auch die Schweiz hatte vom 7

November 1940 bis zum 12

September 1944 eine Verdunkelungspflicht angeordnet

Die dortige Verdunkelung wurde wegen der Gefahr versehentlicher Angriffe auf Schweizer Städte am 12

September 1944 vom Bundesrat aufgehoben

Dies war laut alliierten Mitteilungen auch die Folge der irrtümlichen Bombardierung von Schaffhausen am 1

April 1944

In der Folge wurde die Verdunkelung der linksrheinischen Konstanzer Altstadt von deutscher Seite aufgehoben

Damit wurde die nicht offensichtliche Grenzlinie zwischen der Konstanzer Altstadt und Kreuzlingen weiter verwischt

Nun setzte sich die Schweizer Regierung vehement dafür ein, die deutsche Stadt zu verschonen

Die rechtsrheinischen Stadtteile, die durch den Seerhein klar von Schweizer Gebieten getrennt sind, wurden weiterhin verdunkelt, aber trotz Firmen wie Degussa und Stromeyer nicht angegriffen.[72]

Die Soldaten starben im Zweiten Weltkrieg: 1.701 aus Konstanz, 21 aus Litzelstetten, 24 aus Dingelsdorf und 33 aus Dettingen-Wallhausen, 370 gelten als vermisst

Es gab auch Kriegsgefangene und Krüppel[73]

Französische Besatzungszone [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Konstanz wurde am 26

April 1945 fast kampflos eingenommen

Auf die letzten Reste der in die Schweiz internierten deutschen Garnison wurden nur wenige Maschinengewehrschüsse abgefeuert, die jedoch keinen Schaden anrichteten

In die Stadt einströmende SS-Verbände wurden per Schiff über den Hafen nach Bregenz verschifft

Die kampflose Besetzung geht auf Verhandlungen zurück, die in der Nacht zum 25

April 1945 auf Schweizer Gebiet im Trompeterschlössle im Tägermoos zwischen den Gesandten, dem NS-Bürgermeister Leopold Mager (1895-1966),[74] Stadtrat Franz Knapp stattfanden [75] und Polizeipräsident Petersen aus Konstanz sowie französische und schweizerische Beamte, insbesondere Otto Raggenbass.[76] Die 5

französische Panzerdivision der 1

französischen Armee erreichte Konstanz über Radolfzell und Allensbach und fuhr von der Spanierstraße über die Alte Rheinbrücke zur Marktstätte

Zu ihrem eigenen Schutz nahmen die französischen Besatzer am 6

Mai 1945 in der Klosterkaserne an der Rheinbrücke 400 Mann aus Konstanz als Geiseln.[77] Der Schulunterricht wurde für mehrere Monate ausgesetzt

Soldaten gaben Kindern Schokolade und Kekse.[78] Ab November 1945 standen wieder Fähren zur Verfügung und ab Juni 1946 verkehrte wieder der Omnibus „Roter Arnold“ zwischen Konstanz Bahnhof und Konstanz-Staad

Diese Verbindung wurde für Hamsterfahrten über den See genutzt.[79] In der Nachkriegszeit gehörte Konstanz zunächst zum Land Südbaden innerhalb der französischen Besatzungszone

In drei Kasernen – der Klosterkaserne direkt an der Rheinbrücke, der Jägerkaserne und der Chérisy-Kaserne – waren französische Truppen stationiert

Am 18

Juli 1978 wurde die letzte französische Einheit übernommen

Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1952 wurde Konstanz durch die Vereinigung von Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern eine Stadt im neuen Bundesland Baden-Württemberg

Fortan gehörte es zum Regierungsbezirk Südbaden

1953 wurde sie auf eigenen Wunsch wieder in den Landkreis Konstanz eingegliedert und mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1

April 1956 per Gesetz zur Großen Kreisstadt erklärt

Die Gründung der Universität im Jahr 1966 leitete einen neuen Aufschwung in der Stadt ein, der im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland zu Beginn des 21

Jahrhunderts bis heute anhält

Die Anwesenheit zahlreicher Studenten und Wissenschaftler hat die Stadt spürbar verändert

Bei der Kreisreform 1973 wurde Konstanz Mittelpunkt des erweiterten Landkreises Konstanz, der auch dem neuen Landschaftsverband Hochrhein-Bodensee zugeordnet wurde

1978 fanden die ersten Heimattage Baden-Württembergs in Konstanz statt

2015 wurde Konstanz von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa der Ehrentitel „Europäische Stadt der Reformation“ verliehen.[80] Die Eingemeindungen mit Einwohnerzahl zum jeweiligen Gründungszeitpunkt:

Datum Gemeinde Einwohnerzahl 01.01.1915 Allmannsdorf (mit Egg, Hard, Hinterhausen, Sierenmoos, Sonnenbühl und Staad) Ca

1600 01.08.1934 Wollmatingen (mit Fürstenberg und heutigem Industriegebiet) ca

3600 01.12.1971 Litzelstetten [81] 1970: 1794 01.01.1975 Dingelsdorf[82] (mit Oberdorf) 1970: 1061 22.04.1975 Dettingen[82] (mit Wallhausen) 1970: 2464

Bevölkerungsentwicklung von Konstanz

Oben von 1413 bis 2016

Unten ein Ausschnitt von 1871

Konstanz hatte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit nur wenige tausend Einwohner

Allein während des Konzils von 1414–1418 lebten schätzungsweise 10.000–40.000 Menschen in der Stadt

Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Epidemien und Hungersnöte immer wieder zurück

Pestepidemien 1348 und 1518 und eine Hungersnot 1513 forderten zahlreiche Todesopfer

Erst mit Beginn der Industrialisierung im 19

Jahrhundert wuchs die Bevölkerung sehr schnell

1806 lebten nur 4.400 Menschen in der Stadt, 1900 waren es bereits 21.000

Bis 1950 hatte sich diese Zahl auf 42.000 verdoppelt

Mehrere Eingemeindungen Anfang und Mitte der 1970er Jahre brachten einen Zuwachs von rund 10.000 Personen auf 70.000 Einwohner im Jahr 1975

Am 30

Juni 2005 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Konstanz Baden laut Fortschreibung des Statistischen Landesamtes-Württemberg 80.980 ( nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern)

Dies war ein historischer Höchststand

Laut CENSUS 2011 gehört Konstanz nach dem deutlichen “Bevölkerungsrückgang” nicht mehr zu den 100 größten Gemeinden Deutschlands

Die folgende Übersicht zeigt die Bevölkerungszahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand

Bis 1833 sind dies meist Schätzungen, danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes

Ab 1871 beziehen sich die Angaben auf die „Einheimische Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort des Hauptwohnsitzes“

Im Jahr 1871 wurde die Bevölkerung nach inkonsistenten Überlebungsmethoden bestimmt

1864 ¹ 8.516 Dezember 1, 1871 ¹ 10.061 1, 1880 ¹ 13.372 1, 1890 ¹ 16.235

Dezember 1, 1890 ¹ 21.445 1

Dezember 1, 1910 ¹ 27.591

Dezember 1919 ¹ 30.119

Oktober 1933 ¹ 32.961

Mai 17, 1939 ¹ 37.700 31

Dezember 1945 38.596 Datum Einwohner 13.09.1950 ¹ 42.934 06.06.1961 ¹ 52.651 30.06.1965 ca

58.651 30

Juni 1965 ca

58.000 27.05.1970 ¹ 61.160 30.06.1975 ca

70

Dezember 31

Dezember 1980 68,305 30

Juni 1985 ca

69.400 31, 1990 75.089 31

Dezember 1995 76.000 31

Dezember 2000 78.087 Datum der Bevölkerung 31

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Dezember 2005 81.217 31

Dezember 2010 84.693

Mai 9, 2011 ¹ 77.796 31

Dezember 2015 82.849

Dezember 2015 82.849 2026,859 ¹ Zensus Ergebnis

[83]) Bevölkerungspyramide für Konstanz (Datenquelle: Zensus 2011

Die offizielle Einwohnerzahl wurde durch die Volkszählung 2011 deutlich nach unten korrigiert

Seitdem ist diese Zahl durch Zuwanderung stark angestiegen

Laut einer statistischen Berechnung im Jahr 2035 dort könnten zwischen rund 93.300 und 98.500 Einwohnern in der Stadt leben.[84] Religionen und Weltanschauungen Am 31

Dezember 2020 waren 33,2 % der Konstanzer Einwohner römisch-katholisch, 19,9 % protestantisch und 46,8 % gehörten einer anderen Religion oder Konfession an, hatten keine Zugehörigkeit zu einer öffentlichen Religionsgemeinschaft oder keinen Hinweis darauf.[85] Gemäß der Volkszählung von 2011 waren die Anteile zu 39,2 % katholisch, zu 24,0 % evangelisch und zu 36,8 % entweder einer anderen Religionsgemeinschaft oder keiner öffentlichen Religionsgemeinschaft angehörig Religionsgemeinschaft oder blieb unbestimmt.[86] Das Konstanzer Münster

Ende des 6

Jahrhunderts wurde Konstanz Sitz eines Bistums (Bistum Konstanz), das zur Kirchenprovinz Mainz gehörte

Die Stadt war Sitz eines Archidiakonats

Ab 1522 fand die Reformation zunächst wenige Anhänger

Der Rat schloss 1526 sogar mehrere Klöster und 1529 wurden katholische Gottesdienste verboten

Nach dem Übergang zu Österreich 1548 musste Konstanz jedoch zum alten Glauben zurückkehren (Rekatholisierung)

Die meisten Protestanten gingen in die Schweiz

Eine kleine Minderheit blieb jedoch in der Stadt

Dennoch blieb Konstanz bis ins 19

Jahrhundert überwiegend katholisch

1785 wurde eine weitere evangelische Gemeinde von Einwanderern aus der Schweiz gegründet, die jedoch 1796 wieder aufgelöst wurde

1820 wurde wieder eine evangelische Gemeinde gegründet

Plan der Konstanzer Altstadt (1843)

Die katholischen Einwohner gehörten bis 1821 zum Bistum Konstanz und kamen dann zum neu gegründeten Erzbistum Freiburg

Diese wurde im Zuge eines staatlich geförderten Kirchenregiments geschaffen, um die Bistumsgrenzen mit den politischen Grenzen des Großherzogtums Baden zusammenfallen zu lassen

Auch die Tatsache, dass der zum Bischof gewählte Generalvikar Ignaz Heinrich von Wessenberg wegen seiner liberalen Ansichten vom Vatikan nicht akzeptiert wurde, trug zur Auflösung des Bistums Konstanz bei, dessen historisches Gebiet weit über Baden hinausreichte

Konstanz wurde Sitz eines Dekanats (siehe Erzbistum Freiburg#Diözesestruktur)

Neben der Pfarrei Münster entstanden im Laufe der Geschichte mehrere katholische Gemeinden, die zum Teil auch auf frühere Klöster zurückgehen

Heute gibt es im Stadtgebiet folgende katholische Pfarreien bzw

Gemeinden: Die Kirchengemeinde Münster bildet mit den Kirchengemeinden St

Stephan und der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit die Seelsorgeeinheit Konstanz-Altstadt

Die Kirchengemeinde St

Gebhard Petershausen bildet mit den Kirchengemeinden St

Suso und Bruder Klaus die Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen

Die Kirchengemeinden St

Martin und St

Gallus bilden zusammen die Seelsorgeeinheit St

Martin und St

Gallus

Die Kirchengemeinden St

Peter und Paul Litzelstetten, St

Verena Dettingen (mit St

Leonhard Wallhausen) und St

Nikolaus Dingelsdorf (mit Heilig Kreuz Oberndorf) bilden ebenfalls eine gemeinsame Seelsorgeeinheit (Bodanrück)

Einige dieser Gemeinden oder Kirchen haben eine sehr alte Tradition

Die Kirche St

Stephan wurde 615 erstmals urkundlich erwähnt

Damals lag sie südlich der Stadt und war möglicherweise eine Friedhofskirche

Im 10

Jahrhundert wurde sie Pfarrkirche der Bürgergemeinde

Die Pfeilerbasilika wurde 1770 barock umgestaltet

Die Dreifaltigkeitskirche war die Kirche eines 1797 aufgelösten Augustiner-Eremitenklosters

Damals gehörte die Kirche dem Spital

1813 wurde die Pfarrei mit St

Jodok und Paul vereinigt

Damals erhielt die Kirche einen kleinen Turm

Die ehemalige Jesuitenkirche zwischen Münster und Stadttheater ist seit 1904 Pfarrkirche der 1873 gegründeten alten katholischen Gemeinde als Christuskirche

Die katholische Kirche St

Gebhard, die nördlich des gleichnamigen ehemaligen Klosters errichtet wurde Name 1928/30, neueren Datums, aber bereits 1920 eine eigene Pfarrei, die Kirche St

Suso, 1937/38 erbaut und 1957 zur Pfarrei erhoben (die Kirche wurde 1975 wieder aufgebaut), die Bruder-Klaus-Kirche , 1955 als erste Kirche in Konstanz nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut und 1962 an die Pfarrei St

Nikolaus von Flüe, die 1967 erbaute Kirche Maria-Hilf (seit 1970 Pfarrei) und die Kirche St

Gallus, Baujahr 1971.

In den Landkreisen Konstanz gibt es weitere katholische Kirchengemeinden, die ebenfalls zum Dekanat Konstanz gehören

Die Pfarrei St

Martin Wollmatingen hat eine Kirche, die 1960 wieder aufgebaut wurde

Sie weist noch gotische Elemente auf

Allmannsdorf gehörte früher zu Wollmatingen

Die Ortskirche St

Georg, Unserer Lieben Frau, Peter und Paul, Pankratius und Martin wurde jedoch im 16

Jahrhundert zur Pfarrei erhoben

Die katholische Kirche St

Verena Dettingen war zunächst eine Filiale von Dingelsdorf und wurde 1740 zur Pfarrei erhoben

Die spätgotische Kirche wurde 1779 barockisiert

Die zur Pfarrei gehörende Kapelle St

Leonhard Wallhausen wurde 1714 erbaut

Die katholische Kirche St

Nikolaus Dingelsdorf ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem später angebauten Westturm

Die katholische Kirche St

Peter und Paul Litzelstetten war zunächst ebenfalls eine Filiale von Dingelsdorf und wurde 1826 zur Pfarrei erhoben

Die spätgotische Kirche wurde im 18

Jahrhundert barockisiert, das Langhaus jedoch erst 1978 abgerissen wieder aufgebaut

Die Mariae Himmelfahrts-Kirche auf der ehemals politisch zu Litzelstetten gehörenden Insel Mainau wurde zwischen 1732 und 1739 erbaut

Daneben gibt es noch weitere kleinere Kirchen und Kapellen

Die Schottenkapelle am Schottenplatz diente als Friedhofskapelle auf dem Schottenfriedhof, der von Mai 1785 bis 30

April 1870 Konstanzer Hauptfriedhof war.[87] Auch die Kapelle St

Martin im Paradies (erbaut 1922)

Die vermutlich im 13

Jahrhundert erbaute St.-Lorenz-Kapelle am Obermarkt wurde später zur Ratskapelle umgebaut und 1839 profaniert

Informationen zu den zahlreichen Klöstern und Klosteranlagen finden Sie unter Bauten

Jakobsweg/Schwabenweg, Start am Konstanzer Dom

Konstanz ist ein Knotenpunkt im Netz des Jakobswegs, der sein Ziel im spanischen Santiago de Compostela hat, wo der Legende nach Jakobus der Ältere begraben sein soll

Der Ort gilt als einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Christenheit

In Konstanz enden der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm und die Via Beuronensis von Tübingen aus

Als Schwäbischer Weg führt der Jakobsweg über die Schweizer Grenze in den Thurgau und in andere Schweizer Kantone

Die Entfernung von Konstanz nach Santiago de Compostela beträgt 2340 Kilometer

Evangelische Kirche [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die 1820 gegründete evangelische Gemeinde in Konstanz benannte sich nach Martin Luther

Die Gemeinde feierte ihre Gottesdienste zunächst in der ehemaligen Kapuzinerkirche, dann in der ehemaligen Jesuitenkirche, bevor 1873 die Lutherkirche errichtet wurde

1918 wurde die Paulusgemeinde gegründet

In den 1930er Jahren wurde in dieser Gemeinde eine Holzkirche gebaut, die zunächst als provisorischer Bau gedacht war

Nach erfolgreicher Renovierung und Neugestaltung des Innenraums wurde die Pauluskirche (Holzkirche) am 1

Advent 2007 unter großer Anteilnahme der Konstanzer Bevölkerung feierlich ihrer Bestimmung übergeben

Die Kirchengemeinde Ambrosius Blarer spaltete sich 1947 von der Kirchengemeinde Luther ab

Aus den drei Kirchengemeinden gingen weitere Kirchengemeinden hervor.

1957 wurde in Allmannsdorf eine eigene Kirchengemeinde eingerichtet

Zuvor wurden die Evangelischen von der Paulusgemeinde Konstanz betreut

1958 erhielt Allmannsdorf eine eigene Kreuzkirche

1974 spaltete sich die Kirchengemeinde Peters von der Kirchengemeinde Paulus für den Stadtteil Petershausen-West ab, für den neben dem Hauptfriedhof eine eigene Kirche mit Gemeindezentrum errichtet wurde

Am 1

Advent 2006 schließen sich die beiden Kirchengemeinden Paulus und Petrus wieder zu einer gemeinsamen Gemeinde zusammen, die den Namen „Evangelische Petrus- und Paulus-Gemeinde Konstanz“ trägt

Auch die Protestanten in Wollmatingen wurden zunächst von der Paulusgemeinde betreut

1935 wurde nach dem Bau der eigenen Kirche 1934 eine eigene Pfarrei gebildet

Die Pfarrei gliedert sich in die Pfarrei Christus und die Pfarrei St

Johannes, die 1976 davon getrennt wurde

Beide Pfarreien wurden wieder in a vereinigt Konzernbüro seit 2010

Auch Litzelstetten wurde von Wollmatingen beliefert; 1969/70 erhielt die Stadt eine eigene Kirche (Auferstehungskirche), auf der 1971 eine eigene Pfarrei errichtet wurde

Die Evangelischen von Dettingen und Dingelsdorf werden von der Nachbargemeinde Allensbach betreut

Alle oben genannten evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Konstanz gehören zum Dekanat Konstanz der Evangelischen Kirche in Baden mit dem Sitz des Dekanats in der Gemeinde Wollmatinger

Verband Evangelischer Freikirchen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden hat in Konstanz vier Gemeinden

Ihr gehören die Evangelisch-Freikirchliche Baptistengemeinde am Lorettosteig,[88] die Adventistengemeinde an der Schottenstraße,[89] die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde in Am Briel[90] und die Hillsong Church Deutschland e

V

auf Spiral Castle Street

[91]

Andere Kirchen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Neben den genannten Kirchen und Freikirchen gibt es in Konstanz in der Christuskirche auch eine altkatholische Pfarrei

In den ersten Jahren nach ihrer Gründung (1874) umfasste sie etwa 60 % der Konstanzer Bevölkerung

Kirche der selbstständigen evangelisch-lutherischen Gemeinde ist die Schottenkapelle in der Schottenstraße, die Gemeinde trägt den Namen Evangelisch-lutherische Markus-Gemeinde.[92] Andere Religionsgemeinschaften mit christlichen Wurzeln [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Auch die Zeugen Jehovas, die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind in Konstanz vertreten

Im mittelalterlichen Konstanz waren Juden zeitweise sehr willkommen, zeitweise aber auch Zielscheibe von Verfolgung

Von etwa 1200 bis etwa 1450 erhielten sie Bürgerrechte und nahmen am täglichen Leben der Stadt Konstanz teil.[93] Viele Juden lebten in der Münzgasse, wo noch heute Spuren einer Mikwe zu sehen sind

Die Synagoge befand sich ebenfalls in der Altstadt.

Der Pulverturm am Seerhein wurde früher auch „Judenturm“ genannt, weil die jüdische Bevölkerung der Stadt mehrfach gefangen genommen wurde und teilweise jahrelang in diesem Turm leben musste

1537, während der Reformation, wurde die jüdische Gemeinde vollständig vertrieben

Eine jüdische Ansiedlung in Konstanz wurde erst 1847 wieder genehmigt; 1862 trat in Baden das Emanzipationsgesetz in Kraft, woraufhin 1863 die israelitische Religionsgemeinschaft in Konstanz neu gegründet wurde

1875 zählte sie 251 Mitglieder, 1895 bereits 528, etwa 2,5 % der Stadtbevölkerung

1882/83 wurde in der Stadt an der heutigen Sigismundstraße eine Synagoge errichtet

1936 wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt; während der Reichspogromnacht 1938 wurde es von der in Radolfzell stationierten SS-Verfugungstruppe III./SS-VT “Germania” in Brand gesteckt und endgültig zerstört.[94] Schräg gegenüber der ehemaligen Synagoge, direkt hinter der Dreifaltigkeitskirche, befindet sich ein Mahnmal für die 108 Konstanzer, die am 20

Oktober wegen ihres jüdischen Glaubens in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich und in die Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden

1940 wurden im Rahmen der sogenannten Wagner-Bürckel-Aktion Birkenau oder Sobibor ermordet.[95] Der jüdische Kaufmann und Gründer der israelitischen Gemeinde in Konstanz, Sigmund Nissenbaum (1926–2001), errichtete in den 1960er Jahren auf dem Gelände der Synagoge ein Wohn- und Geschäftshaus, das auch einen Andachtsraum enthielt

Die jüdische Gemeinde wurde 1986 selbstständig und hatte 1989 rund 50 Mitglieder

Aufgrund des wachsenden jüdischen Lebens in Konstanz nach der Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in den 1990er Jahren stieg die Mitgliederzahl auf 320 im Jahr 2018.[96]

Der Andachtsraum wurde 1999 zu einer kleinen Synagoge ausgebaut, die wie diese zur heutigen jüdischen Gemeinde Konstanz K.d.ö.R gehört

(IKG) ist vorhanden

An jedem Schabbat und an jedem jüdischen Feiertag finden Gottesdienste statt

Hier in der Sigismundstraße 19 befinden sich auch das Gemeindeamt und Gemeindezentrum der IKG sowie die Bibliothek Dr

Erich Bloch und Lebenheim (Judaica) der Jüdischen Kultusgemeinde Die liberale Jüdische Gemeinde in Gründung, die auch von den Israeliten getragen wird Baden

Der Streit zwischen den beiden Organisationen (Israelitische Kultusgemeinde und Jüdische Gemeinde in Gründung) (ua über die Rolle der Frau in der Gemeinde) veranlasste den Bau einer neuen Synagoge auf einem der zur Verfügung gestellten Grundstücke der Stadt lange Zeit

Die Neue Synagoge Konstanz, Sigismundstr

Am Abend vor der Einweihung am 10

November 2019, um 8 Uhr

Die Synagogengemeinde bietet ihren Mitgliedern vielfältige Lernmöglichkeiten in Tora und Tradition, hält Gottesdienste am Schabbat und an allen jüdischen Feiertagen und bietet Programme für Kinder, Schüler und Senioren an

Die Hochschulgruppe Morasha Konstanz an der Hochschule ist der Community angegliedert und vertritt Studierende und Young Professionals in Konstanz

Morasha Konstanz gehört zu Morasha Deutschland und ist Teil des Verbandes Jüdischer Studierender Baden (BJSB).

Am 9

November 2016 begannen die Bauarbeiten zum Neubau einer Synagoge und einer Mikwe in der Sigismundstraße 8, unweit des Standortes der 1938 zerstörten Synagoge Sigimsundstraße 19

Bauherr war die israelitische Kultusgemeinde Baden

Die Stadt Konstanz stellte den Bauplatz kostenlos zur Verfügung und beteiligte sich mit 155.000 Euro an den Baukosten von 5 Millionen Euro

Am 10

November 2019, dem 81

Jahrestag der Zerstörung der Alten Synagoge im Jahr 1938, wurde die Neue Synagoge in Konstanz im Beisein zahlreicher Ehrengäste eingeweiht

Zu den Rednern gehörten der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann

In einer Freudenprozession wurden die Thorarollen symbolisch vom Standort der ehemaligen Synagoge zum etwa 50 Meter entfernten Neubau in der Sigismundstraße getragen.[97] Im Oktober 2001 wurde die Mevlana-Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinschaft (Ditib) im Stadtteil Petershausen eröffnet

Die rund 3.000 Konstanzer Muslime haben damit ein eigenes Bethaus mit einem 225 Quadratmeter großen Andachtsraum, einer Kuppel mit zehn Metern Durchmesser und einem 35 Meter hohen Minarett, einem der höchsten in Deutschland

Das Buddhistische Diamantwegzentrum besteht seit 1984 in Konstanz, der von Ole Nydahl gegründeten Karma Kagyü und unter der spirituellen Schirmherrschaft des 17

Karmapa Thaye Dorje

Es gibt auch Gruppen anderer buddhistischer Richtungen

In Konstanz gibt es mehrere Freimaurerlogen

Die Constantia Vertrauensloge ist der Großloge der Alten Freimaurer Deutschlands unterstellt

Er ist seit 1909 ein eingetragener Verein in der Schottenstraße 69 mit 40 Mitgliedern und steht einem übergeordneten Prinzip offen gegenüber.[98] Die Perfektionsloge, Jan Amos Comenius, und das Souveräne Kapitel, Pons Libertatis, operieren unter dem alten und akzeptierten schottischen Ritus.[99] Die Frauenloge Drei Lichter am See ist die erste und bisher einzige Frauenloge am Bodensee.[100] Der Schwedische Ritus wird auf der Insel Mainau durch die Familie Bernadotte vertreten

Die Konstanzer Logen pflegen eine besonders enge Beziehung zur Schweiz

Die Druidenloge Imperia Konstanz im Konstanzer Stadtteil Paradies steht für Brüderlichkeit, Nächstenliebe, Menschenrechte, Toleranz und Nächstenliebe, also Humanität.[101] Evolutionärer Humanismus [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Die Giordano-Bruno-Stiftung, die den evolutionären Humanismus vertritt, ist dem gbs-Bodensee e

V

und möchte „ein Gegengewicht zu religiösen, insbesondere fundamentalistischen Organisationen und Bewegungen“ bilden.[103] Lange Zeit war Konstanz – wie in Südbaden üblich – traditionell politisch konservativ-liberal

Mit der Gründung der Universität 1966 kam eine starke sozialliberale Wirkung hinzu, die um 1990 durch eine stärkere grüne Ausrichtung erweitert wurde (siehe auch aktuelle Zusammensetzung des Gemeinderats)

1996 wurde Horst Frank, Deutschlands erster grüner Bürgermeister, in Konstanz gewählt und 2004 wiedergewählt

Seit 10

September 2012 ist Uli Burchardt, Christdemokrat, Bürgermeister von Konstanz CDU SPD FWK FDP LLK JFK Gewinne und Verluste im Vergleich bis 2014 %p 10 8 6 4 2 0 -2 -4 -6 -8 +8,2 −6,7 −6,0 −0,9 +0,8 + 1,0 +3,4 FGL CDU SPD FWK FDP LLK JFK

Der Gemeinderat ist gemäß § 25 Abs

1 Satz 2 Gemeindeordnung „Stadtrat“

Er besteht neben dem Oberbürgermeister aus 40 Gemeinderäten/Stadträten der folgenden Parteien/Listen

Konstanz ist die erste Stadt in Baden-Württemberg, die Gemeinderatssitzungen zeitversetzt als Podcast im Internet ausstrahlt.

Die Zusammensetzung des Stadtrates nach den Kommunalwahlen 2014[105] trat planmäßig am 3

Juli 2014[106] zur konstituierenden Sitzung zusammen und löste damit den bisherigen Stadtrat ab.

Gemeinderäte und Gemeindeverwaltung [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Städte Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf und Litzelstetten haben eigene Gemeinderäte, die in Fragen der Städte beraten; Ihre Entscheidungen sollen bei Gemeinderats- oder Verwaltungsentscheidungen für die gesamte Stadt angehört und möglichst berücksichtigt werden

Kommunalwahlen im Juni 2009:

● Litzelstetten: FWG: 4 (±0), CDU: 3 (±0), SPD: 3 (±0) ● Dettingen/Wallhausen: CDU: 6 (±0), SPD: 4 (±0), FWG: 4 (±0) ● Dingelsdorf: CDU: 5 (+ 1), SLWD*: 3 (−1), FWG: 2 (±0)

Kommunalwahlen Juni 2014:

● Litzelstetten: CDU: 4 (+1), SPD: 3 (±0), FWL**: 3 (−1) ● Dettingen/Wallhausen: CDU: 8 (+2), SPD: 6 (+2) ● Dingelsdorf : CDU: 5 (±0), SLWD*: 3 (±0), FWG: 2 (±0)

* Sozialliberale Wahlgemeinde in Dingelsdorf ** Freie Wähler in Litzelstetten

Kommunalwahlen Juni 2019:[109]

● Litzelstetten:[110] CDU: 4 (±0), SPD: 2 (−1), FWL**: 4 (+1) ● Dettingen/Wallhausen:[111] CDU: 7 (−1), SPD: 7 (+1) ● Dingelsdorf:[112] CDU: 4 (−1), SLWD*: 4 (+1), FWG: 2 (±0)

* Sozialliberale Wahlgemeinde in Dingelsdorf ** Freie Wähler in Litzelstetten

Die Dörfer haben jeweils einen Bürgermeister und eine lokale Verwaltung

Im Mittelalter waren Gericht und Rat in Konstanz in einer Hand, an deren Spitze der Landvogt stand

Nach dem Übergang zu Österreich 1548 führte der Stadtvogt die Amtsgeschäfte

Teilweise übernahm er auch die Aufgaben des Stadtgouverneurs

Das Amtsgericht bestand aus einem vom Kleinen Rat gewählten Richter und zwölf Beisitzern des Kleinen und des Großen Rates

1785 ersetzte Österreich die Stadtverwaltung durch einen Magistrat mit einem Bürgermeister und fünf besoldeten Ratsherren

Nach dem Anschluss an Baden 1805 ging die Justiz an den Staat über

An der Spitze der Stadt standen nun der ab 1818 hauptamtlich tätige Bürgermeister, ein Stadtrat und ein 32-köpfiger Bürgerausschuss

Ab 1870 wurden Bürgermeister und Rat direkt gewählt

1874 wurde der Bürgermeister vom Bürgerausschuss gewählt, der aus 96 Stadtverordneten bestand

Er diente eine neunjährige Amtszeit

Er wurde von einem Bürgermeister und einem 14-köpfigen Stadtrat unterstützt

Ab 1933 wurden Bürgermeister, Bürgermeister, Stellvertreter und Stadtrat vom Reichsstatthalter ernannt

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die französische Besatzungsmacht mehrere Bürgermeister in Folge ein

1946 wählte die Bevölkerung erstmals einen Stadtrat, der den Oberbürgermeister wählte

Heute wird der Oberbürgermeister direkt von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt

Er ist Vorsitzender des Gemeinderates

Seine allgemeinen Stellvertreter sind der erste und der zweite Stellvertreter, jeweils mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister

Der Bürgermeister Horst Frank (GRÜNE) wurde zuletzt am 25

Juli 2004 im zweiten Wahlgang für eine zweite Amtszeit von acht Jahren wiedergewählt

Die Abgeordneten sind Andreas Osner (SPD), bis Juni 2013: Claus Boldt (CDU) und Karl Langensteiner-Schönborn (seit Februar 2014 Bürgermeister; zuvor Kurt Werner (parteilos))

2012 beschloss Frank, nicht mehr zu laufen

Uli Burchardt (CDU) wurde im zweiten Wahlgang zum Bürgermeister von Konstanz gewählt und am 10

September 2012 vereidigt

Ehrenbürgermeister

(Oberbürgermeister

Wappen und Flagge [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Flagge von Konstanz

Blasonierung: “Unter dem roten Schildkopf in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz.” Begründung des Wappens: Das schwarze Kreuz leitet sich vom roten Bischofskreuz (des ursprünglichen Stadtherrn, des Fürstbischofs von Konstanz) ab

Das rote Band (Zagel) am oberen Rand ist das sogenannte Blutband, das die Blutgerichtsbarkeit der ehemaligen Freien Reichsstadt symbolisiert

Todesurteile wurden durch Ertränken, Enthaupten, Verbrennen, Erhängen, Aufspießen und lebendiges Begraben vollstreckt

Richtstätten waren der Obermarkt, Frauenpfahl vor dem Stadtgarten, Rheinbrücke, Schnetztor, am Hussenstein, das Tägermoos vor Gottlieben und für die Zeit der Thurgauer Gerichtsbarkeit die Sandbreite bei Kreuzlingen.[115] Das Recht auf eigene Trompeter, die Versiegelung mit dem roten Wachs der Kaiser, der Könige und Kardinäle sowie der rote Balken über dem Stadtwappen wurden 1417 von König Sigismund gestiftet.[29][116]

Ortstafel mit Nennung der Partnerstädte

Konstanz, im Innenhof des Rathauses: Skulptur Bello

Symbol der Städtepartnerschaft mit Fontainebleau

Bushaltestelle Konzilstraße im asiatischen Stil

Symbol der Städtepartnerschaft mit Suzhou

Mit folgenden Städten unterhält Konstanz Städtepartnerschaften:[117]

Frankreich Fontainebleau bei Paris (Frankreich) seit 1960

Fontainebleau bei Paris (Frankreich) seit 1960 Vereinigtes Königreich Richmond upon Thames, ein Stadtteil von London (Vereinigtes Königreich) seit 1983

Richmond upon Thames, ein Stadtteil von London (Vereinigtes Königreich) seit 1983 Tschechisch Republik Tábor bei Prag (Tschechien) seit 1984

Tábor bei Prag (Tschechien) seit 1984 Italien Lodi bei Mailand (Italien) seit 1986

Lodi bei Mailand (Italien) seit 1986 China Volksrepublik Suzhou in der Provinz Jiangsu bei Shanghai (China) seit 2007

Andere Verbindungen bestehen auf:

Serbien Pančevo bei Belgrad (Serbien)

Fontainebleau ist das erste der Städtepartnerschaft von Konstanz

Es findet ein Austausch zwischen Verbänden, Vereinen, Schulen und Feuerwehren statt

Gemeinsame Themen wie Straßenbau, Verkehr, Stadtplanung, Ökologie und Demokratie werden im Zukunftsdialog diskutiert[118]

Region DACH [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Konstanz ist Projektkoordinatorin im Städtenetzwerk Learning Administrations, das acht Städte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) rund um den Bodensee grenzüberschreitend verbindet

Im November 2014 führten die Behörden des Bezirks Konstanz und des Kantons Thurgau eine grenzüberschreitende Sicherheitsübung durch, um die Folgen eines langandauernden, flächendeckenden Stromausfalls zu ermitteln.[119] Seit Februar 2019 finden in der Stadt am Bodensee Proteste der deutschlandweiten Fridays-for-Future-Bewegung statt

Auf deren Anregung hat der Konstanzer Gemeinderat am 2

Mai 2019 einstimmig beschlossen, den Klimanotstand auszurufen.[120] Damit verbunden sind weitere Maßnahmen zur Begrenzung der Ursachen des menschengemachten Klimawandels auf kommunaler Ebene

Seitdem z

B

die Frage, ob es beim Konstanzer Seenachtfest ein Feuerwerk geben soll.[121] Oberbürgermeister Uli Burchardt (CDU) hat als Sofortmaßnahme beschlossen, künftig auf einen Dienstwagen zu verzichten

Gemeinderatsbeschlüsse müssen künftig auf ihre Klimawirkung überprüft werden.[122] Am 23

Juli 2020 wurde das Klimaziel „Konstanz klimapositiv 2030“ im Gemeinderat mit knapper Mehrheit von einer Stimme abgelehnt

Die Entscheidung wurde von Fridays for Future[123] kritisiert

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Konstanzer Hafen mit Statue von Imperia

Innerhalb des alemannischen Sprachgebietes gehört Konstanz zum bodenseealemannischen Dialekt des Niederalemannischen, während das benachbarte Höri, der südliche Hegau und die Nachbarstadt Kreuzlingen laut alten Dialektkarten bereits zum hochalemannischen Gebiet gehören

Auf lokaler Ebene hat sich ein Konstanzer Stadtdialekt entwickelt, mit einigen Besonderheiten der historischen Stadtteile wie Wollmatingen und Paradies.[124] Unter dem Titel „So schwatzt me z Konschtanz“ erschien 2021 eine Sammlung Konstanzer Redewendungen und Redewendungen mit hochdeutscher Übersetzung.[125] Im Konstanzalemannischen ist die Formulierung indirekter als im Hochdeutschen (möglicherweise von der Schweiz beeinflusst)

Einige Vokale werden kürzer ausgesprochen, wie z

B

Bodensee als „Bódesee“

Das s vor p, t und k wird normalerweise als sch ausgesprochen, z

B

wie in “Kasper”.[126]

→ Hauptartikel : Sehenswürdigkeiten in Konstanz

Der 1607-1609 erbaute Saal des Jesuitengymnasiums, der im 19

Jahrhundert zum Theater umgebaut wurde, gilt als ältestes noch bespieltes Theater Deutschlands

Die Konstanzer Puppenbühne bestand von 1998 bis 2019, danach zog sie nach Schleswig-Holstein

, die monatliche offene Bühne „SplitterNacht“ (seit 2004), viele Konzerte und Tanz

Bei seiner Gründung im Jahr 1858 ging es vor allem darum, ein Forum für zeitgenössische Kunst in Konstanz zu schaffen – bis heute ist der Kunstverein Konstanz die einzige Institution, die ausschließlich Ausstellungen zeitgenössischer Kunst anbietet

Die Wessenberg-Galerie beherbergt die Städtische Kunstsammlung im Kulturzentrum Münster

Zum Bestand des Hauses gehört ein Konvolut von rund 450 Handzeichnungen aus der Sammlung des Bankiers Wilhelm Brandes

Die Ausstellungen dort haben einen überwiegend regionalen Fokus

Daneben gibt es mehrere kommerzielle Galerien, darunter die Galerie Geiger am Fischmarkt, die ein internationales Programm mit Einzelausstellungen von Künstlern wie Heinz Mack, Otto Piene, Mel Ramos und Daniel Spoerri präsentiert

Kulturzentrum am Münster mit Stadtbibliothek und Galerie Wessenberg

Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg im Klostergebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen zeigt anhand einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde in den Lebensräumen des Sees und der Bodenseelandschaft einen Querschnitt durch die Landesgeschichte

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Im Außenbereich befindet sich die geologische Erlebnisausstellung „Steine ​​am Fluss“

[127]

Der Botanische Garten der Universität Konstanz bietet rund 1400 Pflanzenarten in Schaugewächshäusern und Freianlagen sowie zwei Lehrpfade zu den Themen Waldökologie und Invasionsbiologie

Das Hus-Museum zeigt Bilder und Dokumente zur Hussitenbewegung und zu Leben und Werk von Jan Hus

Das Rosgartenmuseum ist ein 1870 gegründetes Museum für Kunst, Kultur und Geschichte der Bodenseeregion

Es befindet sich im ehemaligen Zunfthaus der Konstanzer Metzger, das 1454 erbaut wurde

Es enthält auch das erhaltene Zunfthaus und einen Ausstellungssaal mit der Originalausstattung aus der Gründungszeit des Museums

[128]

ist ein 1870 gegründetes Museum für Kunst, Kultur und Geschichte der Bodenseeregion

Es befindet sich im ehemaligen Zunfthaus der Konstanzer Metzger, das 1454 erbaut wurde

Es enthält auch das erhaltene Zunfthaus und einen Ausstellungssaal mit der Originalausstattung aus der Museumsgründungszeit

Die Städtische Wessenberg-Galerie befindet sich im Kulturzentrum am Münster und zeigt Kunst des 19

und 20

Jahrhunderts

Das Sea Life Center ist vor allem für seine exotischen Wassertiere wie Rochen und Pinguine bekannt, zeigt aber auch der Unterwasserwelt des Rheins und des Bodensees eine „Unterwasserreise“ von der Quelle in den Alpen und folgt ihrem Lauf durch den Bodensee bis zum Bodensee Nordsee

Ein acht Meter langer Acryltunnel führt mitten durch das 320.000 Liter fassende Becken des Roten Meeres

Über ihnen schwimmen Schwarzspitzen-Riffhaie, zwei grüne Meeresschildkröten und Muränen.[129] Handball ist in Konstanz ein wichtiger und beliebter Sport, mit dem die Stadt bundesweit auf sich aufmerksam gemacht hat

Mit dem Zusammenschluss der Handballabteilung des TV Konstanz und des Handballvereins HC DJK Konstanz in den 1980er Jahren begann der kontinuierliche Aufstieg der HSG Konstanz, die Anfang der 2000er Jahre die Spielgemeinschaft für drei Spielzeiten in die 2

Handballliga führte

Nach der süddeutschen Meisterschaft in der Saison 2015/16[130] mit mehr als 1000 Fans pro Saisonheimspiel im Rücken[131] kehrte die HSG ins Bundesliga-Unterhaus zurück

Ein Jahr später schafften sie es mit 35:41 Punkten früh aufzubleiben

Der Zuschauerschnitt stieg noch einmal deutlich auf 1.300 pro Heimspiel – Bestwert für einen Aufsteiger und Platz elf in der Liga.[132] In der Saison 2018/19 kehrte die HSG nach dem erneuten Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft und dem erfolgreich gemeisterten Aufstiegsabstieg gegen den HC Empor Rostock direkt in die 2

Bundesliga zurück.[133] Darüber hinaus betreibt die HSG Konstanz als einer der führenden Jugendförderer in Deutschland eine sehr erfolgreiche Jugendarbeit[134] und pflegt eine bundesweit einzigartige Kooperation mit der Exzellenzuniversität Konstanz und der HTWG Konstanz zur Förderung des Spitzensports im Rahmen der Rahmen dessen exklusive Stipendien an junge, leistungsbereite Talente vergeben werden. [135]

Einer der ältesten Sportvereine in Konstanz ist wohl die am 21

März 1874 gegründete Sektion Konstanz des Deutschen Alpenvereins[136]

Mit (Stand 31.12.2019) 10.643 Mitgliedern[137] ist er der wohl größte Verein in Konstanz

Die Sektion betreibt die Gauenhütte (Vorarlberg) auf 1235 m und die Konstanzer Hütte (Verwall) auf 1688 m sowie zwei Kletteranlagen, den “uniBloc” Hochschulsport Konstanz und die Kletteranlage Radolfzell DAV-Kletterzentrum Bodensee[138][138][ 139] mit 2500 m² Fläche und einer Höhe von 18 Metern

17 Konstanzer Fußballmannschaften aus acht Vereinen nehmen an Verbandsspielen teil

Die Fußballer der DJK Konstanz, dem ältesten Fußballverein der Stadt, gehörten 1978 zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Baden-Württemberg und gehörten der Oberliga bis 1981 an

In der spielen der SC Konstanz-Wollmatingen und die SG Dettingen-Dingelsdorf Landesliga Südbaden

Die Herren-Basketballmannschaft des TV Konstanz stieg 2010 unter dem Namen HolidayCheck Baskets nach mehrjähriger Zugehörigkeit zur 1

Regionalliga Südwest in die 2

Bundesliga Pro B auf

Nach dem sofortigen Abstieg 2011 gelang 2012 mit der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest erneut der Aufstieg

Nachdem die Basketballer, nun unter dem Namen ifm BASKETS, erneut nicht in der Liga bleiben konnten, spielten sie in der Regionalliga Südwest wieder seit der Saison 2013/14.

Rugby wird in Konstanz seit Mitte der 1990er Jahre gespielt

Der Rugby Club Konstanz (RCK) spielt in der Regionalliga Baden-Württemberg

Sehr erfolgreich ist das studentische Team der beiden Konstanzer Hochschulen, das bei den alljährlichen Deutschen Hochschulsportmeisterschaften (DHM) in den letzten Jahren zwei der erfolgreichsten Mannschaften Deutschlands stellte

Größter Erfolg bei den Herren war der Deutsche Meistertitel 2004 sowie der Vizemeistertitel 2005 und ein dritter Platz 2007

Die Damenmannschaft konnte nach dem Vizemeistertitel 2004 2011 die Deutsche Meisterschaft gewinnen Am Tannenhof, im Ortsteil Allmannsdorf, befindet sich seit 1955 die Laufbahn des Konstanzer Roll- und Eissportclub e

V

(KREC)

Dort findet das Training für Eiskunstlauf und Rollhockey statt, das auf Rollschuhen gespielt wird

Die Eiskunstläufer trainieren in Zusammenarbeit mit dem Eislaufverein Kreuzlingen in der Eishalle Bodensee Arena

Erfolgreich ist auch der Konstanzer Ruderverein „Neptun“, der bereits drei Olympiateilnehmer hervorgebracht hat – zwei davon mit einer Goldmedaille

Bei den Deutschen Meisterschaften und den Deutschen Jugendmeisterschaften sind fast jedes Jahr Medaillen zu gewinnen und auch bei Weltmeisterschaften sind die Neptun-Ruderer regelmäßig vertreten

Die Stadt Konstanz ist auch Sitz des Lacrosse Club Konstanz e

V., eines der wenigen Lacrosse-Teams in Deutschland

Der Verein wurde Anfang 2009 gegründet und etablierte sich in der 2

Bundesliga Süd

Stadtgarten: 1863 wurde Konstanz an die Hauptstrecke Mannheim-Basel-Konstanz der Badischen Staatsbahn angeschlossen

Zusammen mit der 1862 in Baden verkündeten Gewerbefreiheit löste dies einen wirtschaftlichen Aufschwung und ein starkes Bevölkerungswachstum aus und führte zum Beschluss, die Stadtmauer niederzureißen

Der Stadtpark Konstanz, genannt Stadtgarten, ist eine künstlich aufgeschüttete Fläche unmittelbar südlich der Dominikanerinsel

Die Aufschüttung erfolgte ab 1863 mit Trümmern der Stadtmauer

Die Fläche beträgt rund 2,7 Hektar

Das Areal des Stadtgartens sollte ursprünglich nach den Wünschen des damaligen Bürgermeisters Max Stromeyer bebaut werden

Nach seinem Rücktritt wurde dieser Plan jedoch verworfen

[140] Der Stadtgarten wurde 1879 eröffnet

[141]

genannt, ist ein künstlich aufgeschüttetes Gebiet unmittelbar südlich der Dominikanischen Insel

Die Aufschüttung erfolgte ab 1863 mit Trümmern der Stadtmauer

Die Fläche beträgt rund 2,7 Hektar

Das Areal des Stadtgartens sollte ursprünglich nach den Wünschen des damaligen Bürgermeisters Max Stromeyer bebaut werden

Nach seinem Rücktritt wurde dieser Plan jedoch verworfen

Der Stadtgarten wurde 1879 eröffnet

Herosé-Park: Auf der anderen Rheinseite, in Petershausen am Seerhein, befindet sich der Herosé-Park, der auf dem östlichen Teil des Geländes der ehemaligen Herosé-Textilfabrik angelegt wurde

Hörlé-Park: Im Konstanzer Stadtteil Staad gelegen

Er erstreckt sich auf einer Länge von etwa 600 Metern entlang des Bodenseeufers und hat eine Größe von etwa 0,5 km²

Es gibt u.a

ein Spielplatz, eine Liegewiese und die Möglichkeit im Bodensee zu baden

Der Park wurde von einer Hugenottenfamilie gespendet

Nach dem Tod des Unternehmers Eugène Hoerlé (1861-1941) wurde das Parkareal in die gemeinnützige „Hoerlé-Pahud-Stiftung“ eingegliedert, deren Ziel es unter anderem ist, den Park für die Allgemeinheit zu erhalten

Die Stiftung verpachtete den Park an die Stadt Konstanz

Der Hussenstein erinnert an den hier hingerichteten Reformator Jan Hus

Konstanz: Bild von Johannes Grützke: Morgen reisen wir ab

Darstellung von Hecker in Konstanz

Zur Erinnerung: Konstanzer Bahnhofstraße/Sigismundstraße: Monolith mit den Namen der deportierten Konstanzer Juden

Vier Seiten mit Namen

Krematorium des Hauptfriedhofs in Konstanz

Der größte Friedhof in Konstanz ist der Hauptfriedhof

Der Jüdische Friedhof (Konstanz) befindet sich auf dem Gelände des Hauptfriedhofs

Weitere Friedhöfe sind der Friedhof Allmannsdorf, der Friedhof Wollmatinger, der Friedhof Litzelstetter und der Friedhof Konstanz-Dettingen

Konstanz ist Sitz der Südwestdeutschen Philharmonie

Weitere musikalische Institutionen sind: das Kammerorchester Concerto Constanz, der Jazzclub Konstanz e

V., das Universitätsorchester, das sinfonische Universitätsblasorchester Wind Symphonica, zwei Bigbands, mehrere Blasmusikvereine sowie der Sinfonische Chor Konstanz, das Vokalensemble Konstanz, der Bachchor, der Kammerchor, der Universitätschor, der Jazz Chor Konstanz, der Frauenchor zoff voices, der dezibella-Konstanzer Frauenchor, mehrere Männerchöre, Männerchöre, ein Seniorenchor, ein Sängerverein, ein Shantychor und ein schwul-lesbischer Chor

Der 1980 gegründete Niederburger Fanfarenzug ist der älteste noch bestehende Fanfarenzug der Stadt

Die Kammeroper wird seit rund 20 Jahren jährlich im August im Innenhof des Rathauses aufgeführt

Zum Stadtgebiet gehört ein großer Teil des Naturschutzgebietes Wollmatinger Ried, das zu den wichtigsten Rast- und Überwinterungsgebieten für Zugvögel zählt

Weitere kleinere Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler sind: Turbenried (Allmannsdorf), Nördliches Mainauufer (südlich von Litzelstetten), Bodensee (zwischen Litzelstetten und Wallhausen), Dingelsdorfer Ried, etc

Ein Schutzobjekt im See ist der Teufelstisch, eine Felsnadel unter der Wasseroberfläche des Überlinger Sees, der vor der Steilküste vor Wallhausen liegt und nur bei Niedrigwasser herausschaut

Die Frauen tragen die für das Bodenseegebiet typischen goldenen Radkappen aus Klöppelspitze.[150] Bei der Bodensee-Therme Konstanz beginnt ein sechs Kilometer langer Planetenweg

Er führt am Ufer entlang über die Seestraße, die alte Rheinbrücke, den Stadtgarten, zum Grenzübergang Klein-Venedig und von dort zum Planetarium Kreuzlingen

Ausgangspunkt des Bades ist der Zwergplanet Pluto, der bis 2006 als vollwertiger Planet galt.[151] Regelmäßige Veranstaltungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Blätzlebuebe im Fasching

Fasnet 2017 in Konstanz: Die Clownsgruppe (Clownkapelle) des Narrenvereins Schneckenschloss e

V

beim Straßenkarneval

Die Meersburger Schlosshexen beim Faschingsumzug am Faschingssonntag 2018 in Konstanz

Brunnen an der Wessenbergstraße/ Zollernstraße zur Erinnerung an die Konstanzer Faschingsfeier Karl Steuer

Fastnacht (Fasnet) wird jährlich im Januar/Februar gefeiert

Die Blätzlebuebe auf dem Blätzleplatz nahe der Hussenstraße erinnert ganzjährig an ein markantes Fasnetshäs der „Konschdanzer Fasnet“

Traditionelle Konschdanzer Faschingslieder werden in alemannischer Mundart gesungen.[152] An einem Dienstag im Januar oder Februar findet die Karnevalssitzung (Konstanzer Fasnacht vom Rat) mit 800 kostümierten Zuschauern statt

Es wird vom SWR/SR-Fernsehen auf dem dritten Kanal ausgestrahlt

Die Textbeiträge sind mehr oder weniger in Konstanz Alemannisch, aber in ganz Deutschland zu sehen.[153] Am Mittwoch vor Faschingssonntag um 20:00 Uhr findet zwischen Schnetztor und Obermarkt der Butzenlauf des „Vereins der Maskentragenden Vereine und Innungen in Konstanz“ statt

Hier beginnt auch der Konstanzer Straßenkarneval

Die Bahnstrecke verläuft über die Straßen Hussenstraße, Kanzleistraße, Tirolergasse, Münzgasse, Wessenbergstraße bis Obermarkt

Rund 2500 Maskenträger aus Konstanz, Allensbach, Reichenau und Überlingen nehmen teil

Es ist ein Umzug der Maskenträger der Zünfte mit verzerrten Gesichtsmasken aus Holz.[154][155][156] “Butze” ist das mittelhochdeutsche Wort für Grauen.[157]

Seit 1994 findet um 13:00 Uhr das Jakobiner-Tribunal der Jakobiner Konstanz mit rund 1500 Zuschauern auf der Schmotzige Dunschtig statt

im Freien auf dem Obermarkt

Der jeweilige „Angeklagte“ stammt aus der Region

Der Delinquent wird auf die Bühne gezerrt

Richter, Staatsanwälte, Verteidiger und Zeugen üben ihr Amt aus

Es ist ein törichter Prozess in der jakobinischen Tradition.[158] Anschließend errichtete die „Laugelegumperzunft Konstanz“ um 15:00 Uhr den Narrenbaum auf dem Obermarkt.[159] Um 19:00 Uhr startet der Hemdglonkerumzug in der Niederburg ab Inselgasse/Ecke Schreibergasse und Gerichtsgasse

Der Umzug führt über Konradigasse, Klostergasse, Rheingasse, Münsterplatz, Wessenbergstraße und endet am Stephansplatz

Teilnehmer sind rund 3.000 Schülerinnen und Schüler von elf Konstanzer Schulen

Alle tragen weiße (Nacht-)Hemden

Sechs Fanfarenzüge bringen Stimmung in den Umzug

Vier bis acht überlebensgroße Glokerpuppen mit weißem Hemd (Gole von Goliath) werden mitgeführt

Während des Umzugs zeigen die Schülergruppen rund 52 Transparente, auf denen typische Lehrer-Schüler-Konflikte in satirischen Versen dargestellt werden.[160] Dann folgt am Fasnetssonntag um 13:00 Uhr der große Umzug, der rund zwei Stunden dauert, mit rund 4.000 Teilnehmern, aufgeteilt in rund 75 Gruppen und mit bis zu 25.000 Besuchern

Der Weg führt vom Lutherplatz über die Laube, Stephansplatz, Fischmarkt, Marktstätte, Rosgartenstraße zur Dreifaltigkeitskirche.[161] Anfang Juni 2009 fand die Wassersportveranstaltung Internationale Bodenseewoche nach jahrzehntelanger Unterbrechung erstmals wieder in Konstanz statt

Anknüpfend an ihre über hundertjährige Tradition ist die Bodenseewoche eine gesellschaftliche Plattform, auf der neben der Ausstellungsmeile mit Präsentationen neuer Entwicklungen im Wassersport und Antriebssystemen auch ein Hafenfest mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen stattfindet – das Segeln Regatten, Ruderwettbewerbe, Wasserski-Cups, Oldtimer-Boxenstopps, Hafenkonzerte und Shows – da.

Am zweiten Wochenende im Juni gibt es einen großen zweitägigen grenzüberschreitenden Flohmarkt

Sie erstreckt sich über die Kreuzlinger Straße, die Laube und das Rheinufer bis zur neuen Rheinbrücke

1.000 Händler präsentieren sich und 80.000 Besucher kommen

Als Besonderheit findet von Samstag bis Sonntag ein Nachtflohmarkt statt.[162][163]

Am zweiten Wochenende im August findet zeitgleich mit der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen das Seenachtfest (in Kreuzlingen Fantastical genannt) statt

Den krönenden Abschluss bildet ein großes Feuerwerk, das von Kiesschiffen auf dem See abgefeuert wird – abwechselnd von beiden Städten und meist gemeinsam im Finale

Dazu kommen regelmäßig Zehntausende Besucher von weiter her

Hinzu kommen das Weinfest im Juli und viele Bezirksfeste in den Sommermonaten

Das Oktoberfest Ende September bis Anfang Oktober, der Konstanzer Jazzherbst Mitte bis Ende Oktober und das Open-Air-Rockfest am See

Im Dezember finden der Weihnachtsmarkt und das Silvesterschwimmen statt

Das DLRG-Silvesterschwimmen für Sport- und Rettungstaucher sowie Schwimmer in Neoprenanzügen findet Ende Dezember im rund 5 Grad Celsius kalten Wasser über 1,5 Kilometer vom Konstanzer Gondelhafen unter der alten Rheinbrücke bis zum Rheinstrandbad statt

Etwa 200 Schwimmer nehmen daran teil.[164] Seehas der ersten Generation im Schweizer Bahnhof Konstanz

Konstanzer Hafen 1892 mit Raddampfer und ohne Imperia

Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz

Konstanz gehört zum Verkehrsverbund Hegau-Bodensee und ist aufgrund seiner Grenzlage ein Endpunkt im Fernverkehr der Deutschen Bahn und der Schweizerischen Bundesbahnen

Der grenzüberschreitende Schienennahverkehr wird von der Schweizer Firma Thurbo, einem Subunternehmer der SBB, erbracht

Durch den auf Schweizer Seite fertiggestellten Autobahnanschluss ist Konstanz autoverkehrstechnisch gut an die Schweiz angebunden

Auf deutscher Seite ist mit dem vierstreifigen Ausbau der B33 ein entsprechender Anschluss im Bau

Konstanz ist durch eine regelmäßig verkehrende Fähre mit dem Nordufer des Bodensees verbunden

Diese Verbindung wird vor allem von einheimischen Pendlern und Touristen genutzt

In der Konstanzer Altstadt wird der Zugang zum See durch die historische Eisenbahnlinie zwischen Altstadt und See und durch eine stark befahrene Umgehungsstraße, die die Altstadt umrundet, erschwert

Konstanz hat einen Flugplatz, die nächsten Passagierflughäfen sind der deutsche Flughafen Friedrichshafen (30 km per Fähre), der Schweizer Flughafen St

Gallen-Altenrhein (40 km), der Schweizer Flughafen Zürich-Kloten (75 km), der Flughafen Memmingen (85 km), der Flughafen Stuttgart (115 km) und der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg (150 km) (im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich)

1910 wurde in Konstanz ein Flughafen gegründet

1919 war Konstanz die erste süddeutsche Stadt mit regelmäßigen öffentlichen Passagierflügen nach Berlin, später auch nach München und Stuttgart

1923 war die Passagierzahl zwölfmal so hoch wie zwei Jahre zuvor

Konstanz entwickelte sich zu einem „Hauptverkehrsstützpunkt“ des künftigen Luftverkehrsnetzes.[165] Von 1925 bis 1940 führte die Deutsche Lufthansa einen Linienflug zwischen Konstanz und Frankfurt am Main durch

Die Bundesstraße 33 verbindet Konstanz mit Radolfzell und weiter nach Singen, von dort Anschluss an das deutsche Autobahnnetz über die Bundesautobahn 81 Richtung Stuttgart

Konstanz ist über die Autofähre Konstanz–Meersburg mit Meersburg, dem Nordufer des Sees und über die B 33 / B 30 mit Ravensburg und Ulm verbunden

Der B 33 folgend führt die Schweizer Autobahn 7 in Richtung Frauenfeld, Zürich und die Hauptstrasse 13 in Richtung Rorschach, Chur im Tessin und in die andere Richtung nach Schaffhausen

Die Schweizer Hauptstrasse 1 führt über Zürich und Bern nach Genf, die Hauptstrasse 16, die am Gottlieber Zoll beginnt, führt über Wil und Wildhaus nach Buchs

Um den Straßenverkehrslärm in der Stadt Konstanz zu reduzieren, wurden im Frühjahr 2019 etwa 30-km/h-Zonen eingerichtet.[ 166]

Konstanz liegt an der Ferienstraße Deutsche Alleenstraße, die von Meersburg nach Reichenau führt

Es gibt mehrere Fernbuslinien von und nach Konstanz, unter anderem nach Berlin über München, Nürnberg und Leipzig.[167] Im Schienennahverkehr verbindet der S-Bahn-ähnliche „Seehas“ Konstanz mit Radolfzell, Singen und Engen

In Konstanz selbst werden der Bahnhof Konstanz sowie die Haltestellen Petershausen, Fürstenberg und Wollmatingen bedient

In absehbarer Zeit ist am Busknoten „Sternplatz“ eine zusätzliche Seehas-Haltestelle geplant

Der Bahnhof Konstanz ist Endpunkt der Hochrheinbahn

Der Bahnhof wird von Regionalzügen (IRE und RE) aus Karlsruhe angefahren, die von der DB REGIO AG betrieben werden und unter den Namen „Schwarzwaldexpress“ und „Schwarzwaldbahn“ fahren

Ein tägliches Intercity-Zugpaar nach Hamburg und in den Sommermonaten auch nach Stralsund wurde im Dezember 2014 eingestellt; Seitdem verkehrt freitags und samstags nur noch ein Intercity-Zug aus Richtung Köln/Emden nach Konstanz, samstags und sonntags in die Gegenrichtung

In Singen besteht Anschluss an Intercity-Züge nach Zürich und Stuttgart

Seit Dezember 2017 gibt es zweimal täglich direkte IC-Verbindungen zwischen Konstanz und Stuttgart.[168]

Der „Schweizer Bahnhof“ neben dem Bahnhof Konstanz ist der direkte Übergang zum Schweizer Bahnnetz

Im Fernverkehr verbindet der SBB-InterRegio 75 Konstanz stündlich ohne Umsteigen mit Zürich und Luzern.[169] Im Regionalverkehr gibt es seit 2015 eine direkte RegioExpress-Verbindung nach Romanshorn und St

Gallen, die 2018 im Stundentakt verkehren wird; Zudem verkehren regelmässig Züge der St

Galler S-Bahn nach Weinfelden (Linie S14[170])

Mit Umstieg in Kreuzlingen (oder in Deutsch Singen), weitere Destinationen in Richtung Stein am Rhein und Schaffhausen oder Rorschach ist erreichbar Um den binationalen Ballungsraum Konstanz-Kreuzlingen vom motorisierten Individualverkehr zu entlasten, wird der Bau einer S-Bahn Konstanz-Kreuzlingen geprüft

Eine Straßenbahn oder Stadtbahn würde den größten Nutzen bringen, aber die hohen Infrastrukturkosten stellen ihre Durchführbarkeit in Frage[171]

Öffentlicher Nahverkehr [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Stadt gehört zum Verkehrsverbund Hegau-Bodensee

Mehrmals wöchentlich verkehren Schnellbuslinien nach Friedrichshafen (Innenstadt und Flughafen) und Ravensburg

Das Busliniennetz der Stadtwerke Konstanz verbindet tagsüber alle 15 bzw

30 Minuten die links- und rechtsrheinischen Stadtteile

Sie ist auch Zubringer zur Fähre Staad-Meersburg und zu den Schiffsverbindungen nach Überlingen ab Wallhausen

Auch der Nachbarort Kreuzlingen ist durch eine grenzüberschreitende Buslinie angebunden

Katamaran-Schiffe fahren ganzjährig stündlich nach Friedrichshafen (52 min), die Autofähre von Konstanz-Staad nach Meersburg und Schiffe von Wallhausen nach Überlingen

Im Sommer und eingeschränkt im Winter bestehen weitere Schiffsverbindungen, die primär dem Tourismus dienen

Diese verbinden Konstanz mit Meersburg, Lindau, Bregenz, Überlingen, Schaffhausen, Radolfzell, Kreuzlingen und der Insel Mainau

Im Sommer führt eine private Personenschifffahrt vom Konstanzer Hafen auf einer Rundstrecke nach Konstanz-Seestraße, Bodensee-Therme, dem Schweizerischen Bottighofen und zurück zum Konstanzer Hafen.[172] Der ehemalige baden-württembergische Verkehrsminister Ulrich Müller erklärte im Mai 2004, dass die Stadtwerke Konstanz durch den Kauf der Bodensee-Schiffsbetriebe die leistungsfähigste und lukrativste Binnenschifffahrt Mitteleuropas seien und ein Nahverkehrsangebot anboten öffentlicher Nahverkehr, der besser war als der der Landeshauptstadt.[173] Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Relief der Konstanzer Altstadt als Orientierungshilfe für Touristen, Laien und Blinde

Mehr als 3.300 Unternehmen mit mehr als 33.500 Beschäftigten bilden den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Konstanz

10.000 Beschäftigte gibt es im verarbeitenden Gewerbe, rund 23.500 im Dienstleistungssektor

Viele Schweizer Unternehmen gründen aufgrund der Grenznähe eine Niederlassung oder Niederlassung in Konstanz

Große Arbeitgeber in Konstanz sind:

Die Stadt Konstanz hat eigene Betriebe Bodenseeforum, Entsorgungsbetriebe, Technikbetriebe, Kulturwirtschaft

Die Stadtwerke Konstanz GmbH betreibt Busse, Fähren, Trinkwasserversorgung, Energieversorgung und die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB).[174][175] Die Wasserwerke Konstanz befinden sich in Konstanz-Staad

Das Trinkwasser wird dem Bodensee aus 40 Metern Tiefe entnommen und hat eine Temperatur von 6 °C

Es durchläuft drei Mikrofilter und einen Sandfilter

Außerdem werden geringe Mengen an Eisen und Ozon für die Reinigung und eine geringe Menge Chlordioxid für den Netzschutz benötigt

Das gereinigte Wasser wird in drei Hochbehälter gepumpt

Im Notfall kann auch Kreuzlingen versorgt werden

Konstanz verbraucht täglich 17 Millionen Liter.[176]

In Konstanz ist der Wissenschaftsbereich mit der Universität Konstanz und der Fachhochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Design angesiedelt.[175] Die Gesundheitsgesellschaft Konstanz betreibt die Klinik und die Orthopädische Fachklinik Vincentius.[175] Kommunikations- und Informationstechnologie

Siemens ist vertreten durch Siemens Logistics mit den Bereichen Logistik für Postsortieranlagen, Pakete, Luftfracht und Fluggepäck.[177] In Konstanz befinden sich die Medienfiliale mit dem Südkurier und das Landratsamt.[175] Auch Biotechnologie (GATC Biotech), Halbleitertechnologie (Hyperstone GmbH), Maschinenbau sowie regenerative und alternative Energien (Sunways, 1993-2014) sind vertreten

Auch Tourismus, Tagungen und Kongresse sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

2011 besuchten fast 280.000 Reisende Konstanz mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,3 Tagen

Die Zahl der Tagesbesucher lag 2009 bei 6,1 Millionen.[178] Historische Restaurants [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Barbarossa Hotel und Restaurant

Das Hotel Barbarossa wurde Anfang des 20

Jahrhunderts zu einem Hotel und Restaurant und liegt am Obermarkt.[179] Die Gemeinderestaurants befinden sich im Gemeindehaus am Hafen

Behörden und Gerichte [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Gebäude des Bezirksgerichts

Konstanz ist Sitz des Landkreises Konstanz, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Hochrhein-Bodensee

Die Stadt hat außerdem ein Amtsgericht, ein Amtsgericht, ein Sozialgericht und eine Staatsanwaltschaft

Konstanz ist Sitz einer Bundesagentur für Arbeit, die seit 2012 für die Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Konstanz zuständig ist.[180] Konstanz ist auch Sitz des Dekanats Konstanz des Erzbistums Freiburg und des Kirchenkreises Konstanz der Evangelischen Kirche in Baden

Konstanz am linken und rechten Rheinufer ist durch mehrere Brücken über den Seerhein verbunden

Diese sind in der Reihenfolge den Rhein hinunter:

Rheinbrücke Konstanz, auch Alte Rheinbrücke, die den rechtsrheinischen Straßen- und Schienenverkehr in die Innenstadt leitet.

Fahrradbrücke (Konstanz), eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer.

Schänzlebrücke, auch Neue Rheinbrücke oder Europabrücke, eine Brücke für den Fernverkehr im Zuge der Bundesstrasse 33 Richtung Schweizer Autobahn 7

Quartier mit Kreuzlingen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Agglomeration Konstanz-Kreuzlingen hat gut 115.000 Einwohner (2005)

Viele Konstanzer haben ihren Arbeitsplatz in der Schweizer Nachbarstadt oder im Umland

Umgekehrt decken die Kreuzlinger ihren täglichen Bedarf oft in Konstanz

Kreuzlingen und Konstanz arbeiten bei einigen Anlässen zusammen, zB beim Seenachtfest, der GEWA-Kirmes,[181] dem zweitägigen Flohmarkt

Karte des Grenzzauns

1831 wurde die Grenze im Tägermoosvertrag entlang des ehemaligen Außengrabens festgelegt

Die Grenze war später an Grenzsteinen und Gartenzäunen erkennbar

Gemäss Grenzvertrag vom 21

September 1938 wurde von Schweizer Seite im Herbst 1939 vom Hauptzoll bis zur Wiesenstraße und vom Hafenzoll bis zum Bodenseeufer ein hoher Zaun, der Grenzzaun (Konstanz), errichtet

Zudem errichtete die deutsche Wehrmacht im Winter 1939/1940 einen drei Meter hohen Zaun mit Gefälle und Stacheldraht (Wehrmachtszaun) vom Seerhein über den Gottlieber Zoll bis zum Emmishofer Zoll

Ab Mai 1940, dem Beginn des Einmarsches in Frankreich, war die Grenze geschlossen

Nach dem k

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