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Top stark landwirtschaft Update

by Tratamien Torosace

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Neues Update zum Thema stark landwirtschaft


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Landwirtschaft: Hauk: Nutzung von Ackerflächen für … New Update

20/3/2022 · Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landwirtschaft“. Lesen Sie jetzt „Hauk: Nutzung von Ackerflächen für Ökostrom stark reduzieren“.

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 Update profi und Stark präsentieren: Youngtimer-Häckseln 2021
profi und Stark präsentieren: Youngtimer-Häckseln 2021 Update

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Startseite New

Das Verbraucherportal des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) informiert ausgewogen und verständlich über landwirtschaftliche Themen.

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Karrenpflug Lemken Titan 18 V: Pflugzeug träger | Stark Update

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 Update Karrenpflug Lemken Titan 18 V: Pflugzeug träger | Stark
Karrenpflug Lemken Titan 18 V: Pflugzeug träger | Stark New Update

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Was ist … New Update

Eine nachhaltige Landwirtschaft arbeitet so, dass die schädlichen Auswirkungen auf Klima, Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt sowie das Wohl der Tiere und die Gesundheit der Menschen abnehmen, stellt sicher, dass die grundlegenden Bedürfnisse an Nahrung und landwirtschaftlichen Rohstoffen von heutigen und zukünftigen Generationen in Qualität und Menge befriedigt werden,

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Der ökologische Landbau ist umwelt- und ressourcenschonend und kommt damit dem Leitbild der nachhaltigen Landwirtschaft am nächsten

Quelle: Thomas Stephan – BLE

Der ökologische Landbau ist die Art der Landwirtschaft, die dem Prinzip der nachhaltigen Landwirtschaft am nächsten kommt

Wie eine umfassende Studie des Thünen-Instituts zeigt, ist der ökologische Landbau umwelt- und ressourcenschonender als der konventionelle Landbau: Der ökologische Landbau schont nachweislich Gewässer und fördert die Biodiversität – vor allem, weil der ökologische Landbau ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel auskommt Düngemittel

Dazu tragen aber auch die größere Sortenvielfalt und der vermehrte Anbau von Zwischenfrüchten bei

Bio-Böden haben in der Regel einen höheren Humusgehalt als konventionelle – dadurch sind sie nicht nur fruchtbarer, sondern schonen auch das Klima, indem sie überschüssiges CO2 binden

Und nicht zuletzt ist die Bio-Landwirtschaft auch in Sachen Tierwohl einen Schritt voraus: Bio-Tiere haben zum Beispiel mehr Platz im Stall und im Freien

Allerdings sind Biobetriebe nicht per se nachhaltiger als konventionelle

Studien haben gezeigt, dass es einige konventionelle Landwirte gibt, die nachhaltiger wirtschaften als ihre ökologischen Kollegen

Die Öko-Zertifizierung allein garantiert noch keine optimale Entwicklung in allen Bereichen der Nachhaltigkeit

Wie nachhaltig ein Betrieb handelt, hängt vor allem vom Engagement und Können der Betriebsleiter ab

Kritiker entgegnen auch, dass der Biolandbau wegen der geringeren Erträge im Vergleich zum konventionellen Landbau mehr Ackerland verbraucht

Um die Ernährung von fast zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 sicherzustellen, wäre der Biolandbau daher keine Option

Das Schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), das 2017 verschiedene Modellszenarien durchgerechnet hat, kam zu einem anderen Schluss: Demnach die Welt könnte theoretisch besiedelt werden, sie allein mit Lebensmitteln aus ökologischem Landbau zu ernähren

Allerdings gemäss FiBL-Einschränkung nur, wenn sich gleichzeitig die Konsumgewohnheiten der Menschen drastisch ändern

Im Klartext hieße das, weniger Lebensmittel wegzuwerfen und deutlich weniger Fleisch zu essen

Wie genau eine nachhaltige Landwirtschaft aussehen soll, die gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schont und alle Menschen auf der Erde ernährt, ist noch nicht abschließend geklärt

Neuere Ansätze dazu gibt es nun in einer Studie, die das FiBL zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) erstellt hat

Demnach scheint eine Mischung aus verstärktem Biolandbau und einer verbindlichen, umweltschonenderen, konventionellen Landwirtschaft der Schlüssel zum Erfolg zu sein

Woran erkennt man nachhaltig produzierte Lebensmittel?

Influencer Challenge 2022: „Ich esse nur Fast Food!“ (Folge 1) New Update

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 New Influencer Challenge 2022: „Ich esse nur Fast Food!“ (Folge 1)
Influencer Challenge 2022: „Ich esse nur Fast Food!“ (Folge 1) New

Landwirtschaft / Forstwirtschaft Gewerbeimmobilien bei immonet Update New

Landwirtschaft und Forstwirtschaft. In den meisten Städten dominieren große, moderne Konzerne, gewaltige Bürogebäude neben einer Vielzahl kleiner Läden und etliche Geschäfte mit den unterschiedlichsten Konsumgütern und Angeboten an Dienstleistungen.

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Die meisten Städte sind geprägt von großen, modernen Konzernen, riesigen Bürogebäuden neben einer Vielzahl kleiner Läden und einer Vielzahl von Geschäften mit unterschiedlichsten Konsumgütern und Dienstleistungen

Handwerker haben hier viele Möglichkeiten sich niederzulassen und viele Branchen zur Auswahl

Auf dem Land sieht es dagegen etwas anders aus

Es gibt zwar auch große Firmen, Läden und Geschäfte außerhalb der Städte, aber alles ist etwas verteilter und weniger zentral

Der Platz, der normalerweise in den Städten fehlt, ist auf dem Land reichlich vorhanden

Und der Anteil von Wäldern, Feldern und Wiesen im ländlichen Raum dürfte in den meisten Fällen deutlich höher sein

Daher gibt es abseits des turbulenten Stadtlebens noch die Möglichkeit, die Land- und Forstwirtschaft zu nutzen

Die Vielseitigkeit auf dem Land

Ob Bauernhaus, Gestüt, Reiterhof, Mühle, Landhaus oder Erholungshof – das Angebot an landwirtschaftlichen Immobilien ist meist breit gefächert

Zunächst einmal sollte sich ein Interessent darüber im Klaren sein, welche Art von Geschäft er in dem Land betreiben möchte

Wer Forstwirtschaft betreiben möchte, braucht, wie der Name schon sagt, einen Wald oder ein Waldgrundstück

Übrigens: Forstwirtschaft bedeutet nicht nur den Handel mit dem Rohstoff Holz, sondern auch den Erhalt des Waldes als Schutz- und Erholungsgebiet

Etwas vielfältiger ist dagegen die Landwirtschaft

Allein auf einem Bauernhof gibt es zum Beispiel viele Möglichkeiten

Angefangen bei der Viehhaltung: Kühe, Schweine, Hühner oder Schafe dienen hauptsächlich der Lebensmittelversorgung und sind für einen Landwirt meist sehr ertragreich

Der Anbau von Nutzpflanzen ist meist sehr rentabel und die Nachfrage nach Endprodukten aus dem Getreide- und Gemüseanbau sowie aus der Pflanzenzüchtung ist stets hoch.

Können wir den Klimawandel noch stoppen? Update

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 Update Können wir den Klimawandel noch stoppen?
Können wir den Klimawandel noch stoppen? New

Was ist Ökologische Landwirtschaft? | Bund Ökologische … Update

20/4/2006 · Damit werden negative Auswirkungen auf die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, die Nutztiere, den Boden, die Ernte, die Umwelt und den Kunden minimiert [2;6]. Mit diesem vorrausschauenden, ganzheitlichen Ansatz begründet die Ökologische Landwirtschaft ihren Anspruch auf besondere Verträglichkeit mit Blick auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima.

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Der ökologische Landbau folgt dem Organisationsprinzip eines weitgehend in sich geschlossenen Wirtschaftsorganismus

Das bedeutet, dass der Biobauer Landnutzung und Tierhaltung individuell an den Standort anpasst und beides im Unternehmen kombiniert

Kreislaufprozesse und Kreislaufwirtschaft bestimmen die umweltschonende Produktion hochwertiger Lebensmittel und sichern langfristig die natürlichen Produktionsgrundlagen wie Boden, Biodiversität, Wasser oder Klima

Die Vielfalt an Kulturpflanzen und Tierarten erhält und stärkt die Stabilität und Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Ökosysteme

Dadurch erbringen Biobauern positive ökologische Leistungen für die Gesellschaft als Ganzes

Arbeiten im Einklang mit der Natur

Jede Form der Landwirtschaft ist ein Eingriff in die Natur

Im ökologischen Landbau soll die Bewirtschaftung so erfolgen, dass die natürlichen Zusammenhänge des Ökosystems genutzt und gefördert werden

Zur Steigerung von Ertrag und Qualität werden die natürlichen Prozesse, die die Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion bilden, angeregt

Eine solche Stimulierung eines Systems ist nur dann langfristig erfolgreich, wenn es dem Vorbild der Natur folgt und im Gleichgewicht der natürlichen Prozesse arbeitet [ 1]

Bei der ökologischen Landwirtschaft werden die natürlichen Ressourcen in den Ökosystemen genutzt, aber geschont

Nicht erneuerbare Energiequellen und Rohstoffe werden geschont und der Biohof wird als Organismus verstanden und weiterentwickelt, wobei möglichst geschlossene (nicht geschlossene) Stoff- und Energiekreisläufe angestrebt werden

Das bedeutet, dass der Einsatz externer Inputs stark eingeschränkt oder ganz verboten wird, wie im Fall von synthetischen Stickstoffdüngern, chemisch-synthetischen Pestiziden und Wachstumsregulatoren

Landwirtschaftliches Handeln orientiert sich an seinen Folgen

Dies minimiert negative Auswirkungen auf Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, Vieh, Boden, Pflanzen, Umwelt und Kunden [2;6]

Mit diesem zukunftsweisenden, ganzheitlichen Ansatz wird der ökologische Landbau seinem Anspruch gerecht, besonders verträglich für Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu sein

Durch Diversität stabile Systeme erhalten und stärken

Kernstück der landwirtschaftlichen Organisation und Stabilisierung des landwirtschaftlichen Ökosystems ist die Fruchtfolge

Die Obstsortenvielfalt (geplante Agrobiodiversität auf den Produktionsflächen) ist das wirksamste Mittel, um selbstregulierende Kräfte und Prozesse zu nutzen

Maßnahmen zur Ertragssicherung aller Kulturen auf hohem Ertragsniveau sind im Hinblick auf eine nachhaltige Ressourcennutzung wichtiger als die Ertragsmaximierung einiger weniger Verkaufsfrüchte auf Kosten der eigenen Produktionsgrundlagen

Abseits der Produktionsflächen werden Nützlinge auch durch Begleitstrukturen wie Hecken, Rabatten, Ufer, Gewässer unterstützt – auch Wildtiere und Pflanzen finden hier in der Kulturlandschaft einen Lebensraum

Umfangreiche ökologische Leistungen für den Naturschutz und das Landschaftsbild ergeben sich aus der Notwendigkeit der vielfältigen Betriebsorganisation [2].

Für das Nährstoffmanagement verwenden Biobauern Strategien, die Nährstoffe für das Pflanzenwachstum hauptsächlich auf dem Hof ​​verfügbar machen

So wird die Bodenfruchtbarkeit durch Humusaufbau langfristig erhalten und ausgebaut

Denn eine vielfältige Fruchtfolge ist auf einen hohen Gehalt an verwertbarer organischer Substanz im Boden, eine Stimulierung des Bodenlebens und positive Vorfruchteffekte auf Folgefrüchte ausgerichtet

Beispielsweise produziert der extensive Anbau von Futter- und Körnerleguminosen Stickstoff, den die Hauptkulturen wie z.B

B

Weizen zur Verfügung steht

Folgekulturen wie Kartoffeln oder Zwischenfrüchte wie Senf und Rettich erschließen durch Bodenbearbeitung, mikrobielle Aktivität oder Belüftung der Wurzelsysteme weitere Pflanzennährstoffe

Vermeidungsstrategien wie Anpassung des Saattermins oder Düngemanagement helfen, Nährstoffverluste zu minimieren [3; 4]

Laut Bio-Gesetz müssen die Tiere – insbesondere Wiederkäuer – zu einem großen Teil mit hofeigenem Futter ernährt werden

Die von den Tieren angelieferte Gülle dient der örtlich und zeitlich gezielten Zufuhr von Nährstoffen

In der ökologischen Landwirtschaft werden tierische Ausscheidungen als hochwertiger Dünger in Form von Stallmist, Gülle oder Jauche verwendet

Sie werden möglichst verlustarm gewonnen, gelagert und den Anbaugebieten wieder zugeführt

Dieser Prozess ist somit ein Beispiel für eine weitgehend optimierte Kreislaufwirtschaft in der landwirtschaftlichen Betriebsorganisation

Der ökologische Landbau steht damit im Gegensatz zu konventionellen „Verarbeitungsbetrieben“, bei denen die Tierhaltung unabhängig davon betrieben wird, wie viele Tiere die zur Verfügung stehenden Flächen fressen und „Dünger“ aufnehmen

können: Tierische Ausscheidungen gelten als Abfall, resultieren oft aus der Fütterung mit Soja aus Übersee, führen dann hierzulande in einem begrenzten Gebiet zu Nährstoffüberschüssen und belasten Umwelt, Klima und Gewässer [5]

Der ökologische Landbau steht aber auch vor der Herausforderung, innovative Betriebskonzepte und Anbausysteme kontinuierlich so weiterzuentwickeln, dass sie ihren Grundprinzipien entsprechen und wirtschaftlich erfolgreich sind

Quellen:

[1] Dewes, T

(1991): Zur Konzeption konventioneller und landwirtschaftlicher Betriebssysteme

Berichten über

Landwirtschaft, 69, S

354-364

[2] Köpke, U

(2011): Ökologischer Landbau

In: Norbert Lütke Entrup und Bernhard Carl Schäfer (Hrsg.): Lehrbuch des Pflanzenbaus – Band 2: Kulturpflanzen

Kapitel 11, S

907–972

AgroConcept, Bonn

[3] Köpke, U

(1994): Nährstoffkreislauf und Nährstoffmanagement aus Sicht des Betriebsorganismus

In: Mayeret al

(Hrsg.): Ökologischer Landbau – Perspektiven für die Zukunft! SÖL-Sonderedition Nr

58, Bad Dürkheim, S

54-113

[4] Köpke, U

(1994): Nährstoffmanagement durch Acker- und Pflanzenbaumaßnahmen

Landwirtschaftsberichte 207, Sonderheft: Landnutzung und Bodenfruchtbarkeit, Band 5, Bonn, S

204-212

[5] Köpke, U

(2006): Bedeutung von Wirtschafts- und Sekundärrohstoffdüngern für den ökologischen Landbau

In: KTBL (Hrsg.): Gülleverwertung in der Landwirtschaft

Vorteile und Risiken

KTBL-Vortragskonferenz

19.-20

April 2006, Osnabrück

KTBL-Druckschrift 444, KTBL e

V., Darmstadt, S

39–49, verfügbar unter www.orgprints.org/8348/

[6] Kristiansen, P., Taji, AM, und Reaganold, J.P

(Hrsg.): Organic Agriculture – A Global Perspective

CABI Publishing, Wallingford, Oxon, Vereinigtes Königreich 449 S.

Jakob Stark zur Landwirtschaft Update

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 New Update Jakob Stark zur Landwirtschaft
Jakob Stark zur Landwirtschaft Update

Über uns – Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft – LfL New

Essen, Trinken oder ein wohnliches Umfeld – die ganz wesentlichen Bedürfnisse des menschlichen Alltags hängen stark von den Tätigkeiten der Landwirtschaft ab. Für die Landwirtschaft in Bayern ist die LfL ein wichtiger Wegbegleiter in die Zukunft. Hier finden Sie für fast alle in der Landwirtschaft auftauchenden und viele für die Umwelt und die Gesellschaft relevante Fragen …

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Über uns – Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Essen, Trinken oder eine wohnliche Umgebung – die ganz wesentlichen Bedürfnisse des menschlichen Alltags hängen stark von der landwirtschaftlichen Tätigkeit ab

Für die Landwirtschaft in Bayern ist die LfL ein wichtiger Wegbegleiter in die Zukunft

Hier finden Sie passende Antworten auf fast alle Fragen, die sich in der Landwirtschaft stellen und viele Fragen, die für Umwelt und Gesellschaft relevant sind

Grundlage dafür sind wissenschaftlich fundierte Studien, die im komplexen System Landwirtschaft praxisorientiert ausgewertet und für Experten und Laien verständlich aufbereitet werden

Organisationsstruktur der LfL

Bild vergrößern verfügbar Organisationsstruktur LfL “Forschen – Fördern – Ausbilden”

Die Rahmenbedingungen der Landwirtschaft und damit auch die Aufgaben und Strukturen praxisorientierter Forschung unterliegen einem ständigen Wandel

2003 wurden die Kompetenzen verschiedener selbstständiger staatlicher Institute und Behörden in Bayern in einer Einrichtung gebündelt – interdisziplinär, lösungsorientiert und am landwirtschaftlichen Gesamtsystem ausgerichtet

Die LfL ist direkt dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unterstellt und mit folgenden Aufgabenbereichen betraut: Anwendungsorientierte Forschung, hoheitlicher Vollzug, Ausbildung, Beratung

Der Präsident

Präsident Stephan Sedlmayer Lebenslauf

Stephan Sedlmayer wurde in Wertingen geboren und lebt heute in Oberschleißheim

Nach der Ausbildung zum Landwirt und dem Studium der Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München zum Diplom-Agraringenieur begann er seine berufliche Laufbahn im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)

Nach mehreren Jahren als Referent und Lehrer übernahm er die Leitung des Referats „Land- und Forstwirtschaft“ bei der Bayerischen Vertretung in Berlin/Bayerische Staatskanzlei

Anschließend fungierte Stephan Sedlmayer als persönlicher Referent des Referatsleiters, Staatsministerium für Land- und Forstwirtschaft, 2008 leitete er das Referat „Land- und Forstwirtschaft“ der CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

Von 2008 bis 2020 war er Büro- und Stabsleiter im Landwirtschaftsministerium, zunächst für Staatsminister Helmut Brunner und dann für Staatsministerin Michaela Kaniber

Stephan Sedlmayer ist seit 1

November 2020 Präsident der LfL

Ausführlicher Lebenslauf des Präsidenten Stephan Sedlmayer seit 1

November 2020: Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

2018 bis 2020 Amts- und Stabsleiterin Michaela Kaniber, Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

2008 bis 2018 Amts- und Stabschef von Staatsminister Helmut Brunner, Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

2008 Leiter des Referats „Land- und Forstwirtschaft“ der CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

2006 bis 2007 Persönlicher Referent des Amtsleiters, Staatsministerium für Land- und Forstwirtschaft

1999 bis 2006 Referatsleiter „Land- und Forstwirtschaft“ bei der Bayerischen Vertretung in Berlin/Bayerische Staatskanzlei

1994 bis 1999 Referent und Lehrer beim Amt für Land- und Forstwirtschaft in Kaufbeuren

1994 Beschäftigt im höheren öffentlichen Dienst des Freistaates Bayern

1992 bis 1994 Referendariat beim Freistaat Bayern/Staatsexamen

1986 bis 1991 Studium der Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München/Diplom-Agraringenieur

1984 bis 1986 Landwirtschaftliche Berufsausbildung/Bauer

1983 bis 1984 Wehrdienst in Achern/München

1970 bis 1983 Gotzinger Schule München, Dantegymnasium München/Abitur

1964 in Wertingen geboren

Präsidium und Präsidialamt

Dr

Michael Elsinger, Vizepräsident Ressourcen Robert Brandhuber, Vizepräsident Wissen Prof

Kay-Uwe Götz, Leiter des Instituts für Tierzucht Dr

Annette Freibauer, Leiterin des Instituts für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz Sabine Weindl, Leiterin das Präsidialamt

Vorstand Der Vorstand unterstützt die LfL bei grundsätzlichen Entscheidungen und überwacht ihre Arbeit

Insbesondere kommentiert er das mehrjährige Arbeitsrahmenprogramm, nimmt den Jahresbericht der LfL entgegen, gibt Impulse zur konzeptionellen Weiterentwicklung und beruft die Mitglieder des wissenschaftlich-technischen Beirats der LfL

Der Vorstand der LfL besteht aus acht ehrenamtlichen Mitgliedern, die vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berufen werden und mindestens einmal jährlich zusammentreten

Vorsitzender Hubert Bittlmayer

Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mitglieder Friedrich Mayer

Dirigent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Dirigent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Robert Winkler

ltd MR beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

ltd MR beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Dr

Albert Schmidt

MR beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

MR im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Dipl.-Ing

(Univ.) M.Sc

Florian Lobl

Technische Universität München, Zentrale Verwaltung

Technische Universität München, Zentralverwaltung Dr

Eric Veulliet

Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Walter Heidl

Präsident des Bayerischen Bauernverbandes

Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Dr

Joseph Krapf

Selbständiger Unternehmensberater Kontakte Sabine Weindl, Leiterin des Präsidiums der LfL, ist für die Geschäftsführung des Vorstands verantwortlich

Lange Point 12

85354 Freising

Telefon: 08161 8640-5806

E-Mail: Praesidi[email protected]

Wissenschaftlich-technischer Beirat Der Wissenschaftlich-technische Beirat (WTB) berät die LfL in Fragen der angewandten Forschung und des Ergebnistransfers und fördert die Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen

Sie nimmt insbesondere zum mehrjährigen Arbeitsrahmenprogramm und zum Jahresarbeitsprogramm der LfL Stellung, macht ergänzende Anregungen und bringt Anregungen aus Beratung, Praxis und Landwirtschaft ein

Neben dem Präsidenten der LfL, der der WTB vorsteht, besteht die WTB aus 14 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, die ehrenamtlich tätig sind und auf Vorschlag des Bayerischen Staatsministeriums vom LfL-Vorstand berufen werden Ernährung, Land- und Forstwirtschaft

Die WTB tagt mindestens einmal im Jahr

Vorsitzender Stephan Sedlmayer

Präsident Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Mitglieder Professor Dr

Senthold Asseng

Direktor des Hans-Eisenmann-Forums für Agrarwissenschaften

Direktor des Hans-Eisenmann-Forums für Agrarwissenschaften Dr

Martin Berges

Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Geschäftsführerin der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Monika Deubzer

Vorsitzende VELA e.V., Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau

Vorsitzende VELA e.V., Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau Susanne Glasmann

Geschäftsführer des Arbeitskreises der Bayerischen Ernährungswirtschaft e.V

(ABEW)

Geschäftsführer des Arbeitskreises der Bayerischen Ernährungswirtschaft e.V

(ABEW) Josef Hefele

Vorsitzender des Landeskuratoriums der Erzeugergemeinschaften für die Tierverarbeitung in Bayern e.V

Vorsitzender des Landeskuratoriums der Erzeugergemeinschaften für die Tierverarbeitung in Bayern e.V

Prof

Dr

Angel Hessel

Leiter des Instituts für Agrartechnik am Johann Heinrich von Thünen-Institut

Leiter des Instituts für Agrartechnik am Johann Heinrich von Thünen-Institut Walter Jonas

Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Johann Kreitmeier

Vorsitzender des Landeskuratoriums Pflanzenbau Bayern e.V.

Vorsitzender des Landeskuratoriums Pflanzenbau Bayern e.V

Friedrich Maier

Dirigent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Dirigent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Leonhard Ost

Vorsitzender des Kuratoriums der Bayerischen Maschinenringe und Hilfsringe e.V

Vorsitzender des Kuratoriums der Bayerischen Maschinenringe und Hilfsringe e.V

Prof

Dr

Markus Reinke

Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Prof

Dr

Mathias Ritzmann

Lehrstuhl für Schweinekrankheiten und Leiter der Schweineklinik

Lehrstuhl für Schweinekrankheiten und Leiter der Schweineklinik Dr

Paul Steffen

Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt in Bern

Vizedirektor Bundesamt für Umwelt Bern Josef Wetzstein

LVÖ stellv

Vorsitzender Bioland e.V

LVÖ stellv

Vorsitzender Bioland e.V

Georg Wimmer

Die Geschäftsführung obliegt der Generalsekretärin des Bayerischen Bauernverbandes Ansprechpartnerin Sabine Weindl, Leiterin des Präsidiums der LfL

Lange Point 12

85354 Freising

Telefon: 08161 8640-5806

E-Mail: [email protected]

Kooperationen

Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA)

Landwirtschaft.Neu.Denken | Markus Bogner | TEDxMünchenSalon New

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 New Landwirtschaft.Neu.Denken | Markus Bogner | TEDxMünchenSalon
Landwirtschaft.Neu.Denken | Markus Bogner | TEDxMünchenSalon Update

Download: Arbeitsblätter, Formulare und Broschüren zum … Update New

1/10/2014 · Landwirtschaft im Münsterland – Daten, Fakten, Analysen (2014) In weiten Teilen des Münsterlandes ist bis heute die typische Münsterländer Parklandschaft mit ihren oft kleinteiligen landwirtschaftlichen Strukturen erhalten geblieben. Gleichwohl stellt die Landwirtschaft einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor für die Region dar.

+ mehr hier sehen

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Download: Herunterladbare Arbeitsblätter, Formulare und Broschüren

Sie suchen eine neue Broschüre der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen? Benötigen Sie ein Formular? Haben Sie von einem Excel-Arbeitsblatt gelesen, das unsere Unternehmensberater entwickelt haben? Dann findest du sie hier

Auf dieser Seite haben wir für Sie die wichtigsten Downloads rund um die Landwirtschaft zusammengestellt

Zum Speichern auf Ihrer Festplatte klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen im Kontextmenü “Ziel speichern unter…”

Gesellschaft

Landwirtschaft heute – Ideen für morgen

Die Landwirtschaft ist Eckpfeiler einer umfassenden Wertschöpfungskette und ein relevanter Wirtschaftsfaktor

Heute stehen jedoch häufig die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Produktion auf Klima, Umwelt und Natur sowie der Tierschutz im Fokus

Diese Broschüre des Landwirtschaftsministeriums stellt Menschen vor, die ihren Lebensunterhalt als Landwirte selbst verdienen, und zeigt Wege in eine umwelt- und naturverträgliche Zukunft der Branche auf

14MB

Der Nachhaltigkeitskodex der Landwirtschaft

Entwicklung und Optimierung von praktischen Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements und der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf landwirtschaftlichen Betrieben

Abschlussbericht, 252 Seiten

9MB

Ökologischer Landbau in NRW

Acht landwirtschaftliche Beispiele in der Broschüre veranschaulichen das breite Spektrum des unternehmerischen Erfolgs im ökologischen Landbau

Die Präsentation von acht Marktpartnern zeigt die Vielfalt des Bio-Marktes

Im zweiten Teil erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Umstellung

3MB

Landservice: Erfolgreich in regionalen Märkten

In der Broschüre veranschaulichen 15 Fallbeispiele das breite Spektrum unternehmerischen Engagements in Landservice-Geschäftsfeldern

Sie sind als Anregung für die Entwicklung eigener Strategien gedacht

Der Technikteil enthält Informationen und Tipps für ein systematisches Vorgehen

5MB

Praxisleitfaden zur Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude – Neue Perspektiven für alte Gemäuer

In dieser Neuauflage finden Sie Informationen und Entscheidungshilfen bei der Suche nach einer neuen Nutzung für leerstehende Wirtschaftsgebäude

Aspekte der baurechtlichen Nutzungsänderung werden erläutert

Ergänzt wird der Ratgeber durch gelungene Umsetzungsbeispiele aus verschiedenen Regionen

4MB

Zeitreihen zur Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen von 1960 bis 2017

Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen einen Überblick über die Entwicklung von Betriebsgrößen und -flächen, Anbaubedingungen, Ernteerträgen und Tierhaltung in Nordrhein-Westfalen für diesen Zeitraum geben von 1960 bis heute

Angaben zu Arbeitskräften, Milcherzeugung und Schlachtung runden die Zahlen ab

4MB

Erfahrungen für überbetriebliche Maschinenarbeit im Rheinland

Die Erfahrungsberichte werden jährlich vom RLV-Fachausschuss für Betriebsassistenz und Maschineneinsatz in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erstellt

Die Erfahrungswerte sind Richt- und Durchschnittswerte, wie sie unter den Landwirten für die gemeinsame Arbeitsleistung vereinbart wurden

789 KB

Erfahrungen für überbetriebliche Maschinenarbeit in Westfalen-Lippe

Die Erfahrungssätze werden jährlich vom Kuratorium Hilfsdienste und Maschinenringe (BHD/MR) in Westfalen-Lippe e.V

herausgegeben

in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Erfahrungswerte sind Richt- und Durchschnittswerte, wie sie unter den Landwirten für die gemeinsame Arbeitsleistung vereinbart wurden

2MB

Richtlinien für die Bewertung landwirtschaftlicher Kulturen

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen legt jährlich die Richtsätze für die Bewertung landwirtschaftlicher Kulturpflanzen auf Basis aktueller Preise neu fest

Sie bilden die Grundlage zahlreicher Schadens- und Entschädigungsverhandlungen

102 KByte

Notfallhandbücher

Wenn die Einsätze ausfallen, helfen die einsatzspezifischen Informationen in einem Notfallhandbuch, damit der Betrieb weitergeführt werden kann

Erstellen Sie ein für Ihren Betrieb spezifisches Notfallhandbuch

Kreditzusammenfassung

Mit einer einfachen Excel-basierten Kreditübersicht behalten Sie die Finanzierung im Blick

Hier ist der dicke „Credit“-Ordner auf einer Seite zusammengefasst

Autor: Bernhard Gründken 76 KB

Muster Ablageplan

Wo lege ich was ab? Wie finde ich die Dokumente schnell wieder? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn es darum geht, die Büroorganisation in landwirtschaftlichen Betrieben effizienter zu gestalten

Die Antwort darauf ist der unternehmensspezifische Aktenplan

274 KB

Landwirtschaft

Nachwachsende Rohstoffe vom Feld

Die Biomasseproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen

Ein Grund dafür sind die günstigen politischen Rahmenbedingungen für den zunehmenden Ersatz fossiler Brennstoffe

Diese Broschüre enthält einen Überblick über den Anbau nachwachsender Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen

4MB

App: Greening Saatmengenrechner

Die Verordnungen der EU-Agrarreform verpflichten die meisten Ackerbaubetriebe zur Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen

Eine Möglichkeit ist der Anbau von Zwischenfruchtmischungen

Allerdings müssen bestimmte Mischungsverhältnisse eingehalten werden

Hier hilft die neue Saatmengenrechner-App Greening der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Excel-Anwendung Riswick Zwischenfruchtrechner 2015

Der Riswick Zwischenfruchtrechner ermöglicht die Entwicklung und Überprüfung von Mischungen für den Zwischenfruchtanbau im Hinblick auf den Einsatz im Rahmen von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen

84 KByte

Prospekt: ​​Zwischenfrüchte für Futter und Gründüngung

Informationen zu Artenauswahl, Verwendungsmöglichkeiten und Anbaumethoden

Herausgegeben vom Arbeitskreis Norddeutscher Landwirtschaftskammern 2012 1 MByte

LWK-Zwischenfruchtpass

Der Zwischenfruchtpass beschreibt die Pflanzenarten und fasst Anbaudaten für die jeweilige Kultur zusammen

See also  The Best excel vba selection New Update

Zusätzlich wird die Eignung der Art im Hinblick auf die verschiedenen Anbauziele anhand eines einfachen Punktesystems bewertet

1MB

Excel Anwendung Nährstoffvergleich NRW 6.1

Mit Inkrafttreten der Düngeverordnung (DüV) 2020 entfällt die Pflicht zur Erstellung und Auswertung des betrieblichen Nährstoffvergleichs

Diese Anwendung sollte nicht mehr verwendet werden, um die aktuelle Düngeverordnung einzuhalten

Für die Anforderungen der DüV nutzen Sie bitte das Tool zur Berechnung der organischen N-Anreicherung im Betrieb und das Düngeportal-NRW.

Lieferschein für die überbetriebliche Verwendung von Wirtschaftsdünger

Mit Adobe Reader können Sie das PDF-Formular online ausfüllen, lokal speichern und als E-Mail-Anhang versenden

Alternativ können Sie es auch ausdrucken, ausfüllen und per Post oder Fax versenden

849 KB

Wiese

Qualitätsstandardmischungen für Pferdeweiden

Saatgutmischungen für Pferdeweiden müssen das sehr selektive Fressverhalten und den tiefen Biss der Pferde beim Fressen berücksichtigen

3MB

Qualitätsstandardmischungen für Grünland, Sortenempfehlungen 2020-2022

Sortenempfehlungen für Grünland vom Arbeitskreis der Norddeutschen Landwirtschaftskammern 2 MB

Qualitätsstandardmischungen für Grünland in Mittelgebirgen 2020-2021

Herausgegeben von den Grünlandspezialisten aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, Sachsen und Thüringen 829 KByte

Qualitätsstandardmischungen für die Feldfutterproduktion

Sortenempfehlungen für den Ackerfutterbau des Arbeitskreises der Norddeutschen Landwirtschaftskammern

3MB

Ernteschutz

Abdrift auf landwirtschaftlichen Flächen erkennen und vermeiden

Nach guter fachlicher Praxis sollen Pflanzenschutzmittel gezielt und möglichst verlustarm ausgebracht werden

Die Drift kann jedoch zu Einträgen in Nichtzielgebiete oder zu Umweltschäden führen

Wie diese minimiert oder ganz vermieden werden können, ist Inhalt dieser Broschüre

2MB

Kreuzkraut – eine giftige Pflanze auf dem Vormarsch

Das gelb blühende Kreuzkraut, botanisch Senecio jacobaea, hat sich in Deutschland in den letzten Jahren stark verbreitet

Diese Broschüre, herausgegeben von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Wildtiere, enthält umfangreiche Informationen zu dieser Pflanze, die vor allem auf Wiesen und Weiden, aber auch auf Brachen und Wegrändern wächst, und ihrer Toxizität Nutztiere und ihre Verbreitung Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam herausgegeben

1MB

Vorlage für Antragsunterlagen nach dem Pflanzenschutzgesetz

Leiter eines landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Betriebes sind verpflichtet, Aufzeichnungen über die im Betrieb eingesetzten Pflanzenschutzmittel zu führen

Die Dokumentation kann mit diesem einfachen Formular erfolgen

Sie können das Formular am Bildschirm ausfüllen und speichern

64 KByte

Tierhaltung

Excel-Tool zur N-P-reduzierten Mastschweinefütterung

Um den Rechner nutzen zu können, benötigen Sie Microsoft Excel Version 2010 oder höher

Stand: 02.08.2019 63 KB

Sichtprüfung von Güllebehältern

Kontrollblatt zur Dokumentation der jährlichen Inspektion bzw

Wartung von Güllebehältern 21 KB

Excel-Anwendung zur Berechnung der umsetzbaren Energie in Schweinefutter (GfE 2008)

Die Excel-Datei ist als Arbeitshilfe gedacht, um die umsetzbare Energie von Futtermitteln für Schweine nach der aktuell gültigen Formel für Mischfutter (GfE 2008) zu berechnen

66 KByte

Riswicker Planungshilfe für die Kurzgrasweide in NRW

Die größte Unsicherheit in der Weidemanagementplanung liegt in der Abschätzung der Ertragssteigerung auf Grünland

Als Hilfsmittel wurde der „Riswicker Weideplaner“ entwickelt, ein Berechnungsprogramm, in dem auf Basis der Ergebnisse von Ertragserhebungen der vergangenen Jahre die durchschnittlichen Tageszuwachsraten für die verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens unter einer Vielzahl hinterlegt sind von Standort- und Bewirtschaftungsbedingungen

Anhand dieser Daten lässt sich mit dem Programm der betriebsspezifische Flächenbedarf pro Kuh bzw

Herde oder die optimale Besatzdichte im Verlauf der Vegetation ermitteln

62 KByte

Energie

Verbesserung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft

Broschüre, 80 Seiten

Herausgeber: Landwirtschaftskammertag, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen

8MB

Gewässerschutz, Umweltschutz, Klimaschutz, Naturschutz

Gewässerschutz in der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Landwirtschaftskammer arbeitet seit Jahren erfolgreich im Bereich Gewässerschutz

Ein kooperativer Ansatz sichert die Kommunikation zwischen den Beteiligten und ermöglicht die reibungslose Umsetzung gemeinsam erarbeiteter Ergebnisse

Die vielen Beispiele in dieser Broschüre machen deutlich, dass sich effiziente Landwirtschaft und erfolgreicher Gewässerschutz vereinbaren lassen

2MB

5 Jahre WRRL Musterbetriebe – eine (erste) Bilanz

Etablierung grundwasserschonender Anbaumethoden für Landwirtschaft und Gartenbau 15 MByte

Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in NRW 2017

Projekte zur ökologischen Gewässerentwicklung in Kooperation mit der Landwirtschaft

Broschüre der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

7MB

Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in NRW 2014

Kooperationsprojekte zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Rahmen des Programms „Lebendige Gewässer“

Broschüre der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

7MB

Positionspapier zur biologischen Vielfalt

In Deutschland gelten mittlerweile rund ein Drittel der Pflanzen- und Tierarten und mehr als zwei Drittel der natürlichen Lebensräume als gefährdet

Um einem weiteren Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, tragen alle, die Land bewirtschaften und Ressourcen in der Landwirtschaft nutzen, eine besondere Verantwortung

Der Fachausschuss Ländliche Entwicklung, Raumordnung und Ressourcenschutz beim Landwirtschaftskammertag nahm das Jahr der Biologischen Vielfalt zum Anlass, ein Positionspapier zu verfassen, das die wichtigsten Errungenschaften und Potenziale der Landwirtschaft beschreibt und weitere Handlungsoptionen aufzeigt

935 KB

Klimawandel und Landwirtschaft in NRW

Mit zunehmender Erwärmung und veränderter Niederschlagsverteilung wirkt sich der Klimawandel auch auf Nutzpflanzen und Nutztiere in Nordrhein-Westfalen aus

Experten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen haben in dieser Broschüre ihre Beobachtungen zusammengefasst und auf Basis eigener Erfahrungen und Testergebnisse Strategien entwickelt, wie Landwirte und Gärtner auf die Herausforderung des Klimawandels reagieren können

2MB

Klimawandel und Landwirtschaft – Anpassungsstrategien im Pflanzenbau

Die Landwirtschaft ist direkt von klimatischen Veränderungen betroffen

Landwirte müssen den Prognosen zufolge künftig mit höheren Temperaturen, häufigeren Extremwetterereignissen und ungünstigeren Niederschlagsverteilungen im Pflanzenbau rechnen

Der Fachausschuss Pflanzenbau beim Landwirtschaftskammertag hat das erstmals 2010 initiierte Positionspapier umfassend überarbeitet

Es bündelt in erprobter Weise die fachliche Expertise der Länder und zeigt mögliche Anpassungsstrategien auf

Sie richtet sich in erster Linie an Betriebe und Behörden aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt, aber auch an die interessierte Fachöffentlichkeit

2MB

Klimawandel und Landwirtschaft – Anpassungsstrategien im Bereich der Tierhaltung

Die Fachinformation „Klimawandel und Landwirtschaft: Anpassungsstrategien in der Tierhaltung“ des Fachausschusses für Tierhaltung und Tierzucht im Landwirtschaftskammertag befasst sich mit den möglichen Anpassungsstrategien in der Tierhaltung an die Folgen des Klimawandels und zeigt Möglichkeiten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung auf

692 KB

Abschlussbericht: Emissionen klimarelevanter Gase aus einem Milchkuhstall

In einer dreijährigen Studie im neuen Versuchsstall des Versuchs- und Ausbildungszentrums für Landwirtschaft Haus Riswick, Kleve, wurden verschiedene Zustandserhebungen und Minderungsmaßnahmen für den Ausstoß potenziell umweltschädlicher Gase in der Milchviehhaltung durchgeführt

Die Ergebnisse der Projektphase von 2010 bis 2013 sind in diesem Abschlussbericht zusammengefasst

1MB

Natura 2000

Die Registrierung der Flora-Fauna-Habitat (FFH)- und Vogelschutzgebiete für das europäische Netzwerk Natura 2000 ist weitgehend abgeschlossen

Die Erarbeitung von Konzepten für Maßnahmen vor Ort steht nun an

665 KB

Das neue Artenschutzgesetz – Verwaltungsvorschriften für Artenschutzprüfungen

Ziel des Bundesnaturschutzgesetzes ist es, die biologische Vielfalt im Land zu erhalten und den Trend des Artenrückgangs umzukehren

Diese Broschüre beschreibt die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen

915 KB

Mehr Abwechslung zu Hause und auf dem Bauernhof

9MB

ländliche Entwicklung

Agrarfachlicher Beitrag zur Neuordnung des Regionalplans Arnsberg (2020)

Im Zuge der Neugestaltung des Regionalplans Arnsberg mit den räumlichen Teilplänen Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen einen landwirtschaftlichen Fachartikel verfasst

Der Fachbeitrag analysiert die Agrarstruktur im Planungsgebiet des Raumabschnitts des Landkreises Arnsberg und formuliert landwirtschaftliche Strukturfragen, die im neuen Regionalplan berücksichtigt werden sollten, um eine zukunftsorientierte und nachhaltige Hochleistungslandwirtschaft zu gewährleisten

11MB

Agrarfachlicher Beitrag zur Neuordnung des Regionalplans im Regierungsbezirk Köln (2020)

Anlässlich des neuen Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen einen landwirtschaftlichen Fachartikel verfasst

Der Fachbeitrag analysiert die Agrarstruktur in den Regionen des Landkreises und formuliert landwirtschaftliche Strukturbelange, die im neuen Regionalplan berücksichtigt werden sollten, um eine zukunftsorientierte und nachhaltige Hochleistungslandwirtschaft zu gewährleisten

18MB

Landwirtschaft im Münsterland – Daten, Fakten, Analysen (2014)

In weiten Teilen des Münsterlandes hat sich bis heute die typische münsterländische Parklandschaft mit ihren oft kleinteiligen landwirtschaftlichen Strukturen erhalten

Dennoch stellt die Landwirtschaft einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region dar

Die landwirtschaftliche Marktleistung des Münsterlandes beträgt 2,58 Milliarden Euro pro Jahr

5MB

Agrarfachlicher Beitrag zum Regionalplan Düsseldorf (2013)

Daten, Fakten, landwirtschaftliche Entwicklungen in ländlichen, suburbanen und urbanen Räumen

6MB

Landwirtschaft und Gartenbau im Planungsgebiet Düsseldorf (2013)

Kurzfassung des landwirtschaftlichen Beitrags zum Düsseldorfer Regionalplan 2 MB

Zahlen und Daten zu Landwirtschaft und Gartenbau in der Metropole Ruhr (2019)

Die Broschüre Zahlen und Daten zu Landwirtschaft und Gartenbau ist die Fortschreibung der Kurzfassung des landwirtschaftlichen Fachartikels der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2013, der vor dem Hintergrund des neuen Regionalplans Ruhr verfasst wurde

Neben der Aktualisierung der landwirtschaftsrelevanten Daten und der Agrarstruktur beschreibt die Broschüre in kurzen Texten, wie sich die Gesamtplanung in der Metropole Ruhr auf die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen auswirkt

18MB

Agrarfachlicher Beitrag zum Regionalplan „Metropolregion Ruhr“ (2013)

Zur Darstellung landwirtschaftlicher Fragestellungen im Ruhrgebiet hat die Landwirtschaftskammer NRW im Auftrag des Regionalverbandes Ruhrgebiet einen landwirtschaftlichen Fachbeitrag zum neuen Regionalplan erarbeitet

Neben der Bestandsaufnahme und Analyse der Landwirtschaft enthält der Artikel Aussagen zu ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Region

11MB

Zahlen und Daten zu Landwirtschaft und Gartenbau in der Metropole Ruhr (2013)

Kurzfassung des landwirtschaftlichen Beitrags zum Regionalplan “Metropolregion Ruhr” 9 MB

Agrartechnischer Beitrag zum Regionalplan Münsterland

Die 80-seitige Broschüre Landwirtschaftlicher Fachartikel zum Regionalplan Münsterland gibt einen umfassenden Überblick über Struktur, Entwicklung und Bedeutung der Landwirtschaft und des Gartenbaus im Regierungsbezirk Münster

2MB

Agrartechnischer Beitrag zum Regionalplan Detmold (2018)

Der Agrartechnische Beitrag zum neuen Regionalplan OWL 2035 analysiert die Struktur der Landwirtschaft im Landkreis Detmold und benennt die notwendigen planerischen Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte, leistungsstarke und nachhaltige Landwirtschaft im Landkreis Detmold

4MB

Landwirtschaft im Regierungsbezirk Köln – Herausforderungen

Chancen

Perspektiven

(2016)

Die Broschüre gibt anhand von Unternehmensmeldungen einen Überblick über die Landwirtschaft in den fünf Landwirtschaftsgebieten des Regierungsbezirks Köln

Weitere Kapitel informieren über aktuelle landwirtschaftliche Themen wie „Biodiversität“, „Nachhaltigkeit“ und „Standortsicherung“

Ergänzt wird die Broschüre durch eine umfangreiche Zusammenstellung landwirtschaftlicher Strukturdaten

16MB

Die stille Revolution auf dem Land

Landwirtschaft und Landwirtschaftskammer in Westfalen-Lippe 1899-1999

Manuskript zum 100

Jahrestag der Gründung der Landwirtschaftskammer 1999

139 Seiten

401 KB

Unternehmensgründung

Existenzgründung in Landwirtschaft und Gartenbau in Nordrhein-Westfalen

Die Broschüre erläutert, welche Rahmenbedingungen bei der Gründung eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes oder eines Gartenbaubetriebes zu beachten sind

731 KB

Existenzgründung im Erwerbsgartenbau

Was ist bei der Neugründung eines Erwerbsgartenbaubetriebes zu beachten? 170 KByte

Experte

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Nordrhein-Westfalen

Sachverständige aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Fischerei und Umweltschutz werden von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berufen

279 KB

Weiterbildungsprogramme

Weiterbildungsprogramm 2021 / 2022 der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Dieses Merkblatt enthält ein umfangreiches Paket an Seminaren, Vortragsveranstaltungen und Weiterbildungsterminen für die Landwirtschaft in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens

Es umfasst Angebote der Forschungs- und Bildungszentren Haus Düsse und Haus Riswick sowie Veranstaltungen von überregionaler Bedeutung

1MB

WiN – Weiterbildung im Netzwerk – Programm 2022

WiN 2022 – ein NRW-weites Weiterbildungs-Abo für Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben, die in die Führung eingebunden sind, die bei betrieblichen Entscheidungen und mit Expertinnen und Experten an Diskussionen auf Augenhöhe teilnehmen wollen und dies wünschen dass die Arbeit im Agrarbüro einfacher zu bewältigen ist

7MB

Seminarprogramm GaLaBau 2022

Gemeinsam mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW eV, der DEULA Westfalen-Lippe in Warendorf und der DEULA Rheinland in Kempen bieten die Bildungsstätten Gartenbau der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ein umfassendes Angebot an Weiterbildungen für den Garten- und Landschaftsbau

7MB

Seminare für Gartenbau und Friedhofsgärtnerei 2022

Angeboten werden Auffrischungsseminare für Auszubildende vor der Abschlussprüfung, Pflanzenschutzseminare und Workshops zu den Themen Unternehmens- und Mitarbeiterführung sowie Kommunikation

Spezielle Seminare für Friedhofsgärtner zielen auf eine professionelle Grabgestaltung ab

59 KB

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Influencer Challenge 2022: „Feminismus auf dem Bauernhof???“ (Folge 4) Update New

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 Update Influencer Challenge 2022: „Feminismus auf dem Bauernhof???“ (Folge 4)
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Einteilung der Bodenarten – Landwirtschaftskammer Update New

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Krieg in der Ukraine: Warum interessiert sich Russland für die Ukraine? Update

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 New Update Krieg in der Ukraine: Warum interessiert sich Russland für die Ukraine?
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Getreidepreise – aktuelle News und Informationen … Neueste

18/3/2022 · Informieren Sie sich auf agrarheute über aktuelle Marktpreise, Entwicklungen und Prognosen für die Getreidesorten Weizen, Raps, Mais, Gerste, Roggen und Kartoffeln.

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Getreidemarkt und Krieg in der Ukraine

Der Krieg und die Getreidemärkte – Das sagt das USDA

Der USDA-Bericht sorgt vor allem in den USA für kräftige Preissprünge

Das USDA gibt eine erste Einschätzung zu den Folgen des Krieges.

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Ökologische Landwirtschaft – Wikipedia New

Grundlegendes zu alternativen Landwirtschaftsformen Abgrenzung. Im Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft ist die ökologische Landwirtschaft rechtlich verpflichtet, im Ackerbau unter anderem auf synthetisch hergestellte Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und Grüne Gentechnik weitgehend zu verzichten. Den Erzeugnissen der ökologischen …

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Biobauernhof Schloßbauer Hafning bei Trofaiach in Österreich

Der Begriff ökologischer Landbau (auch ökologischer Landbau, ökologischer Landbau, alternativer Landbau) bezeichnet die Erzeugung von Lebensmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage bestimmter Produktionsverfahren, die eine umweltfreundliche Produktion auf Basis geschlossener Stoffkreisläufe und artgerechter Tierhaltung ermöglichen sollen

Im Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft ist die ökologische Landwirtschaft gesetzlich verpflichtet, im Ackerbau weitgehend auf synthetisch hergestellte Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und grüne Gentechnik zu verzichten

Bio-Produkten dürfen vor dem Verkauf als Bio-Lebensmittel keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe oder künstliche Konservierungsstoffe zugesetzt werden

Die ökologische Tierhaltung unterliegt strengeren Vorschriften als die konventionelle, wie etwa das Verbot der Einzelfütterung und höhere Mindestplatzanforderungen für die Tiere

Die integrierte Landwirtschaft hat wie die ökologische einen größeren Anspruch auf umweltschonenden Betrieb als die konventionelle Produktion, es gelten jedoch andere Rechtsgrundlagen

Ein Begriff mit ähnlicher Bedeutung ist der ökologische Landbau

Die biodynamische Landwirtschaft, auch biodynamische Landwirtschaft genannt, wird auch vom ökologischen Landbau unterschieden

Sie basiert auf den anthroposophischen Ideen Rudolf Steiners

Lebensmittel aus ökologischem Landbau werden als Bio-Lebensmittel bezeichnet; In der Europäischen Union ist der Begriff „Bio-Lebensmittel“ gesetzlich definiert

Nur Produkte, die die gesetzlichen Kriterien erfüllen, dürfen als „Bio“ gekennzeichnet und mit einem Bio-Siegel versehen werden

In Deutschland sind Bio-Lebensmittel unter Angabe der zuständigen Öko-Kontrollstelle kennzeichnungspflichtig, immer mit einem Bio-Siegel und oft mit dem Siegel aus kontrolliert biologischem Anbau, abgekürzt kbA, oder kbT für kontrolliert ökologische Tierhaltung

International ist der englische Begriff Organic geläufig

Unterschiede in Genuss und gesundheitlicher Wirkung zwischen konventionell erzeugten und Bio-Lebensmitteln sind Gegenstand zahlreicher Studien

Studien zum Genusswert kamen zu keinen eindeutigen Ergebnissen – teilweise erhielten Bio-, teilweise konventionelle Produkte bessere geschmackliche Durchschnittsbewertungen

Die meisten Bio-Lebensmittel wiesen weniger Rückstände von Pestiziden und Cadmium und höhere Gehalte an einigen potenziell gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen wie Antioxidantien auf

Bisher gibt es keine eindeutigen Belege für eine tatsächliche gesundheitliche Wirkung und damit einen gesundheitlichen Nutzen des Verzehrs von Bio-Lebensmitteln.[1] In einer Broschüre zum ersten Lebensjahr eines Babys behauptet das österreichische Bundesministerium für Familie und Jugend, Bio-Produkte seien qualitativ hochwertiger, weil Bio-Bauern auf geringere Schadstoffbelastung achten und ihre Produkte einen intensiveren Geschmack haben.[2] Manchmal wird im Zusammenhang mit „biologischem Anbau“ auch von Naturkosmetik gesprochen, allerdings bezieht sich dieser Begriff nur auf die Zusammensetzung und nicht auf die Herkunft oder die Anbaumethode

Produkte mit Zutaten aus biologischem Anbau werden ohne Stoffe hergestellt, die gesetzlich als Geschmacksverstärker gelten

Es können jedoch Zutaten verwendet werden, die von Natur aus reich an Geschmacksverstärkern sind

Beispielsweise kann Hefeextrakt mit einem hohen Anteil an Glutamat zu einem Bio-Produkt verarbeitet werden.[3] Der Zusatz von Aromen ist zulässig, wenn es sich um natürliche Aromen handelt

Globale Bedeutung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Bio-Anbaufläche nach Weltregion 2000-2008

Laut dem IFOAM-Jahrbuch The World of Organic Agriculture 2015 wuchs die ökologische Landwirtschaftsfläche zwischen 1999 und 2013 von 11 auf 43,1 Millionen Hektar

2013 wurde 1 % der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 2 Millionen Produzenten ökologisch bewirtschaftet

Etwa zwei Drittel der Fläche sind Grünland (27 Millionen ha) und fast ein Fünftel Ackerland (7,7 Millionen ha).[5] Im Jahr 2016 wurden weltweit 57,8 Millionen Hektar, etwas mehr als 1 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche, ökologisch bewirtschaftet, fast 7,5 % mehr als 2015

In 15 Ländern sind mindestens 10 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet, was einen neuen Rekord darstellt.[6] At Ende 2016 gab es weltweit über 2,7 Millionen Bio-Produzenten

Die Länder mit den meisten Produzenten sind wie in den Vorjahren Indien (835.200), Uganda (210.352) und Mexiko (210.000)

57,8 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden biologisch bewirtschaftet

Das sind fast 7,5 Millionen Hektar mehr als 2015, das größte je verzeichnete Wachstum

Australien ist das Land mit der größten ökologischen Anbaufläche (27,2 Millionen Hektar), gefolgt von Argentinien (3 Millionen Hektar) und China (2,3 Millionen Hektar)[6]

Ozeanien hat mit 27,3 Millionen Hektar die größte Fläche (fast die Hälfte der weltweiten Bio-Fläche)

Das meiste davon befindet sich in Australien

Europa (13,5 Millionen ha) bewirtschaftet 23 % und Lateinamerika (7,1 Millionen ha) 12 %.[6] Asien hat 3,4 Millionen ha (8%), Nordamerika 3,0 Millionen ha (7%) und Afrika 1,2 Millionen ha (3%).[5]

Die Länder mit den weltweit höchsten Anteilen an der Landesfläche sind Liechtenstein (38,5 %), Samoa (34,5 %) und Österreich (24,7 %)

In 16 Ländern werden mindestens 10 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet, was einen neuen Rekord darstellt.[7] Seit Ende 2015 ist Sikkim zu 100 % biologisch.[8] Auch Andhra Pradesh will bis 2024 komplett auf pestizidfreie Landwirtschaft umstellen.[9] Laut IFOAM hatte der globale Bio-Markt im Jahr 2013 einen Wert von 72 Milliarden US-Dollar, davon 31 Milliarden US-Dollar in Europa

Die größten Bio-Märkte der Welt sind die USA (35 Mrd

USD), Deutschland (9,6 Mrd

USD), Frankreich (5,6 Mrd

USD) und Großbritannien (2,6 Mrd

USD)

Auf den Plätzen acht und neun folgen die Schweiz und Österreich (mit einem Marktvolumen von 2,1 bzw

1,4 Mrd

$).[5] Das Marktforschungsunternehmen Ecovia Intelligence bezifferte den weltweiten Markt für Bio-Produkte im Jahr 2016 auf 89,7 Milliarden US-Dollar (ca

80 Milliarden Euro)

Größter Markt sind die Vereinigten Staaten (38,9 Milliarden Euro), gefolgt von Deutschland (9,5 Milliarden Euro)

Frankreich (6,7 Milliarden Euro) und China (5,9 Milliarden Euro)

Wichtige Märkte verzeichneten 2016 erneut ein zweistelliges Wachstum, der französische Bio-Markt wuchs um 22 Prozent

Den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch verzeichnete die Schweiz mit 274 Euro, während Dänemark den höchsten Bio-Marktanteil hatte (9,7 %).[6] Der Weltagrarrat hat 2008 im Rahmen des Weltagrarberichts Stellung dazu bezogen, wie die Ernährungssituation der Weltbevölkerung langfristig gesichert werden kann

Er empfahl die Förderung des ökologischen Landbaus.[10] Die Zahlen für 2017 wurden auf der BIOFACH 2019 bekannt gegeben

Demnach wuchs der Weltmarkt auf 97 Milliarden US-Dollar (ca

90 Milliarden Euro), es gab 2,9 Millionen Bio-Produzenten, die auf 69,8 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche biologisch produzierten.[11] Europäische Union [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Größe und Bedeutung des ökologischen Landbaus und der Umstellungsflächen nach EU-Mitgliedsstaaten, 2016

Copyright: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0

Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in der EU wächst kontinuierlich und lag 2013 zwischen 3,4 und 19,5 %.[5] Die größte ökologisch bewirtschaftete Fläche in der EU war 2013 Spanien mit 1.610.129 ha

Österreich hat prozentual am meisten Ökolandbau (19,5 % im Jahr 2013), am wenigsten Malta (weniger als 1 % im Jahr 2013).[5 ] Die gesamte Biofläche in der EU betrug 2018 13,4 Millionen Hektar, das sind 7,5 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche.[12] Anderen Angaben zufolge liegt der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Europa bei 2,7 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche – allein in der EU bei mindestens 6,7 Prozent

In der Europäischen Union weisen Österreich, Estland und Schweden die höchsten Anteile auf, während die absolut größten Flächen des ökologischen Landbaus in Spanien, Italien und Frankreich liegen

Die ökologisch bewirtschafteten Flächen in Italien, Frankreich und Deutschland sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr besonders stark gewachsen – nämlich um 303.000, 216.000 bzw

162.000 Hektar.[13] Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) unterstützt die EU intensiv den ökologischen Landbau aus dem Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), sofern ein Betrieb die Anforderungen der Verordnung (EG) Nr

834/2007 erfüllt (sog

EU-Öko- bzw Bio-Verordnung) erfüllt

Diese Zuschüsse sollen Mehrkosten ausgleichen, die durch geringere Einnahmen, höhere Arbeitsbelastung und höhere öffentliche Leistungen entstehen

Auch die Zertifizierung und Kennzeichnung von Produkten regelt die EU streng.[14] Darüber hinaus hat die Kommission zahlreiche Durchführungsrechtsakte wie ihre Verordnung (EG) Nr

889/2008 erlassen.[15] Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission das von ihnen eingerichtete Kontrollsystem mit.[16] Mit Ausnahme des zuständigen Ministeriums und ähnlicher Aufsichtsbehörden ist die Kontrolle durchgängig privatwirtschaftlich organisiert, d

h

durch die Übertragung von Kontrollaufgaben an private Kontrollstellen

Nur die Niederlande, Dänemark, Finnland, Litauen und Estland haben eine strenge staatliche Kontrolle, während Spanien und Polen ein gemischtes System haben (Stand 2017).[16] Obwohl 6,4 Prozent des EU-Budgets für Umwelt und Klima in den ökologischen Landbau fließen, schwankt der Anteil stark von Land zu Land: In Malta sind es nur 0,2 Prozent, in Dänemark 13,2 Prozent.[17]

Mit dem European Green Deal wurde das Ziel gesetzt, die Fläche des ökologischen Landbaus bis 2030 auf 25 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhöhen.[18] Größe und Bedeutung des ökologischen Landbaus und der Umstellungsflächen nach Bundesländern, 2017/18

Autor: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0

Die Zahl der Bio-Produktionsbetriebe und die ökologisch bewirtschaftete Fläche unterliegen einem stetigen Wachstum

Absolut gesehen ist der Anteil des ökologischen Landbaus an der gesamten deutschen Landwirtschaft trotz hoher Wachstumsraten jedoch noch relativ gering

Im Jahr 2013 betrug die Zahl der Bio-Erzeuger in Deutschland 23.484

2016 stieg sie um 9,6 % auf 27.132 Betriebe

Die bewirtschaftete Fläche im Jahr 2016 betrug 1,25 Mio

ha, was bedeutet, dass 7,5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland ökologisch bewirtschaftet werden

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von 14,9 %.[19] 2019 stieg die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Vergleich zu 2018 um rund 116.000 ha oder knapp 7,8 % auf rund 1,6 Mio

ha

Der Anteil beträgt damit 9,7 % der bundesweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche

Die Zahl der Biobetriebe stieg um 7,6 % auf 34.110 Betriebe

Bezogen auf den Anteil des ökologischen Landbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der einzelnen Bundesländer liegt das Saarland mit 18,1 % vorn, gefolgt von Hessen mit 15,5 % sowie Baden-Württemberg und Brandenburg mit jeweils 13,2 %.[21 ][22]

Leguminosen und Futterpflanzen nehmen im ökologischen Landbau eine Sonderstellung ein, da insbesondere auf synthetische Stickstoffdünger verzichtet wird

Im Gegenzug bauen die Biobauern deutlich weniger Getreide an als ihre konventionellen Kollegen

Ein vergleichsweise hoher Grünlandanteil im ökologischen Landbau (rund 54 % gegenüber rund 28 % im konventionellen Landbau)[23] begünstigt die Haltung von Rindern, Ziegen und Schafen

Dadurch ist der Anteil von Bio-Rind-, -Ziegen- und -Schaffleisch an der gesamten Tierproduktion deutlich höher als der von Bio-Schweinefleisch[24] (ca

1 %)

Ackerland wird mit vielfältigen Fruchtfolgen bewirtschaftet, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen oder zu erhalten und Pflanzenkrankheiten vorzubeugen

Dabei ist der Anteil der Leguminosen mit Abstand am größten, ihre Bio-Anbaufläche machte 2012 rund 27 % der Gesamtfläche für Leguminosen in Deutschland aus

Der Markt für Bio-Lebensmittel gehört zu den wenigen Wachstumssegmenten im deutschen Lebensmittelmarkt jährliches Wachstum von etwa 1 bis 5 %

Dem extremen Anstieg des Innenumsatzes im Jahr 2001 um 35 % auf rund 2,7 Mrd

Euro folgte eine durch einen Nitrofen-Skandal ausgelöste Konsolidierungsphase

Obwohl sich die Bio-Branche von den Vorwürfen freisprechen konnte, führten die rezessiven Tendenzen der Weltwirtschaft im Jahr 2003 zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung und damit zu einer Stagnation des Bio-Marktes

Bis Juni 2004 stieg die Nachfrage auf allen Märkten wieder deutlich an und die Konsolidierungsphase wurde durch eine Sortimentserweiterung im Lebensmitteleinzelhandel sowie durch effektive Verkaufs- und Werbemaßnahmen überwunden

Laut BÖLW-Zahlen ist der Absatz von Bio-Produkten in Deutschland im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 % gestiegen

Dagegen hat die ökologisch bewirtschaftete Fläche zwischen 2012 und 2013 nur um 1 % zugenommen.[25] Dadurch kommt es teilweise zu einer Verknappung von Bio-Produkten aus der Region und verstärkten Importen

Da der ökologische Landbau auch in anderen Ländern die Regional- und Direktvermarktung (Ab-Hof-Verkauf) bevorzugt, werden umstellungswillige Landwirte in allen Regionen Deutschlands gesucht.[26] Betrachtet man die Entwicklung der Zusammensetzung der Bio-Umsätze nach Vertriebskanälen genauer, so fällt auf, dass der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel (Discounter, Super-, Verbraucher- und Verbrauchermärkte) seine Marktanteile überproportional steigern konnte

Die in diesem Zusammenhang durch Werbung und Sortimentserweiterung hervorgerufene Nachfragesteigerung ist ein wichtiger Bestandteil des beschriebenen Marktwachstums für Bio-Lebensmittel, das sich (in absoluten Zahlen) positiv auf die Umsätze der traditionellen Bio-Fachgeschäfte (Bio Lebensmittelläden, Bioläden, Reformhäuser) mit einer begleitenden Sensibilisierung des Durchschnittsverbrauchers gemessen).[27]

Der Markt für ökologisch erzeugte Lebensmittel (Biomarkt oder Biomarkt) liegt bei über 5 Milliarden Euro

Der Anteil am Gesamtumsatz auf dem deutschen Lebensmittelmarkt liegt bei rund 3 %

Seit dem Jahr 2000 ist der Markt nahezu kontinuierlich mit zweistelligen Wachstumsraten gewachsen

Die Zahlen für 2007 ermittelten ein Umsatzwachstum von 15 % auf 5,3 Mrd

Euro.[28]

Im Zeitraum von 2018 bis 2021 stellt die Europäische Union Deutschland jährlich rund 1,35 Milliarden Euro aus dem ELER zur Verfügung, die insbesondere die nachhaltige Produktion unterstützen sollen und teilweise auch konventionellen Betrieben zugutekommen können

Aus diesem Topf fließen die auf die Bundesländer verteilten Ausgleichszahlungen der EU für den ökologischen Landbau, deren Höhe für jeden Empfänger namentlich veröffentlicht wird[29]

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Förderprogramme des Bundes und der Länder mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten[30]

Beispielsweise sieht die EU eine jährliche Förderung von 210 Euro/ha für Grünland im Bereich Prämien vor, die ein wichtiges Förderinstrument darstellen, es werden aber Prämien zwischen 189 Euro (Saarland) und 273 Euro (Bayern) gezahlt

Siehe auch: Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft Landwirtschaft

Zwischen 2011 und 2015 stagnierte die Zahl der Biobauern und Bioflächen, um dann 2016 erstmals wieder spürbar zuzunehmen

2017 stieg die Zahl der Biobetriebe im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 23.117

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche wuchs von 2016 auf 2017 um acht Prozent auf 619.380 Hektar

Der Anteil der Bio-Flächen an allen landwirtschaftlichen Flächen stieg um 1,9 Prozentpunkte auf 23,9 Prozent.[31] Im Bundesland Salzburg werden 50 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche biologisch bewirtschaftet

Im Bezirk Zell am See sind es sogar 80 %.[32] Der Umsatz mit Bio-Frischprodukten im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel (ohne Brot und Gebäck) stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 508,3 Mio

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Euro

Den wertmäßig höchsten Anteil an Bio-Produkten im heimischen Lebensmitteleinzelhandel hatten 2017 Eier mit 21,6 %, gefolgt von Trinkmilch mit rund 18,5 %, Kartoffeln (16,9 %) und frischem Gemüse (15,3 %)

Bei Fruchtjoghurt, Obst und Butter liegt der Bio-Anteil ebenfalls im zweistelligen Bereich

Mit einem Bio-Anteil von 9,6 % liegt Käse leicht über dem Durchschnitt von 8,6 %

Der Fleisch- und Wurstanteil ist mit 4,5 bzw

2,9 % gering.[31] In den Supermärkten (inklusive Discountern) lag der mengenmäßige Anteil von Bio-Lebensmitteln 2007 bei 5,2 %,[33] gemessen am Umsatz 2011 bei 6,4 %,[34] im Jahr 2014 im Lebensmittelhandel insgesamt bei 7 % (Frischeprodukte wertmäßig ohne Backwaren),[35] wobei heute alle großen Ketten eigene Marken etabliert haben (Billa/Merkur (Rewe): Ja! Natürlich, Spar: Natur*pur, Hofer (Aldi): Zurück zum Ursprung / natur aktiv, [36] Lidl: Bio[37])

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bio-Produkten liegt bei 118 Euro (2013).[38] Die Akzeptanz eines Mehrpreises für Bio-Produkte liegt bei 60 %.[35] Neben frühen Pionierleistungen Einzelner ist die gute Entwicklung vor allem auf das Bio-Aktionsprogramm des Lebensministeriums (BLFUW) zurückzuführen, das sich seit 2001 für die Ökologisierung der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Österreich einsetzt.[39] Zentrales Instrument ist das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL)

Das staatliche Gütesiegel für Bio-Produkte ist das AMA-Bio-Siegel

Rund 70 % der Biobauern werden von Bio Austria vertreten

Der Gesamtwert der Exporte ökologisch erzeugter Agrarrohstoffe und Lebensmittel betrug 2017 umgerechnet 395,4 Millionen Euro

Dies entspricht einer Steigerung von 21 % gegenüber dem Vorjahr

Hauptabnehmerländer waren Deutschland (42 %), Schweden (16 %) und China (10 %)

Milchprodukte machten mit 160,8 Mio

Euro rund 41 % der Gesamtausfuhren aus

Es folgten Fleisch und Fleischwaren mit 44,9 Millionen Euro sowie Obst und Gemüse mit 53,1 Millionen Euro

Die Importe stiegen im selben Jahr um fast 22 % auf 522,6 Millionen Euro

Dies ist zum Teil auf die höhere Nachfrage nach importiertem Tierfutter zurückzuführen.[40] Im Jahr 2018 wurden 10,5 % aller landwirtschaftlichen Flächen in Dänemark ökologisch bewirtschaftet.[41]

2017 wurden in Frankreich Bio-Produkte im Wert von 8,37 Milliarden Euro verkauft

Das entspricht einer Steigerung von 17 % gegenüber dem Vorjahr

8,3 % aller Betriebe werden nach Bio-Kriterien betrieben

Bioland machte 6,6 % der gesamten landwirtschaftlichen Fläche aus.[42] 2018 stieg die Bio-Fläche um 17 % auf rund 2,04 Millionen Hektar; davon 532.000 Hektar in Konversionsbetrieben

Insgesamt wurden 41.623 Bio-Betriebe gezählt und der Anteil der Bio-Flächen hat sich auf 7,5 % erhöht.[43] 2019 stieg die Anbaufläche auf rund 2,3 Millionen Hektar, was 8,5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht

Im selben Jahr stieg der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln auf 11,9 Milliarden Euro, was 6,1 % der Lebensmitteleinkäufe in Frankreich entspricht[44]

Im Regierungsprogramm Ambition Bio 2022 hat sich Frankreich 2018 verpflichtet, den Anteil der Bio-Flächen in Frankreich bis 2022 auf 15 % zu erhöhen.[45] Der Branchenverband Bio Suisse appellierte an die Politik, mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, da gemäss Landwirtschaftsbericht 2009 nur 1,1 % der Direktzahlungen in den Biolandbau flossen.[46] Heute erhalten Biobauern bis zu 1600 Franken pro Hektar.[47] Mit 6638 Bio-Betrieben wurde 2017 ein Plus von 5 % verzeichnet

Davon liegen laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes 63 % im Berggebiet

Die Gemüseanbaufläche (12.600 ha) verteilt auf 4.100 Betriebe wächst seit einigen Jahren rasant

Zwischen 2012 und 2017 stieg sie um 24 %

2017 umfasste die landwirtschaftliche Fläche 1,05 Millionen Hektar

Davon wurden 14 % biologisch bewirtschaftet (151’400 ha; entspricht in etwa der Fläche des Kantons Luzern).[48] 2019 hatte der Kanton Graubünden mit 65,76 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche den grössten Anteil an Biolandbau.[49] Die durchschnittliche Größe der Biobetriebe lag 2017 bei 22,8 Hektar, während die konventionellen Betriebe eine etwas geringere Durchschnittsgröße von 19,9 Hektar aufwiesen.[50] Anfang 2018 entschieden sich 386 Betriebe für die Umstellung auf den ökologischen Landbau.[51] Ende 2018 wurden 7032 Biobetriebe gezählt[52] und Ende 2019 7284

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche macht mittlerweile 16 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche aus.[53] Zwischen September 2017 und August 2018 ist der Absatz von Bio-Produkten wieder stark gestiegen.[54] 13,3 % im Jahr 2018 auf über 3 Mrd

Sfr., was 9,9 % des Lebensmittelmarktes in der Schweiz entspricht.[55] Der klassische Lebensmitteleinzelhandel hatte einen Marktanteil von rund 80 %.[56] Demgegenüber war ein deutlicher Umsatzrückgang bei Produkten aus konventioneller Landwirtschaft zu verzeichnen.[54] Da die Milchviehbetriebe zunehmend nach Bio-Richtlinien produzieren – 155 von ihnen haben zum 1

Januar 2020 die volle Knospe erhalten – gibt es ab Januar 2020 mehr Bio-Milch, als der Markt verkaufen kann.[57] Dadurch entsteht auch ein Überangebot an Kalbfleisch[58], weshalb die meisten männlichen Kälber in konventionellen Betrieben gemästet werden[59]

2016 wurden hauptsächlich Getreide (23 %), Obst und Gemüse (22 %), Milchprodukte (13 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (11 %) produziert

Da Bio-Produkte in Russland um ein Vielfaches teurer sind als nicht-Bio-Produkte, befinden sich die größten Märkte in Moskau und Sankt Petersburg, auf die mehr als 70 % des Gesamtumsatzes entfallen.[60] Geschichte und Strömungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Anfänge des ökologischen Landbaus [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Viele vormoderne landwirtschaftliche Anbaumethoden sowie einige Formen der traditionellen Subsistenzlandwirtschaft, die heute noch in Entwicklungsländern existieren, ähneln der ökologischen Landwirtschaft insofern, als sie auf bestimmte Technologien (Mineraldünger, bestimmte Pestizide) verzichten, ohne biozertifiziert zu sein.[ 61][62] Abgesehen von der 1786 von Johann Christian Schubart eingeführten Fruchtfolge mit Kleeanbau als Gründüngung und dem Beginn der Düngung mit Gülle durch Stephan Gugenmus (um 1769), reichen die Anfänge des ökologischen Landbaus im engeren Sinne bis in die 1920er Jahre zurück Zeit der sogenannten Lebensreformbewegung

Dies war eine Reaktion auf die zunehmende Urbanisierung und Industrialisierung um die Jahrhundertwende und die damit verbundenen sozialen Probleme

Darüber hinaus suchte die Lebensreformbewegung als Kontrapunkt zur „Unnatürlichkeit“ städtischer Lebensverhältnisse eine „Rückkehr zur natürlichen Lebensweise“ und in Bezug auf die Landwirtschaft Siedlungen auf dem Land mit Selbstversorgung durch Obst- und Gartenbau , vegetarische und hochwertige Ernährung und der Verzicht auf industrielle Hilfsmittel.[63] Darüber hinaus basierte die Bewirtschaftung hinsichtlich Bodenmanagement und Lebensmittelqualität auf Erkenntnissen biologisch orientierter Agrarwissenschaften.[64] In den 1920er und 30er Jahren entwickelte sich aus den Ideen der Lebensreformbewegung das Wirtschaftssystem „Naturbewirtschaftung“

Der österreichisch-ungarische Botaniker und Mikrobiologe Raoul Heinrich Francé hat 1913 mit seiner Publikation Das Edaphon die wissenschaftliche Grundlage geschaffen

Untersuchungen zur Ökologie bodenbewohnender Mikroorganismen

1922 wurde eine populärwissenschaftliche Version unter dem Titel Life in the field veröffentlicht

Diese Version wurde vom Kosmos-Verlag als vierteljährliche Ausgabe an die Leser seines Monatsmagazins verteilt und fand auch außerhalb der Fachkreise eine weite Verbreitung

Zur Weiterentwicklung des „natürlichen Ackerbaus“ ab 1925 trug insbesondere Ewald Könemann (1899–1976) bei, der die Konzepte 1939 in seinem dreiteiligen Werk „Biologische Bodenkultur und Düngewirtschaft“ zusammenfasste.[66] Die 1925 von Walter Rudolph gegründete Zeitschrift Bebauet die Erde, deren Herausgeber und Redakteur seit 1928 Ewald Könemann war, unterstützte dieses ökologische Landbausystem

Sie diente dem Informations- und Beratungsaustausch und bot ein Forum für Landwirte, die sich mit Forschungsfragen befassten

Von diesem Zeitpunkt an lassen sich bis heute zwei Hauptströmungen des ökologischen Landbaus ausmachen, die sich größtenteils parallel entwickelt haben

Einerseits ist dies die „biodynamische Wirtschaftsweise“; sie basiert auf Konzepten der anthroposophischen Weltanschauung

Ihre Prinzipien sind im Wesentlichen bis heute erhalten geblieben, wurden aber durch wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt und in ihrer Anwendung ständig weiterentwickelt

Der Demeter-Verband ist der einzige Vertreter der biologisch-dynamischen Landwirtschaft

Auf der anderen Seite gibt es den „ökologisch-biologischen Landbau“,[67] der aus der Schweizer Heimatbewegung in den 1950er-Jahren hervorgegangen ist, aber auch Wurzeln in den Lebensreformen der 1920er-Jahre und in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft hat

Im Laufe der Zeit wurde der ökologische Landbau durch neue Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt und erweitert und kann heute mit der aktuellen ökologischen Landbaupraxis identifiziert werden, der sich die ökologischen Landbauverbände (mit Ausnahme von Demeter) verschrieben haben.[68][69]

Siehe auch: Biodynamischer Weinbau

Die Grundlage der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise bildet die Vortragsreihe „Humanistische Grundsätze für das Gedeihen der Landwirtschaft“,[70] die der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, im Juni 1924 auf Gut Koberwitz bei Breslau hielt

Rudolf Steiner hat in diesem „Landwirtschaftskurs“ kein erprobtes Konzept der ökologischen Landwirtschaft vorgestellt, sondern lediglich Impulse für anthroposophisch fundierte Wirtschaftsweisen gegeben

Im Rahmen der Vortragsreihe wurde der landwirtschaftliche Versuchsring der Anthroposophischen Gesellschaft gegründet, der in den Folgejahren die Arbeit der angeschlossenen „Versuchsbetriebe“ koordinierte und auswertete

Die anfängliche „biodynamische“ Produktionsweise ist seit 1924 Teil des biologischen Demeter-Anbauverbandes

Ziel war es, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen und Erfahrungen zu sammeln.[71] Inwieweit Rudolf Steiner selbst Francés Schriften kannte und verwendete, lässt sich nicht mehr nachvollziehen

Daraus und durch nachfolgende Facharbeit entwickelte sich die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise

Die aus dem anthroposophischen Naturbild entwickelten Grundlagen beruhen in erster Linie auf ideellen Prinzipien und nicht nur auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.[69][72] So ist die Grundlage der täglichen Arbeit und Lebensarbeit in der Landwirtschaft ein persönlicher Bezug zum Geschehen in der Natur

Der Bauernhof wird als lebendige Individualität betrachtet, die als Bauernhoforganismus auch immateriellen, übernatürlichen kosmischen Einflüssen unterliegt und deren Gestalt von den einzigartigen, lokalen Standortbedingungen geprägt wird.[73] Kosmisch ätherische und astrale Kräfte gelten als Grundlage des irdischen Lebens und damit des Wachstums und der Entwicklung der Pflanzen

Diese Kräfte sollen durch spezielle Befruchtungsprozesse gezielt gefördert werden.[69][74] Das Unternehmen soll sich zudem weitgehend selbst tragen können

Darüber hinaus ist die Qualität der Lebensmittel von zentraler Bedeutung innerhalb der anthroposophischen Ernährungswissenschaft, was bedeutet, dass qualitative Aspekte in der Landwirtschaft, wie gesunde Pflanzen und Tiere, hochwertige Tiernahrung und gesundes Saatgut, wichtig sind

Dazu gehört der Verzicht auf Mineraldünger.[75] In den 1950er Jahren wurden diese anthroposophischen Grundsätze durch sozialökonomische Konzepte ergänzt, die auf die Erhaltung der bäuerlichen Lebensweise abzielten

Auch die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise begann erst in den 1950er Jahren, die allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Bodenfruchtbarkeit und zum Humusmanagement zu integrieren.[76] In den 1990er-Jahren traten das Konzept der Farmorganismen und die Orientierung an einer ländlichen Umgebung zugunsten von Fragen des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit in den Hintergrund, wobei die bisherige Bewirtschaftungspraxis erweitert und im Sinne einer umweltschonenden Bewirtschaftung überdacht wurde

Der einzige biologisch-dynamische Anbauverband Demeter wurde in seiner heutigen Struktur als Vermarkter und Zertifizierer 1954 als Demeter-Bund e

V

(heute Demeter e

V.) gegründet

Seine Geschichte reicht jedoch bis in die Anfänge der biodynamischen Bewegung zurück

Bereits 1928 wurde die international geschützte Marke „Demeter“ eingeführt, die heute von der Marke „Biodyn“, beide aus dem Bereich der Anthroposophie, begleitet wird.[77][78][79]

Initiiert von der Naturlandwirtschaft der Lebensreformbewegung und dem Konzept der biologisch-dynamischen Landwirtschaft entwickelten die Bäuerinnen und Bauern der Heimatschweizerbewegung in den 1940er und 1950er Jahren den biologischen Landbau als eigenständiges ökologisches Wirtschaftssystem

Aufbauend auf ihren Erfahrungen und angeführt von Hans Müller (1891–1988) und seiner Frau Maria (1894–1969) war es das Ziel der Heimatbewegung, die bäuerliche Lebensweise in der industrialisierten Welt vor dem Aussterben zu bewahren.[80] Die Verantwortung der Landwirtschaft gegenüber der Familie als Gemeinschaft und Tradition und gegenüber der Natur als Heimat und Schöpfung leiteten Maria und Hans Müller aus dem christlichen Glauben ab.[81] Außerdem flossen in das Konzept Ewald Könemanns Ansätze zum ökologischen Landbau ein.[65] Der deutsche Arzt und Mikrobiologe Hans Peter Rusch (1906–1977), der 1951 zu den Müllers kam, lieferte die theoretischen Grundlagen für den ökologischen Landbau

Seine Forschungsarbeiten lieferten neue Erkenntnisse zur Bodenmikrobiologie, ihren Kreisläufen und der damit verbundenen Bodenfruchtbarkeit und wurden als natürliches Gleichgewichtskonzept des „Kreislaufs der lebendigen Materie“ in den organisch-biologischen Landbau integriert.[82] Dieses ökologische Landbausystem verbreitete sich in Deutschland ab den 1960er Jahren

Erstmals stellten Betriebe auf den ökologischen Landbau um,[83] und im Zuge dessen wurde der Verein „Biogemüse e

V.“ gegründet, aus der der Anbauverband Bioland hervorging.[84] Das beschriebene System bildete die Grundlage für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland, mit Ausnahme der sich eigenständig entwickelnden biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise | Quelle bearbeiten ]

Angesichts der sozialen, wirtschaftlichen und vor allem ökologischen Folgen der chemisch-technischen Intensivierung der Landwirtschaft und der aufkeimenden Umweltbewegung gewann der ökologische Landbau in den 1970er und 1980er Jahren an gesellschaftlicher und landwirtschaftlicher Bedeutung.[85] Auf internationaler Ebene wurde 1972 die International Federation of Organic Farming Movements (IFOAM) gegründet.[86] In Deutschland wurden insbesondere von der Stiftung Ökologie & Landbau[69] zahlreiche Publikationen zum Thema ökologischer Landbau herausgegeben und weitere Anbauverbände gegründet, z

B

Biokreis (1979) oder Naturland (1982)

Nachdem 1984 in Deutschland die ersten gemeinsamen Rahmenrichtlinien für den Ökologischen Landbau verabschiedet wurden, wurde 1988 die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) als Dachorganisation der landwirtschaftlichen Verbände in Deutschland gegründet.[84] In den Folgejahren verbreitete sich der ökologische Landbau rasant

Dazu haben nach der Wiedervereinigung die ostdeutschen Großbetriebe und die staatliche Förderung seit 1989 im Rahmen des EG-Extensivierungsprogramms, seit 1994 durch die EG-Verordnung 2078/92 und seit 2000 durch die EG-Verordnung 1257/1999 maßgeblich beigetragen. [69] [84] Mit dieser EU-Öko-Verordnung wurden 1991 erstmals gesetzliche Standards für Öko-Produkte gesetzt, zunächst für pflanzliche und seit 1999 für tierische Produkte.[87] Im Jahr 2000 wurde ein europaweit einheitliches Bio-Siegel eingeführt, das freiwillig verwendet werden konnte

2010 wurde es durch ein neues europäisches Siegel ersetzt, mit dem alle Bio-Produkte gekennzeichnet werden müssen.[88] Das 2001 eingeführte deutsche Bio-Siegel verliert mit der Kennzeichnungspflicht durch das EU-Bio-Siegel an Bedeutung

2002 löste sich die AGÖL auf und wurde durch den neuen branchenübergreifenden Dachverband aller Anbau-, Verarbeitungs- und Wirtschaftsverbände, den “Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft” (BÖLW), ersetzt.[84] Eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland spielt das „Bundesprogramm Ökologischer Landbau“ (BÖL), seit 2011 das „Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere nachhaltige Wirtschaftsformen (BÖLN)“, über das Fördermittel für Förderung des ökologischen Landbaus (seit 2002 jährlich 35 Mio

EUR, seit 2004 20 Mio

EUR, seit 2007 16 Mio

EUR)[89] Die Bundesregierung strebt im Rahmen ihrer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie „in den nächsten Jahren“ einen Flächenanteil von 20 % an.[90] Um diesem Ziel näher zu kommen, fordert der Rat für Nachhaltige Entwicklung, mehr Forschungsgelder für den ökologischen Landbau bereitzustellen und den ökologischen Landbau als „Goldstandard“ für das Leitbild der nachhaltigen Landwirtschaft zu etablieren.[91] Dieses Ausbauziel wurde in der Zeit der rot-grünen Bundesregierung (1998 bis 2005) von Minister Künast vorgegeben und war Teil der damals geforderten „Neuausrichtung der Agrarpolitik“, die unter dem Begriff „Agrarwende“ bekannt wurde

.[92] Im Jahr 2013 kündigte die Regierung von Bhutan an, dass es das erste Land der Welt sein würde, das zu 100 % auf Bio umstellt, legte jedoch keinen Zeitplan dafür fest.[93]

Die ersten ökologischen Produktionsstandards wurden Mitte des 20

Jahrhunderts von Erzeugerverbänden geschaffen

Die ersten Rechtsverordnungen wurden in den 1980er Jahren in Österreich und Frankreich geschaffen

1991 erließ die EU mit 2092/91 ihre erste Verordnung

In den 1990er Jahren haben mehrere europäische, lateinamerikanische und asiatische (einschließlich Japan) Länder gesetzliche Standards eingeführt

Indien hat 2001, USA 2002, China 2005 und Kanada 2006 gesetzliche Standards eingeführt (noch nicht umgesetzt)

Am 1

Januar 2009 trat eine überarbeitete Fassung in der EU in Kraft

Diese Standards werden auch in einigen Nicht-EU-Ländern umgesetzt

Bisher haben 69 Staaten gesetzliche Standards für den ökologischen Landbau umgesetzt, 21 weitere Staaten sind dabei, dies zu tun

Weltweit gibt es fast 500 Zertifizierungsorganisationen

Davon befinden sich 37 % in Europa, 31 % in Asien und 18 % in Nordamerika

Die Staaten mit den meisten Zertifizierungsorganisationen sind die USA, Japan, Südkorea, China und Deutschland

Die 2003 gegründete International Task Force on Harmonization and Equivalence in Organic Agriculture bemüht sich um eine Harmonisierung der verschiedenen Richtlinien.[94] Im Folgenden werden einige entscheidende Punkte genannt, die den heutigen ökologischen Landbau der Anbauverbände charakterisieren und auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte verweisen

Diese Grundsätze beziehen sich auf die beiden oben beschriebenen ökologischen Landbausysteme, die in Deutschland vertreten sind, wobei die konkrete Ausgestaltung der Grundlagen durchaus unterschiedlich ist

Der ökologische Landbau bezog sich zunehmend auf die Konzepte der Ökosystemtheorie, die das Gleichgewicht der Natur durch Stoff- und Energiekreisläufe beschreibt

Gepaart mit der ursprünglichen Idee der Selbstversorgung lässt sich daraus das in der ökologischen Landbaupraxis verfolgte Prinzip der Kreislaufwirtschaft ableiten

Demnach sollte das Unternehmen idealerweise nur mit eigenen Ressourcen nach den geschlossenen Stoffkreisläufen nach einer ganzheitlichen Betrachtung geführt werden

Konkret bedeutet dies, dass Ackerbau und Tierhaltung miteinander verbunden sind: Neben dem zu verkaufenden Obst werden auf den Ackerflächen die benötigten Futterpflanzen für die Tierhaltung produziert, die pflanzlichen Abfälle und der tierische Dung wiederum der verfüttert Ackerland als Dünger

[95]

Die Bodenpflege und die damit verbundene Bodenfruchtbarkeit sind von großer Bedeutung, weshalb wir auf eine vielseitige Fruchtfolge und eine schonende Bodenbearbeitung setzen

Zur Düngung werden vom Unternehmen selbst anfallende pflanzliche und tierische Abfälle sowie in natürlicher Form vorliegende organische oder mineralische Düngemittel verwendet

Auf chemisch-synthetische Pestizide wird weitgehend verzichtet und stattdessen natürliche Regulationsmechanismen genutzt

[95]

Anfang der 1980er Jahre wurde erstmals über artgerechte Tierhaltung diskutiert und Konzepte dafür entwickelt

Der ökologische Landbau lehnt den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ab.[95] Die Mehrzahl der Bio-Erzeuger hat sich in verschiedenen Anbauverbänden wie Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Gäa oder Naturland in der Bundesrepublik Deutschland zusammengeschlossen, die den Verbrauchern durch ihre noch strengeren Vorschriften und Kontrollen zusätzliche Produktsicherheit garantieren als die EU-Gesetzgebung

Bio Suisse ist der grösste Anbauverband in der Schweiz und Bio Austria in Österreich.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die in Deutschland tätigen Landwirtschaftsverbände, ihre Struktur und Aufgaben

Um deren Ursprünge und Ideologien zu verstehen, wird anschließend die historische Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland erläutert und der heutige ökologische Landbau der Anbauverbände vorgestellt

Die bestehenden ideellen und praktischen Unterschiede zwischen den beiden ideologischen Strömungen innerhalb der Biobranche sollen herausgearbeitet werden

Zum ökologischen Landbau nach EU-Kriterien siehe diese Rubrik: Dort finden Sie einen Richtlinienvergleich, der die EU-Kriterien vom ökologischen Landbau der Anbauverbände unterscheidet

Als Interessengemeinschaft der Ökolandwirte gegründet, haben sich die Anbauverbände als in Politik und Gesellschaft etablierte Vertretungen der Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter der Öko-Branche mit dem vorrangigen Ziel etabliert, den ökologischen Landbau auszubauen und weiterzuentwickeln

Einerseits bieten sie ihren Mitgliedern Entwicklungs-, Austausch- und Absatzmöglichkeiten durch breite Netzwerke bestehender Infrastrukturen und Dienstleistungen wie Beratung und Weiterbildung

Andererseits sorgen Richtlinien und Labels für die Qualitätssicherung und deren Kommunikation nach außen

Übersicht der in Deutschland zugelassenen Öko-Verbände[96] Name Gründer-

Jahr Beschreibung Logo Biokreis 1979 Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung Bioland 1971 Verband für

organisch-biologisch

Anbau Biopark 1991 Fleischproduzierende Betriebe,

Schwerpunkt

Nordöstliche Bundesländer Demeter 1928 Der einzige Verein für

biodynamischer Anbau

weltweit aktiv Ecoland 1996 Regionaler Fokus

Hohenlohe Ecovin 1985 Verband Ökologischer Winzer Gaea 1989 Focus

neue Bundesländer Naturland 1982 Einer der größten der Welt

Zertifizierungsorganisationen

für Bioprodukte Verband Ökohöfe 2007 Fokus auf die neuen Bundesländer

1962 wurde die Ecology & Agriculture Foundation in Deutschland gegründet

Diese koordinierte nicht nur den Wissens- und Erfahrungsaustausch auf nationaler Ebene, sondern unterstützte auch maßgeblich die Gründung der IFOAM (International Association of Organic Farming Movements, gegründet 1972)

Bioland wurde 1971 als erste ökologische Erzeugergemeinschaft gegründet, gefolgt von Biokreis 1979 und Naturland 1982.[69] Die zweite Ausbauphase des ökologischen Landbaus in Deutschland wurde durch verschiedene Faktoren verursacht

Es entstanden regionale Initiativen, die von der World Federation for the Protection of Life und teilweise von den Landwirtschaftskammern unterstützt wurden

Dies führte beispielsweise 1980 zur Gründung eines “Versuchs- und Beratungsrings Ökologischer Landbau” in Niedersachsen.[97] 1984 wurden die Gemeinsamen Rahmenrichtlinien für den ökologischen Landbau in Deutschland verabschiedet, die wichtige erste gesetzliche Grundlagen lieferten und auch zur Strukturierung und Regulierung des ökologischen Landbaus beitrugen

Die „Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau“ (AGÖL) wurde 1988 als Dachverband der durch die EG-Verordnung 1257/1999 geförderten Verbände in Deutschland gegründet

Zahlreiche politische Maßnahmen haben diese Entwicklung angeregt und das Anliegen der deutschen Agrarpolitik verstärkt, den ökologischen Landbau zu stärken.[69] Seit dem 1

Januar 2009 ersetzen die Verordnung (EG) 834/2007 und die Durchführungsverordnung 889/2008 die alte EU-Öko-Verordnung.

Derzeit gibt es in Deutschland neun ökologische Landbauverbände, die sich in Größe, Tätigkeitsbereich und regionaler Verbreitung unterscheiden

Darüber hinaus gibt es den Bundesverband Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), in dem die meisten Anbauverbände und andere verwandte Institutionen organisiert sind

Auf internationaler Ebene wird die Bio-Branche durch den Dachverband „International Federation Of Organic Agriculture Movements“ (IFOAM) vertreten

Biokreis und dann Naturland zwei weitere Anbauverbände, die heute bundesweit aktiv sind

Im Zusammenhang mit dem wachsenden Interesse an der Bio-Branche wurden vor allem in den 1990er Jahren weitere Verbände gegründet, die produktbezogene (Ecovin) oder regionale (Gäa, Biopark, Ecoland und Verbund Ökohöfe) Schwerpunkte setzen

Aufbau und Aufgaben [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Produzenten stellen den Großteil der Mitglieder der Verbände, aber auch fördernde Mitglieder wie wissenschaftliche Einrichtungen oder Privatpersonen sind den Verbänden beigetreten

Die Vertragspartner der Verbände, wie Lebensmittelhersteller, Verarbeitungsbetriebe und Handelsunternehmen, bauen Vertriebs- und Vermarktungswege für die Produkte des Verbandes auf

Die Einnahmequellen der Vereine resultieren im Wesentlichen aus den Mitgliedsbeiträgen und den Lizenzgebühren der Vertragspartner für die Nutzung des Vereinssiegels

Durch die Zusammenarbeit mit verwandten Interessensvertretungen, gesellschaftlichen Organisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen haben die Verbände Zugang zu großen Informationsnetzwerken sowohl zur internen Weiterentwicklung als auch zur Einflussnahme in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Darüber hinaus veröffentlichen alle Anbauverbände eigene Richtlinien für die Erzeugung und Verarbeitung im ökologischen Landbau

Ihre Mitglieder müssen sich an diese halten, was durch regelmäßige Kontrollen auf Einhaltung der Standards gewährleistet und mit der Möglichkeit der Zertifizierung mit dem verbandseigenen Label belohnt wird

Die Richtlinien der jeweiligen Verbände sind inhaltlich und gestalterisch sehr ähnlich

Allerdings basieren sie teilweise auf unterschiedlichen Prinzipien und Ideologien, was sich an der Entwicklung des ökologischen Landbaus ablesen lässt

Bei der Entwicklung der EG-Öko-Verordnung und ihrer Richtlinien für den ökologischen Landbau wurden diese privatwirtschaftlichen Standards der Anbauverbände herangezogen, die jedoch deutlich über den gesetzlichen Standard hinausgehen

Sowohl die EG-Öko-Verordnung als auch die internen Regelungen des Verbandes verlangen eine jährliche Überprüfung der Einhaltung der jeweiligen Richtlinien

Die EU-Bio-Zertifizierung wird von Fachpersonal staatlich anerkannter, privatwirtschaftlicher Kontrollstellen durchgeführt

Die Kontrollstellen übernehmen bei Bedarf die Zertifizierung nach den Verbandsrichtlinien im Auftrag des geprüften Unternehmens bzw

des jeweiligen Verbandes

Nach erfolgreicher Prüfung und Ausstellung eines Zertifikats ist das Unternehmen berechtigt, seine Ware mit einem Bio-Siegel zu kennzeichnen

Sofern die Vertragspartner des Verbandes das Verbandssiegel ebenfalls nutzen wollen, erstrecken sich die Richtlinien und das beschriebene Kontrollsystem auf diesen Teil der Wertschöpfungskette.

Aus dem übergeordneten Ziel, den ökologischen Landbau weiterzuentwickeln und zu verbreiten, ergeben sich vielfältige Aufgaben für die Verbände

In ihrer beratenden Funktion bieten die Verbände ihren Mitgliedern und Vertragspartnern vielfältige Informationen und Unterstützung zu Fragen der ökologischen Produktion, des Ökomarktes und der Agrarpolitik

Darüber hinaus fungieren sie als Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Kommunikation zwischen Mitgliedern und Partnern, wobei spezifische Services wie Konferenzen, Schulungen und Publikationen genannt werden

Einige Verbände unterstützen in diesem Zusammenhang gezielt Betriebe bei der Umstellung auf ökologische Bewirtschaftungsmethoden.[98] Durch die Bindung von Vertragspartnern und die Bereitstellung von Infrastruktur und Vertriebswegen verbessern die Verbände einerseits die Absatzmöglichkeiten der Erzeuger für ihre Produkte und andererseits den Zugang zu Bio-Produkten für die Vermarktungsseite

Ein weiterer großer Aufgabenbereich ist die Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit

Die Verbände sind einerseits Verbraucher oder Unternehmen, andererseits versuchen sie, ihre Mitglieder durch Mitsprache und Organisierung in Politik und Gesellschaft zu vertreten und die Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau mitzugestalten Veröffentlichung und Weiterentwicklung von Richtlinien für Produktion und Verarbeitung, Überwachung der Einhaltung und anschließende Zertifizierung und ggf

Sanktionierung von Maßnahmen bei Nichteinhaltung ist eine wesentliche Aufgabe der Verbände

Die International Federation of Organic Farming Movements (IFOAM) wurde 1972 als internationaler Dachverband von Verbänden und Organisationen des ökologischen Landbaus mit dem erklärten Ziel gegründet, weltweit ökologisch, sozial und ökonomisch sinnvolle Systeme einzuführen, die auf den Prinzipien des ökologischen Landbaus basieren.[ 99] Sie bietet eine gemeinsame Plattform für alle vertretenen Interessengruppen und ermöglicht so den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den einzelnen Mitgliedern in Tagungen, Seminaren und Publikationen.[100] Neben der Formulierung und Weiterentwicklung der Grundsätze des ökologischen Landbaus entwickelt IFOAM ein Akkreditierungsprogramm als internationales System zur Gewährleistung der Qualität von Bio-Produkten

Anbauverbände, die nach den von der IFOAM entwickelten Kriterien und Richtlinien arbeiten, können sich zertifizieren lassen und erhalten so den internationalen Status als Bio-Zertifizierer.[101] IFOAM vertritt den (zertifizierten) ökologischen Landbau, seine Prinzipien und Organisationen in verschiedenen internationalen Institutionen und Organisationen

Alle oben genannten Landwirtschaftsverbände sind Mitglieder von IFOAM, obwohl nicht alle von IFOAM akkreditiert sind.[102] 1988 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau“ (AGÖL) als Dachorganisation aller Verbände des Ökologischen Landbaus in Deutschland gegründet

Die AGÖL legte in Rahmenrichtlinien Mindeststandards für die Mitgliedsverbände fest und vertrat die Interessen ihrer Mitglieder und des ökologischen Landbaus durch Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit.[103] Nachdem Anfang der 2000er Jahre mehrere Anbauverbände sukzessive ausgetreten waren, trat die AGÖL im Jahr 2002 aus

Im selben Jahr wurde der „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ (BÖLW) gegründet, der heute als Dachverband nicht nur der Anbauverbände, sondern auch der Anbauverbände fungiert die Lebensmittelverarbeiter und Einzelhändler von Bio-Lebensmitteln

Anders als bei der AGÖL werden keine einheitlichen Richtlinien mehr erstellt, was letztlich zur Auflösung der AGÖL beigetragen hat.[104]

Der BÖLW fördert die Entwicklung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder in Politik und Gesellschaft

Er hat sich daher zum Ziel gesetzt, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für diese Wirtschaftsform zu verbessern und insbesondere die Qualitätssicherung für ökologische Produkte voranzutreiben und das Vertrauen der Verbraucher in diese Produkte zu stärken.[105] Alle in Deutschland ansässigen Anbauverbände sind Mitglieder des BÖLW,[106] und der BÖLW selbst ist Mitglied der IFOAM.[102]

Bis Anfang der 1990er Jahre gab es außerhalb der Anbauverbände nur wenige Bio-Betriebe

Die Verordnung (EWG) Nr

2092/91 gab ihnen die Möglichkeit, nach staatlichen ökologischen Richtlinien zu produzieren

Dies sowie der Ausbau der Förderprogramme des Bundes ließen die Zahl der verbandsunabhängigen Unternehmen sprunghaft ansteigen.[107] Seitdem ist die Zahl der Betriebe gestiegen, die ausschließlich nach den Kriterien der EG-Öko-Verordnung arbeiten, nach denen Sie Ihre landwirtschaftlichen Produkte oder Ihr Unternehmen mit „Bio“, „Öko“ etc

hervorheben können.[108 ] Zugelassene Pestizide [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Nach der Durchführungsverordnung (EG) Nr

889/2008 dürfen nur die dort genannten Mittel im ökologischen Landbau und unter bestimmten Verwendungsvorschriften zum Pflanzenschutz eingesetzt werden.[109] Die Durchführungsverordnung (EU) 2016/673 der Kommission hat diese Liste aktualisiert, die die folgenden Stoffe enthält: Azadirachtin aus Azadirachta indica (Neembaum), Bienenwachs, bestimmte Basen, hydrolysierte Proteine ​​(außer Gelatine), Laminarin, Pheromone, Pflanzenöle, Pyrethrine aus Tanacetum Cinerariifolium, die Pyrethroide Deltamethrin und Lambda-Cyhalothrin (nur als Lockstoffe in Fallen gegen Mittelmeer- und Olivenfruchtfliegen), Quassia aus Quassia amara, Abwehrmittel tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Schafsfett, Mikroorganismen, Spinosad, Aluminiumsilikat (Kaolin), Calciumhydroxid , Kohlendioxid, Kupferverbindungen in Form von: Kupferhydroxid, Kupferoxychlorid, Kupferoxid, Bordeauxlauge (Kupferkalklauge) und dreibasischem Kupfersulfat (3 Cu(OH) 2 CuSO 4 ), Ethylen, Fettsäuren, Eisenphosphat, Kieselgur (Diatomeenerde), Schwefelkalk (Calciumpolysulfid), Paraffinöl, Kaliumhydrogencarbonat (Kaliumbicarbonat), Quarzsand und Schwefel.[110]

See also  Best eps in dxf Update

Zweige des ökologischen Landbaus [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Ökologischer Pflanzenbau [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Im ökologischen Pflanzenbau werden Monokulturen und der Einsatz chemischer Syntheseprodukte wie Fungizide, Herbizide und Insektizide, Kunstdünger, Wachstumsregulatoren und Antibiotika sowie gentechnisch veränderte Mittel und Produkte vermieden

Stattdessen werden dem Boden Nährstoffe nur über Wirtschaftsdünger oder Gülle und Gründüngung zugeführt, möglichst aus eigenen Mitteln („Bevor ein Knospe-Betrieb Wirtschaftsdünger aus nicht-biologischen Betrieben hinzufügt, muss nun nachgewiesen werden, dass kein Bio-Betrieb Gülle wird innerhalb der Entfernungsgrenzen angeboten”)[111 ] und ökologische Methoden zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung (mechanisch durch gezieltes Jäten oder thermisch durch Abflammen)

Der Einsatz von Pestiziden ist stark eingeschränkt

Neben pflanzlichen Präparaten (wie Brennesselmist, Schachtelhalm, Wermut, Algenextrakte), Pyrethrumextrakt (ohne chemisch-synthetische Pyrethroide) oder Ölemulsion auf Basis von Paraffinölen, Pflanzenölen oder tierischen Ölen (ohne Zusatz von chemisch-synthetischen Insektiziden)

) werden in begrenztem Umfang eingesetzt, in einigen Bereichen sind genau definierte anorganische Konservierungsmittel (z

B

bestimmte Kupfersalze als Saatgutbeizmittel oder Netzschwefel als Fungizid) zugelassen.[112] Um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden, werden bevorzugt bewährte und robuste Sorten gepflanzt

Soweit erforderlich und möglich, werden Methoden der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt

Die Verwendung von erdlosen Pflanzsubstraten (Hors-Sol-Produktion) ist im ökologischen Landbau nicht streng verboten

Ausnahmen gibt es für Pilze, Jungpflanzen, Zierpflanzen und Topfkräuter

In Schweden, Finnland und Dänemark wird die EU-Öko-Verordnung so ausgelegt, dass die erdfreie Produktion mit natürlichen Substraten auch für den Gemüseanbau erlaubt ist

Auch in Kanada und den USA, deren Bio-Standards von der EU als gleichwertig anerkannt wurden, müssen Bio-Pflanzen nicht im Boden wachsen

(Stand: 2012)[113]

Mit Hilfe spezieller Anbaumethoden wie Eco-Farming oder Permakultur wird teilweise versucht, sich den Wachstumsmustern der Natur im Pflanzenbau anzunähern, um einen möglichst hohen Ernteertrag mit möglichst geringem Einsatz externer Ressourcen zu erzielen, beispielsweise durch pfluglose Bodenbearbeitung zum Schutz der Bodenorganismen

Ökologische Tierzucht und Tierhaltung [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die ökologischen Überlegungen begannen mit der Landwirtschaft, nach und nach wurden die Vorgaben auf die Tierzucht und Tierhaltung übertragen

Seit dem 1

Januar 2009 ist die EU-Öko-Verordnung[114] in Kraft, die die Grundsätze und konkreten Kontrollmaßnahmen für die ökologische Erzeugung von Fleisch und verarbeiteten tierischen Produkten enthält

Die Einbeziehung von Nutztieren in den ökologischen Landbau hat vom Druck der Verbraucher profitiert, die ihrerseits durch die vielen alarmierenden Berichte über Krankheiten und andere ungesunde Prozesse in der Lebensmittelindustrie alarmiert wurden

Aber auch die Massentierhaltung im Biolandbau ist nicht frei von Tierseuchen, weshalb teilweise gentechnisch hergestellte Impfstoffe zugelassen sind (siehe Bio Suisse#Gentechnik).[115] Zudem können Abfälle aus der Pflanzenproduktion durch die Tierhaltung besser verwertet werden (Circular Economy).

Die ökologische Tierhaltung basiert auf artgerechter Haltung, Förderung der ökologischen Vielfalt, Bevorzugung von Rassen, die am besten an ihre Umwelt und Krankheitsresistenz angepasst sind; außerdem sollten einheimische Rassen unter gleichen Bedingungen bevorzugt werden

Eine umfangreiche Form der Produktion ist vorgeschrieben

Der Einkauf von Tierfutter ist geregelt, die Verfütterung von Tiermehl war schon vor dem EU-Verbot, das seit 2001 gilt und derzeit (Stand 2013) nur Aquafarmen ausnimmt, nicht erlaubt

Mit der EU-Öko-Verordnung dürfen maximal 40-50 % Kraftfutter an Wiederkäuer verfüttert werden

Manche Anbauverbände legen niedrigere Werte fest, z.B

Beispielsweise erlaubt Bio Austria maximal 15 % Kraftfutter und Bio Suisse maximal 10 %.[116][117] Weiterhin ist der Lebendtransport von Schlachtvieh über weite Strecken nicht erlaubt, obwohl es diesbezüglich erhebliche Unterschiede zwischen der EU-Öko-Verordnung und den Anbaubetrieben gibt

Für die Schlachtung selbst gibt es keine biospezifischen Richtlinien.[111] Die Produkte werden nach Möglichkeit unter dem Gesichtspunkt eines regionalen Kreislaufs verkauft

V

(GOETE) gegründet.[118]

Tierschutz

Die Vorschriften schreiben Unterkünfte in ausreichender Größe, ausreichender Belüftung und Licht vor

Die ökologische Nutztierhaltung lehnt Massenhaltungsmethoden zur Ertragssteigerung, wie z

B

die Aufzucht der Tiere auf engstem Raum oder konstante Beleuchtung, ausdrücklich ab

In jedem Fall muss die Bewegungsfreiheit der Tiere gewährleistet sein und die natürlichen Aktivitäts- und Ruhezeiten respektiert werden

Die artgerechte Ernährung der Tiere basiert auf Produkten, die aus ökologischem Landbau stammen

Tierische Proteine ​​dürfen nicht direkt oder als Beimischung zum Futter verfüttert werden

Säugetiere müssen für einen bestimmten Zeitraum gestillt werden

Um die Tiere gesund zu halten, sollte bestmöglich gegen Infektionen und andere Krankheiten vorgesorgt werden: Neben der Bevorzugung resistenter Rassen muss auf Faktoren wie an die Umwelt- und Strukturbedingungen angepasste Nutztiere und deren ausgewogene Population geachtet werden Ernährung sollte beachtet werden

Treten trotz vorbeugender Maßnahmen gesundheitliche Probleme auf, werden umgehend Behandlungsmaßnahmen [114] eingeleitet, die den Anforderungen für Biobetriebe entsprechen

Als Arzneimittel werden bevorzugt pflanzliche oder homöopathische Heilmittel und Spurenelemente eingesetzt und der Einsatz von chemisch-synthetischen Produkten oder Antibiotika weitgehend eingeschränkt

Letztere Mittel dürfen auf keinen Fall zu vorbeugenden Zwecken eingesetzt werden, die den Anforderungen für Biobetriebe genügen

Als Arzneimittel werden bevorzugt pflanzliche oder homöopathische Heilmittel und Spurenelemente eingesetzt und der Einsatz von chemisch-synthetischen Produkten oder Antibiotika weitgehend eingeschränkt

Letztere Mittel dürfen niemals zu präventiven Zwecken eingesetzt werden

Jegliche Form von wachstumsfördernden oder ertragssteigernden Substanzen (z

B

Hormone) ist ausdrücklich verboten

Es lehnt auch Techniken ab, die dazu dienen, die Fruchtbarkeitszyklen auf unnatürliche Weise zu synchronisieren, sowie den Transfer von Embryonen und genetische Veränderungen

Auch für den korrekten Transport der Tiere gibt es Vorschriften: Die Belastung der Tiere muss auf ein Minimum reduziert werden; Beruhigungsmittel während des Transports sind verboten

Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Anbauverbände und Markenfleischprogramme unter den verschiedenen Bio- und Bio-Siegeln in einigen Punkten deutlich voneinander, insbesondere was das Verbot bzw

die Zulassung der Kastration und Enthornung von Tieren ohne Betäubung anbelangt.[119] Ökologischer Landbau und Biogas [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Derzeit gibt es bundesweit schätzungsweise 180 Biogasanlagen, die von Unternehmen des ökologischen Landbaus betrieben werden

Im Gegensatz zu konventionellen Betrieben mit Biogasanlagen spielt Mais als Energiepflanze für Biobauern nur eine untergeordnete Rolle

Wichtiger sind dagegen Kleegras und Reststoffe wie Gülle und Gülle

Auch für konventionelle Betriebe bietet der ökologische Landbau Anregungen, zum Beispiel den Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten oder den gleichzeitigen Anbau mehrerer Pflanzen

Auf diese Weise können konventionelle Betriebe von den Erfahrungen der Biobetriebe für ihren Energiepflanzenanbau profitieren.[120] Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten ist der ökologische Landbau pro Flächeneinheit im Allgemeinen umweltfreundlicher, aufgrund geringerer Flächenerträge jedoch nicht immer pro Einheitsertrag.[121] Laut einer 2017 veröffentlichten Übersicht hat sie im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft einen höheren Flächenbedarf pro Ertragseinheit, ein höheres Eutrophierungspotential, ein höheres Versauerungspotential und einen geringeren Energiebedarf, ist aber mit ähnlich hohen Treibhausgasemissionen verbunden[122 ] In Kombination mit dem Verzicht auf Kraftfutter, einer entsprechenden Reduzierung des Verzehrs tierischer Produkte und der Reduzierung von Lebensmittelabfällen kann der ökologische Landbau einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Ernährungssystem leisten

Gleichzeitig wäre die Weltbevölkerung auch bei über 9 Milliarden im Jahr 2050 noch ernährt, die Landnutzung würde nicht zunehmen, die Treibhausgasemissionen würden reduziert und die negativen Auswirkungen des heutigen intensiven Ernährungssystems, wie große Stickstoffüberschüsse oder hoch Belastungen durch Pestizide stark reduziert werden

Andererseits würde die Umstellung auf den ökologischen Landbau bei ansonsten konstanten Konsummustern zu einem erhöhten Flächenverbrauch führen.[123] Andere Aspekte des Anbausystems, beispielsweise der Anbau in einem beheizten Gewächshaus, können hinsichtlich der Umweltauswirkungen eine viel wichtigere Rolle spielen als die Unterscheidung zwischen konventionell und biologisch

Laut einer Studie des Forschungsinstituts für ökologischen Landbau reduziert der Freilandanbau von Tomaten im ökologischen Landbau die Treibhausgasemissionen um 23 g CO 2 -Äquivalente pro kg Tomaten oder 11,8 %

Beim Anbau in einem älteren erdgasbeheizten Gewächshaus verursacht allein die Beheizung 1,4 kg CO 2 -Äquivalente pro kg Tomaten.[124] Eine umfassende britische Studie verglich die LCA der ökologischen und konventionellen Produktion für zehn verschiedene pflanzliche und tierische Produkte in England und Wales

Ökobilanz pro Einheitsertrag von Bio- im Vergleich zu konventionellem Produkt in England und Wales (konventionell = 100 %)[125] Primär-

Energie-

Erfordernis

global

Erwärmen

Potenzial

Eutro-

Phing

Potenzial

ansäuern

Potenzial

Pestizid-

Engagement

Schwer-

Metall-

Eintrag

Oberfläche

Erfordernis

Wasser-

Brotweizen 0 70 % 0 98 % 300 % 106 % 0 % 0 87 % 314 % Raps 0 75 % 0 95 % 176 % 0 62 % 0 % 0 88 % 273 % Kartoffeln 102 % 0 93 % 109 % 0 42 % 0 20 % 122 % 264 % 0 22 % Tomaten * 188 %

(130%) 191%

(133%) 423%

(292%) 301%

(210%) 0 60%

(40%) 189%

(131%) 190%

(134%) 129%

(89%) Rind 0 65% 115% 208% 152% 0% 0 86% 183% Schwein 0 87% 0 89% 0 57% 0 33% 0% 0 94% 173% Geflügel 132% 146% 176% 153% 0 0 8 % 341 % 219 % Hammelfleisch 0 80 % 0 58 % 305 % 411 % 0 % 0 70 % 226 % Eier 114 % 127 % 132 % 112 % 0 0 1 % 113 % 224 % Milch 0 62 % 116 % 163 % 163 % 0 % 0 50 % 166 %

* Werte für aktuelle Sortenanteile aus ökologischem Landbau (Werte für Sortenanteile entsprechend konventionellem Anbau in Klammern)

Für die untersuchten Kulturen zeigte sich, dass das Treibhauspotenzial der ökologischen Produktion nur geringfügig geringer ist als das der konventionellen Produktion

Denn bei allen Anbaumethoden dominiert der zugeführte Stickstoff und das daraus bedingt durch Sauerstoffmangel entstehende klimawirksame Lachgas den Primärenergiebedarf

Hinsichtlich anderer Umweltbelastungen ergab sich kein eindeutiges Bild, jedoch war die Belastung für die ökologische Produktion oft höher

Bei tierischen Produkten war der Primärenergiebedarf der ökologischen Produktion deutlich geringer, wobei Geflügelprodukte aufgrund ihrer geringeren Produktivität eine Ausnahme bilden

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Nutzung abiotischer Ressourcen, während die meisten anderen Umweltbelastungen höher ausfielen

Hinsichtlich des Treibhauspotenzials gab es für tierische Produkte kein einheitliches Bild

Bei ökologischen Anbaumethoden wurde für alle Produkte eine deutlich größere Fläche benötigt, um die gleichen Erträge zu erzielen.

Organische Substanz im Boden [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten ist die im Boden gelöste organische Substanz (DOM) pro Flächeneinheit im ökologischen Landbau um 7 % höher als im konventionellen Landbau

In der konventionellen Landwirtschaft ist durch Zugabe von organischem Dünger ein gleich hohes oder höheres Niveau möglich.[121] Beim ökologischen Landbau können die Kohlenstoffeinträge in den Boden erhöht werden, da im Vergleich zum konventionellen Landbau mehr Wurzelbiomasse gebildet werden kann.[126] Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten sind die Nährstoffverluste im ökologischen Landbau pro Flächeneinheit geringer und pro Ertragseinheit höher[121]

Eutrophierungs- und Versauerungspotential [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten ist das Eutrophierungs- und Versauerungspotenzial des ökologischen Landbaus pro Flächeneinheit geringer und pro Ertragseinheit höher[121]

Die durchschnittlichen Hektarerträge des ökologischen Pflanzenbaus sind deutlich niedriger als die des konventionellen Pflanzenbaus (laut einer Auswertung[127] von 362 veröffentlichten Vergleichen, die von Wissenschaftlern der Universität Wageningen durchgeführt und 2012 veröffentlicht wurde, beträgt die Ertragsverzögerung durchschnittlich 20 % , laut einer 2012 in Nature veröffentlichten Meta-Analyse[128] 5-34 %, laut einer 2014 veröffentlichten Auswertung[129] von 115 Studien 19 %, laut BMEL auf Basis eines repräsentativen Versuchsbetriebsnetzes für Deutschland 54 % für Kartoffeln und 55 % für Weizen in Deutschland im Wirtschaftsjahr 2014/15[130] )

Grund dafür ist neben dem eingeschränkten Einsatz von Pestiziden der Verzicht auf Mineraldünger

Im späten Frühjahr nimmt das Pflanzenwachstum sprunghaft zu, insbesondere in den Blättern

Blätter sind der stickstoffreichste Teil der Pflanze, weshalb die Pflanze große Mengen an leicht verfügbarem Stickstoff benötigt, um ihr Wachstumspotenzial auszuschöpfen

Der ökologische Pflanzenbau fügt dem Boden Stickstoff hinzu, indem Pflanzenreste und organische Düngemittel eingearbeitet werden

Allerdings werden diese Stoffe eher langsam und gleichmäßig mineralisiert

In der konventionellen Landwirtschaft werden entsprechend dem zeitweise massiven Bedarf der Pflanzen höhere Mengen an leicht löslichem Stickstoff als Düngemittel eingesetzt

Der Einsatz von mineralischen Düngemitteln in der konventionellen Pflanzenproduktion führt zu höheren Erträgen.[131] Die Bodenfruchtbarkeit wird im ökologischen Landbau vor allem durch organische Düngung, durch die Einarbeitung von Leguminosen und die Zugabe von Wirtschaftsdünger und Gülle erhöht

Die Zugabe bestimmter mineralischer Wirtschaftsdünger ist nur als Ergänzung zulässig

In der konventionellen Landwirtschaft wird hauptsächlich mit Mineral- oder Gülle gedüngt

Die höheren konventionellen Erträge bedeuten, dass die Bodenfruchtbarkeit im konventionellen Pflanzenbau normalerweise höher ist.[131]

Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten benötigt der ökologische Landbau in Europa 84 % mehr Fläche pro Ertragseinheit

Dies ist vor allem mit geringeren Pflanzenerträgen (75 %) aufgrund geringerer Nährstoffversorgung, sowie geringeren Tiererträgen und dem höheren Anbau von Gründüngungspflanzen[121] zu erklären

Im Vergleich zu einer pflanzlichen Ernährung [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Im Allgemeinen reduziert die Umstellung auf mehr pflanzliche Lebensmittel und die effizientere Verwendung von Düngemitteln und Futtermitteln die Umweltauswirkungen stärker als die Umstellung auf den ökologischen Landbau.[122]

Experten der Vereinten Nationen kamen in einer Studie aus dem Jahr 2020 zu dem Ergebnis, dass eine Ernährungsumstellung hin zu weniger Fleischkonsum und einer pflanzlicheren Ernährung für den Erhalt der Biodiversität wichtiger ist als der ökologische Landbau

Denn nur wenn weniger Fleisch verzehrt wird, sinkt der Druck auf die Landnutzung, was wiederum eine ökologische Landwirtschaft mit höherem Flächenverbrauch ermöglicht.[132][133]

Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten verbraucht der ökologische Landbau weniger Energie pro Ertragseinheit

Der Unterschied lässt sich vor allem mit dem Energieaufwand bei der Herstellung und dem Transport von synthetischem Stickstoffdünger in der konventionellen Landwirtschaft erklären.[121] Laut FiBL benötigen die biologischen Prozesse 19 Prozent weniger Energie pro Ertragseinheit

Bezogen auf die Fläche sind es 30-50 Prozent.[134] Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten unterscheiden sich die Treibhausgasemissionen des ökologischen Landbaus pro Produkteinheit im Durchschnitt nicht von konventionellen; in manchen Produktionszweigen sind sie höher, in anderen niedriger.[121] Allerdings sind solche Aussagen stark von den Renditen abhängig, die nicht anhand von durchschnittlichen Renditekennzahlen geschätzt werden können

In einer weiteren Studie aus dem Jahr 2012 kamen dieselben Forscher zu dem Schluss, dass es vorteilhafter wäre, die Erträge auf Ackerland weiter zu maximieren, um auf diese Weise mehr Flächen für den ausschließlichen Zweck „Naturschutz“ zu gewinnen.[135] Ihre Bewertung der Umweltauswirkungen basiert jedoch auf Modellannahmen (insbesondere Ertragsleistung), bei denen die Funktionseinheit den Einsatz von Leguminosen ausschließt und damit die ökologischen Anbausysteme systematisch benachteiligt (methodische Beeinflussung)[136]

The Scientific Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und Verbraucherschutz und Der Wissenschaftliche Beirat für Forstpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sieht in seinem 2016 veröffentlichten Klimaschutzgutachten keinen eindeutigen Beitrag zum Klimaschutz im Ausbau des ökologischen Landbaus

Zwar sind die Treibhausgasemissionen pro Flächeneinheit im ökologischen Landbau im Allgemeinen geringer als im konventionellen Landbau, jedoch gilt dies aufgrund der teilweise deutlich geringeren Erträge und Leistungen nicht für produktbezogene Emissionen.[137] Differenzierte Analysen deutscher „Pilotunternehmen“ bis 2016 nach Standort, Unternehmensausrichtung und Führung fielen jedoch sehr unterschiedlich aus.[138] Eine 2019 veröffentlichte Studie zeigt eine Verringerung der Lachgasemissionen um 40,2 Prozent im ökologischen Landbau im Vergleich zum konventionellen Landbau

Umgerechnet auf die Ertragsmenge sind die Treibhausgasemissionen im ökologischen Landbau bei den meisten Kulturpflanzen immer noch geringer als im konventionellen Landbau.[139][140]

Langfristige Auswirkungen ökologischer und konventioneller Anbausysteme auf Boden, Ernteertrag und Umwelt (z

B

Treibhausgasemissionen) werden in einem in Süddeutschland etablierten Langzeitfeldversuch untersucht

Erste Analyseergebnisse dieses Tests zeigen differenzierte, produkt- und flächenbezogene Treibhausgasemissionen für konventionelle und ökologische Pflanzenbausysteme

Der Fokus dieser Bewertungen lag auf der Überprüfung methodischer Grundlagen anhand der unbestrittenen Ertragsleistung der Feldversuchsergebnisse, die in Korneinheiten (einer der drei funktionellen Einheiten) die ertragsskalierte Bewertungsgrundlage für höhere Systemebenen bildeten[136]

Ökologischer und konventioneller Landbau haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Biodiversität (biologische Vielfalt)

Im Allgemeinen wurde eine größere biologische Vielfalt unter ökologischer Bewirtschaftung auf untersuchtem Grünland und Ackerland gefunden.[141] Unklar ist, ob der ökologische Landbau mit der Strategie der Integration – Biodiversität wird auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche angestrebt und gefördert – größere Vorteile für die Biodiversität erzielen kann als der konventionelle Landbau mit gezielten Agrarumweltmaßnahmen auf relativ kleinen, ungenutzten Flächen

Andererseits gibt es eine Kombination dieser beiden Ansätze.[142]

„Wenn wir den ökologischen Landbau nicht deutlich ausbauen, können wir nicht sicher sagen, ob von der heutigen Vogelpopulation in 10 oder 20 Jahren noch etwas übrig sein wird.“ Peter Berthold, [143] Ornithologe und Ethologe

Eine umfassende deutsche Meta-Analyse verglich die Biodiversität des ökologischen und konventionellen Landbaus weltweit (Schwerpunkt EU)

Von den 343 ausgewerteten Vergleichsstudien bewerteten 83 % der Studien den ökologischen Landbau als positiv für die Biodiversität, 3 % stellten negative Effekte fest

Auswirkungen des ökologischen Landbaus auf die Biodiversität in Agrarlandschaften[142] Indikator

Anzahl Studien mit nachgewiesener Wirkung des ökologischen Landbaus Positiv

ohne Wirkung/

Gleichgültig

Negativ Landschaft 0 28 0 5 0 0 Feldwildpflanzen 0 61 0 3 0 0 Grünlandwildpflanzen 0 20 0 5 0 0 Flora von Dauerkulturen 0 12 0 1 0 2 Wirbellose 0 77 0 12 0 7 Wirbeltiere 0 26 0 5 0 0 Bakterien, Hefen, Schädlinge 0 6 0 2 0 1 Bodenleben 0 38 0 15 0 0 Agrobiodiversität 0 28 0 2 0 0 Biodiversität allgemein 0 31 0 6 0 3 Gesamt 0 327 (83 %) 0 56 (14 %) 0 13 ( 3%)

Auch andere Langzeitversuche und Metaanalysen aus den Jahren 2012, 2014 und 2015 kommen zu dem Ergebnis, dass der ökologische Landbau im Vergleich zum konventionellen Landbau sowohl auf Betriebs- als auch auf Landschaftsebene förderlich für die Biodiversität ist

Hauptgrund ist der weitgehende Verzicht auf synthetische Pestizide, weniger und organische Düngung und Unkrautbekämpfung.[144][145][141] Der Artenreichtum auf den untersuchten Flächen ist etwa 30 % höher als in der konventionellen Landwirtschaft[146] und die Artendichte etwa 50 % höher

Allerdings haben die Anbausysteme unterschiedliche Auswirkungen auf einzelne Artengruppen

Für die Arten der begleitenden Biotope (Säume, Hecken, Brachstreifen etc.) sind Biobetriebe im Vorteil, da die Flächen als relativ leicht „durchdringbar“ für wandernde Tiere gelten und einen günstigen Lebensraum für Nahrungssuche und Brut darstellen für viele Arten

Die Artenzahl und Dichte von Wildbienen und Hummeln in Brachstreifen ist bei angrenzender ökologischer Bewirtschaftung deutlich höher als bei angrenzender konventioneller Bewirtschaftung

Der Aufwand zur Schaffung geeigneter Lebensbedingungen für weniger konkurrenzfähige Arten auf konventionell bewirtschafteten Flächen ist wesentlich größer als im ökologischen Landbau.[147]

Das Wissen über die Auswirkungen des ökologischen Landbaus auf das Bodenleben, die Qualität von Landschaftselementen, die genetische agro- und natürliche Biodiversität sowie die Biodiversität tropischer und subtropischer Agrarlandschaften ist derzeit relativ gering, quantitative Aussagen sind nur bedingt möglich

[142]

Laut einer 2012 veröffentlichten Metaanalyse europäischer Daten weist der ökologische Landbau eine höhere Biodiversität pro Flächeneinheit auf

Es ist jedoch möglich, dass die konventionelle Landwirtschaft mit den richtigen Werkzeugen ein ähnliches Maß an Biodiversität erreichen könnte[121]

Biobetriebe importieren einen Teil ihrer Nährstoffe aus konventionellen Betrieben

Dies gilt vor allem für den Import von organischen Düngemitteln, die laut EU-Öko-Verordnung auch aus konventionellen Betrieben stammen dürfen

Diese Importe sind insbesondere für Biobetriebe ohne Tierhaltung (die Mehrzahl der Biobetriebe) relevant

Laut einer französischen Studie (Nowak et al., 2013) betrug der Nährstoffimport durchschnittlich 23 % für Stickstoff, 73 % für Phosphor und 53 % für Kalium

Wichtig ist laut den Autoren, dass diese Importe in die Berechnung von Ökobilanzen einbezogen werden, was bisher nicht ausreichend erfolgt ist[148]

Wer mehr Produkte aus dem ökologischen Landbau konsumiert, kann nachweislich seine Pestizidbelastung reduzieren

Beispielsweise sind Vegetarier weniger Pestiziden ausgesetzt als Fleischesser, obwohl Vegetarier mehr Gemüse konsumieren

Dies liegt daran, dass Vegetarier eher Produkte aus biologischem Anbau wählen[149]

Dieser Artikel oder Absatz beschreibt die Situation in der Europäischen Union

Helfen Sie mit, die Situation in anderen Regionen zu beschreiben

In der EU Durchführungsverordnung (EU) 2016/673 vom 29

April 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr

889/2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr

834/2007 des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Produkten im Hinblick auf ökologische Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle

Diese regelt insbesondere den zulässigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Gemäß der Verordnung 2016/673 ist zu beachten, dass alle Verwendungen, die gemäß der Durchführungsverordnung (EU) Nr

540/2011 für die Landwirtschaft allgemein zulässig sind, automatisch auch für die ökologische Produktion zulässig sind, sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird Für bestimmte Verwendungen gelten restriktivere Bedingungen.[110] Fungizide im ökologischen Landbau [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

gute Beweise einfügen

Dieser Artikel bzw

der folgende Abschnitt ist nicht ausreichend mit Nachweisen (z

B

Einzelnachweisen) ausgestattet

Informationen ohne ausreichende Beweise könnten bald entfernt werden

Bitte helfen Sie Wikipedia, indem Sie die Informationen recherchieren und

Im feuchten Klima Mitteleuropas ist es praktisch unmöglich, Obst und Kartoffeln anzubauen, ohne Pilze zu bekämpfen

Im ökologischen Landbau sind jedoch keine synthetischen Fungizide erlaubt, sondern nur Kupfer und Schwefel (Netzschwefel)

Kupfersulfat wird im ökologischen Landbau insbesondere zur Bekämpfung der Krautfäule im Kartoffelanbau eingesetzt

Kupfersulfat hat eine relativ hohe Ökotoxizität

Eine konzentrierte Kupfersulfatlösung hat die Wassergefährdungsklasse 2, ist sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben und hat bei Arbeitern im Weinbau zu Leberschäden geführt

Kupfer als Pestizid [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Obwohl die EU seit 1992 versucht, Kupfer als Pflanzenschutzmittel zu verbieten[150], wird es mangels Alternativen weiterhin im ökologischen Landbau verwendet.[131][151] Der ökologische Landbau versucht nach eigenen Angaben, den Einsatz von Kupfer als Pflanzenschutzmittel weiter zu reduzieren

So sollen beispielsweise immer mehr tolerante und widerstandsfähige Kartoffel- und Rebsorten angepflanzt werden

Wie in der konventionellen Landwirtschaft sind auch im ökologischen Weinbau 4 kg Kupfer pro Hektar und Jahr erlaubt.[152] Gentechnik im ökologischen Landbau [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Einsatz von Gentechnik im ökologischen Landbau ist weltweit nicht erlaubt

Diese Position soll die Einhaltung der Standards für den ökologischen Landbau sicherstellen, wie sie von der International Federation of Organic Farming Movements (IFOAM) festgelegt wurden.[153] Diese Sichtweise gilt auch für die neuen Methoden der Gentechnik wie Cisgenese und Genome Editing, wie sie 2017 durch eine IFOAM-Entscheidung festgestellt wurden.[154] Entscheidendes Kriterium dabei ist, dass die Gentechnik die Integrität der Zelle und insbesondere des Genoms verletzt.[155] Laut dem Zellbiologen Gerhart Ryffel vernachlässigt dieses Argument die Erkenntnis, dass auch bei der konventionellen Züchtung das Genom verändert wird, obwohl diese Veränderungen meist im Dunkeln bleiben.[156] Der Ausschluss jeglicher gentechnisch veränderter Kulturpflanzen aus dem ökologischen Landbau ist problematisch, weil er beispielsweise den Anbau von cisgenen Kartoffeln verbietet, die gegen Krautfäule resistent sind, obwohl der Anbau der entsprechenden, durch klassische Züchtung gewonnenen Kartoffelsorte erlaubt ist.[157] Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), weist darauf hin, dass es unangenehm wäre, wenn der konventionelle Bauer eine Kartoffelsorte hätte, die ohne Pestizide auskommt – und der Biobauer eine Kartoffelsorte, mit der er spritzen müsste Kupfer.[158] Diese Aussage, die für eine begrenzte Einbeziehung der Gentechnik in den ökologischen Landbau plädiert, ist von verschiedenen Seiten kritisiert worden

Jan Plagge, Vorsitzender des deutschen Verbandes Bioland, sieht in der Steuerung durch Gene ein wichtiges Element im Zusammenspiel von Natur und Kulturpflanzen

Deshalb lehnt er die CRISPR/Cas-Methode ab und befürwortet deren Kennzeichnungspflicht

Er weist auf die Erfolge der Biozüchtung hin, kritisiert aber, dass in diesen Bereich zu wenig investiert werde.[159] Saatgut und genetisches Ausgangsmaterial [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Sortenerhaltung bleibt im ökologischen Landbau problematisch

Obwohl sich einige Landwirte und Institute, insbesondere die dem Demeter-Verband angeschlossenen, intensiv darum bemühen, die traditionelle Saatgutzüchtung alter, sogenannter “Festsaat”-Sorten[160] (bei Möhren Rodelika )[161], bei einigen Gemüsesorten aus dem deutschen Bio-Handel kommen, werden mittlerweile bis zu 95 % der angebotenen Ware aus Hybridsaatgut hergestellt

Einige Naturkostläden kennzeichnen samenresistente Sorten ausdrücklich, um dem Kunden möglichst die freie Wahl zu lassen

Das Problem, geeignetes genetisches Ausgangsmaterial zu erhalten, stellt sich nicht nur im Bereich der Pflanzenzüchtung, sondern auch in der Tierzucht

Aufgrund des Mangels an geeigneten konventionellen Rassen beispielsweise sind Bio-Geflügelzüchter bislang auf den jährlichen Zukauf von Mutterhühnern aus Hybridlinien angewiesen, wenn sie wirtschaftlich arbeiten wollen.[162]

Seit dem 1

Januar 2009 ist eine neue EU-Öko-Verordnung[163] in Kraft

Das bedeutet, dass konventionelles Saatgut nur verwendet werden darf, wenn Bio-Saatgut nachweislich nicht verfügbar ist

Dieser Grundsatz trägt der Notwendigkeit des ökologischen Landbaus Rechnung, eigenes ökologisches Saatgut zu verwenden, das unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus vermehrt oder gezüchtet wurde.[164] Bio-Produzenten haben die Produktion von Bio-Saatgut und vegetativem Vermehrungsmaterial entwickelt, um eine breite Palette von Pflanzensorten und -arten zu schaffen, für die Bio-Saatgut und vegetatives Vermehrungsmaterial verfügbar sind.[163] Bisher sind 40 ökologisch neu gezüchtete Gemüsesorten zugelassen, sowie 8 Weizen-, 3 Roggen- und 2 Einkornsorten.[165] Eine mögliche Vermischung von gentechnisch veränderten Pflanzen mit Pflanzen aus ökologischem Anbau stellt für den ökologischen Landbau ein Problem dar, da er gentechnisch veränderte Organismen ablehnt und Bio-Produkte aus rechtlicher Sicht keine gentechnisch veränderten Inhaltsstoffe enthalten dürfen

Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden: Kreuzung mit transgenen Pflanzen von Nachbarfeldern durch Pollen oder Bienen

das Mischen von Bio-Produkten mit transgenen Pflanzen während der Lagerung oder des Transports

Biobauern in Österreich [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In Österreich ist Biobauer/in ein offizieller Ausbildungsberuf

Der ökologische Landbau ist in Österreich eine staatlich anerkannte Zusatzqualifikation für den Beruf des Landwirts

Biobauern sind in Österreich „Landwirte, die sich auf ökologische landwirtschaftliche (umweltbewusste) Produktion spezialisiert haben.“[166]

Fokus auf Biolandbau in der Schweiz [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In der Schweiz wird die Ausbildung zum/zur Bäuer/in EFZ mit Schwerpunkt Biolandbau angeboten

Fachkraft für biodynamische Landwirtschaft mit eidgenössischem Fachausweis (BP) ist eine offizielle Berufsbezeichnung: „Fachkräfte für biodynamische Landwirtschaft führen einen landwirtschaftlichen Betrieb nach ökologischen Grundsätzen

Sie produzieren möglichst naturnahe Lebensmittel und bewirtschaften das Land nachhaltig.“[167] A Voraussetzung dafür ist unter anderem der Berufsabschluss als Bäuerin/Bäuer EFZ mit Fachrichtung bzw

Schwerpunkt Biolandbau sowie zusätzliche Berufserfahrung

Die Gartenbauschule Hünibach (GSH) ist die einzige biologisch-dynamische Gartenbauschule der Schweiz.[168] Studium der Ökologischen Agrarwissenschaften in Deutschland [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In Deutschland kann man Ökologische Agrarwissenschaften an verschiedenen Standorten studieren – zum Beispiel an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, am Standort Witzenhausen der Universität Kassel oder am Standort Weihenstephan

Hochschule Triesdorf, siehe auch [ edit | edit source ] YouTube-Kanal des Forschungsinstituts für ökologischen Landbau: Die Geschichte des biologischen Landbaus in der Schweiz; Teil 1 und 2

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