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Top waldfriedhof eschweiler Update New

by Tratamien Torosace

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Grube Anna – Wikipedia Aktualisiert

Die Grube Anna war ein Steinkohlebergwerk des Eschweiler Bergwerks-Vereins (EBV) in Alsdorf in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Aachener Revier. Das Bergwerk war viele Jahre lang das größte Bergwerk im Aachener Revier. Grubenfeld und Geologie. Das Grubenfeld der Grube Anna hatte eine Fläche von 14,9 km 2 und befand sich unter dem Flüsschen Wurm. …

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Grube Anna war ein Steinkohlenbergwerk des Eschweiler Bergwerks-Vereins (EBV) in Alsdorf im nordrhein-westfälischen Städtegebiet Aachen im Landkreis Aachen.[1] Das Bergwerk war lange Zeit das größte Bergwerk im Aachener Raum.[2] Bergbaufeld und Geologie [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Abbaufeld der Grube Anna hatte eine Fläche von 14,9 km2 und lag unter der Wurm.[3][2] Die Wurmmulde ist im Laufe der variszischen Orogenese durch Faltung entstanden

Der Kohlenstoff erreicht hier eine Mächtigkeit von 1500 bis 2100 Metern

Der Anteil der Nahtdicke liegt bei etwa vier Prozent

Es gibt etwa 40 bis 50 Nähte, die dicker als 15 Zentimeter sind[3]

Ravatit..

…und Rostite aus der Anna-Grube

Die Schachtanlage Anna und die Halden Anna-I, -II und -Noppenberg sind bekannte Fundstellen mit einer großen Vielfalt an Mineralien und deren Varietäten, die entweder als Begleitminerale in den Kohleflözen oder als neue Mineralformationen aus der Halde entstanden sind Feuer

Bisher (Stand 2013) wurden hier rund 60 Mineralien aus allen Mineralklassen entdeckt

Bekannte Mineralien von diesen Standorten umfassen:[4]

Elemente Schwefel, Selen

Sulfid-Chalkopyrit, Bleiglanz, Markasit, Millerit, Pyrit, Siegenit, Sphalerit

Halogenide Barberiit, Kremersite, Kryptohalit, Rosenbergit, Salmiak, Thermessait

Oxide oder Hydroxide Hämatit, Lithargit, Quarz

Karbonate Calcit, Dolomit, Siderit

Borat Sassolin

Sulfate Adranosite-(Fe), Alaun, Aluminopyracmonit, Alunogen, Ammoniojarosit, Ammonioalunit, Anhydrit, Baryt, Bassanit, Boussingaultit, Clairit, Copiapit, Gips, Godovikovit, Görgeyit, Halotrichit, Hexahydrit, Khademit, Lannonit, Letovicit, Mascagnin, Melanterit, Metavoltin , Millosevichit, Pickeringit, Pyracmonit, Rostit, Sabieit, Serizit, Sideronatrit, Tamarugit, Tschermigit, Voltait

, Aluminopyracmonit, Alunogen, Ammoniojarosit, Ammonioalunit, Anhydrit, Baryt, Bassanit, Boussingaultit, Clairit, Copiapit, Gips, Godovikovit, Görgeyit, Halotrichit, Hexahydrit, Khademit, Lannonit, Letovicit, Mascagnin, Melanterit, Metavoltin, Millosevichit, Pickeringit, Pyracmonit, Rostit , Sabieit, , Sideronatrit, Tamarugit, Tschermigit, Voltaitphosphat, Arsenat oder Vanadat-Annabergit

Silikate Dickit

Organische Verbindungen Ravatit

In der östlichen Wurmmulde, nordöstlich der sogenannten Feldbissverwerfung, wurden Mitte des 19

Jahrhunderts aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Steinkohle erste Prospektionen durchgeführt.[5] Drei Bohrfirmen traten gegeneinander an.[2] Die beiden jungen Kletterer Wilhelm Sassenberg und Eduard Honigmann führten Anfang der 1840er Jahre die erste Bohrung östlich des Feldbisses durch.[1] Die Vereinigungsgesellschaft und der Eschweiler Bergwerksverein (EBV) konkurrierten mit Honigmann und seinem Partner

Dem Eigentümer des Gewerkschaftsbetriebs, Regierungsrat Theodor Jacob Brendt, gelang es, Honigmanns Partner Sassenberg abzuwerben.[2] Honigmann fand neue Partner; sie gründeten die Firma Bölling, Honigmann und Schoeller

Diese ersten Löcher waren jedoch erfolglos; weitere Bohrungen brachten den gewünschten Erfolg:[5] Das erste bauwürdige Flöz wurde bei Hoengen in 43 Meter Tiefe und bei Alsdorf in 85 Meter Tiefe angetroffen.[1] 1848 erteilte das Bergamt die Konzessionen für die Gruben Anna und Maria

Honigmann und seine Partner erhielten das Mariafeld mit einer Größe von 1,74 km2; die Vereinigungskompanie erhielt das 14,9 km2 große Feld Anna.[2] Wenige Tage später, am 12

Juli 1848, wurde der Gesellschaft das Recht zum Betrieb einer Kohlengrube zuerkannt

Die Gesellschafter gaben dem neuen Bergwerk den Namen Anna.[6] Der Bau der Mine [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1850 begannen die Teufarbeiten für den ersten Schacht auf Anna.[1] Der Schacht erhielt den Namen Hermannschacht, die Teufarbeiten wurden unter der Leitung des Bergsteigers Wilhelm Sassenberg durchgeführt

Aufgrund der geologisch problematischen Beschaffenheit des Deckgebirges wurde der Schacht im Taschenbohrverfahren erstellt

Zur Auskleidung des Schachtes wurden Tübbinge verwendet

Bei den Abteufarbeiten brach mehrfach Treibsand ein, so dass zunächst eine zweite und später eine dritte Segmentsäule eingebaut werden musste

Durch diese Maßnahmen reduzierte sich der Schachtdurchmesser von 3,1 Meter auf 2,4 Meter

Um das Grubenwasser heben zu können, wurde eine 40-PS-Dampfmaschine installiert

Die Maschine war eine kombinierte Entwässerungs- und Fördermaschine

Die Hebemaschine erhielt eine Seiltrommel als Seilträger

Der Dampf zum Betrieb der Maschine wurde in einem Kesselhaus mittels dreier Kessel erzeugt.[2] Die ersten Betriebsjahre[Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Gedenk-LKW im Zentrum von Alsdorf

Die erste Steinkohle wurde 1854 abgebaut.[7] Die Kohle wurde zunächst mit Kübeln auf Fördergestellen an die Oberfläche gefördert

Pro Eimer konnten zwei bis 2,25 Tonnen Rohkohle gefördert werden

Das Bergamt hatte in seiner Konzession eine Doppelschachtanlage für den Betrieb des Bergwerks vorgeschrieben

Aufgrund der Querschnittsverringerung des Schachts war dies beim Hermannschacht jedoch nicht mehr möglich

Aus diesem Grund musste ein zweiter Schacht abgeteuft werden.[2] Der Josefsschacht wurde nun an das Gelände von Anna I

angebaut.[1] Die Entfernung zum Schacht Hermann betrug rund 65 Meter

Aufgrund der problematischen Überdeckung wurde auch Schacht 2 mit Tübbingen ausgebaut

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Der Durchmesser des Schachts betrug 2,06 Meter

Zur Hebung des Grubenwassers wurde 1855 eine 250 PS starke Entwässerungsmaschine installiert und in Betrieb genommen

Nach nur sechs Monaten wurde Schacht 2 in 150 Metern Tiefe mit der ersten Sohle durchbrochen

1862 wurde auf der Zeche eine Kokerei in Betrieb genommen.[2] Am 10

Oktober 1863 übernahm der EBV die Zeche und baute sie in den Folgejahren weiter aus

Aufgrund des steigenden Absatzes von Steinkohle entschloss sich die EBV zum Aufbau einer zweiten Produktionsstätte

Dieser Abbauort erhielt den Namen Anna II.[6] 1865 wurde mit dem Bau einer zweiten Produktionsstätte begonnen

Dazu wurden die Tagesanlagen aufgebaut und die ersten Maschinen installiert.[8] 1868 wurde eine neue Entwässerungsmaschine mit einer 18-Zoll-Pumpe in Betrieb genommen

Außerdem erfolgte ein Durchbruch zwischen Schacht Wilhelm und dem Abbau des Altschachtes oberhalb der Lachtersohle 73.[9] Der weitere Ausbau des Bergwerks [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Annapark mit Bergwerksdenkmälern

Die Teufarbeiten für den Schacht Franz begannen 1869 auf der Baustelle Anna I.[1] Der Schacht wurde 40 Lachts nördlich des Schachts Anna gebohrt

Der Schacht wurde 70 Fuß in schwimmendem Felsen versenkt.[9] Im Folgejahr wurde regelmäßig eine nennenswerte Menge Steinkohle vom Bergwerk Anna an die Werke in Stolberg und Eschweiler geliefert

Der Grund dafür war, dass die Minen im Inde-Distrikt keine ausreichenden Mengen produzieren konnten, um den Bedarf der Fabriken zu decken.[10] Ab 1870 ließ der EBV das Bergwerk Anna ausbauen

Ziel dieser Ausbaumaßnahmen war, dass das Bergwerk die gesamte Förderung des EBV übernehmen konnte

1871 erhielt das Bergwerk einen Eisenbahnanschluss von der Rheinischen Eisenbahn zum Bahnhof Stolberg.[2] Ab 1872 wurde auf dieser Bahn nicht nur Kohle transportiert, sondern auch Menschen.[1] 1875 wurde das Bergwerk an die Aachener Industriebahn angeschlossen, was dem Bergwerk eine direkte und kostengünstigere Anbindung an die Aachener Industrieanlagen ermöglichte

1878 wurde auf Anna I eine Kohlenwäsche errichtet

1881 erreichte der Schacht Wilhelm eine Teufe von 251 Metern.[2] 1885 wurde der Franzschacht für Seilfahrten eröffnet.[1] Während wurden weitere Ausrichtungs- und Befestigungsarbeiten unter Tage auf den Ebenen 153, 192, 245 und 252 Meter abgeschlossen

Ausgehend vom Schacht Franz wurde die Hauptförderleitung über einen 147 Meter langen Querschlag mit Flöz A 1 verbunden

Auf der 245-Meter-Sohle erreichte der Hauptquerschlag nach Norden in diesem Jahr eine Vortriebslänge von 2560 Metern

Die Schwebebahn zum Transport des Kohlenstaubs zu den Kokskohlentürmen wurde oberirdisch fertiggestellt.[11]

1901 wurde ein Liefervertrag mit den Röchling-Werken im Saarland abgeschlossen

Der Vertrag war auf zehn Jahre befristet und sicherte dem Bergwerk einen Absatz von 250.000 Tonnen Koks pro Jahr

1903 wurde die erste Batterie der neuen Kokerei Anna in Betrieb genommen

Aufgrund weiterer Verträge mit der Eisenindustrie im Saarland, Lothringen und Luxemburg musste die Koksproduktion erhöht werden.[1] 1904 begannen auf der Baustelle Anna II die Teufarbeiten für den Schacht Eduard.[6] Der Schacht wurde nach dem Aufsichtsratsvorsitzenden Eduard von Oppenheim[1] benannt und zunächst bis auf 225 Meter Sohle abgeteuft.[6] 1907 wurde die erste elektrisch betriebene Fördermaschine auf der Eduardwelle in Betrieb genommen.[1] 1911 wurde eine zweite Kokerei fertiggestellt

Obwohl die beiden Kokereien nahe beieinander lagen, wurden sie getrennt voneinander geführt

In sieben Batterien wurden insgesamt 402 Hochöfen sowie Nebenanlagen für Benzol und Ammoniak betrieben

Das beim Verkokungsprozess anfallende Kokereigas wurde im firmeneigenen Gasmaschinenzentrum in neun Gasturbinen mittels Generatoren verstromt

Die Generatoren könnten maximal neun Megawatt Strom erzeugen

Die Kokerei war damals eine der größten in Europa.[2] Im selben Jahr wurde die zweite elektrische Wickelmaschine im Eduardschacht in Betrieb genommen

Am 29

November 1917 fing eine mit Benzol betriebene Minenlokomotive unter Tage Feuer; 800 m Holzausbauten brannten

Das Feuer wurde durch den Luftzug aus der Lüftung weiter angeheizt

58 Bergleute starben bei diesem Grubenunglück sofort, darunter 17 russische Kriegsgefangene

Schätzungsweise 60 Bergleute erlagen später ihren Verletzungen und einer Brandvergiftung.[12] 1921 begannen die Teufarbeiten für den Hauptschacht auf Anna I

Der Schacht wurde im Gefrierverfahren hergestellt.[1] 1922 wurde das Fördermaschinenhaus für den Hauptschacht Anna I errichtet.[13] 1923 erreichte der Hauptschacht in 360 Metern Teufe die Hauptfördersohle.[1] 1925 begannen die Arbeiten zur Schaffung einer Lkw-Einfahrt an der Anna I im Bereich der heutigen Bahnhofstraße.[14] Ab 1927 wurde auf der Kokerei Anna mit dem Bau einer Ferngasanlage begonnen

Das überschüssige Kokereigas sollte in die umliegenden Städte geliefert werden.[2] 1930 wurde die LKW-Einfahrt auf Anna I fertiggestellt.[14] Mitten in der Bauphase des Bergwerks ereignete sich 1930 ein schweres Grubenunglück.[2] Das Grubenunglück 1930 und die Folgen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Der Unfall von 1930

Der Unfall von 1930

Am 21

Oktober 1930 ereignete sich im Schacht Anna II das schwerste Grubenunglück in der Bergbaugeschichte des Aachener Raumes.[15] 271 Bergleute wurden sofort getötet, weitere 28 starben später an ihren Verletzungen

Insgesamt starben 299 Bergleute.[16][17] Viele von ihnen starben an den Feuerwolken

304 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.[18] Nach offiziellen Angaben werden zudem 34 bis 35 Personen vermisst.[16] Die Schlagwetterexplosion ereignete sich im Bereich des Schachts Eduard (Anna II)

Um 7.29 Uhr zündete auf der 360-Meter-Ebene das Schlagwetter

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Die anschließende Schlagwetterexplosion war so gewaltig, dass sie die Erde erzittern ließ und die Beben noch tagelang zu spüren waren.[18] Wenig später schoss eine mehrere Meter hohe Flamme aus dem Schacht Eduard.[15] Die Wirkung der Detonation war so heftig, dass der Förderturm aus den Betonfundamenten gerissen wurde und einstürzte.[1] Dabei stürzte das Fördergerüst auf das Kau- und Verwaltungsgebäude und zerschmetterte es.[18] Wohngebäude in der umliegenden Bergbausiedlung wurden durch den Druck der Detonation beschädigt.[15] Die Hauptluftwege wurden unterirdisch an den Fußsohlen beschädigt

Die Explosion verursachte auch schwere Schäden an den Abfüllstellen

Auf der 360-Meter-Ebene entwickelten sich bis zu 300 Meter lange Brüche.[18] Die genaue Ursache des Grubenunglücks konnte nie geklärt werden.[15] Die Untersuchung ergab, dass an der Unfallstelle zuvor keine Ansammlungen von Schlagwetter festgestellt worden waren.[18] An der Trauer- und Gedenkfeier am 25

Oktober nahmen rund 150.000 Menschen teil.[19] Zum Gedenken an die Toten wurde in der Eifel das Alsdorfer Bergmannskreuz errichtet

Bergleute bauen 1944 unter Bewachung eines US-Soldaten Kohle ab

Video: Dampflokomotive “Anna N

8″ unter Dampf, 1992

1931 wurde die Ferngasanlage fertiggestellt.[2] Im selben Jahr erhielt die Fördermaschine auf Anna II eine mechanisch angetriebene Tiefenanzeige und der Arbeitsplatz für den Förderer wurde mit einem Sitz nachgerüstet.[6] 1935 wurde das östliche Aufzugsgebäude auf Anna I errichtet.[13] Während des Zweiten Weltkriegs blieb das Bergwerk von Luftangriffen weitgehend verschont

Es wurde von mehreren Granaten getroffen

Durch einen Treffer wurde das Kesselhaus beschädigt, wodurch die Stromerzeugung unterbrochen wurde

Zudem wurde die Wasserwirtschaft unterbrochen

Dies führte dazu, dass die 610-Meter-Ebene etwa 15 Meter unter Wasser lag

Der Einsatz wurde mit einer Notbesetzung fortgesetzt.[2] 1944 ordnete das NS-Regime die Zerstörung aller Industrieanlagen an, um zu verhindern, dass sie in feindliche Hände fallen

Im August 1944 beschlossen die Bergwerksdirektoren des Kreises Aachen auf einer Versammlung, die Bergwerke unter allen Umständen zu erhalten

Der Bergwerksdirektor der Grube Anna, Günther Venn, wurde von einem Kommando der NSDAP-Rüstungsinspektion festgenommen, aber nach Fürsprache der Kreisleitung kurz darauf wieder freigelassen

Um einer erneuten Verhaftung zu entgehen, ließ er zwei unbedeutende Turbinen abschalten

Am 7

Oktober 1944 wurde die Anna-Mine von amerikanischen Truppen besetzt.[20] Am 21

Januar 1945 ereignete sich auf Anna ein weiterer Unfall

Eine Explosion veralteter Sprengstoffe tötete 21 Bergleute

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm das Bergwerk den Betrieb bald wieder auf

1951 begann die Zusammenlegung der Werke Anna I und Anna II zu einem kombinierten Bergwerk.[1]

1952 wurde über dem Schacht Franz ein 70 Meter hoher Förderturm aus Beton errichtet.[1] 1953 wurde die Vereinigung von Anna I und Anna II vollzogen; das Bergwerk Anna war damit das größte Bergwerk im Wurmgebiet.[5] Ab 1954 wurde die gesamte Kohle über den Schacht Franz als Zentralschacht gefördert

Die abgebauten Kohlen wurden in der Kohlenwäsche am Standort Anna I aufbereitet

Die Kohlenwäsche von Anna II

wurde vom Bergwerk Emil Mayrisch genutzt

Ab diesem Zeitpunkt diente der Eduardschacht nur noch der Seilfahrt.[1] Neben der Zeche Carl Alexander war Anna auch die einzige Zeche im Aachener Raum, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch Koks produzierte

Die Kokereien der Grube Carolus Magnus und der Grube Reserve waren nach Kriegszerstörung nicht wieder aufgebaut worden

In den Folgejahren wurde die Kokerei auf Anna modernisiert

Zunächst wurde die Kokerei 1954 mit 38 neuen Koksöfen und 1957 mit weiteren 94 neuen Öfen ausgestattet.[5] 1957 machte sich die Krise im deutschen Steinkohlenbergbau auch im Bergwerk Anna bemerkbar: Die Produktion stagnierte.[1] 1961 wurde die LKW-Einfahrt an der Bahnhofstrasse neu gebaut

Bei Bauarbeiten wurde der alte Lochstein des Bergwerks gefunden.[14] Für den oberirdischen Transport erhielt die Schachtanlage Anna ein ausgedehntes Schienennetz.[2] Im Laufe der Jahre wurden mehrere Dampflokomotiven und später auch Diesellokomotiven für Rangier- und Transportaufgaben eingesetzt.[21] Ab 1963 wurden die Haupt-, Eduard- und Franzschächte tiefer bis zur neuen Hauptförderebene abgeteuft

Die Sohle lag in einer Tiefe von 860 Metern, die Abteufarbeiten wurden 1968 abgeschlossen.[2] 1972 wurde die Grube Adolf mit der Grube Anna zusammengelegt

Um die im Baufeld Adolf geförderte Kohle von Adolf nach Anna zu befördern, wurde ein Abschnitt zwischen den beiden Zechen auf der 860-Meter-Sohle aufgefahren.[5] Die letzten Jahre vor der Stilllegung [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Video: Pit Anna, 1990

Mitte der 1970er Jahre stiegen die Lagerbestände an Kohle und Koks im Grubenwerk Anna erheblich an

Nach der ersten Ölpreiskrise 1973/74 war die wirtschaftliche Lage in vielen Industrieländern schlecht; Inflation und Stagnation (zusammenfassend als Stagflation bezeichnet) plagten Volkswirtschaften.[1] Der Vorstand des EBV beschloss weitere Rationalisierungsmaßnahmen

Die beiden verbleibenden Bergwerke Anna und Emil Mayrisch sollten zu einem gemeinsamen Bergwerk zusammengelegt werden

1979 begannen die Arbeiten zum Ausheben einer Verbindung zwischen den beiden Minen.[5] Diese Strecke hatte eine Länge von fast sechs Kilometern und wurde auf der 860-Meter-Ebene gefahren

Um die Kohle von der Baustelle Anna zu Emil Mayrisch zu transportieren, wurde ein Bandförderer für den Kohletransport installiert.[1] Das Bergwerk wurde nun mit der Grube Emil Mayrisch zusammengelegt.[2] Am 31

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Dezember 1983 wurde die unabhängige Kohleförderung auf Anna eingestellt.[1] Die in der Anna-Baustelle abgebaute Kohle wurde dann unter Tage zur Grube von Emil Mayrisch abgebaut.[5] Dort wurde die Kohle an die Oberfläche gebracht und in der Kohlenwäsche von Emil Mayrisch verarbeitet

Annas Verarbeitungsbetriebe wurden anschließend abgerissen.[2] Anna diente lediglich als Fahr- und Wetterschacht.[1] Im Winter 1985 wurden große Teile der Kohleverladestelle abgerissen

Anfang 1987 wurde ein Gutachten veröffentlicht, das eine Erweiterung der Mine nach Norden für unwirtschaftlich hielt

Gründe dafür waren massive geologische Verwerfungen und die geringe Mächtigkeit der dortigen Flöze

Trotz hoher Subventionen konnte die Mine nicht mehr konkurrenzfähig betrieben werden.[21] Am 30

Oktober 1992 endete mit der Schließung der Grube Emil Mayrisch auch der Betrieb des Anna-Feldes.[1] Verwaltungsgebäude, die Kaue, das Wickelmaschinenhaus und das Schmiedegebäude blieben erhalten; die restlichen Oberflächenstrukturen auf Anna II wurden in den folgenden Jahren abgerissen[6]

Finanzierung und Personal [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Die ersten bekannten Bergbauzahlen stammen aus dem Jahr 1855

Damals wurden 26.000 Tonnen Steinkohle gefördert

1860 wurden 61.000 Tonnen Steinkohle gefördert.[5] 1863 gab es 531 Arbeiter in der Mine; sie förderten 499.062 preußische Tonnen Steinkohle.[22] 1865 wurden 132.000 Tonnen Steinkohle gefördert, 1870 149.000 Tonnen und 1877 160.000 Tonnen (mit 670 Beschäftigten)

1880 wurden 238.000 Tonnen Steinkohle gefördert, 1890 380.000 Tonnen, 1895 451.000 Tonnen, 1900 632.000 Tonnen und 1910 953.200 Tonnen

Nachdem die Produktion 1915 auf 751.600 Tonnen Steinkohle und 1920 auf 648.000 Tonnen zurückgegangen war, stieg sie 1925 wieder auf 915.000 Tonnen Steinkohle an

1945 wurden 234.700 Tonnen abgebaut.[5] Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Produktion bald wieder an

1953 förderten 6.653 Mitarbeiter täglich 6.500 Tonnen Steinkohle.[2] 1955 wurden 1.738.700 Tonnen Steinkohle gefördert, 1960 1.882.600 Tonnen, 1965 1.749.500 Tonnen, 1970 1.673.000 Tonnen Steinkohle und 1975 1.977.200 Tonnen (die maximale Produktion)

1980 wurden 1.629.900 Tonnen Steinkohle gefördert und 1982 1.642.800 Tonnen.[5] Nachnutzung und aktueller Zustand [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Nach der endgültigen Schließung des Bergwerks Anna und dem Abriss von fast 130 Gebäuden stellte sich die Frage nach der Wiederverwendung des Bergwerksgeländes

1994 genehmigte die Stadt Alsdorf den städtebaulichen Rahmenplan Anna

1995 übernahm das Land Nordrhein-Westfalen das Gelände als neuer Eigentümer

Nach der Neugestaltung des Geländes wurde auf dem Gelände der Anna Park eingerichtet

Auf einem Teil des Areals Anna II sollte das Bergbaumuseum Grube Anna eingerichtet werden.[1] Ein Teil der Rangierlokomotiven wurde zu bestehenden EBV-Bergwerken transportiert und dort eingesetzt.[2] Die ehemalige Werklok Anna 4 ist seit 2001 bei den Delmenhorst-Harpstedter-Eisenbahnfreunden (DHEF) bei Bremen im Einsatz

Sie befördert die dortigen Museumsbahnzüge auf der Strecke zwischen Harpstedt und Delmenhorst

Busbahnhof am Annapark im September 2014

In den Folgejahren wurde das Zechengelände zum neuen Stadtquartier Annapark mit neuen Geschäfts-, Wohn- und Gewerbeflächen umgebaut

An die Bergbaugeschichte Alsdorfs erinnern nur noch die Abraumhalden, ein denkmalgeschützter Förderturm und einige Betriebsgebäude, die teilweise unter Denkmalschutz stehen

Auf einem Großteil des ehemaligen Zechengeländes befinden sich heute Freizeiteinrichtungen (wie der zentrale Annapark), Wohngebiete, ein Gewerbegebiet und ein Einkaufszentrum

Außerdem wurden soziale Einrichtungen wie eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine Einrichtung des Vinzenz-Heims in Aachen eingerichtet.[23] Inzwischen hat die Bushaltestelle Annapark die Funktion eines zentralen Omnibusbahnhofs für Alsdorf übernommen

Von hier verkehren die AVV-Buslinien 28, 29, 51, 69, 89, 90, 151 und 433 sowie die Stadtbuslinien AL1, AL2, AL3 und AL5

Davor war die Haltestelle am Denkmalplatz der zentrale Umsteigepunkt

Halt bei einem ehemaligen Stellwerk

Von Dezember 2005 bis 10

Dezember 2011 war Alsdorf-Annapark Endstation der Euregiobahn aus Richtung Herzogenrath

Der Bahnhof an der Bahnstrecke Stolberg–Herzograth war zunächst ein eingleisiger Bahnhof

Er ist barrierefrei und mit gläsernen Wartehäuschen, Fahrkartenautomaten, einem Blindenleitsystem und sanitären Anlagen ausgestattet

Alle Alsdorfer Buslinien, die den bisherigen Sammelpunkt Alsdorf Denkmalplatz bedienten, laufen am Bahnhof zusammen

Ein zweites Gleis wurde bis zum 30

März 2008 fertiggestellt

Am 11

Dezember 2011 wurde Alsdorf-Annapark mit der Verlängerung der Euregiobahn bis Alsdorf-Poststraße zum zweigleisigen Bahnhof

Der komplette Neubau der Strecke nach Stolberg wurde im Juni 2016 realisiert.[24] Neben Alsdorf-Busch ist er der zweite in Betrieb befindliche Bahnhof in Alsdorf

Siehe auch: Liste der Bahnhöfe in der Region Aachen

→ Hauptartikel: Energeticon

Im Rahmen der Euregionale 2008 wurden die Gebäude Wickelmaschinenhaus Eduardschacht, Schmiede und Kaue umgebaut

Im historischen Fördermaschinengebäude wurde eine Eventlocation errichtet

Das Erlebnismuseum wurde am 8

September 2014 eröffnet.[25] Rohbau der Barbarakapelle

Barbara Kapelle

Innenansicht der Barbarakapelle Barbara Stele

Kraftwerk (oder Kirchenschiff), ehemalige Gasturbinenhalle und spätere elektrische Hauptwerkstatt

Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ)

Wicklerhaus Eduardschacht

Carrier beherbergt Hauptschacht

waschen kauen

waschen kauen

Geschmiedet

Turbinenzentrum

Turbinenzentrum

Umspannwerk

Wasserturm

Fördergerüst Anna Hauptwelle

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